Zahlt das Bezirksamt die Abrisskosten einer Laube?

In der Kleingartenkolonie Hohenzollern-damm liegt eine Parzelle seit Jahren brach, weil der Verein finanziell nicht in der Lage ist, die Kosten für den Abriss von rund 10.000 Euro zu tragen. Deshalb stellte die SPD-Fraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf den Antrag, das Bezirksamt solle die Kosten für den Abriss der Laube übernehmen. Hier zur Meldung aus der Berliner Woche.


Ab heute bis Sonntag: die Stunde der Gartenvögel

Wie viele welcher Gartenvögel gibt es in Berlin? Mach bei der Aktion mit! Zähl alle Vögel, die Du in Deinem Garten oder im örtlichen Park siehst oder hörst. Im Laufe einer Stunde sollen von jeder Vogelart die höchste Zahl der dort beobachteten Vögel notiert werden. Und zwar die höchste Zahl zu einem Zeitpunkt: Dieselbe Amsel fünfmal hin und her-fliegen zu sehen, macht nicht fünf Am-seln, sondern nur eine. Beobachtet werden kann zu einer beliebigen Stunde am 13. bis zum 16. Mai. Hier alle Infos.


"Oeynhausen" heute wieder einmal im Tagesspiegel

Was quakt oder paddelt in Deinem Gartenteich?

Molche, Kröten, Unken oder Frösche – in Berlin sind 14 Amphibienarten heimisch, ein besonderer Schatz für unsere Stadt. Sie fühlen sich auch in vielen Kleingarten-anlagen wohl. Um Kammmolche, Wasser-frösche & Co besser schützen zu können, bittet „Artenfinder Berlin“  aktuell, Sichtungen von Amphibien zu melden: "Jede gemeldete Beobachtung ist ein Beitrag zum Berliner Naturschutz." Hier weitere Infos. 


"Pflanze nie vor der kalten Sophie!"

 

Die sogenannten Eisheiligen markieren traditionell das Ende der Spätfrost-Gefahr in Deutschland. Das sind die Gedenktage zu Ehren einiger Heiliger im Mai, nach denen - statistisch betrachtet - Minus-grade kaum noch vorkommen. In Norddeutsch-land zählen Mamertus, Pankratius und Servatius (11. bis 13. Mai) dazu, in Süddeutschland gibt´s noch Bonifatius (14. Mai) und die „Kalte Sofia“ (15. Mai). Vor diesen Tagen sollten frostempfind-liche Planzen nicht ungeschützt in den Boden. Wie zum Beweis schneite es gestern in Berlin. Mehr Infos über die Eisheiligen. 


Landeswettbewerb „Kleingärten: Im Einklang mit der Natur“

Dieser Wettbewerb soll helfen, die städtebauliche Bedeutung von Kleingärten zu verdeutlichen, ihre Position zu stärken und sie so noch mehr in das Bau- und Planungsrecht integrieren. Er soll darlegen, wie Kleingärtnervereine als Teil der Gesellschaft und Kleingartenanlagen als Element urbanen Grüns dazu beitragen, unsere Gesellschaft nachhaltig zu ent-wickeln. Der Wettbewerb soll aufzeigen, wie Garten-freunde dazu beitragen, die Stadtnatur in einem Zustand zu halten, in dem sie den Nutzern Freude bereitet, Entspannung bietet und gleichzeitig langfristig erhalten bleibt. Die Anmeldefrist wurde bis 31. Mai verlängert. Wenn Ihr mitmachen wollt – hier gibt´s die Infos.


Wie wir Igeln das Überleben etwas leichter machen können

Untersuchungen aus der Stadt Zürich im Rahmen des Citizen Science Projekts StadtWildTiere haben gezeigt, dass die Igelpopulation in den letzten 25 Jahren um 40 % abgenommen hat und die Verbreitung der Igel um 17 % zurück-gegangen ist. Wir sollten in unseren Gärten den Stachlern Durchgänge in Zäunen oder Mauern zu den Lebens-räumen nebenan lassen. Mit dem Aufschichten von Asthaufen kann man für Igel  beispielsweise Rückzugs- und Schlafplätze schaffen. Hier der Bericht von naturschutz.ch


So wichtig ist es für Bestäuber, woher die Saat ihrer Blütenpflanzen stammt

Eine neue Studie zeigt, dass nicht nur die Pflanzenart, sondern auch die geografische Herkunft der Samen Einfluss auf die Insekten-vielfalt hat. Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben jetzt genauer unter-sucht, wie sich die Saatgutauswahl auf die Förderung der Insekten-vielfalt auswirkt. Dabei spielt auch die geografische Herkunft der Samen eine wichtige Rolle: Sie hat Einfluss auf die Insektenvielfalt und darauf, wie oft die Bestäuber die Blüten besuchen. Hier der Bericht von naturschutz.ch


Artenschutz aus der Samentüte: Saatgutaktion für Kleingärten

 

Gleich drei verschiedene regionale Saatgut-mischungen aus zertifizierter gebietseigener Herkunft wurden von der Stiftung Naturschutz Berlin für die Berliner Kleingartenvereine zusammengestellt. Diese Aktion hat das Ziel, die biologische Vielfalt in Berlin zu erhalten und zu fördern. Mehr Infos dazu - was die Mischungen enthalten und wo man sie erhält - gibt es im Bericht des „Gartenfreundes“ und einem Text der „Stiftung Naturschutz Berlin“.


Welche Gehölze wir im Garten pflanzen oder nicht mehr pflanzen sollten

Bäume sind ein hübscher Blick-fang. Sie tragen Blüten im Frühjahr, Blätter im Sommer und Früchte im Herbst. Zudem spenden sie Schatten und bieten Vögeln sowie Insekten Unterschlupf und Nahrung. Doch auch heimische Gehölze kämpfen mit den Folgen der Klimakrise. Sie müssen immer öfter heiße Tage und längere Trockenphasen überstehen. Viele Gartenbesitzer entscheiden sich deshalb für exotische Bäume und Sträucher – die als anspruchslos und robust gelten. Ist das wirklich gut? Im Beitrag von "t-online." gibt ein NABU-Experte Tipps. 


Grüne Stadtoasen: aus der Geschichte Berliner Kleingärten

Von den grünen Oasen, die zur Kaiserzeit im Großstadtmoloch entstanden, über die Laubenpieper-Ära auf beiden Seiten der Mauer bis zur Entdeckung der Parzelle durch Hipster und Garten-aktivisten zieht sich ein grüner Faden durch die Stadt. Mit ihren 145 Parzellen gilt die vor mehr als 130 Jahren gegrün-dete Kolonie „Zur Linde“ in Treptow an der Kiefholz­straße als die älteste Klein-gartenanlage Berlins. Oftmals kritisiert, als spießig verrufen und doch heiß begehrt, gehören die Kleingärten zu Berlin wie die berühmte Berliner Luft, der Fernsehturm und der Kudamm. „TipBerlin“ versucht sich an einem Überblick ihrer Geschichte.


Die erste Parkläuferin für Charlottenburg-Wilmersdorf

Sabine Walther ist die erste Parkläuferin im Bezirk. Die Idee mit den Parkläufern stammt von der Senatsumwelt-verwaltung. Mitte 2019 war der Pilot im Stadtpark Steglitz gestartet, in Charlot-tenburg-Wilmersdorf dauerte es etwas länger. Sabine Walther streift über die Mierendorff-Insel. Was ihre Aufgaben sind - hier gibt´s einen Beitrag der Berliner Woche und eine Presse-mitteilung des Bezirksamtes.


Bedrohte regionale Wildpflanzen in Kleingärten schützen helfen

Den Naturschutz in den Kleingarten holen – dafür sucht das Projekt „Urbanität & Vielfalt“ drei Kleingarten-anlagen in Berlin. Das Ziel: Seltene oder bedrohte regionale Wildpflanzen sollen mit Hilfe von Kleingärten in ihrem Bestand gestärkt werden. Jede Anlage soll 1500 Pflanzen erhalten, die gegen-wärtig im Botanischen Garten der Uni-versität Potsdam herangezogen werden. Hier zu Infos vom Landesverband.


