Was kann ich als Anwohner tun, wenn vor der Haustür gefällt wird?

Ganz Berlin baut. Überall, wo neue Flächen versiegelt werden, Gerüste auf-gestellt oder Ufer befestigt werden, müssen meistens auch Bäume und Sträucher weichen. Doch sind die Fäll-Maßnahmen immer notwendig oder auch rechtens? In der Zeit vom 1. März bis 30. September verbietet das Berliner Natur-schutzgesetz (NatSchG Bln), "… Bäume, Gebüsch, Ufervegetation oder ähnlichen Bewuchs abzuschneiden, zu fällen, zu roden oder auf andere Weise zu beseitigen". Ob und wann trotzdem gefällt und gerodet werden darf und unter welchen Auflagen - hier die Tipps vom NABU.


Wie wirkt sich der milde Winter auf Pflanzen und Tiere aus?

Kohlmeisen, Blaumeisen oder Kleiber beginnen bei diesen milden Tempera-turen mit ihren Reviergesängen und kundschaften günstige Nistmöglichkeiten aus. Einige Zugvögel kann man früher zurückerwarten, dazu gehören neben dem Star weitere Kurzstreckenzieher wie die Feldlerche. Treiben Pflanzen und Bäume zu früh aus, und wird es wieder kälter, stoppt der weitere Austrieb. Bleibt es allerdings mild und die Bildung von Blatt- und Blütenknospen schreitet weiter voran, haben spätere Frosteinbrüche deutlich schwerwiegendere Folgen. Mehr Info und wie es Insekten, Igeln oder Amphibien ergeht - hier der Text des NABU.


Ausstellung "giftfreie Gärten" eröffnet

In den Räumen des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde wurde jetzt die Wanderausstellung “Giftfreie Gärten” der Grünen Liga Berlin eröffnet. „Wir Klein-gärtner werden die Wanderausstellung nutzen und können damit die hohe Bedeutung des ökologischen Gärtnerns für das Berliner Kleingartenwesen herausstellen", erklärt Michael Matthei. „Gemeinsam sind wir auf dem richtigen Weg, die Chemie aus unseren Gärten zu verbannen und Alternativen wie zum Beispiel Pflanzenstärkungsmittel gezielter im Kleingarten einzusetzen“, so der Verbandspräsident weiter. Hier der Bericht des Landesverbandes.

 

 


Bestäubung funktioniert in Großstädten besser als auf dem Land

Ein Wissenschaftler-Team wollte den Effekt eines urbanen Umfeldes auf Insektenbestäuber und die Bestäubung untersuchen. Dafür verglich es blüten-reiche Flächen in Innenstadtlage wie Parks und Gärten mit solchen im direkten Umland neun deutscher Groß-städte (Berlin, Braunschweig, Chemnitz, Dresden, Göttingen, Halle, Jena, Leipzig und Potsdam): Am erfolgreichsten wurden Pflanzen in den Innenstädten bestäubt. Hier wurden die Blüten häufiger besucht als auf dem Land. Drei von vier der erfassten Blütenbesucher waren Hummeln. Die zweitwichtigste Bestäuberin war die Honigbiene. Hier der Text von naturschutz.ch

 

 


Berlin verlor in 6 Jahren 8915 Straßenbäume

Zwischen 2012 und 2018 verringerte sich die Zahl Berliner Straßenbäume um fast 9000. Das ergibt eine schrift-liche Anfrage des CDU-Abgeordneten Danny Freymark. Die Gründe lagen – nach Angaben des Senats – sowohl in den extremen Wetterereignissen in dieser Zeit (Baumstürze durch Stark-regen und Stürme, Absterben aufgrund von Hitze und Trockenheit), als auch im hohen Anteil an Altbäumen. Im Durchschnitt sind weit über 40 % der Bäume an öffentlichen Straßen über 40 Jahre alt. Hinzu kommen Mängel in der Pflege, die durch die schwierige personelle und finanzielle Situation der bezirklichen Straßen- und Grünflächenämter begründet ist. Hier der Text der Drucksache 18/22191. 


Hat Eure Kolonie schon die Gartenbox?

An welchen Pflanzen sammeln Wildbienen und Co. ihre Nahrung, wo und wie bauen sie ihre Nester? Wer bestäuberfreundlich gärtnern möchte, hat einige Fragen. Die Gartenbox „Bestäubend schön Berlin“ gibt Antworten und lädt ein, den Garten aus einer neuen Perspek-tive kennenzulernen. Und städtischen Lebens-raum zu schaffen! Die aufklappbare Gartenbox enthält ein mobiles Karteikartensystem, das einen einfachen Zugriff auf die gesuchten Antworten ermöglicht. Das Projekt „Bestäubend schön Berlin!“ hat die Gartenbox ordentlich aufgemöbelt und gibt sie ab jetzt kostenfrei an engagierte Garteninitiativen in Berlin weiter. Hier weitere Infos.


Neuer VDGN-Chef

Christian Gräff, Berliner CDU-Abgeordneter (Foto), war seit Juni 2019 auch Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN). Gräff (41) scheidet jetzt aus dem VDGN aus. Ein Nachfolger steht auch schon fest: Jochen Brückmann, Experte für Stadtentwicklung bei der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK). Der VDGN wurde 1994 gegründet, hat rund 20.000 Mitglieder in Berlin, engagiert sich auch für den Erhalt von Kleingärten. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Einladung zur Saatgut-Börse

NABU und andere laden zur jährlichen Saatgut-Tauschbörse ins Foyer der Berliner Stadtbibliothek ein: Sonnabend, 14. März, 14:00 – 17:00 Uhr, Breitestraße 30-36 in 10178 Berlin, Eintritt ist frei. Eine Gelegenheit, sich mit anderen Pflanzenliebhabern auszu-tauschen und neue Samensorten mit nach Hause zu nehmen. Im Angebot: Biologische Balkongestaltung, Pflegetipps für Zier- und Nutzpflanzen, bienen-freundliches Gärtnern und vieles mehr. Für Informationen und Anregungen stehen Experten sowie passende Medien zur Verfügung.

 

 


Manchmal sorgt ja energischer Bürgerprotest doch noch zumindest für Aufschub - und vielleicht sogar für Nachdenken!

Die mindestens 13 Bäume in der Wilmers-dorfer Straße Wilhelmsaue werden nach heftigen Bürgerprotesten jetzt doch nicht bis Ende Februar gefällt, heißt es bei den Wasserbetrieben. Da für die Bürger viele Fragen offen seien, für deren Beantwortung bis zum Beginn der Brutperiode am 1. März die Zeit nicht ausreiche, habe man sich entschlossen, die Fällungen auszusetzen und frühestens im Oktober stattfinden zu lassen. Die Äußerungen der Bürger auf der Informationsveranstaltung zwei Tage zuvor scheinen also Wirkung gezeigt zu haben. Hier der Bericht aus der Berliner Woche. Siehe auch unseren gestrigen Vorbericht.


Sind Kleingartenanlagen ökologische Ausgleichsflächen oder nicht?

Wenn durch Neubauten Grünflächen verloren gehen, muss eine Kompen-sation geschaffen werden, um die ökologische Balance wiederherzustellen. Das sieht die so genannte Eingriffs-regelung vor, die seit über vier Jahr-zehnten im deutschen Naturschutzrecht verankert ist und immer weiter kon-kretisiert wurde. Berlin hat im kommen-den Jahrzehnt großen Bedarf an Kompensationsgrün und will dabei neue Wege gehen. Doch offenbar klammert das geplante Ökokonto Kleingartenanlagen einmal mehr aus – sie seien als Ausgleichsflächen im großen Maßstab ungeeignet. Hier der Bericht aus dem Berliner "Gartenfreund".


So einfach geht, Bäume zu fällen. So schwer fällt es, Bürger zu beteiligen

Für Leitungs- und Schachtarbeiten der Wasserbetriebe in der Wilmersdorfer Straße Wilhelmsaue sollen mindestens 13 Bäume gefällt werden  – eine Entscheidung, die aus „wirtschaftlichen Erwägungen“ gefallen sei. Informationen dazu für Bürger hatte es kaum gegeben, Emails, Anfragen, Bitten um Akteneinsicht, rechtliche Bedenken und das Schreiben eines Rechtsanwalts seien unbeantwortet geblieben. Das Grünflächenamt teilte jetzt dazu mit: Das Amt habe zu wenig Mitarbeiter, um solche Bürgereingaben zeitnah zu beantworten. Hier der Bericht der Berliner Woche und ein Vorbericht.


Warum fühlen sich Eichhörnchen in Berlin so wohl?

