Endergebnis der "Stunde der Wintervögel"

Genau 4307 Berliner Vogelfreunde machten dieses Jahr bei der NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ mit, etliche weniger als 2021 (6499). Sie beobach-teten in 2746 Gärten (4232) exakt 93,867 Vögel (143.479). An der Spitze bleibt der Haussperling (Foto) mit 23.948 Beo-bachtungen, gefolgt von Kohlmeise (10.444) und Nebelkrähe (6706). Im Vergleich zum Vorjahr tauschten Blau-meise (6029) und Ringeltaube (5299) die Plätze, auf Rang 6 landete wieder die Amsel (5150), vor Star (3796) und Elster (3536). Mit durchschnittlich 34,2 Vögeln pro Garten lag die Vogeldichte jetzt etwas höher als in den letzten drei Jahren. Hier zu den NABU-Daten.


Wie überleben Vögel unseren Winter?

Wie schaffen es Vögel, sich den harten Bedingungen wie Nahrungsmangel und Minusgraden zu widersetzen und warum bleiben sie überhaupt hier? Vögel halten ihre Körpertemperatur zwischen 38 und 42 Grad, indem sie regelmäßig futtern, ihre Gefieder kugelig aufplustern und „Sonne tanken“. Dazu verhindert ein Wärmeaustauschsystem, dass ihre Beine Wärme verlieren. Weitere Infos hier im Bericht des NABU.


Wir brauchen eine Baumschutzverordnung, die Bäume schützt!

„De facto gibt es zurzeit keinen Schutz von Bäumen bei Bauvorhaben. So wie die Baumschutzverordnung formuliert ist, muss eine Fällung genehmigt werden, wenn sie beantragt wurde. Die Natur-schutzbehörden haben so gut wie keine Möglichkeit, wertvolle Bäume zu schützen. Diese Mängel sind lange be-kannt und müssen dringend behoben werden“, so Christian Hönig, Referent für Baumschutz des BUND. Hier zum ganzen Text.


Unvergessen: das letzte Abpumpen

Erinnerst Du Dich noch? Heute genau vor sechs Jahren wurden am 18. Januar 2016 die Abwassergruben der vom Abriss betroffenen gut 150 Parzellen der Schmargendortfer Kleingartenkolonie Oeynhausen geleert. Zum allerletzten Mal. Denn bis zum 31. Januar 2016 mussten kurzfristig diese Gärten bei Schnee, Eis und Frost geräumt werden – obwohl ein Bürgerentscheid sich am 25. Mai 2014 mit überwältigenden 84.945 Stimmen (77,04 %) für den Erhalt der kompletten Kleingartenanlage ausgesprochen hatte!


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Wildbiene des Jahres 2022: die Rainfarn-Maskenbiene

Mit höchstens 9 mm Körpergröße zählt sie zu den kleinen Vertreterinnen unserer Wildbienen-Fauna: Die Rain-farn-Maskenbiene wurde zur Wildbiene des Jahres 2022 gekürt. Sie erinnert auf den ersten Blick eher an eine kleine schwarze Wespe oder eine Ameise, als Nahrungsquelle sind für diese Art Korbblütler wie die Margerite (Foto) unentbehrlich. Hier geht es zum Text des NABU.


Der Spatz bleibt in Berlin Spitze!

Erste Zwischenergebnisse der aktuellen "Stunde der Wintervögel" zeigen: Am häufigsten wurde in Berlin von bislang 3463 Vogel-freunden der Haussperling gezählt, gefolgt von Kohlmeise, Nebelkrähe, Blaumeise, Ringeltaube, Amsel, Star, Elster, Feldsperling und Straßen-taube... Hier geht´s zum NABU-Text.


Über Gifte in Gärten und Landwirtschaft: der Pestizid-Atlas 2022

 

Im Bier und im Honig, auf Obst, Gemüse und im Urin, auf Spielplätzen und in der Luft – überall lassen sich Spuren von Pestiziden nachweisen. Dabei ist die Erkenntnis, dass sie sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken, keineswegs neu. Auch ist seit Jahren bekannt, dass sie massiv Insekten und Pflanzen schädigen und Gewässer konta-minieren. Hier geht´s zum neuen Pestizid-Atlas, der die vielfältigen Gefah-ren des Pestizideinsatzes für Mensch und Umwelt beschreibt und analysiert.


Kennst Du alle unsere Spechte?

Meist hört man sie, bevor sie sich sehen lassen. Wenn Du einen Specht im Garten entdeckst, ist es oft ein Buntspecht, weil der halt am häufigsten vorkommt. Auch Grünspechte lassen sich in unserer Schmargendorfer Kolonie mal sehen. Aber kennst Du auch deren einhei-mischen Verwandte? Hier geht´s zu einer Übersicht des NABU.


Nur ganze 4 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sind für die Bebauung von Kleingärten zugunsten von mehr Wohnraum!

Eine aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass nur 10 Prozent der Berlinerinnen und Berliner die Bebauung von Grünflächen für sinnvoll halten. Ganze 4 Prozent wollen Kleingärten für Wohnraum opfern. Hier geht´s zur Studie (S. 29).


Schon jetzt ist Hitze in Berlin etwa 25 Mal tödlicher als Straßenverkehr!

Städte sind wie Brenngläser des Klima-wandels. Trotzdem werden immer noch Schrebergärten, Parks und Wiesen bebaut, obwohl gerade diese Flächen für das Stadtklima entscheidend sind. In Zukunft könnten wohl Häuser wieder abgerissen werden müssen, die jetzt in Frischluftschneisen gebaut werden. Schon jetzt können Experten genau berechnen, welche Häuser dazu führen, dass die Wärmebelastung in einem bestimm-ten Stadtteil besonders hoch ist. Sicher ist: Wirksamstes Mittel, eine Stadt zu kühlen, ist mehr Grün. Hier zum Beitrag aus Telepolis.


Mal beim Wort genommen: Wie ernst meinen eigentlich die BVV-Parteien in Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Straßenbaum-Bekenntnisse?

Ob Grüne, SPD, CDU, FDP, AfD oder Linke – sie alle behaupten in ihren Wahl-programmen mehr oder weniger laut, dass Ihnen Straßenbäume sehr am Herzen liegen würden. Angesichts der Zahlen der letzten Jahre, in denen in Charlottenburg-Wilmersdorf viel mehr Straßenbäume gefällt als nachgepflanzt wurden, drängt sich geradezu die Frage auf, wie ernst es den BVV-Parteien mit ihren Straßenbaum-Bekenntnissen ist. Hier zum Bericht dazu von Michael Roeder aus der Berliner Woche.


Zähl doch mit! Stunde der Wintervögel

Wen hast Du alles zu Gast in Garten oder auf Balkon? Vom 6. bis zum 9. Januar 2022 laden der NABU und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz), wieder zu Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmach-aktion ein. Jeder und jede ist aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu zählen und sie dem NABU zu melden. Hier gibt´s alle weiteren Infos.


8. Film unseres Bundesverbandes: Kleingärten als Orte der Begegnung

Gemeinsam ist man weniger allein und viele zusammen wissen mehr und anderes als einer allein. Klein-gärten verbinden. Sie sind Orte der Begegnung – auch für Anwohner. Eine Kolonie ist im Idealfall eine große Gemeinschaft des Miteinander, ein Geben und Nehmen. Hier zum letzten Filmchen der Reihe.


