Was die Naumann-Stiftung über das Maximilians Quartier weiß

FDP und FDP-nahe Friedrich-Naumann- Stiftung laden zu einer vierstündigen „Fahrrad-Kieztour“ durch Schmargendorf und Grunewald. Start ist in der Neu-bausiedlung „Maximilians Quartier“, die auf einer Teilfläche der Kleinkarten-kolonie Oeynhausen errichtet wurde, dort gibt es ein Gespräch mit Vertreterinnen der Groth-Gruppe und des Bundes-verbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Freitag, 30. Juli 2021, ab 16:40. Treffpunkt: Helene-Jacobs-Straße Ecke Kissinger Straße. Hier gibt´s mehr Infos. 


Zahl der Hitzetoten steigt kontinuierlich in Berlin und Brandenburg

Fast 1.400 Hitzetote! In den letzten drei Jahren starben in Berlin und Brandenburg in den Hitzephasen besonders viele Menschen: 2020 und 2019 waren es jeweils insgesamt mehr als 300. Als es im Juli und August 2018 längere Zeit aus-nehmend viele Hitze-Exzesstage (24-Stunden-Durchschnittstemperatur über 23 Grad und überdurchschnittliche Sterberate) gab, wurden sogar mehr als 750 hitzebedingte Todesfälle in beiden Ländern zusammen registriert. Errechnet hat diese Zahlen das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Hier zum Bericht von rbb 24. 


Beschließt endlich die Charta für das Berliner Stadtgrün!

Obwohl der Senat die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ bereits im April 2020 abgesegnet hat, wurde die Vorlage noch immer nicht vom Abgeordnetenhaus beschlossen. Deshalb fordert nun ein breites Bündnis von Umwelt- und Natur-schutzverbänden, darunter der NABU Berlin, in einem offenen Brief an die Berliner Abgeordneten, das derzeit wohl wichtigste Naturschutzprojekt der Haupt-stadt endlich zu verabschieden. „Berlin braucht dringend eine solche Strategie, um der fortschreitenden Versiegelung und Naturzerstörung zu begegnen. Deshalb muss die Charta unbedingt noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden!“, so Juliana Schlaberg, Naturschutzreferentin des NABU Berlin. Mit der Charta verpflichtet sich Berlin, Parks und andere Grünflächen nachhaltig vor weiterer Bebauung zu schützen. 


Wird GLYPHOSAT in Kleingärten noch im Juli verboten?

Ab 2024 soll Glyphosat hierzulande gar nicht mehr verwendet werden dürfen, so steht es in der kürzlich beschlossenen Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. Für Haus- und Laubenbesitzer ist aber schon viel früher Schluss, nämlich prak-tisch sofort. Für den Einsatz in privaten Gärten soll das Glyphosat-Verbot mög-lichst noch im Juli in Kraft treten, betont eine Sprecherin des Bundesagrar-ministeriums. Dasselbe gilt für den Einsatz in Parks und auf Sportplätzen. Hier zum Bericht des Tagesspiegel.


Wieso sind Hecken tolle Klimaschützer?

 

Hecken schützen den Boden vor Winderosion und haben eine kühlende Wirkung. Sie bieten auch Lebensraum für viele Tiere, Nahrung für Insekten. Eine neue Studie belegt aber auch, wie viel CO2 durch Hecken gebunden wird – fast so viel wie Wald. Hier zum Bericht aus natur.de

 

 


Echte Täuschung oder echter Lernprozess?

Vor genau fünf Jahren übernahm die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf die Forderungen des Bürgerbegehrens „Grünflächenerhalt“. Erinnerst Du Dich noch? Bei etlichen Verordneten scheint das längst in Vergessenheit geraten zu sein…  Damals, im Juli 2016, erschien dieser Beitrag dazu im Kiezer Weblog vom Klausenerplatz. Hast Du eine aktuelle  Meinung dazu? 


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Welche Schmetterlinge werden die Urbanisierung überleben?

Um herauszufinden, wie Schmetterlinge auf die zunehmende Urbanisierung reagieren und welche Arten sich daran anpassen können, werteten Wissen-schaftler über 900.000 Einträge zu 158 Schmetterlingsarten in Europa aus. Nur Generalisten, die große Temperatur-schwankungen tolerieren und sich von vielen verschiedenen Pflanzen ernähren, profitieren voraussichtlich von den menschlich geprägten Lebensräumen. Dem C-Falter (Foto) dürfte der aktuelle Trend der Verstädterung verhältnismäßig wenig gefährden: Diese Art verfügt über den höchsten Wert für Urbanaffinität. Hier der Bericht von naturschutz.ch


Spaziergang: Wie sich gerade unser Schmargendorfer Kiez verändert

 

 

Maximilians Quartier, Go West, New West und Cornelsenwiese… Ein Kiez-Spazier-gang der Initiative „New West“ besucht die Großbaustellen in Schmargendorf: Dienstag, 13. Juli, 18:00, Treffpunkt Sylter Straße 12. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier gibt´s mehr Infos.


Hat eine Sonnenblumen-Blüte Mathe gelernt?

Die Natur kann ganz schön geometrisch sein. Das zeigt sich in Bienen-Waben, aber auch in Gänseblümchen, Tannen-zapfen, Broccoli oder Sonnenblumen-Blüten.  Hast Du Lust auf ein kleines Quiz dazu? (Rechnen musst Du dabei nicht.) Dann geht´s hier für Dich weiter auf eine Scinexx-Seite.


Eine "wilde" Wiese ist bewusste Förderung der Wildbienen

Je seltener du im Jahr mähst, desto mehr Wildpflanzen kommen zur Blüte und dienen Insekten als Nahrungsgrundlage. Wenn du nicht gänzlich auf eine gemähte Fläche verzichten möchtest, dann mähe doch nur einen Teil ab und gönne dem Rest deines Gartens eine Wildblumen-wiese. Wildbienen und andere Insekten werden es dir danken. Hier zu mehr Infos von der Stiftung Naturschutz Berlin.


Neuer B-Plan für Forckenbeck- Ecke Mecklenburgische

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmers-dorf fasste am Dienstag, 6. Juli 2021, den Beschluss zur Aufstellung des Bebau-ungsplans 4-76 für die nordwestlich des Heidelberger Platzes gelegenen Grund-stücke Mecklenburgische Straße 23 – 24b und Forckenbeckstraße 1 im Ortsteil Schmargendorf. Hier weitere Infos dazu.


Die drei Kraftwerk-Schlote verdünnisieren sich

Die Wilmersdorfer Skyline verändert sich: Am Heizkraftwerk in unserer Nachbarschaft  wurde mit dem Rückbau der drei Kesselhäuser mit ihren Schornsteinen begonnen. Ein 126 m hoher Kran hat bereits erste Elemente vom Schornstein des Blocks 1 gehoben. Der gesamte Rückbau soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Bis dahin sind über 13.000 Tonnen Material abzutragen und abzufahren.


Warten auf unseren Bebauungs-Plan und Bauchschmerzen

Beim CDU-Talk in der Kleingartenkolonie Oeynhausen vermeldete Burkard Dregger, Chef der Abgeordnetenhaus-Fraktion, dass nach seinen Erkenntnissen der Bebauungsplan, der den nördlichen Teil der Parzellen als „Dauergrün“ sichern soll, im August aufgestellt wird. Zuletzt hatte der Baustadtrat angekündigt, IX-205a im zweiten Quartal 2021 auslegen zu wollen. Dregger: „Es ist wichtig, diese wunderschöne Anlage in ihrer jetzigen Größe zu sichern. Kleingärten sind Erholungsorte und Treffpunkte, gehören zum humanen Leben unserer Stadt. Und was ist mit der Sicherung des Senatsgeländes der Kolonien (B-Plan IX-123 +123,1)? „Da habe ich langfristig Bauchschmerzen“, so Stefanie Bung, Kandidatin fürs Abgeordneten-haus. Sie persönlich wäre aber statt eines Schulneubaues auf dem Kolonie-Gelände dafür, die Grundschule am Rüdi auszubauen.


