Jetzt suchen sich Marienkäfer ihre Winterquartiere

Marienkäfer nutzen die letzten Sonnentage, um sich auf ihre Wande-rungen in wärmere Regionen Europas zu begeben oder sich hier Überwinterungs-plätze zu suchen. Marienkäfer machen es sich am liebsten in Hohlräumen gemüt-lich, etwa in Mauerritzen oder Dachspar-ren. Auch Laubhaufen in Gärten sind beliebt zum Überdauern der unfreund-lichen Jahreszeit – oft finden sich hier gleich größere Ansammlungen. Ein Grund mehr, sich für naturnahe und nicht perfekt aufgeräumte Gärten stark zu machen. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


In Charlottenburg-Wilmersdorf werden neue Bäume gepflanzt

Im Bezirk sollen nächstes Frühjahr bis zu 219 neue Stadtbäume gepflanzt werden. Klingt nach einer guten Nachricht. Aber allein bis Ende Februar 2021 müssen schon 278 Straßenbäume „zur Herstellung der Verkehrssicherheit und aufgrund der Realisierung verschiedener Bauvorhaben“ entnommen werden. Ein großer Teil sei bereits abgestorben oder von Fäule und Pilzbefall betroffen. In 10 Prozent der Fälle ist aber ein Bauvorhaben der Fällgrund. Hier geht´s zur Pressemitteilung des Bezirksamtes und einer vorläufigen Fällliste.


Wo bleiben unsere Stadt-Igel?

Igel  sind Kulturfolger, die in städtischen Gebieten mit ihrem Mosaik aus Klein-lebensräumen besser zurechtkommen als in der ausgeräumten Landschaft „auf dem Land“. Doch scheint es den Stadt-Igeln im Vergleich zu früheren Zeiten nicht mehr so gut zu gehen. Eine Studie aus Zürich belegt, dass die Igelpopu-lation dort in den letzten 25 Jahren um 40 Prozent abnahm und die Tiere nur noch in etwa 80 Prozent der Gebiete zu finden sind, in denen sie zuvor vorkamen. Mögliche Ursachen: Verdichtung des städtischen Lebensraumes, Rückgang der Insekten, zunehmender Autoverkehr, Parasiten oder Krankheiten, Gebrauch von Laubbläsern und Mährobotern… Hier der Beitrag aus dem Tagesspiegel.


Wie schnitze ich aus einem Kürbis eine Halloween-Deko?

Das Schnitzen von Kürbissen ist besonders zur Zeit von Halloween beliebt – vor allem für Kinder. Gerne werden gruselige Gesichter geschaffen, aber auch Tiere, Sterne und filigrane Muster können – mit der passenden Schritt-für-Schritt-Anleitung – in einen Kürbis geschnitzt werden. Die ausgehöhlten und verzierten Köpfe schmücken im Herbst Garten, Treppenaufgänge und Fensterbänke. Damit das Kürbisschnitzen problemlos gelingt, findest Du hier auch einige Vorlagen zum Ausdrucken. Und hier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.


Vom Kleingarten zum Klimagarten

Und was machen Klimagärten? Kleingartenanlagen bewahren und verbessern die klimatischen Ausgleichs-funktionen im städtischen Raum und tragen zum städtischen Regenwasser-management bei. Darüber hinaus sorgen sie für ökologischen Ausgleich, denn in Kleingartenanlagen zusammengefassten Kleingärten bieten Grünvolumen und Biotope für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Sie steigern dadurch auch das Anpassungspotentials von Flora und Fauna an das geänderte Klima durch geeignete Pflanzenauswahl und Anbauempfeh-lungen. Gärten, die dies leisten können, nennen wir Klimagärten. Unser Landesverband hat mit dem Wächterverlag ein 60-seitiges Sonderheft aufgelegt - mit allen bisher im „Gartenfreund“ erschienenen Beiträge zur Berliner Klimakampagne, geschrieben von Naturwissenschaftlern, Soziologen, Journalisten und Gartenfreunden. Hier geht´s zum Download. Bitte lesen!


Wie weit wollen, sollen, müssen sich Kolonien öffnen?

Hereinspaziert! Kleingartenkolonien öffnen ihre Vereinsplätze für Kinder und Jugendliche, die hier gerne chillen. Es werden Bänke aufgestellt und Schüler beteiligt beim Setzen von insektenfreundlichen Pflanzen. Der Platz wirkt nicht mehr steril, er ist an vielen Stellen naturbelassen. Vereine kooperieren mit Kitas, erstellen Lehrpfade, in denen Besucher erfahren, wann Rosen beschnitten werden, welche Schlupfphasen ein Marienkäfer hat. Kleingärtner lernen Öffentlichkeitsarbeit. Hier ein Bericht aus dem Gartenfreund.


Bepflanzte Randstreifen auf unseren Wegen - oder lieber nicht?

Befürworter bepflanzter Randstreifen sagen: „Früher haben wir immer zwei Stunden an jedem Wochen-ende gebraucht, um den Weg unkrautfrei zu halten. Das wurde uns zu viel. Jetzt haben wir ihn mit Fetter Henne bepflanzt, was auch gut für die Bienen ist. Bodendecker geben dem Boden Halt.“ Andere meinen: „Die Wege müssen frei bleiben und das Unkraut muss man ausreißen. Sonst wuchert es überall, kommt auch in den Garten. Es muss schließlich ordentlich aussehen.“ Was meint Ihr? Hier der Bericht aus dem Gartenfreund.


Neuer Platz im Maximilians Quartier eingeweiht

Benannt wurde der Platz in Schmar-gendorf bereits im April dieses Jahres nach Werner Richard Heymann (1896-1961). Eine Feier zu Ehren des Kompo-nisten hatte aber die Corona-Pandemie vereitelt. Jetzt wurde der Platz offiziell eingeweiht: Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann traf sich deshalb mit Elisabeth Trautwein-Heymann, der Tochter des Musikers, auf dem Platz, der im neuen Maximilians-Quartier an ihren Vater erinnert. Hier die Pressemitteilung. Und ein Beitrag aus Tagesspiegel Leute.


Nester und Wohnungen in Pflanzenstängeln

Wenn wir den Garten im Herbst nochmals genießen und auf den Winter vorbereiten, sollten wir uns Zeit nehmen und auch an die Mitbewohner im Garten denken. Manch eine Ecke, ein Gestrüpp, ein Laubhaufen, ein Stängel ist Lebens-raum, Nest oder Versteck geworden. Vieles kann auch als Überwinterungsplatz genutzt werden. Pflanzenstängel zum Beispiel werden oft entsorgt, ohne dass wir von ihren Bewohnern und darin enthaltenen Nestern wissen. Stängelbewohner lassen sich übrigens das Jahr hindurch gezielt fördern und toll beobachten. Sehr gut eignen sich beispielsweise markhaltige Stängel von Heckenrosen, Disteln, Herzgespann, Königs-kerzen, Kletten, Beifuß. Hier ein Beitrag von naturschutz.ch


Wähle Deinen Lieblingsvogel!

Die Vorwahl zum Vogel des Jahres 2021 hat begonnen. Zum 50-jährigen Jubiläum der NABU-Aktion gibt es erstmals eine öffentliche Wahl! Du kannst also mitmachen und Deinen Lieblingsvogel nominieren. Die Vor-wahl dauert bis zum 15. Dezember 2020. Danach steht eine Top Ten unter den 307 heimischen Vogelarten fest, die es in die Hauptwahl geschafft haben. Dort wird dann vom 18. Januar bis zum 19. März 2021 die Nummer 1 der Vögel gewählt. Hier alle Infos dazu und hier geht´s zur Abstimmung.


Go West soll ein nachhaltiges Gewerbeviertel werden

Auf dem Gelände der 2012 geschlos-senen Reemtsma-Tabakfabrik in Schmar-gendorf soll in unserer Nachbarschaft im Januar der Neubau für das Gewerbe-viertel „Go West“ beginnen. Die Fertig-stellung ist für 2027 geplant. Nach Schätzungen der Investoren können 10.000 bis 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Zum Projekt gehören ein Gründerzentrum im früheren Hochregal-lager und ein genossenschaftlich organisierter „Handwerkerhof“, für den eine Fabrik-halle umgebaut wird. Hier zu einem Bericht aus „Tagesspiegel Leute“, einem Beitrag der Berliner Woche und der Pressemitteilung der "Wohnkompanie".


