Virtueller Spaziergang im geschlossenen Botanischen Garten

Der Besuch im Botanischen Garten ist nicht mehr möglich - wegen Corona! Und gerade jetzt, wo doch der schönste Frühling ist, die Kamelien blühen und der Hunger nach jedem Grün so groß ist. Du sollst hier mit dieser Seite etwas Botanischen Garten nach Hause bekom-men, ins Home-Office oder dergleichen. Natür-lich ist es kein Ersatz für das eigene Entdecken. Das Spüren der Sonnenstrahlen im Gesicht. Der Duft des Nektars in der Nase. Der Gesang der Vögel im Ohr. Die Bewegung der Kiefern-nadeln im Frühlingswind. Doch Du sollst etwas teilhaben am Wachsen und Blühen im Garten während der Corona-Schließzeit. Zugleich wollen wir in diese merkwürdigen Wochen etwas festhalten, wie schön der Garten und die Vielfalt der Pflanzen auch in dieser Corona-Zeit ist. Hier geht´s zum Botanischen Garten.


Sollte man Beete eigentlich umgraben?

Umgraben der Gemüsebeete im Frühjahr gehört für Hobbygärtner mit ausgeprägtem Ordnungssinn zum Pflichtprogramm: Die obere Bodenschicht wird dabei gewendet und gelockert, Pflanzenreste und Unkraut werden in tiefere Erdschichten befördert. Dabei gerät allerdings das Bodengefüge durcheinander, viele Organismen sterben aufgrund von Sauer-stoffmangel oder Trockenheit ab. Damit kom-men auch zahlreiche Stoffwechselprozesse, die für das Pflanzenwachstum wichtig sind, vorüber-gehend zum Erliegen, zum Beispiel der Abbau von Humus in pflanzenverwertbare Nähr-stoffe. Gier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.


Corona: Darf man jetzt in seiner Laube wohnen?

Gelegentlich übernachten darf man ohnehin im Kleingarten. Das Bundeskleingartengesetz schließt lediglich ein dauerhaftes Wohnen aus. Angesichts der Corona-Ausnahme-situation wird aber stellenweise schon überlegt, inwieweit Menschen jetzt auch offiziell in ihren Kleingärten leben dürfen. Dass lässt zum Beispiel Rostocks Ober-bürgermeister Claus Ruhe Madsen gerade konkret prüfen - allerdings unter der Auflage, dass dort nicht gefeiert wird und jeder in seinem Garten bleibt. Hier der Bericht aus dem nd.


Stell Deinen Wecker nach den Piepmätzen!

Heute haben wohl die meisten von uns ihre Uhren auf Sommerzeit gestellt.  Die Vogeluhr tickt aber nach ihrer eigenen Regel – nach dem Grad der Morgen-dämmerung. Hier kannst Du nachlesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang welcher Vogel mit seinem Gesang beginnt. Und zuhören lässt sich hier auch. Frühsänger ist der Gartenrot-schwanz, Spätstarter der Buchfink. Hier geht´s zum Beitrag vom NABU.


Kontaktarme Parzellen: Kleingärten sind jetzt Zufluchtsorte

Kleingärten sind derzeit für ihre Nutzer, besonders für die Kinder und Senioren, ein kontaktarmer Raum – jetzt im positiven Sinne. Sie sind zwar in freier Natur, aber sind ungefährdeter als in Parks oder anderen öffentlichen Anlagen und können so der räumlichen Enge einer Wohnung entfliehen. Berliner Kleingärten sind in dieser Zeit für mehr als nur 70.000 Pächter ein Ort der frischen Luft, der Naturnähe, der Bewegung und der Beschäftigung – mit Familien und Partnern geschätzt für 300.000 Menschen. Was unser Landesverband über die Corona-Zeiten sagt, hier der Bericht. 


Unsere heimischen Lurcharten

Frösche, Kröten, Unken, Molche, Salamander - in Deutschland leben 21 Amphibienarten. Wäh-rend manche eher unauffällig gefärbt sind, haben andere kräftige und bunte Färbungen – wie zum Beispiel der im Mai ganz blaue Moorfrosch oder der schwarz-gelb gefärbte Feuer-salamander. Erdkröte, Grasfrosch (Foto) oder Teichmolch kennst Du vielleicht. Wenn Du mehr erfahren möchtest: Der NABU stellt die heimischen Arten in Einzelporträts vor. Hier geht´s zum Text.


Weidenkätzchen: Pelzige Augenweide für den Garten

Das Palmkätzchen ist eine der ersten Pflanzen, die den ausgehun-gerten Bienen nach den langen, dunklen Wintertagen ohne Nektar als frische Nahrungsquelle dient. Außerdem bauen Vögel ihre Nester in der Weide und Fledermäuse verkriechen sich gerne darin. Bereits im März treiben die Kätzchen noch vor den Blättern aus, sodass ihre unverwechselbare Flauschoptik entsteht. Als erstes sieht man ihre pelzige, grau-silberne Struktur. Wachsend plustern sich die weichen Bommel dann immer mehr auf. So werden die Einzelblüten immer größer und zum Schluss kommen die kurzen Blütenstiele dazu. Hier geht´s zum Text aus „Das Haus“.


Der "Geldwechsler" liebt eine wilde Ecke

Obwohl er einer unserer häufigsten Singvögel ist, kennen ihn nur die wenigsten. Der Grund ist sein unscheinbares grünlich-braunes Gefieder. So bleibt der Gesang des Zilpzalp als auffälligstes Erkennungsmerkmal: ein stets wiederkehrendes "zilp-zalp-zilp-zalp". Dieser monotone Gesang hat dem Zilpzalp den Beinamen Geldwechsler eingebracht. Der Blattlaus- und Insektenvertilger mag eine "wilde Ecke" mit vorjährigen Stauden. Hier geht´s zum Bericht des BUND.


Schmargendorfer mögen es eng

Aus Tagesspiegel "Checkpoint" vom 24. März


Der Berliner Senat erlaubt auch weiterhin zu gärtnern!

Wir können weiterhin unsere Parzelle aufsuchen und dem Gesang der Vögel lauschen oder die Beete bestellen. Nach der neuesten Corona-Verordnung erlaubt das der Berliner Senat. Zwar ist das Verlassen der Wohnung nur noch mit triftigen Gründen und Perso-nalausweis erlaubt. Dazu zählen „Versorgungsgänge für Gegen-stände des täglichen Bedarfs“, „Sport und Bewegung an der frischen Luft“ aber auch „Handlungen zur Versorgung und Betreu-ung von Tieren“ ebenso wie die „Bewirtschaftung von gärtne-rischen oder landwirtschaftlichen Flächen“. Hier dazu ein Beitrag des Tagesspiegel. Und: Bleibt gesund!


Ausgangssperre: Was der Landesverband Schleswig-Holstein dazu meint

Was wäre, wenn es zur Ausgangssperre kommt? Der Landesverband Schleswig-Holstein der Gartenfreunde ist der Meinung, dass Klein-gärtner dann trotzdem ihre Parzelle aufsuchen dürften: Denn wir müssen sie ja nach den geltenden Vorgaben sogar bewirtschaften. Somit ist der Besuch erforderlich und es besteht damit der triftige Grund, den Garten aufzusuchen. Gerade im Frühjahr, es ist Pflanzzeit, benötigt das aufwachsende Grün verstärkt Pflege und vor allem Wasser. Das Einfahren einer Ernte ist uns quasi per Gesetz vorgeschrieben, somit muss auch der Zu­gang zum Garten sehr wohl mög­lich sein. Hier der Beitrag und weitere "Corona"-Tipps des Landesverbandes S-H.


Rückzugsort Kleingarten: gerade jetzt!

Derzeit treibt es viele Kleingärtner zu Laube und Beeten. "Da haben Familien noch was, wo sie sich beschäftigen können", sagt Tom-my Brumm, Präsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner. Wegen des schönen Wetters besuchen derzeit viele Menschen die Kleingärten. Hinzu kommt, dass die Gefahr einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 in Gärten gering ist, wie Brumm sagt. Immerhin käme man gewöhnlich nicht mit fremden Menschen in Kontakt. Hier der Bericht aus der Süddeutschen. 


Corona: Nachbarschaftshilfe in unserem Bezirk

Isoliert durch Quarantäne, Alter, Krankheit oder Einsamkeit? Wer in diesen Zeiten Hilfe braucht beim Einkaufen gehen und Hund ausführen oder telefonischen Kontakt sucht o.ä., für den wird jetzt eine zentrale Nachbarschaftshilfe-Anlaufstelle für Charlottenburg-Wilmersdorf angeboten. Dahinter stehen Kirchengemeinden, Begegnungszentren und Initiativen, die Hilfesuchende und Helfende zusammen bringen wollen. Hier gibt´s alle weiteren Infos.  