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Was braucht ein zauneidechsenfreundlicher Garten?

Auch in Kleingärten können sich Zaun-eidechsen heimisch fühlen und sich gut entwickeln. Gerade die kleinteiligen Strukturen entsprechen oftmals den Ansprüchen dieser gefährdeten Art. Und darüber freuen sich Zauneidechsen: Sonnige, offene Bereiche zum „Sonnen-baden“, Versteckmöglichkeiten und Schattenplätze zum Abkühlen (Holz- und Steinhaufen, hohe Vegetation, Hecken), besonnte Sandhaufen für die Eiablage, frostsichere Überwinterungsmöglichkeiten (Stein-, Totholz-, Reisig- o. Sandhaufen). Hier zum Text des Landesverbandes.


Was wird jetzt aus dem Regenrückhaltebecken hinter der Kreuzkirche?

Sollen wirklich rund 200 Mietwohnungen über der „stinkenden Pfütze“ an der Forckenbeckstraße entstehen? In der BVV begrüßen etliche Parteien diese Degewo-Idee, weil seit Anfang 2017 in Charlotten-burg-Wilmersdorf keine einzige Woh-nung von landeseigenen Wohnungs-gesellschaften gebaut wurde. Die Wasserbetriebe sind dagegen. Und auch der Baustadtrat ziert sich und verweist darauf, dass dieses Becken als Grünfläche ausgewiesen sei. Hier der Bericht aus „Tagesspiegel Leute“.


Wie groß eine Parzelle sein sollte und wie viele Kleingärten Berlin braucht

Die Größe der Kleingartenparzellen gehört zu den Knackpunkten in der Diskussion um den Kleingartenent-wicklungsplan und das Kleingarten-flächensicherungsgesetz. Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz vertritt dazu eine klare Position: Genug Fläche zum Gärtnern für alle interessier-ten Berliner (auch für die zukünftigen) statt des Versuchs, einen hohen Bedarf durch Parzellenteilungen zu decken. Und: Mindestens die Gesamtfläche der Kleingärten in Berlin zu erhalten muss Ziel der stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen in der kommenden Legislaturperiode des Abgeordnetenhauses sein. Hier zum Beitrag aus dem „Gartenfreund“.


CDU im Wahl-Talk: Wie geht es mit der Kolonie "Oeynhausen", anderen Kleingärten und unseren Grünflächen weiter?


Berlin war Deutschlands heißeste Region, Brandenburg die trockenste

Im Juni erlebte die Hauptstadtregion einen Monat der Wetterextreme. In keinem anderen Bundesland Deutsch-lands war es durchschnittlich so warm wie in Berlin. Und nirgendwo anders war es so trocken wie in Brandenburg. Wie der Deutsche Wetterdienst nach einer vorläufigen Auswertung mitteilte, lag der Temperaturdurchschnitt in der Haupt-stadt bei  21,2 Grad Celsius. Das ist deutlich über dem bundesweiten Wert von 19 Grad, der den Monat zum drittwärmsten Juni in Deutschland seit Beginn der Tempera-turaufzeichnungen im Jahr 1881 machte. Hier zum Bericht des Tagesspiegels.


Kannst Du Europäische und Asiatische Hornisse unterscheiden?

Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) war lange die einzige Hornissenart in Deutschland und in Berlin. Seit einigen Jahren ist nun auch die Asiatische Hornisse (Vespa velutina, Foto) bei uns unterwegs und breitet sich zügig aus. Im Gegensatz zu ihrer heimischen Schwesternart ist Vespa velutina als invasive Art meldepflichtig. Solltet ihr also ein Nest oder ein Individuum der Asiatischen Hornisse entdecken, könnt ihr es beim NABU-Hymenopterendienst (0163 977 37 88) melden. Hier gibt es Artenporträts vom NABU für die Europäische und die Asiatische Hornisse.


Wenn man Hilfe und Tipps bei Hornissen braucht

Das Leben mit Hornissen ist ganz gut möglich, sie lernen uns kennen. Ein Volk hat ein kollektives Gedächtnis. Es speichert sich unseren Geruch ab und gewöhnt sich an ihn, so ein Experte. Aber sie können auch Schaden anrichten: Die schroten in Hütten und Häusern auch gerne ganze Dämmungen weg, weil sie zehn bis 20 Liter Hohlraum brauchen. Hier geht´s zu Tipps des Tagesspiegel  für den Umgang mit Hornissen.


Achtung! Abzocke durch unseriöse Schädlingsbekämpfer

Derzeit werden dem NABU Berlin vermehrt Vorfälle gemeldet, bei denen unseriöse Schädlingsbekämpfer Berlinern maßlos überhöhte Preise bei der Bekämpfung echter oder vermeintlicher Wespen berechnen. Dabei vergiften die Kammerjäger nicht selten geschützte Hummel- oder Hornissenvölker und verstoßen damit gegen das Naturschutz-gesetz. In einem Fall sollte ein Berliner Kleingärtnerpaar für das „Betäuben“ von Hummeln 651 Euro zahlen – die Hummeln starben. Hier weitere Infos.


Der Landesverband der Gartenfreunde hat einen neuen Vorstand

Ein alter Hase ist neuer Präsident unseres Landesverbandes:  Gert Schoppa (Foto) aus dem Bezirksverband Marzahn steht jetzt an der Spitze des Landesverbandes Berlin der Garten-freunde e. V.  Er löst Michael Matthei ab, der dem Präsidium seit 2019 vorgestanden hatte. Schoppa war bereits als Schatzmeister von 2012 bis 2018 im Vorstand gewesen. Hier mehr Infos über die aktuelle Vorstandswahl.


Buchtipp: Erste-Hilfe-Ratgeber gegen Garten-Schädlinge

Wer sind die Vitamin-Schmarotzer, die sich in Deinen Beeten über Dein Gemüse hermachen?  In über 40 Artenporträts erläutern zwei Gartenprofis nicht nur die besten Rauswurf-Methoden, sondern auch jede Menge Interessantes, Skurriles und sogar Wunderbares über die kleinen Tierchen. Wenn man sie dann immer noch loswerden will, haben die beiden Ratgeber-Autoren hierfür die passenden Pflanzenschutzmittel parat – 100 % biolo-gisch und umweltschonend. Am 29. Juni erscheint das Buch "Wer knabbert da an meinem Gemüse?“ im Löwenzahn Verlag. Hier zu mehr Infos.


Tierische Strategien gegen dieses Sommerhitze

Im Sommer wird die Hauptstadt durch die zahlreichen Beton-, Glas- und Metall-flächen zur Wärmeinsel, die sich um bis zu zwölf Grad mehr erwärmen kann als das Umland. Viele Vögel verharren re-gungslos an einer Stelle. Andere, wie der Zaunkönig, legen sich platt auf den Boden und breiten weit die Flügel aus. Doch die meisten Vögel suchen eher die Abkühlung an heißen Tagen, er-frischen sich in Wasser oder Sand. Hier zum Text des NABU. 


BGH: Darf ich zu mir überhängende Äste eines Baumes abschneiden?

Nachbarn dürfen einen auf ihr Grund-stück herüberragenden Baum auch dann zurückschneiden, wenn er dadurch seine Standfestigkeit verlieren könnte oder abzusterben droht. Das gilt auch, wenn das Grundstück von dem Baum nur mit-telbar beeinträchtigt wird – etwa durch herabgefallene Nadeln oder Zapfen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag in einem Berliner Nachbarschaftsstreit. Hier zum Beitrag der faz.


Maßnahmen-Plan/ Klimanotlage: Worthülsen oder endlich ernst gemeint?

 

„Mehr Grün: Das Stadtgrün ist zu sichern und auszuweiten, bestehende Flächen sind zu vernetzen, versiegelte Flächen, wo immer möglich, zu entsiegeln.“ Das steht in einem aktuellen Senats-Entwurf, wie der Klimaschutz in Berlin zu verstärken ist. Und: „Um die Lebensqualität in der Stadt zu sichern und möglichst noch zu steigern, muss Berlin zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels seine blau-grünen Infrastrukturen sichern und qualifizieren.“ Hier geht´s zur Mitteilung. Wie ernst sind solche Sätze gemeint?