KGA "Am Stadtpark I" feierte das Überleben ihrer Parzellen

Monatelang mussten Laubenpieper der Kolonie „Am Stadtpark I“ bangen. 19 Kleingärten des Blocks 1 sollten einem Erweiterungsbau der benachbarten Wangari-Maathai-International-School weichen. Mit großangelegter Kampagne protestierten die Laubenpieper gegen die Pläne des Senats. Mit Erfolg. Für die Erweiterung der Schule wird nach einer Alternative gesucht. Für die Kleingärtner ein guter Grund zum Feiern: Die Gärten sind gerettet. Aber wie lange? Der Verein "Kolonie am Stadtpark I" fordert, die landeseigenen Kolonieflächen im KEP in Schutzkategorie 2 als „dauerhaft zu erhaltende Kleingärten mit Handlungsbedarf“ einzustufen. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Staatssekretär Stefan Tidow (Grüne) zum Kleingartenentwicklungsplan

„Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wird weiterhin für die Anliegen der Gartenfreunde streiten und auf der Grundlage des KEP auch die Liste der Forderungen des Landesverbandes gemeinsam mit ihm abarbeiten. Soweit diese Forderungen meine Verwaltung betreffen, werden wir zu deren Umsetzung beitragen. Vor allem die Frage, wie Ersatzflächen beschafft und gestaltet werden, ist uns ein wichtiges Anliegen und muss auch jenseits der jetzt gemeldeten Flächen mit den Bezirken und den Kleingärtnerorganisationen präzisiert werden. Und an den Überlegungen, wie noch mehr Schutz und  noch mehr Sicherheit angesichts der vielen Herausforderungen erreicht werden können, wirken wir als Umweltverwaltung gerne und engagiert mit.“ Hier zum ganzen Bericht unseres Landesverbandes.


Neuer Wildbienenfund bei Berlin

Sie ist nur 7 bis 9 Millimeter lang und war bislang nur in südlicheren Gegenden ver-breitet. Jetzt konnte die Stumpfe Zweizahnbiene (Foto) gleich zweimal in der Nähe Berlins nachgewiesen werden: Die „Kuckucksbiene“ wurde am Rand eines ehemaligen Flugfeldes bei Rangs-dorf (Teltow-Fläming) und am Mauer-werk einer alten Scheune in Ketzin (Havel-land) entdeckt. Die Stumpfe Zweizahn-biene baut keine eigenen Nester, sondern legt ihre Eier an den Nistplätzen soge-nannter Wirtsbienen ab. Hier geht´s zum Bericht der Heinz Sielmann Stiftung.


Wie hilft man einem Igel in den Winterschlaf?

Demnächst suchen sich Igel ein Winter-quartier. Dazu freuen sie sich die Stachel-tiere über Laub- und Geästhaufen in unseren Gärten oder ein schön ge-polstertes Igelhaus. Was wir bedenken müssen, wenn und warum ein Igel in menschlicher Obhut den Winter verbringen sollte, wie lange man ihn füttern darf, ist auf der Homepage von „Pro Igel“ nachzulesen. Hier geht´s zu den Infos der Igelhilfe.


Baugenehmigungen für das Reemtsma-Areal nebenan

Für den Umbau des Reemtsma-Areals in Schmargendorf hat das Bezirksamt Charlot-tenburg-Wilmersdorf zwei von insgesamt drei Baugenehmigungen für das Gewerbe-gebiet erteilt. Demnächst kann mit dem Bau der insgesamt 13 Gebäudekomplexe auf dem Gelände der ehemaligen Zigaretten-fabrik gestartet werden. „Wir beginnen im Januar an der Seite der Forckenbeckstraße mit dem Bau der Untergeschosse“, sagt Stephan Allner, Geschäftsführer der „Wohnkompanie“. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost. 


Wie eifrig landeseigene Gesellschaften in unserem Bezirk bauen dürfen

Der Senat hat jetzt eine neue Übersicht über die Aktivitäten der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veröffent-licht. Die landeseigenen Wohnungs-baugesellschaften haben zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 30. Juni 2020 insgesamt 12.474 Wohnungen fertiggestellt, davon aber keine einzige in Charlottenburg-Wilmersdorf. Nach An-gaben des Senats betreffen von den 120 in diesem Zeitraum gestellten Bauanträgen (also die Projekte der nächsten Jahre) nur fünf Anträge den Bezirk und von den 104 Förderanträgen für neue Sozialwohnungen nur ein einziger unseren Bezirk. Hier die Pressemitteilung des Bezirksamtes.


Wie viele Kleingärten müssen der Rudolf-Wissell-Brücke weichen?

Rund 190 Kleingärten sollen dem Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke weichen, wenn die Charlottenburger Abschnitte der Stadtautobahn A 100 voraussichtlich ab 2023 modernisiert werden. Können die betroffenen Pächter oder Politiker noch etwas tun, um wenigstens einen Teil der Gärten zu retten? Unklar auch, was lang-fristig aus vielen der Parzellen wird, die nur vorübergehend für die Baustellen-logistik benötigt werden. Hier ein Bericht von „Tagesspiegel Leute“ über eine Gesprächsrunde des CDU-Abgeordneten Andreas Statzkowski. Und ein Beitrag aus der Berliner Woche.


Kleingärtner von "Am Stadtpark I" feiern Rettung ihrer Parzellen.

Am Erntedanktag lädt die Wilmers-dorfer Kleingartenkolonie „Am Stadtpark I“ zu einer „Dankeschön-kundgebung“ am Sonntag, 4. Oktober, ab 12 Uhr an die Babelsberger Straße 21 ein, wo der Eingang des „Blocks 1“ liegt. Alle Interessierten sind willkommen. Hier geht´s zum Bericht aus „Tages-spiegel Leute“.


Hilf mit, das Naturparadies am Flughafen Tegel zu schützen!

Wenige Gebiete in Berlin sind so arten-reich wie die „Tegeler Stadtheide“ mit dem angrenzenden Flughafensee. Noch leben hier viele bedrohte Tiere wie Eis-vogel, Zwergdommel und Feldlerche. Doch die geplante Schließung des Flugha-fens Tegel bedroht das Naturparadies. Dies muss der Senat verhindern – durch die sofortige Ausweisung eines Naturschutzgebietes. Der verbleibende Lebensraum von noch 493 Pflanzen-, 209 Schmetterlings-, 125 Bienen- und 44 Libellenarten droht zu einer ökologisch verarmten Grünanlage degradiert zu werden. Bitte unterschreib jetzt für ein Naturschutzgebiet! Hier die Infos.


Superfrösche in Berlin

Berlins Grasfrösche sind in den letzten über 100 Jahren immer gesünder und größer geworden, zeigt eine Studie des Naturkundemuseums. Verantwortlich für das gute Abschneiden der Berliner Gras-frösche in jüngerer Zeit sind die inner-städtischen Grünflächen, wie Parkan-lagen, Friedhöfe und Kleingärten. Je höher der Anteil an Grünflächen, desto größer waren die Frösche und desto niedriger waren die Werte der fluktuierenden Asymmetrie und der schweren Stickstoff-Isotope. Gebiete mit intensiver Landwirtschaft bieten hingegen nur Lebensräume mit geringerer Qualität. Hier geht´s zur Studie.


Treffen der BI "Schmargendorf braucht Oeynhausen"

Verregneter Samstagnachmittag? Dann auf zu einem Treffen der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen"!

Aber nicht nur die Kleingartenkolonie Oeynhausen steht im Fokus sondern die gesamte Gartenanlage Schmargendorf mit ihren insgesamt sechs Kolonien, denn nur gemeinsam kann man stark sein.

Öffnung für die Öffentlichkeit, Darstellung des Wegesystems, Joggingpfade, Ost-West-Durchquerung ohne Sackgasse… Aber was wäre ein isolierter Blick nur auf unsere Kleingartenanlagen? Das gesamte Klimasystem in Schmargendorf muss im Blickfeld liegen und so waren auch unsere Kaltluftschneisen, wie die Cornelsenwiese, Thema. Denn der nächste (Rekord-)Sommer kommt bestimmt, auch wenn die Natur heute endlich ihre wohlverdiente Erfrischung bekam. So fasst Klaus seine Eindrücke vom gestrigen Treffen zusammen.

 

 


Was macht die Eidechse im Weihnachtsbaum?