Heute ist Weltspatzentag!

Das Berliner Stadtbild verändert sich: Durch Neubau, Sanierungen, Dachausbauten und Grünvernichtung gehen Lebensstätten ge-schützter Arten verloren, auch für den Spatz. Der Haussperling steht am Welt-spatzentag stellvertretend für viele Vogel- oder Fledermausarten, die durch schwin-dende Lebensräume gefährdet sind. Jeder kann persönlich ganz leicht helfen: Pflanzen aussähen, die viele Insekten anziehen, Nistkästen für Spatzen kaufen  oder selbst bauen. Hier der Bericht des NABU.


Ausgangssperre und Kleingärten

Falls auch in Berlin eine Ausgangssperre erlassen würde – was hieße das eigentlich für den Besuch auf unserer Parzelle? In einem Beitrag für „Brisant“ wurde aufgelistet, was dann wohl verboten und was dann noch erlaubt wäre. Demnach wäre es dann auch weiterhin erlaubt, seinen privaten Kleingarten aufzusuchen! Hoffen wir mal! Hier geht´s zum Text des Beitrages.


Wer singt denn hier in der Kolonie Oeynhausen?

Gerade in diesen chaotischen Zeiten kann man besonders erfahren und schätzen lernen, welches Kleinod unsere Schmar-gendorfer Kleingärten sind. Hoffen wir, dass uns keine Ausgangssperre das Genießen verbietet. Gestern Mittag zum Beispiel sang eine Heckenbraunelle ihr wunderschönes Lied im Veilchenweg von „Oeynhausen“. Und schon kann man fast für einige Sekunden das Coronavirus vergessen. Hier kannst Du etwas über den Vogel nachlesen und hier auch seinem Gesang lauschen.


DWD berechnet erstmals Klimavorhersagen für die kommenden zehn Jahre

Die Einfärbung zeigt die aktuelle Mittelvorhersage für vier deutsche Regionen. Die Ampel signalisiert die jeweilige Vorhersagegüte. Für das Jahr 2020 werden in allen deutschen Regionen um 1,0 - 1,5 Grad höhere Temperaturen erwartet als im Mittel des 30-jährigen Bezugszeitraum 1981 - 2010. Für das Fünf-Jahresmittel 2025 - 2029 werden sogar in Teilen der Bundesrepublik um 1,5 - 2,0 Grad höhere Temperaturen vorhergesagt. Die Ampel steht auf Grün, es gilt also eine hohe Vorhersagegüte. Hier der Text vom Deutschen Wetterdienst.


"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand!"

Die Bedeutung der Laubenpieper für Berlin und konkrete Perspektiven zur Sicherung ihrer Anlagen, ihre Rolle in der Umweltbildung bis zum Artenschutz und zur Biodiversität – das waren Schwerpunkte vor rund 260 Teilnehmern aus dem Kleingartenwesen, aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und von Umwelt-organisationen beim 17. Fachforum des Landes-verbandes. Eine der wichtigsten Aussagen stammte vom Landesvorsitzenden der Berliner Grünen, Werner Graf (Foto): „Kleingärten sind kein Potenzial für Wohnungsbau – das ist eine klar abgestimmte Position der Grünen.“ Seine Partei setze sich für eine dauerhafte Sicherung ein und sogar für neue Parzellen. „Wenn Berlin weiter wächst, dann ist unser Anspruch, dass auch das Grün wächst. Und das heißt auch, dass Kleingärten weiterwachsen müssen.“ Hier der Bericht.


Offener Brief an den Grün vernichtenden Stadtrat Schruoffeneger

"Leserbrief" aus dem Tagesspiegel: „Wir – Anwohner des Olivaer Platzes – sind schockiert: Sie haben im Rahmen der Umge-staltung des Olivaer Platzes Ende Februar die von vielen Anwohnern geliebte Fliederhecke, den Goldregen und noch mehrere Bäume an der Lietzenburger Straße roden bzw. fällen lassen. Jetzt ist der letzte Rest an Sicht- und Lärmschutz zur Lietzenburger Straße beseitigt. Neupflanzungen werden die Wirksamkeit und Qualität der alten Hecke nicht ersetzen kön-nen: Es braucht Jahrzehnte bis Sträucher wieder so blühen und dicht werden, um wenigstens etwas Lärm- und Sichtschutz und – ganz wichtig – Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten zu geben. Wie können Sie, als Grüner Stadtrat, dermaßen gegen jede Vernunft und Umsicht handeln, und das in vermeintlich auf-geklärten Zeiten, was den Naturschutz angeht! Sie sollten sich schämen! Verantwortung für ein Land und seine Bürger sollte in verantwortungsvollen und verständigen Händen liegen!!“

 

 


"Moosbäume" statt echter Bäume, obwohl die viel wirksamer sind

Sie werden City Trees genannt. Dabei sehen die meterhohen Quader mit Holzverkleidung, die nun auf dem Platz zwischen dem Bikini Berlin und dem Zoo Palast stehen, gar nicht aus wie Bäume. Und sie bestehen nicht aus Blät-tern und Ästen, sondern aus Moos. Dennoch erfüllen sie eine ähnlich wichtige Aufgabe wie echte Bäume: Sie filtern Fein-staub aus der Luft. Echte Bäume sind allerdings bessere Stadtluft-Filter. Und: Sie geben im Sommer auch noch Schatten, binden CO2, bieten Lebensraum für Tiere. Doch Bäume brauchen viel Platz, damit ihre Wurzeln sich entfalten können – und der wird in Berlin knapp. Hier der Text der Berliner Morgenpost.


Unser Landesverband stoppt alle Schulungen bis zum 14. April 2020

Auch der Publikumsverkehr in der Geschäftsstelle ist solange eingestellt. Hier geht´s zur Seite des Landesverbandes 


Botanischer Garten in Zeiten von Corona

Der Botanische Garten Berlin schränkt den Publikumsbetrieb ein, um die Ausbreitung des Coronavirus einzu-dämmen. Die Freianlagen des Bota-nischen Gartens bleiben weiterhin regulär geöffnet. Bis auf weiteres bleiben aber die Gewächshäuser und die Bibliothek geschlossen. Bis auf weiteres finden auch keine Veranstaltungen, Führungen, Vorträge und Pilzberatungen statt. Die Großveranstaltung „Berliner Staudenmarkt“ im Botanischen Garten (4.+5. April 2020) ist abgesagt. Hier weitere Infos.

 

 


Frühe Falter entdecken und dem NABU melden

Seit 2015 wird der Blick auf die Früh-lingsschmetterlinge gerichtet, denn wer wann und wo fliegt, ist von großem Interesse. Anhand von über mehrere Jahre gewonnenen Beobachtungsdaten können sich in Zukunft Trends ablesen lassen, die Auskunft über die Entwicklung unserer heimischen Schmetterlings-bestände sowie das zeitliche Auftreten der Tiere geben. Jeder kann sich daran beteiligen, indem Beobachtungen der fünf Zielarten sowie selbstverständlich gern weiterer Arten gemeldet werden. Das Hauptaugenmerk ist auf das Auftreten von AdmiralAurorafalterKleinem FuchsTagpfauenaugeTrauermantel und Zitronenfalter (Foto) in den Monaten März, April und Mai gerichtet. Alles Weitere gibt´s hier,


HH macht´s vor: Kleingärten auf Autobahn-Deckel

Es gibt Pläne, in Charlottenburg einen Teil der Stadtautobahn A 100 zu übertunneln.  Hamburg hat´s vorgemacht: Dort wurde die A 7 auf 560 Metern Länge überbaut. Auf dem „Schnelsener Tunnel“ sollen jetzt auch auf 1,42 Hektar neue Kleingärten entstehen - 42 je 254 Quadratmeter große Parzellen für Hobbygärtner. Hier der Bericht aus den Eimsbütteler Nachrichten. 


Covid-19 in Charlottenburg-Wilmersdorf

Zur Stunde haben sich bereits 17 Menschen im Bezirk nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Damit ist derzeit Charlottenburg-Wilmersdorf der Bezirks mit Berlins meisten Betroffenen. Sie alle befinden sich außer Lebens-gefahr, ihr Zustand ist stabil. Infizierte, die keine Symptome zeigen, werden in ihrem Wohnhaus von anderen isoliert. Kranke, die Symptome aufweisen, befinden sich in Krankenhäusern in Quarantäne. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost. Übrigens: Auch der Kleingärtner-verein Oeynhausen hat seine für den 14. März geplante Jahreshauptversammlung auf einen späteren Termin verschoben.


In heißen Sommern zählt jeder Baum!