Kennst Du schon die Rotschopfige Sandbiene?

Über 300 Wildbienen-Arten fühlen sich in Berlin zuhause. Eine von ihnen, die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa), gefällt es auch in Schmar-gendorf. In der Kleingartenkolonie Oeynhausen interessierte sie sich heute für Heckenrosen-Blüten. Sie besucht aber auch Blüten von Apfel, Löwenzahn, Schlehe, Schnittlauch, Weide oder Weißdorn. Die solitäre Rotschopfige Sandbiene ist kleiner als Honigbienen, nistet im Boden, etwa in schütterem Rasen, wo man die Nester an einem winzigen Hügel mit kreisrundem Loch in der Mitte erkennt. 


Lass doch mal kostenlos Deinen Gartenboden testen!

Berliner Gartenbeete sind oft mit Nährstoffen überversorgt. Um herauszufinden, wo das so ist, bietet die Berliner Senatsumweltverwaltung zusammen mit der BSR im Juni an, 1000 Bodenproben aus Gärten kostenlos auf den Nährstoffgehalt analysieren zu lassen. Die Gartenbesitzer erfahren aus der individuellen Bodenanalyse, für welche Nährstoffe Defizite oder Über-schüsse bestehen, und können ihre Kompostverwendung sowie Düngung entsprechend anpassen. Wie man sich anmeldet und mehr Infos.


So zählten die Berliner in der "Stunde der Gartenvögel"

Das Endergebnis der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ fällt wieder beeindruckend aus: 4.922 Vogelfreunde (etwa weniger als im Vorjahr) haben in Berlin vom 13. bis 16. Mai an der wis-senschaftlichen Mitmachaktion von NABU und LBV teilgenommen und aus 3.096 Gärten und Parks fast 96.000 Vögel gemeldet . Wie auch 2020 liegen auf den ersten drei Plätzen in Berlin Haussperling (7,05 Vögel pro Gärten), Star (3,29) und Amsel (2,37). Dicht gefolgt von Kohlmeise (2,17) und Ringeltaube (2,04). Ein Aufsteiger ist mit einem Zählplus von 43 % der Stieglitz (Foto), ein Absteiger mit einem Minus von 34 % der Mausersegler. Hier zum Bericht des NABU. 


Meine Nachbarin, die Kleingärtnerin

Eine Gartenfreundin aus den 114 Klein-gartenanlagen in Charlottenburg-Wilmersdorf spricht über Miteinander, Glücksgefühle und Essen aus eigener Ernte. Die Kleingärtnerin aus der Kolonie Paulsborn-Kodowa nennt Stichworte wie Ruheoase, Bienenfutter, Kälteschleuse oder Wildbienenprojekt. Hier geht´s zum Bericht aus „Tagesspiegel Leute“. 


Was hilft uns im Garten gegen Nacktschnecken?

 

 

Wenn es zu wenig Igel, Blindschleichen, Kröten, Ringelnattern oder Eidechsen im Garten gibt, die als natürliche Feinde von Nacktschnecken gelten, was hilft dann gegen die gefräßigen Tierchen, damit sie uns nicht fast alles wegfuttern? Gibt es überhaupt jenseits von Gift Möglich-keiten, Nacktschnecken kurz zu halten? Sind überhaupt alle Nacktschnecken unerwünscht?  Unsere Gartenfreundin Xenia hat sich Gedanken dazu gemacht und lässt uns in ihrem Blog  "Berlin-garten" teilhaben.


Wird das Heizkraftwerk Wilmersdorf ein Kunst- und Kulturzentrum?

 

 

 In der BVV vom 27. Mai 2021 forderte die Linksfraktion das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem Antrag auf, in Verhandlungen mit dem Eigentümer Vattenfall zu treten, damit das ab Juni leerstehende Heizkraftwerk Wilmersdorf in unserer Nachbarschaft zu günstigen Konditionen für Kunst- und Kulturschaffende nutzbar wird. Hier zum Bericht der Berliner Woche.

 


Kleingartengesetz kommt wohl nicht mehr vor der Berlin-Wahl

Die Kleingärten in Berlin sollen langfristig geschützt werden, darüber sind sich die Parteien im Abgeordnetenhaus einig. Doch über die Frage, ob es dazu ein Gesetz braucht, streiten SPD, Linke und Grüne seit Monaten. Ein Ende ist nicht absehbar. Eine Einigung gibt es bis heute nicht und nun rücken die Wahlen näher. SPD und Linke arbeiten derzeit zwar noch am Gesetzestext, Mitinitiator Daniel Buchholz (SPD) glaubt aber nicht mehr, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet wird. Hier zum Bericht von rbb24.


In "Friedrichshall" kuscheln jetzt die Ringelnattern

In der Schmargendorfer Kleingartenkolonie "Friedrichshall" fühlen sich Ringelnattern im Feuchtbiotop der Parzelle von Bernd so wohl, dass sie sich auch beim Liebeskringeln filmen lassen. Das zeigt wieder, wie wichtig Kleingärten für die biologische Vielfalt und Berlins Artenreichtum sind. Mehr Infos über Ringelnattern, die jetzt in April und Mai Paarungszeit haben.


Kastrationspflicht für freilaufende Katzen

Der Berliner Senat hat die erste Katzenschutzverordnung beschlossen. Danach dürfen Kater und Katzen nur noch frei herumlaufen, wenn sie kastriert und gechippt sind. Die Verordnung tritt zwölf Monate nach Verkündung in Kraft. Ein Bußgeld ist nicht vorgesehen. Hier zum Beitrag der Berliner Morgenpost und aus dem Tagesspiegel.


Zahlt das Bezirksamt die Abrisskosten einer Laube?

In der Kleingartenkolonie Hohenzollern-damm liegt eine Parzelle seit Jahren brach, weil der Verein finanziell nicht in der Lage ist, die Kosten für den Abriss von rund 10.000 Euro zu tragen. Deshalb stellte die SPD-Fraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf den Antrag, das Bezirksamt solle die Kosten für den Abriss der Laube übernehmen. Hier zur Meldung aus der Berliner Woche.


Ab heute bis Sonntag: die Stunde der Gartenvögel

Wie viele welcher Gartenvögel gibt es in Berlin? Mach bei der Aktion mit! Zähl alle Vögel, die Du in Deinem Garten oder im örtlichen Park siehst oder hörst. Im Laufe einer Stunde sollen von jeder Vogelart die höchste Zahl der dort beobachteten Vögel notiert werden. Und zwar die höchste Zahl zu einem Zeitpunkt: Dieselbe Amsel fünfmal hin und her-fliegen zu sehen, macht nicht fünf Am-seln, sondern nur eine. Beobachtet werden kann zu einer beliebigen Stunde am 13. bis zum 16. Mai. Hier alle Infos.


"Oeynhausen" heute wieder einmal im Tagesspiegel


Was quakt oder paddelt in Deinem Gartenteich?

Molche, Kröten, Unken oder Frösche – in Berlin sind 14 Amphibienarten heimisch, ein besonderer Schatz für unsere Stadt. Sie fühlen sich auch in vielen Kleingarten-anlagen wohl. Um Kammmolche, Wasser-frösche & Co besser schützen zu können, bittet „Artenfinder Berlin“  aktuell, Sichtungen von Amphibien zu melden: "Jede gemeldete Beobachtung ist ein Beitrag zum Berliner Naturschutz." Hier weitere Infos. 


"Pflanze nie vor der kalten Sophie!"

 

Die sogenannten Eisheiligen markieren traditionell das Ende der Spätfrost-Gefahr in Deutschland. Das sind die Gedenktage zu Ehren einiger Heiliger im Mai, nach denen - statistisch betrachtet - Minus-grade kaum noch vorkommen. In Norddeutsch-land zählen Mamertus, Pankratius und Servatius (11. bis 13. Mai) dazu, in Süddeutschland gibt´s noch Bonifatius (14. Mai) und die „Kalte Sofia“ (15. Mai). Vor diesen Tagen sollten frostempfind-liche Planzen nicht ungeschützt in den Boden. Wie zum Beweis schneite es gestern in Berlin. Mehr Infos über die Eisheiligen. 