Wie treibt man einen umtriebigen Waschbären aus dem Schuppen? Was macht eine Eidechse im Weihnachts-baum? Und kam einem der Fuchs bei der überraschenden Begegnung mitten in der Stadt nicht verdächtig zutraulich vor? Diese und andere Fragen zu Wildtieren in Berlin kann Katrin Koch beantworten. Sie ist Naturschutzreferentin und Ansprechpartnerin am NABU-Wild-tiertelefon, das auch per E-Mail erreichbar ist. Dort meldeten sich Im vergangenen Jahr 3874 Berliner, die Fragen zu Wildtieren hatten. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Die Apotheke der Wildtiere

Herbst, die Jahreszeit der Erkältung beginnt. Da holen wir uns vielleicht Hustensaft oder Nasenspray. Wildtiere müssen sich bei Erkrankungen und zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte anders behelfen – sie nutzen die Natur als Apotheke. Um Parasiten zu vergrämen, Krankheiten vorzubeugen und die Verdauung zu regulieren, nutzen Reh, Biber, Fuchs oder Eichelhäher Pflanzen als Arzneimittel - wie Beifuß, Rainfarn (Foto) oder Gras. Hier sind vier Beispiele aus der Apotheke der Wildtiere, ein Beitrag der Deutschen Wildtierstiftung.


Was für ein schönes Video über unsere Kleingärten Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Charlottenburg-Wilmersdorf drehen ließen

Wolltest Du schon immer mehr über die Kleingärten in Charlottenburg-Wilmers-dorf erfahren? Und hören, wie wichtig selbst Stadtrat Schruoffeneger die Exis-tenz von City-Kleingärten einstuft? Sie seien wichtige Kaltluftschneisen und Erholungsorte, sagt er. Es sei wichtig, dass Kleingärten fußläufig oder per Rad schnell erreichbar seien: „Wir sollten alle Flächen sichern!“ Hört sich echt gut an! Natürlich kommen auch Kleingärtner zu Wort und der Präsident unseres Landes-verbandes, Michael Matthei. Hier geht´s zum Video.


Berlin ist jetzt offiziell "Kommune für biologische Vielfalt". Faktisch auch?

Seit gestern ist Berlin offiziell eine „Kommune für biologische Vielfalt“. Der Beitritt zu diesem Städtenetzwerk sei Ausdruck des großen Enga-gements für die Stadtnatur und zugleich Ver-pflichtung, sich auch künftig für mehr Biodi-versität und Artenreichtum einzusetzen. Berlins Parks, Wälder, Kleingärten und Schutzgebiete seien nicht nur wichtige Aufenthalts- und Erholungsräume für die Berlinerinnen und Berliner, sondern kostbare Kleinode der Artenvielfalt. „Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Tier sichern und Berlin als eine grüne und lebenswerte Metropole erhalten“, so Staatssekretär Stefan Tidow. Hoffentlich nicht nur Worte! Hier die Pressemitteilung.


Wohnungsputz für Meise und Gartenrotschwanz

Im September hat auch der letzte Vogel-nachwuchs die Nistkästen verlassen. Nun gilt es, alte Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken zu entfernen, damit die Vogelbrut im kommenden Jahr nicht übermäßig befallen wird. Der Zeitpunkt ist günstig, weil die Kästen jetzt noch weitgehend frei von Nachmietern sind: Sobald der Herbst kommt, richten sich nämlich viele Kleintiere, darunter nützliche und bedrohte Arten, für das Winterhalbjahr in Vogelnistkästen ein. Hier zum Bericht des NABU. 


Die "unschriftliche" Einwohnerfrage-Antwort - eine endlose Geschichte?

Die Weigerung des Bezirksamts, Bürgern im Rahmen der „Einwohnerfragestunde“ auch schrift-lich zu antworten, führte erneut zu Streit. Joachim Neu, der die Bürgerinitiative Stuttgarter Platz und ein Bündnis mit weiteren Initiativen vertritt, ärgerte sich darüber, dass man nun „alles mitschreiben“ müsse. Außerdem würden Fragesteller benach-teiligt, die nicht an BVV-Sitzungen teilnehmen können. Kurios wirkte, dass erstmals sogar ein BVV-Mitglied die Form einer Einwohnerfrage wählte. Hier dazu der ganze Bericht aus „Tagesspiegel Leute“.


Radwege gegen den Rest der Welt!

 

Die "Nur-Fahrrad-und-sonst-nichts-Wollenden" bleiben sich treu: Sie werden auch weiter Bäume und Parkfläche zugunsten von Radwegen opfern - was kümmern sie Fußgänger oder Natur..! Der NABU Berlin protestiert jetzt dagegen, dass die Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klimaschutz erwägt, Radschnellwege mitten durch Berliner Parkanlagen zu führen – auf Kosten von Natur und Erholungsnutzung - und sie dann zu Verkehrswegen umzuwidmen. Hier zur Mitteilung des NABU. Und zu einem Beitrag der BZ.


Verfassungsrechtliche Fragen um das geplante Kleingartengesetz

Per Gesetz wollen einzelne Politiker von SPD und Linken die Berliner Kleingärten schützen. Bei Wohnungsneubau sollen sogar noch neue Parzellen entstehen. Doch im Senat blickt man eher kopf-schüttelnd auf den Gesetzentwurf. Fachliche Stellungnahmen aus Senats-kanzlei, Finanzverwaltung und Umwelt-verwaltung zerpflücken den Gesetz-entwurf akribisch. In der Senatsumwelt-verwaltung sieht man "erhebliche verfassungsrechtliche Fragen" und "zahlreiche innere Ungereimtheiten sowie Widersprüche zum Bundesrecht". Hier zum Beitrag von rbb 24.


Gibt es das "perfekte Beet"? Und wie plant man es?

 

Langsam geht die Gartensaison zu Ende. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um neue Stauden zu setzen. Denn jetzt im Herbst ist der Boden noch warm, es ist etwas feuchter, neue Gewächse können sich gut etablieren. Aber welche Pflanzen und wie viele sollen es denn sein? Die Berliner Gartenbloggerin Xenia Rabe-Lehmann, Kleingärtnerin in der Kolonie „Oeynhausen“, verrät uns ihren Plan für das perfekte Beet – angepasst an die immer trockner werdenden Sommer. Hier der Beitrag von rbb zipp.


Was die rbb-Abendshow von Berlins Kleingärten hält

 

 

Es gab einige Lacher im Publikum. Aber war das wirklich lustig? Hier könnt Ihr Euch ansehen, was in der letzten rbb-Abendshow über uns be-richtet wurde. Und was Berlins Kleingärtner mit "Drogenhändlern am Kotti" und "Rechts-radikalen in Hellersdorf" gemeinsam haben sollen… Hier geht´s zum Beitrag.


Wiesbadener Straße: Hoher Klotz statt Kleingarten-Grün

Die Casada GmbH  - „Wir denken ganzheitlich!“ - entwickelt in Schmargendorf das Grundstück Wiesbadener Straße 56, auf dem bis vor fast drei Jahren Parzellen der Kleingartenkolonie „Wiesbaden“ grünten. So wird´s angekündigt:

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Einwohner fragen, Bezirksamt antwortet nicht

Auf schriftlich vom Bürger einzureichende Fragen gibt das Bezirksamt nur mündlich Antwort, zu deren Entgegennahme der Bürger im Saal zu erscheinen hat. Be-dauerlicherweise hat sich die BVV-Vor-steherin (SPD) in der BVV-Sitzung vom 27. August nicht daran erinnert, dass sie als „erste Bürgerin des Bezirks” die Inter-essen der Bürger zu vertreten hat – und dass sie außerdem durch Art. 20 III Grundgesetz an Recht und Gesetz gebunden ist, also die geltende Geschäftsordnung mit schriftlichen Antworten. Hier ein Beitrag der Berliner Woche.


Freie Universität sucht Imker

Um die anzeigenpflichtige Tierseuche Amerikanische Faulbrut (AFB) in Berlin rechtzeitig zu erkennen und ihr vorbeu-gen zu können, sucht die Freie Univer-sität Berlin Imkerinnen und Imker, die Futterkranzproben bereitstellen. Ebenso sind Bienenhalter gesucht, welche die Proben nach voriger Schulung entneh-men. Das AFB-Monitoring soll jährlich stattfinden. Gesucht werde deshalb Imker, die an einer Futterkranzbeprobung ihrer Völker teilnehmen wollen. Bedingung ist, dass die Bienen in Berlin an bestimmten Standorten stehen. Hier dazu der Bericht aus dem Bienen-Journal.


Was in Berlin beispielsweise alles entsiegelt werden könnte

Berlin zählt noch vor Hamburg und Bremen zu den Top 10 der am stärksten versiegelten Kom-munen Deutschlands. Zwischen 2011 und 2016 verschwanden in Berlin durchschnittlich 5.000 m² Boden pro Tag (!) unter Asphalt und Beton. Ob-wohl sich der Senat zum Ziel gesetzt hat, bis 2030 nur noch genauso viel zu versiegeln, was er an anderer Stelle entsiegelt wird, geht der Wohn-, Gewerbe- und Infrastrukturausbau ungebremst weiter. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de


Sonnenblumen-Ernte in Schmargendorf


Was weißt Du noch nicht über Wespen?