Ein besonders warmer Winter geht zu Ende und für den kommenden Sommer werden wieder Höchsttemperaturen prognostiziert. Kann man eigentlich kühle Orte schaffen, die dieser Tendenz entgegenwirken? Am Beispiel des Münsterplatzes in Zürich (Foto) haben Forscher der Empa diese Berechnung nun durchgespielt. Hier der Bericht von naturschutz.ch


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Kleingärten sind die wirksamsten CO2-Speicher

Was leisten eigentlich die urbanen Öko-systeme wie (Klein-)Gärten, Parks oder auch das Straßenbegleitgrün für den Klimaschutz? Der Fachgebiet Boden-kunde der Humboldt-Uni untersuchte die Speicherung des Treibhausgases Kohlen-dioxid (CO2) im Humus des Bodens und in der Biomasse des Stadtgrüns und die damit verbundenen Potenziale für den Klimaschutz. Ergebnis: In Berlin liegen Kleingärten mit einem gesamten natür-lichen Kohlenstoffspeicher von 19,6 kg C/m2 auf dem Spitzenplatz, was an den sehr hohen Humusgehalten der Böden liegt. Hier der Bericht.


Hast Du Fragen an Senatorin Lompscher zum Mietendeckel?

Diese Veranstaltung wurde abgesagt!

Was wurde tatsächlich mit dem neuen Mieten-deckel-Gesetz beschlossen? Wie können Mietab-senkungen herbeigeführt werden? Was ändert sich für Mieter und was für Vermieter? Was passiert bei Neuvermietungen? Werden energetische Sanie-rungen durch das Gesetz verhindert? Antworten auf Fragen dazu wollen Senatorin Katrin Lompscher und MdA Michael Efler in der Bezirks-Geschäftsstelle der Linken beantworten: 12. März, 18:30 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten. Die komplette Einladung gibt´s hier.


Jetzt beginnt das Hummeljahr

Eine der ersten tierischen Gartengäste ist die Hummel. Sie wagt sich bereits ab März hinaus. Wieso die Hummel selbst bei Temperaturen knapp überm Gefrier-punkt nicht friert? Sie ist in ihrem kusche-ligen Pelz warm eingepackt und so vor der Kälte geschützt. Zudem kann sie ihre Brustmuskeln vibrieren lassen, sich somit sozusagen „warmschütteln“. Aber sie braucht auch Nahrung. Hier Tipps vom NABU, was wir für Hummeln tun können.


So viele Bäume wurden in Schmargendorfs Straßen gefällt

Im Berliner Ortsteil Schmargendorf sind in der Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2019 169 Straßenbäume gefällt worden. Wie viele davon auf Veranlassung des Grünflächenamtes (und nicht etwa im Rahmen privater Bauvorhaben) gefällt wurden, könne nur durch einzelne Betrachtung der Akten ermittelt werden. Im selben Zeitraum erfolgten in Schmargendorf ganze 20 Neupflanzungen von Straßenbäumen, 15 weitere Neupflanzungen sind in der Pflanzperiode in diesem Frühjahr geplant. Das geht aus der Antwort auf eine Einwohnerfrage von Frank Sommer in der BVV vom 20. Februar 2020 hervor. 


Was sich an Gartenarbeit von der Steuer absetzen lässt

Schädlingsbekämpfung, Terrassenbau, Baumbeschneiden... Auch bei Gartenarbeiten gilt natürlich die übliche Abgabefrist, um die Steuererklärung einzureichen. Absetzen kannst Du darin pro Jahr bis zu 5.200 Euro, die sich zum einen in haushaltsnahe Dienstleistungen, zum anderen in Handwerksleistungen aufteilen. Das zum Garten gehörende Haus muss vom Besitzer selbst bewohnt werden. Auch Ferienhäuser und Schrebergärten, die nicht das ganze Jahr über bewohnt sind, schließt die Regelung mit ein. Hier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.


Die Asiatische Hornisse breitet sich aus - und fliegt auf Honigbienen

Die Asiatische Hornisse macht sich in Europa breit. Bisher beschränkten sich ihre Nachweise in Deutschland auf den Südwesten und Hessen. Nun wurden erstmals die Tiere auch in Nord-deutschland gefunden. Diese Art soll für den Menschen keine Bedrohung dar-stellen. Zwar sind die Nester ungleich größer und kopfstärker als die unserer heimischen Hornisse, doch ihre hoch im Baum errichteten Nester sind praktisch nicht erreichbar. Sie gehen weder an Speisen noch süße Getränke und können allenfalls beim Blütenbesuch oder an Fallobst beobachtet werden. Allerdings zählen Honigbienen zu ihrer Beute. Hier der Bericht des NABU. 


Wärmster Winter in Europa

Dieser Winter war in Europa bei Weitem der wärmste seit dem Beginn der Aufzeich-nungen. Das teilte der euro-päische Klimawandeldienst Copernicus in London mit. Demnach lag die Temperatur zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 genau 3,4 Grad Celsius über der durch-schnittlich gemessenen Temperatur aus den Jahren 1981 bis 2010 und 1,4 Grad über dem bislang wärmsten Winter 2015/16. Hier der Bericht aus der SZ.


Grau macht krank!

Nach einer Studie des Zentralinstitutes für seelische Gesundheit kommen Angst-störungen bei Stadtbewohnern um 21% und Depression sogar um 39% häufiger vor als bei der Bevölkerung auf dem Land. Dabei ist aber nicht die bauliche Dichte die Ursache für mehr Stress, sondern die bauliche Form. Dieser mangelt es vor allem an Grün. Und Berlin wird zunehmend grauer. Dabei haben eine Million Menschen in Berlin schon keinen Zugang mehr zu einer wohnungsnahen Grünanlage, die sie fußläufig innerhalb weniger Minuten erreichen können. Hier der Bericht des BUND.


Jugendliche Laubeneinbrecher töten Rentner

Ein 76-jähriger Rentner versuchte in Span-dau, drei jugendliche Laubeneinbrecher auf seinem Fahrrad zu verfolgen. An der Straße An der Kappe wurde Hartmut S. plötzlich von den Einbrechern umringt. Einer stieß ihn zu Boden. Dabei erlitt der Rentner lebensgefährliche Kopfverletzungen, kam mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus. Die Täter flüchteten. Einige Tage später starb der Rentner an seinen Verletzungen. Die drei mutmaßlichen Täter (15 und 16 Jahre alt) stellten sich inzwischen der Polizei. Hier der Bericht der BZ. 


Der SPD-Fraktionschef und Berlins Kleingärten

Beim Frühstück der IHK war jetzt Raed Saleh (Foto) zu Gast. Der SPD-Fraktionschef ver-wies dort auf die Notwendigkeit, die verschie-denen Interessen in der Gesellschaft auszu-gleichen. Als Beispiel nannte er eine Idee für den Umgang mit Kleingärten: Um Bauland für Wohnungen zu gewinnen, sollten die Kleingärtner, wo es möglich ist, zusammen-rücken und kleinere Parzellen bewirtschaf-ten. Im Gegenzug stellte er eine Garantie für den Erhalt der Grünflächen in Aussicht. Hier der Beitrag der Morgenpost.


Warum sich immer mehr Möwen in Berlin heimisch fühlen

Berlin liegt mehr als 100 Kilometer vom Meer entfernt. Trotzdem werden Möwen hier heimisch. Momentan sind es etwas mehr als 200 Vögel, darunter 50 Brutpaare, die sich in der Hauptstadt nieder-gelassen haben - und dabei reden wir nicht von Lachmöwen, nein, die Möwen, die jetzt auch in Berlin leben, sind richtige Großmöwen, etwa Silbermöwen, die eine Flügelspannweite von bis zu 1,50 Meter haben können. Wildtierexperte Derk Ehlert sagt, sie finden hier beste Bedingungen, allein schon, was die Nahrung angeht. Hier geht´s zu mehr Infos von "Deutschlandfunk Nova" zum Lesen und Hören.


Keine Wespentaille: Hummeln sind übergewichtig!

Eine aktuelle "Studie" der Ludwig-Maximilian-Universität hat ergeben, dass über 90 Prozent aller Hummeln krankhaft fettleibig sind. Die Forscher vermuten die ein-seitige Ernährung bestehend aus kalorienhaltigen Pollen und Nektar als Ursache hinter dem globalen Problem. Viele Hummeln bringen locker ein Gramm und mehr auf die Waage, woraus sich - nicht zuletzt aufgrund ihrer geringen Körpergröße - in der Regel ein Body-Mass-Index (BMI) von über 30 ergibt. Folge: Depressionen, mangelnde Kondition, Atembeschwerden und Mund-geruch. Hier Text und Video des Satiremediums „Der Postillion“


Wie steht es um unsere Berliner Spatzen?