Grün fördert die Gesundheit: Gärtnern als Therapie

Buddeln, jäten, hacken und graben machen uns glücklich. Bei Freizeit-aktivitäten wie dem Gärtnern verankern wir unsere Gedanken im Hier und Jetzt. Dadurch dass wir die Tätigkeit bewusst und aufmerksam ausführen, geraten wir in einen sogenannten „Flow“, einen besonderen energiesparenden Modus des Gehirns, unschöne Emotionen flauen ab. Anstrengung und Stress der letzten Stunden verblassen. Wir finden zu unserer Mitte zurück. Hier zum Bericht aus Schrot & Korn.


Wie wichtig giftfreie Kleingärten für die Artenvielfalt sind

In Deutschland gibt es eine Million Klein-gärten, die in Vereinen organisiert sind auf einer Fläche von über 40.000 Hektar. Der BUND zeigt in seinem Projekt „insektenfreundliche Gärten“, wie Hobby- und Kleingärtnernde mit ein-fachen Maßnahmen dazu beitragen können, lebendige Orte für Tier und Mensch zu erschaffen. Es wäre ein großer Gewinn für die Artenvielfalt, wenn diese gesamte Gartenfläche giftfrei und naturnah bewirtschaftet würde. Hier zum Beitrag.


Was Du vielleicht noch nicht alles über Hummeln wusstest

Noch sind 25 der 41 deutschen Hummelarten in Berlin heimisch! Und damit das auch so bleibt, verdienen diese faszinierenden und nützlichen Hautflügler un-seren Schutz. Jeder kann etwas für Hummeln tun. Zum Beispiel, indem wir die Bedürfnisse der Sechsbeiner besser verstehen und sie mit ihren Lieblings-pflanzen auf Balkon oder Terrasse versorgen. Hier viele Infos in einem Kurz-Video vom NABU unter 28. 04. 2021.


Landesverband: Auf dem Weg zur Sicherung von Berlins Kleingartenflächen

Der Landesverband Berlin der Garten-freunde hält eine gesetzliche Regelung für den richtigen Weg, Berlins Klein-gartenflächen dauerhaft zu sichern. Der von SPD und die Linke einge-brachte Entwurf eines geplanten Kleingartenflächensicherungsgesetzes wird daher begrüßt - allerdings nicht kritiklos. Hier zur kompletten Erklärung unseres Landesverbandes.


Die "Stunde der Gartenvögel" - machst Du mit?

Welche Arten fühlen sich in Berlin am wohlsten? Welche werden seltener? Bei der Aktion „Stunde der Garten-vögel“ kann wieder jeder mitzählen. Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussage-kräftiger sind die Ergebnisse. Der NABU Berlin ruft gemeinsam mit der NAJU vom 13. bis zum 16. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beo-bachten, zu zählen und zu melden. Hier gibt´s die nötigen Infos dazu.

Wie kann man Buchsbaumzünsler biologisch bekämpfen?

Buchsbaumzünsler haben sich in weni-gen Jahren auch in Deutschland kräftig ausgebreitet. Jetzt haben die Raupen dieser Schädlinge nach ihrer Überwin-terung wieder zu fressen begonnen, häuten und verpuppen sich. Bald schlüpfen die Schmetterlinge, legen ihre Eier ab. Man kann davon ausgehen, dass etwa alle zwei bis drei Monate eine neue Generation schlüpft. Was gegen sie hilft? Hier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.                           Foto: Petra Göschel 


In Berlin gibt`s 100 Tagfalterarten. Was jetzt schon flattert

Insgesamt finden sich in Berlin etwa 100 Tagfalterarten, von denen im April in der Regel schon etwa 20 Arten unterwegs sind. Zitronenfalter sind die frühesten Schmetterlinge, die alljährlich mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf-tauchen. Die Raupen der meisten Tag-falterarten sind jeweils auf ganz wenige oder nur eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert. So braucht das Pfauenauge die Brennnessel. Wo solche Nahrungspflanzen ausreichend vorkommen, findet man auch die entsprechenden Schmetterlingsarten. Hier zum Bericht aus dem Tagesspiegel.                                                                                                     Foto: Diestelfalter


Darf eine Tochter wirklich nicht die Wilmersdorfer Parzelle ihrer gestorbenen Mutter übernehmen?

 

Eine 82-Jährige infizierte sich während einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus mit Corona. Nur eine Woche später verstarb sie. Nun muss sich ihre Tochter auch noch mit der Kleingarten-Bürokratie herumschlagen, die es ihr offenbar unmöglich macht, die Parzelle ihrer Familie zu übernehmen. Die Tochter (43) hofft sehr, dass es noch eine friedliche Lösung mit dem Bezirksverband Wilmersdorf gibt und sie den Kleingarten ihrer Mutter behalten darf. Hier zum Text aus dem Berliner Kurier.


Vorwahlkampf und Sicherung der Berliner Kleingärten

Endlich befasst sich die Politik mit der Sicherung von Kleingartenflächen über Lippenbekenntnisse hinaus. „Wir bleiben mit den drei Koalitionsparteien im Gespräch“, so Michael Matthei. Der Präsident des Landes-verbandes Berlin der Gartenfreunde weiter: „Unser Ziel dabei ist die dauerhafte Siche-rung von Kleingartenflächen, um ihre soziale, gesunde, ökologisch-klimatische und auch umweltbildende Bedeutung für die Haupt-stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir beteiligen uns aber nicht an partei-politischen Meinungsverschiedenheiten im Vorwahlkampf.“  Hier zur Erklärung des Landesverbandes.


Gemeinsam sind wir stark - schon seit 120 Jahren!

Dass grüne Oasen geräumt werden, können wir nicht zulassen. Deshalb müssen wir Gartenfreunde heute wieder unsere Stimme erheben und unseren Einfluss geltend machen – wie vor 120 Jahren. Das können wir nur, wenn sich Berlins 70.000 Päch-ter auf gemeinsame Ziele einigen. Die Geschichte lehrt uns: Gemein-sam sind wir stark! Das gemeinsame Handeln der Berliner Garten-freunde, ihrer Vereine und Verbände, ist die beste Garantie, den lebensnotwendigen Erhalt des Kleingartenwesens zu sichern.“ Hier zum Text aus dem "Gartenfreund".    Foto: Am 5. September 1987 demonstrierten 25.000 Kleingärtner am Schöneberger Rathaus.


Wiesbadener Straße: Bürgerbeteiligung für das Bauprojekt "New West"

Wir alle können unseren Kiez JETZT mitgestalten! Auf der Fläche der Kleingartenkolonie Wiesbaden, zwischen Helgoland- und  Wiesbadener Straße, soll ein Wohngebäude mit 220 Eigentumswohnungen entstehen. Die Öffentlichkeit kann sich bis zum 23. April an an der Planung beteiligen und dazu Stellungnahmen abgeben. Wie: Gehören dort wirklich Fünfgeschosser hin? Bitte beteiligt Euch! Hier gibt´s die Infos dafür.


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Was Kleingärtner vom "grünen" Zehn-Punkte-Plan der "Grünen" halten

Gut gemeint, aber an der Realität vorbei – so lässt sich zusammenfassen, was Pankower Kleingartenvorstände vom Zehn-Punkte-Plan der Grünen zur Sicherung der Berliner Kleingärten halten: „Dieser Plan fordert Abgeordnetenhaus und Senatsverwaltungen auf, nun endlich etwas zum Erhalt der Kleingärten zu unternehmen. Aber was haben die Grünen in den viereinhalb Jahren, in denen sie Teil der Regierung des Landes Berlin waren und in der die Grünen die Ressortverantwortung mit ihrer Senatorin Günther für die Kleingärten haben, selbst getan?“ Hier der Bericht der Berliner Woche.


