Berlin muss Wasser sparen! Kommt ein Pool-Verbot für den Garten?

Die Folgen des Klimawandels treffen die Stadt. Dieses Jahr waren wir das trockenste Bundesland. „Wasser-Rationierungen sind - noch - nicht geplant. Die Herausforderungen der Zukunft können aber nicht allein durch Infrastrukturmaßnahmen, also baulich oder technisch, gelöst werden“, so ein Sprecher des Umweltsenates. Der Senat arbeitet deshalb an einer Wassersparstrategie, um vor allem die Spitzenbedarfe an heißen Sommer-tagen zu senken. Hier zum Bericht der BZ. 


Gärtnern macht/hält gesund und glücklich!

Gärtnern hält uns fit, baut Stress ab und stärkt das Herz. Gartenarbeit beugt Demenz vor, lässt uns gesünder essen – sogar Kinder, hilft auch gegen Einsam-keit und macht optimistischer! Kurz: Körper, Geist und Gemüt profitieren alle vom Werkeln im Grünen! Hier zum Bericht aus der BZ.


Fast der Hälfte der Berliner Kleingewässer geht´s schlecht!

 

Pfuhle, Weiher, Teiche, Tümpel, kleine Wasserläufe und künstliche Regen-rückhaltebecken – das sind Berlins Kleingewässer, von denen der BUND 435 in mehreren Bezirken begutachtet hat. Nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) besteht für diese Gewässer ein ausdrückliches Verschlechterungsverbot und sogar eine Verbesserungspflicht. Heißt es. Denn nach dem aktuellen Berliner Kleingewässer-Report des BUND sind 47,5 Prozent davon in schlechtem Zustand: trockengefallen, zugewachsen... Hier zum BUND-Report.


Büsche, Sträucher, Bäume wachsen lassen, damit sie Gärten beschatten

Es wird immer trockener in unserer Region. Deshalb müssen wir den Wasser-verbrauch senken – auch im Garten. Dazu sollten wir mit gesammelten Regenwasser bewässern statt mit Leitungswasser. Und wir sollten möglichst große Flächen durch Bäume und Büsche beschatten. Das bringt nicht nur einen höheren Ernte-ertrag, sondern senkt auch die Temperatur und damit die Wasserverdunstung. Hier weitere Tipps aus dem „Gartenfreund“. 


Blauschwarze Holzbiene ist Gartentier des Jahres 2022

Bis vor einigen Jahren galt sie in Nord-deutschland noch als ausgestorben, durch den Klimawandel kam sie dann auch nach Berlin, fühlt sich längst in unseren Schmargendorfer Parzellen wohl: die Blauschwarze Holzbiene. Deutschlands größte Wildbiene wurde jetzt von der Heinz Sielmann Stiftung zum "Gartentier des Jahres" ernannt. Hier zur Pressemitteilung der Stiftung.


Wie sinnvoll ist Naturgarten und wie geht das?

Die Kurzformel lautet: mehr geschehen lassen, weniger eingreifen. Das fällt nicht allen Menschen leicht. Denn eigentlich ist ein Garten ja ein gestaltetes Stück Natur, in dem eben nur das wachsen darf, was dort gesät oder gepflanzt wurde. Und schön aussehen soll es obendrein. Schön heißt aber oft noch immer: ordentlich und adrett. Naturnah zu gärtnern, heißt aber nicht, einfach alles wachsen zu lassen. Es geht im Naturgarten darum, eine Balance zu finden zwischen Gestaltung und Zurückhaltung, zwischen Kontrolle und Laissez-faire. Hier viele Tipps vom NABU.


Wie hoch liegen eigentlich unsere Schmargendorfer Parzellen?

Letztes Jahr überflog monatelang in 1700 Metern Höhe ein Kleinflugzeug unsere Stadt, hat sie vermessen. Die Daten vom sogenannten Airborne Laserscanning sind jetzt im digitalen Geländemodell für Berlin metergenau abfragbar. Jeder kann per Mausklick exakt sehen, wie viele Meter er über Normalhöhennull (NHN) lebt oder gärtnert. Unsere Schmargen-dorfer Parzellen liegen beispielsweise bis zu 49 m über Normalhöhennull. Hier zur Karte mit den Höhenwerten.


Dürre Einschränkungen für neue private Gartenbrunnen in Berlin?

Dunkelrot zeigt die aktuelle Grafik für Gesamtboden bis 1,8 m Tiefe des UFZ Dürremonitors des Helmholtz-Zentrum für die Stadt Berlin an: außergewöhnliche Dürre, die schlimmste von fünf Dürre-stufen!  Der Senat überlegt Auflagen und Einschränkungen bei Anträgen für private Gartenbrunnen. Schon jetzt gilt ein Förderlimit von 150 Kubikmetern im Jahr - ungefähr 150 Rasensprenger-Stunden. Hier zum Dürremonitor.


Umweltfestival 2022 am Brandenburger Tor

Am 12. Juni 2022 von 11 bis 19 Uhr vor dem Bran-denburger Tor und auf der Straße des 17. Juni:  Das Umweltfestival ist laut Veranstalter Deutschlands größte ökologische Erlebnismeile, in diesem Jahr mit über 200 Ausstellern rund um Natur- und Umwelt-schutz – auch mit den Berliner Gartenfreunden (Standnummer 155). Auf Bühnen gibt´s Live-Musik, Quizzen, Talk… Hier zu Infos der Gartenfreunde.


Picks! Stechmücken gerade besonders aktiv!

In den vergangenen Wochen war es warm und feucht – ein günstiger Umstand für die Entwicklung von Mücken. In Deutschland sind gerade besonders aktive Stechmücken unterwegs. Das gelte etwa für Wald- und Wiesenmücken. Sie sind im Vergleich zu Hausmücken etwas größer und teilweise aggressiver. Auch die Gemeine Hausmücke baue ihre erste Population auf – und das in diesem Jahr zwei Wochen früher als sonst. Hier zum Text des Berliner Abendblattes und hier zur Pharmazeutischen Zeitung.


Klimawandel: Wird bald Rasen sprengen verboten?

Langfristig droht Berlin eine Wasserkrise. Der Senat arbeitet an Strategien, um das Schlimmste zu verhindern – und droht auch damit, den Hahn abzudrehen. Zu Extremzeiten könne es zur „Reglemen-tierung einzelner Wassernutzer“ kom-men, schreibt die Umweltverwaltung. Um das zu verhindern, sollen zunächst unter anderem alte Wasserwerke reaktiviert werden.  „Die Zeiten, in denen Berlin viel Grundwasser hatte, sind vorbei.“ Es müsse mehr für Wasserkreisläufe und Wasser-sparen getan werden. Hilft das nichts, „kann es auch sein, dass unnötiger Wasser-verbrauch in Spitzenzeiten – etwa mittags zur Grünbewässerung – erheblich teurer oder sogar verboten wird“. Aus Tagesspiegel Checkpoint.


Ob am Grill, auf der Liege oder beim Beeteln: tolle Tage im Garten!


"Insektensommer": Eine Stunde Sechsbeiner beobachten und notieren

Der NABU ruft vom 3. bis 12. Juni und vom 5. bis 14. August alle Insektenfans dazu auf, Sechsbeiner zu zählen. Mit-machen ist ganz einfach: Es reicht, sich für eine Stunde an einem sonnigen, eher windstillen Tag einen schönen Platz zu suchen - im Garten, im Wald, auf der Wiese oder am Wasser. Fokussiere Dich auf einen Umkreis von etwa zehn Metern und notiere, was Du siehst. Hier alle Infos zur Aktion „Insektensommer“.