Kaum ein Wildtier wagt sich so nah an uns Menschen heran wie sie – aber wie steht es um die Berliner Spatzen? Diese Frage beantwortet der Verhaltensbiologe und Vorsitzende der Berliner Ornitho-logischen Arbeitsgemeinschaft, Dr. Jörg Böhner, in offener Gesprächsrunde. Außerdem wird BUND-Vogelexpertin Claudia Wegworth und Leiterin des Projektes Berliner Spatzenretter unterschiedliche Hilfsmaßnahmen für Spatzenfamilien vorstellen: 2. März 2020, 18 Uhr, Crellestraße 35. Hier die Einladung des BUND.


Vortrag und Film über Wildbienen

Wildbienen gelten als bedroht. Was wir konkret für sie und andere Insekten in Berlin tun können, zeigt Cornelis Hemmer von der „Stiftung für Mensch und Umwelt“ in einem Vortrag mit Bildern. Vorher wird der Naturfilm „Biene Majas wilde Schwestern“ mit seinen wunderschönen Nahauf-nahmen gezeigt: am 29. Februar um 15 Uhr in der Kapelle des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs, Kolonnenstraße 24-25: Eintritt frei. Hier dazu eine Meldung aus der Berliner Woche.


Vorsicht, Einbrecher sind unterwegs!

Der Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow empfiehlt seinen Mitgliedern, in ihren Anlagen in den nächsten Wochen regelmäßige Kontrol-len zu organisieren. Der Grund: In einigen der Kleingarten-anlagen gab es eine Serie von Einbrüchen. Bekannt geworden sind dem Bezirksverband bisher über 50 solcher Taten. Hier kommst Du zur Meldung aus der Berliner Woche.


Die Stadt Erlangen verbietet geschotterte Gärten

Die Stadt Erlangen verbietet, dass bei Neu- und Umbauten geschotterte Steingärten angelegt werden. Das schreibt die neue Freiflächen-gestaltungssatzung vor, die der Stadtrat jetzt beschlossen hat. Damit sei Erlangen Vorreiter in Bayern. Es sei die erste Satzung, die dies explizit untersage. Alle Appelle an Bauherren, freiwillig auf "Steinwüsten" und voll gepflasterte Vorgärten zu verzichten, hätten nichts gebracht. Die Satzung in Erlangen soll dafür sorgen, dass es in den Vorgärten grünt und blüht, damit Bienen und andere Insekten Nahrung finden. Außerdem sollen Grünflächen und Pflanzen beitragen, das Kleinklima in Siedlungen zu verbessern. Hier der Bericht von BR24.


Obstbäumchen gesucht


Christian Schmidt an KGA Oeynhausen:

    

Hallo, liebe Oeynhausener und Nachbarn.... Wir suchen ein kleines Obstbäumchen, Art und Sorte relativ egal, rund einen guten Meter hoch (wegen des Transportes).

Vielleicht möchte ja jemand ein wild gewachsenes Bäumchen loswerden. Wir würden uns über eine Nachricht an  mopo26b110@aol.com  freuen. 


Was kann ich als Anwohner tun, wenn vor der Haustür gefällt wird?

Ganz Berlin baut. Überall, wo neue Flächen versiegelt werden, Gerüste auf-gestellt oder Ufer befestigt werden, müssen meistens auch Bäume und Sträucher weichen. Doch sind die Fäll-Maßnahmen immer notwendig oder auch rechtens? In der Zeit vom 1. März bis 30. September verbietet das Berliner Natur-schutzgesetz (NatSchG Bln), "… Bäume, Gebüsch, Ufervegetation oder ähnlichen Bewuchs abzuschneiden, zu fällen, zu roden oder auf andere Weise zu beseitigen". Ob und wann trotzdem gefällt und gerodet werden darf und unter welchen Auflagen - hier die Tipps vom NABU.


Wie wirkt sich der milde Winter auf Pflanzen und Tiere aus?

Kohlmeisen, Blaumeisen oder Kleiber beginnen bei diesen milden Tempera-turen mit ihren Reviergesängen und kundschaften günstige Nistmöglichkeiten aus. Einige Zugvögel kann man früher zurückerwarten, dazu gehören neben dem Star weitere Kurzstreckenzieher wie die Feldlerche. Treiben Pflanzen und Bäume zu früh aus, und wird es wieder kälter, stoppt der weitere Austrieb. Bleibt es allerdings mild und die Bildung von Blatt- und Blütenknospen schreitet weiter voran, haben spätere Frosteinbrüche deutlich schwerwiegendere Folgen. Mehr Info und wie es Insekten, Igeln oder Amphibien ergeht - hier der Text des NABU.


Ausstellung "giftfreie Gärten" eröffnet

In den Räumen des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde wurde jetzt die Wanderausstellung “Giftfreie Gärten” der Grünen Liga Berlin eröffnet. „Wir Klein-gärtner werden die Wanderausstellung nutzen und können damit die hohe Bedeutung des ökologischen Gärtnerns für das Berliner Kleingartenwesen herausstellen", erklärt Michael Matthei. „Gemeinsam sind wir auf dem richtigen Weg, die Chemie aus unseren Gärten zu verbannen und Alternativen wie zum Beispiel Pflanzenstärkungsmittel gezielter im Kleingarten einzusetzen“, so der Verbandspräsident weiter. Hier der Bericht des Landesverbandes.

 

 


Bestäubung funktioniert in Großstädten besser als auf dem Land

Ein Wissenschaftler-Team wollte den Effekt eines urbanen Umfeldes auf Insektenbestäuber und die Bestäubung untersuchen. Dafür verglich es blüten-reiche Flächen in Innenstadtlage wie Parks und Gärten mit solchen im direkten Umland neun deutscher Groß-städte (Berlin, Braunschweig, Chemnitz, Dresden, Göttingen, Halle, Jena, Leipzig und Potsdam): Am erfolgreichsten wurden Pflanzen in den Innenstädten bestäubt. Hier wurden die Blüten häufiger besucht als auf dem Land. Drei von vier der erfassten Blütenbesucher waren Hummeln. Die zweitwichtigste Bestäuberin war die Honigbiene. Hier der Text von naturschutz.ch

 

 


Berlin verlor in 6 Jahren 8915 Straßenbäume

Zwischen 2012 und 2018 verringerte sich die Zahl Berliner Straßenbäume um fast 9000. Das ergibt eine schrift-liche Anfrage des CDU-Abgeordneten Danny Freymark. Die Gründe lagen – nach Angaben des Senats – sowohl in den extremen Wetterereignissen in dieser Zeit (Baumstürze durch Stark-regen und Stürme, Absterben aufgrund von Hitze und Trockenheit), als auch im hohen Anteil an Altbäumen. Im Durchschnitt sind weit über 40 % der Bäume an öffentlichen Straßen über 40 Jahre alt. Hinzu kommen Mängel in der Pflege, die durch die schwierige personelle und finanzielle Situation der bezirklichen Straßen- und Grünflächenämter begründet ist. Hier der Text der Drucksache 18/22191. 


Hat Eure Kolonie schon die Gartenbox?

An welchen Pflanzen sammeln Wildbienen und Co. ihre Nahrung, wo und wie bauen sie ihre Nester? Wer bestäuberfreundlich gärtnern möchte, hat einige Fragen. Die Gartenbox „Bestäubend schön Berlin“ gibt Antworten und lädt ein, den Garten aus einer neuen Perspek-tive kennenzulernen. Und städtischen Lebens-raum zu schaffen! Die aufklappbare Gartenbox enthält ein mobiles Karteikartensystem, das einen einfachen Zugriff auf die gesuchten Antworten ermöglicht. Das Projekt „Bestäubend schön Berlin!“ hat die Gartenbox ordentlich aufgemöbelt und gibt sie ab jetzt kostenfrei an engagierte Garteninitiativen in Berlin weiter. Hier weitere Infos.


Neuer VDGN-Chef

Christian Gräff, Berliner CDU-Abgeordneter (Foto), war seit Juni 2019 auch Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN). Gräff (41) scheidet jetzt aus dem VDGN aus. Ein Nachfolger steht auch schon fest: Jochen Brückmann, Experte für Stadtentwicklung bei der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK). Der VDGN wurde 1994 gegründet, hat rund 20.000 Mitglieder in Berlin, engagiert sich auch für den Erhalt von Kleingärten. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Einladung zur Saatgut-Börse

NABU und andere laden zur jährlichen Saatgut-Tauschbörse ins Foyer der Berliner Stadtbibliothek ein: Sonnabend, 14. März, 14:00 – 17:00 Uhr, Breitestraße 30-36 in 10178 Berlin, Eintritt ist frei. Eine Gelegenheit, sich mit anderen Pflanzenliebhabern auszu-tauschen und neue Samensorten mit nach Hause zu nehmen. Im Angebot: Biologische Balkongestaltung, Pflegetipps für Zier- und Nutzpflanzen, bienen-freundliches Gärtnern und vieles mehr. Für Informationen und Anregungen stehen Experten sowie passende Medien zur Verfügung.