In der Stadt wird Eichhörnchen meist nicht nachgestellt, sie werden nicht verfolgt. Das war früher auf dem Land anders und ist es immer noch. Dann sind in der Stadt die Baumbestände sehr unterschiedlich zusammengesetzt, sie sind auch unterschiedlich alt. In der Stadt werden Jahr für Jahr mehr Eicheln, Buch-eckern, Hasel- und Walnüsse produziert als draußen, wo es gute und sehr schlechte Jahre gibt. Und: Menschen sind in der Stadt den Eichhörnchen wohlgesonnen. Sie werden gefüttert, die Bevölkerung tut viel, um sie auch halb zahm zu halten. Hier der Bericht aus der Berliner Zeitung.


Cornelsenwiese wird wohl bebaut, weil die CDU sich "umentscheiden" hat

Die Schmargendorfer Cornelsenwiese wird bebaut. Da gibt es wohl spätestens seit der jüngsten Bauausschusssitzung keinen Zweifel mehr. Denn am Rande der Sitzung bestätigte der Bezirksverordnete Hans-Joachim Fenske (CDU), dass die CDU fortan klar hinter dem Wohnbau-projekt des Investors Becker & Kries stehen würde. Noch im Frühjahr letzten Jahres schien die Bebauung so gut wie vom Tisch zu sein. Der Antrag des Bauausschusses, das Bebauungsplanverfahren voranzutreiben, erhielt damals bei der Abstimmung in der Bezirksverordnetenversammlung 18 Ja- und genauso viele Nein-Stimmen und wurde deshalb abgelehnt. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.

 


Bürgerinitiativen contra Bezirksbürgermeister

Elf Bürgerinitiativen aus dem Bezirk Charlot-tenburg-Wilmersdorf, darunter auch die BI „Schmargendorf braucht Oeynhausen“, haben in einem gemeinsamen Schreiben an die Fraktionen der BVV und die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung dringend empfohlen, bei der bisherigen Regelung der Einwohnerfragen zu bleiben. Grund: Bezirksbürgermeister Naumann hatte schriftlich mitgeteilt, dass vom Bezirksamt ab sofort Einwohnerfragen nicht mehr beantwortet werden, wenn der Fragesteller nicht persönlich in der Fragestunde anwesend ist. Siehe auch unser Eintrag auf dieser Seite zu diesem Thema vom 25. Januar.


Trotz Protesten: Bebauungsplanverfahren für Cornelsenwiese geht weiter

Im Streit um eine Wohnbebauung der Cornelsenwiese in Schmargendorf hat das Bezirksamt die Bürgerbeteiligung aus-gewertet und ist zum Ergebnis gekom-men, dass keine der Einwendungen unüberwindliche Hürden für das Projekt aufzeigt. In der jüngsten Sitzung des BVV-Stadtentwicklungsausschusses rechneten Amtsvertreter für Februar bis März mit einem Bezirksamtsbeschluss für die Bebauung. Ein BVV-Beschluss könne noch „vor der Sommerpause“ folgen. Hier der Bericht aus Tagesspiegel-Leute.


Grünflächen verlängern Leben!

Sind viele Beton liebende Stadtplaner und Grün-plattmacher etwa potentielle Totmacher?

Denn wer in der Nähe von Grünflächen und Parks wohnt, scheint jedenfalls eine höhere Lebens­erwartung als andere Stadt­menschen zu haben. Erhöht man den Vegetations­index um 0,1, sinkt die Zahl vorzeitiger Todes­fälle unter jenen, die maximal 500 Meter vom Grünen entfernt wohnen, um immerhin 4 Prozent. Hier geht´s zum Text der Stiftung Warentest.


Ab 1. März ist nur noch "gebietseigenes" Saatgut erlaubt

Um die genetische Vielfalt zu erhalten, wurde nach der Novelle des Bundesnaturschutz-gesetzes (BNatSchG) im Jahr 2009 im Paragraf 40 Absatz 1 BNatSchG festgelegt: In der freien Natur sollen nun vorzugsweise Pflanzen oder Saatgut verwendet werden, die ihren genetischen Ursprung in der jeweiligen Region haben. Dazu ist Deutschland in acht Produktionsräume mit 22 Ursprungsgebieten eingeteilt. Ab dem 1. März 2020 dürfen nicht-gebietseigene Pflanzen und Saatgut nur noch mit Genehmigung ausgebracht werden. Durch diese Regelung sollen einer weiteren Florenverfälschung effektiv entgegengewirkt sowie Produktion und Verwendung gebietseigener Gehölze und Saaten gefördert werden. Hier geht´s zur Info des Bundesministeriums für Umwelt, zum Leitfaden sowie zum fb-Post von "Deutschland summt."


Sind Naturgärtner die besseren Menschen?

Der Eine mag es ordentlich mit akkurat gestutzten Hecken, der Andere liebt den Wildwuchs – und dann gibt es auch noch die Schottergärtner, in deren Garten möglichst wenig oder gar keine Pflanzen vorkommen sollen. Für Blanka Stolz, Herausgeberin des Buches „Die Philosophie des Gärtnerns“, ist es kein Zufall, welchen Gartentyp man wählt: „Man kann an einem Garten sehr deutlich ablesen, wie der Mensch, der Gärtner mit der Natur umgeht und dann vielleicht aber auch mit der ganzen Welt“, sagt sie. Hier geht es zum Beitrag des Deutschlandfunks.

 

 


Schweizer Vogel des Jahres: der Neuntöter

Der mit seiner schwarzen Piratenbinde, dem grauen Kopf und dem rostroten Rücken gut erkennbare Neuntöter war noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts recht häufig. Er fand überall Hecken mit Dornbüschen oder Wildrosensträuchern und in den Wiesen ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Insekten wie Heuschrecken, Grillen und Schmetterlingen sowie kleine Mäuse oder Eidechsen. Da Insekten bei Regenwetter kaum aktiv sind, entwickelte der Neuntöter ein interessantes Verhalten: Er legt Vorräte an, indem er seine Beutetiere auf Dornbüschen aufspießt. Die Legende besagt, dass er immer zuerst neun Beutetiere so „einlagere“, bevor er zu fressen beginne. Dies brachte ihm die Namen Neuntöter ein. Hier der Text von Naturschutz.ch.


Wir tun was für Bienen

Die Vielfalt unserer Wildbienen ist erstaunlich, die kleinsten der in Deutschland vorkommenden über 500 Arten sind gerade 3 Millimeter groß, die größten bis zu 3 Zentimeter. Sie alle brauchen unsere Hilfe, deshalb geht 2020 der bundesweite Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" in die nächste Runde! Vom 1. April bis zum 31. Juli 2020 können die Wettbewerbs-beiträge eingereicht werden - in acht Kategorien. Bitte denkt immer auch an die Dokumentation des Vorher-Zustands der (um)gestalteten Flächen! Hier gibt´s Tipps, Infos und die Gewinner des Vorjahres.


Der Frühling als Frühchen

 

Geht es nach der Haselnuss, hat der Frühling in Brandenburg bereits begonnen: Schon am 25. Januar blühte der Strauch, wie das Umweltministerium am Montag mitteilte. Die Haselnuss (Foto) ist den Angaben nach die Referenzpflanze für den Vorfrühling. Damit endete der Winter 2019/2020 bereits im Januar - und war damit der kürzeste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen. Hier geht es zum Text des Tagesspiegel.


Immer seltener Schnee und Winter in Berlin

Weihnachten gab es keinen, eben sowenig zu Silvester, bald ist auch der Januar um – und noch immer ist kein Schnee in Sicht. Allzu viel fällt in Berlin und Brandenburg ohnehin meist nicht, doch dieser Winter sticht heraus. Schnee, vielmehr dessen Fehlen, könnte künftig zur Regel werden. Mit bedeutenden Folgen für Mensch und Natur. Hier der Text des Tagesspiegel.


Was die "ergrünende" Berliner SPD-Fraktion so behauptet zu wollen

"Wir wollen Kleingartenanlagen in Berlin dauerhaft sichern und ökologisch weiterentwickeln, auch solche, die sich in privatem Eigentum befinden; hierfür streben wir eine gesetzliche Regelung an, in der die weiteren Einzelheiten dazu geregelt werden." Und: "Berliner Parks, Bäume und Sträucher gut zu pflegen, ausreichend zu wässern und zu düngen und die Bodengesundheit zu verbessern, ist daher eine wichtige Aufgabe unserer Umweltgerechtigkeits- und Sozialpolitik." Nachzulesen in der Gesamtresolution der Klausurtagung 2020 (Seite 2).


Hast Du schon mal liebestolle Füchse gehört?

Es ist Ranzzeit bei Füchsen! Und da sind jetzt die Männchen erheblich aktiver als im restlichen Jahr. Am frühen Abend oder nachts sind Paarungsrufe der Rotröcke zu hören, die manchmal an Schreie eines Kindes erinnern können. In Januar und Februar durchstreifen Rüden auf der Suche nach einer Fähe nicht nur ihr eigenes Territorium, stoßen ihre Ranzrufe aus. Dabei kann es auch schon mal zu Kämpfen zwischen Männchen kommen. 


