Herbst: Zeit für den Check-up Deiner Gartengeräte

Sind Hacke, Schaufel , Spaten und Scheren (auch elektrische) noch scharf genug? Müssen, Rasenmäher, Häcksler und Kettensäge nachgearbeitet, geölt werden oder zur Inspek-tion? Wie werden unsere Gartengeräte am besten über den Winter gelagert? Landes-gartenfachberater Sven Wachtmann gibt weitere Tipps. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Zeitung.


Grüne Tomaten: Jetzt ernten oder noch hängen lassen?

Seit 2013 ist Sven Wachtmann ehren-amtlicher Landesfachberater beim Landesverband Berlin der Garten-freunde. Hier gibt er Tipps, was jetzt im Garten zu tun ist – oder eben nicht. Sollten jetzt Sträucher und Bäume beschnitten werden, sollte man düngen, müssen Beete gemulcht werden, kann man jetzt noch Gemüse pflanzen…? Hier geht´s zum Text der Berliner Zeitung.


Was sagt uns der aktualisierte B-Plan IX-205a?

Seit 20. September ist der aktuelle Be-bauungsplan IX-205a einsehbar, der die Zukunft der in Privatbesitz liegen-den Teile der Kleingarten-Kolonie Oeynhausen sichern soll. (Näheres findest Du als Beitrag hier unter dem 20. September) Einige Mitglieder der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen" und Andere laden alle Interessierten zu einem Gedanken-austausch zu diesem B-Plan ein, um etwaige "Stolperstellen" zu finden. Über Hinweise dazu freuen wir uns: Am Montag, 04. Oktober ab 18:30 Uhr, im Nachbarschaftstreff des "BWV zu Köpenick", Sylter Straße 12, 14199 Berlin. Bitte anmelden, da begrenzte Teilnehmerzahl, Gesichtsmasken mitbringen!


Bezirksgärtnerei zieht jetzt selber heimische Wildstauden

Als erste Kommune in Deutsch-land  produziert und verwendet der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf jetzt selber hei-mische Wildstauden. Ziel ist es, gebietseigenes Saat- und Pflanz-gut selbst herzustellen und auf bezirkseigenen Grünflächen auszubringen und damit einen wichtigen Beitrag zur biolo-gischen Vielfalt beizutragen. Für den Start wurde eine Liste mit etwa 20 Arten wie Echtes Labkraut, Moschusmalve oder Ähriger Ehrenpreis ausgewählt. Hier geht´s zur Pressemitteilung.


Ab heute ist der B-Plan IX-205a (Oeynhausen) einsehbar

Von heute bis zum 22. Oktober kann der Bebauungsplan IX-205a eingesehen werden. Bis zum 22. Oktober können Stellungnahmen dazu abgegeben werden. Der Geltungsbereich des B-Planes wurde verkleinert. Ziel des Bebauungsplanverfahrens IX-205a ist die Sicherung der bestehenden Kleingarten-flächen und der kleingärtnerischen Nutzung im Geltungsbereich des Bebau-ungsplans auf privaten Grundstücken. Der Baunutzungsplan setzt aber die Flächen als „Allgemeines Wohngebiet“ mit der Baustufe III/3 (GRZ 0,3; GFZ 0,9 in der geschlossenen Bauweise mit 3 Geschossen) fest. Hier geht´s zu allen Infos dazu. 


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Ab 20. September ist Bebauungsplan IX-205a "Oeynhausen" einsehbar

Die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs IX-205a zur Sicherung der auf privatem Grundstück an der Forckenbeck-straße in Schmargendorf gelegenen Kleingartenflächen der Kolonie "Oeynhausen" findet in der Zeit von Montag, 20. September bis einschließlich Freitag, 22. Oktober 2021 statt. Mit dem Bebauungsplan-entwurf werden ein Großteil der ver-bliebenen Teilflächen der Kolonie "Oeynhausen" gesichert. Hier zu weiteren Infos einer Pressemitteilung. 


Jetzt beginnen auch im Naturgarten erste Wintervorbereitungen

Für Tiere muss es im Garten nicht or-dentlich aussehen. Wer jetzt in seiner Parzelle räumt, fegt und sauber macht, sollte auch an Rückzugsorte für Tiere denken. Igel, Kröten oder Eidechsen suchen bereits ab September einen frostfreien Unterschlupf, freuen sich über Haufen aus Reisig und Laub. Trockene Pflanzenstängel abgeblühter Stauden stehen lassen, sie werden von einigen Wildbienenarten als Brutstätte genutzt. Hier zum Text aus dem „Gartenfreund“. 


Vorsicht vor Undemokraten und Extremismus in Kleingartenvereinen!

Antidemokratische Bestrebungen und politischer Extremismus machen heute auch vor Kleingärten keinen Halt. "Ge-fährlich kann es dann werden, wenn sich solche Strukturen verfestigen, von diesen Personen sogar Funktionen im Verein übernommen werden." Hier dazu ein Aufruf des Präsidenten des Bundes-verbandes Deutscher Gartenfreunde. 


"Deutsche Wohnen" will Ausbau der Zentrale, Mieter sollen weichen

Der Wohnungskonzern „Deutsche Wohnen“ braucht mehr Platz. Um neben der Konzernzentrale in der Mecklen-burgischen Straße einen Büroneubau errichten zu können, sollen zwei Mietshäuser nebenan (Mecklen-burgische 58 und 59) abgerissen werden. 15 Mietparteien müssten ausziehen, berichtet das „Mieter Magazin“ (9/2021, S. 10).  Und hier zu einem Beitrag aus der Berliner Woche.                                            Foto: Google Earth.


Bald Ex-Regierender besucht "GoWest"-Baustelle

Wer an der großen Quartier-Baustelle in unserer Nachbarschaft vorbei geht, sieht derzeit kaum Fortschritte. Die gibt es aber und die ließ sich der Noch-Regierende Michael Müller jetzt zeigen. Bis 2027 soll an Forckenbeck- und Mecklenburgischen Straße mit den Gewerbehöfen "GoWest" die größte Quartiersentwicklung in der Hauptstadt entstehen. Hier zur Presse-mitteilung der Wohnkompanie. 


Neues Bauprojekt am Heidelberger Platz

Vier Grundstückseigentümer haben sich zusammengeschlossen, um nordwestlich des Heidelberger Platzes den Block zwischen der Mecklenburgischen Straße, der Forcken-beckstraße und der Falkensteiner Straße baulich „fortzuentwickeln“. Bisher stehen dort zwei- bis dreistöckige schmucklose Gewerbebauten, der bekannteste Nutzer ist ein großer Aldi-Markt. Hier zum Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


Digitalisierung? Warum in unseren Amtsstuben nichts flutscht

 

Nur jeder dritte Beschäftigte des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmers-dorf verfügt über einen Dienst-Laptop.  Wegen der Corona-Pandemie sind die Bediensteten zum Teil weiterhin im Homeoffice tätig. Dafür steht aber nur „ein Laptop für jeweils fünf Beschäftigte“ zur Verfügung! Immer noch nicht mehr! Und dann wundert sich der Einwohner, dass Bürgerämter nicht funktionieren oder Bebauungspläne nicht fertig werden... Hier zum Bericht aus „Tagesspiegel Leute“.

 


Berliner Kleingärtner schützen bedrohte Wildpflanzen

Für den Schutz bedrohter Wildpflanzen gehen mehrere Berliner Kleingarten-kolonien neue Wege und beteiligen sich beim Bundesförderprojekt „Urbanität und Vielfalt“ – Ziel des Projektes ist es, seltene, regionale Pflanzen anzusiedeln. Darunter: Berg-Haarstrang, Golddistel, gewöhnliche Grasnelke und Steppen-Lieschgras. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Berlin war wieder Deutschlands Hot Spot!