 

 


Manchmal sorgt ja energischer Bürgerprotest doch noch zumindest für Aufschub - und vielleicht sogar für Nachdenken!

Die mindestens 13 Bäume in der Wilmers-dorfer Straße Wilhelmsaue werden nach heftigen Bürgerprotesten jetzt doch nicht bis Ende Februar gefällt, heißt es bei den Wasserbetrieben. Da für die Bürger viele Fragen offen seien, für deren Beantwortung bis zum Beginn der Brutperiode am 1. März die Zeit nicht ausreiche, habe man sich entschlossen, die Fällungen auszusetzen und frühestens im Oktober stattfinden zu lassen. Die Äußerungen der Bürger auf der Informationsveranstaltung zwei Tage zuvor scheinen also Wirkung gezeigt zu haben. Hier der Bericht aus der Berliner Woche. Siehe auch unseren gestrigen Vorbericht.


Sind Kleingartenanlagen ökologische Ausgleichsflächen oder nicht?

Wenn durch Neubauten Grünflächen verloren gehen, muss eine Kompen-sation geschaffen werden, um die ökologische Balance wiederherzustellen. Das sieht die so genannte Eingriffs-regelung vor, die seit über vier Jahr-zehnten im deutschen Naturschutzrecht verankert ist und immer weiter kon-kretisiert wurde. Berlin hat im kommen-den Jahrzehnt großen Bedarf an Kompensationsgrün und will dabei neue Wege gehen. Doch offenbar klammert das geplante Ökokonto Kleingartenanlagen einmal mehr aus – sie seien als Ausgleichsflächen im großen Maßstab ungeeignet. Hier der Bericht aus dem Berliner "Gartenfreund".


So einfach geht, Bäume zu fällen. So schwer fällt es, Bürger zu beteiligen

Für Leitungs- und Schachtarbeiten der Wasserbetriebe in der Wilmersdorfer Straße Wilhelmsaue sollen mindestens 13 Bäume gefällt werden  – eine Entscheidung, die aus „wirtschaftlichen Erwägungen“ gefallen sei. Informationen dazu für Bürger hatte es kaum gegeben, Emails, Anfragen, Bitten um Akteneinsicht, rechtliche Bedenken und das Schreiben eines Rechtsanwalts seien unbeantwortet geblieben. Das Grünflächenamt teilte jetzt dazu mit: Das Amt habe zu wenig Mitarbeiter, um solche Bürgereingaben zeitnah zu beantworten. Hier der Bericht der Berliner Woche und ein Vorbericht.


Warum fühlen sich Eichhörnchen in Berlin so wohl?

In der Stadt wird Eichhörnchen meist nicht nachgestellt, sie werden nicht verfolgt. Das war früher auf dem Land anders und ist es immer noch. Dann sind in der Stadt die Baumbestände sehr unterschiedlich zusammengesetzt, sie sind auch unterschiedlich alt. In der Stadt werden Jahr für Jahr mehr Eicheln, Buch-eckern, Hasel- und Walnüsse produziert als draußen, wo es gute und sehr schlechte Jahre gibt. Und: Menschen sind in der Stadt den Eichhörnchen wohlgesonnen. Sie werden gefüttert, die Bevölkerung tut viel, um sie auch halb zahm zu halten. Hier der Bericht aus der Berliner Zeitung.


Cornelsenwiese wird wohl bebaut, weil die CDU sich "umentscheiden" hat

Die Schmargendorfer Cornelsenwiese wird bebaut. Da gibt es wohl spätestens seit der jüngsten Bauausschusssitzung keinen Zweifel mehr. Denn am Rande der Sitzung bestätigte der Bezirksverordnete Hans-Joachim Fenske (CDU), dass die CDU fortan klar hinter dem Wohnbau-projekt des Investors Becker & Kries stehen würde. Noch im Frühjahr letzten Jahres schien die Bebauung so gut wie vom Tisch zu sein. Der Antrag des Bauausschusses, das Bebauungsplanverfahren voranzutreiben, erhielt damals bei der Abstimmung in der Bezirksverordnetenversammlung 18 Ja- und genauso viele Nein-Stimmen und wurde deshalb abgelehnt. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.

 


Bürgerinitiativen contra Bezirksbürgermeister

Elf Bürgerinitiativen aus dem Bezirk Charlot-tenburg-Wilmersdorf, darunter auch die BI „Schmargendorf braucht Oeynhausen“, haben in einem gemeinsamen Schreiben an die Fraktionen der BVV und die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung dringend empfohlen, bei der bisherigen Regelung der Einwohnerfragen zu bleiben. Grund: Bezirksbürgermeister Naumann hatte schriftlich mitgeteilt, dass vom Bezirksamt ab sofort Einwohnerfragen nicht mehr beantwortet werden, wenn der Fragesteller nicht persönlich in der Fragestunde anwesend ist. Siehe auch unser Eintrag auf dieser Seite zu diesem Thema vom 25. Januar.


Trotz Protesten: Bebauungsplanverfahren für Cornelsenwiese geht weiter

Im Streit um eine Wohnbebauung der Cornelsenwiese in Schmargendorf hat das Bezirksamt die Bürgerbeteiligung aus-gewertet und ist zum Ergebnis gekom-men, dass keine der Einwendungen unüberwindliche Hürden für das Projekt aufzeigt. In der jüngsten Sitzung des BVV-Stadtentwicklungsausschusses rechneten Amtsvertreter für Februar bis März mit einem Bezirksamtsbeschluss für die Bebauung. Ein BVV-Beschluss könne noch „vor der Sommerpause“ folgen. Hier der Bericht aus Tagesspiegel-Leute.


Grünflächen verlängern Leben!

Sind viele Beton liebende Stadtplaner und Grün-plattmacher etwa potentielle Totmacher?

Denn wer in der Nähe von Grünflächen und Parks wohnt, scheint jedenfalls eine höhere Lebens­erwartung als andere Stadt­menschen zu haben. Erhöht man den Vegetations­index um 0,1, sinkt die Zahl vorzeitiger Todes­fälle unter jenen, die maximal 500 Meter vom Grünen entfernt wohnen, um immerhin 4 Prozent. Hier geht´s zum Text der Stiftung Warentest.


Ab 1. März ist nur noch "gebietseigenes" Saatgut erlaubt

Um die genetische Vielfalt zu erhalten, wurde nach der Novelle des Bundesnaturschutz-gesetzes (BNatSchG) im Jahr 2009 im Paragraf 40 Absatz 1 BNatSchG festgelegt: In der freien Natur sollen nun vorzugsweise Pflanzen oder Saatgut verwendet werden, die ihren genetischen Ursprung in der jeweiligen Region haben. Dazu ist Deutschland in acht Produktionsräume mit 22 Ursprungsgebieten eingeteilt. Ab dem 1. März 2020 dürfen nicht-gebietseigene Pflanzen und Saatgut nur noch mit Genehmigung ausgebracht werden. Durch diese Regelung sollen einer weiteren Florenverfälschung effektiv entgegengewirkt sowie Produktion und Verwendung gebietseigener Gehölze und Saaten gefördert werden. Hier geht´s zur Info des Bundesministeriums für Umwelt, zum Leitfaden sowie zum fb-Post von "Deutschland summt."


Sind Naturgärtner die besseren Menschen?

Der Eine mag es ordentlich mit akkurat gestutzten Hecken, der Andere liebt den Wildwuchs – und dann gibt es auch noch die Schottergärtner, in deren Garten möglichst wenig oder gar keine Pflanzen vorkommen sollen. Für Blanka Stolz, Herausgeberin des Buches „Die Philosophie des Gärtnerns“, ist es kein Zufall, welchen Gartentyp man wählt: „Man kann an einem Garten sehr deutlich ablesen, wie der Mensch, der Gärtner mit der Natur umgeht und dann vielleicht aber auch mit der ganzen Welt“, sagt sie. Hier geht es zum Beitrag des Deutschlandfunks.