Ab 8. Juni gilt die neue Berliner Katzenschutzverordnung

 

 

Berliner Tierhalter dürfen ihre Katzen und Kater künftig nur noch im Freien herumlaufen lassen, wenn diese kastriert, mit einem Chip versehen (Tätowierung im Ohr reicht nicht!) und registriert sind: Das schreibt die neue Katzenschutzverordnung vor, die am 8. Juni in Kraft tritt. Wer seine Katze nur in der Wohnung oder im Haus halte, brauche nichts weiter zu unterneh-men. Hier zum Text von Berlin.de und vom Tierschutzverein.


Wie grillen wir klimafreundlicher - mit Gas oder Kohle?

Beim Einsatz des Holzkohlegrills werden 6,7 Kilogramm CO2 freigesetzt. Beim Gasgrill sollen laut Studie bei einem Einsatz nur 2,3 Kilogramm an CO2 freigesetzt werden. Der CO2-Ausstoß ist beim Grillen mit Holzkohle also fast drei Mal so groß wie mit Gas. Entscheidender für die Umwelt als die Art des Grills (Holzkohle, Gas oder Elektro) ist jedoch, was gegrillt wird. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Hauptstadt der Mauersegler: Erfreulich viele Vögel gezählt

Bei der „Stunde der Gartenvögel“ wurden in Berlin in 1558 Gärten von 2483 Vogelfreunden 50225 Vögel gezählt. Natürlich ist der Spatz mit 10.600 Indivi-duen wieder an der Spitze der Beobach-tungen. Der heimliche Gewinner war diesmal aber der Mauersegler: Denn in Berlin wurden doppelt so viele Mauer-segler wie im letzten Jahr gezählt, das entspricht ganzen 2,91 Mauerseglern pro Garten. Insgesamt gibt es rund 20.000 Mauersegler Brutpaare in Berlin - das ist die höchste Mauerseglerdichte in ganz Deutschland. Hier zum Bericht des NABU.


Ein "Friedrichshall"-Kleingarten schaffte es ins rbb-Fernsehen

Er ist Biologe, TV-Redakteur, hat selbst eine Parzelle in Charlottenburg und ist bekannt durch seinen YouTube-Kanal „Horst sein Schrebergarten“: Jetzt hat Horst Mager Menschen in Berlin und Brandenburg für den rbb besucht, die als Selbstversorger Gemüse anbauen. Da-runter Erzieherin Tanja, die einen Schmargendorfer Kleingarten in der Kolonie „Friedrichshall“ mit fast „vergessenen“ Anbaumethoden bewirtschaftet, bei denen Mischkultur und Spinat eine Rolle spielen. Pfingstsonntag, 5. Juni, ab 18:10 Uhr im rbb. Hier zum Beitrag.


Im Frühjahr war Berlin trockenstes Gebiet Deutschlands

Die Hauptstadt war mit nur rund 55 Litern Niederschlag/m² von März bis Mai das trockenste Gebiet Deutschlands - so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Zum Ver-gleich: Im langjährigen Mittel lag die Menge bei etwa 132 Litern pro Quadrat-meter. Die Durchschnittstemperatur lag in Berlin mit 9,9 Grad über dem vieljährigen Mittel von 8,7 Grad. Die Sonne zeigte sich mehr als 680 Stunden (507 Stunden). Bran-denburg war dieses Frühjahr das zweittrockenste Bundesland mit knapp 60 Litern Nie-derschlag/m². Hier geht´s zum Text der Berliner Morgenpost, hier zum Tagesspiegel.


Demnächst gibt´s auch bei "GoWest" frische Kräuter und Gemüse

Noch in diesem Jahr soll der erste Spatenstich für das riesige Gewerbe-gebiet auf dem ehemaligen Reemtsma-Gelände erfolgen. Mit der Fertigstellung rechnet der Bauherr Ende 2028. Dann wird es dort auf einem Wochenmarkt auch Kräuter, Gemüse oder Salate aus eigener Produktion geben, die auf mindestens 15.000 m² grünen Dachflächen angebaut werden. Hier zum Bericht der Berliner Woche.


Heimische Sträucher, die auch von Vögeln geliebt werden

Vögel lieben Gärten, in denen sie viele Versteckmöglichkeiten haben – und die ihnen das ganze Jahr über ausreichend zu naschen bieten: Spinnen, Insekten, deren Raupen und Larven – und Beeren. So mögen 32 Vogelarten Weißdorn-Früchte, 60 Vogelarten freuen sich über Vogelbeere und Schwarzen Holunder. Eine Hecke aus Schlehen, Felsenbirnen, Kornelkirschen und Pfaffenhütchen ist ein Fest für die Vogelwelt. Hier zum Text von GEOplus.


500.000 neue Wohnungen auf Berliner Kleingärten?

Wohnungsnot in Berlin. Da bringt ein Architekt auch wieder die Bebauung von Kleingärten ins Gespräch: „Rund 6000 Hektar sogenannte Baulandreserve, die müsste halt nur aktiviert werden. Im Volksmund werden diese senatseigenen Flächen auch Kleingärten genannt. Diese Fläche sei so groß wie der Grunewald und werde derzeit von 63.000 Parzellen-besitzern genutzt. Unterdessen suchen zigtausende weitere Berliner vergeblich Wohnraum. Darüber sollte man darum reden. Bei einer vernünftigen Neustrukturierung hätten wir Platz für 500.000 neue Wohnungen.“ Hier zum Text von focus online


Wer erinnert sich noch an den Kampf um über 150 Oeynhausen-Parzellen?

 

Zur Erinnerung: Vor genau sieben Jahren gab der Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf der Grünen diese Mitteilung (links) heraus. Wie wir heute wissen, viel zu spät... Und "Planungshoheit" hatten Bezirksamt und BVVler damals auch längst an Investoren verschenkt... Hoffentlich schafft es die Politik sieben Jahre später endlich, jetzt unverzüglich den Nordost-Teil von Oeynhausen durch B-Plan als Grün festzuschreiben!


Frühzeitige Beteiligung zum Bebauungsplan IX-55-3

Die öffentliche Auslegung des Bebauungs- plans IX-55-3  Forckenbeckstraße/Meck-len-burgische Straße ist von Montag, 23. Mai 2022 bis Freitag, 24. Juni 2022.  Mit dem Bebauungsplan IX-55-3 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Neuordnung des bereits bestehenden Gewerbegebiets (ehemals Reemtsma) geschaffen werden. Gemäß § 3 Abs. 1  Baugesetzbuch (BauGB) besteht die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen und eine Stellungnahme abzugeben. Hier zur Pressemitteilung und der B-Plan-Seite.


Wie können wir Vögel vor unseren Hauskatzen schützen?

Hauskatzen erbeuten als gewiefte Jägerinnen jedes Jahr viele Vögel. Die Beutezahl lässt sich verringern, wie eine Schweizer Studie zeigt: Katzen, die ein Glöckchen am Halsband trugen, erbeuteten beispielsweise deutlich weniger Vögel und Kleinsäuger. Mit bunter Halskrause brachten sie 37 Prozent weniger Vögel nach Hause. Trugen sie Halskrause und Glöckchen, erbeuteten sie rund 60 Prozent weniger Tiere. Hier der Bericht von naturschutz.ch


62 Kleingärten sollen neuer Rudolf-Wissell-Brücke weichen

Für den geplanten Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke werden 62 Charlotten-burger Kleingärten dauerhaft weichen müssen. Das gab die zuständige Auto-bahngesellschaft Deges bekannt. Die Besitzer der Gärten würden entschädigt. Ausweichparzellen an einem anderen Ort könne man aber keine anbieten. Am stärksten betroffen ist die Kleingarten-kolonie "Schlackeloch". Hier zum Bericht von rbb24, Tagesspiegel und BZ sowie Kurier.


Berlin ist auch Hauptstadt der Bienen

Übermorgen, am 20. Mai, ist Welt-bienentag. Und wir Berliner haben allen Grund, an die fleißigen Tierchen nicht nur an diesem Tag zu denken, da wir immer mehr Brachen zubauen und ihren Lebensraum kräftig beschnei-den. In unserer Stadt schwirren mindestens 260 Millionen Honigbienen und viele, viele Wildbienen - in über 300 Arten. Hier zu einem Text aus dem Abendblatt.