In Berlin war es diesen Sommer erneut so warm wie in keinem anderen Bundesland. In den Monaten Juni, Juli und August lag die Durch-schnittstemperatur hier bei 19,9 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Montag nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Mess-stationen mitteilte. In Deutschland erreichten die Temperaturen demnach diesen Sommer im Schnitt 17,9 Grad. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Sind Hornissen gerade besonders aggressiv?

Mehrere Menschen wurden im Großen Garten in Dresden am Sonntagvormittag von einem Schwarm Hornissen angegrif-fen und gestochen. „Acht Personen wurden notärztlich versorgt und in umlie-gende Krankenhäuser transportiert“, so die Dresdner Feuerwehr. Drei von ihnen sollen schwere Reaktionen gezeigt haben. Der NABU versucht, den Vorfall zu erklären und sagt, wie Hornissen vor einem Stich warnen. Hier zum NABU-Text.


Quiz: Was Du vielleicht schon über Insekten weißt

Wusstest Du schon, wie viele Insekten-arten in Deutschland vorkommen?  Kannst Du Dir vorstellen, dass auch im Meer Insekten leben? Oder wie viele Flügel haben die meisten Schmetter-linge? Wenn Du wissen willst, wie es um Dein Insekten-Grundwissen bestellt ist, probier Dich doch einfach mal aus: Hier geht´s zu zehn  Fragen in einem Mini-Quiz der „Welt“.


Oeynhausen-Kleingärten als Filmkulisse

 

 

 

Bis einschließlich übermorgen noch drehen Filmstudenten der Beuth-Hochschule einige Szenen ihres Abschlussfilmes "Ab nach Hause" im Tulpen- (Foto) und Nelkenweg der Schmar-gendorfer Kleingarten-Kolonie Oeynhausen. Geplant ist ein 90-minütiger „psychotischer Road-Trip ohne Auto“. Bei Nacht-Dreharbeiten soll aber trotzdem ein "falscher" Polizei-Wagen zum Einsatz kommen.


Lockt Sommerflieder Schmetterlinge mit Nikotin an?

Schmetterlingsflieder bietet eine wert-volle Nahrungsquelle für unzählige Insektenarten, die wiederum Fleder-mäuse und Vögel anlocken. Dass der Nektar von Buddleja davidii stark Nikotin haltig ist und so Schmetterlinge bis zur Erschöpfung anzieht, ist wissenschaftlich nicht belegt. Der „magischen Anziehungs-kraft“ des Schmetterlingsflieders können demnach auch andere Faktoren zugrunde liegen. So sind lila Blüten beispielsweise generell für Bestäuber anziehend. Hier zum Bericht vom NABU.


Wilmersdorfer Kiezgärten sollen besser geschützt werden

 

 

Die landeseigenen Flächen der vier Kiezgärten-Anlagen im Altbezirk Wilmers-dorf sollen den benachbarten Klein-gartenflächen zugeschlagen und durch neue Zwischenpachtverträge besser gesichert werden. Es handelt sich um insgesamt 19 Parzellen und Gemein-schaftsflächen in den vier Anlagen Am Fenn, Am Stadtpark I, Paulsborn-Kudowa und Wiesbaden-Norderney. Hier zum Bericht der Berliner Woche.

 

 


Wie lange dürfen Reststämme abgestorbener Bäume stehen bleiben?

„Das kommt darauf an“, sagt Förster und Buchautor Peter Wohlleben. Ob der stehenbleibende Rest eine Gefahr für spielende Kinder darstellt oder zum Nachbarn rüber fallen könnte. Es dauert total unterschiedlich lange, bis ein mehrere Meter hoher Reststamm verrottet ist, das hängt auch von der Baumart ab und vom jeweiligen Boden. Hier zum Bericht, der am 21. August im Wohlleben-Blog erschien..


Der "Lange Tag der Stadtnatur"

Das Programm des Langen Tags der StadtNatur der Stiftung Naturschutz Berlin steht jetzt fest. Auf www.langertagderstadtnatur.de kannst Du Dich nun über rund 500 Veranstaltungen informieren. Der Lange Tag der StadtNatur beginnt am 18. September um 13 Uhr und endet am 19. September um 17 Uhr.  Hier weitere Infos und etliche „Kleingärtner“-Programme.


Warum sogar Horst Seehofer Stadtgrün wie Cornelsenwiese erhalten will

„Grüne Freiräume sind Orte der Begeg-nung, des sozialen Zusammenhalts sowie der baukulturellen und historischen Identität. Sie dienen der Erholung und Bewegung, bieten Raum für Sport und Spiel, dämpfen Lärm und unterstützen die Luftreinhaltung. So leisten sie einen positiven Beitrag für die Gesundheit und das Wohlbefinden, tragen zur Lebens-qualität der Bevölkerung bei.“ Von wem dieses Aussagen stammen? Aus dem Bundes-innenministerium! Glaubst Du nicht? Lies weiter, es lohnt sich: „Stadtgrün verbessert das Wohnumfeld und wertet Quartiere auf. Als urbane grüne Infrastruktur sind grüne Freiräume zudem zentral für Klimaschutz und -anpassung. Sie sind natürliche Kohlen-stoffspeicher, versorgen die Stadt mit frischer Luft und sie regulieren die Temperatur und den Wasserhaushalt. Als Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterstützen grüne Freiräume die biologische Vielfalt und sind Naturerfahrungsräume für Menschen jeden Alters in der Stadt. Multifunktional gestaltetes Stadtgrün ist eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige, lebenswerte, resiliente und zukunftsfähige Städte und Regionen.“ Hier geht es zur Quelle.                                              Foto: Stadtgrün Cornelsenwiese


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Berlins Grün und seine Kleingärten: Was SPD-Fraktionschef Saleh dazu sagt

Werden Charta Stadtgrün und Klein-gartensicherungsgesetz noch bis zur Wahl fertig? Und bleibt es dabei, dass die SPD jeden Kleingarten schützen will? Die Antwort von SPD-Fraktionschef Saleh:
Bei der Charta Stadtgrün bin ich zuver-sichtlich, da könnten wir uns noch einigen. Es gibt nur noch eine kleine Meinungsverschiedenheit: Die Grünen wollen, dass sich bei allen bestehenden Flächen nichts mehr entwickeln darf und alles zur grünen Wiese wird… 
Wir wollen einen Vorzug für Grün, aber keinen Automatismus. Das Kleingartenschutzgesetz werden wir nicht mehr durchkriegen, da sind die Grünen dagegen. Wir wollen Kleingärten schützen, die auf Flächen des Landes Berlin liegen. Das bleibt unser Versprechen. Wir wollen die Kleingartenanlagen weiter für alle öffnen, mehr Pflanzenvielfalt und weniger Zäune. Hier zum ganzen Wahlkampf-Interview des Tagesspiegels.


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Cornelsenwiese: Protest gegen BVV-Beschluss

 

Anwohner und Mitglieder der BI Cornel-senwiese protestieren gegen den Be-schluss der letzten BVV, den Bebauungs-plan 4-57 VI abzunicken und sich damit über frühere BVV-Beschlüsse zu Grünerhalt (14. 07. 2016) und Klima-schutz (22. 08. 2019) sowie gegen Anwohnerproteste hinwegzusetzen. Dazu auf dieser Seite auch Beiträge vom 20. 08., 14. 08., 10. 04., 26. 03 und weitere... Und so bejubelt sich dazu die Bezirks-SPD.


Wie fühlen sich Fledermäuse in meinem Garten wohl?

Fledermäuse fühlen sich am wohlsten in einem vielfältig gestalteten Garten, am besten mit Feuchtbiotop. Eine artenreiche Wiese, heimische Stauden gefallen ihnen besser als ein englischer Rasen. Statt Kirschlorbeer oder einer blickdichten Thujahecke sollten heimische Gehölze wie Holunder und Hundsrose gepflanzt werden. Ein solcher Garten ist für Insekten attraktiv und damit auch für Fledermäuse, deren Nahrung Insekten sind. Hier gibt´s praktische Tipps vom NABU.