Was Gert Schoppa uns Kleingärtnern zum Jahresbeginn zu sagen hat

Welche Signale setzt der neue Senat? Wie geht Berlins Regierung an die Umsetzung und Fortschreibung des Ent-wicklungsplanes für die Berliner Kleingärten heran? Welche Impulse gibt der Senat für deren langfristige rechtsver-bindliche Sicherung? Diese Fragen beschäftigen den Präsi-denten des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e. V., Gert Schoppa. Und er wünscht sich von uns Solidarität - gegenüber Nachbarinnen und Nachbarn, zwischen den Kleingartenvereinen. Hier der Beitrag von Gert Schoppa.


7. Film unseres Bundesverbandes: Kleingärten als Orte des Lernens

Gerade für Kinder ist sehr wichtig, von und mit der Natur zu lernen. Zum Beispiel ein Hochbeet zu erstellen und zu bepflanzen: Bauen, aussäen, pflegen, ernten, essen...  Lernen, dass wir etwas tun müssen, um etwas zu bekommen. Kinder wollen wissen, sich erschließen. Und im Garten können sie auch lernen, dass nicht immer alles von uns komplett gesteuert werden kann. Hier geht´s zum neuen Filmchen.


Machst Du mit bei der "Stunde der Wintervögel"?

Vom 6. bis 9. Januar gibt es zum zwölften Mal die bundesweite „Stunde der Win-tervögel“: Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz rufen Natur- und Gartenfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futter-häuschen, in der Parzelle, auf dem Bal-kon oder im Park zu zählen und zu mel-den. Hier findest Du alle nötigen Infos.


Euch allen ein entspanntes, ertragreiches und vor allem gesundes 2022!


Grün erhalten: Volksbegehren gegen weitere Flächenversiegelung in Berlin!

 

BUND und andere Umweltschutzorga-nisationen bereiten ein Volksbegehren vor, um die weitere Versiegelung von Flächen in Berlin zu stoppen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der durch die neue Koalition geplante Neu-bau von jährlich 20.000 Wohnungen dürfe nicht zu Lasten des Stadtgrüns ge-hen, Die große Aufgabe der Planer wird sein, die nötigen Neubauten vor allem dort entstehen zu lassen, wo Flächen be-reits versiegelt waren. Nötigenfalls müss-ten als Ersatz anderswo Flächen renatu-riert werden. Hier zum Beitrag von rbb24.

 


Überleben im Winter: clevere Strategien von Wildtieren

Einige Tiere produzieren körpereigenes Frostschutzmittel. Andere kuscheln in Schlafgemeinschaften gegen die Kälte. Es gibt Arten, die ihren Energiebedarf bis zu 99 Prozent runter fahren und den Winter verschlafen. Viele wandern einfach in wärmere Gegenden aus. Vögel plustern ihr Gefieder auf, um´s mollig zu haben. Andere Arten graben sich ein und verfallen in Winterstarre. Hier geht´s zum Bericht von naturschutz.ch


Hast Du Lust auf ein kleines Winter-Quiz?

Wie groß ist eine Schneeflocke? Welche Beere ist für uns erst nach dem ersten Frost genießbar? Winter-schlaf, Winterruhe oder Winterstarre – was halten jetzt Fledermäuse? Welche Insekten sind auch im Winter zu beobachten? Wie ernähren sich Schwäne in dieser Jahreszeit? Wenn Du Lust hast, geht´s hier zum kleinen Berliner NABU-Winterquiz.


Schmetterling des Jahres 2022: der Kaisermantel

Mit gut sechs Zentimetern Spannweite ist der Kaisermantel größter mitteleuro-päischer Perlmuttfalter. Mit der leuch-tend orangefarbenen Flügeloberseite und dem schmalen, silbrig schimmern-den Band auf der grünlichen Unterseite, der zu seinem weniger gebräuchlichen Namen "Silberstrich" geführt hat, gehört er zu den schönsten und auffälligsten Tagfaltern im Hochsommer und wurde jetzt zum Schmetterling des Jahres 2022 bestimmt. Er mag Disteln, Flockenblumen oder Skabiosen. Hier zum Text des BUND.


6. Film unseres Bundesverbandes: Quelle der Gesundheit

Unsere Kleingärten erden uns. Sie bieten frische Luft und auch gesundes Selbst-geerntetes. Sie sorgen für Bewegung und Erholung sowie einen Ausgleich für den meist hektischen Alltag. Die Parzelle ist ein Rückzugsort - sich zu betätigen oder runter zu kommen. Hier geht´s zum 6. Filmchen der Reihe.


Für alle Kleingärtner, Grünfans und Naturfreunde

Genussvolle, geruhsame und gesunde Feiertage!


Charlottenburg-Wilmersdorf hat eine grüne Rathauschefin

Als letzter Bezirk wählte jetzt auch Char-lottenburg-Wilmersdorf seine neue Rathausspitze. Kirstin Bauch ist die erste grüne Bürgermeisterin. Die Grünen hatten die SPD bei der BVV-Wahl Ende September als stärkste Kraft abgelöst. Stellvertretende Bürgermeisterin wurde Heike Schmitt-Schmelz (SPD). Sie ist für Bildung, Sport, Kultur, Liegenschaften und IT zuständig. Oliver Schruoffeneger (Grüne) übernimmt öffentlichen Raum, Ordnung und Umwelt. Das Ressort Stadt-entwicklung musste Schruoffeneger an Fabian Schmitz-Grethlein (SPD) abgeben. Arne Herz (CDU) verantwortet wie vorher die Bürgerdienste und bekommt Soziales obendrauf. Sein Parteikollege Detlef Wagner macht als Gesundheitsstadtrat weiter, übernimmt zusätzlich Jugend. Hier zum Bericht der Berliner Woche.


Blinder Passagier: Waldohreule überlebte im Pool-Paket nach Berlin

Eine Berlinerin hatte einen Swimming-pool bei einer polnischen Firma bestellt. Als sie das Paket auspackte, kam nicht nur der Pool, sondern auch eine abge-magerte und durchnässte Waldohreule zum Vorschein. Der Vogel war wohl aus unerklärlichen Gründen mit verpackt worden! DIe Eule hatte Glück, war nur leicht verletzt, wird nun in der NABU-Wildvogelstation aufgepäppelt und bald wieder in Polen in die Freiheit entlassen. Hier zum NABU-Bericht.


"Zu wenig!" Gert Schoppa über den neuen Berliner Koalitionsvertrag

Gerade mal zwei Sätze hat der Koalitionsvertrag für uns Gartenfreunde übrig, zwei Sätze, die in identischer Form in den Kapiteln zur Stadtentwicklung und zur Umwelt stehen: „Die Koalition wird die Berliner Kleingärten sichern und die Kleingartenvereine bei der sozialen, umwelt- und kleingartengerechten Ausrichtung unterstützen. Eine gesetzliche Sicherung wird geprüft.“ Schon im Koa-Vertrag von 2016 wurde die Sicherung der Kleingärten versprochen, sogar die „dauerhafte“ Sicherung. Das Ergebnis ist bekannt: Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode weiterhin Kleingärten in der Stadt verloren. Hier zur kompletten Stellungnahme des Präsidenten des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde, Gert Schoppa.