 

 


Schweizer Vogel des Jahres: der Neuntöter

Der mit seiner schwarzen Piratenbinde, dem grauen Kopf und dem rostroten Rücken gut erkennbare Neuntöter war noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts recht häufig. Er fand überall Hecken mit Dornbüschen oder Wildrosensträuchern und in den Wiesen ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Insekten wie Heuschrecken, Grillen und Schmetterlingen sowie kleine Mäuse oder Eidechsen. Da Insekten bei Regenwetter kaum aktiv sind, entwickelte der Neuntöter ein interessantes Verhalten: Er legt Vorräte an, indem er seine Beutetiere auf Dornbüschen aufspießt. Die Legende besagt, dass er immer zuerst neun Beutetiere so „einlagere“, bevor er zu fressen beginne. Dies brachte ihm die Namen Neuntöter ein. Hier der Text von Naturschutz.ch.


Wir tun was für Bienen

Die Vielfalt unserer Wildbienen ist erstaunlich, die kleinsten der in Deutschland vorkommenden über 500 Arten sind gerade 3 Millimeter groß, die größten bis zu 3 Zentimeter. Sie alle brauchen unsere Hilfe, deshalb geht 2020 der bundesweite Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" in die nächste Runde! Vom 1. April bis zum 31. Juli 2020 können die Wettbewerbs-beiträge eingereicht werden - in acht Kategorien. Bitte denkt immer auch an die Dokumentation des Vorher-Zustands der (um)gestalteten Flächen! Hier gibt´s Tipps, Infos und die Gewinner des Vorjahres.


Der Frühling als Frühchen

 

Geht es nach der Haselnuss, hat der Frühling in Brandenburg bereits begonnen: Schon am 25. Januar blühte der Strauch, wie das Umweltministerium am Montag mitteilte. Die Haselnuss (Foto) ist den Angaben nach die Referenzpflanze für den Vorfrühling. Damit endete der Winter 2019/2020 bereits im Januar - und war damit der kürzeste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen. Hier geht es zum Text des Tagesspiegel.


Immer seltener Schnee und Winter in Berlin

Weihnachten gab es keinen, eben sowenig zu Silvester, bald ist auch der Januar um – und noch immer ist kein Schnee in Sicht. Allzu viel fällt in Berlin und Brandenburg ohnehin meist nicht, doch dieser Winter sticht heraus. Schnee, vielmehr dessen Fehlen, könnte künftig zur Regel werden. Mit bedeutenden Folgen für Mensch und Natur. Hier der Text des Tagesspiegel.


Was die "ergrünende" Berliner SPD-Fraktion so behauptet zu wollen

"Wir wollen Kleingartenanlagen in Berlin dauerhaft sichern und ökologisch weiterentwickeln, auch solche, die sich in privatem Eigentum befinden; hierfür streben wir eine gesetzliche Regelung an, in der die weiteren Einzelheiten dazu geregelt werden." Und: "Berliner Parks, Bäume und Sträucher gut zu pflegen, ausreichend zu wässern und zu düngen und die Bodengesundheit zu verbessern, ist daher eine wichtige Aufgabe unserer Umweltgerechtigkeits- und Sozialpolitik." Nachzulesen in der Gesamtresolution der Klausurtagung 2020 (Seite 2).


Hast Du schon mal liebestolle Füchse gehört?

Es ist Ranzzeit bei Füchsen! Und da sind jetzt die Männchen erheblich aktiver als im restlichen Jahr. Am frühen Abend oder nachts sind Paarungsrufe der Rotröcke zu hören, die manchmal an Schreie eines Kindes erinnern können. In Januar und Februar durchstreifen Rüden auf der Suche nach einer Fähe nicht nur ihr eigenes Territorium, stoßen ihre Ranzrufe aus. Dabei kann es auch schon mal zu Kämpfen zwischen Männchen kommen. 


Bezirksbürgermeister Naumann und seine Volksnähe

Das Bezirksamt will bei Einwohnerfragen „ab sofort“ nur noch Bürgern antworten, die an den monatlichen BVV-Sitzungen teilnehmen. So steht es in einem Brief, den Bürgermeister Naumann an BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (SPD) gesandt hat. Die „neuerdings als selbstverständlich vorausgesetzte“ Schriftform entspreche „nicht mehr der im Bezirks-verwaltungsgesetz verankerten Intention der unmittelbaren Begegnung zwischen Bürger-schaft und Kommunalpolitik“ mit einer „direkten mündlichen Beantwortung einschließlich eventueller Nachfrage“. 

Es ist zu befürchten, dass die BVV da mitzieht, anstatt dem Bürger entgegen zu kommen und endlich festzulegen, dass dieser ein Recht auf ernst zu nehmende Antworten auf Einwohner- und Nachfragen durch das Bezirksamt bekommt… Hier ist der Text aus „Tagesspiegel Leute“ und ein aktuellerer Beitrag aus der Berliner Woche.


Fliegt vier Wochen zu früh - die Blauschwarze Holzbiene

 Bereits Mitte Januar gab es die erste Sichtmeldung und am 15. Januar das erste Bild aus Pankow – die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) lässt sich damit fast einen Monat früher sehen als vor zwei Jahren. Die vergleichsweise milden Temperaturen über null Grad haben die größte Wildbienen-Art Berlins früh hervorgelockt. Dabei sind es vor allem die agilen Männchen, die sich intensiv darum bemühen, die größeren Weibchen aus ihren Winterquartieren zu zerren, um sich mit ihnen zu verpaaren. Diese Bienen fühlen sich seit einigen Jahren auch in den Schmargendorfer Kolonien Friedrichshall und Oeynhausen wohl. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


Unsere Stadt braucht Grün!

Seit Jahren redet der Senat davon, dass unser Stadtgrün für die biologische Vielfalt, die Erholung der Menschen und das Stadtklima gesichert werden muss. Solange es aber nur Empfehlungen gibt und Strategien nur Papiere sind, geht der Verlust an grünen Freiflächen ungebremst weiter. Jetzt ist der Berliner Senat am Zug: Er muss diese Flächen mit Rechtsinstru-menten verbindlich schützen und Wider-sprüche zwischen baulichen Planwerken zugunsten der grünen Freiflächen lösen. Unterstütze jetzt unsere Forderung #stadtbrauchtgrün an den Senat und das Abgeord-netenhaus und teile uns bitte mit, warum Dir das Berliner Stadtgrün am Herzen liegt! Hier geht´s zum Aufruf des BUND.


Das zählten Berliner in der "Stunde der Wintervögel"

Bei der NABU-Aktion wurde in 2381 Gärten (Vorjahr: 2681) 79.930 Vögel (Vorjahr 88.966) beobachtet. Die Hitliste wird mit großem Abstand vom Haus-sperling (Foto) angeführt vor Kohlmeise, Blaumeise, Nebel-krähe und Amsel. Zu den Gewinnern zählten diesmal Seidenschwanz, Bergfink, Saat-gans, Misteldrossel und Zwerg-taucher, zu den Verlierern Birkenzeisig, Gänsesäger, Tafelente, Erlenzeisig und Weidenmeise.
Unter den seltensten beobachteten Vögeln finden sich Fischadler, Grauammer, Tannenhäher und Waldohreule. Hier die Ergebnisse.


Weißt Du, was uns da blüht?

 

 

Sie erfreuen uns jetzt, leuchtende Farbtupfen in unseren winterlichen Gärten. Weiße, gelbe oder rosafarbene Blüten sprenkeln schon die Parzellen. Wie gut kennst Du Dich mit den Winterblühern aus? Erkennst Du Zaubernuss, Winterschneeball oder Kornelkirsche? Teste Dein Wissen mit einem kleinen Bilderrätsel. Hier geht´s zum Beitrag des MDR.


Im Kino: Was Du schon immer über Bäume wissen wolltest

Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“ veröffentlichte, stürmte er damit über Nacht alle Bestsel-lerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hatte noch niemand über unseren Wald geschrieben. Auf unterhalt-same und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Leser-gemeinde einen Nerv: In Waldführungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen näher. Ab 23. Januar ist die Doku mit faszinierenden Bildern nach seinem Buch im Kino. Hier geht´s zum Trailor.


Hier kannst Du Freikarten für die Messe "Gartenträume Berlin" gewinnen

Die "Gartenträume"‐Frühjahrsmesse ist vom 31. Januar bis 2. Februar 2020 zu Gast in der STATION Berlin am Gleisdreieck. Mehr als 100 Aussteller sind dabei. Es geht um Gartentrends 2020, nachhaltig und klimafreundlich. Gezeigt werden Bienenpflanzen und Insektenhotels, vertikale grüne Wände, klimaresistente Baum‐ und Pflanzensorten. Die „Gartenträume“ bietet Kompetenz für Pflanzen, die Wetterextreme von großer Hitze bis Starkregen verkraften. Anschaulich zeigt eine Klimagarten‐Initiative, wie wichtig Artenreichtum für ein gutes Umgebungs-klima ist. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Woche mit Kartenverlosung.