Landeswettbewerb „Kleingärten: Im Einklang mit der Natur“

Dieser Wettbewerb soll helfen, die städtebauliche Bedeutung von Kleingärten zu verdeutlichen, ihre Position zu stärken und sie so noch mehr in das Bau- und Planungsrecht integrieren. Er soll darlegen, wie Kleingärtnervereine als Teil der Gesellschaft und Kleingartenanlagen als Element urbanen Grüns dazu beitragen, unsere Gesellschaft nachhaltig zu ent-wickeln. Der Wettbewerb soll aufzeigen, wie Garten-freunde dazu beitragen, die Stadtnatur in einem Zustand zu halten, in dem sie den Nutzern Freude bereitet, Entspannung bietet und gleichzeitig langfristig erhalten bleibt. Die Anmeldefrist wurde bis 31. Mai verlängert. Wenn Ihr mitmachen wollt – hier gibt´s die Infos.


Wie wir Igeln das Überleben etwas leichter machen können

Untersuchungen aus der Stadt Zürich im Rahmen des Citizen Science Projekts StadtWildTiere haben gezeigt, dass die Igelpopulation in den letzten 25 Jahren um 40 % abgenommen hat und die Verbreitung der Igel um 17 % zurück-gegangen ist. Wir sollten in unseren Gärten den Stachlern Durchgänge in Zäunen oder Mauern zu den Lebens-räumen nebenan lassen. Mit dem Aufschichten von Asthaufen kann man für Igel  beispielsweise Rückzugs- und Schlafplätze schaffen. Hier der Bericht von naturschutz.ch


So wichtig ist es für Bestäuber, woher die Saat ihrer Blütenpflanzen stammt

Eine neue Studie zeigt, dass nicht nur die Pflanzenart, sondern auch die geografische Herkunft der Samen Einfluss auf die Insekten-vielfalt hat. Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben jetzt genauer unter-sucht, wie sich die Saatgutauswahl auf die Förderung der Insekten-vielfalt auswirkt. Dabei spielt auch die geografische Herkunft der Samen eine wichtige Rolle: Sie hat Einfluss auf die Insektenvielfalt und darauf, wie oft die Bestäuber die Blüten besuchen. Hier der Bericht von naturschutz.ch


Artenschutz aus der Samentüte: Saatgutaktion für Kleingärten

 

Gleich drei verschiedene regionale Saatgut-mischungen aus zertifizierter gebietseigener Herkunft wurden von der Stiftung Naturschutz Berlin für die Berliner Kleingartenvereine zusammengestellt. Diese Aktion hat das Ziel, die biologische Vielfalt in Berlin zu erhalten und zu fördern. Mehr Infos dazu - was die Mischungen enthalten und wo man sie erhält - gibt es im Bericht des „Gartenfreundes“ und einem Text der „Stiftung Naturschutz Berlin“.


Welche Gehölze wir im Garten pflanzen oder nicht mehr pflanzen sollten

Bäume sind ein hübscher Blick-fang. Sie tragen Blüten im Frühjahr, Blätter im Sommer und Früchte im Herbst. Zudem spenden sie Schatten und bieten Vögeln sowie Insekten Unterschlupf und Nahrung. Doch auch heimische Gehölze kämpfen mit den Folgen der Klimakrise. Sie müssen immer öfter heiße Tage und längere Trockenphasen überstehen. Viele Gartenbesitzer entscheiden sich deshalb für exotische Bäume und Sträucher – die als anspruchslos und robust gelten. Ist das wirklich gut? Im Beitrag von "t-online." gibt ein NABU-Experte Tipps. 


Grüne Stadtoasen: aus der Geschichte Berliner Kleingärten

Von den grünen Oasen, die zur Kaiserzeit im Großstadtmoloch entstanden, über die Laubenpieper-Ära auf beiden Seiten der Mauer bis zur Entdeckung der Parzelle durch Hipster und Garten-aktivisten zieht sich ein grüner Faden durch die Stadt. Mit ihren 145 Parzellen gilt die vor mehr als 130 Jahren gegrün-dete Kolonie „Zur Linde“ in Treptow an der Kiefholz­straße als die älteste Klein-gartenanlage Berlins. Oftmals kritisiert, als spießig verrufen und doch heiß begehrt, gehören die Kleingärten zu Berlin wie die berühmte Berliner Luft, der Fernsehturm und der Kudamm. „TipBerlin“ versucht sich an einem Überblick ihrer Geschichte.


Die erste Parkläuferin für Charlottenburg-Wilmersdorf

Sabine Walther ist die erste Parkläuferin im Bezirk. Die Idee mit den Parkläufern stammt von der Senatsumwelt-verwaltung. Mitte 2019 war der Pilot im Stadtpark Steglitz gestartet, in Charlot-tenburg-Wilmersdorf dauerte es etwas länger. Sabine Walther streift über die Mierendorff-Insel. Was ihre Aufgaben sind - hier gibt´s einen Beitrag der Berliner Woche und eine Presse-mitteilung des Bezirksamtes.


Bedrohte regionale Wildpflanzen in Kleingärten schützen helfen

Den Naturschutz in den Kleingarten holen – dafür sucht das Projekt „Urbanität & Vielfalt“ drei Kleingarten-anlagen in Berlin. Das Ziel: Seltene oder bedrohte regionale Wildpflanzen sollen mit Hilfe von Kleingärten in ihrem Bestand gestärkt werden. Jede Anlage soll 1500 Pflanzen erhalten, die gegen-wärtig im Botanischen Garten der Uni-versität Potsdam herangezogen werden. Hier zu Infos vom Landesverband.


Grün fördert die Gesundheit: Gärtnern als Therapie

Buddeln, jäten, hacken und graben machen uns glücklich. Bei Freizeit-aktivitäten wie dem Gärtnern verankern wir unsere Gedanken im Hier und Jetzt. Dadurch dass wir die Tätigkeit bewusst und aufmerksam ausführen, geraten wir in einen sogenannten „Flow“, einen besonderen energiesparenden Modus des Gehirns, unschöne Emotionen flauen ab. Anstrengung und Stress der letzten Stunden verblassen. Wir finden zu unserer Mitte zurück. Hier zum Bericht aus Schrot & Korn.


Wie wichtig giftfreie Kleingärten für die Artenvielfalt sind

In Deutschland gibt es eine Million Klein-gärten, die in Vereinen organisiert sind auf einer Fläche von über 40.000 Hektar. Der BUND zeigt in seinem Projekt „insektenfreundliche Gärten“, wie Hobby- und Kleingärtnernde mit ein-fachen Maßnahmen dazu beitragen können, lebendige Orte für Tier und Mensch zu erschaffen. Es wäre ein großer Gewinn für die Artenvielfalt, wenn diese gesamte Gartenfläche giftfrei und naturnah bewirtschaftet würde. Hier zum Beitrag.


Was Du vielleicht noch nicht alles über Hummeln wusstest

Noch sind 25 der 41 deutschen Hummelarten in Berlin heimisch! Und damit das auch so bleibt, verdienen diese faszinierenden und nützlichen Hautflügler un-seren Schutz. Jeder kann etwas für Hummeln tun. Zum Beispiel, indem wir die Bedürfnisse der Sechsbeiner besser verstehen und sie mit ihren Lieblings-pflanzen auf Balkon oder Terrasse versorgen. Hier viele Infos in einem Kurz-Video vom NABU unter 28. 04. 2021.


Landesverband: Auf dem Weg zur Sicherung von Berlins Kleingartenflächen

Der Landesverband Berlin der Garten-freunde hält eine gesetzliche Regelung für den richtigen Weg, Berlins Klein-gartenflächen dauerhaft zu sichern. Der von SPD und die Linke einge-brachte Entwurf eines geplanten Kleingartenflächensicherungsgesetzes wird daher begrüßt - allerdings nicht kritiklos. Hier zur kompletten Erklärung unseres Landesverbandes.