Warum es Igeln in Berlin immer schlechter geht

Weniger Lebensraum, weniger Insekten aber mehr Mähroboter: In Berlin ver-schlimmert sich die Lage von Igeln nach Einschätzung der Auffangstation in Hermsdorf zunehmend. „Die Tiere werden kränker, finden keine Nahrung, ihr Lebensraum wird zum Beispiel durch Bautätigkeit eingeengt“, so Gabriele Gaede vom Verein Arbeitskreis Igelschutz. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost. Und hier zu einem Bericht, wie man jetzt Igeln helfen kann.


5. Film unseres Bundesverbandes: Kleingärten für alle

Vielfalt, Offenheit, Gemeinschaft: Das Kleingartenwesen wird nach dem Prinzip der Selbstverwaltung in Eigenverant-wortung und mit bestimmten Regeln geführt. Das ist ein traditionelles, aber zugleich sehr modernes, demokratisches Konzept, das auf dem Ehrenamt beruht. Jeder ist hier willkommen, wir sind politisch aber nicht an Parteien gebunden. Hier geht´s zum neuen Filmchen.


"Auch Berlins neue Koalition interessiert sich zu wenig für Naturschutz!"

Der NABU Berlin analysiert den rot-grün-roten Koalitionsvertrag und kommt zum Ergebnis: Wie die bisherige rot-rot-grüne Koalition zeigt auch die Nachfolge-regierung kein tieferes Interesse am Natur- und Artenschutz. Der Schwer-punkt der neuen Koalition liegt eindeutig auf dem Thema Bauen. Widersprüche zum Natur-, Arten- und auch Klimaschutz werden praktisch nicht thematisiert. Hier zur NABU-Mitteilung.


White christmas bald nur noch in Film und Song?

Gerade fielen bei uns einige Flocken Schnee, bis zu 3 Zentimeter werden erwartet. Die Chancen auf Schnee zum Fest stehen aber deutlich schlechter als noch vor Jahren. In Berlin sei die Wahrscheinlichkeit um zehn Prozent gesunken, so der Deutsche Wetter-dienst. Und in Deutschland wurden sechs der zehn wärmsten Winter der Messgeschichte im 21. Jahrhundert verzeichnet. Hier zum Bericht der Berliner Zeitung.


So schöne Zauneidechsen leben in unseren Gärten

Für einen Fotowettbewerb der Stiftung Naturschutz Berlin über Zaunei-dechsen wurden 119 Bilder ein-gereicht. Fast jedes Zweite stammt aus Haus- und Kleingärten. Nach Treptow-Köpenick (34) wurden mit 24 die meisten in Charlottenburg-Wilmers-dorf aufgenommen. Hier kommst Du zu den Sieger-Bildern.                                        Foto: Stiftung Naturschutz/ Kirsten Werrstein


4. Film unseres Bundesverbandes: unser eigener Frische-Biomarkt

Hier geht´s um Anbau von Obst und Gemüse. Wir versorgen uns mit eigenen regionalen Produkten und sind so Teil einer integrierten Stadt-entwicklung. Wir haben gutes Essen auf dem Tisch, denn wir können bestimmen, ob wir Gift oder che-mischen Dünger vermeiden. Die hohe Kunst ist es, vom Frühjahr bis in den Herbst immer etwas ernten zu kön-nen. Hier gelangst Du zum Filmchen.


Kleingärtner helfen - und das nicht nur zur Weihnachtszeit

Wer heute immer noch behauptet, dass Kleingärtner sich in ihren Parzellen und Vereinen abschotten und unter sich bleiben wollen, der sollte sich eines Besseren belehren lassen: Das Engagement der Garten-freunde geht weit über jeden Gartenzaun hinaus, ihre täglich gezeigte Solidarität und ihr Einsatz für Menschen in Not ist groß. Und sie hat Tradition. Hier zum Text aus dem „Berliner Gartenfreund“.


3. Film unseres Bundesverbandes: die biologische Vielfalt

 Sie umfasst mehr als nur bedrohte, seltene oder vergessene Arten: Die biologische Vielfalt umfasst alles Leben - Tiere, Pflanzen, Pilze, Mikroorganismen über, auf und im Boden sowie die genetische Vielfalt all dieser Organismen. In unseren Kleingärten haben wir die Chance, dem Artensterben etwas entgegen zu setzen. Hier zum Filmchen.


In Berliner Kleingärten wurden 80 Wildbienen-Arten nachgewiesen

Seit Juni 2020 werden im Auftrag der Stiftung Naturschutz Berlin in sieben Berliner Klein-gartenanlagen Wildbienen gesucht und bestimmt. Insgesamt wurden bisher über 80 verschiedene Arten (auch die Blauschwarze Holzbiene, Foto) in den Kleingärten nach-gewiesen. Das ist fast ein Drittel der in Berlin vorkommenden Arten. Elf gefundene Arten (13 %) stehen auf der Roten Liste Berlins, sind also gefährdet oder sogar vom Aus-sterben bedroht. Hier zum Text unseres Landesverbandes.


Naturschutz: EU-Kommission verklagt Deutschland

Heute hat die EU-Kommission verkündet, Deutschland in einem weiteren Natur-schutzfall vor den Europäischen Gerichts-hof (EuGH) zu bringen. Es geht um den unzureichenden Schutz von artenreichen Mähwiesen in FFH-(Fauna-Flora-Habi-tat-)Gebieten, die Teil des EU-Schutz-gebietsnetzes Natura 2000 sind. Nach EU-Recht darf sich der Zustand der ge-schützten Arten und Lebensräume in diesen Gebieten nicht verschlechtern. In den deutschen FFH-Gebieten sind jedoch rund 18.000 Hektar Mähwiesen verschwunden. In Berlin betrifft die EU-Klage die Schutzgebiete Tegeler Fließtal, Spandauer Forst, Falken-berger Rieselfelder, Pfaueninsel und Grunewald. Hier zum Pressetext vom NABU Berlin.


2. Film unseres Bundesverbandes: Kleingärten für ein gutes Klima

Unsere Beete speichern CO2, unsere Hecken und Bäume liefern Sauerstoff und Lebensraum für Tiere, sie schlucken Geräusche und binden Staub. Je mehr Grünmasse in unseren Gärten umso besser fürs Stadtklima. Hier geht´s zum 2. Filmchen unseres Bundesverbandes.


Der Lurch des Jahres 2022: die Wechselkröte

Sie ist streng geschützt und zählt zu den seltenen und am stärksten bedrohten Amphibienarten Deutsch-lands – die Wechselkröte (Bufotes viridis). Ihre  Kopf-Rumpf-Länge misst bis 8 cm.  Ihr beige-grün geflecktes Tarnmuster mit rötlichen Knubbeln und grünlichen Augen macht die Wechselkröte unverwechselbar. Hinter den Augen hat sie ein Paar Ohrdrüsen, aus denen bei Gefahr ein starkes Hautgift abgesondert werden kann. Hier zur Pressemitteilung der DGHT und zum Flyer.                              Foto: Trapp/DGHT


Wir wünschen besonders allen Stadtgrün-Freunden, Kleingärtnern und Naturschützern eine gute, stressfreie und gesunde Adventszeit!


Und wieder verliert Charlottenburg-Wilmersdorf über 100 alte Bäume

Bis Weihnachten werden in Grünanlagen des Bezirkes über 100 Bäume gefällt. Die Gründe nach Angaben des Bezirksamtes: „die intensiven Witterungsverhältnisse in den vergangenen drei Jahren (u.a. Trockenheit, Hitze, Schädlinge, Sturmschäden).“ Hier zur Pressemitteilung des Bezirksamtes mit Ortsangaben für über 80 Bäume. Hier die Ankündigung, weitere 25 Bäume in Grünanlagen zu entfernen.