BVV stimmt tatsächlich für Bebauung der letzten Wilmersdorfer Wiese!

Im Mai 2019 hatte die BVV noch das Projekt abgelehnt, gestern wurde der Bebauungsplan 4-57 VI beschlossen (29 Ja, 20 Nein, 3 Enth.): Auf und neben der Cornelsenwiese sollen 100 neue Miet-wohnungen gebaut werden – darunter 32 Sozialwohnungen. Danke, CDU! Dabei war dort der "Fraktionszwang" aufgehoben. Grüne, Linke und AFD lehnten die Pläne ab. Zu den Befürwor-tern gehört auch die SPD, deren "Schwamm"-Antrag ausgerechnet in der selben BVV auf der Tagesordnung stand: „Baugenehmigungen im Bezirk, die eine weitere Versiegelung von Flächen zur Folge haben, dürfen nur zugelassen werden, wenn dafür zeitnah innerhalb des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf gleichgroße Flächen entsiegelt werden.“ Häää? Da sind wir aber gespannt, wie Bebauung ohne Versiegelung geht??? Zur Erinnerung, da scheinbar völlig vergessen: Vor fünf Jahren hatte sich die BVV einem Bürgerbegehren angeschlossen - zur Erhaltung aller Grünflächen im Bezirk!!! 


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Wann wildblühende heimische Pflanzen Nektar und Pollen liefern

Unsere bestäubenden Insekten brauchen nektar- und pollenreiche Blühpflanzen. Womit sich Lavendel, Borretsch, Salbei oder Sonnenblume ergänzen lassen, zeigt eine Übersicht der deutschen IPBES-Koordinierungsstelle: wildblühende heimische Pflanzen wie Gänseblümchen. Klatschmohn, echte Kamille oder Natternkopf – und wann sie blühen. Hier gibt´s den kompletten Blüh-Kalender und mehr Infos.


Flatterhafter Besuch in Laube oder Wohnung

Fledermäuse begeben sich jetzt auf die Suche nach neuen Quartieren, weil die Zeit der Aufzucht beendet ist. Doch da bekanntermaßen noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, müssen auch die Jungtiere erst ihre Erfahrungen sammeln und da kann es schon mal vorkommen, dass sie hinter einem gekippten Fenster ein geeignetes Quartier vermuten. Wie man so einen Besucher wieder in die Freiheit entlassen kann, hier die Tipps vom NABU.


Gute Frage: Wann liegt endlich der B-Plan für Oeynhausen Nord aus?

In der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf steht am 19. August folgende Einwohnerfrage (Bäßler) zur „Sicherung der verbliebenen Teile der Kolonie Oeynhausen“ auf der Tagesordnung: „In der 55. BVV teilte Herr Schruoffeneger mit, dass geplant ist, den in Teilen geänderten Bebauungsplan IX-205a im 2.Quartal erneut öffentlich auszulegen. Das 2. Quartal ist mittlerweile Vergangenheit, so dass ich um eine Mitteilung des Sachstand zum Verfahren bitte. Um eine schriftliche Aussage wird gebeten. Dieses Verfahren zieht sich seit Jahren hin und die Kleingärtner werden immer vertröstet. Dies ist ein sehr unbefriedigender Zustand. Alle reden immer von der Verbesserung des Klimas. Hier könnte ein kleiner Schritt getan werden, denn insbesondere in den heißen Monaten ist hier doch eine grüne Oase besonders wertvoll!!“     Wir sind auf die Antwort gespannt.   Hier die BVV-Tagesordnung.


Die Bebauung der Cornelsenwiese rückt näher

 

Am 18. August steht der vorhabenbezogene B-Plan 4-57 VI (Sodener Straße/Wiesbadener Straße) wieder auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung in Charlot-tenburg-Wilmersdorf – zur Beschlussfassung.  Dabei geht es um die Bebauung der Cornelsenwiese, um die lange und heftig gestritten wurde. Hier ein Beitrag der Morgenpost dazu, allerdings kostenpflichtig.


Ein Haus für eine Fledermaus

Wohnraum wird knapp in Berlin – auch für nächtliche Insektenjäger. Um da abzuhelfen, gibt es bereits seit 2015 das Projekt „Fledermäuse im Kiez“, das kostenfreie Beratung und die Anbringung von Fledermauskästen anbietet. Finanziert wird das Projekt ausschließlich aus Spenden. So konnten bereits In rund 30 Kleingartenanlagen, über ganz Berlin verteilt, Fledermauskästen angebracht werden. Denn Kleingartenanlagen bieten durch ihre Pflanzenvielfalt eine Fülle an Nachtfaltern, Käfern und weiteren Insekten, die für Fledermäuse ein reiches Nahrungsangebot sind. Tipps zu „Fledermäuse im Kiez“.


Wer hat den Längsten, Dicksten oder Höchsten?

 

In wessen Garten wachsen die dicksten Tomaten, die längsten Gurken, die schwersten Kürbisse oder/und die höchsten Sonnenblumen? Der 'Berliner Gartenfreund' ist wieder auf der Suche nach Prachtexemplaren aus eigener Ernte. Hier gibt´s mehr Tipps zur Giganten-Suche vom Wächter-Verlag. 


Lust auf selbstgemachtes Wildkräutersalz?

Eigentlich kann man jedes Wildkraut verarbeiten, das essbar ist und keinen zu bitteren Geschmack hat. Es sollte jedoch in ausreichender Menge wachsen: Junge Brennnessel-Blätter, Vogelmiere, Giersch, Löwenzahn, Pimpinelle, Brunnenkresse oder Spitzwegerich. Es können auch einige Blüten dazu ge-mischt werden wie Gänseblümchen, Kapuzinerkresse oder Borretsch. Hier geht´s zum Text aus Mein-Kräuterkeller.de 


Über 270 Sorten beim "Dahlienfeuer" im Britzer Garten

Das „Dahlienfeuer“ ist wieder entzündet. In den kommenden Monaten sind rund 7000 Korbblütler bei der alljährlichen Sonderschau im Britzer Garten zu be-staunen. Die Dahlie stammt aus Mittel-amerika, wo Azteken erste Sorten kulti-viert hatten. Sie kam 1791 erstmals nach Europa. Hier mehr Infos aus der Berliner Woche. Im Foto die Sorte "Tom Jones". 


Kiezgärten sollen in Wilmersdorf Kleingärten werden

Bezirksstadtrat Schruoffeneger will die landeseigenen Flächen der vier Kiez-gärten-Anlagen im Altbezirk Wilmersdorf durch neue Zwischenpachtverträge den benachbarten Kleingartenflächen zu-schlagen und damit das Kleingartenrecht auf die bisherigen Kiezgärten ausdehnen. Hier die Pressemitteilung des Bezirks-amtes dazu.


Lust auf einen Vortrag über Schmetterlinge im Garten?

Am Sonnabend, 14. August 2021, hält Frau Dipl. Ing. Ursula Müller auf dem Vereinsplatz der Kleingartenkolonie Oeynhausen um 11:00 Uhr den Vortrag "Ein Garten für Schmet-terlinge". Er ist  für interessierte Gartenfreunde, Eintritt ist frei. Hier gibt´s mehr Infos. 


Wegweiser über Bauen in Kleingärten

 

Wie groß darf ein Gewächshaus sein? Wie viel Kollektorfläche ist bei Solaranlagen maximal erlaubt? Ist ein Brunnen für Gartenbewässerung zulässig? Benötige ich eine Zustimmung des BV für einen Abwas-sersammelbehälter? Solche Fragen werden in einem 35-seitigen Wegweiser zum Gestalten und Bauen in Neuköllner Kleingärten  beantwortet. Er wurde vom Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner e.V. und dem Bezirksamt Neukölln erstellt. Hier geht´s zu Infos und diesem Leitfaden.