Bezirksbürgermeister Naumann und seine Volksnähe

Das Bezirksamt will bei Einwohnerfragen „ab sofort“ nur noch Bürgern antworten, die an den monatlichen BVV-Sitzungen teilnehmen. So steht es in einem Brief, den Bürgermeister Naumann an BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (SPD) gesandt hat. Die „neuerdings als selbstverständlich vorausgesetzte“ Schriftform entspreche „nicht mehr der im Bezirks-verwaltungsgesetz verankerten Intention der unmittelbaren Begegnung zwischen Bürger-schaft und Kommunalpolitik“ mit einer „direkten mündlichen Beantwortung einschließlich eventueller Nachfrage“. 

Es ist zu befürchten, dass die BVV da mitzieht, anstatt dem Bürger entgegen zu kommen und endlich festzulegen, dass dieser ein Recht auf ernst zu nehmende Antworten auf Einwohner- und Nachfragen durch das Bezirksamt bekommt… Hier ist der Text aus „Tagesspiegel Leute“ und ein aktuellerer Beitrag aus der Berliner Woche.


Fliegt vier Wochen zu früh - die Blauschwarze Holzbiene

 Bereits Mitte Januar gab es die erste Sichtmeldung und am 15. Januar das erste Bild aus Pankow – die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) lässt sich damit fast einen Monat früher sehen als vor zwei Jahren. Die vergleichsweise milden Temperaturen über null Grad haben die größte Wildbienen-Art Berlins früh hervorgelockt. Dabei sind es vor allem die agilen Männchen, die sich intensiv darum bemühen, die größeren Weibchen aus ihren Winterquartieren zu zerren, um sich mit ihnen zu verpaaren. Diese Bienen fühlen sich seit einigen Jahren auch in den Schmargendorfer Kolonien Friedrichshall und Oeynhausen wohl. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


Unsere Stadt braucht Grün!

Seit Jahren redet der Senat davon, dass unser Stadtgrün für die biologische Vielfalt, die Erholung der Menschen und das Stadtklima gesichert werden muss. Solange es aber nur Empfehlungen gibt und Strategien nur Papiere sind, geht der Verlust an grünen Freiflächen ungebremst weiter. Jetzt ist der Berliner Senat am Zug: Er muss diese Flächen mit Rechtsinstru-menten verbindlich schützen und Wider-sprüche zwischen baulichen Planwerken zugunsten der grünen Freiflächen lösen. Unterstütze jetzt unsere Forderung #stadtbrauchtgrün an den Senat und das Abgeord-netenhaus und teile uns bitte mit, warum Dir das Berliner Stadtgrün am Herzen liegt! Hier geht´s zum Aufruf des BUND.


Das zählten Berliner in der "Stunde der Wintervögel"

Bei der NABU-Aktion wurde in 2381 Gärten (Vorjahr: 2681) 79.930 Vögel (Vorjahr 88.966) beobachtet. Die Hitliste wird mit großem Abstand vom Haus-sperling (Foto) angeführt vor Kohlmeise, Blaumeise, Nebel-krähe und Amsel. Zu den Gewinnern zählten diesmal Seidenschwanz, Bergfink, Saat-gans, Misteldrossel und Zwerg-taucher, zu den Verlierern Birkenzeisig, Gänsesäger, Tafelente, Erlenzeisig und Weidenmeise.
Unter den seltensten beobachteten Vögeln finden sich Fischadler, Grauammer, Tannenhäher und Waldohreule. Hier die Ergebnisse.


Weißt Du, was uns da blüht?

 

 

Sie erfreuen uns jetzt, leuchtende Farbtupfen in unseren winterlichen Gärten. Weiße, gelbe oder rosafarbene Blüten sprenkeln schon die Parzellen. Wie gut kennst Du Dich mit den Winterblühern aus? Erkennst Du Zaubernuss, Winterschneeball oder Kornelkirsche? Teste Dein Wissen mit einem kleinen Bilderrätsel. Hier geht´s zum Beitrag des MDR.


Im Kino: Was Du schon immer über Bäume wissen wolltest

Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“ veröffentlichte, stürmte er damit über Nacht alle Bestsel-lerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hatte noch niemand über unseren Wald geschrieben. Auf unterhalt-same und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Leser-gemeinde einen Nerv: In Waldführungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen näher. Ab 23. Januar ist die Doku mit faszinierenden Bildern nach seinem Buch im Kino. Hier geht´s zum Trailor.


Hier kannst Du Freikarten für die Messe "Gartenträume Berlin" gewinnen

Die "Gartenträume"‐Frühjahrsmesse ist vom 31. Januar bis 2. Februar 2020 zu Gast in der STATION Berlin am Gleisdreieck. Mehr als 100 Aussteller sind dabei. Es geht um Gartentrends 2020, nachhaltig und klimafreundlich. Gezeigt werden Bienenpflanzen und Insektenhotels, vertikale grüne Wände, klimaresistente Baum‐ und Pflanzensorten. Die „Gartenträume“ bietet Kompetenz für Pflanzen, die Wetterextreme von großer Hitze bis Starkregen verkraften. Anschaulich zeigt eine Klimagarten‐Initiative, wie wichtig Artenreichtum für ein gutes Umgebungs-klima ist. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Woche mit Kartenverlosung.


Vorstand unserer Bürgerinitiative gewählt

In der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen" wurde am 16. Januar 2020 ein neuer Vorstand gewählt:

Sprecherin ist Suse Raabe-Feimer.

Stellvertretender Sprecher ist Chris Ehlers.

Schatzmeisterin ist Heidi Bartel.

Zu vier Beisitzern wurden Christel Geier, Helga Kosak, Rosa Haupt und Wolfgang Mahnke gewählt.


Frühling im Januar

Dieser Januar ist wieder viel zu warm, über 5 Grad. Und auch in den nächsten zwei Wochen wird es im Wintermonat wohl eher keinen Winter geben. Die Sonne lacht, Vögel zwitschern, Knospen werden praller, Gänseblümchen blühen bereits, Hasel- und Erlenpollen kitzeln in der Nase und sogar Bienen sind schon fleißig unterwegs. Hier geht´s zum Bericht der Abendschau.


Einladung zur Mitgliederversammlung

Zur Erinnerung: Da die Mitglieder-versammlung am 05. Dezember nicht das notwendige Quorum erreicht hatte, wurde (§ 7,7 unserer Satzung) zur zweiten Mitgliederversammlung eingeladen:

am 16. Januar 2020 um 18:30 Uhr bei Fränky, Laubacher Str. 10, 14197 Berlin. Auf der Tagesordnung steht auch die Neuwahl des Vorstandes. Natürlich sind auch Nichtmitglieder willkommen.


Buchsbaumzünsler mögen milde Winter!

Bei anhaltend milden Temperaturen dürfte Berlins Buchsbäumen ein harter Frühling bevorstehen. Ohne lang anhaltenden Frost können die Larven des Schädlings Buchsbaum-zünsler auf den Pflanzen überleben. Mindestens minus zehn Grad und lang anhaltender Frost ohne Schnee seien nötig, damit der Buchsbaum-zünsler erfriert. Wenn der Winter mild bleibt, dürfte den Buchsbäumen ein weiteres Jahr erhebliche Gefahr drohen. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost - mit Tipps gegen diese Schädlinge.


Der Seidenschwanz fühlt sich in diesem Winter hier wohl

Nach einer ersten Zwischenbilanz haben über 2.800 Berliner bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ in über 1.900 Gärten gezählt. Dabei wurden nach derzeitigem Stand über 64.000 Vögel erfasst und damit im Schnitt 33,8 Vögel pro Garten (Vorjahr 33,2).  Der Haussperling führt weiterhin die Top Ten an mit über 16.500 gemeldeten Individuen und im Schnitt 8,7 Vögeln pro Garten. Kohl- und Blaumeise haben wie im letzten Jahr den zweiten und dritten Rang belegt, die Nebelkrähe belegt Rang 4 und hat damit die Amsel abgelöst, die 20 % eingebüßt hat und auf Rang 5 abgerutscht ist. Damit hält der Abwärtstrend der Amsel an, die 2017 noch Rang 3 und 2018 und 2019 Rang 4 belegte. Mit 97 gesichteten Individuen zeigte der Seidenschwanz (Foto) den mit Abstand größten Aufwärtstrend der in Berlin gezählten Wintervögel, dieser Invasionsvogel wurde hier im Vorjahr nur einmal erfasst. Die Brutgebiete dieses bunten Wintergastes liegen in Skandinavien. Noch bis 20. Januar können Zählergebnisse gemeldet werden. Foto: Thomas Schwarzbach/www.naturgucker.de/NABU


Nicht bodenlos zur Grünen Woche

Vom 17. bis 26. Januar dreht es sich auf der Grünen Woche bei Berlins Kleingärtnern in der Blumenhalle auf rund 250 Quadratmetern um naturnahe Gärten, Klimaanpassung und Kleingartenpolitik. Und wer mehr über die Qualität seines Parzellen-Bodens wissen möchte, ob dieser zu mager ist oder man  Düngeempfehlungen braucht, sollte etwas Erde mitbringen: Täglich von 10-14 Uhr kann man eine Bodenprobe analysieren lassen. Auch für Unterstützer bestäubender Insekten hält der Verband einen Vorrat an Samen für ein kleines ‚Blütenparadies‘ bereit. Außerdem gibt´s Obstbaumschnitt-Beratung. Hier geht´s zum Text des Landesverbandes.