Vorstand unserer Bürgerinitiative gewählt

In der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen" wurde am 16. Januar 2020 ein neuer Vorstand gewählt:

Sprecherin ist Suse Raabe-Feimer.

Stellvertretender Sprecher ist Chris Ehlers.

Schatzmeisterin ist Heidi Bartel.

Zu vier Beisitzern wurden Christel Geier, Helga Kosak, Rosa Haupt und Wolfgang Mahnke gewählt.


Frühling im Januar

Dieser Januar ist wieder viel zu warm, über 5 Grad. Und auch in den nächsten zwei Wochen wird es im Wintermonat wohl eher keinen Winter geben. Die Sonne lacht, Vögel zwitschern, Knospen werden praller, Gänseblümchen blühen bereits, Hasel- und Erlenpollen kitzeln in der Nase und sogar Bienen sind schon fleißig unterwegs. Hier geht´s zum Bericht der Abendschau.


Einladung zur Mitgliederversammlung

Zur Erinnerung: Da die Mitglieder-versammlung am 05. Dezember nicht das notwendige Quorum erreicht hatte, wurde (§ 7,7 unserer Satzung) zur zweiten Mitgliederversammlung eingeladen:

am 16. Januar 2020 um 18:30 Uhr bei Fränky, Laubacher Str. 10, 14197 Berlin. Auf der Tagesordnung steht auch die Neuwahl des Vorstandes. Natürlich sind auch Nichtmitglieder willkommen.


Buchsbaumzünsler mögen milde Winter!

Bei anhaltend milden Temperaturen dürfte Berlins Buchsbäumen ein harter Frühling bevorstehen. Ohne lang anhaltenden Frost können die Larven des Schädlings Buchsbaum-zünsler auf den Pflanzen überleben. Mindestens minus zehn Grad und lang anhaltender Frost ohne Schnee seien nötig, damit der Buchsbaum-zünsler erfriert. Wenn der Winter mild bleibt, dürfte den Buchsbäumen ein weiteres Jahr erhebliche Gefahr drohen. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost - mit Tipps gegen diese Schädlinge.


Der Seidenschwanz fühlt sich in diesem Winter hier wohl

Nach einer ersten Zwischenbilanz haben über 2.800 Berliner bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ in über 1.900 Gärten gezählt. Dabei wurden nach derzeitigem Stand über 64.000 Vögel erfasst und damit im Schnitt 33,8 Vögel pro Garten (Vorjahr 33,2).  Der Haussperling führt weiterhin die Top Ten an mit über 16.500 gemeldeten Individuen und im Schnitt 8,7 Vögeln pro Garten. Kohl- und Blaumeise haben wie im letzten Jahr den zweiten und dritten Rang belegt, die Nebelkrähe belegt Rang 4 und hat damit die Amsel abgelöst, die 20 % eingebüßt hat und auf Rang 5 abgerutscht ist. Damit hält der Abwärtstrend der Amsel an, die 2017 noch Rang 3 und 2018 und 2019 Rang 4 belegte. Mit 97 gesichteten Individuen zeigte der Seidenschwanz (Foto) den mit Abstand größten Aufwärtstrend der in Berlin gezählten Wintervögel, dieser Invasionsvogel wurde hier im Vorjahr nur einmal erfasst. Die Brutgebiete dieses bunten Wintergastes liegen in Skandinavien. Noch bis 20. Januar können Zählergebnisse gemeldet werden. Foto: Thomas Schwarzbach/www.naturgucker.de/NABU


Nicht bodenlos zur Grünen Woche

Vom 17. bis 26. Januar dreht es sich auf der Grünen Woche bei Berlins Kleingärtnern in der Blumenhalle auf rund 250 Quadratmetern um naturnahe Gärten, Klimaanpassung und Kleingartenpolitik. Und wer mehr über die Qualität seines Parzellen-Bodens wissen möchte, ob dieser zu mager ist oder man  Düngeempfehlungen braucht, sollte etwas Erde mitbringen: Täglich von 10-14 Uhr kann man eine Bodenprobe analysieren lassen. Auch für Unterstützer bestäubender Insekten hält der Verband einen Vorrat an Samen für ein kleines ‚Blütenparadies‘ bereit. Außerdem gibt´s Obstbaumschnitt-Beratung. Hier geht´s zum Text des Landesverbandes.


BPlan-Verfahren für Dauergrün ist gestartet!

Zu Beginn des BVV-Stadtentwicklungsausschusses am 10. Januar berichtete Stadtrat Schruoffeneger, dass das Verfahren für den Dauergrün-BPlan für die Kleingartenkolonie Oeynhausen gestartet worden ist. Derzeit werden die Unterlagen für die öffentliche Auslegung vorbereitet. Das hatte Charlottenburg-Wilmersdorfs Stadtrat für Bauen und Umwelt im August beim 100. Geburtstag der Nachbarkolonie "Friedrichshall" bereits angekündigt. Dieser Bebauungsplan soll den noch nicht bebauten Teil von "Oeynhausen", der vom Investor Groth gekauft worden war, als Grünfläche sichern. 

Wie können wir das Insektensterben aufhalten?

75 Prozent unserer wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubungsleistung von Insekten abhängig. Doch global verzeichnen Insektenpopulationen dramatische Rückgänge. So sind etwa bei der Hälfte der 561 Wildbienenarten in Deutschland die Populationen rückgängig. Das stellt der Insektenatlas 2020 fest, den die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute in Berlin erstmalig vorgestellt haben. Insekten halten das ökologische System dieses Planeten am Laufen. So droht beim Wegfall tierischer Bestäubung einzelnen Obst- und Gemüsesorten wie Äpfeln, Kirschen, Pflaumen oder Gurken ein Ernterückgang von bis zu 90 Prozent. Hier geht´s zum Bericht des BUND. Und zum Bericht der Abendschau. Und zum Insektenatlas.


Die „Stunde der Wintervögel“ vom 10. bis 12. Januar

Die Wintervogelzählung am kommenden Wochenende funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist - und dann dem NABU gemeldet. Hier geht´s zu allen Infos. Und zur Einstimmung einige Fütterungstipps:


Wie darf ich Marder aus Laube oder Auto vertreiben?

Marder können für Haus oder Laube eine ernsthafte Bedrohung darstellen, denn abgesehen von ihren Spuren und Beißschäden können die Raubtiere die Wärmedämmung des Hauses beschädigen. Zum Glück lässt sich was gegen die ungebetenen Gäste tun: Mit mehreren Abwehrstrategien zugleich gelingt die Vertreibung des Steinmarders aus Haus oder Auto. Hier geht´s zu den Tipps aus „Das Haus“.


Das Jahr 2019 war das wärmste in Berlin und Brandenburg seit 1881

Mit einer Mitteltemperatur von 10,3 °C war das Jahr 2019 zusammen mit dem Jahr 2014 das bisher zweitwärmste deutschlandweit beobachtete Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1881. In Berlin und Brandenburg war es sogar das wärmste Jahr. 9 der 10 wärmsten Jahre in Deutschland lagen innerhalb der letzten 20 Jahre. Hier geht´s zum Bericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Bürgermeister Naumann sehnt die Bebauung der Cornelsenwiese herbei

Im Interview mit der Berliner Woche sagt Bezirksbürgermeister Naumann: Ich hoffe, dass das Bezirksparlament im ersten Quartal 2020 endlich die Weichen auf Realisierung des Neubauvorhabens auf der Cornelsen-wiese in Schmargendorf stellt. Sagt aber auch zum beschlossenen „Klimanotstand“:  "Jedes politisches Handeln muss nun auf seine Auswirkungen auf die Umwelt hin überprüft werden." … „Uns allen gemeinsam rate ich, genauer hinzugucken, was notwendig ist und worauf sich auch verzichten lässt.“ Hier geht´s zum kompletten Interview.


Stunde der Wintervögel - zähl bitte mit!

NABU und LBV rufen vom 10. bis 12. Januar wieder zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch Wintergäste beobachten, die aus dem kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen. Vogelfreunde sind gebeten, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und dem NABU zu melden. Nach dem zweiten Rekordsommer in Folge könnte die Aktion Aufschluss darüber geben, wie sich anhaltende Dürre und Hitze auf die heimische Vogelwelt auswirken. Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Hier alle weiteren Infos.


Achtung! Gefahr für Fledermäuse im Kaminholzstapel

Der NABU Hamburg bittet um besondere Rücksicht auf Fledermäuse, die Holzstapel im Freien als Winterquartiere nutzen. Vor allem im Kaminholz wird es für die Tiere gefährlich, sobald dieses verfeuert werden soll: Aufgrund ihrer Winterstarre haben Fledermäuse dabei keine Chance zu entkommen oder sich bemerkbar zu machen. Manchmal fallen die reglosen Tiere beim Entnehmen des Holzes auch zu Boden und werden für tot gehalten, was in der Regel jedoch nicht der Fall ist. Hier der Bericht des NABU. Und weitere Tipps zu Fledermäusen.