Die "Stunde der Gartenvögel" - machst Du mit?

Welche Arten fühlen sich in Berlin am wohlsten? Welche werden seltener? Bei der Aktion „Stunde der Garten-vögel“ kann wieder jeder mitzählen. Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussage-kräftiger sind die Ergebnisse. Der NABU Berlin ruft gemeinsam mit der NAJU vom 13. bis zum 16. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beo-bachten, zu zählen und zu melden. Hier gibt´s die nötigen Infos dazu.


Wie kann man Buchsbaumzünsler biologisch bekämpfen?

Buchsbaumzünsler haben sich in weni-gen Jahren auch in Deutschland kräftig ausgebreitet. Jetzt haben die Raupen dieser Schädlinge nach ihrer Überwin-terung wieder zu fressen begonnen, häuten und verpuppen sich. Bald schlüpfen die Schmetterlinge, legen ihre Eier ab. Man kann davon ausgehen, dass etwa alle zwei bis drei Monate eine neue Generation schlüpft. Was gegen sie hilft? Hier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.                           Foto: Petra Göschel 


In Berlin gibt`s 100 Tagfalterarten. Was jetzt schon flattert

Insgesamt finden sich in Berlin etwa 100 Tagfalterarten, von denen im April in der Regel schon etwa 20 Arten unterwegs sind. Zitronenfalter sind die frühesten Schmetterlinge, die alljährlich mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf-tauchen. Die Raupen der meisten Tag-falterarten sind jeweils auf ganz wenige oder nur eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert. So braucht das Pfauenauge die Brennnessel. Wo solche Nahrungspflanzen ausreichend vorkommen, findet man auch die entsprechenden Schmetterlingsarten. Hier zum Bericht aus dem Tagesspiegel.                                                                                                     Foto: Diestelfalter


Darf eine Tochter wirklich nicht die Wilmersdorfer Parzelle ihrer gestorbenen Mutter übernehmen?

 

Eine 82-Jährige infizierte sich während einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus mit Corona. Nur eine Woche später verstarb sie. Nun muss sich ihre Tochter auch noch mit der Kleingarten-Bürokratie herumschlagen, die es ihr offenbar unmöglich macht, die Parzelle ihrer Familie zu übernehmen. Die Tochter (43) hofft sehr, dass es noch eine friedliche Lösung mit dem Bezirksverband Wilmersdorf gibt und sie den Kleingarten ihrer Mutter behalten darf. Hier zum Text aus dem Berliner Kurier.


Vorwahlkampf und Sicherung der Berliner Kleingärten

Endlich befasst sich die Politik mit der Sicherung von Kleingartenflächen über Lippenbekenntnisse hinaus. „Wir bleiben mit den drei Koalitionsparteien im Gespräch“, so Michael Matthei. Der Präsident des Landes-verbandes Berlin der Gartenfreunde weiter: „Unser Ziel dabei ist die dauerhafte Siche-rung von Kleingartenflächen, um ihre soziale, gesunde, ökologisch-klimatische und auch umweltbildende Bedeutung für die Haupt-stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir beteiligen uns aber nicht an partei-politischen Meinungsverschiedenheiten im Vorwahlkampf.“  Hier zur Erklärung des Landesverbandes.


Gemeinsam sind wir stark - schon seit 120 Jahren!

Dass grüne Oasen geräumt werden, können wir nicht zulassen. Deshalb müssen wir Gartenfreunde heute wieder unsere Stimme erheben und unseren Einfluss geltend machen – wie vor 120 Jahren. Das können wir nur, wenn sich Berlins 70.000 Päch-ter auf gemeinsame Ziele einigen. Die Geschichte lehrt uns: Gemein-sam sind wir stark! Das gemeinsame Handeln der Berliner Garten-freunde, ihrer Vereine und Verbände, ist die beste Garantie, den lebensnotwendigen Erhalt des Kleingartenwesens zu sichern.“ Hier zum Text aus dem "Gartenfreund".    Foto: Am 5. September 1987 demonstrierten 25.000 Kleingärtner am Schöneberger Rathaus.


Wiesbadener Straße: Bürgerbeteiligung für das Bauprojekt "New West"

Wir alle können unseren Kiez JETZT mitgestalten! Auf der Fläche der Kleingartenkolonie Wiesbaden, zwischen Helgoland- und  Wiesbadener Straße, soll ein Wohngebäude mit 220 Eigentumswohnungen entstehen. Die Öffentlichkeit kann sich bis zum 23. April an an der Planung beteiligen und dazu Stellungnahmen abgeben. Wie: Gehören dort wirklich Fünfgeschosser hin? Bitte beteiligt Euch! Hier gibt´s die Infos dafür.


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Was Kleingärtner vom "grünen" Zehn-Punkte-Plan der "Grünen" halten

Gut gemeint, aber an der Realität vorbei – so lässt sich zusammenfassen, was Pankower Kleingartenvorstände vom Zehn-Punkte-Plan der Grünen zur Sicherung der Berliner Kleingärten halten: „Dieser Plan fordert Abgeordnetenhaus und Senatsverwaltungen auf, nun endlich etwas zum Erhalt der Kleingärten zu unternehmen. Aber was haben die Grünen in den viereinhalb Jahren, in denen sie Teil der Regierung des Landes Berlin waren und in der die Grünen die Ressortverantwortung mit ihrer Senatorin Günther für die Kleingärten haben, selbst getan?“ Hier der Bericht der Berliner Woche.


Wahlkampf mit und um Berlins Kleingärten

 

Etwa jeder zehnte Berlin-Bewohnende nutzt eine Parzelle. Darum werden in Wahlkampfzeiten auch etliche Ver-sprechen an die Adresse von Klein-gärtnern gemacht. Auch jetzt. Von Linken und SPD wurde ein Entwurf für ein – Achtung, neues Wortungetüm – Kleingartenflächensicherungsgesetz vorgestellt. Die Grünen als Koalitions-partner wollen im Prinzip das gleiche wie SPD und Linke – Schutz der Kleingärten und mehr Öffnung für die Gesellschaft –, halten den Gesetzentwurf aber für falsch. Hier zum Bericht der Berliner Woche.

  


Naturgeräusche sind gut für die Gesundheit

Vogelzwitschern, das Plätschern eines Baches oder Wind, der durch Baum-kronen rauscht: Derartige Naturgeräusche klingen nicht nur hübsch, sondern haben auch handfeste gesundheitliche Vorteile. Das ist zumindest das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, die in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wurde. Umso wichtiger sei es, so die Autorinnen der Studie, natürliche Klanglandschaften zu bewahren. Hier zum Bericht aus geo.de


Euch allen möglichst frohe Ostern!

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kleingarten-Fans und auch denen, die es vielleicht erst noch werden, geruhsame, gesunde und nette Feiertage! 


Was unser Landesverband zum Koalitions-Streit um die Sicherung der Berliner Kleingärten sagt

 „Jeder Weg, der zu einer dauerhaften Bestands-sicherheit unserer Flächen führt, ist ein Weg in die richtige Richtung“, sagt Michael Matthei, Präsident des Landesverbands Berlin der Gartenfreunde (Foto). Allerdings ist bekannt, dass er den Kleingartenentwicklungsplan (KEP) nicht für ein Sicherungsinstrument hält, die Grünen ihn jedoch am liebsten bald verabschieden lassen würden, um ihn zusammen mit ihrem 10-Punkte-Plan einsetzen zu können. Matthei: „So umfänglich und wissenschaftlich der KEP auch ist, bleibt er doch lediglich ein behördenverbindliches Arbeits-papier.“ Und: „Ich fordere die Grünen daher auf, sich weiter am Prozess zur Erarbeitung einer Gesetzesvorlage zu beteiligen.“  Hier zum Text des Landesverbandes.


