Frühlingsstimmung in Berlin-Schmargendorf

Vor einigen Tagen herrschten noch Schnee und Frost, heute gibt´s Sonne, 15 Grad und Frühlingsstimmung in den Schmargendorfer Kleingärten: Die Hasel blüht ja schon länger, jetzt besuchen aber schon erste Bienen die gelben Winterlinge, Schnee-glöckchen bimmeln und Krokusse stecken die Köpfchen aus dem Rasen.


Über 1000 Waschbären leben schon in Berlins Kleingärten

Eine böse Überraschung werden in den bevorstehenden Wochen etliche Klein-gärtner erleben, die nach der Winterruhe zurück in ihren Garten kommen: Nicht selten hat ein Waschbär die Gunst der Stunde genutzt und sich unterm Dach der vorläufig ungenutzten Laube eingenistet. Aber so niedlich der Kleinbär mit der weißgrauen Gesichtsmaske und der dunklen Augenbinde auch sein mag – im Garten will ihn niemand haben. Hier der Bericht aus dem „Berliner Gartenfreund“.       Foto: W. Stürzbecher.


Der Schutz unserer Kleingärten - nur Wahlkampf-Sprüche?

Per Gesetz wollen Politiker von SPD und Linken Berliner Kleingartenanlagen be-sonders schützen. Bei Wohnungsneubau sollen sogar noch neue Parzellen entste-hen. Im Senat blickt man eher kopf-schüttelnd auf den Gesetzentwurf. Ist am Ende alles nur Wahlkampfgetöse? Auch die Grünen wollen einen noch besseren Schutz der Gärten als schon im Senat vereinbart. Dafür soll der bestehende KEP weiterentwickelt werden. Ein Flächensicherungsgesetz, zumal vor der Wahl im Herbst, hält die Partei aber für kaum realistisch. Hier zum Text aus dem Berliner Abendblatt.


Verhungerten bei diesem Frost und Schnee viele Vögel in Berlin und werden uns dann dieses Jahr jetzt weniger Mücken plagen?

Für manche Vögel ist die Lage dra-matisch. Eisvögel (Foto) etwa fliegen nicht davon, sind aber von offenen Wasserflächen abhängig. Wenn sie die nicht finden, sterben sie. Bei einem solch kalten Winterabschnitt können schon mal 80 Prozent einer lokalen Population sterben. Und bei Mücken? Die Kälte ist gar nicht so entscheidend, denn selbst wenn nun ganz viele Larven gestorben wären, lässt das keine Rückschlüsse darauf zu, ob es einen mückenfreien Sommer 2021 gibt. Entscheidend ist nicht der Winter, sondern der Frühling. Hier zum Interview mit Derk Ehlert in der Berliner Zeitung. Und zu einem Eisvogel-Bericht des Tagesspiegel.


Wundert das noch? Im ersten Bauabschnitt für die Bebauung der ehemaligen Kolonie "Wiesbaden" keine Sozialwohnungen geplant

Auf dem Gelände der ehemaligen Kolonie Wiesbaden sollen insgesamt rund 250 Wohnungen entstehen. 30 Prozent davon sollen nach dem Berliner Modell geför-dert werden. Für den ersten Bauabschnitt liegt die Baugenehmigung vor. Sie wurde bereits im Juni 2018 erteilt, die Baustelle ist eingerichtet und die Bauarbeiten haben begonnen. In diesem ersten Ab-schnitt sollen 60 Wohneinheiten ent-stehen. Sozialer Wohnungsbau ist jedoch im ersten Bauabschnitt nicht vorgesehen. Hier zum Text der Berliner Woche.


Diepgen und Momper: Was die Regiermeister aus dem Vorgestern von Berlins Kleingärten von morgen halten

Sollten alle bestehenden Berliner Kleingärten gesetzlich abgesichert werden?, fragt die BZ unsere Regier-meister-Oldies, Diepgen und Momper. Und beide Politik-Granden sind der Meinung, dass so eine Absicherung die Entwicklung der Stadt begrenzen würde, der bisherige Schutz für viele Parzellen vollkommen ausreichend sei. Hier zum Text aus der BZ.