Doch kein Wohnungsbau - Spandauer Kleingärten bleiben lebendig

Die Erleichterung bei Spandauer Kleingärtnern ist groß: Das Gebiet um die Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne bis zur Heerstraße mit zwei Kleingarten-Kolonien, soll nun doch kein städtebauliches Entwicklungsgebiet werden. Das Land Berlin hat eine Verordnung über ein Vorkaufsrecht für das Areal aufgehoben. Mit diesem Beschluss, sagt Spandaus Baustadtrat Frank Bewig (CDU), sei das Vorhaben endgültig abgeschlossen. Damit können auch mehr als 200 Parzellen bestehen bleiben: “Wenn eine Kolonie über 100 Jahre besteht, ist sie Teil unserer Stadtkultur.“  Hier der Bericht der MoPo.


Brandenburg 2019 - so heiß wie nie

Das Jahr 2019 war in Brandenburg im Schnitt zwei Grad wärmer im Vergleich zu den Werten der Jahrzehnte davor. Das haben Berechnungen des rbb-Wetterdienstes ergeben. In Potsdam wird die Durchschnittstemperatur dieses Jahr aller Voraussicht nach bei 11,3 Grad liegen, sagt die Meteorologin Claudia Salbert. Das sei außer-gewöhnlich warm. Die Normaltemperatur liegt in Brandenburg und Berlin über das ganze Jahr gemittelt eigentlich zwischen 9 und 10 Grad, so Salbert. 2019 sei da eine deutliche Abweichung nach oben. Hier der Bericht vom inforadio.


Der Brombeer-Zipfelfalter ist Schmetterling des Jahres 2020

Zoologisch gehört der Brombeer-Zipfelfalter zu den Bläulingen. Mit seiner leuchtend grünen Farbe fällt er aber optisch etwas aus der Reihe, weshalb die Art oft auch einfach Grüner Zipfelfalter genannt wird. Der auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten stehende Callophrys rubi wurde zum Schmetterling des Jahres 2020 gekürt. Der Bestand der Art geht an vielen Stellen deutlich zurück. Dies ist umso bedenklicher, als der kleine grün-schimmernde Falter keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum stellt und sich vielseitig ernähren kann. So fressen die Raupen Blüten, Blätter und unreife Früchte einer ganzen Reihe verschiedener Pflanzenarten. Auch die ausgewachsenen Schmetterlinge saugen Nektar an unterschiedlichen Blüten wie Hahnenfuß, Klee, Weißdorn oder Hartriegel. Hier der Bericht vom Bund. Foto: Anke Ungerathen/www.naturgucker.de


Efeu - winterlicher Lebensspender

Für Vögel sind jetzt im Winter Efeu-Früchte eine wichtige Nahrungsquelle - also bitte nicht abschneiden. Die nun blauschwarz heranreifenden Früchte werden vor allem von Staren sowie Amseln und anderen Drosseln gerne gefressen. Efeu kann mehr als 200 Jahre alt werden und über 20 Meter hoch klettern. Bis eine Pflanze erstmals blüht, dauernd es übrigens acht bis zehn Jahre. Mehr über Efeu im Bericht vom NABU.


Kennst Du alle einheimischen Spechte?

Begegnet uns im Garten ein Specht, ist es wohl ein Buntspecht, denn er ist mit deutschlandweit bis zu 900.000 Brut-  paaren mit Abstand der häufigste seiner Familie. Und dann gibt es noch zwei Arten, die auf den ersten Blick ihm sehr ähnlich sind: Mittel- und Kleinspecht. Auch Grünspechte besuchen unsere Klein-gärten in Wilmersdorf. Aber kennst Du noch mehr Arten? Hier geht´s zur Spechtologie des NABU.


Weihnachten, Chanukka, yılbaşı, Wigilia, Kwanzaa ...

Allen Kleingarten-Freunden und auch denen, die es noch nicht sind, besinnliche, friedvolle Tage und vor allem ein gesundes 2020! Ein Jahr, ohne Angst um die Zukunft der Parzelle!


Steinmarder in Berlin

Nur zwölf Zentimeter hoch von der Schulter bis zur Ferse, dafür aber bis zu 50 Zentimetern lang (exklusive dem rund 25 Zentimeter langen, buschigen Schwanz), der Steinmarder. Er gehört zur Überfamilie der Hundeartigen, doch sie sind alles andere als niedlich, wenn sie Autokabel durchbeißen oder den Dachboden auseinandernehmen. Auch Großstädte wie Berlin sind flächen-deckend von Steinmardern besiedelt. Hier nutzen sie Hohlräume in Gebäuden wie Schuppen, Garagen, Carports, Lauben und Wohn-häuser als Tagesverstecke und zur Jungenaufzucht. Während die Reviere in der Feldflur etwa 100 Hektar groß sind, reichen den Tieren in nahrungs- und strukturreichen Siedlungen bereits Flächen von etwa 30 bis 40 Hektar zum Überleben. Hier der Bericht des Berliner Abendblattes.


Stadtgärten erhalten!

Urbane Gärten und Parks sind wichtig für das Stadtklima, die Biodiversität und die Lebensqualität der Stadtbevölkerung. Doch oft stehen sie aufgrund von Bauaktivitäten unter Druck. Das Forschungsprojekt „Garten-

Leistungen“ unter Leitung des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) will dazu beitragen, den Beitrag von städtischen Gärten zu erhalten und zu stärken. Hier-zu arbeiten die Forscher mit den Gärten „Inselgrün“ in Stuttgart und „Himmelbeet“ in Berlin zusammen. Die Wissenschaftler fordern angesichts anstehender stadtpolitischer Entschei-dungen die Städte auf, die wichtigen Funktionen, die Gärten lokal übernehmen, in der Stadt-politik stärker zu berücksichtigen. Hier der Bericht vom „Informationsdienst Wissenschaft“. 


Samen-Bomben statt China-Böller

Damit würden wir uns natürlich niiieee aufrüsten: Fiese Samenbombe für ganz besondere Mitmenschen! Ganz nach dem Motto "Der Klügere sät nach". Diese "Rachebombe" enthält eine Mischung verschiedener Unkräuter, u.a. Brenn-nessel, Löwenzahn, kriechender Hahnenfuß, Vogelmiere, Rotklee und Disteln. Dieser kleine Pappwürfel enthält eine einzelne Samenbombe bestehend aus Erde, Ton und ungewolltem Saatgut. Und hier gibt´s die Bombe.

 

 


Berlins Zukunft: eine grüne Schwammstadt

Der Befund der Meteorologen ist eindeutig. Die Temperaturen in den Ländern Berlin und Brandenburg lagen im Sommer dieses Jahres laut Deutschem Wetterdienst um drei bis vier Grad über dem langjährigen Mittelwert. Zudem gehört der Nordosten Deutschlands zu den trockensten Regionen der Bundesrepu­blik. Das hat Folgen für das Management des regionalen Wasserhaus-haltes. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) bereiten Pläne für eine Neuausrichtung ihrer Anlagen in Zeiten des globalen Klimawandels vor. Und: Berlin soll eine grüne Schwammstadt werden. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Wie viele Meisenarten kennst Du?

Die Meisen zählen zu unseren häufigsten Wintergästen im Garten. Und Kohl- und Blaumeise kennt wohl jeder Kleingärtner. Kannst Du aber auch die schwarz-braun-weißen Arten Tannen-, Sumpf- und Weidenmeise auseinander halten? Und hast Du schon mal Meisen gesehen, die zoologisch gar keine Meisen sind? Hier geht´s zum Bericht vom NABU.


Weißdorn, der Dornröschen 100 Jahre schlafen ließ, wurde jetzt Arzneipflanze des Jahres 2019

Weißdorn wird seit Urzeiten zur Behandlung körper- licher Beschwerden genutzt. Als ältestes Zeugnis seiner besonderen geistigen Kraft gilt ein hethitisches Gebet von 1500 vor Christus. Auch die nordameri-kanischen Indianer kannten ihn als Mittel zur allge-meinen Förderung der Gesundheit. Im Europa des frühen Mittelalters kam er unter anderem gegen Gicht, Durchfall und nervöse Anfälle zum Einsatz. Der Bezug zur Herz-Kreislauf-Gesundheit wurde etwa ab dem 14. Jahrhundert hergestellt. Jetzt wurde Weißdorn Arzneipflanze des Jahres 2019. Hier der Bericht der Grünen Liga.