 

 

 

Gibt´s dieses Jahr eigentlich mehr Wespen? Warum sind sie überhaupt nützlich? Wie verhalte ich mich in der Wespenzeit? Wie viele ver-schiedene gibt es überhaupt? Eine NABU-Expertin erklärt uns die gelb-schwarzen Insekten. Hier geht es zum Beitrag.


Berliner Laubenpieper gehen auf die Barrikaden

Die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat den Kleingartenentwick-lungsplan 2030 (KEP) zum Beschluss im Abgeordnetenhaus vorgelegt. Was die grün geführte Verwaltung unter Senatorin Regine Günther als Erfolg betrachtet, deuten Kleingartenverbände und Opposition eher als Stillstand. Einige Bezirksverbände haben einen Forde-rungskatalog zum Nachbessern auf-gestellt. Hier zum Beitrag der Berliner Zeitung. 


Bürgernähe wird in Charlottenburg-Wilmersdorf kleiner geschrieben

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, in Charlottenburg-Wilmersdorf wird Bürgerbeteiligung groß geschrieben“ – das vermeldet immer noch Bürgermeister Naumann auf der Bezirksseite. Das gilt bestimmt aber nicht mehr für Einwohnerfragen in der BVV. Die werden nur noch mündlich beantwortet – wie unverständlich, lieblos und schnell sie vom jeweiligen Stadtrat auch beantwortet werden. Bloß nicht nachlesen können, was einem da vom Pult herunter verklickert wurde. Hier ein Bericht der Berliner Woche. 


Wo gerade Otto Walkes und Tom Jones blühen

"Spätzünder mit Leuchtkraft" nennt der Britzer Garten die bunte Pracht, die dort jetzt zu bewundern ist: Wir haben nicht nachgezählt, es sollen aber 7500 Dahlien sein. Darunter auch einige mit berühmten Paten - zum Beispiel die Kaktusdahlie "Otto Waalkes" (links) oder die Dekorative Dahlie "Tom Jones".


Total begehrtes Grün: In Charlottenburg müssen Garten-Fans jetzt schon über zehn Jahre auf eine eigene Parzelle warten

Wer in Berlin einen Kleingarten pachten möchte, braucht Geduld. Im Kleingarten-Bezirksverband Wedding beispielsweise kann es heute schon bis zu zwölf Jahre dauern, bis man eine Parzelle angeboten bekommt: Hier bewerben sich derzeit 5.000 Menschen für einen der 1.954 Kleingärten, die aber alle verpachtet sind. In Charlottenburg dauert es mindestens zehn Jahre. Laut einer Umfrage unter den Bezirksverbänden der Kleingärtner gibt es im Moment mehr als 30.000 schriftlich vorliegende Interessensbekundungen für eine der etwa 70.000 Parzellen in Berlin. Hier ein Bericht von rbb 24. 


Der letzte Sommer auf der eigenen Parzelle

Noch sind es 877 Kleingartenanlagen in Berlin. Aber die Kleingärtner der Kolonie "Morgengrauen" in Tempelhof müssen bis Ende November ihre Gärten räumen. Sie machen jetzt alles zum letzten Mal. Dann soll dort eine Schule gebaut werden. Und auch die Pächter der Kolonie Fröhliche Eintracht müssen fürchten, dass sie mit ihrem Grün für Gewerbe weichen sollen. Hier ein Beitrag der Abendschau.


Taschenspielertrick: Parzellenfläche auf 250 m² zu verkleinern

Die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat den Kleingartenentwicklungs-plan 2030 (KEP) zum Beschluss im Abge-ordnetenhaus vorgelegt. Was die Grün geführte Verwaltung unter Senatorin Regine Günther als Erfolg betrachtet, deuten Kleingartenverbände und Oppo-sition aber eher als Stillstand. Gerade mal 15 Prozent der vorhandenen Kleingarten-anlagen sind in Bebauungsplänen zur dauerhaften Sicherung festgeschrieben. Der KEP 2030 enthalte weder konkrete Sicherungsziele, noch Leitlinien und auch keine verbindliche Berliner Ersatzflächenkonzeption. Das Ziel, welches im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, nämlich alle Kleingärten dauerhaft zu sichern, werde verfehlt. Hier ein Beitrag aus dem Berliner Kurier.


Warum sollen Einwohnerfragen nicht mehr schriftlich beantwortet werden?

Nur noch Bürger, die an Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) teilnehmen, erhalten Antworten auf ihre vorab schriftlich eingereichten Fragen. Darauf verständigte sich der Geschäftsordnungsausschuss der BVV mehrheitlich. Bis dahin war es üblich, dass Bürgermeister und Stadträte schriftliche Antworten nachreichen, wenn ein Fragesteller nicht anwesend ist. Ist diese Entscheidung rechtens? Darüber wird jetzt viel diskutiert. Hier ein Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


Können Zucchini die soziale Stadt retten?

Warum hat Berlins Politik nicht schon früher Wohnraum geschaffen? Damals, als der Senat den Bau-Heuschrecken Bauland für einen symbolischen Heiermann hinter-her geschmissen hat, um mit den Einnah-men kratergroße Haushaltslöcher zu stopfen, die bis heute nicht mal an-      nähernd getilgt sind? Und wie gut könnte man jetzt die Hundertausenden städtischen Wohnungen gebrauchen, die seit der Wende an Niedrigbietende ver-scherbelt wurden. Nun also sollen die Kleingärtner für die miserable Wohnpolitik geopfert werden. All jene, die sich ein Stück Lebensqualität erhalten konnten, sollen diesmal die Zeche bezahlen. Hier zur Kolumne aus dem Tagesspiegel.


Wo das Regenwasser bleibt - wenn´s denn mal regnet

Inzwischen scheinen sich Trocken-perioden zu häufen – ein Trend, den Fachleute mit Sorge beobachten. Denn sie befürchten, dass die Wasserkreisläufe in Zukunft nicht mehr so funktionieren werden wie bisher. Forscher verfolgen gerade mit modernsten wissenschaft-lichen Methoden die Reise des Regen-wassers: Der geringste Teil des Nieder-schlags landet direkt in Bächen, Flüssen und Seen. Deutlich mehr verdunstet von allen möglichen Oberflächen wie Blättern und erreicht so schon kurz nach dem Schauer wieder die Atmosphäre. Zwar drang das Wasser in den Boden ein, hatte aber während der Wachstumsperiode von Frühling bis Herbst kaum eine Chance, das Grundwasser zu erreichen. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Berlins Sommer 2020: am heißesten und trockensten

Beim Sommerwetter hat die Region Berlin-Brandenburg in diesem Jahr im bundesweiten Vergleich Spitzenwerte erreicht: Am wärmsten war es nach der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wet-terdienstes (DWD) für die Monate Juni bis August in Berlin mit einer Durch-schnittstemperatur von 20,0 Grad. Bran-denburg nimmt danach Platz 2 mit 19,3 Grad ein. Auch bei der Zahl der Sonnen-scheinstunden liegt Brandenburg mit 695 Stunden hinter Berlin mit 710 Stunden. Mit 135 Liter Regen pro Quadratmeter wurde in Berlin bundesweit der geringste Niederschlag gemessen. Hier zum Bericht der MoPo.


Schottergärten sind in Berlin und Brandenburg verboten

Jetzt hat auch die Landesregierung in Brandenburg klargestellt: Laut Bauord-nung sind Schottergärten unzulässig. Lediglich einzelne Bebauungspläne könnten Ausnahmen ermöglichen. Aber wer kontrolliert das? Georg Kössler, klimapolitscher Sprecher der Berliner Grünen, sagt: Auch in Berlin verbiete die Bauordnung Steingärten. Er fordert: „Wir brauchen aber eine bessere Ausstattung der Bezirksämter.“ Bei Neubauanträgen müsse ein Bauherr nicht nachweisen, wie der Freiraum gestaltet ist. „Das rutscht bei den Ämtern oft durch“, sagt Kössler. „Wahrscheinlich brauchen wir mal einen Stadtrat, der das für sich als Thema erkennt.“ Hier der Bericht der taz.


BVV: Keine schriftlichen Antworten mehr auf Einwohnerfragen?

Eine Mehrheit der BVV-Fraktionen sowie Vertreter des Bezirksamtes sprachen sich auf der Sitzung des Geschäftsordnungs-ausschusses am 14. August 2020 dage-gen aus, Einwohnerfragen auch in Zukunft schriftlich zu beantworten. Ausschließlich anwesenden Fragestellern werde Auskunft gegeben. Die Regelung soll vorläufig bis Dezember 2020 gelten. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Forderungen unseres Landesverbandes zum KEP

Der Senat beschließt den vorgelegten Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) ohne die Empfehlungen des Rates der Bürger-meister und die Forderungen von rund 70.000 Kleingärtnerfamilien zu berücksichtigen. Damit sind wir nicht einverstanden, so der Vorstand des Landesverbandes der Gartenfreunde. Die zuständige Senatsverwaltung und auch der Senat, haben den Forderungskatalog des Landesverbandes Berlin nicht in den Entwurf eingearbeitet, respektive als Anhang fürs Berliner Parlament beigefügt. Hier zum Text des Landesverbandes. Und hier ein Bericht aus dem ND.