Wahlkampf mit und um Berlins Kleingärten

 

Etwa jeder zehnte Berlin-Bewohnende nutzt eine Parzelle. Darum werden in Wahlkampfzeiten auch etliche Ver-sprechen an die Adresse von Klein-gärtnern gemacht. Auch jetzt. Von Linken und SPD wurde ein Entwurf für ein – Achtung, neues Wortungetüm – Kleingartenflächensicherungsgesetz vorgestellt. Die Grünen als Koalitions-partner wollen im Prinzip das gleiche wie SPD und Linke – Schutz der Kleingärten und mehr Öffnung für die Gesellschaft –, halten den Gesetzentwurf aber für falsch. Hier zum Bericht der Berliner Woche.

  


Naturgeräusche sind gut für die Gesundheit

Vogelzwitschern, das Plätschern eines Baches oder Wind, der durch Baum-kronen rauscht: Derartige Naturgeräusche klingen nicht nur hübsch, sondern haben auch handfeste gesundheitliche Vorteile. Das ist zumindest das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, die in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wurde. Umso wichtiger sei es, so die Autorinnen der Studie, natürliche Klanglandschaften zu bewahren. Hier zum Bericht aus geo.de


Euch allen möglichst frohe Ostern!

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kleingarten-Fans und auch denen, die es vielleicht erst noch werden, geruhsame, gesunde und nette Feiertage! 


Was unser Landesverband zum Koalitions-Streit um die Sicherung der Berliner Kleingärten sagt

 „Jeder Weg, der zu einer dauerhaften Bestands-sicherheit unserer Flächen führt, ist ein Weg in die richtige Richtung“, sagt Michael Matthei, Präsident des Landesverbands Berlin der Gartenfreunde (Foto). Allerdings ist bekannt, dass er den Kleingartenentwicklungsplan (KEP) nicht für ein Sicherungsinstrument hält, die Grünen ihn jedoch am liebsten bald verabschieden lassen würden, um ihn zusammen mit ihrem 10-Punkte-Plan einsetzen zu können. Matthei: „So umfänglich und wissenschaftlich der KEP auch ist, bleibt er doch lediglich ein behördenverbindliches Arbeits-papier.“ Und: „Ich fordere die Grünen daher auf, sich weiter am Prozess zur Erarbeitung einer Gesetzesvorlage zu beteiligen.“  Hier zum Text des Landesverbandes.


Koalition streitet weiter über die Sicherung Berliner Kleingärten

Im vergangenen Sommer schlugen die Berliner SPD und Linken ein Gesetz vor, um bedrohte Kleingärten zu sichern. Jetzt haben die beiden Fraktionen den Ent-wurf dazu präsentiert. Der wirft bei den Grünen weiterhin einige rechtliche Fragen auf. Um sicher zu sein, dass auch der überarbeitete Entwurf für ein Landesgesetz mit der Gesetzgebung des Bundes konkurriert, sollen SPD und Linke ihn nun dem Wissenschaftlichen Parlaments-dienst zur rechtlichen Prüfung vorlegen. Hier zu Beiträgen von rbb24 und Tagesspiegel und einem Kommentar der BZ.


Heizkraftwerk Wilmersdorf wird rückgebaut

Vattenfall nimmt das Heizkraftwerk Wilmersdorf vom Netz und startet im Juni 2021 mit dem Rückbau der drei weithin sichtbaren Schornsteine und Kessel-häuser. Derzeit sind noch zwei der drei vorhandenen Gasturbinen des HKW Wilmersdorf an der Stadtautobahn A100 betriebsbereit. Ihre Stilllegung erfolgt zum 1. April 2021. Ab der zweiten Juni-Hälfte wird ein Kran aufgestellt, der die jeweils 102 Meter hohen Schornsteine und Kesselhäuser nacheinander von oben nach unten abträgt. Bis Ende 2022 soll das Monument Berliner Energiegeschichte verschwunden sein. Hier weitere Infos. Und noch ein Bericht von mr.


KGV Oeynhausen: Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes IX-205a ist für das zweite Quartal 2021 geplant!

In einer Großen Anfrage wollte die CDU-Fraktion wissen: Was steht der zugesagten Sicherung der verbliebenen Fläche der Kleingartenkolonie Oeyn-hausen als Kleingartenanlage entgegen, wann wird das Bezirksamt die dafür notwendigen Schritte einleiten?

 

Aus der Antwort: Das Bezirksamt hat das Verfahren IX-205a für die Sicherung der Kleingartenfläche wieder aufgenommen. Die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes IX205a zu den im Vergleich zur ersten öffentlichen Auslegung geänderten Teilen ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Nach der Auswertung der Stellungnahmen erfolgt nach einem Bezirksamtsbeschluss die Rechtsprüfung durch die Senatsverwaltung für Stadt-entwicklung und Wohnen. Wenn diese ohne Beanstandung erfolgt, schließt sich das Festsetzungsverfahren durch einen BVV-Beschluss an. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Anfrage!


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Fast alles über Berliner Kleingärten

Wusstest Du schon, dass:

- Kleingärten nur 2,3 % der Berliner Fläche ausmachen, aber für 9,8 % der Kaltluft sorgen?  - in den Kleingarten-Vereinen des Bezirksverbands Charlot-tenburg 80 Nationalitäten vertreten sind?  - Erwachsene ein besseres Erinnerungsvermögen haben, wenn sie als Kinder auf Bäume geklettert sind?  - Gärtnern die zweitliebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen ist? Nur das Entspannen zu Hause steht noch höher im Kurs.  - bei einer Stunde Gartenpflege im Schnitt 320 kcal verbraucht werden? Im Vergleich: Bei einer Stunde Joggen sind es 560 kcal.  - ein Wild-bienen-Weibchen bis zu 2500 Blüten bestäuben kann?   Hier zum Beitag mit Sonderteil aus dem "Gartenfreund".


Zuckerlösung als Starthilfe für die junge Königin

Im Frühjahr gehen Hummel-Königinnen auf die Suche nach einem Nistplatz, an dem sie ein neues Volk gründen können. Dabei zehren die Jungköniginnen zu-nächst noch von Nahrungsvorräten aus dem Vorjahr, den sie in ihrem Honig-magen eingelagert haben. Bald aber sind die Vorräte aufgebraucht und dann ist es wichtig, dass sie rechtzeitig nektarspen-dende Blüten finden. Entdeckt man eine entkräftete Hummelkönigin, kann man die Majestät mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufheben. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Hier zum NABU-Info. 


Wiesbadener Straße: Beteiligung am Bebauungsplan 4-71 VE

Auf einer Teilfläche der Schmargendorfer Kleingartenanlage „Wiesbaden“ soll auf einem 9194 m² großen Gelände eine 6-geschossige Wohnanlage entstehen. Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan 4-71 VE sollen im beschleunigten Ver-fahren die planungsrechtlichen Voraus-setzungen für die Entwicklung eines Wohnungsbaustandorts mit ca. 220 Wohneinheiten samt Kindertagesstätte geschaffen werden. Von einer Umwelt-prüfung wird abgesehen. Es gibt die Möglichkeit, sich nach § 3 Abs. 1 des Baugesetz-buchs an der Planung zu beteiligen und nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Aus-wirkungen der Planung bis zum 23. April eine Stellungnahme abzugeben. Hier die Infos.


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Die "Stiftung Naturschutz Berlin" bescheinigt den Kleingärten der Hauptstadt ein hohes ökologisches Potential

Im Ausschuss Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Abgeordnetenhaus Berlin sprach sich ein Vertreter der Stiftung Naturschutz Berlin aus ökologischer Sicht für einen möglichst großflächigen Erhalt aller jetzigen Berliner Kleingartenflächen aus: „Nicht nur Laichgewässer haben eine hohe Bedeutung, sondern vor allem die Landhabitate in den Kleingartenanlagen sind für die streng geschützten FFH-Arten von sehr hoher Bedeutung.“ Eine Verkleinerung der einzelnen Kleingärten halte die Stiftung Naturschutz Berlin aus ökologischer Sicht nicht für sinnvoll. Hier geht es zum Beitrag des Landesverbandes. 


Wo im Bezirk Bäume gefällt wurden und gepflanzt werden sollen

 

Charlottenburg-Wilmersdorf tut sich ja schwer, gefällte oder umgestürzte Bäume zu ersetzen. Das Bezirksamt lässt uns aber daran teilnehmen, zeigt die aktuellste Fäll-Liste und die aktuellste Nachpflanz-liste des Bezirkes. Hier gibt´s die Infos.


Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Die Vogelwahl des Jahres 2021 ist entschieden. Seit dem 18. Januar haben insgesamt mehr als 325.000 Menschen an der Hauptwahl teilgenommen. In einer Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Haupt-wahl bestimmt. Gekürt wurde das Rotkehlchen, der erste öffentlich gewähl-te Vogel des Jahres. Es machte mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel. Hier zum Text vom NABU.


Wiesbadener Str. 56: 59 Eigentumswohnungen, Kategorie "gehoben"

„Ausgerichtet auf hohe Ansprüche!“ Wiesbadener Straße 56 sollen im ersten von drei Bauabschnitten des „New West“ in zwei Jahren drei Gebäude mit 59 Wohneinheiten entstehen. Es sind „kom-fortable Eigentumswohnungen mit 1 bis 5 Zimmern von ca. 42 bis 168 m²“ geplant. Das Projekt auf dem ehemaligen Gelände der Kolonie Wiesbaden wird auch mit den Schmargendorfer Kleingarten-kolonien beworben: „New West befindet sich im beliebten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, direkt angrenzend an Schmargendorf mit zahlreichen Park- und Grün-anlagen…“ Hier geht´s zu den Projekt-DetailsDie Beteiligung zu diesem B-Plan-Verfahren startet am 22.03.2021 um 00:00. 


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Saatgut für Kleingärtner: Wildpflanzensamen aus gebietseigener Herkunft

Stiftung Naturschutz und Landesverband der Gartenfreunde bieten ein Saatgut-projekt für Kleingärtnernde. Die Samen-tüten enthalten Wildpflanzensamen aus gebietseigener Herkunft. Du hast eine Parzelle in einer Kleingartenkolonie und möchtest auch eine Samentüte? Dann wende Dich an deine Gartenfachbera-tung: Die Samen werden über die Bezirksvertretung an die Fachberatenden der Kolonien verteilt. Hier mehr Infos.


Grüne wollen Berlins Kleingärten mit Zehn-Punkte-Plan retten

Berlins Grüne wollen scheinbar die Kleingärten der Stadt langfristig vor Verdrängung schützen. Die Grünen wollen die 71.000 Parzellen mit einem Zehn-Punkte-Plan nun vor allem durch planungsrechtliche Instrumente be-wahren. Sie sollen im Berliner Flächen-nutzungsplan als Grünflächen ausge-wiesen werden. Außerdem wird die Finanzverwaltung aufgefordert zu prüfen, was ein Erwerb von Kleingartenflächen, die bisher in Privatbesitz sind, kosten würde. Für den Sommer planen zudem Verbände ein Volksbegehren zum Erhalt der städtischen Grünflächen. "Wir sondieren gerade, was die Eckpunkte eines solchen Vorstoßes sein könnten", so Tilmann Heuser vom BUND Berlin. Hier zu Beiträgen von Tagesspiegel und taz oder BZ (samt Kommentar: "Wo waren die Grünen in den letzten Jahren?") und nd.


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Kann Berlin seine Kleingärten per Gesetz schützen?

Abgeordnete der Berliner Koalition sind sich nicht einig über den Weg, wie die Berliner Kleingärten dauerhaft bewahrt werden können. Deshalb hatten die Grünen beim wissenschaftlichen Parla-mentsdienst ein Gutachten in Auftrag gegeben, weil sie ein Landesgesetz für nicht rechtssicher halten. Dem Gutachten zufolge gehe es auch bei Bestand und Sicherung von Kleingärten um Bundesgesetze. Eine Landesgesetzgebungskompetenz gebe es da nicht. Hier zum Bericht von rbb 24.


Gartenfreundin Xenia mit ihrem Gartenblog wieder unter den Besten

 

Unsere Gartenfreundin Xenia (Foto) aus dem Klein-gärtnerverein Oeynhausen wurde mit ihrem Blog „Berlingarten, Glück auf Grün“ gerade mal wieder ausgezeichnet: Beim „Deutschen Gartenbuchpreis“ erreichte sie Platz 2 der „Besten Gartenblogs“. Herzlichen Gückwunsch! 2017 hatte  Xenia beim „Garden & Home Block Award“ sogar den 1. Platz als „Bester Gartenblog“ geholt. Hier geht´s zur aktuellen Preisverleihung.


Kleines Quiz: Was weißt Du über den Vogelzug?

Es gibt Vogelarten, die auch während kalter Wintermonate in unseren Breiten-graden genügend Nahrung finden, andere wiederum machen sich auf Richtung Süden in nahrungsreichere Gebiete und kehren im Frühling rechtzeitig zur Brutsaison wieder zu uns zurück. Doch was genau hat es mit dem Vogelzug auf sich? Wie finden Vögel überhaupt ihren Weg? Und welche Frühlingsboten können wir in unserer Umgebung beobachten? Teste oder erweitere Dein Wissen um den Vogelzug. Hier geht´s zu einem kleinen Quiz von naturschutz.ch


Unsicheres Kleingartenflächensicherungsgesetz

 

„Kleingartenflächensicherungsgesetz“ - dieses Projekt muss womöglich noch mal umgegraben werden. Ein Gutachten, das von den Grünen im Abgeordnetenhaus in Auftrag gegeben wurde, kommt zum Ergebnis: Berlin kann die privaten und öffentlichen Grundstücke, auf denen es Kleingärten gibt, nicht wie geplant schützen. Berlin fehle dafür einfach die Gesetzgebungskompetenz. Quelle:  Berliner Morgenpost und Tagesspiegel Checkpoint.


Auch Erdhummeln lieben Schmargendorfer Kleingärten

Und wieder schaffte es ein Foto aus Oeynhausen in den online-Tagesspiegel


Soll es Frösche, Kröten und Molche nur noch im Zoo geben?

Viele unserer Kleingewässer sind sterbenskrank! Das dokumentiert der BUND Berlin in einem Report, für den insgesamt 224 Kleingewässern in Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg untersucht wurden. Ergebnis: 55,3 % der Gewässer wiesen große Mängel auf. Am häufigsten lagen die Gewässer trocken oder waren stark zugewachsen. Fast jedes zehnte Gewässer war zum Beobachtungszeitraum im Sommer 2020 als solches gar nicht mehr erkennbar. Hier zum Bericht des BUND Berlin.


Schön und laut: Amseln erreichen beim Singen mit bis zu 100 Dezibel den Lärmpegel eines Presslufthammers

Frühlingsgefühle unserer Vögel können ganz schön laut werden. Einige Singvögel wie die Amsel erreichen mit bis zu 100 Dezibel den Lärmpegel eines Pressluft-hammers. Außerdem haben Wissen-schaftler gemessen, dass die Großstädter unter den Singvögeln am lautesten zwitschern. Scheint logisch, denn sie müssen ja den Straßenlärm übertönen. Die männliche Nachtigall singt in der Stadt bis zu fünf Mal lauter als ihre Verwandten auf dem Land. Hier zum Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Voll im Trend: Gärtnern mit und ohne Schrebergarten

Weil in Großstädten die Wartelisten für Parzellen regelrecht explodieren, weichen Hobbygärtner oft auf Mietgärten aus. Arbeit in der Natur liegt voll im Trend, wirkt sich positiv auf die seelische Gesundheit aus. „Bei Gartenarbeit kommt noch ein zusätzlicher psycho-logischer Effekt dazu: Man schafft mit den Händen ein sichtbares Werk, ein Erfolgserlebnis. Das sorgt für Selbstwirksamkeitserleben, was positive Emotionen stimuliert und uns mit Stress besser umgehen lässt." Hier zum Beitrag von Zeit online.


Schon mal im Frühjahr einer Birke zugehört?

Viele Allergiker meiden sie, aber 164 speziell auf sie angepassten Insektenarten bieten Birken Wohnraum und Nahrung. Auch viele Vögel sind auf diese Bäume an-gewiesen. Und wusstest Du schon, dass Birken in dieser Jahreszeit auch spezielle Geräusche verursachen, die wir sogar hören können? Hier zum BUND-Bericht.