BPlan-Verfahren für Dauergrün ist gestartet!

Zu Beginn des BVV-Stadtentwicklungsausschusses am 10. Januar berichtete Stadtrat Schruoffeneger, dass das Verfahren für den Dauergrün-BPlan für die Kleingartenkolonie Oeynhausen gestartet worden ist. Derzeit werden die Unterlagen für die öffentliche Auslegung vorbereitet. Das hatte Charlottenburg-Wilmersdorfs Stadtrat für Bauen und Umwelt im August beim 100. Geburtstag der Nachbarkolonie "Friedrichshall" bereits angekündigt. Dieser Bebauungsplan soll den noch nicht bebauten Teil von "Oeynhausen", der vom Investor Groth gekauft worden war, als Grünfläche sichern. 

Wie können wir das Insektensterben aufhalten?

75 Prozent unserer wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubungsleistung von Insekten abhängig. Doch global verzeichnen Insektenpopulationen dramatische Rückgänge. So sind etwa bei der Hälfte der 561 Wildbienenarten in Deutschland die Populationen rückgängig. Das stellt der Insektenatlas 2020 fest, den die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute in Berlin erstmalig vorgestellt haben. Insekten halten das ökologische System dieses Planeten am Laufen. So droht beim Wegfall tierischer Bestäubung einzelnen Obst- und Gemüsesorten wie Äpfeln, Kirschen, Pflaumen oder Gurken ein Ernterückgang von bis zu 90 Prozent. Hier geht´s zum Bericht des BUND. Und zum Bericht der Abendschau. Und zum Insektenatlas.


Die „Stunde der Wintervögel“ vom 10. bis 12. Januar

Die Wintervogelzählung am kommenden Wochenende funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist - und dann dem NABU gemeldet. Hier geht´s zu allen Infos. Und zur Einstimmung einige Fütterungstipps:


Wie darf ich Marder aus Laube oder Auto vertreiben?

Marder können für Haus oder Laube eine ernsthafte Bedrohung darstellen, denn abgesehen von ihren Spuren und Beißschäden können die Raubtiere die Wärmedämmung des Hauses beschädigen. Zum Glück lässt sich was gegen die ungebetenen Gäste tun: Mit mehreren Abwehrstrategien zugleich gelingt die Vertreibung des Steinmarders aus Haus oder Auto. Hier geht´s zu den Tipps aus „Das Haus“.


Das Jahr 2019 war das wärmste in Berlin und Brandenburg seit 1881

Mit einer Mitteltemperatur von 10,3 °C war das Jahr 2019 zusammen mit dem Jahr 2014 das bisher zweitwärmste deutschlandweit beobachtete Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1881. In Berlin und Brandenburg war es sogar das wärmste Jahr. 9 der 10 wärmsten Jahre in Deutschland lagen innerhalb der letzten 20 Jahre. Hier geht´s zum Bericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Bürgermeister Naumann sehnt die Bebauung der Cornelsenwiese herbei

Im Interview mit der Berliner Woche sagt Bezirksbürgermeister Naumann: Ich hoffe, dass das Bezirksparlament im ersten Quartal 2020 endlich die Weichen auf Realisierung des Neubauvorhabens auf der Cornelsen-wiese in Schmargendorf stellt. Sagt aber auch zum beschlossenen „Klimanotstand“:  "Jedes politisches Handeln muss nun auf seine Auswirkungen auf die Umwelt hin überprüft werden." … „Uns allen gemeinsam rate ich, genauer hinzugucken, was notwendig ist und worauf sich auch verzichten lässt.“ Hier geht´s zum kompletten Interview.


Stunde der Wintervögel - zähl bitte mit!

NABU und LBV rufen vom 10. bis 12. Januar wieder zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch Wintergäste beobachten, die aus dem kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen. Vogelfreunde sind gebeten, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und dem NABU zu melden. Nach dem zweiten Rekordsommer in Folge könnte die Aktion Aufschluss darüber geben, wie sich anhaltende Dürre und Hitze auf die heimische Vogelwelt auswirken. Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Hier alle weiteren Infos.


Achtung! Gefahr für Fledermäuse im Kaminholzstapel

Der NABU Hamburg bittet um besondere Rücksicht auf Fledermäuse, die Holzstapel im Freien als Winterquartiere nutzen. Vor allem im Kaminholz wird es für die Tiere gefährlich, sobald dieses verfeuert werden soll: Aufgrund ihrer Winterstarre haben Fledermäuse dabei keine Chance zu entkommen oder sich bemerkbar zu machen. Manchmal fallen die reglosen Tiere beim Entnehmen des Holzes auch zu Boden und werden für tot gehalten, was in der Regel jedoch nicht der Fall ist. Hier der Bericht des NABU. Und weitere Tipps zu Fledermäusen.


Doch kein Wohnungsbau - Spandauer Kleingärten bleiben lebendig

Die Erleichterung bei Spandauer Kleingärtnern ist groß: Das Gebiet um die Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne bis zur Heerstraße mit zwei Kleingarten-Kolonien, soll nun doch kein städtebauliches Entwicklungsgebiet werden. Das Land Berlin hat eine Verordnung über ein Vorkaufsrecht für das Areal aufgehoben. Mit diesem Beschluss, sagt Spandaus Baustadtrat Frank Bewig (CDU), sei das Vorhaben endgültig abgeschlossen. Damit können auch mehr als 200 Parzellen bestehen bleiben: “Wenn eine Kolonie über 100 Jahre besteht, ist sie Teil unserer Stadtkultur.“  Hier der Bericht der MoPo.


Brandenburg 2019 - so heiß wie nie

Das Jahr 2019 war in Brandenburg im Schnitt zwei Grad wärmer im Vergleich zu den Werten der Jahrzehnte davor. Das haben Berechnungen des rbb-Wetterdienstes ergeben. In Potsdam wird die Durchschnittstemperatur dieses Jahr aller Voraussicht nach bei 11,3 Grad liegen, sagt die Meteorologin Claudia Salbert. Das sei außer-gewöhnlich warm. Die Normaltemperatur liegt in Brandenburg und Berlin über das ganze Jahr gemittelt eigentlich zwischen 9 und 10 Grad, so Salbert. 2019 sei da eine deutliche Abweichung nach oben. Hier der Bericht vom inforadio.


Der Brombeer-Zipfelfalter ist Schmetterling des Jahres 2020

Zoologisch gehört der Brombeer-Zipfelfalter zu den Bläulingen. Mit seiner leuchtend grünen Farbe fällt er aber optisch etwas aus der Reihe, weshalb die Art oft auch einfach Grüner Zipfelfalter genannt wird. Der auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten stehende Callophrys rubi wurde zum Schmetterling des Jahres 2020 gekürt. Der Bestand der Art geht an vielen Stellen deutlich zurück. Dies ist umso bedenklicher, als der kleine grün-schimmernde Falter keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum stellt und sich vielseitig ernähren kann. So fressen die Raupen Blüten, Blätter und unreife Früchte einer ganzen Reihe verschiedener Pflanzenarten. Auch die ausgewachsenen Schmetterlinge saugen Nektar an unterschiedlichen Blüten wie Hahnenfuß, Klee, Weißdorn oder Hartriegel. Hier der Bericht vom Bund. Foto: Anke Ungerathen/www.naturgucker.de


Efeu - winterlicher Lebensspender

Für Vögel sind jetzt im Winter Efeu-Früchte eine wichtige Nahrungsquelle - also bitte nicht abschneiden. Die nun blauschwarz heranreifenden Früchte werden vor allem von Staren sowie Amseln und anderen Drosseln gerne gefressen. Efeu kann mehr als 200 Jahre alt werden und über 20 Meter hoch klettern. Bis eine Pflanze erstmals blüht, dauernd es übrigens acht bis zehn Jahre. Mehr über Efeu im Bericht vom NABU.


Kennst Du alle einheimischen Spechte?