Der Werdegang der großen Schlange

Allein das Hauptgebäude ist 600 m lang und bis zu 46 Meter hoch: In Sichtweite zur Kolonie „Oeynhausen“ erhebt sich an der Schlangenbader Straße ein Gigant aus 270.000 Tonnen Beton und 14.000 Tonnen Stahl, entstanden auf Kleingärten und über einer Autobahn. Insgesamt gibt es in dem Komplex 1758 Wohneinheiten, deren erste 1980 bezogen wurde. Hier ein Bericht eines Mieters über die Geschichte der "Schlange" aus der Berliner Zeitung.


Vogel des Jahres 2022: der Wiedehopf

Gestreifte Flügel, aufstellbare orangene Haube und langer Schnabel: Deutsch-land hat den Wiedehopf zum Vogel des Jahres 2022 gewählt! Der auffällige, aber scheue Vogel, bekannt aus dem Kinder-lied „Die Vogelhochzeit“, kommt in unserer Region selten vor. Dennoch hat er die vier anderen Vogelwahl-Kandi-daten deutlich abgehängt – seit heute steht das Ergebnis fest: Mehlschwalbe, Bluthänfling, Feldsperling und Steinschmätzer folgen mit deutlichem Abstand zum Wahlsieger. Hier zum NABU-Text.


Artensterben: Hunderte Millionen Vögel in Europa verschwunden

Seit 1980 ist die Zahl der Vögel innerhalb der Europäischen Union um rund 600 Millionen Individuen zurückgegan-gen, wie eine Studie zeigt. Besonders betroffen von diesen Verlusten waren Arten des Offen- und Kulturlandes, während Bewohner von Wäldern teil-weise sogar zulegen konnten. Insgesamt haben die Staaten der EU demnach ein knappes Fünftel ihres Vogellebens eingebüßt, ergab die Analyse. Hier zum Text von Spektrum.de


Berlins neue Regierung muss schnell handeln, um das Stadtgrün zu retten!

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Berliner Verbände aus Naturschutz, Landschaftsplanung und –bau, darunter BUND, Grüne Liga, Ökowerk und Architektenkammer, eine zügige Umsetzung wichtiger Maßnahmen für den Schutz der Stadtnatur. In einem offenen Brief appellieren sie an die Spitzen der Berliner Parteien SPD, Grüne, CDU, Linke und FDP, die Charta für das Berliner Stadtgrün und die Reform der Landesbauordnung ohne weitere Verzögerungen anzugehen. Hier zur Pressemitteilung.


Wie viel CO2-Ausstoß vermeide ich, wenn ich Tomaten aus meinem eigenen Garten esse und nicht welche aus Spanien oder von den Kanaren?

Um anschaulich zu zeigen, welche sozialen, wirtschaftlichen, klimatischen und ökologischen Systemleistungen wir Kleingärtnerinnen und Kleingärtner zusammen schaffen, haben der Bundes-verband der Deutschen Gartenfreunde und der Deutsche Schreberjugend Bundesverband eine Videoreihe produ-ziert. Im Großen und wie im Kleinen wird gezeigt, dass Kleingärten sehr viel mehr sind als nur Freizeit- oder Erholungsgärten: Wir sind Dienstleister für unser Ökosystem. Hier geht´s zum Bericht unseres Landesverbandes und zum ersten Video.


Berlins Kleingärten und ihre Obstbäume

Sie binden C02, reinigen die Luft, spen-den Sauerstoff und Schatten, kühlen das Stadtklima, sind Lebensraum für viele Tiere: Berlins Bäume, zum Beispiel die etwa 430.000 Straßenbäume. Wichtig und ebenso schützenswert sind aber auch die Bäume in Berlins 66.000 Klein-gärten. Da Umfragen zufolge etwa 8 Obstbäume durchschnittlich in jeder Parzelle stehen, sind es also mindestens rund 530.000 Exemplare, die auch unersetz-liche Nahrungsquelle für Bienen bieten. Natürlich auch für uns: Denn bei einem Durch-schnittsertrag aller Obstbäume von etwa 15 Kilo pro Baum erwirtschaften Berlins Kleingärtner fast 8000 Tonnen Baumobst - jedes Jahr. Am häufigsten sollen in unseren Gärten Apfel, Birne, Sauerkirsche und Pflaume/Zwetschge vorkommen.


Stopp! Keine Berliner Grünflächen mehr versiegeln!

Keine Infrastrukturmaßnahmen, die zulasten der Berliner Parks und öffent-lichen Grünflächen gehen! Das fordern Berliner Naturschutzverbände vom nächsten Senat und den Bezirken: "Die öffentlichen Grünflächen als Natur-erholungsraum, aber auch als Refugium der Artenvielfalt in unserer Stadt, werden immer weiter dezimiert, während der Nutzungsdruck auf die Grünflächen in der wachsenden Stadt immer weiter steigt, ein Teufelskreis für Mensch und Natur." Hier zur Pressemitteilung der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz und zum Text aus der Berliner Woche.


Die Rotbuche ist Baum des Jahres 2022

Nein, die Rot-Buche ist nicht die Buche mit den roten bis schwarz-roten Blättern, die in Parks, Friedhöfen und größeren Gärten oft zu sehen ist. Dieser auffällige Baum ist die Blutbuche, eine kultivierte Varietät der Rotbuche. Und diese Rot-buche ist der botanisch korrekte Name für die grünblättrige Buche in unseren Wäldern und Baum des Jahres 2022. Hier zum Text der Silvius-Wodarz-Stiftung, in dem Du auch lesen kannst, warum sie so heißt wie sie heißt.


Wunschzettel unserer gefiederten Freunde


Noch nie fiel in Berlin im Herbst so viel Regen wie letzten Donnerstag

Der Dauerregen von Tief "Peter" hat Donnerstag flächendeckend in Branden-burg und Berlin teils beachtliche Nieder-schlags-Mengen hervorgebracht. Die Wetterstation in Berlin-Dahlem verzeich-nete 40,4 Liter pro Quadratmeter - so viel wie noch nie innerhalb von 24 Stunden im Herbst. Der letzte Rekord liegt fast 70 Jahre zurück - am 5.9.1954 registrierte die Station 34,2 l/qm. Hier geht´s zum Text von rbb24.


7,9 Kilo! Wo die "dümmsten" Gärtner ernten

In Neuseeland haben Hobby-Gärtner eine Kartoffel ausgebuddelt, die extrem schwer und sehr hässlich ist. Die Knolle ist massig-kugelig und weist eine Un-menge an Beulen auf. Immerhin ist die Farbe der Frucht kartoffelig braun – und sie ist extrem schwer: 7,9 Kilo soll der seltsame Erdapfel wiegen. Hier zum Text mit Foto aus dem „Stern“.


Igels Winterquartier: Wie baue ich einen Ast- Laufhaufen?

Ein Ast-Laub-Haufen stellt einen natürlichen Unterschlupf für Igel dar. Auch andere Tiere wie Insek-ten, Würmer und Blindschleichen verkriechen sich gerne darin. Dafür wird benötigt: einige Äste oder Kanthölzer, reichlich Laub, einige Zweige, eine Grundfläche von etwa 2 x 2 m² und ein nicht zu sonniges Plätzchen im Garten. Hier geht´s zur Bauanleitung vom Igelzentrum Zürich.