Mehr Gewichtung für Kleingärten im neuen Bundesnaturschutzgesetz

Im gerade geänderten Bundesnatur-schutzgesetz erhielten Kleingarten-anlagen mehr Gewicht. Im § 1 Abs. 6 BNatSchG sind nun neben anderen Freiräumen im „besiedelten und siedlungsnahen Bereich“ auch Kleingartenanlagen zu „erhalten und dort, wo sie nicht in ausreichendem Maße und hinreichender Qualität vorhanden sind, neu zu schaffen oder zu entwickeln.“ Hier zum Bericht aus dem "Gartenfreund".


Artenvielfalt in Berliner Kleingärten erfassen und entdecken

Kleingärten sind für viele bedrohte Arten zu grünen Refugien in Berlin geworden. Doch über die tatsächlichen Vorkommen von Kröten, Zauneidechsen oder Wild-bienen in den Kleingartenanlagen ist noch wenig bekannt. Mit dem Beobach-tungsportal ArtenFinder Berlin können alle Berlinerinnen und Berliner diese weißen Flecken auf der Landkarte der Artenvielfalt selber füllen, ihre Beobachtungen direkt Naturschutz und Forschung zur Verfügung stellen. Wie`s geht? Hier zum Vortrag dazu von Dr. Yannick Brenz (Stiftung Naturschutz).


Wer haftet eigentlich für Wildschweinschäden?

„Da Wildtiere ,herrenlos´ sind (§ 960 BGB), ergibt sich für durch sie verursachte Schäden grundsätzlich keine Haftungs-verantwortung. Die Sicherung des Grund-stücks liegt in der Eigenverantwortung der Eigentümer beziehungsweise Pächter.“ Das steht in der Antwort der Senats-Um-weltverwaltung auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Tom Schreiber. Hier die komplette Antwort, in der auch erklärt wird, wie ein Anti-Sau-Zaun aussehen sollte.


Warum man jetzt den Rasen mal wachsen lassen sollte

Gänseblümchen, Klee, Löwenzahn, Margeriten oder Schlüsselblumen sind kein Unkraut, sondern Wildkräuter. Sie haben einen hohen ökologischen Wert für die Insekten – und damit auch für Vögel, die ihren Nachwuchs aufziehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich der Anteil an nektarreichen Blüten um ein Zehnfaches erhöht, wenn man den Rasenmäher häufiger stehen lässt. Also lasst uns jetzt unser Gras mal eine Weile wachsen, zumindest auf einem Teil der Fläche. Hier zum Text aus „Zeit online“.


Nächstes Wochenende: Stunde der Gartenvögel

Am zweiten Maiwochenende 2022 - also vom 13. bis 15. Mai - ruft der NABU alle Menschen auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und die Sichtungen zentral zu melden. Hier weitere Infos.


Passen Gartenpools wirklich noch in die Zeit?

Jahrzehntelang hieß es von den Berliner Wasserbetrieben: „Wir haben Wasser im Überfluss!“ Das hat sich inzwischen geän-dert.  Angesichts sinkender Grundwas-serstände und austrocknender Gewässer gelten private Swimmingpools längst nicht mehr als nachhaltig. Und durch so einen Pool wird noch mehr Fläche im Garten versiegelt, chemisch behandeltes Wasser darf nicht in den Boden gelangen. Hier zum Bericht aus dem „Gartenfreund“. 


Nach März war auch der April viel zu trocken

Auch der April ist bei uns deutlich zu trocken ausgefallen. Laut Daten des Meteorologenportals Wetterkontor.de sind im April nur 62 Prozent der sonst in dem Monat durchschnittlichen Regen-menge gefallen, bezogen auf die Verg-leichsjahre 1961 bis 1990. Im April fielen rund 27 Liter Regen pro Quadratmeter, der Großteil davon im ersten Drittel des Monats – seitdem ist kaum Regen registriert worden. Schon im März hatten Meteo-rologen eine extreme Trockenheit beobachtet: Mit nur 1,3 Litern waren nur drei Prozent der sonst im März üblichen Menge gefallen. Es handelte sich damit um den bisher trockensten März seit Anfang der Wetteraufzeichnungen 1893. Hier zum PNN-Bericht. 


Wie können wir den Artenreichtum in unseren Gärten erhöhen?

Die vermutlich 17 Millionen Gärten in Deutschland können eine wichtige Rolle dabei spielen, das Artensterben aufzu-halten. Bislang ist die biologische Vielfalt in Gärten oft allerdings niedrig und hat in den letzten Jahren sogar abgenommen. Das Projekt gARTENreich möchte darauf hinwirken, dass sich dies ändert. Um zu erforschen, wie Gärten zum Erhalt der Biodiver-sität in Deutschland beitragen können, und um mit diesem Wissen die biologische Viel-falt in Gärten zu fördern, arbeiten mehrere Institutionen aus Wissenschaft und Praxis mit kommunalen Partnerinnen zusammen und werden dabei vom Bundesforschungs-ministerium gefördert. Hier mehr Infos von NABU und iöw.


Auch unser Bezirksamt merkt schon, dass es einen Klimawandel gibt

„Es wird angenommen, dass sich die Zahl der wärmebelasteten Tage in Innenstadt-gebieten um mehr als 100 Prozent er-höht, von derzeit circa 15 auf bis zu 40 Tage pro Jahr in 2100. Diese bioklima-tische Entwicklung ist besorgniserregend, da sie in direktem Zusammenhang mit gesundheitlichen Gefahren wie Herz- und Kreislaufbelastungen oder Dehy-drierung stehen. Es ist daher höchste Zeit, dass insbesondere in den Innenstadtbereichen flächendeckend Klimaanpassungs-maßnahmen erfolgen…“ Hier zum kompletten Pressetext. Es ist noch gar nicht lange her, dass unser Bezirksamt konsequent für Beton statt Grün war...


13. bis 15. Mai: wieder "Stunde der Gartenvögel"

Der NABU Berlin ruft vom 13. bis zum 15. Mai wieder dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. "Jeder kann sich bei der Zählung beteiligen und je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse", so ein NABU-Sprecher. Hier gibt´s mehr Infos.


Keine Antwort auf die Frage: Wann wird B-Plan IX-205a festgesetzt?

Zur BVV am 28. April stellte Garten-freund Bäßler folgende Einwohnerfrage: „Der Bebauungsplan IX-205a lag bis Ende Oktober 2021 nochmals aus, da sich einige Änderungen zur vorherigen Version ergeben hatten. Im Dezember wurde mir mitgeteilt, dass mit einer Beschlussfassung vor der Sommerpause 2022 zu rechnen ist. Ich bitte nunmehr um Mitteilung, wann mit der tatsäch-lichen Festschreibung, dass der östliche Teil der Kolonie als Dauerkleingarten gilt, zu rechnen ist?“

Weil der Fragesteller nicht anwesend war, erfolgte keine Beantwortung. Die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf scheint Bürgerfragen halt seit einiger Zeit für eher lästig zu halten… 


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Der Wert und Nutzen von Kleingärten in Euro

Die "Ökosystemleistungen" von Kleingärten errechnete das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Danach stiftet beispielsweise die Berliner Kleingartenanlage "Bornholm II" (7,1 ha, Pankow) jährlich einen gesellschaftlichen Nutzen von etwa 1,2 Millionen Euro, die Anlage "Am Hohenzollernkanal" (5,1 ha, Reinickendorf)) etwa 200.000 Euro. Darin enthalten Reduktion von Treibhausgasen, Filtern von Schadstoffen, Vermeidung von Gesundheitsfolgen, Entlastung der Kanalisation, Aufnahme von Starkregen, Wert angebauter Lebensmittel... Hier mehr Infos.