Verordnete haben ihre Angst vor Kameras scheinbar ausgeknipst: BVV überträgt ihre Sitzung am 18. Februar erstmals auf YouTube

Seit Dezember finden die Sitzungen der BVV Cha-Wi online über das Konferenz-programm „Zoom“ statt. Aus rechtlichen Gründen sind Beschlüsse derzeit aber nur per Briefwahl möglich. Für interessierte Bürger gibt es immerhin eine Neuerung: Die nächste BVV-Sitzung wird am Don-nerstag, 18. Februar, ab 17 Uhr über YouTube gestreamt. Auf der Tagesord-nung u.a.: Einwohnerfragen sollen wieder schriftlich beantwortet werden können, Insekten freundliche Bepflanzung auf BVG-Wartehäuschen, Baupläne Regenrückhaltebecken … Hier zum Text aus dem Tages-spiegel Checkpoint.


"Was macht der Baustadtrat eigentlich beruflich?" Seit 2015 wurde in Charlottenburg-Wilmersdorf keine einzige Sozialwohnung gebaut!

Der einzige Bezirk Berlins, in dem seit 2015 keine einzige Sozialwohnung gebaut wurde, ist Charlottenburg-Wilmersdorf. In anderen Bezirken wurden in der Vergangenheit mehrere tausend Sozialwohnungen errichtet. „Seit Jahren kündigt der Stadtrat an, eine Bodenstiftung zu gründen, Milieuschutz auszuweiten oder Supermärkte mit günstigen Wohnungen zu überbauen. Doch außer heißer Luft kommt von Schruoffen-eger herzlich wenig. Ich frage mich, was der Baustadtrat beruflich macht“, so die Linksfraktion. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Senats-Studie zu Corona: Auch wenig Frei- und Grünflächen machen krank!

 

 Die Covid-19-Inzidenz fällt umso höher aus, wenn als Faktoren auch die Bevöl-kerungsdichte und die Bebauungsdichte höher sind und es weniger Frei- und Erholungsflächen gibt – das beweist eine Studie, die jetzt von der Berliner Senatsgesundheitsverwaltung veröf-fentlicht wurde. Darin heißt es wörtlich: „Je mehr Freifläche bzw. Erholungsfläche verfügbar ist, desto geringer ist die COVID-19-Inzidenz.“ Hier geht´s zum Beitrag des Tagesspiegels.

 

 


Volksbegehren für Berlins Kleingärten und Grünflächen geplant

Berliner Umwelt- und Kleingarten-verbände streben ein Volksbegehren zur Sicherung aller Frei- und Grünflächen in der Stadt an. Damit soll der „Netto-flächenverbrauch“ in Berlin auf Null gebracht werden. Das soll über Ausgleichsflächen geschehen, wenn Grünflächen bebaut werden, und durch ein grundsätzliches Umdenken in der Baupolitik. Beim Ausbau von Siedlungs- und Verkehrsflächen müsse es Grenzen geben. Stattdessen solle verstärkt im Bestand verdichtet werden. Hier zum Bericht vom Tagesspiegel. 


Umweltausschuss: nur Lippenbekenntnisse zur Kleingarten-Sicherung?

Es wurde manchmal laut im Umwelt-ausschuss des Abgeordnetenhauses. Es ging um einen besseren Schutz der Berliner Kleingärten durch ein Gesetz. Dabei wollen alle sich eigentlich einig sein, von Linkspartei bis hin zur AfD. Alle Parteien wollen die Berliner Kleingärten so weit wie möglich schützen. Um das Wie wird aber gestritten. Und niemand will es sich vor der Wahl im Herbst erlauben, die Kleingärtner gegen sich aufzubringen. Hier Bericht und Kommentar vom Tagesspiegel.


Eigentümer will Rückhaltebecken nicht überbauen

Die Idee der Degewo, das Regenrück-haltebecken an der Forckenbeckstraße mit Wohnungen zu überbauen, wird wohl nur eine Idee bleiben. Die Berliner Wasserbetriebe lehnen als Grundstücks-eigentümer eine Bebauung des Regen-beckens ab. Bei dem Grundstück handle es sich um eine geschützte Grünanlage, außerdem würde bei einer Überbauung die Funktion des Beckens beeinträchtigt. Hier zum Bericht der Berliner Woche.