Was die Naumann-Stiftung über das Maximilians Quartier weiß

FDP und FDP-nahe Friedrich-Naumann- Stiftung laden zu einer vierstündigen „Fahrrad-Kieztour“ durch Schmargendorf und Grunewald. Start ist in der Neu-bausiedlung „Maximilians Quartier“, die auf einer Teilfläche der Kleinkarten-kolonie Oeynhausen errichtet wurde, dort gibt es ein Gespräch mit Vertreterinnen der Groth-Gruppe und des Bundes-verbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Freitag, 30. Juli 2021, ab 16:40. Treffpunkt: Helene-Jacobs-Straße Ecke Kissinger Straße. Hier gibt´s mehr Infos. 


Zahl der Hitzetoten steigt kontinuierlich in Berlin und Brandenburg

Fast 1.400 Hitzetote! In den letzten drei Jahren starben in Berlin und Brandenburg in den Hitzephasen besonders viele Menschen: 2020 und 2019 waren es jeweils insgesamt mehr als 300. Als es im Juli und August 2018 längere Zeit aus-nehmend viele Hitze-Exzesstage (24-Stunden-Durchschnittstemperatur über 23 Grad und überdurchschnittliche Sterberate) gab, wurden sogar mehr als 750 hitzebedingte Todesfälle in beiden Ländern zusammen registriert. Errechnet hat diese Zahlen das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Hier zum Bericht von rbb 24. 


Beschließt endlich die Charta für das Berliner Stadtgrün!

Obwohl der Senat die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ bereits im April 2020 abgesegnet hat, wurde die Vorlage noch immer nicht vom Abgeordnetenhaus beschlossen. Deshalb fordert nun ein breites Bündnis von Umwelt- und Natur-schutzverbänden, darunter der NABU Berlin, in einem offenen Brief an die Berliner Abgeordneten, das derzeit wohl wichtigste Naturschutzprojekt der Haupt-stadt endlich zu verabschieden. „Berlin braucht dringend eine solche Strategie, um der fortschreitenden Versiegelung und Naturzerstörung zu begegnen. Deshalb muss die Charta unbedingt noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden!“, so Juliana Schlaberg, Naturschutzreferentin des NABU Berlin. Mit der Charta verpflichtet sich Berlin, Parks und andere Grünflächen nachhaltig vor weiterer Bebauung zu schützen. 


Wird GLYPHOSAT in Kleingärten noch im Juli verboten?

Ab 2024 soll Glyphosat hierzulande gar nicht mehr verwendet werden dürfen, so steht es in der kürzlich beschlossenen Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. Für Haus- und Laubenbesitzer ist aber schon viel früher Schluss, nämlich prak-tisch sofort. Für den Einsatz in privaten Gärten soll das Glyphosat-Verbot mög-lichst noch im Juli in Kraft treten, betont eine Sprecherin des Bundesagrar-ministeriums. Dasselbe gilt für den Einsatz in Parks und auf Sportplätzen. Hier zum Bericht des Tagesspiegel.


Wieso sind Hecken tolle Klimaschützer?

 

Hecken schützen den Boden vor Winderosion und haben eine kühlende Wirkung. Sie bieten auch Lebensraum für viele Tiere, Nahrung für Insekten. Eine neue Studie belegt aber auch, wie viel CO2 durch Hecken gebunden wird – fast so viel wie Wald. Hier zum Bericht aus natur.de 


Echte Täuschung oder echter Lernprozess?

Vor genau fünf Jahren übernahm die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf die Forderungen des Bürgerbegehrens „Grünflächenerhalt“. Erinnerst Du Dich noch? Bei etlichen Verordneten scheint das längst in Vergessenheit geraten zu sein…  Damals, im Juli 2016, erschien dieser Beitrag dazu im Kiezer Weblog vom Klausenerplatz. Hast Du eine aktuelle  Meinung dazu? 


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Welche Schmetterlinge werden die Urbanisierung überleben?

Um herauszufinden, wie Schmetterlinge auf die zunehmende Urbanisierung reagieren und welche Arten sich daran anpassen können, werteten Wissen-schaftler über 900.000 Einträge zu 158 Schmetterlingsarten in Europa aus. Nur Generalisten, die große Temperatur-schwankungen tolerieren und sich von vielen verschiedenen Pflanzen ernähren, profitieren voraussichtlich von den menschlich geprägten Lebensräumen. Den C-Falter (Foto) dürfte der aktuelle Trend der Verstädterung verhältnismäßig wenig gefährden: Diese Art verfügt über den höchsten Wert für Urbanaffinität. Hier der Bericht von naturschutz.ch


Spaziergang: Wie sich gerade unser Schmargendorfer Kiez verändert

 

 

Maximilians Quartier, Go West, New West und Cornelsenwiese… Ein Kiez-Spazier-gang der Initiative „New West“ besucht die Großbaustellen in Schmargendorf: Dienstag, 13. Juli, 18:00, Treffpunkt Sylter Straße 12. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier gibt´s mehr Infos.


Hat eine Sonnenblumen-Blüte Mathe gelernt?

Die Natur kann ganz schön geometrisch sein. Das zeigt sich in Bienen-Waben, aber auch in Gänseblümchen, Tannen-zapfen, Broccoli oder Sonnenblumen-Blüten.  Hast Du Lust auf ein kleines Quiz dazu? (Rechnen musst Du dabei nicht.) Dann geht´s hier für Dich weiter auf eine Scinexx-Seite.


Eine "wilde" Wiese ist bewusste Förderung der Wildbienen

Je seltener du im Jahr mähst, desto mehr Wildpflanzen kommen zur Blüte und dienen Insekten als Nahrungsgrundlage. Wenn du nicht gänzlich auf eine gemähte Fläche verzichten möchtest, dann mähe doch nur einen Teil ab und gönne dem Rest deines Gartens eine Wildblumen-wiese. Wildbienen und andere Insekten werden es dir danken. Hier zu mehr Infos von der Stiftung Naturschutz Berlin.


Neuer B-Plan für Forckenbeck- Ecke Mecklenburgische

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmers-dorf fasste am Dienstag, 6. Juli 2021, den Beschluss zur Aufstellung des Bebau-ungsplans 4-76 für die nordwestlich des Heidelberger Platzes gelegenen Grund-stücke Mecklenburgische Straße 23 – 24b und Forckenbeckstraße 1 im Ortsteil Schmargendorf. Hier weitere Infos dazu.


Die drei Kraftwerk-Schlote verdünnisieren sich

Die Wilmersdorfer Skyline verändert sich: Am Heizkraftwerk in unserer Nachbarschaft  wurde mit dem Rückbau der drei Kesselhäuser mit ihren Schornsteinen begonnen. Ein 126 m hoher Kran hat bereits erste Elemente vom Schornstein des Blocks 1 gehoben. Der gesamte Rückbau soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Bis dahin sind über 13.000 Tonnen Material abzutragen und abzufahren.


Warten auf unseren Bebauungs-Plan und Bauchschmerzen

Beim CDU-Talk in der Kleingartenkolonie Oeynhausen vermeldete Burkard Dregger, Chef der Abgeordnetenhaus-Fraktion, dass nach seinen Erkenntnissen der Bebauungsplan, der den nördlichen Teil der Parzellen als „Dauergrün“ sichern soll, im August aufgestellt wird. Zuletzt hatte der Baustadtrat angekündigt, IX-205a im zweiten Quartal 2021 auslegen zu wollen. Dregger: „Es ist wichtig, diese wunderschöne Anlage in ihrer jetzigen Größe zu sichern. Kleingärten sind Erholungsorte und Treffpunkte, gehören zum humanen Leben unserer Stadt. Und was ist mit der Sicherung des Senatsgeländes der Kolonien (B-Plan IX-123 +123,1)? „Da habe ich langfristig Bauchschmerzen“, so Stefanie Bung, Kandidatin fürs Abgeordneten-haus. Sie persönlich wäre aber statt eines Schulneubaues auf dem Kolonie-Gelände dafür, die Grundschule am Rüdi auszubauen.