Begegnet uns im Garten ein Specht, ist es wohl ein Buntspecht, denn er ist mit deutschlandweit bis zu 900.000 Brut-  paaren mit Abstand der häufigste seiner Familie. Und dann gibt es noch zwei Arten, die auf den ersten Blick ihm sehr ähnlich sind: Mittel- und Kleinspecht. Auch Grünspechte besuchen unsere Klein-gärten in Wilmersdorf. Aber kennst Du noch mehr Arten? Hier geht´s zur Spechtologie des NABU.


Weihnachten, Chanukka, yılbaşı, Wigilia, Kwanzaa ...

Allen Kleingarten-Freunden und auch denen, die es noch nicht sind, besinnliche, friedvolle Tage und vor allem ein gesundes 2020! Ein Jahr, ohne Angst um die Zukunft der Parzelle!


Steinmarder in Berlin

Nur zwölf Zentimeter hoch von der Schulter bis zur Ferse, dafür aber bis zu 50 Zentimetern lang (exklusive dem rund 25 Zentimeter langen, buschigen Schwanz), der Steinmarder. Er gehört zur Überfamilie der Hundeartigen, doch sie sind alles andere als niedlich, wenn sie Autokabel durchbeißen oder den Dachboden auseinandernehmen. Auch Großstädte wie Berlin sind flächen-deckend von Steinmardern besiedelt. Hier nutzen sie Hohlräume in Gebäuden wie Schuppen, Garagen, Carports, Lauben und Wohn-häuser als Tagesverstecke und zur Jungenaufzucht. Während die Reviere in der Feldflur etwa 100 Hektar groß sind, reichen den Tieren in nahrungs- und strukturreichen Siedlungen bereits Flächen von etwa 30 bis 40 Hektar zum Überleben. Hier der Bericht des Berliner Abendblattes.


Stadtgärten erhalten!

Urbane Gärten und Parks sind wichtig für das Stadtklima, die Biodiversität und die Lebensqualität der Stadtbevölkerung. Doch oft stehen sie aufgrund von Bauaktivitäten unter Druck. Das Forschungsprojekt „Garten-

Leistungen“ unter Leitung des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) will dazu beitragen, den Beitrag von städtischen Gärten zu erhalten und zu stärken. Hier-zu arbeiten die Forscher mit den Gärten „Inselgrün“ in Stuttgart und „Himmelbeet“ in Berlin zusammen. Die Wissenschaftler fordern angesichts anstehender stadtpolitischer Entschei-dungen die Städte auf, die wichtigen Funktionen, die Gärten lokal übernehmen, in der Stadt-politik stärker zu berücksichtigen. Hier der Bericht vom „Informationsdienst Wissenschaft“. 


Samen-Bomben statt China-Böller

Damit würden wir uns natürlich niiieee aufrüsten: Fiese Samenbombe für ganz besondere Mitmenschen! Ganz nach dem Motto "Der Klügere sät nach". Diese "Rachebombe" enthält eine Mischung verschiedener Unkräuter, u.a. Brenn-nessel, Löwenzahn, kriechender Hahnenfuß, Vogelmiere, Rotklee und Disteln. Dieser kleine Pappwürfel enthält eine einzelne Samenbombe bestehend aus Erde, Ton und ungewolltem Saatgut. Und hier gibt´s die Bombe.

 

 


Berlins Zukunft: eine grüne Schwammstadt

Der Befund der Meteorologen ist eindeutig. Die Temperaturen in den Ländern Berlin und Brandenburg lagen im Sommer dieses Jahres laut Deutschem Wetterdienst um drei bis vier Grad über dem langjährigen Mittelwert. Zudem gehört der Nordosten Deutschlands zu den trockensten Regionen der Bundesrepu­blik. Das hat Folgen für das Management des regionalen Wasserhaus-haltes. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) bereiten Pläne für eine Neuausrichtung ihrer Anlagen in Zeiten des globalen Klimawandels vor. Und: Berlin soll eine grüne Schwammstadt werden. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Wie viele Meisenarten kennst Du?

Die Meisen zählen zu unseren häufigsten Wintergästen im Garten. Und Kohl- und Blaumeise kennt wohl jeder Kleingärtner. Kannst Du aber auch die schwarz-braun-weißen Arten Tannen-, Sumpf- und Weidenmeise auseinander halten? Und hast Du schon mal Meisen gesehen, die zoologisch gar keine Meisen sind? Hier geht´s zum Bericht vom NABU.


Weißdorn, der Dornröschen 100 Jahre schlafen ließ, wurde jetzt Arzneipflanze des Jahres 2019

Weißdorn wird seit Urzeiten zur Behandlung körper- licher Beschwerden genutzt. Als ältestes Zeugnis seiner besonderen geistigen Kraft gilt ein hethitisches Gebet von 1500 vor Christus. Auch die nordameri-kanischen Indianer kannten ihn als Mittel zur allge-meinen Förderung der Gesundheit. Im Europa des frühen Mittelalters kam er unter anderem gegen Gicht, Durchfall und nervöse Anfälle zum Einsatz. Der Bezug zur Herz-Kreislauf-Gesundheit wurde etwa ab dem 14. Jahrhundert hergestellt. Jetzt wurde Weißdorn Arzneipflanze des Jahres 2019. Hier der Bericht der Grünen Liga.


Wie viel Geld wurde in unserem Bezirk für neue Bäume gespendet?

In der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf wurde am 12. Dezember folgende Einwohnerfrage gestellt: 1. Wie viele Baumspenden erhielt der Bezirk in den letzten 5 Jahren?  2. Ersetzen diese Baumspenden, so sie denn umgesetzt wurden/werden, den Verlust an Bäumen durch Baumaßnahmen, Witterung, Klimawandel?

 

Antwort von Stadtrat Oliver Schruoffeneger zu 1.: 2015: 16.010,77 - 2016: 16.688,37 - 2017: 20.466,82 - 2018: 15.001,58 - 2019: 10.753 Euro. Antwort zu 2.: „Nein. Wir hatten in den letzten zwei Jahren ein Defizit zwischen 800 und 1000 Straßenbäumen.“


Welches offene Feuer ist im Garten erlaubt?

Das Verbrennen von Grüngut ist gemäß Kreislauf-wirtschaftsgesetz verboten und nur in Ausnahme-fällen erlaubt. Nicht nur Bundes- und Landesgesetze, sondern auch kommunale Regelungen müssen eingehalten werden. Grundsätzlich hat die Verwer-tung von Grüngut Vorrang vor der Beseitigung. Sollte ausnahmsweise in Ihrer Gemeinde das Verbrennen von Gartenabfällen erlaubt sein, muss das Feuer vorab angekündigt und genehmigt werden. Wenn die Genehmigung erteilt ist, müssen strenge Maßnahmen zur Sicherheit, zur Brandverhütung und zum Schutz der Nachbarn eingehalten werden. Diese Maßnahmen betreffen unter anderem die Uhrzeit, Jahreszeit und die Witterungsbedingungen. Hier ein Bericht aus „Mein schöner Garten“.


Ist der "Rüdesheimer Weinbrunnen" rechtswidrig?

Berlin hätte den Betrieb des „Rheingauer Weinbrunnen“ auf dem Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf nicht erlauben dürfen. Das entschied gestern das Bundesverwaltungs-gericht in Leipzig (Az. 8 C 3.19) und gab damit der Klage eines Anwohners in letzter Instanz recht. Grund dafür ist der Lärm, der von der Gaststätte ausgeht. Das Bezirksamt Charlot-tenburg-Wilmersdorf hatte im April 2014 erlaubt, dass der „Rheingauer Weinbrunnen“ auf der Empore des Platzes ohne Ruhetage von Mai bis September von 15 bis 22 Uhr betrieben werden darf. Der Kläger hatte vor dem Verwal-tungsgericht 2016 und vor dem Oberverwaltungsgericht 2017 noch den Kürzeren gezogen. Hier der Beitrag der Berliner Morgenpost. Bezirksbürgermeister Naumann sagte in einer ersten Reaktion, den Weinbrunnen werde es weiter geben! Hier ein Bericht aus Tagesspiegel-Leute.


Wie schlecht geht´s Berlins Straßenbäumen?

Droht den Berliner Straßenbäumen nach zwei Hitzesommern ein Kahlschlag?, fragte der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz die Umweltverwaltung. Die Antwort: erstmal nicht, aber. Die trockenen und heißen Sommer 2018 und 2019 haben „Schädigungen am gesamten Berliner Baumbestand“ verursacht. „Neben massiver Totholzentwicklung – bis zum Vertrocknen des ganzen Baumes – ist bei den Bäumen eine grundsätzliche Verschlechterung der Vitalität zu verzeichnen. Die Folgen sind in der Gesamtheit allerdings noch nicht abzusehen, denn es werden noch Langzeitfolgen erwartet.“ Und die Straßen-und Grünflächenämter fühlen sich von der Umwelt-verwaltung im Stich gelassen. Hier der Text der Anfrage.