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Die Weinbrunnen-Saison am Rüdesheimer Platz startet am 21. Mai

Winzer aus dem Landkreis Rheingau-Taunus schenken seit mehr als 50 Jahren auf dem Plateau über dem Siegfried-Brunnen ihre Weine und Sekte aus. Dieses Jahr startet der Weinbrunnen am Rüdi Samstag, 21. Mai 2022, um 16 Uhr, bis zum 17. September gibt´s 103 Aus-schanktage. Geöffnet ist montags bis samstags von 15 bis 22 Uhr. An Sonn-tagen sowie dem Pfingstmontag ist aus Rücksicht gegenüber den Anwohnern Ruhetag. Hier zur Pressemitteilung.


Wer erwartet schon eine echte Antwort auf eine Frage an einen Stadtrat?

„Der B-Plan für die Restkolonie Oeyn-hausen ist sechs Jahre nach dem Be-schluss noch nicht festgesetzt. Wird das bei allen Verfahren so lange dauern?“ Das wurde Stadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne, Charlottenburg-Wilmersdorf) vom „Gartenfreund“ gefragt. Seine Antwort: „Der damalige Beschluss hat festgelegt, dass die Sicherung nach dem endgültigen Baurecht eingeleitet wird. Von den sechs Jahren sind also mehr als vier Jahre eine Zwischenzeit. Das Sicherungsverfahren mit einem Bebauungsplan läuft erst seit 1,5 Jahren.“ Wirklich? Am 18. August 2019 hatte dieser Stadtrat angekündigt, noch im September 2019 den B-Plan auf den Weg bringen zu wollen. Das wären also mindestens 2,5 Jahre Bearbeitungszeit. Und das Baurecht dürfte damals auch bereits existiert haben… Aber wir freuen uns natürlich auf den Tag der Festsetzung - der jetzt endlich hoffentlich bald kommt!


Was fressen eigentlich Teichmolche?

Als ich heute einer Gartennachbarin diesen jungen Teichmolch zeigte, wollte sie wissen: Wie ernährt er sich denn? Es sind Fleischfresser, verputzen Insekten, Insektenlarven, Würmchen, Froschlaich oder auch kleine Schnecken. Teich-molche fühlen sich in und an naturnahen Gartenteichen ohne Fischbesatz wohl, mit Ausstieghilfen, Gewässerrandstreifen mit feuchten Versteckplätzen, mögen auch Totholz- oder Steinhaufen. Hier mehr Infos im BUND-Text.


Eisheilige - gilt die alte Bauernregel eigentlich noch?

Sie heißen Mamertus, Pankratius, Serva-tius, Bonifatius sowie Sophia und wir sollen sie abwarten, bis wir Grün setzen. In diesem Jahr beginnen sie am 11. Mai – aber gilt diese alte Bauernregel eigentlich noch? Nach Angaben der Wetterforscher sind die Eisheiligen ihrem Ruf in den letzten zwei Jahrzehnten immer seltener gerecht geworden: Neuere Untersuchun-gen des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Häufigkeit von Kaltlufteinbrüchen Mitte Mai deutlich unter 50 Prozent liegt. Viele Experten führen die Veränderungen auch auf den Klimawandel zurück. Hier Berichte der Berliner Morgenpost und von BR.


"Covid-Infektion" könnten auch Symptome einer Ambrosia-Allergie sein

Sie macht auch Nicht-Allergikern sehr zu schaffen, stammt ursprünglich aus Amerika, breitet sich in Europa und auch in unserer Region immer mehr aus: Ambrosia. Die auch Beifußblättriges Traubenkraut genannte Pflanze kann starke Allergien auslösen. Im eigenen Garten kann man sie selbst entsorgen. Dafür sollte man sie noch vor der Blüte samt Wurzel herausreißen, am besten mit Handschuhen. Sie sollte, in einem Plastik-beutel verpackt, in den Restmüll geworfen werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Hier zum Text der Berliner Morgenpost, in dem auch die Symptome genannt werden.


Morgen ist bundesweiter Tag des Baumes

Dieser gewaltige, wunderschöne Berg-ahorn (Foto von Oktober 2015) stand neben dem früheren Vereinsheim der Kleingartenkolonie Oeynhausen, in der Nähe ein großer Walnussbaum, einige Schritte weiter ein seltener Urwelt-Mammutbaum – sie alle wurden samt vielen Obstbäumen umgeholzt für Wohnungsbau. Morgen, am 25. April, ist bundesweiter Tag des Baumes, seit 1952. Lasst uns an diesem Datum besonders an unser lebenswichtiges Grün denken, lasst uns dafür sorgen, dass nie wieder so gesunde Bäume geopfert werden, die gerade in den heutigen Zeiten so wertvoll und nicht mal eben ersetzbar sind!


Frühlingsfest und Bürgerinformation nebenan bei Go West

Die Wohnkompanie Berlin lädt auch gerade Kleingärtner aus der Nachbarschaft herzlich zum Go West-Frühlingsfest auf dem ehemaligen Reemtsma-Gelände ein. Auf dem Programm stehen bislang Schautafeln zur Planung des Geländes: Die Schautafeln geben einen Überblick über die Dimension des neuen Stadtquartiers mit den wichtigsten Themen der Projekt-Planung, Urban-Farming (Stadtimkern, Hochbeete, Vertical Gardening…), Drohnen-Flug-Show / Drohnen-Race, Floh-markt mit Gegenständen aus dem Fabrik-Fundus (der Erlös und Spenden kom-men Ukraine-Flüchtlingen zugute), Darbietungen der Filmschauspielschule Berlin, Ikebana (die japanische Kunst des Blumenarrangierens), Spiel-Bereich für Kinder, Catering zur Verpflegung… Bitte unter dasfest@gowest.berlin mit Email anmelden.


Kleingärten 2021 in Zahlen, Daten, Fakten

55% der im Bundesverband Deutscher Gartenfreunde organisierten Landes-verbände konnten im vergangenen Geschäftsjahr ein Mehr an Mitgliedern verzeichnen. Das organisierte Klein-gartenwesen kommt somit auf über 901.000 Mitglieder bundesweit. Es gibt 13.368 Vereine auf 40.000 Hektar Fläche. Hier die Infos vom BDG. 


Frühlingsfest auf der Domäne Dahlem

Als Marktfest mit Ständen auch für Saatgut und Nutzpflanzen gibt es am 30. April und 1. Mai das Frühlingsfest auf der Domäne Dahlem. Mehr gibt´s hier.


Starthilfe für entkräftete Hummelköniginnen

Nahrung ist für Hummeln zu Frühlings-beginn nicht leicht zu finden. Insbe-sondere Schlechtwetterphasen, die auf die ersten sehr milden Tage im Frühjahr folgen, bringen die Insekten in die Bredouille. Denn dann öffnen viele Pflanzen ihre Blüten nicht und Knospen verkommen. Die Hummel-königinnen geraten in Nahrungs-mangel und landen oftmals entkräftet in Gärten, auf Terrassen oder Gehwegen. Nimm mit einem Stück Papier oder Pappe das entkräftete Tier vom Boden auf und löse einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auf. Hier zum Text von GEOplus.


Bei Feuerwanzen dauert Sex schon mal 30 Stunden

Sie fallen in unseren Gärten durch ihre rot-schwarze Färbung ins Auge - aber was weißt Du schon über Gemei-ne Feuerwanzen? Die geselligen Tiere kommunizieren über Duftstoffe, die aus Stinkdrüsen versprüht werden. Von April bis Mai ist Fortpflanzungs-zeit, wobei der Liebesakt bis zu 30 Stunden dauern kann. Hier zum Text vom NABU mit mehr Infos.


Möglichst frohe Ostern und gemütliche, gesunde Feiertage!


Vorsicht vor Zecken bei der Gartenarbeit!