Über 1100 Straßenbäume verliert Berlin im Schnitt jährlich!

Von 2012 bis 2019 wurden 8.870 Bäume mehr gefällt als nachgepflanzt. Der Gesamtbestand sank von 439.971 auf 431.101 Bäume. Jeder in Berlin neu gepflanzte Baum muss 2,4 gefällte Bäume ersetzen. „Angesichts der zuneh-menden Ausfälle von Alt-Bäumen und den Schwierigkeiten der jungen Bäume anzuwachsen muss ein Umdenken statt-finden. Der Erhalt von Bäumen muss vor Ersatz gehen“, so Christian Hönig, Baum-schutzreferent des BUND. In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden in dem Zeitraum 3541 Straßenbäume gefällt und mit 1722 nicht einmal die Hälfte nachgepflanzt - ein Minus von 1819! Hier geht´s zum neuen Berliner Baumreport des BUND.


Auch die Amphibien verschwinden in Berlin

Zum „Tag des Artenschutzes“ am mor-gigen 3. März mahnt der NABU Berlin, dem dramatischen Rückgang der Amphibien in der Hauptstadt endlich wirksam zu begegnen. Frösche, Kröten und Molche werden auch in Berlin immer seltener. Ein Hauptgrund für den Rückgang ist die Trockenheit der letzten Jahre. Doch auch der Verlust von Lebens-räumen spielt eine wichtige Rolle. „Angesichts der Bestandseinbrüche ist es ein Skandal, wie leichtfertig Berlin mit wichtigen Amphibienhabitaten umgeht", so ein NABU-Sprecher.  Kleingärtner sollten also mit gutem Beispiel vorangehen und Feuchtbiotope anlegen und pflegen.  Foto: Tümpelfrosch


Kommt es wirklich zum Volksbegehren für Berlins Kleingärten?

„Schon seit Jahrzehnten ist die dauerhafte Sicherung der Kleingärten immer mal wieder Thema fast aller Parteien, doch die Pläne sind immer wieder gescheitert. Jetzt im beginnenden Wahlkampf haben es einige Parteien wieder auf die Agenda gehoben. Zwar bietet der Kleingartenentwicklungsplan schon heute einen gewissen Bestands-schutz für die Gärten, aber eben nicht für alle. Der BUND plant ein Volksbegehren mit ganz ähnlichen Forderungen zur Sicherung der Kleingärten und wird dabei von den Sozialdemokraten unterstützt.“ Hier zum Bericht von Deutschlandfunk Kultur.


Schmargendorfer Frühlingsbad im Tagesspiegel

Hast Du Lust auf ein kleines Frühblüher-Quiz?

 

Schneeglöckchen, Krokus und Winterling erkennt natürlich jeder Kleingärtner auf den ersten Blick. Geht es aber bei Huf-lattich, Scharbockskraut oder Leber-blümchen auch so rasch? Hier findest Du ein kleines Frühblüher-Quiz von naturschutz.ch


Frühlingsstimmung in Berlin-Schmargendorf

Vor einigen Tagen herrschten noch Schnee und Frost, heute gibt´s Sonne, 15 Grad und Frühlingsstimmung in den Schmargendorfer Kleingärten: Die Hasel blüht ja schon länger, jetzt besuchen aber schon erste Bienen die gelben Winterlinge, Schnee-glöckchen bimmeln und Krokusse stecken die Köpfchen aus dem Rasen.


Über 1000 Waschbären leben schon in Berlins Kleingärten

Eine böse Überraschung werden in den bevorstehenden Wochen etliche Klein-gärtner erleben, die nach der Winterruhe zurück in ihren Garten kommen: Nicht selten hat ein Waschbär die Gunst der Stunde genutzt und sich unterm Dach der vorläufig ungenutzten Laube eingenistet. Aber so niedlich der Kleinbär mit der weißgrauen Gesichtsmaske und der dunklen Augenbinde auch sein mag – im Garten will ihn niemand haben. Hier der Bericht aus dem „Berliner Gartenfreund“.       Foto: W. Stürzbecher.


Der Schutz unserer Kleingärten - nur Wahlkampf-Sprüche?

Per Gesetz wollen Politiker von SPD und Linken Berliner Kleingartenanlagen be-sonders schützen. Bei Wohnungsneubau sollen sogar noch neue Parzellen entste-hen. Im Senat blickt man eher kopf-schüttelnd auf den Gesetzentwurf. Ist am Ende alles nur Wahlkampfgetöse? Auch die Grünen wollen einen noch besseren Schutz der Gärten als schon im Senat vereinbart. Dafür soll der bestehende KEP weiterentwickelt werden. Ein Flächensicherungsgesetz, zumal vor der Wahl im Herbst, hält die Partei aber für kaum realistisch. Hier zum Text aus dem Berliner Abendblatt.


Verhungerten bei diesem Frost und Schnee viele Vögel in Berlin und werden uns dann dieses Jahr jetzt weniger Mücken plagen?

Für manche Vögel ist die Lage dra-matisch. Eisvögel (Foto) etwa fliegen nicht davon, sind aber von offenen Wasserflächen abhängig. Wenn sie die nicht finden, sterben sie. Bei einem solch kalten Winterabschnitt können schon mal 80 Prozent einer lokalen Population sterben. Und bei Mücken? Die Kälte ist gar nicht so entscheidend, denn selbst wenn nun ganz viele Larven gestorben wären, lässt das keine Rückschlüsse darauf zu, ob es einen mückenfreien Sommer 2021 gibt. Entscheidend ist nicht der Winter, sondern der Frühling. Hier zum Interview mit Derk Ehlert in der Berliner Zeitung. Und zu einem Eisvogel-Bericht des Tagesspiegel.


Wundert das noch? Im ersten Bauabschnitt für die Bebauung der ehemaligen Kolonie "Wiesbaden" keine Sozialwohnungen geplant

Auf dem Gelände der ehemaligen Kolonie Wiesbaden sollen insgesamt rund 250 Wohnungen entstehen. 30 Prozent davon sollen nach dem Berliner Modell geför-dert werden. Für den ersten Bauabschnitt liegt die Baugenehmigung vor. Sie wurde bereits im Juni 2018 erteilt, die Baustelle ist eingerichtet und die Bauarbeiten haben begonnen. In diesem ersten Ab-schnitt sollen 60 Wohneinheiten ent-stehen. Sozialer Wohnungsbau ist jedoch im ersten Bauabschnitt nicht vorgesehen. Hier zum Text der Berliner Woche.


Diepgen und Momper: Was die Regiermeister aus dem Vorgestern von Berlins Kleingärten von morgen halten

Sollten alle bestehenden Berliner Kleingärten gesetzlich abgesichert werden?, fragt die BZ unsere Regier-meister-Oldies, Diepgen und Momper. Und beide Politik-Granden sind der Meinung, dass so eine Absicherung die Entwicklung der Stadt begrenzen würde, der bisherige Schutz für viele Parzellen vollkommen ausreichend sei. Hier zum Text aus der BZ.


Verordnete haben ihre Angst vor Kameras scheinbar ausgeknipst: BVV überträgt ihre Sitzung am 18. Februar erstmals auf YouTube

Seit Dezember finden die Sitzungen der BVV Cha-Wi online über das Konferenz-programm „Zoom“ statt. Aus rechtlichen Gründen sind Beschlüsse derzeit aber nur per Briefwahl möglich. Für interessierte Bürger gibt es immerhin eine Neuerung: Die nächste BVV-Sitzung wird am Don-nerstag, 18. Februar, ab 17 Uhr über YouTube gestreamt. Auf der Tagesord-nung u.a.: Einwohnerfragen sollen wieder schriftlich beantwortet werden können, Insekten freundliche Bepflanzung auf BVG-Wartehäuschen, Baupläne Regenrückhaltebecken … Hier zum Text aus dem Tages-spiegel Checkpoint.


"Was macht der Baustadtrat eigentlich beruflich?" Seit 2015 wurde in Charlottenburg-Wilmersdorf keine einzige Sozialwohnung gebaut!