Schnecken checken. Was Du schon immer über Mollusken wissen wolltest

 Den meisten sind sie nur lästig, weil sie oft auf den gleichen Salat scharf sind wie wir. Wer aber mehr über Schnecken  wissen möchte, braucht jetzt nur noch ein internetfähiges Handy. Vier Jahre entwickelte die Malakologin Estée Bochud  zusammen mit dem Schweizerischen Zentrum für die Kartografie der Fauna einen digitalen Bestimmungsschlüssel für Weichtiere im deutschsprachigen Raum. Und da lernt man Merkmale, Größe, Gefährdung von 281 Weich-tierarten und kann sich natürlich auch Abbildungen ansehen, beispielsweise von der Kleinen Schnauzenschnecke, dem Dunklen Kegelchen oder der Garten-Schnirkelschnecke (Foto). Hier geht´s zum Bericht von Naturschutz.ch oder zur Artenliste.

 


Welcher Vogel grenzt auch im Winter sein Revier durch Gesang ab?

 

Wer ist der größte heimische Singvogel? Wie viele Brutvogelarten werden in Berlin gezählt? Welcher Vogel balzt im Herbst? Nutzt die Kohlmeise gern Gemeinschaftsschlafplätze? Der NABU lädt zu einem winterlichen Vogelquiz. Hier geht´s zum Mitmachen.


Kampagne „Entsiegelt Berlin“ gestartet

Die NaturFreunde Berlin haben gemeinsam mit dem NABU Berlin und Grünzüge für Berlin die Kampagne „Entsiegelt Berlin“ gestartet. Gemeinsam wollen die Verbände erreichen, dass die Flächenpolitik in Berlin konsequent verändert wird. Ziel ist, entsiegelte Flächen in Berlin zu erhalten und zu erweitern. Entsiegelte, naturnahe Flächen sind in urbanen Großräumen von zentraler Bedeutung für die Regenwasser-Aufnahme und das Mikroklima. Wenn Flächen versiegelt werden müssen, sind sie im gleichen Ausmaß an anderer Stelle wieder naturnah zu entsiegeln. Hier ein Bericht.


Soll man Kleingärtner in ihren Lauben wohnen lassen?

Es wird nicht statistisch erfasst, wie viele Menschen in Deutschland in Kleingärten wohnen. Offiziell ist es verboten: Im Bundeskleingarten-gesetz steht, es sei nur „eine Laube in einfacher Ausführung“ zulässig, sie dürfe „nach ihrer Be-schaffenheit, insbesondere nach ihrer Ausstattung und Einrichtung, nicht zum dauernden Wohnen geeignet sein“. In Großstädten wie Berlin fehlt aber Wohnraum. Warum also werden die Vor-schriften nicht geändert? Ist das Bundeskleingar-tengesetz, das Wohnen in den Lauben verbietet, noch ­zeitgemäß? Hier der Bericht der taz.


So stark ist Deutschland bereits von Extremwetter-Ereignissen betroffen

Der neueste Globale Klima-Risiko-Index von Germanwatch zeigt, dass Deutschland 2018 bereits hinter Japan und den Philippinen am stärksten von Extremwetterereignissen betroffen war. Die Statistik zeigt für Deutschland 1246 Tote - umgerechnet auf 100.000 Einwohner lagen wir dabei sogar weltweit an der Spitze! Hier geht´s zum Bericht von Germanwatch. Werden jetzt alle zum potentiellen Killer, die nicht um jeden Straßenbaum, jede Grünanlage und jeden Kleingarten in Berlin kämpfen?


Macht bitte mit beim Langen Tag der StadtNatur 2020!

Jeder Kleingartenverein sollte seine ökologische Bedeutung für Berlin öffentlich vorzeigen, je öfter, um so besser. Beim Langen Tag der StadtNatur bietet sich eine gute Möglichkeit dazu, seine Besonderheiten und Aktivi-täten zu präsentieren. Möchtet Ihr im nächsten Jahr auch eine Veranstaltung am Aktionstag der Stiftung Naturschutz Berlin anbieten? Dann bitte bis zum 7. Februar 2020 an-melden. Der „Aktionstag“ wird am 13.-14. Juni 2020 statt-finden. Die Veranstaltung ist so beliebt, dass für das Programm ein Tag nicht mehr ausreicht. Hier der Bericht des Landesverbandes.


Messe für Gestaltungsideen, Pflanzen, Gartentechnik und Gartenberatung

Vom 31. Januar bis 02. Februar gibt es am Gleisdreieck eine Gartenmesse mit über 100 Ausstellern, Inspiration zu Gartentrends, Gartentechnik, Outdoormöbeln, Pflanzen und Blumenzwiebeln… Gartenfachberater der Berliner Gartenfreunde geben Auskunft zu Obstbaum-schnitt, Veredelung, Pflanzenschutz und klimafreundliches Gärtnern. Luckenwalder Straße 4-6, Eintritt: ab 9 Euro. Hier die Einladung des Landesverbandes und Einzelheiten.


Schickt das Bezirksamt Bagger nebenan nach "Mannheim"?

Ist das Wohnraum für Minderbemittelte, sind das Eigenheime, Kleingartenlauben oder Schwarzbauten? Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf will Bagger schicken, weil die Schmargendorfer „Kleingarten- und Heimstätten-genossenschaft Mannheim“ in unserer direkten Nachbarschaft dichter und höher bebaut werden soll, obwohl es sich um Gelände in Privateigentum handelt. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Wer möchte im nächsten Jahr Glück haben?

Heute, am 4. Dezember, ist Barbaratag. Und nach einem alten Brauch sollte man heute Frühjahrsblüher-Zweige schneiden und in eine Vase stellen. Wenn sich die Knospen am Weihnachtsmorgen öffnen, erwartet den Besitzer im nächsten Jahr eine große Portion Glück. Nicht nur Kirschzweige (Foto), viele Frühjahrsblüher eignen sich für diese alte Tradition, auch Apfel-, Pflaumen-, Mandel-baum, Flieder, Birke oder Haselnuss, Forsythie, Holunder, Zierjohannisbeere, Schlehe, Ginster, Zierquitte oder Weide. Hier geht´s zum Text vom NABU.


Aktion: Stadt braucht Grün!

Jedes Jahr verschwinden in Berlin etwa 50 Hektar Fläche unter Beton... Stopp damit! Der BUND Berlin startete jetzt die Aktion „Stadt braucht Grün“ und bittet um Unterstützung. Damit die für den Naturschutz, die Erholung und das Stadt-klima wertvollen Flächen erhalten und gesichert werden, damit die Verwaltung wieder in der Lage sein wird, ihre Aufgaben im Sinne von Natur- und Umweltschutz zu bewältigen…  Hier gibt´s mehr Infos, hier kannst Du auch die Forderung unterzeichnen.


Beethoven in der ehemaligen Tabakfabrik

Kurz vor Beginn des Beethoven-Jubiläums-jahres 2020 sind wir zum Konzert „Klassik in der Kantine: Beethoven in der alten Tabakfabrik“ eingeladen:

Liebe Nachbarn und Gartenfreunde!

Am dritten Samstag im Advent, den 14. Dezember, ab 19 Uhr sind wir Gastgeber der Jubiläumsreihe Beethoven bei uns. Gemeinsam mit der Musikschule City West laden wir alle Klassikfans und Liebhaber außergewöhnlicher Veranstaltungsorte zu uns auf das Projektgelände von GoWest ein - in die alte Reemtsma-Kantine. Wir begrüßen dafür die vielfach ausgezeichneten Musiker Viktoria Elisabeth Kaunzner (Violine), Aaron Seidenberg (Horn) und YaoYao Brandenburg (Klavier).

Stephan Allner & Team, DIE WOHNKOMPANIE Berlin. Der Eintritt ist frei, aber es wird um Anmeldung gebeten: www.beethovenbeiuns.de – oder unter 030/233 290-2275. 


Der giftige Schwarzblaue Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020

Der Schwarzblaue Ölkäfer hat es in sich. Sein Körpergift Cantharidin wird je nach Dosis sowohl als Heilmittel wie als Liebestrank, aber auch für Giftmorde verwendet. Die Käferlarven schmarotzen in den Nestern von Wildbienen und ernähren sich von deren Eiern und Pollenvorräten. Heute leben mehr als 30 Arten aus der Familie der Ölkäfer (darunter auch die "Spanische Fliege") in Mitteleuropa. Am häufigsten ist dabei der auch als Maiwurm bekannte Schwarzblaue Ölkäfer, der nun für Österreich, Deutschland und die Schweiz zum Insekt des Jahres 2020 gewählt wurde. Hier der Bericht vom NABU.


Einladung zur Mitgliederversammlung

Erinnerung. Zur Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative „Schmargendorf braucht Oeynhausen“  wurde zum 05. Dezember ab 18:30 Uhr geladen: bei „Fränky“, Laubacher Straße 10, 14197 Berlin.