Wahljahr: SPD und Linke wollen alle Kleingärten Berlins dauerhaft schützen

Die SPD hat sich das „Kleingartenflächen-sicherungsgesetz“ sogar ins Wahlpro-gramm geschrieben, auch die Linke kämpft dafür. Gegen das Gesetz gibt es aber enorme rechtliche Bedenken, nicht nur bei den Grünen, sondern auch im Senat. Der Streit ist besonders im Wahl-kampfjahr heikel. Zurzeit arbeitet der wissenschaftliche Dienst des Abgeord-netenhauses auf Antrag der Grünen an einem Rechtsgutachten. Es soll bis Ostern vorliegen. Hier der Bericht dazu aus dem Tagesspiegel.


Kleine Gärten, große Wut in Berlin

Ob Erholungsanlage oder Kleingarten-siedlung, die grünen Oasen in der ver-dichteten Großstadt Berlin geraten mehr und mehr unter Druck. Denn dort, wo heute noch fleißig gegärtnert wird, könn-te auch dringend benötigter Wohnraum entstehen. Und darüber hinaus könnte auch die dazu nötige Infrastruktur wie etwa Straßen, Schulen, Turnhallen, Kitas, Polikliniken oder Krankenhäuser gebaut werden. Damit aber stehen nun in der ganzen Stadt Kleingartenanlagen zur Disposition. Denn nichts ist in der schnell wachsenden Hauptstadt so begehrt wie Bauland. Aber Berlin hat sich das Ziel gestellt, trotz wachsender Bauleistungen bei der Flächenneuversiegelung spä-testens 2030 keinen weiteren Anteilszuwachs zuzulassen. Hier zum Bericht der SZ.


Winterzauber: endlich mal wieder Schnee

Über Nacht sind die Schmargendorfer Gärten kräftig eingepudert. Amseln freuen sich jetzt über letzte Äpfelchen am Baum. Hunde toben aufgeregt im frischen Weiß. Kinder lassen sich auf Schlitten ziehen. Vergessene (oder vorzeitige) Ostereier tragen saubere Mützchen. Und über allem liegt eine himmlische Ruhe...


Wie wichtig auch in Berlin wohnungsnahe alltägliche Natur für uns ist: Bäume wirken wie Antidepressiva!

Grün wirkt – auch und gerade in der Stadt. Das hat nun ein Forscherteam aus Leipzig in einer aktuellen Studie belegt: In der Stadt sind Menschen weni-ger depressiv, wenn Sie Bäume in der Nähe ihrer Wohnung haben. Wer in der unmittelbaren Nachbarschaft, also in einer Distanz von weniger als 100 Metern, Bäume findet, bekommt mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit Antidepres-siva verschrieben. Der Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Stadtgrün war besonders deutlich bei sozial schwächeren Menschen – also jener Bevölkerungs-gruppe, die für Depressionen besonders anfällig ist. Hier der Bericht aus Geo.


Schon gewusst? Es gibt in Deutschland 83 Marienkäfer-Arten

Ihre Figur ist ähnlich, ihre Färbung jedoch nicht: Die Grundfarben der 83 Marienkäfer-Arten in Deutschland variieren zwischen rot, gelb, orange, braun oder ganz schwarz, wiederum betupft mit schwarzen, weißen, braunen oder orangen Punkten. Die meisten Arten haben ganz glatte, glänzende Flügeldecken, einige tragen aber einen dünnen Pelz. Hier geht´s zum Text der Heinz Sielmann Stiftung. 


Igel leben in Berlin nicht isoliert

Eine Großstadt birgt viele Hindernisse für Säugetiere mit eingeschränkter Mobilität - wie Igel. Diese Barrieren erscheinen oft unüberwindbar, wie Autobahnen, Kanäle oder Zäune, und behindern den Kontakt zwischen Igeln, was zu einer genetischen Isolation führt. Eine Studie des IZW an 143 Igeln ergab aber, dass solche Bar-rieren die Igelpopulation im städtischen Berlin nicht beeinflussen. Der hohe Grünanteil in unserer Stadt scheint also aus-reichend Lebensraum für Igel zu bieten, um die Konnektivität in der ganzen Stadt aufrechtzuerhalten. Hier zum Text des MDPI.


So schön liest sich unser neues Nebenan

Seit Mai 2020 sind die 4 Gebäude auf den Baufeldern C und D nebenan auf dem früheren Gelände der Kleingartenkolonie Oeynhausen fertig, für die rund 150 Parzellen weichen mussten. Sie wurden von den Architekten Modersohn & Freiesleben konzipiert. Wer´s denn möchte, kann hier noch einiges nachlesen: Wie viele Zimmer die 232 Wohnungen bieten, es gibt Grund-risse, Ansichten, Lageplan, beabsichtigte Fernwirkung und Farbnuancen (dazu auch in die kleinen Fotos reinklicken). Hier der aktuelle Beitrag von baunetz.de


Wie überwintern eigentlich Wildbienen?