Die Senatsumweltverwaltung fördert Kleingarten-Projekte

Kleingartenvereine sollen sich noch stärker öffnen und ihre Flächen auch für Nichtmitglieder zur Verfügung stellen – als Ruhezonen, Wanderrouten, Treff-punkte oder Erlebnisorte... Das können auch Flächen zum gemeinschaftlichen Gärtnern sein – mit der umgebenden Nachbarschaft, der Kita in der Nähe oder dem Seniorenheim. Solche Projekte untermauern die Bedeutung der Klein-gärten für die Stadtgesellschaft und sollen künftig noch zahlreicher werden. Deshalb unterstützt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz seit letztem Jahr solche Vorhaben von Klein-gartenvereinen zur Mehrfachnutzung – zusätzlich zu der Unterstützung für Umweltprojekte, die es bereits seit 2014 gibt. Hier zum Text aus dem Gartenfreund.


Schon gewusst, was Kleingärtner so auf die Waage bringen?

Bis zu 5,0 Kilo je Quadratmeter erwirt-schaften Kleingärtner als Höchsternte-menge an Obst und Gemüse. Das ergibt dann im Schnitt gut 100 kg Bio-Obst und Kräuter sowie etwa 10 kg Gemüse je Parzelle. Als Mittelwert wurde 1,54 kg je Quadratmeter Anbaufläche errechnet, was bei etwa 18.100 Hektar gärtnerisch genutzter Kleingartenfläche bundesweit rund 279.000 Tonnen Obst und Gemüse ergibt – jedes Jahr. Hier zum Text der Deutschen Schreberjugend.


Wie viele Wohnungen in Charlottenburg-Wilmersdorf gebaut wurden

 

 

 

Nach Angaben von Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) wurden im Bezirk zwischen 2017 und 2020 ins-gesamt 4718 neue Wohnungen gebaut, davon 96 von der öffentlichen Hand. Von 2013 bis 2016 sollen es nur 2294 Wohnungen gewesen sein, darunter keine einzige landeseigene Wohnung. Hier zur Meldung der Berliner Woche.


Wie schädlich Laubbläser und Laubsauger sind

Durch den Schallpegel von über 100 Dezibel werden vor allem die Nachbarn belästigt und die Gesundheit der Be-nutzer geschädigt. Laubsauger und -bläser, die von einem Verbrennungs-motor angetrieben werden, stoßen gesundheitsschädliche Abgase wie Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxid aus. Auch die Boden-biologie wird durch Laubsauger gravierend beeinträchtigt. Die lauten Ordnungshalter saugen mit welken Blättern auch Kleintiere wie Spinnen und Insekten auf, häckseln und töten sie dabei. Außerdem zerstören sie Pflanzensamen, behindern Humus- und Nähr-stoffbildung. Hier zum Text vom Bund Naturschutz in Bayern.


Schlechtes Image? Welche wichtige Rolle Efeu tatsächlich einnimmt

Sein Ruf ist nicht der beste: Efeu soll Hausfassaden zerstören und Bäume erwürgen. Dabei ist er als Nahrungs-quelle, Versteck oder natürlicher Schutzschild wichtig für Insekten, Vögel und Menschen. Die winterharte und immergrüne Pflanze kann über 400 Jahre alt werden und verbessert in Städten auch die Luftqualität. Efeu ist ein echter Alleskönner. Hier geht´s zum Text des NABU.


Der Pilz des Jahres 2022

Er gilt als Glücksbringer, Fliegenfänger und steht für zahlreiche Mythen – jetzt ist er auch noch Pilz des Jahres 2022: der Fliegen-pilz. Das bis zu 20 cm hohe Gewächs ist unser bekanntester Giftpilz. Er verbindet aber auch im „Wood Wide Web“ Bäume übers Wurzelwerk miteinander, liefert ihnen Wasser und Nährstoffe, erhält dafür Zucker-verbindungen, die er selbst nicht herstellen kann. Hier zur Mitteilung des DGfM.


Welche Tierarten in Berlin besonders gefährdet sind

Über 20 Fledermausarten sind in Berlin heimisch, darunter auch die Zwerg-fledermaus (Foto) - aber alle Arten sind vom Aussterben bedroht. Es fehlen ihnen Schlupfwinkel und Insekten.  Auch fast alle heimischen Amphibien- sowie Reptilienarten werden immer seltener. Und praktisch allen Vogel-arten geht´s hier schlecht, genauso wie Igel und vielen Kleinsäugern. Einiges können wir Gärtner tun, um vielen bedrohten Arten zu helfen. Hier geht´s zum Text aus tip.


Lass Fallobst doch auch mal liegen!

In diesen Wochen plumpst es von den Bäumen: Fallobst. Die meisten Ratgeber empfehlen, es schnellstmöglich aufzu-sammeln, tief im Kompost zu versenken oder in der Erde zu vergraben. Denn wer mag schon tagein, tagaus Apfelmus, Apfelkuchen, Apfelgelee essen? Aber es gibt ja auch noch die Möglichkeit, Fallobst einfach mal liegen zu lassen, weil viele Tiere und andere Organismen sich daran erfreuen. Hier ein Text vom NABU.


Allergiker sollen keine Probleme mit "Go West" haben

Auf dem ehemaligen Gelände der Reemtsma-Tabakfabrik soll das Gewerbeareal GoWest entstehen. Jetzt bereits wurde es auf der Expo Real mit einem Zertifikat der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) ausgezeichnet, das für Allergiker-freundlichkeit von Bauwerken steht. Ausgezeichnet werden damit die hohen Gesundheitsstandards des geplanten  Projektes. Dabei werden unter anderem die allergischen Eigenschaften der Boden- und Wandbeläge sowie die allergische Wirkung der Kleb- und Dichtstoffe, Wandfarben und Lacke besonders unter die Lupe genommen. Hier zum Text der Berliner Woche.


Die Kürbis-Dickmänner der Region

Ein Kürbiszüchter aus der Prignitz hat am Sonntag den traditionellen Wettstreit um den schwersten Kürbis im Agroneum Alt Schwerin (Mecklenburgische Seenplatte) gewonnen. Das Prachtexemplar von Andreas Kiefel brachte am Sonntag mehr als sechs Zentner, genau 307 Kilogramm, beim Kürbisfest auf die Waage. Er lag damit um 30 Kilogramm vor dem Zweitplatzierten. Hier zum Text aus der Berliner Morgenpost.


Weißt Du, wie Insekten überwintern?

Insekten haben verschiedenste Strategien entwickelt, über die kalte Jahreszeit zu kommen, einige machen sich auch auf in wärmere Gefilde, wie zum Beispiel der Distelfalter. Der Großteil der Schmetterlinge überwintert aber als Raupe im Boden oder unter der Baum-rinde. Ameisen fallen in eine Art Winterstarre. Bei Libellen sterben fast alle Tiere im Herbst, sie überwintern als Ei oder Larve. Hier zum Text des NABU.


Pandemie-Sonderregelungen für Vereine verlängert

Das in Deutschland seit 27. März 2020 geltende „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrens-recht“ enthält in Artikel 2 Paragraph 5 Sonderregelungen für Vereine, Parteien und Stiftungen. Der Artikel 2 sollte eigentlich Ende des Jahres 2021 außer Kraft treten. Aufgrund des nicht voraus-sehbaren Verlaufs der Corona-Pandemie ist er nun vorsorglich bis einschließlich 31. August 2022 verlängert worden. Hier zum Bericht unseres Landesverbandes.