 

Auf der Tagesordnung steht auch die Neuwahl des Vorstandes: Sprecher*, stellvertretender Sprecher*, Schatzmeister*, bis zu 4 Beisitzer*.


Warum Igel verhungern - und was wir dagegen tun können

Was Ihr im Foto seht, ist der sogenannte „Hungerknick“. Wenn ein Igel so eine Einbuchtung hinter dem Kopf hat, dann ist das NICHT normal. Es ist ein Zeichen für eine lebensbedrohliche Unterernährung. Solch ein Igel, und davon laufen Tausende herum, braucht sofort Hilfe. Sie verhungern – und wir bemerken es nicht einmal. Hier geht´s zum Bericht von naturwelt.org


Wer ist für Winterdienst in einer Kleingartenanlage zuständig?

In einer Kleingartenanlage entscheidet die Mitgliederversammlung, ob im Spätherbst rutschiges Laub oder im Winter Eis und Schnee geräumt werden oder nicht. Ist die Anlage öffentlich zugänglich und es gibt keinen Winterdienst, geht der Verein ein gewisses Risiko ein, denn er ist für die Sicherheit der Anlage verantwortlich und haftet, wenn etwas passiert. Dagegen hilft auch kein Schild mit der Aufschrift: "Kein Winterdienst". So ein Schild mindert die Haftung, schließt sie aber nicht gänzlich aus. Hier gehts zum Beitrag des mdr.


2018 starben in Berlin Hitze bedingt etwa 500 Menschen. Deshalb müssen wir jeden Straßenbaum, jeden Kleingarten und jeden Naturraum erhalten

Die zwei Hitzesommer in Folge haben Berlins Stadt-wäldern massive Schäden zugefügt, macht der aktuelle Waldzustandsbericht 2019 deutlich. Den Berliner Bäumen ging es noch nie schlechter. Nicht nur denen. Hitze bedingt starben in Berlin 2018 bereits rund 500 Menschen. Wir können es uns deshalb nicht leisten, auf Schatten spendende Straßenbäume und Temperatur senkende Grünflächen zu verzichten! Wälder, Klein-gärten und Straßenbäume haben eine entscheidende Funktion für das Stadtklima und müssen unbedingt gesichert werden! Hier der Bericht des NABU.


"Mehr Kleingärten und Grünflächen ersparen Menschen die Stadtflucht"

 „Städte heizen sich im Sommer um bis zu 8 °C mehr auf als das Umland. Die einzig funktionierende Klimaanlage gegen diese Aufheizung ist das Grün in der Stadt: von Straßenbäumen und Fassadenbegrünungen bis hin zu Grünflächen und Kleingärten. Jede Umwandlung von Grün in Beton ist daher nicht mehr tolerierbar – notwendig ist das Gegenteil“, sagt  Tilman Heuser, Landesgeschäftsführer des BUND Berlin. „Mehr Kleingärten und Grünflächen ersparen den Menschen die Flucht aus der Stadt. Gerade Kleingärtnerinnen und Kleingärtner können daher deutlich machen: Klimaschutz ist nicht nur notwendig, sondern auch attraktiv. Ein sorgsamer Umgang mit der Natur stiftet Sinn und Erholung, das gemeinsame Bewirtschaften von Flächen stärkt das Miteinander. Es ist daher gut, dass viele Kleingärten sich inzwischen aktiv mit Projekten für den Schutz des Stadtklimas, das Erleben der Natur, aber auch für das Miteinander in der Gesellschaft einsetzen. Hier der komplette Text von Heuser (Foto).

 

 


Vortrag: Insekten und Vögel im Garten

Insektensterben und das Verstummen der Vögel sind Symptome eines alarmierenden Rückgangs der Artenvielfalt. Wer aber für Nahrung und Nistplätze im Garten sorgt, wird mit spannenden Vogel-Beobach-tungen belohnt. Und in jedem noch so kleinen Garten lassen sich viele Insektenarten ansiedeln. Dr. Hannes Petrischak, Leiter Geschäftsbereich Naturschutz bei der Heinz Sielmann Stiftung, gibt in der Potsdamer Urania Tipps für die Gartengestaltung: Di., 26.11.2019 - 18:00 Uhr, Eintritt 6,00/5,00 Euro. Urania „Wilhelm Foerster“ Potsdam e.V., Gutenbergstr. 71-72, 14467 Potsdam. Hier geht´s zur Einladung.


Wie Xenia ihren "Oeynhausen"-Garten winterfest macht

Schneeschimmel und Frosttrocknis - das sind Schrecken vieler Gärtner. Jetzt, wo wir uns den Minustemperaturen annähern, stehen viele Hobbygärtnerinnen vor der Frage: Was tun, damit der Garten den Winter ohne diese Schäden übersteht? Die Berliner Gartenbloggerin Xenia Rabe-Lehmann, die ihre „berühmte“ Parzelle in der Schmargen-dorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen bewirtschaftet, erklärt, was jetzt noch zu tun ist und wer einen Frostschutz braucht. Hier der Bericht von rbb-Zipp. Oder als Text vom Blog.


Nebenan soll das "Go West" Landwirtschaft aufs Dach bekommen

Bis 2025 soll auf dem Gelände der einstigen Zigarettenfabrik "Reemtsma" an der Forckenbeckstraße ein Gewerbegebiet mit rund 10.000 Arbeitsplätzen geschaffen werden. Und auf den Dächern plant Investor Stefan Allner „Urban farming“ - professionelle Landwirtschaft auf rund 50.000 Quadratmeter Fläche. „Die Dächer benötigen wir, um das Regenwasser aufzufangen, weil wir ja nichts mehr in die Kanalisation ableiten dürfen. Alles muss versickern, in Zisternen gespeichert oder eben so genutzt werden, wie wir es vorhaben“, so Allner. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Digitale Pflanzenbestimmung mit dem Handy

Die App "Flora Incognita" setzt erstmals in Deutschland auf breiter Ebene Künstliche Intelligenz für die Pflanzenbestimmung ein. Zum Einsatz kommen dabei Verfahren zur Bildverarbeitung und Mustererkennung, die auch zur automatisierten Gesichtserkennung genutzt werden. Anhand der App soll Pflanzen-wissen für Menschen jeden Alters mit und ohne botanische Vorkenntnisse verfügbar sein. Über 3.000 heimische Farn- und Blütenpflan-zen können so ganz einfach digital identifiziert und näher kennengelernt werden. Es sei so möglich, mit Fotos von Blüte und Blatt die Pflanze zu bestimmen und vielfältige Informationen zur Art zu erhalten. Hier der Bericht von nul-online.


Antrag für den Parteitag der Linken: Alle öffentlichen und privaten Berliner Kleingartenanlagen sichern!

Für den Landesparteitag der Berliner Linken am 23. November gibt es folgenden Antrag: Berlin soll sich für die Erarbeitung eines Kleingartenflächen-Sicherungsgesetzes einsetzen. Einer der Eckpunkte dieses Gesetzes soll die "dauerhafte Sicherung des Bestandes aller derzeitig vorhandenen Kleingartenflächen auf öffentlichen und privaten Grundstücken in Berlin und von Kleingartenflächen auf Grundstücken des Landes Berlin im Umland." Hier der komplette Text (Antrag A 23 neu).


Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich jetzt einen Igel entdecke?

Hast Du einen Igel gefunden und möchtest wissen, ob und wie Du ihm helfen kannst? Unsere Infografik "Erste Hilfe beim Auffinden eines Igels" gibt Dir Anhaltspunkte für das richtige Verhalten. Im Zweifelsfall sollte unbedingt ein igelkundiger Tierarzt oder eine Igelstation kontaktiert werden. Hier mehr über Igel von der Heinz Sielmann Stiftung.


Wer überwintert wo im Garten?

Im Herbst gehen viele Tiere auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier, das sie in unseren naturnahen Gärten am ehesten finden. Doch wer überwintert wo? Diese interaktive Grafik zeigt, in welchen Gartenelementen welche Tiere zur Ruhe kommen. Hier geht´s zu Grafik und einigen Tipps vom NABU.


In Schmargendorf braucht niemand einsam zu sein

Kleingärtner sind lebensbejahend. Auch Gartenfreundin Monika aus der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen. Sie erzählt in der Abendschau vom Schmargendorfer Nachbar-schaftstreff, in dem Senioren sich zusammen-finden, um gemeinsam zu singen, zu malen, Sport zu machen, ins Kino zu gehen oder beim Kaffee-klatsch zu plaudern... Wer nicht allein zu Hause sein möchte, kann diesen "Dorfplatz" auf-suchen, der bereits seit 13 Jahren existiert. Hier der Bericht der rbb-Abendschau.


Wie kann ich meine Gartenlaube besser vor Einbruch schützen?