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Was braucht ein zauneidechsenfreundlicher Garten?

Auch in Kleingärten können sich Zaun-eidechsen heimisch fühlen und sich gut entwickeln. Gerade die kleinteiligen Strukturen entsprechen oftmals den Ansprüchen dieser gefährdeten Art. Und darüber freuen sich Zauneidechsen: Sonnige, offene Bereiche zum „Sonnen-baden“, Versteckmöglichkeiten und Schattenplätze zum Abkühlen (Holz- und Steinhaufen, hohe Vegetation, Hecken), besonnte Sandhaufen für die Eiablage, frostsichere Überwinterungsmöglichkeiten (Stein-, Totholz-, Reisig- o. Sandhaufen). Hier zum Text des Landesverbandes.


Was wird jetzt aus dem Regenrückhaltebecken hinter der Kreuzkirche?

Sollen wirklich rund 200 Mietwohnungen über der „stinkenden Pfütze“ an der Forckenbeckstraße entstehen? In der BVV begrüßen etliche Parteien diese Degewo-Idee, weil seit Anfang 2017 in Charlotten-burg-Wilmersdorf keine einzige Woh-nung von landeseigenen Wohnungs-gesellschaften gebaut wurde. Die Wasserbetriebe sind dagegen. Und auch der Baustadtrat ziert sich und verweist darauf, dass dieses Becken als Grünfläche ausgewiesen sei. Hier der Bericht aus „Tagesspiegel Leute“.


Wie groß eine Parzelle sein sollte und wie viele Kleingärten Berlin braucht

Die Größe der Kleingartenparzellen gehört zu den Knackpunkten in der Diskussion um den Kleingartenent-wicklungsplan und das Kleingarten-flächensicherungsgesetz. Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz vertritt dazu eine klare Position: Genug Fläche zum Gärtnern für alle interessier-ten Berliner (auch für die zukünftigen) statt des Versuchs, einen hohen Bedarf durch Parzellenteilungen zu decken. Und: Mindestens die Gesamtfläche der Kleingärten in Berlin zu erhalten muss Ziel der stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen in der kommenden Legislaturperiode des Abgeordnetenhauses sein. Hier zum Beitrag aus dem „Gartenfreund“.


CDU im Wahl-Talk: Wie geht es mit der Kolonie "Oeynhausen", anderen Kleingärten und unseren Grünflächen weiter?


Berlin war Deutschlands heißeste Region, Brandenburg die trockenste

Im Juni erlebte die Hauptstadtregion einen Monat der Wetterextreme. In keinem anderen Bundesland Deutsch-lands war es durchschnittlich so warm wie in Berlin. Und nirgendwo anders war es so trocken wie in Brandenburg. Wie der Deutsche Wetterdienst nach einer vorläufigen Auswertung mitteilte, lag der Temperaturdurchschnitt in der Haupt-stadt bei  21,2 Grad Celsius. Das ist deutlich über dem bundesweiten Wert von 19 Grad, der den Monat zum drittwärmsten Juni in Deutschland seit Beginn der Tempera-turaufzeichnungen im Jahr 1881 machte. Hier zum Bericht des Tagesspiegels.


Kannst Du Europäische und Asiatische Hornisse unterscheiden?

Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) war lange die einzige Hornissenart in Deutschland und in Berlin. Seit einigen Jahren ist nun auch die Asiatische Hornisse (Vespa velutina, Foto) bei uns unterwegs und breitet sich zügig aus. Im Gegensatz zu ihrer heimischen Schwesternart ist Vespa velutina als invasive Art meldepflichtig. Solltet ihr also ein Nest oder ein Individuum der Asiatischen Hornisse entdecken, könnt ihr es beim NABU-Hymenopterendienst (0163 977 37 88) melden. Hier gibt es Artenporträts vom NABU für die Europäische und die Asiatische Hornisse.


Wenn man Hilfe und Tipps bei Hornissen braucht

Das Leben mit Hornissen ist ganz gut möglich, sie lernen uns kennen. Ein Volk hat ein kollektives Gedächtnis. Es speichert sich unseren Geruch ab und gewöhnt sich an ihn, so ein Experte. Aber sie können auch Schaden anrichten: Die schroten in Hütten und Häusern auch gerne ganze Dämmungen weg, weil sie zehn bis 20 Liter Hohlraum brauchen. Hier geht´s zu Tipps des Tagesspiegel  für den Umgang mit Hornissen.


Achtung! Abzocke durch unseriöse Schädlingsbekämpfer

Derzeit werden dem NABU Berlin vermehrt Vorfälle gemeldet, bei denen unseriöse Schädlingsbekämpfer Berlinern maßlos überhöhte Preise bei der Bekämpfung echter oder vermeintlicher Wespen berechnen. Dabei vergiften die Kammerjäger nicht selten geschützte Hummel- oder Hornissenvölker und verstoßen damit gegen das Naturschutz-gesetz. In einem Fall sollte ein Berliner Kleingärtnerpaar für das „Betäuben“ von Hummeln 651 Euro zahlen – die Hummeln starben. Hier weitere Infos.


Der Landesverband der Gartenfreunde hat einen neuen Vorstand

Ein alter Hase ist neuer Präsident unseres Landesverbandes:  Gert Schoppa (Foto) aus dem Bezirksverband Marzahn steht jetzt an der Spitze des Landesverbandes Berlin der Garten-freunde e. V.  Er löst Michael Matthei ab, der dem Präsidium seit 2019 vorgestanden hatte. Schoppa war bereits als Schatzmeister von 2012 bis 2018 im Vorstand gewesen. Hier mehr Infos über die aktuelle Vorstandswahl.


Buchtipp: Erste-Hilfe-Ratgeber gegen Garten-Schädlinge

Wer sind die Vitamin-Schmarotzer, die sich in Deinen Beeten über Dein Gemüse hermachen?  In über 40 Artenporträts erläutern zwei Gartenprofis nicht nur die besten Rauswurf-Methoden, sondern auch jede Menge Interessantes, Skurriles und sogar Wunderbares über die kleinen Tierchen. Wenn man sie dann immer noch loswerden will, haben die beiden Ratgeber-Autoren hierfür die passenden Pflanzenschutzmittel parat – 100 % biolo-gisch und umweltschonend. Am 29. Juni erscheint das Buch "Wer knabbert da an meinem Gemüse?“ im Löwenzahn Verlag. Hier zu mehr Infos.


Tierische Strategien gegen dieses Sommerhitze

Im Sommer wird die Hauptstadt durch die zahlreichen Beton-, Glas- und Metall-flächen zur Wärmeinsel, die sich um bis zu zwölf Grad mehr erwärmen kann als das Umland. Viele Vögel verharren re-gungslos an einer Stelle. Andere, wie der Zaunkönig, legen sich platt auf den Boden und breiten weit die Flügel aus. Doch die meisten Vögel suchen eher die Abkühlung an heißen Tagen, er-frischen sich in Wasser oder Sand. Hier zum Text des NABU. 


BGH: Darf ich zu mir überhängende Äste eines Baumes abschneiden?

Nachbarn dürfen einen auf ihr Grund-stück herüberragenden Baum auch dann zurückschneiden, wenn er dadurch seine Standfestigkeit verlieren könnte oder abzusterben droht. Das gilt auch, wenn das Grundstück von dem Baum nur mit-telbar beeinträchtigt wird – etwa durch herabgefallene Nadeln oder Zapfen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag in einem Berliner Nachbarschaftsstreit. Hier zum Beitrag der faz.