Wer sich jetzt im Garten aufhält, sollte sich anschließend auf Zecken absuchen. Mit den steigenden Temperaturen erhöhe sich im Frühling die Gefahr, gebissen und infiziert zu werden. Gegen die gefährliche bakterielle Infektion Lyme-Borreliose gibt es noch keine Impfung, aber gegen die Frühsom-mer-Meningoenzephalitis (FSME), die ebenfalls von Zecken übertragen werden kann. Das RKI hat im März 2022 sechs neue FSME-Risikogebiete ausgewiesen, darunter auch drei Landkreise in Brandenburg. Hier zum Bericht von zecken.de


Letzte Blicke auf den letzten Schornstein

 

Jahrzehntelang war das Heizkraftwerk Wilmersdorf in unserer Nachbarschaft unübersehbar. Wir können es uns schon mal wegdenken. Mit dem Rückbau des letzten Schornsteins (von ursprünglich dreien) wird voraussichtlich Ende April begonnen - und damit früher als ursprünglich geplant. Spätestens bis Oktober sollen alle Kraftwerkgebäude abgetragen sein. Dann ist das ehemalige Wahrzeichen der Stadtautobahn (Baujahr 1974) endgültig Geschichte. Hier zum Bericht der BZ.

 

 


Senatsverwaltung warnt Kleingärtner vor Tigermücken

Die Asiatische Tigermücke breitet sich in der Hauptstadt aus. In Berlin wurden mehrere Exemplare zuletzt im Spät-sommer 2021 in einer Kleingartenanlage entdeckt – seit 2017 wurden wiederholt Tigermücken in der Hauptstadt gesichtet. Das kann im Sommer zum Problem werden, denn die Asiatische Tigermücke überträgt gefährliche Krankheitserreger. Deshalb warnt die Senatsverwaltung. Hier zum Beitrag der Berliner Morgenpost, hier zum Text der Berliner Zeitung und hier zur Berliner Woche - und zu Maßnahmen.


Etwa 7600 Tonnen frisches Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in Berliner Gärten pro Jahr geerntet, 88 Prozent davon in Kleingärten

Die Gemeinschafts- und Kleingärten sowie Mietäcker decken jährlich den Bedarf von etwa 50.000 Personen in der Stadt, denn allein etwa 7.600 Tonnen frisches Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in Berliner Gärten pro Jahr geerntet, hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Projekt „GartenLeistungen“ hochgerechnet. Noch wertvoller als das lokal produzierte Gemüse eines Gartens sind jedoch seine sozialen und kulturellen Leistungen. Hier geht´s zum IÖW-Bericht, hier zu Grafiken und hier zu natur.de


Jetzt fliegen sie wieder: Hummeln, unsere wichtigsten Bestäuber

Bereits im zeitigen und kalten Frühjahr sind Hummeln unterwegs. Die zum Fliegen notwendige Temperatur erzeu-gen die Tiere durch Vibration ihrer Brust-muskulatur. So können sie auch bei schlechtem Wetter auf Nahrungssuche gehen. Sie fliegen täglich in bis zu 18 Stunden an die 1000 Blüten an – und gehören zu unseren wichtigsten Bestäu-bern. Übrigens: Im deutsch-sprachigen Raum gibt es 45 verschiedene Hummelarten. Hier zum Text des BUND. 


Wer legt den insektenfreundlichsten Garten an?

Schon im siebten Jahr eröffnet die Stiftung für Mensch und Umwelt ihren bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“. Wer legt den insektenfreundlichsten Garten Deutsch-lands an und macht die schönsten Aktionen? Der Pflanzwettbewerb ist vor allem für Gruppen geeignet, doch Einzel-personen sind auch gern gesehen. In zwei Kategorien können Kleingärtner punkten: Kleingartenparzellen und Vereinsgärten! Hier gibt´s vom Landes-verband die Infos dazu.


Das Jahr im Leben einer Fledermaus

Fledermäuse verschlafen etwa die Hälfte des Jahres! Von Anfang November bis Ende März halten sie Winterschlaf. Das müssen sie auch, denn auf dem Speiseplan unserer heimischen Fledermäuse stehen ausnahmslos Insekten, die in der Winterzeit Mangel-ware sind. Die aktive Jahreszeit der Fledermäuse beginnt meist im April: Nachdem sie mit den ersten Sonnen-strahlen aus dem Winterschlaf erwacht sind, suchen sie ihre Sommerquartiere auf. Hier zum Fledermaus-Jahreszyklus vom NABU.


Neue NABU-Kampagne: "Natürlich Strauch!"

Sträucher haben in Berlin kein gutes Image, sie werden radikal beschnitten oder bedenkenlos gerodet. Doch sie sind Lebensräume für Vögel und Insekten, filtern Staub, dämpfen Lärm, sind echte Klimaretter. Der NABU Berlin startet deshalb für ein Jahr die Aktion „Natürlich Strauch!“ Es sollen vogel- und insekten-freundliche Wildsträucher gepflanzt werden. Es gibt Strauch-Patenschaften und wer Holunder (Foto), Kornelkirsche, Hundsrose oder Weißdorn etc. übrig hat, wird um Spenden einheimischer Sträucher gebeten. Hier zum NABU-Text.


Laubentod für Richtfest – es hätte bessere Möglichkeiten gegeben

Am Saatwinkler Damm sollen rund 1000 neue Wohnungen entstehen. Dafür wurden die bestehenden Kleingärten planiert.  Jahrzehntelang gab es hier Kleingärten. Kunterbunte Laubenpara-diese, soweit das Auge reichte. Die wurden alle plattgemacht, um den Wohnraum zu schaffen, um den sich der Senat jahrelang nicht scherte. Hier geht´s zu einem Kommentar dazu aus der BZ.                           Foto: Symbolbild


Morgen, am 20. März, ist Welttag der Spatzen

Der freche Spatz gehört zu Berlin. Doch immer mehr seiner Lebensräume gehen durch Stadt-Sanierung verloren. Der Spalt am alten Plattenbau, die Fuge im unsanierten Altbau, all das reicht dem Spatz, der Fledermaus und anderen gebäudebewohnenden Arten als Quartier und Brut- oder Niststätte aus – doch davon gibt es immer weniger. Und viel zu oft - wie am Olivaer Platz und anderswo - werden Hecken, Stauden und Ranken zerstört, die der Haussperling so dringend braucht – zum Quasseln und als Deckung.


Klimawandel bringt Speiseplan von Vögeln durcheinander

Wegen eines Anstieges der Tempera-turen im Vorfrühling, verschob sich mit der Vegetationsperiode auch die Insektenentwicklung nach vorn. Im Schnitt tauchten Wasserinsekten im Frühling rund eine Woche, Landinsekten fast zwei Wochen früher auf als noch in den 1990er Jahren. Das hat Auswirkungen auf unsere Vögel, denen wertvolles Futter für die Aufzucht ihrer Jungen fehlt, ergab eine US-Studie. Hier zum Text von naturschutz.ch


Asiatische Tigermücke macht sich in Berlins Kleingärten breit

Im letzten Sommer wurden in Berliner Kleingartenanlagen Exemplare der Asiatischen Tigermücke sowie ihrer Eier und Larven gefunden. Sie wird zuneh-mend aus Südeuropa nach Deutschland eingeschleppt, meldet das Landesamt für Gesundheit und Soziales. Diese fremde Mückenart, kleiner (0,5 - 1 cm) als die einheimische Stechmücke, ist Über-trägerin verschiedener gefährlicher Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya-, Zika- oder West-Nil-Viren. Was Kleingärtner gegen ihre Verbreitung machen können – hier zum Text des Landesverbandes und weiteren Infos


Rote Liste: Unsere Insekten verdünnisieren sich!

 

Bereits knapp 30 % der Insektenarten in Deutschland sind vom Aussterben be-droht oder gefährdet – das sind schon über 4.600 Arten! Das ist die erschrek-kende Bilanz der jetzt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten Roten Liste, dem dritten und abschließenden Band zu den wirbellosen Tieren. Hier geht es zum Text des BfN.  Foto: Pinselkäfer


Da war´s nur noch einer...