 

 

 

Das Landeskriminalamt Sachsen gibt etliche Ratschläge, wie Du Deine Gartenlaube besser vor Einbrechern schützen kannst. Und die Experten sagen, was Du unbedingt machen solltest, wenn es doch einen Einbruch gegeben haben sollte. Hier geht es zu den Tipps aus einem Polizei-Flyer.


Aktionstag Biogarten in der Domäne Dahlem

Ein buntes Programm mit Vorträgen, Work-shops und Informationsständen richtet sich an alle Biogärtnerinnen und Biogärtner und solche, die es werden wollen. Der Eintritt ist frei. Der Aktionstag ist eine Veranstaltung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) im Rahmen des Projekts "Kleine Gärten große Wirkung", das durch das Bundes-ministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wird: Samstag, 23. November 2019, 10-17 Uhr, in der Domäne Dahlem. Hier geht es zum Programm des Aktionstages.


Der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg sucht wieder einen Namen für die Pflanze des Jahres

Der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg kürt jedes Jahr eine "Pflanze des Jahres". Für 2020 dürfen Pflanzenfreunde nun schon zum dritten Mal selbst bei der Namensgebung mit entscheiden. Bitte wähle den Namen der "Pflanze des Jahres 2020" für Berlin & Brandenburg und erhalte als einer von 3 glücklichen Gewinnern je 2 Eintrittskarten für die Grüne Woche 2020. Hier der Bericht des Gartenbauverbandes.


Tipps zur Winterfütterung unserer Garten-Vögel

Sonnenblumenkerne, Rosinen, Haferflocken, Nüsse, Mehlwürmer oder doch Fett-Knödel - und warum eigentlich kein Brot? Der NABU gibt viele Ratschläge, wie unsere Vögel in den Wintermonaten am besten zu füttern sind und welcher Piepmatz auf welche Leckerbissen fliegt. Hier geht´s zu den Tipps vom NABU.


1,5 Millionen Lichtpunkte verzaubern den Botanischen Garten

Heute ab 19 Uhr heißt es wieder: „Lights on“ für Christmas Garden. 1,5 Millionen Licht-punkte tauchen den Botanischen Garten bis Anfang Januar in ein märchenhaftes Licht. Auf einem zwei Kilometer langen Rundweg erleben die Besucher mehr als 30 Lichtinstallationen. Einige bewegen sich im Takt der Melo-dien, die speziell für die Showbilder komponiert worden sind. Viele neue Elemente sind dabei. Es gibt Besuch aus Loch Ness, wieder einen Wunschbaum und natürlich auch Glühwein. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Ein Uhu scheint sich in Charlottenburg wohlzufühlen

Seit 2013 war er aus der Hauptstadt verschwunden. Nun hat sich nach sechs Jahren Abwesenheit seit Oktober wieder ein Uhu in Berlin blicken lassen und im Hof einer Charlottenburger Wohnanlage häuslich eingerichtet. Hier der Bericht des NABU über einen Vertreter unserer größten heimischen Eulenart.


Klimanotstand: Ist neues Grün wichtiger als neues Grau?

Im August riefen SPD, Grüne und Linke mit ihrer BVV-Mehrheit den Klimanotstand in Charlottenburg-Wilmersdorf aus. Was das für den Bezirk bedeuten könnte, zeigt sich jetzt in Pankow: Dort wird im Rathaus bereits diskutiert, ob der Klimanotstand dringlicher ist als die Wohnungsnot. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.

 

 


Wie kommen unsere Sechsbeiner durch die kalte Jahreszeit?

Jede Art hat ihre eigene Strategie. Und wir können Marienkäfer, Libelle, Florfliege, Biene & Co dabei helfen, gut durch den Winter zu kommen: Insektenhotel aufstellen, offene, teils sandige Bodenstellen schaffen, Altholz belassen, Stauden und Gehölze erst im Mai zurück schneiden, Trockenmauer oder Steinhaufen anbieten und Frühblüher stecken… Hier der Bericht vom NABU.


Große Party zum Mauerfall-Jubiläum in den Bornholmer Kleingärten

 Hier an der Bösebrücke an der Bornholmer Straße gingen am 9. November 1989 zum ersten Mal die Schlagbäume zwischen Pankow und Wedding hoch, hier umarmten sich erstmals Menschen aus Ost und West, hier fiel die Mauer in Berlin. 30 Jahre später laden die Bornholmer Gärten zu einer großen Party zum Jubiläum des Mauerfalls direkt am historischen Ort ein. Am Sonnabend, den 9. November 2019, wird ab 19 Uhr mit Livemusik im Vereinsheim “Bauern-stube” gefeiert. Die “Bauernstube” gehört zur Kleingartenanlage Bornholm 1 an der Björnson-straße (direkt am S-Bahnhof Bornholmer Straße). Hier der Bericht der Pankower AZ.


Teste Dein Wissen über die Überwinterungstrategien unserer Tierwelt

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, bereitet sich die Tierwelt mit unterschiedlichsten Strategien für den Winter vor. Viele Vögel fliegen in Richtung Süden. Andere Tiere ziehen sich in ihre Höhlen zurück und schlafen bis der Frühling wieder kommt. Nicht nur Fuchs, Igel und Co. haben Taktiken für den Winter entwickelt, auch Insekten, Amphibien und Reptilien. Was weißt Du über die verschiedenen Überwinterungsstrategien? Hier geht´s zum Quiz von naturschutz.ch


Der beschlossene "Klimanotstand" und seine Bedeutung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf am Beispiel der Cornelsenwiese

Einwohnerfrage in der BVV am 24. 10. 2019:

    Werner Amos, Thema  Cornelsenwiese

 

1.      Wie kann es möglich sein, dass im Bereich der sogenannten Cornelsen-wiese die Vernichtung von 20 Bäumen und die Versiegelung der Wiese (bei einer Zustimmung zur Bebauung), im Hinblick darauf, dass die BVV den Bezirk als Klimanot-standsbezirk deklariert hat, überhaupt in Erwägung gezogen wird?

 

Die Einwohnerfrage beantwortet das Bezirksamt wie folgt:

 Der Beschluss zum Klimanotstand setzt nicht automatisch andere Beschlüsse, bestehende Gesetze oder laufende Verfahren außer Kraft. Auch lassen sich daraus keine pauschalen Schlussfolgerungen ziehen. Ökologische Belange sind auch bisher im Baurecht bzw. in Bebauungsplanverfahren zu berücksichtigen. Um Fällgenehmigungen für Bauvorhaben zu erhalten, müssen Bauherren Ausgleichsmaßnahmen vornehmen oder Ausgleichszahlungen leisten.

 Sollte unabhängig von ausgleichenden Maßnahmen zukünftig überhaupt keine bisher unversiegelte Fläche durch Bebauungen versiegelt werden, würde dies die Klimabilanz des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf sicherlich verbessern, jedoch nicht die Rahmenbedingungen für das Klima. Da die Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum in Berlin nicht nachlassen wird, ist davon auszugehen, dass dann andernorts Flächen in Anspruch genommen werden und Vegetation zerstört wird.

 

Mit freundlichen Grüßen, Stadtrat Schruoffeneger

 

 


Kostenloses Saatgut für Wildpflanzen in Kleingärten

Die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) hat eigens für die Berliner Kleingartenvereine eine regionale Saat-gutmischung aus zertifizierter Herkunft zusammen-gestellt. Das Wildpflanzensaatgut wird von der SNB kostenlos an Kolonien abgegeben, kann auf Gemein-schaftsflächen angesät werden. Aus 44 Wildkräutern wie Flockenblume, Königskerze und Margerite ent-wickeln sich extensive Rasen- und Wiesenflächen, die nach ihrer Etablierung nicht mehr gegossen werden müssen, von Mai bis September für attraktives Nahrungsangebot für bestäubende Insekten wie (Wild-)Bienen, Schmetterlinge und Tagfalter sorgen. Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Bald funkelt "Christmas Garden" wieder

Am 15. November gehen Millionen Lichtpunkte im Botanischen Garten an und verwandeln Seen, Gewächshäuser und Bäume in eine märchenhafte Kulisse. Zum vierten Mal können sich die Besucher nach Einbruch der Dunkelheit auf die Reise durch den „Christmas Garden“ begeben zu Sternenwiesen, Glockenspielen und Rentieren. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Der Maulwurf ist das Tier des Jahres 2020

Darüber wird sich wohl nicht jeder Rasenfreund freuen: Der Maulwurf ist Tier des Jahres 2020. Die Deutsche Wildtierstiftung will mit dieser Entscheidung darauf aufmerksam machen, wie wichtig auch die Artenvielfalt unterhalb der Erdoberfläche ist. Dabei gilt der Europäische Maulwurf nicht als bedrohte Art. Hier der Bericht der Stiftung.