Maßnahmen-Plan/ Klimanotlage: Worthülsen oder endlich ernst gemeint?

 

„Mehr Grün: Das Stadtgrün ist zu sichern und auszuweiten, bestehende Flächen sind zu vernetzen, versiegelte Flächen, wo immer möglich, zu entsiegeln.“ Das steht in einem aktuellen Senats-Entwurf, wie der Klimaschutz in Berlin zu verstärken ist. Und: „Um die Lebensqualität in der Stadt zu sichern und möglichst noch zu steigern, muss Berlin zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels seine blau-grünen Infrastrukturen sichern und qualifizieren.“ Hier geht´s zur Mitteilung. Wie ernst sind solche Sätze gemeint?


Kennst Du schon die Rotschopfige Sandbiene?

Über 300 Wildbienen-Arten fühlen sich in Berlin zuhause. Eine von ihnen, die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa), gefällt es auch in Schmar-gendorf. In der Kleingartenkolonie Oeynhausen interessierte sie sich heute für Heckenrosen-Blüten. Sie besucht aber auch Blüten von Apfel, Löwenzahn, Schlehe, Schnittlauch, Weide oder Weißdorn. Die solitäre Rotschopfige Sandbiene ist kleiner als Honigbienen, nistet im Boden, etwa in schütterem Rasen, wo man die Nester an einem winzigen Hügel mit kreisrundem Loch in der Mitte erkennt. 


Lass doch mal kostenlos Deinen Gartenboden testen!

Berliner Gartenbeete sind oft mit Nährstoffen überversorgt. Um herauszufinden, wo das so ist, bietet die Berliner Senatsumweltverwaltung zusammen mit der BSR im Juni an, 1000 Bodenproben aus Gärten kostenlos auf den Nährstoffgehalt analysieren zu lassen. Die Gartenbesitzer erfahren aus der individuellen Bodenanalyse, für welche Nährstoffe Defizite oder Über-schüsse bestehen, und können ihre Kompostverwendung sowie Düngung entsprechend anpassen. Wie man sich anmeldet und mehr Infos.


So zählten die Berliner in der "Stunde der Gartenvögel"

Das Endergebnis der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ fällt wieder beeindruckend aus: 4.922 Vogelfreunde (etwa weniger als im Vorjahr) haben in Berlin vom 13. bis 16. Mai an der wis-senschaftlichen Mitmachaktion von NABU und LBV teilgenommen und aus 3.096 Gärten und Parks fast 96.000 Vögel gemeldet . Wie auch 2020 liegen auf den ersten drei Plätzen in Berlin Haussperling (7,05 Vögel pro Gärten), Star (3,29) und Amsel (2,37). Dicht gefolgt von Kohlmeise (2,17) und Ringeltaube (2,04). Ein Aufsteiger ist mit einem Zählplus von 43 % der Stieglitz (Foto), ein Absteiger mit einem Minus von 34 % der Mausersegler. Hier zum Bericht des NABU. 


Meine Nachbarin, die Kleingärtnerin

Eine Gartenfreundin aus den 114 Klein-gartenanlagen in Charlottenburg-Wilmersdorf spricht über Miteinander, Glücksgefühle und Essen aus eigener Ernte. Die Kleingärtnerin aus der Kolonie Paulsborn-Kodowa nennt Stichworte wie Ruheoase, Bienenfutter, Kälteschleuse oder Wildbienenprojekt. Hier geht´s zum Bericht aus „Tagesspiegel Leute“. 


Was hilft uns im Garten gegen Nacktschnecken?

 

 

Wenn es zu wenig Igel, Blindschleichen, Kröten, Ringelnattern oder Eidechsen im Garten gibt, die als natürliche Feinde von Nacktschnecken gelten, was hilft dann gegen die gefräßigen Tierchen, damit sie uns nicht fast alles wegfuttern? Gibt es überhaupt jenseits von Gift Möglich-keiten, Nacktschnecken kurz zu halten? Sind überhaupt alle Nacktschnecken unerwünscht?  Unsere Gartenfreundin Xenia hat sich Gedanken dazu gemacht und lässt uns in ihrem Blog  "Berlin-garten" teilhaben.


Wird das Heizkraftwerk Wilmersdorf ein Kunst- und Kulturzentrum?

 

 

 In der BVV vom 27. Mai 2021 forderte die Linksfraktion das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem Antrag auf, in Verhandlungen mit dem Eigentümer Vattenfall zu treten, damit das ab Juni leerstehende Heizkraftwerk Wilmersdorf in unserer Nachbarschaft zu günstigen Konditionen für Kunst- und Kulturschaffende nutzbar wird. Hier zum Bericht der Berliner Woche.

 


Kleingartengesetz kommt wohl nicht mehr vor der Berlin-Wahl

Die Kleingärten in Berlin sollen langfristig geschützt werden, darüber sind sich die Parteien im Abgeordnetenhaus einig. Doch über die Frage, ob es dazu ein Gesetz braucht, streiten SPD, Linke und Grüne seit Monaten. Ein Ende ist nicht absehbar. Eine Einigung gibt es bis heute nicht und nun rücken die Wahlen näher. SPD und Linke arbeiten derzeit zwar noch am Gesetzestext, Mitinitiator Daniel Buchholz (SPD) glaubt aber nicht mehr, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet wird. Hier zum Bericht von rbb24.


In "Friedrichshall" kuscheln jetzt die Ringelnattern

In der Schmargendorfer Kleingartenkolonie "Friedrichshall" fühlen sich Ringelnattern im Feuchtbiotop der Parzelle von Bernd so wohl, dass sie sich auch beim Liebeskringeln filmen lassen. Das zeigt wieder, wie wichtig Kleingärten für die biologische Vielfalt und Berlins Artenreichtum sind. Mehr Infos über Ringelnattern, die jetzt in April und Mai Paarungszeit haben.


Kastrationspflicht für freilaufende Katzen

Der Berliner Senat hat die erste Katzenschutzverordnung beschlossen. Danach dürfen Kater und Katzen nur noch frei herumlaufen, wenn sie kastriert und gechippt sind. Die Verordnung tritt zwölf Monate nach Verkündung in Kraft. Ein Bußgeld ist nicht vorgesehen. Hier zum Beitrag der Berliner Morgenpost und aus dem Tagesspiegel.


Zahlt das Bezirksamt die Abrisskosten einer Laube?

In der Kleingartenkolonie Hohenzollern-damm liegt eine Parzelle seit Jahren brach, weil der Verein finanziell nicht in der Lage ist, die Kosten für den Abriss von rund 10.000 Euro zu tragen. Deshalb stellte die SPD-Fraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf den Antrag, das Bezirksamt solle die Kosten für den Abriss der Laube übernehmen. Hier zur Meldung aus der Berliner Woche.


Ab heute bis Sonntag: die Stunde der Gartenvögel

Wie viele welcher Gartenvögel gibt es in Berlin? Mach bei der Aktion mit! Zähl alle Vögel, die Du in Deinem Garten oder im örtlichen Park siehst oder hörst. Im Laufe einer Stunde sollen von jeder Vogelart die höchste Zahl der dort beobachteten Vögel notiert werden. Und zwar die höchste Zahl zu einem Zeitpunkt: Dieselbe Amsel fünfmal hin und her-fliegen zu sehen, macht nicht fünf Am-seln, sondern nur eine. Beobachtet werden kann zu einer beliebigen Stunde am 13. bis zum 16. Mai. Hier alle Infos.


"Oeynhausen" heute wieder einmal im Tagesspiegel


Was quakt oder paddelt in Deinem Gartenteich?

Molche, Kröten, Unken oder Frösche – in Berlin sind 14 Amphibienarten heimisch, ein besonderer Schatz für unsere Stadt. Sie fühlen sich auch in vielen Kleingarten-anlagen wohl. Um Kammmolche, Wasser-frösche & Co besser schützen zu können, bittet „Artenfinder Berlin“  aktuell, Sichtungen von Amphibien zu melden: "Jede gemeldete Beobachtung ist ein Beitrag zum Berliner Naturschutz." Hier weitere Infos. 