Die solitären Wildbienen sind im Gegen-satz zu Honigbienen Einzelgänger. Die Lebensdauer einer Wildbiene beträgt je nach Art nur etwa vier bis sechs Wochen. Die meisten Wildbienen sterben also vor dem Winter und lediglich der Nachwuchs überwintert als Ei, Larve oder Puppe in hohlen Pflanzenstängeln, selbst gegra-benen Gängen in der Erde oder in Totholz. Bei der Blauschwarzen Holz-biene überwintern Männchen und Weibchen. Dazu suchen sie sich Baum-höhlen oder andere Hohlräume, in denen sie gemeinschaftlich überwintern. Bei den Hummeln stirbt der ganze Staat im Spätherbst. Mit Ausnahme der Königin – die Hummelköniginnen überwintern im Boden, unter Laub und Totholz. Hier zum Bericht aus Wildbienenglück.


Totholz - einfach mal liegen lassen!

Egal, ob ein Stamm oder ein Asthaufen – wir sollten den eigenen Garten nicht immer und überall aufräumen, sondern Totholz auch mal stehen oder liegen lassen. In Deutschland leben etwa 1400 Käferarten von und mit totem Holz, auch viele Bienen oder Wespenarten. Besonders naturnah ist es, wenn wir Totholz mit Sträuchern oder Wildgräsern kombinieren. Hier zum Bericht des BR.


Was wir vielleicht noch nicht über unseren Boden wussten

Wusstest Du, dass sich im Boden unter einer fußballplatzgroßen Fläche Boden-lebewesen im Gewicht von rund 11 Tonnen tummeln – so schwer wie etwa 160 Menschen? Das steht im ersten Bodenreport, den das Bundesamt für Naturschutz jetzt veröffentlichte. Da findest Du auch, dass täglich in Deutsch-land 56 Hektar Boden versiegelt werden, warum Mulchen oder Gründüngungspflanzen so wichtig und Regenwürmer ein Indikator für gesunden Boden sind. Hier geht es zum Text des Reports. 


Stadtnatur-Ranger jetzt auch in der City West

Koordiniert durch die Stiftung Naturschutz Berlin sind ab sofort 22 Stadtnatur-Ranger stadtweit unterwegs, um öko-logisch bedeutsame Flächen in den Bezirken zu erhalten und weiter zu ent-wickeln. Zum Revier der neuen Ranger zählen in den Bezirken vor allem Schutz-gebiete sowie Parks und Grünflächen. In Charlottenburg-Wilmersdorf werden sie unter anderem im Grunewald, an der Lieper Bucht sowie im Ruhwaldpark anzutreffen sein. Hier die Mitteilung des Bezirksamtes.


Salzstreuen ist in Berlin verboten!

Streusalz ist in Berlin bereits seit einigen Jahren für den privaten Gebrauch verboten: Das Streu-salz reichert sich in Böden an, belastet Gewässer und schädigt ohnehin schon dürregeplagte Straßenbäume. Wer Streusalz privat verwendet, verstößt gegen gleich zwei Gesetze: das Straßenreinigungsgesetz und das Berliner Naturschutzgesetz. Der NABU Berlin fordert jetzt, dass Streusalz aus dem Sortiment der Bau- und Supermärkte verschwin-den soll. Denn das Bußgeld müssen am Ende die Verbraucher zahlen und nicht die Geschäfte – immerhin bis zu 50.000 Euro. Hier geht´s zum NABU-Bericht.


Den "Gartenfreund" nur noch digital und mit Archivfunktion lesen?

Leser des „Gartenfreund“ haben die Möglichkeit, neben der gedruckten Ausgabe, auch das ePaper zu lesen. Sie haben in der digitalen Form nicht nur die aktuellste Ausgabe im direkten Zugriff, sondern auch alle Archiv-Ausgaben seit Januar 2016. Derzeit also bereits über sechzig Ausgaben, die Du online auch im Volltext durchsuchen kannst. Du möchtest jetzt den „Gartenfreund“ nur noch digital beziehen? Hier findest Du die Infos dazu.