Der einzige Bezirk Berlins, in dem seit 2015 keine einzige Sozialwohnung gebaut wurde, ist Charlottenburg-Wilmersdorf. In anderen Bezirken wurden in der Vergangenheit mehrere tausend Sozialwohnungen errichtet. „Seit Jahren kündigt der Stadtrat an, eine Bodenstiftung zu gründen, Milieuschutz auszuweiten oder Supermärkte mit günstigen Wohnungen zu überbauen. Doch außer heißer Luft kommt von Schruoffen-eger herzlich wenig. Ich frage mich, was der Baustadtrat beruflich macht“, so die Linksfraktion. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Senats-Studie zu Corona: Auch wenig Frei- und Grünflächen machen krank!

 

 Die Covid-19-Inzidenz fällt umso höher aus, wenn als Faktoren auch die Bevöl-kerungsdichte und die Bebauungsdichte höher sind und es weniger Frei- und Erholungsflächen gibt – das beweist eine Studie, die jetzt von der Berliner Senatsgesundheitsverwaltung veröf-fentlicht wurde. Darin heißt es wörtlich: „Je mehr Freifläche bzw. Erholungsfläche verfügbar ist, desto geringer ist die COVID-19-Inzidenz.“ Hier geht´s zum Beitrag des Tagesspiegels.

 

 


Volksbegehren für Berlins Kleingärten und Grünflächen geplant

Berliner Umwelt- und Kleingarten-verbände streben ein Volksbegehren zur Sicherung aller Frei- und Grünflächen in der Stadt an. Damit soll der „Netto-flächenverbrauch“ in Berlin auf Null gebracht werden. Das soll über Ausgleichsflächen geschehen, wenn Grünflächen bebaut werden, und durch ein grundsätzliches Umdenken in der Baupolitik. Beim Ausbau von Siedlungs- und Verkehrsflächen müsse es Grenzen geben. Stattdessen solle verstärkt im Bestand verdichtet werden. Hier zum Bericht vom Tagesspiegel. 


Umweltausschuss: nur Lippenbekenntnisse zur Kleingarten-Sicherung?

Es wurde manchmal laut im Umwelt-ausschuss des Abgeordnetenhauses. Es ging um einen besseren Schutz der Berliner Kleingärten durch ein Gesetz. Dabei wollen alle sich eigentlich einig sein, von Linkspartei bis hin zur AfD. Alle Parteien wollen die Berliner Kleingärten so weit wie möglich schützen. Um das Wie wird aber gestritten. Und niemand will es sich vor der Wahl im Herbst erlauben, die Kleingärtner gegen sich aufzubringen. Hier Bericht und Kommentar vom Tagesspiegel.


Eigentümer will Rückhaltebecken nicht überbauen

Die Idee der Degewo, das Regenrück-haltebecken an der Forckenbeckstraße mit Wohnungen zu überbauen, wird wohl nur eine Idee bleiben. Die Berliner Wasserbetriebe lehnen als Grundstücks-eigentümer eine Bebauung des Regen-beckens ab. Bei dem Grundstück handle es sich um eine geschützte Grünanlage, außerdem würde bei einer Überbauung die Funktion des Beckens beeinträchtigt. Hier zum Bericht der Berliner Woche.


Wahljahr: SPD und Linke wollen alle Kleingärten Berlins dauerhaft schützen

Die SPD hat sich das „Kleingartenflächen-sicherungsgesetz“ sogar ins Wahlpro-gramm geschrieben, auch die Linke kämpft dafür. Gegen das Gesetz gibt es aber enorme rechtliche Bedenken, nicht nur bei den Grünen, sondern auch im Senat. Der Streit ist besonders im Wahl-kampfjahr heikel. Zurzeit arbeitet der wissenschaftliche Dienst des Abgeord-netenhauses auf Antrag der Grünen an einem Rechtsgutachten. Es soll bis Ostern vorliegen. Hier der Bericht dazu aus dem Tagesspiegel.


Kleine Gärten, große Wut in Berlin

Ob Erholungsanlage oder Kleingarten-siedlung, die grünen Oasen in der ver-dichteten Großstadt Berlin geraten mehr und mehr unter Druck. Denn dort, wo heute noch fleißig gegärtnert wird, könn-te auch dringend benötigter Wohnraum entstehen. Und darüber hinaus könnte auch die dazu nötige Infrastruktur wie etwa Straßen, Schulen, Turnhallen, Kitas, Polikliniken oder Krankenhäuser gebaut werden. Damit aber stehen nun in der ganzen Stadt Kleingartenanlagen zur Disposition. Denn nichts ist in der schnell wachsenden Hauptstadt so begehrt wie Bauland. Aber Berlin hat sich das Ziel gestellt, trotz wachsender Bauleistungen bei der Flächenneuversiegelung spä-testens 2030 keinen weiteren Anteilszuwachs zuzulassen. Hier zum Bericht der SZ.


Winterzauber: endlich mal wieder Schnee

Über Nacht sind die Schmargendorfer Gärten kräftig eingepudert. Amseln freuen sich jetzt über letzte Äpfelchen am Baum. Hunde toben aufgeregt im frischen Weiß. Kinder lassen sich auf Schlitten ziehen. Vergessene (oder vorzeitige) Ostereier tragen saubere Mützchen. Und über allem liegt eine himmlische Ruhe...


Wie wichtig auch in Berlin wohnungsnahe alltägliche Natur für uns ist: Bäume wirken wie Antidepressiva!

Grün wirkt – auch und gerade in der Stadt. Das hat nun ein Forscherteam aus Leipzig in einer aktuellen Studie belegt: In der Stadt sind Menschen weniger depressiv, wenn Sie Bäume in der Nähe ihrer Wohnung haben. Wer in der unmittelbaren Nachbarschaft, also in einer Distanz von we-niger als 100 Metern, Bäume findet, bekommt mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit Antidepressiva verschrieben. Der Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Stadtgrün war besonders deutlich bei sozial schwächeren Men-schen – also jener Bevölkerungsgruppe, die für Depressionen besonders anfällig ist. Hier der Bericht aus Geo.


Schon gewusst? Es gibt in Deutschland 83 Marienkäfer-Arten

Ihre Figur ist ähnlich, ihre Färbung jedoch nicht: Die Grundfarben der 83 Marienkäfer-Arten in Deutschland variieren zwischen rot, gelb, orange, braun oder ganz schwarz, wiederum betupft mit schwarzen, weißen, braunen oder orangen Punkten. Die meisten Arten haben ganz glatte, glänzende Flügeldecken, einige tragen aber einen dünnen Pelz. Hier geht´s zum Text der Heinz Sielmann Stiftung. 


Igel leben in Berlin nicht isoliert

Eine Großstadt birgt viele Hindernisse für Säugetiere mit eingeschränkter Mobilität - wie Igel. Diese Barrieren erscheinen oft unüberwindbar, wie Autobahnen, Kanäle oder Zäune, und behindern den Kontakt zwischen Igeln, was zu einer genetischen Isolation führt. Eine Studie des IZW an 143 Igeln ergab aber, dass solche Bar-rieren die Igelpopulation im städtischen Berlin nicht beeinflussen. Der hohe Grünanteil in unserer Stadt scheint also aus-reichend Lebensraum für Igel zu bieten, um die Konnektivität in der ganzen Stadt aufrechtzuerhalten. Hier zum Text des MDPI.


So schön liest sich unser neues Nebenan

Seit Mai 2020 sind die 4 Gebäude auf den Baufeldern C und D nebenan auf dem früheren Gelände der Kleingartenkolonie Oeynhausen fertig, für die rund 150 Parzellen weichen mussten. Sie wurden von den Architekten Modersohn & Freiesleben konzipiert. Wer´s denn möchte, kann hier noch einiges nachlesen: Wie viele Zimmer die 232 Wohnungen bieten, es gibt Grund-risse, Ansichten, Lageplan, beabsichtigte Fernwirkung und Farbnuancen (dazu auch in die kleinen Fotos reinklicken). Hier der aktuelle Beitrag von baunetz.de


Wie überwintern eigentlich Wildbienen?