"Pflanze nie vor der kalten Sophie!"

 

Die sogenannten Eisheiligen markieren traditionell das Ende der Spätfrost-Gefahr in Deutschland. Das sind die Gedenktage zu Ehren einiger Heiliger im Mai, nach denen - statistisch betrachtet - Minus-grade kaum noch vorkommen. In Norddeutsch-land zählen Mamertus, Pankratius und Servatius (11. bis 13. Mai) dazu, in Süddeutschland gibt´s noch Bonifatius (14. Mai) und die „Kalte Sofia“ (15. Mai). Vor diesen Tagen sollten frostempfind-liche Planzen nicht ungeschützt in den Boden. Wie zum Beweis schneite es gestern in Berlin. Mehr Infos über die Eisheiligen. 


Landeswettbewerb „Kleingärten: Im Einklang mit der Natur“

Dieser Wettbewerb soll helfen, die städtebauliche Bedeutung von Kleingärten zu verdeutlichen, ihre Position zu stärken und sie so noch mehr in das Bau- und Planungsrecht integrieren. Er soll darlegen, wie Kleingärtnervereine als Teil der Gesellschaft und Kleingartenanlagen als Element urbanen Grüns dazu beitragen, unsere Gesellschaft nachhaltig zu ent-wickeln. Der Wettbewerb soll aufzeigen, wie Garten-freunde dazu beitragen, die Stadtnatur in einem Zustand zu halten, in dem sie den Nutzern Freude bereitet, Entspannung bietet und gleichzeitig langfristig erhalten bleibt. Die Anmeldefrist wurde bis 31. Mai verlängert. Wenn Ihr mitmachen wollt – hier gibt´s die Infos.


Wie wir Igeln das Überleben etwas leichter machen können

Untersuchungen aus der Stadt Zürich im Rahmen des Citizen Science Projekts StadtWildTiere haben gezeigt, dass die Igelpopulation in den letzten 25 Jahren um 40 % abgenommen hat und die Verbreitung der Igel um 17 % zurück-gegangen ist. Wir sollten in unseren Gärten den Stachlern Durchgänge in Zäunen oder Mauern zu den Lebens-räumen nebenan lassen. Mit dem Aufschichten von Asthaufen kann man für Igel  beispielsweise Rückzugs- und Schlafplätze schaffen. Hier der Bericht von naturschutz.ch


So wichtig ist es für Bestäuber, woher die Saat ihrer Blütenpflanzen stammt

Eine neue Studie zeigt, dass nicht nur die Pflanzenart, sondern auch die geografische Herkunft der Samen Einfluss auf die Insekten-vielfalt hat. Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben jetzt genauer unter-sucht, wie sich die Saatgutauswahl auf die Förderung der Insekten-vielfalt auswirkt. Dabei spielt auch die geografische Herkunft der Samen eine wichtige Rolle: Sie hat Einfluss auf die Insektenvielfalt und darauf, wie oft die Bestäuber die Blüten besuchen. Hier der Bericht von naturschutz.ch


Artenschutz aus der Samentüte: Saatgutaktion für Kleingärten

 

Gleich drei verschiedene regionale Saatgut-mischungen aus zertifizierter gebietseigener Herkunft wurden von der Stiftung Naturschutz Berlin für die Berliner Kleingartenvereine zusammengestellt. Diese Aktion hat das Ziel, die biologische Vielfalt in Berlin zu erhalten und zu fördern. Mehr Infos dazu - was die Mischungen enthalten und wo man sie erhält - gibt es im Bericht des „Gartenfreundes“ und einem Text der „Stiftung Naturschutz Berlin“.


Welche Gehölze wir im Garten pflanzen oder nicht mehr pflanzen sollten

Bäume sind ein hübscher Blick-fang. Sie tragen Blüten im Frühjahr, Blätter im Sommer und Früchte im Herbst. Zudem spenden sie Schatten und bieten Vögeln sowie Insekten Unterschlupf und Nahrung. Doch auch heimische Gehölze kämpfen mit den Folgen der Klimakrise. Sie müssen immer öfter heiße Tage und längere Trockenphasen überstehen. Viele Gartenbesitzer entscheiden sich deshalb für exotische Bäume und Sträucher – die als anspruchslos und robust gelten. Ist das wirklich gut? Im Beitrag von "t-online." gibt ein NABU-Experte Tipps. 


Grüne Stadtoasen: aus der Geschichte Berliner Kleingärten

Von den grünen Oasen, die zur Kaiserzeit im Großstadtmoloch entstanden, über die Laubenpieper-Ära auf beiden Seiten der Mauer bis zur Entdeckung der Parzelle durch Hipster und Garten-aktivisten zieht sich ein grüner Faden durch die Stadt. Mit ihren 145 Parzellen gilt die vor mehr als 130 Jahren gegrün-dete Kolonie „Zur Linde“ in Treptow an der Kiefholz­straße als die älteste Klein-gartenanlage Berlins. Oftmals kritisiert, als spießig verrufen und doch heiß begehrt, gehören die Kleingärten zu Berlin wie die berühmte Berliner Luft, der Fernsehturm und der Kudamm. „TipBerlin“ versucht sich an einem Überblick ihrer Geschichte.


Die erste Parkläuferin für Charlottenburg-Wilmersdorf

Sabine Walther ist die erste Parkläuferin im Bezirk. Die Idee mit den Parkläufern stammt von der Senatsumwelt-verwaltung. Mitte 2019 war der Pilot im Stadtpark Steglitz gestartet, in Charlot-tenburg-Wilmersdorf dauerte es etwas länger. Sabine Walther streift über die Mierendorff-Insel. Was ihre Aufgaben sind - hier gibt´s einen Beitrag der Berliner Woche und eine Presse-mitteilung des Bezirksamtes.


Bedrohte regionale Wildpflanzen in Kleingärten schützen helfen

Den Naturschutz in den Kleingarten holen – dafür sucht das Projekt „Urbanität & Vielfalt“ drei Kleingarten-anlagen in Berlin. Das Ziel: Seltene oder bedrohte regionale Wildpflanzen sollen mit Hilfe von Kleingärten in ihrem Bestand gestärkt werden. Jede Anlage soll 1500 Pflanzen erhalten, die gegen-wärtig im Botanischen Garten der Uni-versität Potsdam herangezogen werden. Hier zu Infos vom Landesverband.


Grün fördert die Gesundheit: Gärtnern als Therapie

Buddeln, jäten, hacken und graben machen uns glücklich. Bei Freizeit-aktivitäten wie dem Gärtnern verankern wir unsere Gedanken im Hier und Jetzt. Dadurch dass wir die Tätigkeit bewusst und aufmerksam ausführen, geraten wir in einen sogenannten „Flow“, einen besonderen energiesparenden Modus des Gehirns, unschöne Emotionen flauen ab. Anstrengung und Stress der letzten Stunden verblassen. Wir finden zu unserer Mitte zurück. Hier zum Bericht aus Schrot & Korn.


Wie wichtig giftfreie Kleingärten für die Artenvielfalt sind

In Deutschland gibt es eine Million Klein-gärten, die in Vereinen organisiert sind auf einer Fläche von über 40.000 Hektar. Der BUND zeigt in seinem Projekt „insektenfreundliche Gärten“, wie Hobby- und Kleingärtnernde mit ein-fachen Maßnahmen dazu beitragen können, lebendige Orte für Tier und Mensch zu erschaffen. Es wäre ein großer Gewinn für die Artenvielfalt, wenn diese gesamte Gartenfläche giftfrei und naturnah bewirtschaftet würde. Hier zum Beitrag.