 

 


So können Projekte für "grüne Oasen" realisiert werden

Der Landesverband der Gartenfreunde unterstützt in jedem Jahr ausgewählte Projekte in den mehr als 800 Berliner Kleingartenvereinen. Hinzu kommt – und dies nun schon seit mehreren Jahren –, dass die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dem Landes-verband eine feste Summe zur Verfügung stellt, die dazu beiträgt, dass auch komplizierte und oft kostenträchtige Projekte realisiert werden können. Hier geht´s zum Bericht des Landesverbandes.


Erste Ergebnisse der "Stunde der Wintervögel" des NABU

Rekordteilnahme! Bislang meldeten schon 4878 Vogelfreunde aus 3257 Berliner Gärten oder Parks 110.058 Vögel. Der Haussperling liegt wieder unan-gefochten an der Spitze (+ 4 %), gefolgt von Kohlmeise (- 4 %) und Nebelkrähe (+8 %). Auf Platz 4 schaffte es die Rin-  geltaube (+ 34 %) gefolgt von Blaumeise (-10 %) und Amsel (+ 7 %). Mit einem Riesensatz schaffte es der Star (+ 51 %, Foto) auf Platz 7. Bis zum 18. Januar können Beobachtungen vom letzten Wochenende noch gemeldet werden. Hier zum Beitrag des NABU. Foto: NABU/Marc Scharping


Kommt in Berlin die Kastrationspflicht für Katzen?

Berliner Tierhalter dürfen fortpflan-zungsfähige Kater und Katzen mög-licherweise künftig nicht mehr frei herumlaufen lassen. Das geht aus einem Verordnungsentwurf von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hervor. Künftig dürften Katzen demnach bereits ab einem Alter von fünf Monaten nicht mehr unkontrolliert ins Freie. Tiere, die kastriert oder sterilisiert sind, könnten das Haus verlassen, wenn sie mit einem Mikro-chip gekennzeichnet sind und das Tier bei einem privaten Haustierregister angemeldet ist. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Die Mai-Langhornbiene ist Wildbiene des Jahres 2021

Die Männchen schlafen in Männer-WGs, den Weibchen macht beim Graben von Tunneln für den Nach-wuchs so schnell keiner was vor: Die Mai-Langhornbiene ist "Wildbiene des Jahres 2021"! Sie übernachtet in Blüten, hat aber auch so starke Mundwerk-zeuge, dass sie sich die ganze Nacht seitwärts oder manches Mal auch kopfüber an Stängeln festhalten kann. Im Gegensatz zu Brandenburg gilt die Mai-Langhornbiene in Berlin noch als ausgestorben. Hier geht´s zum Bericht von „Deutschland summt“. 


Mit Wohnungen überbauen oder nicht - ist das Regenrückhaltebecken an der Forckenbeckstraße ein Biotop?

Das Regenrückhaltebecken an der Forckenbeckstraße in Schmargendorf soll mit 200 günstigen Wohnungen überbaut werden. Die landeseigene Wohnungs-baugesellschaft Degewo will insgesamt sieben Häuser auf einem Plateau über dem Wasser errichten. Sie stellte das Projekt in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Charlottenburg-Wilmersdorf vor. Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) und seine Fraktion hatten Vorbehalte – wegen des Umweltschutzes. Das Becken und seine Umgebung sind offiziell als Grünfläche anerkannt. Und die Bebauung von Grünflächen ist aufgrund eines Bürgerentscheides im Bezirk verboten. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Zählst Du mit bei der Stunde der Wintervögel?

Vom 8. bis 10. Januar 2021 gibt es zum elften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“: Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Vor einem Jahr waren Spatz, Kohlmeise und Blaumeise am häufigsten registriert worden. Hier findest Du alle Infos. 


Eine Neubürgerin ist die Libelle des Jahres 2021

Der BUND und die Gesellschaft deutsch-sprachiger Odonatologen haben die Wanderlibelle (Pantala flavescens) zur "Libelle des Jahres 2021" gekürt. Sie wurde erst 2019 das erste Mal in Deutschland nachgewiesen. Dies hängt mit der steigenden mittleren Temperatur und den veränderten Klimabedingungen auf dem europäischen Kontinent zusammen. Die Wanderlibelle trägt ihren Namen zurecht, denn sie kann mehrere Stunden ununterbrochen in der Luft bleiben und so große Strecken zurücklegen. Hier der BUND-Bericht.