 

 

 

Das Heizkraftwerk Wilmersdorf ver-krümelt sich immer weiter. Von den einst drei Türmen an der Forckenbeckstraße steht nur noch einer – und der auch nicht mehr lange. Die rbb Abendschau besuchte jetzt die Baustelle und blickte auch in den letzten Schlot des bisherigen Wahrzeichens. Hier zum Bericht.


Darf ich eigentlich jetzt Flüchtlinge, zum Beispiel aus der Ukraine, in meiner Kleingarten-Laube wohnen lassen?

Eine kleingärtnerische Nutzung schließt eine Bewohnung der Parzellen aus. Ohne eine ausdrückliche Zustimmung durch die Grundstückseigentümer können weder die Parzellen noch die Gartenlauben zu Übernachtungszwecken zur Verfügung gestellt werden. Bestand-teil der auf dem Bundeskleingarten-gesetz beruhenden Zwischenpacht-verträge ist auch ein Verbot der Zurver-fügungstellung an Dritte. Es bedürfte also einer bundesweiten rechtlichen Regelung, wenn Kleingartenparzellen und darauf befindliche Gartenlauben Dritten zur Verfügung gestellt werden sollen. Hier zum Bericht des Landesverbandes.


Achtung! "Zweirichtungsverkehr" in der Helene-Jacobs-Straße

 

 

Nebenan im Maximilians Quartier wird es Asphalt-Arbeiten an der Helene-Jacobs-Straße in zwei Arbeitsschritten geben. Vom 21. März bis 01. April soll an der Westseite gearbeitet werden, die dann voll gesperrt ist, vom 04. bis 15. April an der Ostseite. Der jeweils be-fahrbare Abschnitt der Straße wird dabei vorübergehend von der Einbahnstraße zum Zweirichtungsverkehr geändert.


"GoWest" - und wie sich die Forckenbeckstraße verändert

In Schmargendorf entsteht neben unseren Gärten mit dem Projekt „GoWest“ das größte Gewerbehöfequartier Berlins. Rund eine Milliarde Euro wird in das Bauvorhaben investiert, das auf einem knapp acht Hektar großen Gelände entsteht. Hier zum Bericht aus entwicklungsstadt.de


Wahlversprechen für Stadtgrün? Fraktionsbäume fehlen noch immer

„Umbau“ des Olivaer Platzes (4,8 Mio. €) und des Preußenparks (mind. 11,44 Mio. €) verschlingen vermutlich einfach so viele Steuergelder, dass scheinbar andere Grünanlagen und Aufpflanzung von Stadtbäumen links liegen bleiben, weil es Politikern wichtiger ist, sich mit Neubauten ein Denkmal zu setzen, als für den Erhalt des Bestehenden ordentlich zu sorgen. Sind also Wahlprogrammaussagen wieder nur Worthülsen? Hier zu einem Bericht der Berliner Woche.


Neue Infotafeln über Baumfäll- und –pflegemaßnahmen

In Charlottenburg-Wilmersdorf sollen Anwohnende ab sofort durch neue Schilder in den betroffenen Grünanlagen über Baumfäll- und -pflegemaßnahmen informiert werden. Ziel ist es, durch Aufklärung „für mehr Akzeptanz bei den Bürgern zu werben und möglichen Beschwerden bereits im Vorfeld zu begegnen“. Per QR-Code sollen weiterführende Informationen auf der Internetseite des Bezirksamtes leicht erreichbar sein. Hier zur Pressemitteilung


Jetzt Pflanzzeit: kein Garten ohne Hecke!

Ja, der Herbst ist für Gehölze die ideale Pflanzzeit, aber auch das zeitige Frühjahr, also jetzt. Und Sträucher und Hecken gehören in jeden Garten. Sie schaffen Lebensraum, sind eine ästhetische Bereicherung, sorgen für günstiges Klein-klima, filtern Staub, wirken lärm-dämpfend… Bitte heimische Gehölze verwenden, nicht nur, weil sie unem-pfindlich sind! Die Auswahl ist groß: Hartriegel, Holunder, Hundsrose, Kornelkirsche, Pfaffenhütchen, Schlehe, Berberitze… Hier zu einem NABU-Text.


Memento, Oeynhausen Nord!

Dieses Foto stammt vom 01. März 2016. An diesem Tag vor genau sechs Jahren hatten Bagger bereits rund 150 Lauben in Schmargendorf platt gemacht,  46.000 m² Natur der Wilmersdorfer Klein-gartenkolonie Oeynhausen vernichtet - nach langem Kampf der Kleingärtner und Grünfreunde und trotz eines sensationell erfolg-reichen Bürgerentscheides.


Senatorin Bettina Jarasch: "Die Kleingärten sind weit mehr als Grünflächen, gehören einfach zu Berlin. Wir wollen sie sichern."

 

 

„Mehr als 71.000 Kleingartenparzellen prägen an vielen Orten das Berliner Stadtbild. Die Gärten tragen zu einem besseren Stadtklima bei, sie sind grüne Oasen, sie fördern den Artenschutz“, sagt Senatorin Bettina Jarasch. Die Grünen-Politikerin weiter: „Ohne Zweifel, die Kleingärten gehören einfach zu Berlin. Daher sind wir uns als neue rotgrün-rote Koalition auch einig, dass wir die Berliner Kleingärten sichern wollen.“ Hier zum Beitrag aus dem aktuellen „Gartenfreund“.


Klimawandel: Berlin braucht viel mehr Stadtgrün!

„Schon jetzt sind Städte zwischen 1,5 Grad und 3 Grad heißer als ihre Um-gebung – das ist genau der Korridor an Erwärmung, den wir auch durch den menschengemachten Klima-wandel bis zum Ende des Jahrhunderts erwarten. Diese Erwärmung kommt dann nochmal oben drauf. Die Städte erwärmen sich also weiter, Hitzewellen werden noch heißer. Besonders betroffen sind Stadtviertel, die dicht bebaut sind und wenig Grünflächen haben. Wir brauchen viel mehr Grün in der Stadt, in Form von Parks oder Bäumen, aber auch als Fassadenbegrünung!“ Hier zum Text der Berliner Morgenpost. 


Heute beginnt offiziell die Brut- und Nistzeit!

In der Zeit vom 1. März bis 30. Sep-tember sind Baumfällungen und der Schnitt von Büschen und Hecken nicht mehr erlaubt. So können Amsel, Heckenbraunelle und Co. in Ruhe Nester bauen und ihre Jungvögel aufziehen. Ausnahmen gelten für schonende (!) Form- und Pflege-schnitte. Auch der Kahlschlag an Bäumen und Sträuchern im Stadtgrün sollte jetzt vorbei sein. Hier zum betreffenden Paragrafen im Bundesnaturschutzgesetz.


Stoppt den Krieg! Demo für den Frieden am Sonntag, 27. Februar

Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. und sein Kooperationspartner "Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin" rufen mit vielen anderen Organisationen zu einer Demo am Sonntag, 27. Februar ab 13:00 Uhr, auf der Straße des 17. Juni auf: Wir treten gemeinsam für eine Rückkehr zum Frieden in Europa ein. Wir fordern die russische Regierung auf, sofort alle Angriffe einzustellen, sich aus der Ukraine zurückzuziehen und deren territoriale Integrität wieder herzustellen. Sie muss zum Verhandlungstisch zurückkehren. Hier mehr Infos.


Bodensanierung: Birken futtern auch Mikroplastik!

Die Hänge-Birke wird bereits zur Sanierung kontaminierter Böden ein-gesetzt, weil sie industrielle Schad-stoffe und Schwermetalle in ihrem Gewebe speichern kann. Mikroben, welche die Bäume besiedeln, können dann die polyaromatischen Kohlen-wasserstoffe und Schwermetalle ab-bauen. Jetzt fanden Forscher heraus: Hänge-Birken nehmen während der Wachstumsphase auch Mikroplastik über die Wurzeln auf. Hier zum IGB-Bericht. 