Der Senat beschloss soeben den Kleingartenentwicklungsplan

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, den Kleingartenentwicklungsplan 2030 (KEP) beschlossen und zur Beschluss-fassung an das Abgeordnetenhaus weiter geleitet. Der Rat der Bürgermeister hatte dem KEP-Entwurf nur unter der Maßgabe zugestimmt, dass er noch einmal grundlegend überarbeitet werde. Jenseits kleinerer Ände-rungen nimmt der Senat eine grundlegende Überarbeitung allerdings nicht in seinen Be-schluss auf, da die geplante Schutzverlän-gerung um zehn Jahre für 9,6 Prozent der Gesamtfläche (rund 280 ha) ansonsten nicht rechtzeitig wirksam würde – denn der bisher gewährte Schutz vor einer möglichen Inanspruchnahme durch den Wohnungsbau läuft Ende des Jahres 2020 aus. Hier zur Pressemitteilung. Hier eine Stellungnahme vom VDGN. Und Beträge aus Tagesspiegel und BZ.


Was das Bezirksamt an der Wiesbadener Straße beschlossen hat

„Bebauungsplan im Bezirksamt beschlossen: Zwischen Sodener Straße, Wiesbadener Straße, Dillenberger Straße und Franz-Cornelsen-Weg ist nach derzeitigem Planungsziel die Schaffung von 100 Wohneinheiten – davon mehr als 30 Prozent geförderte Wohnungen – vorgesehen. Die Grünflächen sollen qualifiziert werden. Auch die geplanten Tiefgaragen werden oberirdisch begrünt.“ 


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Pollen-Party und intelligente Riesen-Hummeln

Wenn jetzt viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, ist der Hibiskus eine gern besuchte Futterpflanze für Insekten wie Hummeln. Sie wälzen sich regelrecht in den Blüten, um Pollen und Nektar zu sammeln. Hast Du auch die Ameise in einem Foto entdeckt? Das Leben in urbanen Gebieten wie Berlin bringt übrigens größere und intelligentere Insekten hervor als das auf dem Land – so jedenfalls eine Studie der Universität Halle-Wittenberg. Hier der Bericht von Zeit-online.


Fast 3 Jahre nach der "Wiesbaden"-Räumung begannen die Bauarbeiten

Im Oktober 2017 mussten Kleingärtner ihre Parzellen in einem Teil der Kolonie Wiesbaden räumen, im Januar 2018 wurden die Lauben abgerissen. Jetzt (!) erst wurde mit Erdarbeiten begonnen. Die Pächter wurden also wieder einmal viel zu früh vertrieben! Wenn hier dann die neuen Wohnungsblöcke stehen werden, bleibt nur zu hoffen, dass die Damen und Herren in BVV und Bezirksamt endlich mehrheitlich begreifen, wie wichtig die Cornelsenwiese direkt nebenan gerade für diesen Teil Schmargendorfs ist, dass sie nicht auch noch bebaut werden darf!


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Wie helfe ich einer verirrten jungen Fledermaus wieder nach draußen?

Anfang August werden junge Fleder-mäuse flügge und suchen nach Zwischenquartieren auf dem Weg ins Winterquartier. Fledermäuse bewohnen im Sommer oft enge Ritzen oder Nischen unter Hausdächern oder an Gebäuden. Die Jungtiere sind noch unerfahren im Auskundschaften optimaler Quartiere, daher kommt es dazu, dass ein gekipptes Fenster und eine Gardinenfalte nach einem geeigneten Wohnquartier aus-sehen. In Berlin verirrt sich besonders die Zwergfledermaus in Wohnhäuser oder Lauben. Hier gibt der NABU Berlin Tipps, was man tun kann, um den verirrten Tieren den Weg nach draußen zu erleichtern. Hier der Bericht. 


Bauboom versus Berliner Kleingärten

Nach dem aktuellen Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans des Senats könnten künftig mindestens 473 Par-zellen in der Stadt verschwinden. Die Kleingärten geraten ins Visier von öffent-lichen und privaten Bauherren. "Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind im Innenstadtbereich rund die Hälfte der Kleingärten geopfert worden", sagt Michael Matthei, Präsident des Landes-verbandes der Gartenfreunde. Ein schmerzhafter Verlust. Für ihn sind die Kleingärten vor allem ökologisch und sozial wichtig: „Biodiversitätserhalt, Artenerhalt aber auch als Kaltluftentstehungsorte. Ebenso die soziale Verantwortung: Es gibt neben den Sportverbänden keinen anderen Ort, wo sich so viele Menschen unterschiedlichster Couleur, unterschiedlichster sozialer Herkunft, unterschiedlichster Bildungszuschnitte zusammenfinden.“ Hier der Bericht von Deutschlandfunk Kultur.


Gefährliche Giftpflanzen in unseren Gärten

Auch bei uns gibt es einige Pflanzen, die ein hohes Gefahrenpotenzial bergen. Sie sind oft sehr attraktiv, werden gerne als Zierpflanzen im Garten eingesetzt oder fallen Spaziergängern durch ihre Schön-heit auf. Andere sind besonders gefähr-lich, weil sie Speisepflanzen zum Ver-wechseln ähnlich sehen oder Früchte bilden, die für Kinder sehr verlockend aussehen. Darunter sind Riesen-Bärenklau (Foto), Goldregen, Tollkirsche oder Rizinus… Hier der Bericht aus „mein schöner Garten“.


Schon 63 Prozent der Deutschen ärgern sich deutlich darüber, dass mit unserer Natur zu sorglos umgegangen wird!

Alle zwei Jahre zeigt die Naturbewusstseinsstudie, wie wichtig Natur und biologische Vielfalt in den Augen der Bürgerinnen und Bürger sind. Die Studie wird vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz herausgegeben. Die aktuelle Studie belegt, dass die Natur für die Bevölkerung, Generationen übergreifend, ein hohes schützens-wertes Gut darstellt. Nicht nur der Ausbau von Schutzgebieten wird von den befragten Menschen befürwortet. Ebenso wird der Schutz der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen von der Mehrheit als wichtige Aufgabe herausgestellt. Hier zum Bericht.


Glückwunsch! Block 1 der Kolonie Am Stadtpark I darf doch überleben!

Die Zukunft der 19 Parzellen der Wilmersdorfer Kolonie "Am Stadtpark I" ist vorerst gesichert. Bildungsstaats-sekretärin Beate Stoffers erklärte am Freitag, dass für die Erweiterung der internationalen Wangari-Maathai-Schule nach einer alternativen Lösung gesucht werde: „Kleingärten sind wichtige Erholungsorte für jede Stadt – dies gilt umso mehr für wachsende Städte wie Berlin, in denen sich Bevölkerungs- und Schülerzahlen stetig weiterentwickeln.“ Hoffentlich bleibt´s bei der Ent-scheidung! Hier die Pressemitteilung des Bezirksamtes, eine Meldung aus "Tagesspiegel Leute", ein Bericht der Berliner Morgenpost und vom Abendblatt.

 


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Monte Forcke und der Honig von nebenan

Ein riesiger Sandberg türmt sich auf dem früheren Reemstma-Gelände, der allmählich schon begrünt. Auch Sonnenblumen blühen dort schon. Aktuell wird auf dem ehemaligen Fabrikgelände noch immer der Baugrund freigemacht, wie gemeldet wird. Ein Großteil der ausgedienten Produktionshallen wurde bereits bis auf das Skelett aus Stahl und Beton rückgebaut. Fleißig sind auch die Hobby-Imker der "Wohnkompanie": Sie schlüpften in ihre Schutzanzüge und ernteten im Bienenpark des künftigen GoWest-Gewerbeareals in Berlin-Schmargendorf 170 kg feinsten Wohnkompanie-Honig in Bio-Qualität. Das ist allein die erste Ausbeute im dritten Bienenjahr. Hier der Bericht der „Wohnkompanie“.