Koalition streitet weiter über die Sicherung Berliner Kleingärten

Im vergangenen Sommer schlugen die Berliner SPD und Linken ein Gesetz vor, um bedrohte Kleingärten zu sichern. Jetzt haben die beiden Fraktionen den Ent-wurf dazu präsentiert. Der wirft bei den Grünen weiterhin einige rechtliche Fragen auf. Um sicher zu sein, dass auch der überarbeitete Entwurf für ein Landesgesetz mit der Gesetzgebung des Bundes konkurriert, sollen SPD und Linke ihn nun dem Wissenschaftlichen Parlaments-dienst zur rechtlichen Prüfung vorlegen. Hier zu Beiträgen von rbb24 und Tagesspiegel und einem Kommentar der BZ.


Heizkraftwerk Wilmersdorf wird rückgebaut

Vattenfall nimmt das Heizkraftwerk Wilmersdorf vom Netz und startet im Juni 2021 mit dem Rückbau der drei weithin sichtbaren Schornsteine und Kessel-häuser. Derzeit sind noch zwei der drei vorhandenen Gasturbinen des HKW Wilmersdorf an der Stadtautobahn A100 betriebsbereit. Ihre Stilllegung erfolgt zum 1. April 2021. Ab der zweiten Juni-Hälfte wird ein Kran aufgestellt, der die jeweils 102 Meter hohen Schornsteine und Kesselhäuser nacheinander von oben nach unten abträgt. Bis Ende 2022 soll das Monument Berliner Energiegeschichte verschwunden sein. Hier weitere Infos. Und noch ein Bericht von mr.


KGV Oeynhausen: Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes IX-205a ist für das zweite Quartal 2021 geplant!

In einer Großen Anfrage wollte die CDU-Fraktion wissen: Was steht der zugesagten Sicherung der verbliebenen Fläche der Kleingartenkolonie Oeyn-hausen als Kleingartenanlage entgegen, wann wird das Bezirksamt die dafür notwendigen Schritte einleiten?

 

Aus der Antwort: Das Bezirksamt hat das Verfahren IX-205a für die Sicherung der Kleingartenfläche wieder aufgenommen. Die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes IX205a zu den im Vergleich zur ersten öffentlichen Auslegung geänderten Teilen ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Nach der Auswertung der Stellungnahmen erfolgt nach einem Bezirksamtsbeschluss die Rechtsprüfung durch die Senatsverwaltung für Stadt-entwicklung und Wohnen. Wenn diese ohne Beanstandung erfolgt, schließt sich das Festsetzungsverfahren durch einen BVV-Beschluss an. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Anfrage!


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Fast alles über Berliner Kleingärten

Wusstest Du schon, dass:

- Kleingärten nur 2,3 % der Berliner Fläche ausmachen, aber für 9,8 % der Kaltluft sorgen?  - in den Kleingarten-Vereinen des Bezirksverbands Charlot-tenburg 80 Nationalitäten vertreten sind?  - Erwachsene ein besseres Erinnerungsvermögen haben, wenn sie als Kinder auf Bäume geklettert sind?  - Gärtnern die zweitliebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen ist? Nur das Entspannen zu Hause steht noch höher im Kurs.  - bei einer Stunde Gartenpflege im Schnitt 320 kcal verbraucht werden? Im Vergleich: Bei einer Stunde Joggen sind es 560 kcal.  - ein Wild-bienen-Weibchen bis zu 2500 Blüten bestäuben kann?   Hier zum Beitag mit Sonderteil aus dem "Gartenfreund".


Zuckerlösung als Starthilfe für die junge Königin

Im Frühjahr gehen Hummel-Königinnen auf die Suche nach einem Nistplatz, an dem sie ein neues Volk gründen können. Dabei zehren die Jungköniginnen zu-nächst noch von Nahrungsvorräten aus dem Vorjahr, den sie in ihrem Honig-magen eingelagert haben. Bald aber sind die Vorräte aufgebraucht und dann ist es wichtig, dass sie rechtzeitig nektarspen-dende Blüten finden. Entdeckt man eine entkräftete Hummelkönigin, kann man die Majestät mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufheben. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Hier zum NABU-Info. 


Wiesbadener Straße: Beteiligung am Bebauungsplan 4-71 VE

Auf einer Teilfläche der Schmargendorfer Kleingartenanlage „Wiesbaden“ soll auf einem 9194 m² großen Gelände eine 6-geschossige Wohnanlage entstehen. Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan 4-71 VE sollen im beschleunigten Ver-fahren die planungsrechtlichen Voraus-setzungen für die Entwicklung eines Wohnungsbaustandorts mit ca. 220 Wohneinheiten samt Kindertagesstätte geschaffen werden. Von einer Umwelt-prüfung wird abgesehen. Es gibt die Möglichkeit, sich nach § 3 Abs. 1 des Baugesetz-buchs an der Planung zu beteiligen und nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Aus-wirkungen der Planung bis zum 23. April eine Stellungnahme abzugeben. Hier die Infos.


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Die "Stiftung Naturschutz Berlin" bescheinigt den Kleingärten der Hauptstadt ein hohes ökologisches Potential

Im Ausschuss Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Abgeordnetenhaus Berlin sprach sich ein Vertreter der Stiftung Naturschutz Berlin aus ökologischer Sicht für einen möglichst großflächigen Erhalt aller jetzigen Berliner Kleingartenflächen aus: „Nicht nur Laichgewässer haben eine hohe Bedeutung, sondern vor allem die Landhabitate in den Kleingartenanlagen sind für die streng geschützten FFH-Arten von sehr hoher Bedeutung.“ Eine Verkleinerung der einzelnen Kleingärten halte die Stiftung Naturschutz Berlin aus ökologischer Sicht nicht für sinnvoll. Hier geht es zum Beitrag des Landesverbandes. 


Wo im Bezirk Bäume gefällt wurden und gepflanzt werden sollen

 

Charlottenburg-Wilmersdorf tut sich ja schwer, gefällte oder umgestürzte Bäume zu ersetzen. Das Bezirksamt lässt uns aber daran teilnehmen, zeigt die aktuellste Fäll-Liste und die aktuellste Nachpflanz-liste des Bezirkes. Hier gibt´s die Infos.


Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Die Vogelwahl des Jahres 2021 ist entschieden. Seit dem 18. Januar haben insgesamt mehr als 325.000 Menschen an der Hauptwahl teilgenommen. In einer Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Haupt-wahl bestimmt. Gekürt wurde das Rotkehlchen, der erste öffentlich gewähl-te Vogel des Jahres. Es machte mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel. Hier zum Text vom NABU.


Wiesbadener Str. 56: 59 Eigentumswohnungen, Kategorie "gehoben"

„Ausgerichtet auf hohe Ansprüche!“ Wiesbadener Straße 56 sollen im ersten von drei Bauabschnitten des „New West“ in zwei Jahren drei Gebäude mit 59 Wohneinheiten entstehen. Es sind „kom-fortable Eigentumswohnungen mit 1 bis 5 Zimmern von ca. 42 bis 168 m²“ geplant. Das Projekt auf dem ehemaligen Gelände der Kolonie Wiesbaden wird auch mit den Schmargendorfer Kleingarten-kolonien beworben: „New West befindet sich im beliebten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, direkt angrenzend an Schmargendorf mit zahlreichen Park- und Grün-anlagen…“ Hier geht´s zu den Projekt-DetailsDie Beteiligung zu diesem B-Plan-Verfahren startet am 22.03.2021 um 00:00. 


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Saatgut für Kleingärtner: Wildpflanzensamen aus gebietseigener Herkunft

Stiftung Naturschutz und Landesverband der Gartenfreunde bieten ein Saatgut-projekt für Kleingärtnernde. Die Samen-tüten enthalten Wildpflanzensamen aus gebietseigener Herkunft. Du hast eine Parzelle in einer Kleingartenkolonie und möchtest auch eine Samentüte? Dann wende Dich an deine Gartenfachbera-tung: Die Samen werden über die Bezirksvertretung an die Fachberatenden der Kolonien verteilt. Hier mehr Infos.