Straßenlärm stresst und schädigt Pflanzen

Wer an viel befahrenen Straßen lebt, kämpft oft mit gesundheitlichen Folgen durch den Straßenlärm. Dieser Stress durch den Autoverkehr beeinträchtigt Mensch und Tier, was lange belegt ist. Dass aber auch Pflanzen massiv in Mitleidenschaft gezogen werden, hat nun ein Forscherteam erstmals mit Experimenten detailliert nachgewiesen. Hier zum Bericht aus dem Spiegel.


Kennst Du noch den Freiherrn von Berlepsch?

 In der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie „Am Stadtpark I“ endet das Projekt „Pro-duktiver Lebensmittelpunkt Kleingarten“. Dazu gehörten Bildungs- und Beratungs-angebote zum Thema Apfel, gleichzeitig wollte der Verein einen Beitrag zur ver-stärkten Öffnung der Berliner Kleingar-tenanlagen leisten. Die Kleingärtner kooperierten dabei mit den „Natur-freunden Berlin“. Am Montag, 21. Februar, gibt es eine Abschlussveranstaltung mit einer Ausstellung über alte Apfelsorten - wie Freiherr von Berlepsch. Hier weitere Infos.


Gibt es zu viele Männer in Berlin?

In Regionen mit zunehmender Verstädte-rung nimmt die Zahl weiblicher Bienen ab, die Zahl männlicher Bienen aber nicht - so eine Studie aus den USA. Demzufolge finden sich besonders bei bodennistenden Wildbienen mehr Männchen als Weibchen im Stadt-Land-Vergleich. Die Forscher untersuchten dabei 143 Wildbienenarten in mehreren Städten. Verschieben sich die Geschlechterverhältnisse, werden weniger Pflanzen be-stäubt. Hier zur Studie.


Klimabeet im eigenen Garten

Ein neues Projekt „PflanzeKlimaKultur“ sucht noch Gärtenrinnen und Gärtner in Berlin und Umgebung, die Teil eines Pflanz- und Beobach-tungsnetzwerkes werden möchten. Das Projekt mit dem Botanischen Garten Berlin wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Wer ein solches „Klimabeet“ anle-gen möchte, kann ab 19. März 2022 ein Pflan-zenpaket vom Projektteam des Botanischen Gartens erhalten - vorwiegend aus heimischen Arten. Dazu gibt´s  eine ausführliche Anleitung und weitere Informationen über das Projekt. Hier alle Infos vom Landesverband.


Heute ist Tag des Regenwurmes

Wir Gärtner mögen diesen Ringelwurm, er ist der Superstar im Boden: Regen-würmer fressen Pflanzenreste und Partikel, verwandeln sie in wertvollen Humus, lockern und belüften den Boden. Von ihnen gibt es weltweit ca. 3000 Arten, in Europa sind`s rund 400, in Deutschland um die 40. Einige Regenwürmer können bis zu 30 cm lang und bis zu 8 Jahre alt werden. Hier geht´s zu einem Steckbrief vom NABU.


BVV: Neue BVG-Anbindung an unsere Kleingärten?

Gleich drei Einwohner wollen in der BVV am 17. Februar Fragen zur BVG-Anbindung des Maximilian Quartiers stellen: 1. "Wird es eine neue Buslinie geben (Neubaugebiet Maximi-lian Quartier)?" 2. "Im Zusammenhang mit den vielen Neubauten (z.B. Maximilian Quartier - Forckenbeckstr. mit mindestens 2000 neu zuziehenden Einwohnern) ist die Einrichtung einer neuen Buslinie sowie die Erhöhung der Taktung der Buslinie 115 dringend erforderlich. Wann wird seitens des Bezirks über eine Verbesserung des ÖPNV in diesem Bereich mit der BVG verhandelt?" 3. "Warum ist die neue Wohnanlage innerhalb der Helene-Jakobs-Straße noch nicht vom ÖPNV erschlossen (Maximilian Quartier)? Vorschläge wären: Eine BVG-Buslinie zumindest sollte es doch geben, mit der S-Heidelberger Platz und S-Hohenzollerndamm auch erreichbar sind. Haltestelle könnte z.B. am hinteren Ende der Wohnanlage mit Durchgang zur Reichenhaller Straße sein. Noch besser: Ein autonomer Bus, der diese Ringstraße durchfährt und mit dem Heidelberger Platz verbindet. Das wäre doch mal richtig innovativ und hat Zukunft im Hinblick auf die Erschließung des Reemtsma-Geländes." 


Bäume sind nicht stumm: Sie können Vögel zu Hilfe rufen

Waldbäume senden bei Befall durch Raupen und andere Pflanzenfresser Duftstoffe aus. Damit locken sie Vögel und räuberische Insekten an und befreien sich so von ihren Plagegeistern. Was bislang nur in Labor- oder Garten-experimenten nachgewiesen worden war, konnten Forschende nun erstmals in einem natürlichen Lebensraum in Leipzig zeigen. Hier zum Bericht aus naturschutz.ch


Westkreuzpark: Wenn unser Bezirksamt mal Grünfläche sichern will

Niederlage für Senat und Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf: Ihre Pläne, einen öffentlichen Park neben dem S-Bahnhof Westkreuz zu errichten, sind gescheitert. Am Mittwoch entschied das Landgericht, dass ihr Vorkaufsrecht rechtswidrig ist: Es sei zu spät eingereicht worden. Das Areal ist mit 60.000 m² die letzte große freie Fläche in der City West. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost und hier zur Pressemitteilung des Bezirkes.


Flächenverbrauch auf Netto-Null: Keine neuen Flächen mehr versiegeln!

„Wohnraum und Grünflächen müssen zusammen gedacht werden, denn besonders in Metropolräumen sind Stadtnatur und soziale Gerechtigkeit auf das Engste miteinander verknüpft“, sagt die BUND-Stadtnaturexpertin Afra Heil. „Aktuell wird leider zu viel Fläche für Siedlungen in Anspruch genommen und das auf Kosten von Grün- und Frei-flächen. Hier ist die Politik gefragt, dafür zu sorgen, dass bezahlbares Wohnen und der Erhalt und Ausbau der grünen und blauen Infrastruktur nicht im Widerspruch stehen.“ Hier zum ganzen Interview.


Erderwärmung: Maiglöckchen blühen schon einen Monat früher

Nach einer neuen Studie blühen einige Pflanzen angesichts des Klimawandels inzwischen mehr als einen Monat früher als noch vor Jahrzehnten, darun-ter auch das Maiglöckchen. Dafür wertete ein Team der Universität Cam-bridge insgesamt fast 420.000 Daten zum Blühbeginn von mehr als 400 Pflanzenarten aus. Hier zum Beitrag aus dem SPIEGEL und hier zur Studie.


"Kleingärten sind ein unverzichtbares europäisches Kulturerbe!"

„Stadtplaner, Architekten, Naturwissen-schaftler, Mediziner, Sozial-Empiriker, Integrationsbeauftragte und viele Poli-tiker haben inzwischen erkannt, dass tradiertes Kleingartenwesen zum natur-kulturellen Juwel der Stadtentwicklung wird.“ Hier zum Beitrag von Prof. Klaus Neumann aus dem „Gartenfreund“. 


Nagelprobe: Wie sehr liegen den BVV-Fraktionen Bäume am Herzen?

Am 5. Januar wurden alle Fraktion der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf gebeten, sich doch – wie im Wahl-kampf versprochen – für Straßen-bäume einzusetzen und selber für Neuanpflanzungen zu spenden – zum Beispiel in Wilhelmsaue und Mehlitz-straße. Lies mal, was dabei heraus-gekommen ist. Hier zum Beitrag aus der Berliner Woche.