Charlottenburg-Wilmersdorf bekommt einen neuen Bezirksbürgermeister

Reinhard Naumann hört auf. Er verspricht, bei der nächsten Wahl im kommenden Jahr nicht mehr für die BVV zu kandidieren. Er will sich stattdessen um ein Mandat für das Abgeordnetenhaus bemühen. Naumann (Foto) war bald 20 Jahre im Bezirksamt tätig. „Gerne würde ich meine kommunalpolitische Erfahrung künftig in die Landespolitik einbringen und die Abgeordneten-hausfraktion verstärken“, wird er zitiert. Als mögliche Nachfolgerin als Bürgermeister-Kandi-datin hat die SPD dem Vernehmen nach Jugend-stadträtin Heike Schmitt-Schmelz vorgesehen. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost. Und hier ein Text aus Tagesspiegel Leute.


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Von wegen "öde" Grünstreifen...

Erstaunlich, was auf Berliner Mittelstreifen alles so wächst und sich wohlfühlt. Forscher doku-mentierten dort in den letzten drei Jahren eine enorme Vielfalt: 216 Arten von Sechsbeinern. Einige davon stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Allein 50 verschiedene Wildbienenarten wurden beobachtet. Der bislang spektakulärste Fund ist eine Heu-schreckensandwespe, die in Deutschland nur sehr selten zu finden und seit den 50er-Jahren hier sogar als verschollen galt. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Wie bringen wir unsere Gärten durch diese heißen Tage?

Was sollten wir jetzt unternehmen, damit möglichst wenig bei dieser Hitze im Garten verdorrt? „Schattieren!“, ist der Tipp unserer Gartenfreundin Xenia: Schirme aufstellen, helle Tücher oder Vliese aufhängen! Beete mulchen, den Rasen wachsen lassen! Und natürlich möglichst früh und spät reichlich gießen! Hier geht´s zu Xenias Text. Und wenn der Rasen trotzdem so richtig verbrannt ist? Dafür gibt´s hier Tipps aus „Mein schöner Garten“.


Sollen jetzt alle Kleingärten zwangsverkleinert werden?

Der Kleingartenentwicklungsplan-Entwurf empfiehlt, Parzellen in Berlin zu verkleinern. Und in der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie Hohenzollerndamm werden frei werdende Gärten schon von Landesverband und Bezirksverband (Foto) zum Verkleinern vermessen. Ist Teilen wirklich der richtige Weg? Ist das überhaupt machbar, rechtlich zulässig? Dazu in der Abendschau ein Gespräch zwischen Silke Gebel (Grüne) und Stefan Evers (CDU). Hier der Beitrag.


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Wie viel Wasser brauchen jetzt Wildtiere bei dieser Hitze?

Berlin kocht! Die Hitzewelle rollt! Und wenn der Mensch schwitzt, muss er viel trinken; es heißt, zwei Liter am Tag seien bei Temperaturen über 30 Grad die Mindestration, um den Wasserhaushalt des Körpers wieder aufzufüllen. Aber wie sieht das bei Wildtieren aus? Wie kühlen sich Wildschwein, Feldhase, Rothirsch, Igel oder Reh runter? Hier zum Text der Deutschen Wildtier Stiftung, die uns Trinker im Tierreich vorstellt.


Welche Zukunft haben Berlins Kleingärten?

Obwohl der Kleingartenentwicklungsplan über 95 Prozent der Anlagen der höchsten und hohen Schutzwürdigkeitsklasse zuordnet, etwa weil sie wichtiger Teil von Kaltluftleitbahnen sind, sich in dichten Siedlungsräumen mit ungünstiger thermischer Situation befinden oder eine große Artenvielfalt aufweisen, sind nur 82 Prozent als gesichert festgeschrieben. 9,2 Prozent könnten ab 2030 überbaut werden. Dabei haben Kleingärtner durchaus gewichtige Argumente für den Erhalt der Gartengrundstücke auf ihrer Seite. Hier der Bericht aus dem MieterMagazin.


Was kann ich in meinem Garten für Bienen tun?

„Richtige“ Bienenweide besteht aus Pflan-zen, die hier heimisch sind und keine anderen Pflanzenarten verdrängen. Wir brauchen Vielfalt, denn viele Wildbienen sind auf ganz spezielle Pflanzen ange-wiesen. Leider gilt es mittlerweile für viele Firmen als chic, wenn sie immer wieder Tütchen mit Samenkörnern verteilen, die angeblich Bienen zu gute kommen. Doch solche Werbegeschenke, sind oft voll von Samen invasiver Arten – klar, denn sie müssen günstig sein – und bringen den meisten Bienen kaum langfristig Nahrung. Und: Rund 75 Prozent der Wildbienen nisten im Boden, gerne im Sand. Brachliegende Flächen und solche, die nicht ständig beackert werden, sind also wichtiger als Holzklötze mit Löchern. Hier zum Text des „Bienen Journals“. 


Mauersegler starten nach Afrika - Weibchen und Männchen getrennt

Noch können wir die letzten „Sriieh Sriieh“-Rufe der Mauersegler genießen, der Großteil dieser Tiere hat Berlin bereits verlassen, Ende dieser Woche sind vermutlich fast alle dieser Vögel verschwunden. Zuerst fliegen die Einjährigen vom letzten Jahr los, dann die Unverpaarten und die flügge gewordenen Jungtiere. Kurz danach folgen die männlichen und dann die weiblichen Brutvögel. Übrigens: Nur an den Nistplätzen verbringen die Vögel längere Zeit auf festem Untergrund. Auf dem Weg von und nach Afrika und in den Überwinterungsgebieten halten sich die Segler fast ausschließlich in der Luft. Hier der Bericht der Berliner Woche. Auf Wiedersehen im nächsten Mai!


"Oeynhausen" tut noch zu wenig für Schmetterlinge und Wildbienen!

6.250 Quadratmeter, 12 Kilogramm Saat-gut und 59 teilnehmende Kolonien lautet der aktuelle Stand des Saatgut-Projektes der Stiftung Naturschutz Berlin, das seit Winter in Kooperation mit dem Landes-verband der Gartenfreunde durchgeführt wird. Es gibt aber noch viel zu verbessern: Schön grün sind beispielsweise die jun-gen Rasenflächen des 2019 eröffneten Gemeinschaftshauses in der Kolonie Oeynhausen - nur für Bienen und Schmetterlinge haben sie bislang kaum etwas zu bieten. Wie die meisten neu angelegten Rasen bestehen sie aus nur wenigen Gräser-arten, die für Insekten nahezu nutzlos sind. Hier der Bericht des Landesverbandes.


Neuer Song "Mein Garten ist mein Paradies!"

Kinderliederkünstler Reinhard Horn komponierte für die Initiative „Deutsch-land summt!” den Song „Mein Garten ist mein Paradies!”. Es ist bereits das zweite Lied, das sich in Sachen Bienen- und Naturschutz an ein eher junges Publikum wendet und von Horn pro-duziert wurde. Als Kulisse für Drehar-beiten zum Musikclip diente der Garten eines NABU-Kreisvorsitzenden. Hier zum Beitrag aus dem Westfalen-Blatt und zur Seite www.deutschland-summt.de

 


DenkMalTour zur Kleingartenkolonie Am Stadtpark I

Sonntag, 16. August 2020, 14 – 17 Uhr. Die DenkMalTour erkundet Orte der über 100-jährigen Geschichte der Kleingartenkolonie Am Stadtpark I und ihres Umfeldes. Die Tour beginnt am Eingang des Blocks 4 der Kolonie in der Prinzregentenstraße / Ecke Waghäuseler Straße. Das Koloniegelände mit seinen 13 Gärten weist noch zum Teil sehr alte Lauben aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg auf und auch eine Laube, die früher ein beliebter Kiosk war. Gabriele Gutzmann, Soziologin, Landschaftsplanerin und Vorsitzende der Kolonie, berichtet von ihren aktuellen Forschungsergebnissen zur Geschichte der Kolonie, ihrer Gründung, ihrer einzelnen Flächen und deren Eigentümern. Hier alle Infos.


Wie laut dürfen eigentlich Tiere im Garten sein?

Frösche können im Gartenteich ganz schönen Lärm machen, die sprichwörtlichen "Frosch-konzerte". Wirklich etwas gegen den Lärm unternehmen, kann man aber nicht. Der Bundesgerichtshof hat ausdrücklich festgestellt, dass unser geändertes Umweltbewusstsein und der Artenschutz nicht nur bei natürlichen Gewässern, sondern auch bei einem künst-lichen Teich berücksichtigt werden müssen. Es spielt keine Rolle, ob Sie als Teichbesitzer die Tiere selbst eingesetzt haben oder ob die Frösche zugewandert sind. Aber beispielsweise für Hunde gelten Ruhezeiten. Hier der Bericht aus „mein schöner Garten“.


Mach im Garten nicht die Nacht zum Tag!