Naturnaher Garten? Spart jetzt Arbeit, nützt Beeten, Igeln, Insekten und Co

Weniger aufräumen hilft Igeln, Sieben-schläfern, Fledermäusen, Vögeln und Insekten, gut über den Winter zu kommen. Und für Gärtner ist das entspannend, weil man viel weniger Arbeit hat: Abgeblühte Stauden und andere samentragende Pflanzen stehen lassen, Laubhaufen anlegen, Beete abdecken, Baumschnitt aufschichten... Hier zum Text aus naturschutz.ch


Zu viel Laub kann Amphibien im Gartenteich vergiften

In einem Teich, der als Winterquartier für Amphibien dienen soll, darf sich nicht zu viel abgestorbenes Pflanzenmaterial befinden, denn es zersetzt sich nur langsam und benötigt dabei Sauerstoff, der den Amphibien dann fehlt. Zudem können beim Abbauprozess Faulgase wie Schwefelwasserstoff und Methan entstehen, welche die im Wasser lebenden Tiere vergiften können. Hier geht´s zum Text der Stiftung Naturschutz.


Dieses Jahr soll Christmas Garden wieder funkeln

 

Nach einem Jahr Corona-Zwangspause lädt ab 19. November wieder der Christmas Garden in den Botanischen Garten. Bis zum 9. Januar sind die Licht-Installationen (fast) täglich von 16.30 bis 22 Uhr zu bewundern. Es gibt einen neu konzipierten Rundweg, auf dem Milli-onen von Lichtpunkten zu musikalischer Untermalung funkeln sollen. Hier geht´s zur Pressemitteilung des Botanischen Gartens und zum Bericht der Berliner Morgenpost.

 

 


Horst-Dohm-Eisstadion bleibt diese Saison geschlossen!

Schlechte Nachricht für Sportvereine und alle Schlittschuh-Fans: Das Wilmersdor-fer Horst-Dohm-Eisstadion in unserer Nachbarschaft öffnet diese Eissport-Saison nicht: „Wegen technischer Mängel, die wohl noch bis Ende Mai 2022 behoben werden müssen.“ Hier geht´s zur Pressemitteilung des Bezirksamtes. Im Oktober 2000 war das Stadion nach dem früheren Wilmersdorfer Bezirksbürger-meister Horst Dohm benannt worden, einem großen Kleingärtner-Freund.  


Unsere Stellungnahme zum B-Plan IX-205a

Neben einigen Anmerkungen zur aktuellen Auslegungsbegründung wurde heute folgende Stellungnahme zum Bebauungsplan-Entwurf IX-205a an das Bezirksamt Cha-Wi übersandt:

„Mitglieder der Bürgerinitiative „Schmargendorf braucht Oeynhausen e.V.“ freuen sich über den Bebauungs-plan-Entwurf IX-205a und setzen darauf, dass er auch so festgesetzt wird. Der Stellenwert, die Wichtigkeit für den Erhalt der Kleingärten im Geltungsbereich, auch für Anwohner und Nachbarschaft,  wird durch Sie ja bereits ausführlich in den Begründungen des Entwurfes deutlich gemacht. Vielen Dank! Wir hoffen, dass einem B-Plan IX-205a noch weitere folgen werden, um alle Kleingärten in diesem Areal dauerhaft sichern zu können.“

Bis zum 22. Oktober kannst Du auch noch eine Stellungnahme abgeben. Hier findest Du alle Infos dazu. 


Wähl doch mit! Wer wird Vogel des Jahres 2022?

NABU und LBV rufen zum zweiten Mal zur öffentlichen Vogelwahl auf. Jeder kann mitmachen, bis zum 18. November einen Favoriten aus fünf Arten zu bestimmen, der dann Nachfolger des Rotkehlchens als Vogel des Jahres wird. Zur Wahl stehen: Bluthänfling, Feldsperling, Mehlschwalbe, Steinschmätzer (im Foto) und Wiedehopf. Hier gibt´s alle Infos dazu.


Cha-Wi lässt bis Februar mindestens 261 Straßenbäume fällen

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmers-dorf lässt in den nächsten Wochen 261 Straßenbäume fällen. Als Grund wird meist Verkehrssicherheit angeführt, da die Bäume von Fäule betroffen oder bereits abgestorben seien. In 13 Prozent der Fälle müssten sie Bauvorhaben weichen. Hier geht´s zu Pressemitteilung und Fällliste.


Heute ist Erntedankfest


Waschbären fühlen sich in Berlin immer wohler

Sie finden inzwischen selbst Alexander- oder Breitscheidplatz attraktiver als einen Wald: In Berlin macht sich der Waschbär breit. Der Bestand wird mittlerweile auf mehrere hundert Tiere geschätzt. Grund für Ausbreitung und Vermehrung der Waschbären in Berlin sind vor allem das gute Nahrungsangebot, das wärmere Klima sowie fehlende Feinde. Und professionelle Jagd ist in besiedelten Gebieten in der Regel verboten. Hier zum Text der Berliner Morgenpost.


Abschiedsbesuch im Wahrzeichen in der Nachbarschaft

 

Einer der drei Schornsteine verkrümelte sich schon. Im November wird dann das erste gelborange farbene Kesselhaus verschwunden sein, laut Planung wird ab Dezember der zweite Schornstein gekappt. Und in einem Jahr soll das komplette Heizkraftwerk Wilmersdorf zurück gebaut sein. Ein Abschiedsbesuch im Wilmersdorfer Wahrzeichen, das seit 1976 an der Stadtautobahn stand. Hier der Bericht aus der BZ.

 

 

 


Verliert Berlin nicht nur Kleingartenkolonien sondern auch seine Seele?

Nein, Berlins Politiker haben bei der Wahl nicht die Quittung bekommen für Endlos-Baustellen wie BER oder Staatsoper, nicht für Bürgerämter, die den Bürger igno-rieren, ihren Namen nicht verdienen. Warum? Verliert Berlin immer mehr seine Seele, weil Kreativorte und Freiflächen verschwinden und Kleingärten wie die 150 Parzellen der Kolonie Oeynhausen geräumt und bebaut werden? Hier geht´s zum Beitrag aus dem Abendblatt.


Herbst: Zeit für den Check-up Deiner Gartengeräte

Sind Hacke, Schaufel , Spaten und Scheren (auch elektrische) noch scharf genug? Müssen, Rasenmäher, Häcksler und Kettensäge nachgearbeitet, geölt werden oder zur Inspek-tion? Wie werden unsere Gartengeräte am besten über den Winter gelagert? Landes-gartenfachberater Sven Wachtmann gibt weitere Tipps. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Zeitung.


Grüne Tomaten: Jetzt ernten oder noch hängen lassen?

Seit 2013 ist Sven Wachtmann ehren-amtlicher Landesfachberater beim Landesverband Berlin der Garten-freunde. Hier gibt er Tipps, was jetzt im Garten zu tun ist – oder eben nicht. Sollten jetzt Sträucher und Bäume beschnitten werden, sollte man düngen, müssen Beete gemulcht werden, kann man jetzt noch Gemüse pflanzen…? Hier geht´s zum Text der Berliner Zeitung.


Was sagt uns der aktualisierte B-Plan IX-205a?