Die solitären Wildbienen sind im Gegen-satz zu Honigbienen Einzelgänger. Die Lebensdauer einer Wildbiene beträgt je nach Art nur etwa vier bis sechs Wochen. Die meisten Wildbienen sterben also vor dem Winter und lediglich der Nachwuchs überwintert als Ei, Larve oder Puppe in hohlen Pflanzenstängeln, selbst gegra-benen Gängen in der Erde oder in Totholz. Bei der Blauschwarzen Holz-biene überwintern Männchen und Weibchen. Dazu suchen sie sich Baum-höhlen oder andere Hohlräume, in denen sie gemeinschaftlich überwintern. Bei den Hummeln stirbt der ganze Staat im Spätherbst. Mit Ausnahme der Königin – die Hummelköniginnen überwintern im Boden, unter Laub und Totholz. Hier zum Bericht aus Wildbienenglück.


Totholz - einfach mal liegen lassen!

Egal, ob ein Stamm oder ein Asthaufen – wir sollten den eigenen Garten nicht immer und überall aufräumen, sondern Totholz auch mal stehen oder liegen lassen. In Deutschland leben etwa 1400 Käferarten von und mit totem Holz, auch viele Bienen oder Wespenarten. Besonders naturnah ist es, wenn wir Totholz mit Sträuchern oder Wildgräsern kombinieren. Hier zum Bericht des BR.


Was wir vielleicht noch nicht über unseren Boden wussten

Wusstest Du, dass sich im Boden unter einer fußballplatzgroßen Fläche Boden-lebewesen im Gewicht von rund 11 Tonnen tummeln – so schwer wie etwa 160 Menschen? Das steht im ersten Bodenreport, den das Bundesamt für Naturschutz jetzt veröffentlichte. Da findest Du auch, dass täglich in Deutsch-land 56 Hektar Boden versiegelt werden, warum Mulchen oder Gründüngungspflanzen so wichtig und Regenwürmer ein Indikator für gesunden Boden sind. Hier geht es zum Text des Reports. 


Stadtnatur-Ranger jetzt auch in der City West

Koordiniert durch die Stiftung Naturschutz Berlin sind ab sofort 22 Stadtnatur-Ranger stadtweit unterwegs, um öko-logisch bedeutsame Flächen in den Bezirken zu erhalten und weiter zu ent-wickeln. Zum Revier der neuen Ranger zählen in den Bezirken vor allem Schutz-gebiete sowie Parks und Grünflächen. In Charlottenburg-Wilmersdorf werden sie unter anderem im Grunewald, an der Lieper Bucht sowie im Ruhwaldpark anzutreffen sein. Hier die Mitteilung des Bezirksamtes.


Salzstreuen ist in Berlin verboten!

Streusalz ist in Berlin bereits seit einigen Jahren für den privaten Gebrauch verboten: Das Streu-salz reichert sich in Böden an, belastet Gewässer und schädigt ohnehin schon dürregeplagte Straßenbäume. Wer Streusalz privat verwendet, verstößt gegen gleich zwei Gesetze: das Straßenreinigungsgesetz und das Berliner Naturschutzgesetz. Der NABU Berlin fordert jetzt, dass Streusalz aus dem Sortiment der Bau- und Supermärkte verschwin-den soll. Denn das Bußgeld müssen am Ende die Verbraucher zahlen und nicht die Geschäfte – immerhin bis zu 50.000 Euro. Hier geht´s zum NABU-Bericht.


Den "Gartenfreund" nur noch digital und mit Archivfunktion lesen?

Leser des „Gartenfreund“ haben die Möglichkeit, neben der gedruckten Ausgabe, auch das ePaper zu lesen. Sie haben in der digitalen Form nicht nur die aktuellste Ausgabe im direkten Zugriff, sondern auch alle Archiv-Ausgaben seit Januar 2016. Derzeit also bereits über sechzig Ausgaben, die Du online auch im Volltext durchsuchen kannst. Du möchtest jetzt den „Gartenfreund“ nur noch digital beziehen? Hier findest Du die Infos dazu.

 

 


So können Projekte für "grüne Oasen" realisiert werden

Der Landesverband der Gartenfreunde unterstützt in jedem Jahr ausgewählte Projekte in den mehr als 800 Berliner Kleingartenvereinen. Hinzu kommt – und dies nun schon seit mehreren Jahren –, dass die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dem Landes-verband eine feste Summe zur Verfügung stellt, die dazu beiträgt, dass auch komplizierte und oft kostenträchtige Projekte realisiert werden können. Hier geht´s zum Bericht des Landesverbandes.


Erste Ergebnisse der "Stunde der Wintervögel" des NABU

Rekordteilnahme! Bislang meldeten schon 4878 Vogelfreunde aus 3257 Berliner Gärten oder Parks 110.058 Vögel. Der Haussperling liegt wieder unan-gefochten an der Spitze (+ 4 %), gefolgt von Kohlmeise (- 4 %) und Nebelkrähe (+8 %). Auf Platz 4 schaffte es die Rin-  geltaube (+ 34 %) gefolgt von Blaumeise (-10 %) und Amsel (+ 7 %). Mit einem Riesensatz schaffte es der Star (+ 51 %, Foto) auf Platz 7. Bis zum 18. Januar können Beobachtungen vom letzten Wochenende noch gemeldet werden. Hier zum Beitrag des NABU. Foto: NABU/Marc Scharping


Kommt in Berlin die Kastrationspflicht für Katzen?

Berliner Tierhalter dürfen fortpflan-zungsfähige Kater und Katzen mög-licherweise künftig nicht mehr frei herumlaufen lassen. Das geht aus einem Verordnungsentwurf von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hervor. Künftig dürften Katzen demnach bereits ab einem Alter von fünf Monaten nicht mehr unkontrolliert ins Freie. Tiere, die kastriert oder sterilisiert sind, könnten das Haus verlassen, wenn sie mit einem Mikro-chip gekennzeichnet sind und das Tier bei einem privaten Haustierregister angemeldet ist. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Die Mai-Langhornbiene ist Wildbiene des Jahres 2021

Die Männchen schlafen in Männer-WGs, den Weibchen macht beim Graben von Tunneln für den Nach-wuchs so schnell keiner was vor: Die Mai-Langhornbiene ist "Wildbiene des Jahres 2021"! Sie übernachtet in Blüten, hat aber auch so starke Mundwerk-zeuge, dass sie sich die ganze Nacht seitwärts oder manches Mal auch kopfüber an Stängeln festhalten kann. Im Gegensatz zu Brandenburg gilt die Mai-Langhornbiene in Berlin noch als ausgestorben. Hier geht´s zum Bericht von „Deutschland summt“. 


Mit Wohnungen überbauen oder nicht - ist das Regenrückhaltebecken an der Forckenbeckstraße ein Biotop?

Das Regenrückhaltebecken an der Forckenbeckstraße in Schmargendorf soll mit 200 günstigen Wohnungen überbaut werden. Die landeseigene Wohnungs-baugesellschaft Degewo will insgesamt sieben Häuser auf einem Plateau über dem Wasser errichten. Sie stellte das Projekt in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Charlottenburg-Wilmersdorf vor. Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) und seine Fraktion hatten Vorbehalte – wegen des Umweltschutzes. Das Becken und seine Umgebung sind offiziell als Grünfläche anerkannt. Und die Bebauung von Grünflächen ist aufgrund eines Bürgerentscheides im Bezirk verboten. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Zählst Du mit bei der Stunde der Wintervögel?

Vom 8. bis 10. Januar 2021 gibt es zum elften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“: Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Vor einem Jahr waren Spatz, Kohlmeise und Blaumeise am häufigsten registriert worden. Hier findest Du alle Infos. 


Eine Neubürgerin ist die Libelle des Jahres 2021

Der BUND und die Gesellschaft deutsch-sprachiger Odonatologen haben die Wanderlibelle (Pantala flavescens) zur "Libelle des Jahres 2021" gekürt. Sie wurde erst 2019 das erste Mal in Deutschland nachgewiesen. Dies hängt mit der steigenden mittleren Temperatur und den veränderten Klimabedingungen auf dem europäischen Kontinent zusammen. Die Wanderlibelle trägt ihren Namen zurecht, denn sie kann mehrere Stunden ununterbrochen in der Luft bleiben und so große Strecken zurücklegen. Hier der BUND-Bericht.