Kleingärten sollten zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Refugium für die heimische Tierwelt sein – und viele sind es auch. Eine nächtliche Beleuchtung führt aber leider zum Gegenteil, bringt Arten in Bedrängnis. Darum mach auf Deiner Parzelle nicht die Nacht zum Tag. Sei sparsam mit Licht! Wenn man Gästen nach einem abendlichen Beisam-mensein den Weg aus dem Garten leuchten möchte, spricht nichts gegen Lampen am Weg, die aber nicht dauerhaft brennen sollten. Und verwende bitte eher schwache Lichter und keine weißen oder weißblauen Farbmischungen. Hier der ganze Text vom Landesverband.


"NABU-Insektensommer" - zählst Du auch mit Sechsbeiner?

Zähl bitte mit vom 31. Juli bis 9. August die kleinen Krabbler vor der Haustür, im Garten oder an Deinem Lieblings-Naturort und sammel Daten für die Artenvielfalt. Jedes Insekt zählt! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling - jeder Sechsbeiner kann dem NABU gemeldet werden. Hier weitere Infos.


Warum wir uns über Schlangen im Garten freuen können

Wo sich eine Schlange aufhält, sind weniger Mäuse und auch viel weniger Ratten zu finden, Schon der Geruch der Häutungs-reste so eines Reptils vertreibt Ratten und Mäuse. Und das, obwohl Schlangen sehr genügsam sind, was ihre Speisekarte angeht: Hat eine Schlange eine Maus oder einen Frosch verspeist, kommt sie problemlos drei Monate ohne erneute Mahlzeit aus. Schlangen nutzen gern naturnahe Gärten. Wer heimischen Schlangen wie Ringelnattern (Foto) im Garten Lebensraum bietet, leistet einen wertvollen Beitrag für Biodiversität und Artenschutz. Hier der Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Baden-Württemberg will "Schottergärten" verbieten

In einem Gesetzentwurf stellt die Landes-regierung von Baden-Württemberg klar, dass Schottergärten grundsätzlich keine zulässige Gartennutzung darstellen. Gartenanlagen sollen stattdessen Insekten freundlich gestaltet und Gartenflächen vorwiegend begrünt werden. Auch Privatpersonen hätten einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten. Danach müssten bereits existierende Schottergärten im Zweifelsfall beseitigt oder umgestaltet werden. Hier der ganze Text aus „Mein schöner Garten“.


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Rat der Bürgermeister will Kleingärten statt Schulausbau

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie plant einen Erweiterungsbau für die Wangari-Maathai-Schule auf dem Gelände der Wilmersdorfer Kleingarten-kolonie „Am Stadtpark I“. Insgesamt 19 Parzellen auf 4255 Quadratmetern sollen für den Schulausbau weichen. Nun stellte sich der Rat der Bürgermeister auf die Seite der Kleingärtner. Er lehnte den Ent-wurf des Kleingartenentwicklungsplanes samt dem geplanten Schulausbau ab. Zahlreiche Hinweise zur Überarbeitung wurden angefügt. Hier der Bericht der MoPo.


So werden Mietwohnungen nebenan im Maximilians Quartier beworben

„MAX & MARIA ist Teil der neugeschaf-fenen Wohnanlage MAXIMILANS QUARTIER an der Forckenbeckstraße. Das Ensemble umfasst vier fünf- bis sieben-geschossige Wohnhäuser mit insgesamt 222 Mietwohnungen. Inspiriert von den Wohnhöfen der Wilhelminischen Kaiser-zeit, treffen hier – wie in der gesamten Anlage – klassisch-elegante Gestaltungs-elemente auf eine zeitgenössische architektonische Formensprache.“ Hier geht´s zum kompletten Werbe-Text und zum Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


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Tausende Gärten - tausende Arten

Das bundesweite Projekt „Tausende Gärten – tausende Arten“ ist gestartet. Es will Menschen für das Gärtnern mit einheimischen Wildpflanzen begeistern, denn solche Pflanzen leisten einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Es will dazu beitragen, naturnahe Gärten zu einem Trend zu entwickeln und die biologische Vielfalt im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon mit heimischen Wildpflanzen zu fördern. Es wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert. Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Wildbienen-Ausstellung im Ökowerk

Bis 9. August zeigt eine Ausstellung im Öko-werk beispielhaft am Berliner Wildbienen-Projekt "Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf“ Wissenswertes über die Lebens-weise unserer Wildbienen und Vorschläge auch für den eigenen Garten oder Balkon. Der Eintritt ist frei, man muss sich aber anmelden: info@oekowerk.de oder unter 030/3000 050. Hier weitere Infos.


Berlins Bezirke verlangen vom Senat Nachbesserung am Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes und Erhalt der Kolonie "Am Stadtpark I"

Die Senatspläne für die teilweise Beseitigung von Berliner Kleingärten für Bauvorhaben wie Schulerweiterungen sind vom Rat der Bürgermeister abge-lehnt worden. Der Entwurf des Klein-gartenentwicklungsplanes wurde mit zahlreichen Hinweisen zur Überarbeitung versehen. Und die Senatsbildungs-verwaltung wird aufgefordert, den geplanten Schulerweiterungsbau nicht auf der Fläche der Kolonie Am Stadtpark I " zu verwirklichen, sondern auf dafür geeigneten, bisher unbebauten schulischen Flächen. Hier der Beitrag vom rbb. Und die Pressemitteilung zum RdB.


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Sollten Kleingärtner ökologische Grundkurse belegen müssen?

Viele Kleingärtner sind keine Gärtner, sie sind einfach Erholungssuchende, statt mit Pflanzen beschäftigen sie sich mit einem Pool - das jedenfalls scheint die Auffassung innerhalb der Politik zu sein. Deshalb bastelt der Senat an einem Gesetz, das ökologische Beratung, mehr Biodiversität und Öffnung der Anlagen für Nachbarn vorschreiben will. Ist es sinnvoll, jeden Kleingärtner zu verpflichten, einen Kurs bei einem ökologischen Fachberater zu absolvieren? Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


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Tagesspiegel schreibt: „Laubenpieper verhalten sich asozial!“

„Eigentlich verhalten sich die Lauben-pieper asozial gegenüber der Stadt“, sagt ein Stadtplaner. Das Argument, die Anlagen stellten einen ökologischen Wert dar und seien so etwas wie die grüne Lunge der Stadt, teilt er nicht. „Das ist schön für den, der es hat, aber das sind ja nur wenige, die in den ungeheuren Luxus kommen, staatseigene Flächen für sich zu beanspruchen. Das ist hier aber eine Millionenstadt, warum sollen so wenige Menschen so viel Grünfläche beanspruchen?“ Was meinst Du dazu?  Hier der Beitrag aus dem Tagesspiegel.


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Berlin will Kleingärten per Gesetz schützen

Die rot-rot-grüne Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus will die Kleingärten in der Hauptstadt mit einem neuen Gesetz dauerhaft schützen. Ein entsprechender Entwurf liege mittlerweile vor. Ziel sei, den Bestand der Laubenkolonien in der Stadt verbindlicher als heute zu sichern. Im Grundsatz soll damit festgestellt werden, dass sämtliche Kleingartenflächen geschützt sind. Wenn Parzellen entfallen, muss es für alle nachvollziehbar sein und definitiv eine Ausnahme bleiben. Hier Berichte dazu aus der Mopo, dem ND und der taz.


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Die Bezirks-"Grünen" entdecken ihr Herz fürs Gemeinschafts-Gärtnern und wollen wieder mal einen Platz umgestalten...

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV haben eine Idee: Sie können sich einen "essbaren Gemeinschaftsgarten" am Hochmeisterplatz vorstellen und stellen einen Antrag, nachdem das Bezirksamt prüfen soll, ob die Fläche rund um die „Wellenwiese“ für eine gärtnerisch langfristige Nutzung durch Bürger freigegeben werden kann. Dabei soll der "essbare Gemeinschaftsgarten" nicht nur ein Ort der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse sein, auch ein Ort der sozialen Begegnungen. Hier der Bericht der Berliner Woche. 


Beikrautkiller: Minze statt Glyphosat

Bei Pflanzen ist es wie bei Menschen: Einige können sich besser durchsetzen als andere. Die Minze zum Beispiel, wo sie wächst, verschwinden oft andere Pflanzen. Dabei ist die Minze weder giftig noch besonders bevorteilt. Aber sie beherrscht eine Art chemische Kriegsführung. Wissenschaftler aus Karlsruhe haben dieses Phänomen untersucht und wollen es nutzen, um umweltfreundliche Pflanzenschutzmittel zu entwickeln. Die Pferdeminze zum Beispiel produziert einen noch nicht identifizierten Wirkstoff - und dieser Stoff sagt der Nachbarpflanze: 'Bring dich um! Bring dich um! Bring dich um!' Und wenn die das lange genug gehört hat, dann bringt sie sich um. Und auf diese Weise kann sich die Minze dann ausbreiten. Hier der Bericht von mdr.de


"Wir sollten unsere Gärten mehr mit Facettenaugen betrachten!"