Seit 20. September ist der aktuelle Be-bauungsplan-Entwurf IX-205a einsehbar, der die Zukunft der in Privatbesitz liegen-den Teile der Kleingarten-Kolonie Oeynhausen sichern soll. (Näheres findest Du als Beitrag hier unter dem 20. September) Einige Mitglieder der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen" und Andere laden alle Interessierten zu einem Gedanken-austausch zu diesem B-Plan-Entwurf ein, um etwaige "Stolperstellen" zu finden. Über Hinweise dazu freuen wir uns: Am Montag, 04. Oktober ab 18:30 Uhr, im Nachbarschaftstreff des "BWV zu Köpenick", Sylter Straße 12, 14199 Berlin. Bitte anmelden, da begrenzte Teilnehmerzahl, bitte Gesichtsmasken mitbringen!


Bezirksgärtnerei zieht jetzt selber heimische Wildstauden

Als erste Kommune in Deutsch-land  produziert und verwendet der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf jetzt selber hei-mische Wildstauden. Ziel ist es, gebietseigenes Saat- und Pflanz-gut selbst herzustellen und auf bezirkseigenen Grünflächen auszubringen und damit einen wichtigen Beitrag zur biolo-gischen Vielfalt beizutragen. Für den Start wurde eine Liste mit etwa 20 Arten wie Echtes Labkraut, Moschusmalve oder Ähriger Ehrenpreis ausgewählt. Hier geht´s zur Pressemitteilung.


Ab heute ist der B-Plan IX-205a (Oeynhausen) einsehbar

Von heute bis zum 22. Oktober kann der Bebauungsplan-Entwurf IX-205a ein-gesehen werden. Bis zum 22. Oktober können Stellungnahmen dazu abgegeben werden. Der Geltungsbereich des B-Planes wurde verkleinert. Ziel des Bebauungsplanverfahrens IX-205a ist die Sicherung der bestehenden Kleingarten-flächen und der kleingärtnerischen Nutzung im Geltungsbereich des Bebau-ungsplans auf privaten Grundstücken. Der Baunutzungsplan setzt bislang die Flächen als „Allgemeines Wohngebiet“ mit der Baustufe III/3 (GRZ 0,3; GFZ 0,9 in der geschlossenen Bauweise mit 3 Geschossen) fest. Hier geht´s zu allen Infos dazu. 


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Ab 20. September ist Bebauungsplan IX-205a "Oeynhausen" einsehbar

Die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs IX-205a zur Sicherung der auf privatem Grundstück an der Forckenbeck-straße in Schmargendorf gelegenen Kleingartenflächen der Kolonie "Oeynhausen" findet in der Zeit von Montag, 20. September bis einschließlich Freitag, 22. Oktober 2021 statt. Mit dem Bebauungsplan-entwurf werden ein Großteil der ver-bliebenen Teilflächen der Kolonie "Oeynhausen" gesichert. Hier zu weiteren Infos einer Pressemitteilung. 


Jetzt beginnen auch im Naturgarten erste Wintervorbereitungen

Für Tiere muss es im Garten nicht or-dentlich aussehen. Wer jetzt in seiner Parzelle räumt, fegt und sauber macht, sollte auch an Rückzugsorte für Tiere denken. Igel, Kröten oder Eidechsen suchen bereits ab September einen frostfreien Unterschlupf, freuen sich über Haufen aus Reisig und Laub. Trockene Pflanzenstängel abgeblühter Stauden stehen lassen, sie werden von einigen Wildbienenarten als Brutstätte genutzt. Hier zum Text aus dem „Gartenfreund“. 


Vorsicht vor Undemokraten und Extremismus in Kleingartenvereinen!

Antidemokratische Bestrebungen und politischer Extremismus machen heute auch vor Kleingärten keinen Halt. "Ge-fährlich kann es dann werden, wenn sich solche Strukturen verfestigen, von diesen Personen sogar Funktionen im Verein übernommen werden." Hier dazu ein Aufruf des Präsidenten des Bundes-verbandes Deutscher Gartenfreunde. 


"Deutsche Wohnen" will Ausbau der Zentrale, Mieter sollen weichen

Der Wohnungskonzern „Deutsche Wohnen“ braucht mehr Platz. Um neben der Konzernzentrale in der Mecklen-burgischen Straße einen Büroneubau errichten zu können, sollen zwei Mietshäuser nebenan (Mecklen-burgische 58 und 59) abgerissen werden. 15 Mietparteien müssten ausziehen, berichtet das „Mieter Magazin“ (9/2021, S. 10).  Und hier zu einem Beitrag aus der Berliner Woche.                                            Foto: Google Earth.


Bald Ex-Regierender besucht "GoWest"-Baustelle

Wer an der großen Quartier-Baustelle in unserer Nachbarschaft vorbei geht, sieht derzeit kaum Fortschritte. Die gibt es aber und die ließ sich der Noch-Regierende Michael Müller jetzt zeigen. Bis 2027 soll an Forckenbeck- und Mecklenburgischen Straße mit den Gewerbehöfen "GoWest" die größte Quartiersentwicklung in der Hauptstadt entstehen. Hier zur Presse-mitteilung der Wohnkompanie. 


Neues Bauprojekt am Heidelberger Platz

Vier Grundstückseigentümer haben sich zusammengeschlossen, um nordwestlich des Heidelberger Platzes den Block zwischen der Mecklenburgischen Straße, der Forcken-beckstraße und der Falkensteiner Straße baulich „fortzuentwickeln“. Bisher stehen dort zwei- bis dreistöckige schmucklose Gewerbebauten, der bekannteste Nutzer ist ein großer Aldi-Markt. Hier zum Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


Digitalisierung? Warum in unseren Amtsstuben nichts flutscht

 

Nur jeder dritte Beschäftigte des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmers-dorf verfügt über einen Dienst-Laptop.  Wegen der Corona-Pandemie sind die Bediensteten zum Teil weiterhin im Homeoffice tätig. Dafür steht aber nur „ein Laptop für jeweils fünf Beschäftigte“ zur Verfügung! Immer noch nicht mehr! Und dann wundert sich der Einwohner, dass Bürgerämter nicht funktionieren oder Bebauungspläne nicht fertig werden... Hier zum Bericht aus „Tagesspiegel Leute“.

 


Berliner Kleingärtner schützen bedrohte Wildpflanzen

Für den Schutz bedrohter Wildpflanzen gehen mehrere Berliner Kleingarten-kolonien neue Wege und beteiligen sich beim Bundesförderprojekt „Urbanität und Vielfalt“ – Ziel des Projektes ist es, seltene, regionale Pflanzen anzusiedeln. Darunter: Berg-Haarstrang, Golddistel, gewöhnliche Grasnelke und Steppen-Lieschgras. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Berlin war wieder Deutschlands Hot Spot!

In Berlin war es diesen Sommer erneut so warm wie in keinem anderen Bundesland. In den Monaten Juni, Juli und August lag die Durch-schnittstemperatur hier bei 19,9 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Montag nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Mess-stationen mitteilte. In Deutschland erreichten die Temperaturen demnach diesen Sommer im Schnitt 17,9 Grad. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Sind Hornissen gerade besonders aggressiv?

Mehrere Menschen wurden im Großen Garten in Dresden am Sonntagvormittag von einem Schwarm Hornissen angegrif-fen und gestochen. „Acht Personen wurden notärztlich versorgt und in umlie-gende Krankenhäuser transportiert“, so die Dresdner Feuerwehr. Drei von ihnen sollen schwere Reaktionen gezeigt haben. Der NABU versucht, den Vorfall zu erklären und sagt, wie Hornissen vor einem Stich warnen. Hier zum NABU-Text.