Grüne wollen Berlins Kleingärten mit Zehn-Punkte-Plan retten

Berlins Grüne wollen scheinbar die Kleingärten der Stadt langfristig vor Verdrängung schützen. Die Grünen wollen die 71.000 Parzellen mit einem Zehn-Punkte-Plan nun vor allem durch planungsrechtliche Instrumente be-wahren. Sie sollen im Berliner Flächen-nutzungsplan als Grünflächen ausge-wiesen werden. Außerdem wird die Finanzverwaltung aufgefordert zu prüfen, was ein Erwerb von Kleingartenflächen, die bisher in Privatbesitz sind, kosten würde. Für den Sommer planen zudem Verbände ein Volksbegehren zum Erhalt der städtischen Grünflächen. "Wir sondieren gerade, was die Eckpunkte eines solchen Vorstoßes sein könnten", so Tilmann Heuser vom BUND Berlin. Hier zu Beiträgen von Tagesspiegel und taz oder BZ (samt Kommentar: "Wo waren die Grünen in den letzten Jahren?") und nd.


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Kann Berlin seine Kleingärten per Gesetz schützen?

Abgeordnete der Berliner Koalition sind sich nicht einig über den Weg, wie die Berliner Kleingärten dauerhaft bewahrt werden können. Deshalb hatten die Grünen beim wissenschaftlichen Parla-mentsdienst ein Gutachten in Auftrag gegeben, weil sie ein Landesgesetz für nicht rechtssicher halten. Dem Gutachten zufolge gehe es auch bei Bestand und Sicherung von Kleingärten um Bundesgesetze. Eine Landesgesetzgebungskompetenz gebe es da nicht. Hier zum Bericht von rbb 24.


Gartenfreundin Xenia mit ihrem Gartenblog wieder unter den Besten

 

Unsere Gartenfreundin Xenia (Foto) aus dem Klein-gärtnerverein Oeynhausen wurde mit ihrem Blog „Berlingarten, Glück auf Grün“ gerade mal wieder ausgezeichnet: Beim „Deutschen Gartenbuchpreis“ erreichte sie Platz 2 der „Besten Gartenblogs“. Herzlichen Gückwunsch! 2017 hatte  Xenia beim „Garden & Home Block Award“ sogar den 1. Platz als „Bester Gartenblog“ geholt. Hier geht´s zur aktuellen Preisverleihung.


Kleines Quiz: Was weißt Du über den Vogelzug?

Es gibt Vogelarten, die auch während kalter Wintermonate in unseren Breiten-graden genügend Nahrung finden, andere wiederum machen sich auf Richtung Süden in nahrungsreichere Gebiete und kehren im Frühling rechtzeitig zur Brutsaison wieder zu uns zurück. Doch was genau hat es mit dem Vogelzug auf sich? Wie finden Vögel überhaupt ihren Weg? Und welche Frühlingsboten können wir in unserer Umgebung beobachten? Teste oder erweitere Dein Wissen um den Vogelzug. Hier geht´s zu einem kleinen Quiz von naturschutz.ch


Unsicheres Kleingartenflächensicherungsgesetz

 

„Kleingartenflächensicherungsgesetz“ - dieses Projekt muss womöglich noch mal umgegraben werden. Ein Gutachten, das von den Grünen im Abgeordnetenhaus in Auftrag gegeben wurde, kommt zum Ergebnis: Berlin kann die privaten und öffentlichen Grundstücke, auf denen es Kleingärten gibt, nicht wie geplant schützen. Berlin fehle dafür einfach die Gesetzgebungskompetenz. Quelle:  Berliner Morgenpost und Tagesspiegel Checkpoint.


Auch Erdhummeln lieben Schmargendorfer Kleingärten

Und wieder schaffte es ein Foto aus Oeynhausen in den online-Tagesspiegel


Soll es Frösche, Kröten und Molche nur noch im Zoo geben?

Viele unserer Kleingewässer sind sterbenskrank! Das dokumentiert der BUND Berlin in einem Report, für den insgesamt 224 Kleingewässern in Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg untersucht wurden. Ergebnis: 55,3 % der Gewässer wiesen große Mängel auf. Am häufigsten lagen die Gewässer trocken oder waren stark zugewachsen. Fast jedes zehnte Gewässer war zum Beobachtungszeitraum im Sommer 2020 als solches gar nicht mehr erkennbar. Hier zum Bericht des BUND Berlin.


Schön und laut: Amseln erreichen beim Singen mit bis zu 100 Dezibel den Lärmpegel eines Presslufthammers

Frühlingsgefühle unserer Vögel können ganz schön laut werden. Einige Singvögel wie die Amsel erreichen mit bis zu 100 Dezibel den Lärmpegel eines Pressluft-hammers. Außerdem haben Wissen-schaftler gemessen, dass die Großstädter unter den Singvögeln am lautesten zwitschern. Scheint logisch, denn sie müssen ja den Straßenlärm übertönen. Die männliche Nachtigall singt in der Stadt bis zu fünf Mal lauter als ihre Verwandten auf dem Land. Hier zum Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Voll im Trend: Gärtnern mit und ohne Schrebergarten

Weil in Großstädten die Wartelisten für Parzellen regelrecht explodieren, weichen Hobbygärtner oft auf Mietgärten aus. Arbeit in der Natur liegt voll im Trend, wirkt sich positiv auf die seelische Gesundheit aus. „Bei Gartenarbeit kommt noch ein zusätzlicher psycho-logischer Effekt dazu: Man schafft mit den Händen ein sichtbares Werk, ein Erfolgserlebnis. Das sorgt für Selbstwirksamkeitserleben, was positive Emotionen stimuliert und uns mit Stress besser umgehen lässt." Hier zum Beitrag von Zeit online.


Schon mal im Frühjahr einer Birke zugehört?

Viele Allergiker meiden sie, aber 164 speziell auf sie angepassten Insektenarten bieten Birken Wohnraum und Nahrung. Auch viele Vögel sind auf diese Bäume an-gewiesen. Und wusstest Du schon, dass Birken in dieser Jahreszeit auch spezielle Geräusche verursachen, die wir sogar hören können? Hier zum BUND-Bericht.


Über 1100 Straßenbäume verliert Berlin im Schnitt jährlich!

Von 2012 bis 2019 wurden 8.870 Bäume mehr gefällt als nachgepflanzt. Der Gesamtbestand sank von 439.971 auf 431.101 Bäume. Jeder in Berlin neu gepflanzte Baum muss 2,4 gefällte Bäume ersetzen. „Angesichts der zuneh-menden Ausfälle von Alt-Bäumen und den Schwierigkeiten der jungen Bäume anzuwachsen muss ein Umdenken statt-finden. Der Erhalt von Bäumen muss vor Ersatz gehen“, so Christian Hönig, Baum-schutzreferent des BUND. In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden in dem Zeitraum 3541 Straßenbäume gefällt und mit 1722 nicht einmal die Hälfte nachgepflanzt - ein Minus von 1819! Hier geht´s zum neuen Berliner Baumreport des BUND.


Auch die Amphibien verschwinden in Berlin

Zum „Tag des Artenschutzes“ am mor-gigen 3. März mahnt der NABU Berlin, dem dramatischen Rückgang der Amphibien in der Hauptstadt endlich wirksam zu begegnen. Frösche, Kröten und Molche werden auch in Berlin immer seltener. Ein Hauptgrund für den Rückgang ist die Trockenheit der letzten Jahre. Doch auch der Verlust von Lebens-räumen spielt eine wichtige Rolle. „Angesichts der Bestandseinbrüche ist es ein Skandal, wie leichtfertig Berlin mit wichtigen Amphibienhabitaten umgeht", so ein NABU-Sprecher.  Kleingärtner sollten also mit gutem Beispiel vorangehen und Feuchtbiotope anlegen und pflegen.  Foto: Tümpelfrosch


Kommt es wirklich zum Volksbegehren für Berlins Kleingärten?