Heute ist UNESCO-Welttag der Feuchtgebiete

Am 2. Februar 1971 wurde in der iranischen Stadt Ramsar ein Überein-kommen zum Schutz von Feucht-gebieten unterzeichnet. Seit 1997 wird am 2. Februar der UNESCO-Welttag für Feuchtgebiete begangen – zum Schutz von Sümpfen, Mooren, Brachwasser und Feuchtwiesen. In einer Stadt wie Berlin sind natürlich auch Feuchtbiotope in Kleingärten für Klima- und Artenschutz besonders wichtig! 


Biete doch im Frühjahr einem Igel in Deinem Garten ein neues Zuhause!

Der Arbeitskreis Igelschutz sucht im Früh-jahr, wenn Igel in seiner Obhut auf-wachen und die Auswilderung ansteht, geeignete Gärten. Bei Weitem sind aber nicht alle geeignet, um Igel in eine halb-wegs sichere Freiheit zu entlassen. Denn Gärten sind oft viel zu aufgeräumt und abgezäunt, bieten keinen Unterschlupf und keine Bewegungsfreiheit mehr. Wer also einen passenden Garten besitzt oder sich mit Nachbarn zusammen tun möchte, wendet sich am besten direkt an den Arbeitskreis Igelschutz Berlin. Hier zum Bericht der Berliner Woche mit allen Infos.


Das passt zusammen: Berlins Kleingärten und Amphibien

Kleingärten mit Teichen bilden in Berlin wertvolle Oasen, die eine wichtige Überlebensfunktion für Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche besitzen. Doch welche Amphibienarten leben eigentlich in den Parzellen-Biotopen? Die Stadtnatur-Rangerinnen in Mitte haben  sich mit Naturschutzamt und Garten-freunden auf Spurensuche begeben und in der Dauerkolonie Rehberge genauer hingeschaut:  Erdkröte, Grasfrosch (Foto), Knoblauchkröte, Teichfrosch und Teich-molch fühlen sich dort besonders wohl. Hier zum Bericht des Landesverbandes.


Schotter-, Geröll-, Kies- und Splittgärten soll es an die Kiesel gehen

„Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür ein-zusetzen, dass die Bauordnung für Berlin dahingehend geändert wird, dass das Anlegen von Schotter-, Geröll-, Kies- oder Splittgärten nicht zulässig ist.“  Diesen Antrag beschloss jetzt die BVV Treptow-Köpenick mit den Stimmen von Linke, Grüne und SPD (35, 14, 1). Grund: Umwelt- und Klimaschutz. Hier zum Beitrag aus Tagesspiegel-Leute. 


Landeswettbewerb Berlin: Die "schönsten Kleingärten im Einklang mit der Natur " gibt´s in Charlottenburg

 

Es geht um Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Ökologie, Soziales, Gestaltung/Pflege, Klima und Vielfalt sowie Vereinsarbeit, Präsentation und städtische Einbindung: Die Charlottenburger  Kleingartenanlage "Habsburg-Gaußstraße" punktete dabei auch mit ihren Projekten wie „Obst für alle“, „Baumpaten“ und „Geschenktisch“ mit denen sie sich für Anwohner, Interes-senten und Partnerschaften öffnen. Auch überzeugten sie die Fachjury, wie sie die biologische Vielfalt fördern und dies mit Umweltbildung für Besucher koppeln. Hier zum Bericht des Landesverbandes.                                  (Foto: Symbolbild)    


Auch die neue BVV Charlottenb.-Wilmersd. ist bürgerfern: Schriftlich gestellte Einwohnerfragen werden weiter nur mündlich beantwortet!

In Pandemiezeiten gönnt sich die Ver-waltung Homeoffice, Kontakte in der Bevölkerung sollen minimal bleiben. Aber ausgerechnet Einwohnerfragen sollen nur in Präsenz gestellt werden dürfen, um auch eine Antwort zu erhalten - wie die neue Bürgermeisterin K. Bauch (Grüne) gerade bestätigte: „Mit der Einwohner-fragestunde sollen die Einwohner unmit-telbar in den politischen Erörterungsprozess einbezogen werden. Durch eine schriftliche Beantwortung von Einwohnerfragen wird diese Art des Diskurses nicht erreicht….“ Hier zum Beitrag der Berliner Woche.


Endergebnis der "Stunde der Wintervögel"

Genau 4307 Berliner Vogelfreunde machten dieses Jahr bei der NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ mit, etliche weniger als 2021 (6499). Sie beobach-teten in 2746 Gärten (4232) exakt 93,867 Vögel (143.479). An der Spitze bleibt der Haussperling (Foto) mit 23.948 Beo-bachtungen, gefolgt von Kohlmeise (10.444) und Nebelkrähe (6706). Im Vergleich zum Vorjahr tauschten Blau-meise (6029) und Ringeltaube (5299) die Plätze, auf Rang 6 landete wieder die Amsel (5150), vor Star (3796) und Elster (3536). Mit durchschnittlich 34,2 Vögeln pro Garten lag die Vogeldichte jetzt etwas höher als in den letzten drei Jahren. Hier zu den NABU-Daten.


Wie überleben Vögel unseren Winter?

Wie schaffen es Vögel, sich den harten Bedingungen wie Nahrungsmangel und Minusgraden zu widersetzen und warum bleiben sie überhaupt hier? Vögel halten ihre Körpertemperatur zwischen 38 und 42 Grad, indem sie regelmäßig futtern, ihre Gefieder kugelig aufplustern und „Sonne tanken“. Dazu verhindert ein Wärmeaustauschsystem, dass ihre Beine Wärme verlieren. Weitere Infos hier im Bericht des NABU.


Wir brauchen eine Baumschutzverordnung, die Bäume schützt!

„De facto gibt es zurzeit keinen Schutz von Bäumen bei Bauvorhaben. So wie die Baumschutzverordnung formuliert ist, muss eine Fällung genehmigt werden, wenn sie beantragt wurde. Die Natur-schutzbehörden haben so gut wie keine Möglichkeit, wertvolle Bäume zu schützen. Diese Mängel sind lange be-kannt und müssen dringend behoben werden“, so Christian Hönig, Referent für Baumschutz des BUND. Hier zum ganzen Text.


Unvergessen: das letzte Abpumpen

Erinnerst Du Dich noch? Heute genau vor sechs Jahren wurden am 18. Januar 2016 die Abwassergruben der vom Abriss betroffenen gut 150 Parzellen der Schmargendortfer Kleingartenkolonie Oeynhausen geleert. Zum allerletzten Mal. Denn bis zum 31. Januar 2016 mussten kurzfristig diese Gärten bei Schnee, Eis und Frost geräumt werden – obwohl ein Bürgerentscheid sich am 25. Mai 2014 mit überwältigenden 84.945 Stimmen (77,04 %) für den Erhalt der kompletten Kleingartenanlage ausgesprochen hatte!


Wildbiene des Jahres 2022: die Rainfarn-Maskenbiene

Mit höchstens 9 mm Körpergröße zählt sie zu den kleinen Vertreterinnen unserer Wildbienen-Fauna: Die Rain-farn-Maskenbiene wurde zur Wildbiene des Jahres 2022 gekürt. Sie erinnert auf den ersten Blick eher an eine kleine schwarze Wespe oder eine Ameise, als Nahrungsquelle sind für diese Art Korbblütler wie die Margerite (Foto) unentbehrlich. Hier geht es zum Text des NABU.


Der Spatz bleibt in Berlin Spitze!

Erste Zwischenergebnisse der aktuellen "Stunde der Wintervögel" zeigen: Am häufigsten wurde in Berlin von bislang 3463 Vogel-freunden der Haussperling gezählt, gefolgt von Kohlmeise, Nebelkrähe, Blaumeise, Ringeltaube, Amsel, Star, Elster, Feldsperling und Straßen-taube... Hier geht´s zum NABU-Text.