Quiz: Was Du vielleicht schon über Insekten weißt

Wusstest Du schon, wie viele Insekten-arten in Deutschland vorkommen?  Kannst Du Dir vorstellen, dass auch im Meer Insekten leben? Oder wie viele Flügel haben die meisten Schmetter-linge? Wenn Du wissen willst, wie es um Dein Insekten-Grundwissen bestellt ist, probier Dich doch einfach mal aus: Hier geht´s zu zehn  Fragen in einem Mini-Quiz der „Welt“.


Oeynhausen-Kleingärten als Filmkulisse

 

 

 

Bis einschließlich übermorgen noch drehen Filmstudenten der Beuth-Hochschule einige Szenen ihres Abschlussfilmes "Ab nach Hause" im Tulpen- (Foto) und Nelkenweg der Schmar-gendorfer Kleingarten-Kolonie Oeynhausen. Geplant ist ein 90-minütiger „psychotischer Road-Trip ohne Auto“. Bei Nacht-Dreharbeiten soll aber trotzdem ein "falscher" Polizei-Wagen zum Einsatz kommen.


Lockt Sommerflieder Schmetterlinge mit Nikotin an?

Schmetterlingsflieder bietet eine wert-volle Nahrungsquelle für unzählige Insektenarten, die wiederum Fleder-mäuse und Vögel anlocken. Dass der Nektar von Buddleja davidii stark Nikotin haltig ist und so Schmetterlinge bis zur Erschöpfung anzieht, ist wissenschaftlich nicht belegt. Der „magischen Anziehungs-kraft“ des Schmetterlingsflieders können demnach auch andere Faktoren zugrunde liegen. So sind lila Blüten beispielsweise generell für Bestäuber anziehend. Hier zum Bericht vom NABU.


Wilmersdorfer Kiezgärten sollen besser geschützt werden

 

 

Die landeseigenen Flächen der vier Kiezgärten-Anlagen im Altbezirk Wilmers-dorf sollen den benachbarten Klein-gartenflächen zugeschlagen und durch neue Zwischenpachtverträge besser gesichert werden. Es handelt sich um insgesamt 19 Parzellen und Gemein-schaftsflächen in den vier Anlagen Am Fenn, Am Stadtpark I, Paulsborn-Kudowa und Wiesbaden-Norderney. Hier zum Bericht der Berliner Woche.

 

 


Wie lange dürfen Reststämme abgestorbener Bäume stehen bleiben?

„Das kommt darauf an“, sagt Förster und Buchautor Peter Wohlleben. Ob der stehenbleibende Rest eine Gefahr für spielende Kinder darstellt oder zum Nachbarn rüber fallen könnte. Es dauert total unterschiedlich lange, bis ein mehrere Meter hoher Reststamm verrottet ist, das hängt auch von der Baumart ab und vom jeweiligen Boden. Hier zum Bericht, der am 21. August im Wohlleben-Blog erschien..


Der "Lange Tag der Stadtnatur"

Das Programm des Langen Tags der StadtNatur der Stiftung Naturschutz Berlin steht jetzt fest. Auf www.langertagderstadtnatur.de kannst Du Dich nun über rund 500 Veranstaltungen informieren. Der Lange Tag der StadtNatur beginnt am 18. September um 13 Uhr und endet am 19. September um 17 Uhr.  Hier weitere Infos und etliche „Kleingärtner“-Programme.


Warum sogar Horst Seehofer Stadtgrün wie Cornelsenwiese erhalten will

„Grüne Freiräume sind Orte der Begeg-nung, des sozialen Zusammenhalts sowie der baukulturellen und historischen Identität. Sie dienen der Erholung und Bewegung, bieten Raum für Sport und Spiel, dämpfen Lärm und unterstützen die Luftreinhaltung. So leisten sie einen positiven Beitrag für die Gesundheit und das Wohlbefinden, tragen zur Lebens-qualität der Bevölkerung bei.“ Von wem dieses Aussagen stammen? Aus dem Bundes-innenministerium! Glaubst Du nicht? Lies weiter, es lohnt sich: „Stadtgrün verbessert das Wohnumfeld und wertet Quartiere auf. Als urbane grüne Infrastruktur sind grüne Freiräume zudem zentral für Klimaschutz und -anpassung. Sie sind natürliche Kohlen-stoffspeicher, versorgen die Stadt mit frischer Luft und sie regulieren die Temperatur und den Wasserhaushalt. Als Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterstützen grüne Freiräume die biologische Vielfalt und sind Naturerfahrungsräume für Menschen jeden Alters in der Stadt. Multifunktional gestaltetes Stadtgrün ist eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige, lebenswerte, resiliente und zukunftsfähige Städte und Regionen.“ Hier geht es zur Quelle.                                              Foto: Stadtgrün Cornelsenwiese


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Berlins Grün und seine Kleingärten: Was SPD-Fraktionschef Saleh dazu sagt

Werden Charta Stadtgrün und Klein-gartensicherungsgesetz noch bis zur Wahl fertig? Und bleibt es dabei, dass die SPD jeden Kleingarten schützen will? Die Antwort von SPD-Fraktionschef Saleh:
Bei der Charta Stadtgrün bin ich zuver-sichtlich, da könnten wir uns noch einigen. Es gibt nur noch eine kleine Meinungsverschiedenheit: Die Grünen wollen, dass sich bei allen bestehenden Flächen nichts mehr entwickeln darf und alles zur grünen Wiese wird… 
Wir wollen einen Vorzug für Grün, aber keinen Automatismus. Das Kleingartenschutzgesetz werden wir nicht mehr durchkriegen, da sind die Grünen dagegen. Wir wollen Kleingärten schützen, die auf Flächen des Landes Berlin liegen. Das bleibt unser Versprechen. Wir wollen die Kleingartenanlagen weiter für alle öffnen, mehr Pflanzenvielfalt und weniger Zäune. Hier zum ganzen Wahlkampf-Interview des Tagesspiegels.


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Cornelsenwiese: Protest gegen BVV-Beschluss

 

Anwohner und Mitglieder der BI Cornel-senwiese protestieren gegen den Be-schluss der letzten BVV, den Bebauungs-plan 4-57 VI abzunicken und sich damit über frühere BVV-Beschlüsse zu Grünerhalt (14. 07. 2016) und Klima-schutz (22. 08. 2019) sowie gegen Anwohnerproteste hinwegzusetzen. Dazu auf dieser Seite auch Beiträge vom 20. 08., 14. 08., 10. 04., 26. 03 und weitere... Und so bejubelt sich dazu die Bezirks-SPD.


Wie fühlen sich Fledermäuse in meinem Garten wohl?

Fledermäuse fühlen sich am wohlsten in einem vielfältig gestalteten Garten, am besten mit Feuchtbiotop. Eine artenreiche Wiese, heimische Stauden gefallen ihnen besser als ein englischer Rasen. Statt Kirschlorbeer oder einer blickdichten Thujahecke sollten heimische Gehölze wie Holunder und Hundsrose gepflanzt werden. Ein solcher Garten ist für Insekten attraktiv und damit auch für Fledermäuse, deren Nahrung Insekten sind. Hier gibt´s praktische Tipps vom NABU.