Was Du vielleicht noch nicht alles über Hummeln wusstest

Noch sind 25 der 41 deutschen Hummelarten in Berlin heimisch! Und damit das auch so bleibt, verdienen diese faszinierenden und nützlichen Hautflügler un-seren Schutz. Jeder kann etwas für Hummeln tun. Zum Beispiel, indem wir die Bedürfnisse der Sechsbeiner besser verstehen und sie mit ihren Lieblings-pflanzen auf Balkon oder Terrasse versorgen. Hier viele Infos in einem Kurz-Video vom NABU unter 28. 04. 2021.


Landesverband: Auf dem Weg zur Sicherung von Berlins Kleingartenflächen

Der Landesverband Berlin der Garten-freunde hält eine gesetzliche Regelung für den richtigen Weg, Berlins Klein-gartenflächen dauerhaft zu sichern. Der von SPD und die Linke einge-brachte Entwurf eines geplanten Kleingartenflächensicherungsgesetzes wird daher begrüßt - allerdings nicht kritiklos. Hier zur kompletten Erklärung unseres Landesverbandes.


Die "Stunde der Gartenvögel" - machst Du mit?

Welche Arten fühlen sich in Berlin am wohlsten? Welche werden seltener? Bei der Aktion „Stunde der Garten-vögel“ kann wieder jeder mitzählen. Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussage-kräftiger sind die Ergebnisse. Der NABU Berlin ruft gemeinsam mit der NAJU vom 13. bis zum 16. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beo-bachten, zu zählen und zu melden. Hier gibt´s die nötigen Infos dazu.


Wie kann man Buchsbaumzünsler biologisch bekämpfen?

Buchsbaumzünsler haben sich in weni-gen Jahren auch in Deutschland kräftig ausgebreitet. Jetzt haben die Raupen dieser Schädlinge nach ihrer Überwin-terung wieder zu fressen begonnen, häuten und verpuppen sich. Bald schlüpfen die Schmetterlinge, legen ihre Eier ab. Man kann davon ausgehen, dass etwa alle zwei bis drei Monate eine neue Generation schlüpft. Was gegen sie hilft? Hier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.                           Foto: Petra Göschel 


In Berlin gibt`s 100 Tagfalterarten. Was jetzt schon flattert

Insgesamt finden sich in Berlin etwa 100 Tagfalterarten, von denen im April in der Regel schon etwa 20 Arten unterwegs sind. Zitronenfalter sind die frühesten Schmetterlinge, die alljährlich mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf-tauchen. Die Raupen der meisten Tag-falterarten sind jeweils auf ganz wenige oder nur eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert. So braucht das Pfauenauge die Brennnessel. Wo solche Nahrungspflanzen ausreichend vorkommen, findet man auch die entsprechenden Schmetterlingsarten. Hier zum Bericht aus dem Tagesspiegel.                                                                                                     Foto: Diestelfalter


Darf eine Tochter wirklich nicht die Wilmersdorfer Parzelle ihrer gestorbenen Mutter übernehmen?

 

Eine 82-Jährige infizierte sich während einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus mit Corona. Nur eine Woche später verstarb sie. Nun muss sich ihre Tochter auch noch mit der Kleingarten-Bürokratie herumschlagen, die es ihr offenbar unmöglich macht, die Parzelle ihrer Familie zu übernehmen. Die Tochter (43) hofft sehr, dass es noch eine friedliche Lösung mit dem Bezirksverband Wilmersdorf gibt und sie den Kleingarten ihrer Mutter behalten darf. Hier zum Text aus dem Berliner Kurier.


Vorwahlkampf und Sicherung der Berliner Kleingärten

Endlich befasst sich die Politik mit der Sicherung von Kleingartenflächen über Lippenbekenntnisse hinaus. „Wir bleiben mit den drei Koalitionsparteien im Gespräch“, so Michael Matthei. Der Präsident des Landes-verbandes Berlin der Gartenfreunde weiter: „Unser Ziel dabei ist die dauerhafte Siche-rung von Kleingartenflächen, um ihre soziale, gesunde, ökologisch-klimatische und auch umweltbildende Bedeutung für die Haupt-stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir beteiligen uns aber nicht an partei-politischen Meinungsverschiedenheiten im Vorwahlkampf.“  Hier zur Erklärung des Landesverbandes.


Gemeinsam sind wir stark - schon seit 120 Jahren!

Dass grüne Oasen geräumt werden, können wir nicht zulassen. Deshalb müssen wir Gartenfreunde heute wieder unsere Stimme erheben und unseren Einfluss geltend machen – wie vor 120 Jahren. Das können wir nur, wenn sich Berlins 70.000 Päch-ter auf gemeinsame Ziele einigen. Die Geschichte lehrt uns: Gemein-sam sind wir stark! Das gemeinsame Handeln der Berliner Garten-freunde, ihrer Vereine und Verbände, ist die beste Garantie, den lebensnotwendigen Erhalt des Kleingartenwesens zu sichern.“ Hier zum Text aus dem "Gartenfreund".    Foto: Am 5. September 1987 demonstrierten 25.000 Kleingärtner am Schöneberger Rathaus.


Wiesbadener Straße: Bürgerbeteiligung für das Bauprojekt "New West"

Wir alle können unseren Kiez JETZT mitgestalten! Auf der Fläche der Kleingartenkolonie Wiesbaden, zwischen Helgoland- und  Wiesbadener Straße, soll ein Wohngebäude mit 220 Eigentumswohnungen entstehen. Die Öffentlichkeit kann sich bis zum 23. April an an der Planung beteiligen und dazu Stellungnahmen abgeben. Wie: Gehören dort wirklich Fünfgeschosser hin? Bitte beteiligt Euch! Hier gibt´s die Infos dafür.


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Was Kleingärtner vom "grünen" Zehn-Punkte-Plan der "Grünen" halten

Gut gemeint, aber an der Realität vorbei – so lässt sich zusammenfassen, was Pankower Kleingartenvorstände vom Zehn-Punkte-Plan der Grünen zur Sicherung der Berliner Kleingärten halten: „Dieser Plan fordert Abgeordnetenhaus und Senatsverwaltungen auf, nun endlich etwas zum Erhalt der Kleingärten zu unternehmen. Aber was haben die Grünen in den viereinhalb Jahren, in denen sie Teil der Regierung des Landes Berlin waren und in der die Grünen die Ressortverantwortung mit ihrer Senatorin Günther für die Kleingärten haben, selbst getan?“ Hier der Bericht der Berliner Woche.


Wahlkampf mit und um Berlins Kleingärten

 

Etwa jeder zehnte Berlin-Bewohnende nutzt eine Parzelle. Darum werden in Wahlkampfzeiten auch etliche Ver-sprechen an die Adresse von Klein-gärtnern gemacht. Auch jetzt. Von Linken und SPD wurde ein Entwurf für ein – Achtung, neues Wortungetüm – Kleingartenflächensicherungsgesetz vorgestellt. Die Grünen als Koalitions-partner wollen im Prinzip das gleiche wie SPD und Linke – Schutz der Kleingärten und mehr Öffnung für die Gesellschaft –, halten den Gesetzentwurf aber für falsch. Hier zum Bericht der Berliner Woche.  


Naturgeräusche sind gut für die Gesundheit

Vogelzwitschern, das Plätschern eines Baches oder Wind, der durch Baum-kronen rauscht: Derartige Naturgeräusche klingen nicht nur hübsch, sondern haben auch handfeste gesundheitliche Vorteile. Das ist zumindest das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, die in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wurde. Umso wichtiger sei es, so die Autorinnen der Studie, natürliche Klanglandschaften zu bewahren. Hier zum Bericht aus geo.de


Euch allen möglichst frohe Ostern!

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kleingarten-Fans und auch denen, die es vielleicht erst noch werden, geruhsame, gesunde und nette Feiertage!