Giftige Thujahecken aus China, tödlicher Kirschlorbeer aus dem Baumarkt, blühende Forsythien – leider ohne Pollen und Nektar gezüchtet, genauso wie unser Flieder, die meisten Rosen und die Hortensien. Für Insekten sind unsere Gärten oft so künstlich, als würden wir einem Hund einen Knochen aus Plastik servieren. Daraus zog eine Jour-nalistin ihre Konsequenzen, wandelte sich zur Guerilla-Gärtnerin: Sie denkt Pflanze und Insekt wieder zusammen. Hier der Bericht aus der Berliner Zeitung.


Kleingarten - das Gegenteil von spießig!

Ja, es gibt die Regeln des Bundesklein-gartengesetzes. Und nur die Einhaltung dieser Regeln garantiert den Status als Kleingartenverein – und damit den unge-mein günstigen Quadratmeterpreis der Gärten in teils bester Innenstadtlage. So ein Schrebergartenverein ist ein einzigartiges Biotop! Hier blühen nicht nur Flora und Fauna mit erstaunlicher Artenvielfalt. Viel interessanter ist das soziale Biotop, denn der Schrebergarten vereint Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten. Wo sonst treffen mittelalte Akademiker auf Mittzwanziger, die gerne ihre Techno-Mucke etwas lauter aufdrehen? Wo sonst begegnen Menschen in ihren frühen Dreißigern Rentnern jenseits der 80, die nicht ihre Großeltern sind? Hier der Text aus welt.de


Blühwiesen! Mähen war gestern

Blühwiesen sind gut für die Ökologie. Insekten finden Nahrung, können sich gut verstecken und der Sommerregen hält sich hier auch länger als auf einem kurz geschorenen Rasen. Sie verbessern das Kleinklima in der Stadt. Eine kurz geschorene Rasenfläche hat da keine besondere Kühlfunktion, eine Blühwiese aber schon. Und so ein Stück Gras mit Mohn, Margeriten, Kornblumen oder wilden Disteln ist auch eine Augenweide. Hier der Text von mdr Thüringen.


TU-Professor Kowarik: Warum Berlins Grünflächen systemrelevant sind

„Berlins Stadtgrün ist wie eine moderne Arche Noah“, sagt Professor Dr. Ingo Kowarik vom Institut für Ökologie der TU Berlin. Er ist auch Berliner Landes-beauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege. Kowarik plädiert für die Erhaltung und den Ausbau urbaner Grün- und Freiflächen und nennt sie systemrelevant – für die körperliche und seelische Gesundheit der Menschen, für das Klima und für die biologische Vielfalt. Er hat drei Gründe dafür zusammengetragen, die Du hier nachlesen kannst.


Was die BVV-Fraktionen zur Zukunft der Kolonie "Am Stadtpark I" sagen

Nach einem überraschenden Entwurf des neuen Berliner Kleingartenentwicklungsplans sollen plötzlich 19 der 119 Wilmersdorfer Kleingärten an der Babelsberger Straße weichen. Was die BVV-Fraktionen sagen – hier der Bericht aus „Tagesspiegel-Leute“.


Dankbarkeit für 350 m² "eigenes Berlin"

Sie „gartelt“ in einer Parzelle der einst-mals größten Kolonie Wilmersdorfs. Und als über 150 Oeynhausen-Gärten einer Wohnanlage weichen mussten, lernte Anke Demut, als ihr grünes Paradies überleben durfte. Jetzt bedankt sie sich wieder - für den Segen, in Zeiten von Corona 350 m² „eigenes Berlin“ zu haben und hofft auf eine neue Gärtnergene-ration. Hier ihr Bericht.


Die CDU zur Kolonie "Am Stadtpark I"

Was die CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf in ihrem Bezirksmagazin zur Situation der Kolonie "Am Stadtpark I" sagt. Hier geht´s zum Magazin.


Auch Schmetterlinge verdünnisieren sich

Mindestens 60 Schmetterlingsarten seien in Deutschland bereits ausgestorben, so das Bundesamt für Naturschutz. 494 weitere seien vom Aussterben bedroht oder unterschiedlich stark gefährdet. Insgesamt gebe es rund 3700 Arten. "Selbst viele Allerweltsarten wie zum Beispiel das Tagpfauenauge oder der Kohl-weißling sind im Bestand merkbar rückläufig", sagt Andreas Segerer, Experte für Lepidoptera, wie Schmetterlinge wissenschaftlich heißen. "Der Artenrückgang geht quer durch die Bank." Hier der Bericht aus saechische.de


Berlin braucht auch "Stadtpark I"!

KLEINGARTENKOLONIE AM STADTPARK I

16 % der 2,7 ha großen Anlage sollen zur Erweiterung einer seit 2017 bestehenden internationalen Schule bebaut werden, obwohl diese eigentlich nach Moabit umziehen sollte. Die Kolonie ist bekannt für ihr nachbarschaftliches Engagement, wodurch sie 2016 vom Bezirk sogar den Erwin-Barth-Preis erhielt. Öffentliche Feste und Veranstaltungen zu Umweltbildung und die offenen Lese-, Schul-, Kita- und Mitmachgärten locken immer viele Besucher*innen an. Bebauung verhindern - schreibt BUND Berlin.  https://weact.campact.de/petitions/rettet-block-1-der-kleingartenkolonie-am-stadtpark-i-in-berlin-wilmersdorf 


Ausstellung: Berlins Naturschätze entdecken und schützen

Berlin ist eine der artenreichsten Städte Europas und eine der wald- und seen-reichsten Metropolen der Welt. Über 42 Prozent der Landesfläche sind Wälder, Gewässer, Agrarflächen und öffentliche Grünanlagen. Gerade in Zeiten des Klima-wandels mit einhergehenden trockenen und heißen Sommern entscheiden die grünen Oasen zunehmend über die Attraktivität einer Stadt. Die Ausstellung „natürlich Berlin!“ will Blicke auf die vielen und oft unbeachteten Naturschönheiten unserer Stadt bieten: vom 1. Juli - 29. August in der Urania, Dienstag bis Samstag von 12:00 bis 20:00 Uhr, Eintritt frei. Hier gibt´s noch mehr Infos.


Wo ein „sprechender Garten“ vom Kampf um Oeynhausen und vom Schicksal einer Schmargendorfer Laube erzählt

Eine tolle Idee, um Spaziergänger in ihre Kolonie zu holen und ihnen interessante Infos zu bieten, hatten Laubenpieper der Pankower Kleingartenanlage „Zingertal“ https://www.kga-zingertal.de/  – sie installierten zur Selbstdarstellung „sprechende Gärten“:  In ihrer Kolonie hängen Hörstationen, das sind kleine Tafeln mit QR-Codes, die - mit Smartphone abgescannt - kurze Audio-Dateien mit Wissenswertem liefern. Vor Parzelle 58 (Foto, QR-Code bitte abscannen!) erfährt der Besucher beispielsweise, dass diese Laube bis 2016 in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie „Oeynhausen“ im Asternweg stand. Weil dort 154 Gärten für Wohnbebauung platt gemacht wurden, überlebte so wenigstens das Blockhaus und fand mit neuem Außenanstrich (Foto) den Weg nach „Zingertal“. Und hier der Bericht aus dem "Gartenfreund":  https://www.gartenfreunde-berlin.de/news/wenn-parzellen-und-lauben-erzaehlen-koennten-/5703


Die neue Landliebe - Run auf Kleingärten

Bereits vor einigen Jahren erwachte die Landliebe der Großstädter und wurde zu einem immer größeren Trend. Eigenes Gemüse, gute Luft, der Hektik entfliehen – das alles wollen schon lange nicht mehr nur Spießer. Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell alles Ferne weg sein kann. Das kleine Häuschen auf den Balearen war plötzlich so weit weg wie Indonesien. Viele Berliner haben festgestellt, dass ein kleiner Schreber-garten vor der Haustür eine sichere Erholung bieten kann. Hier geht es zum Bericht der BZ.


Wasserrohrbruch in der Forckenbeckstraße

 

Seit dem heutigen Sonnabend ist die Forckenbeckstraße in Schmargendorf nach einem Wasserrohrbruch in Höhe Autobahnbrücke zwischen Cuno- und Mecklenburgische Straße in beiden Richtungen für Kraftfahrzeuge voll gesperrt.