„Schon seit Jahrzehnten ist die dauerhafte Sicherung der Kleingärten immer mal wieder Thema fast aller Parteien, doch die Pläne sind immer wieder gescheitert. Jetzt im beginnenden Wahlkampf haben es einige Parteien wieder auf die Agenda gehoben. Zwar bietet der Kleingartenentwicklungsplan schon heute einen gewissen Bestands-schutz für die Gärten, aber eben nicht für alle. Der BUND plant ein Volksbegehren mit ganz ähnlichen Forderungen zur Sicherung der Kleingärten und wird dabei von den Sozialdemokraten unterstützt.“ Hier zum Bericht von Deutschlandfunk Kultur.


Schmargendorfer Frühlingsbad im Tagesspiegel

Hast Du Lust auf ein kleines Frühblüher-Quiz?

 

Schneeglöckchen, Krokus und Winterling erkennt natürlich jeder Kleingärtner auf den ersten Blick. Geht es aber bei Huf-lattich, Scharbockskraut oder Leber-blümchen auch so rasch? Hier findest Du ein kleines Frühblüher-Quiz von naturschutz.ch


Frühlingsstimmung in Berlin-Schmargendorf

Vor einigen Tagen herrschten noch Schnee und Frost, heute gibt´s Sonne, 15 Grad und Frühlingsstimmung in den Schmargendorfer Kleingärten: Die Hasel blüht ja schon länger, jetzt besuchen aber schon erste Bienen die gelben Winterlinge, Schnee-glöckchen bimmeln und Krokusse stecken die Köpfchen aus dem Rasen.


Über 1000 Waschbären leben schon in Berlins Kleingärten

Eine böse Überraschung werden in den bevorstehenden Wochen etliche Klein-gärtner erleben, die nach der Winterruhe zurück in ihren Garten kommen: Nicht selten hat ein Waschbär die Gunst der Stunde genutzt und sich unterm Dach der vorläufig ungenutzten Laube eingenistet. Aber so niedlich der Kleinbär mit der weißgrauen Gesichtsmaske und der dunklen Augenbinde auch sein mag – im Garten will ihn niemand haben. Hier der Bericht aus dem „Berliner Gartenfreund“.       Foto: W. Stürzbecher.


Der Schutz unserer Kleingärten - nur Wahlkampf-Sprüche?

Per Gesetz wollen Politiker von SPD und Linken Berliner Kleingartenanlagen be-sonders schützen. Bei Wohnungsneubau sollen sogar noch neue Parzellen entste-hen. Im Senat blickt man eher kopf-schüttelnd auf den Gesetzentwurf. Ist am Ende alles nur Wahlkampfgetöse? Auch die Grünen wollen einen noch besseren Schutz der Gärten als schon im Senat vereinbart. Dafür soll der bestehende KEP weiterentwickelt werden. Ein Flächensicherungsgesetz, zumal vor der Wahl im Herbst, hält die Partei aber für kaum realistisch. Hier zum Text aus dem Berliner Abendblatt.


Verhungerten bei diesem Frost und Schnee viele Vögel in Berlin und werden uns dann dieses Jahr jetzt weniger Mücken plagen?

Für manche Vögel ist die Lage dra-matisch. Eisvögel (Foto) etwa fliegen nicht davon, sind aber von offenen Wasserflächen abhängig. Wenn sie die nicht finden, sterben sie. Bei einem solch kalten Winterabschnitt können schon mal 80 Prozent einer lokalen Population sterben. Und bei Mücken? Die Kälte ist gar nicht so entscheidend, denn selbst wenn nun ganz viele Larven gestorben wären, lässt das keine Rückschlüsse darauf zu, ob es einen mückenfreien Sommer 2021 gibt. Entscheidend ist nicht der Winter, sondern der Frühling. Hier zum Interview mit Derk Ehlert in der Berliner Zeitung. Und zu einem Eisvogel-Bericht des Tagesspiegel.


Wundert das noch? Im ersten Bauabschnitt für die Bebauung der ehemaligen Kolonie "Wiesbaden" keine Sozialwohnungen geplant

Auf dem Gelände der ehemaligen Kolonie Wiesbaden sollen insgesamt rund 250 Wohnungen entstehen. 30 Prozent davon sollen nach dem Berliner Modell geför-dert werden. Für den ersten Bauabschnitt liegt die Baugenehmigung vor. Sie wurde bereits im Juni 2018 erteilt, die Baustelle ist eingerichtet und die Bauarbeiten haben begonnen. In diesem ersten Ab-schnitt sollen 60 Wohneinheiten ent-stehen. Sozialer Wohnungsbau ist jedoch im ersten Bauabschnitt nicht vorgesehen. Hier zum Text der Berliner Woche.


Diepgen und Momper: Was die Regiermeister aus dem Vorgestern von Berlins Kleingärten von morgen halten

Sollten alle bestehenden Berliner Kleingärten gesetzlich abgesichert werden?, fragt die BZ unsere Regier-meister-Oldies, Diepgen und Momper. Und beide Politik-Granden sind der Meinung, dass so eine Absicherung die Entwicklung der Stadt begrenzen würde, der bisherige Schutz für viele Parzellen vollkommen ausreichend sei. Hier zum Text aus der BZ.


Verordnete haben ihre Angst vor Kameras scheinbar ausgeknipst: BVV überträgt ihre Sitzung am 18. Februar erstmals auf YouTube

Seit Dezember finden die Sitzungen der BVV Cha-Wi online über das Konferenz-programm „Zoom“ statt. Aus rechtlichen Gründen sind Beschlüsse derzeit aber nur per Briefwahl möglich. Für interessierte Bürger gibt es immerhin eine Neuerung: Die nächste BVV-Sitzung wird am Don-nerstag, 18. Februar, ab 17 Uhr über YouTube gestreamt. Auf der Tagesord-nung u.a.: Einwohnerfragen sollen wieder schriftlich beantwortet werden können, Insekten freundliche Bepflanzung auf BVG-Wartehäuschen, Baupläne Regenrückhaltebecken … Hier zum Text aus dem Tages-spiegel Checkpoint.


"Was macht der Baustadtrat eigentlich beruflich?" Seit 2015 wurde in Charlottenburg-Wilmersdorf keine einzige Sozialwohnung gebaut!

Der einzige Bezirk Berlins, in dem seit 2015 keine einzige Sozialwohnung gebaut wurde, ist Charlottenburg-Wilmersdorf. In anderen Bezirken wurden in der Vergangenheit mehrere tausend Sozialwohnungen errichtet. „Seit Jahren kündigt der Stadtrat an, eine Bodenstiftung zu gründen, Milieuschutz auszuweiten oder Supermärkte mit günstigen Wohnungen zu überbauen. Doch außer heißer Luft kommt von Schruoffen-eger herzlich wenig. Ich frage mich, was der Baustadtrat beruflich macht“, so die Linksfraktion. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Senats-Studie zu Corona: Auch wenig Frei- und Grünflächen machen krank!

 

 Die Covid-19-Inzidenz fällt umso höher aus, wenn als Faktoren auch die Bevöl-kerungsdichte und die Bebauungsdichte höher sind und es weniger Frei- und Erholungsflächen gibt – das beweist eine Studie, die jetzt von der Berliner Senatsgesundheitsverwaltung veröf-fentlicht wurde. Darin heißt es wörtlich: „Je mehr Freifläche bzw. Erholungsfläche verfügbar ist, desto geringer ist die COVID-19-Inzidenz.“ Hier geht´s zum Beitrag des Tagesspiegels.

 

 


Volksbegehren für Berlins Kleingärten und Grünflächen geplant

Berliner Umwelt- und Kleingarten-verbände streben ein Volksbegehren zur Sicherung aller Frei- und Grünflächen in der Stadt an. Damit soll der „Netto-flächenverbrauch“ in Berlin auf Null gebracht werden. Das soll über Ausgleichsflächen geschehen, wenn Grünflächen bebaut werden, und durch ein grundsätzliches Umdenken in der Baupolitik. Beim Ausbau von Siedlungs- und Verkehrsflächen müsse es Grenzen geben. Stattdessen solle verstärkt im Bestand verdichtet werden. Hier zum Bericht vom Tagesspiegel.