2018 bis 2020 waren in Berlin die drei wärmsten Jahre seit Messbeginn

Seit die Dahlemer Wetterstation 1908 in Betrieb ging, sind in Berlin die wärmsten drei Jahre 2018, 2020 und 2019. Die Mitteltemperatur aller 113 Jahre liegt bei 8,8 Grad. Aber 2018 hatte bereits ein Temperaturmittel von 11,2 Grad. Die beiden anderen Jahre, 2019 und 2020, liegen bei 11,1 Grad. Diese Werte sind so hoch, als wäre Berlin auf dem Globus 1000 Kilometer weiter südwärts gerutscht. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Warum Nistkästen gesäubert werden sollten

In Nestern sind oft Parasiten wie Milben oder Zecken, die die nächste Brut befallen können. Außerdem ist in einem Nistkasten spätestens nach drei Jahren kaum noch Platz für ein neues Nest, denn Vögel entfernen das Alt-Material selbst eher nicht. Und wenn sie dann doch ein Nest auf dem alten bauen, können Vögel leichter zur Beute von Mardern oder anderen Nesträubern werden. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Welcher Vogel fliegt jetzt auf welches Futter?

Gehackte Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Mehlwürmer, Äpfel, Rosinen... Womit locken wir jetzt welche Vögel ans Futterhäuschen? Welche Art bevorzugt welchen Leckerbissen? Hier zeigt Euch eine NABU-Grafik, welcher Wintervogel was am liebsten frisst.


Geruhsame und gesunde Weihnachtstage!

Am Ende dieses so ganz besonderen Jahres, in dem wir es noch mehr schätzen konnten, einen Garten haben zu dürfen, wünschen wir Euch nette, nicht zu einsame Tage und vor allem viel Gesundheit! Und für alle Kleingarten-Freunde hoffen wir auf ein gutes Jahr 2021 - vor allem ohne Angst um die Zukunft der Parzelle!


Es wird jetzt auch an der Kita nebenan gearbeitet

Jahre, nachdem Parzellen der Schmargendorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen im Rosenweg dafür geräumt werden mussten, wurde jetzt endlich mit dem Bau der Kita an der Forckenbeckstraße 69 begonnen. Der bis auf das Kopfgebäude eingeschossig ge-plante Bau (s. Modell) soll 120 Plätze bieten und in einem Jahr fertig sein. 


Es gibt wieder schriftlich beantwortete Einwohnerfragen

Der BVV-Geschäftsordnungsausschuss fordert das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf auf, „während der pandemiebedingten Kontakt-beschränkungen die eingereichten Einwohner-fragen schriftlich zu beantworten.“ Ein großer Erfolg für die Bürgerinitiativen, die das Recht auf schriftliche Beantwortung einforderten. Das Bezirksamt hatte seit Anfang 2020 Einwohner-fragen nur noch beantwortet, wenn die Frage-steller persönlich in der BVV erschienen. Quelle: "Aktive Bürger Berlin". Siehe dazu auch unsere Einträge hier vom 20. November, 18. und 13. September etc.

 

 


Wie frau mal eben einen Vogelkuchen backt...

Apfelkuchen, Butterkuchen, sogar Hunde-kuchen kannte unsere "Oeynhausen"-Gartenfreundin Xenia. Jetzt sollte es ein Vogelkuchen werden – als Leckerei für gefiederte Gäste in der kalten Jahreszeit. Amüsant beschreibt Xenia, warum vor dem „Backen“ doch vielleicht lieber erst das Rezept studiert werden sollte und warum hier auch ein bisschen Frisch-haltefolie ganz nützlich sein kann. Wie schließlich noch aus Haferflocken, Erdnüssen, Rosinen, Sonnenblumenkernen, Kleie und Kokosfett der Kuchen fertig wurde, kannst Du hier in Xenias bekanntem Gartenblog nachlesen.


Wie gefährlich Scheiben für Vögel sein können

Nachdem eine Waldohreule auf einer Berliner Terrasse von mehreren Krähen bedrängt worden war, kollidierte sie beim Versuch wegzufliegen gleich mehrfach mit einer Scheibe. Die Eule verletzte sich dabei an den Augen und erlitt ein Anflugtrauma, wurde in der Wildvogelstation eingeliefert und versorgt. Hier der Bericht des NABU. 


Deutschland verliert jedes Jahrzehnt fast zwei Prozent seiner Pflanzenarten

Die blauen und roten Farbtupfer auf reifenden Getreidefeldern sind weit-gehend verschwunden. Feld-Rittersporn oder Klatschmohn sind dem Einheits-Gelb der Ähren gewichen. Und inzwischen sind viele weitere Arten von in Deutschland heimischen Pflanzen betrof-fen. Bereits 71 Prozent der untersuchten 2136 Pflanzenarten sind seit den 1960er Jahren deutschlandweit auf dem Rückzug. Jetzt gibt es dazu eine deutschlandweite quantitative Analyse. Hier zum Beitrag des Tagesspiegel.


Quiz: Weißt Du, wie Tiere überwintern?


 Wenn die Tage kürzer und kälter werden, bereitet sich die Tierwelt mit unterschiedlichsten Strategien für den Winter vor. Viele Vögel sind in Richtung Süden abgeflogen. Andere Tiere ziehen sich in ihre Höhlen zurück und schlafen, bis der Frühling wieder kommt. Was weißt Du über die verschiedenen Überwinterungsstrategien? Welcher Schmetterling bildet sein eigenes Frostschutzmittel? Hält der Dachs eigentlich Winterschlaf? Oder wie überleben Wespen die kalte Jahreszeit? Hier geht´s zum Quiz von Naturschutz.ch

 


Wann lag eigentlich zum letzten Mal richtig Schnee in Berlin?

 

 

Die Berliner Morgenpost machte die Berliner Schneehöhen der vergangenen 40 Jahre aus Daten des Deutschen Wetterdienstes in einer Grafik sichtbar. Danach gab es die maximale Schneehöhe mit 44 cm im Dezember 2010, gefolgt von 40 cm im Dezember 1993. Die meisten Schneetage wurden mit 95 in den Wintern 1995/96 und 2005/06 gezählt. Ohne einen einzigen Tag mit Schneedecke blieb in dieser Zeit seit 1980 nur der Winter 2019/20. Hier geht es zur Grafik, die sich (unten rechts) vergrößern lässt.

 

 


Städte wie Berlin hell zu beleuchten, bringt Tiere aus dem Takt

Nachts sind in besiedelten Gebieten Straßen und Umgebung hell beleuchtet. Oft strahlt dieses Licht ungehindert in alle Richtungen, auch in den Himmel. Viele nachtaktive Tiere werden davon negativ beeinflusst. Auch für Menschen ist dies nicht gesund. Haben sich doch alle Arten, auch der Mensch, über Jahr-millionen an den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Das gilt für das Verdauungssystem, den Schlafrhythmus und an-dere körpereigene Prozesse. Nächtliches Kunstlicht bringt viele Tierarten aus dem evolutionären Takt. Dies kann bei Vögeln, Insekten und Fledermäusen der Fall sein. Hier zum Grüne Liga-Bericht


Vier Forderungen, um Berlins Stadtgrün zu schützen!

Die verfügbare Fläche Berlins ist endlich und immer mehr Menschen werden sich immer weniger Freiraum teilen müssen. Wer die Stadt entwickeln will, muss die Grünflächen mitentwickeln, in ihrer Men-ge mindestens erhalten, wenn nicht sogar vermehren. Die grüne Infrastruktur bildet ein unabdingbares Sicherheitsnetz für die Stadt. Bis 2030 muss Berlin das selbst gesteckte 0 Hektar Ziel erreichen, so dass für jeden Quadratmeter Boden, der neu versiegelt wird, die gleiche Menge auch wieder entsiegelt und renaturiert wird. Hier weitere Forderungen und der Text von der umweltzoneberlin.de