2018 bis 2020 waren in Berlin die drei wärmsten Jahre seit Messbeginn

Seit die Dahlemer Wetterstation 1908 in Betrieb ging, sind in Berlin die wärmsten drei Jahre 2018, 2020 und 2019. Die Mitteltemperatur aller 113 Jahre liegt bei 8,8 Grad. Aber 2018 hatte bereits ein Temperaturmittel von 11,2 Grad. Die beiden anderen Jahre, 2019 und 2020, liegen bei 11,1 Grad. Diese Werte sind so hoch, als wäre Berlin auf dem Globus 1000 Kilometer weiter südwärts gerutscht. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Warum Nistkästen gesäubert werden sollten

In Nestern sind oft Parasiten wie Milben oder Zecken, die die nächste Brut befallen können. Außerdem ist in einem Nistkasten spätestens nach drei Jahren kaum noch Platz für ein neues Nest, denn Vögel entfernen das Alt-Material selbst eher nicht. Und wenn sie dann doch ein Nest auf dem alten bauen, können Vögel leichter zur Beute von Mardern oder anderen Nesträubern werden. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Welcher Vogel fliegt jetzt auf welches Futter?

Gehackte Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Mehlwürmer, Äpfel, Rosinen... Womit locken wir jetzt welche Vögel ans Futterhäuschen? Welche Art bevorzugt welchen Leckerbissen? Hier zeigt Euch eine NABU-Grafik, welcher Wintervogel was am liebsten frisst.


Geruhsame und gesunde Weihnachtstage!

Am Ende dieses so ganz besonderen Jahres, in dem wir es noch mehr schätzen konnten, einen Garten haben zu dürfen, wünschen wir Euch nette, nicht zu einsame Tage und vor allem viel Gesundheit! Und für alle Kleingarten-Freunde hoffen wir auf ein gutes Jahr 2021 - vor allem ohne Angst um die Zukunft der Parzelle!


Es wird jetzt auch an der Kita nebenan gearbeitet

Jahre, nachdem Parzellen der Schmargendorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen im Rosenweg dafür geräumt werden mussten, wurde jetzt endlich mit dem Bau der Kita an der Forckenbeckstraße 69 begonnen. Der bis auf das Kopfgebäude eingeschossig ge-plante Bau (s. Modell) soll 120 Plätze bieten und in einem Jahr fertig sein. 


Es gibt wieder schriftlich beantwortete Einwohnerfragen

Der BVV-Geschäftsordnungsausschuss fordert das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf auf, „während der pandemiebedingten Kontakt-beschränkungen die eingereichten Einwohner-fragen schriftlich zu beantworten.“ Ein großer Erfolg für die Bürgerinitiativen, die das Recht auf schriftliche Beantwortung einforderten. Das Bezirksamt hatte seit Anfang 2020 Einwohner-fragen nur noch beantwortet, wenn die Frage-steller persönlich in der BVV erschienen. Quelle: "Aktive Bürger Berlin". Siehe dazu auch unsere Einträge hier vom 20. November, 18. und 13. September etc.

 

 


Wie frau mal eben einen Vogelkuchen backt...

Apfelkuchen, Butterkuchen, sogar Hunde-kuchen kannte unsere "Oeynhausen"-Gartenfreundin Xenia. Jetzt sollte es ein Vogelkuchen werden – als Leckerei für gefiederte Gäste in der kalten Jahreszeit. Amüsant beschreibt Xenia, warum vor dem „Backen“ doch vielleicht lieber erst das Rezept studiert werden sollte und warum hier auch ein bisschen Frisch-haltefolie ganz nützlich sein kann. Wie schließlich noch aus Haferflocken, Erdnüssen, Rosinen, Sonnenblumenkernen, Kleie und Kokosfett der Kuchen fertig wurde, kannst Du hier in Xenias bekanntem Gartenblog nachlesen.


Wie gefährlich Scheiben für Vögel sein können

Nachdem eine Waldohreule auf einer Berliner Terrasse von mehreren Krähen bedrängt worden war, kollidierte sie beim Versuch wegzufliegen gleich mehrfach mit einer Scheibe. Die Eule verletzte sich dabei an den Augen und erlitt ein Anflugtrauma, wurde in der Wildvogelstation eingeliefert und versorgt. Hier der Bericht des NABU. 


Deutschland verliert jedes Jahrzehnt fast zwei Prozent seiner Pflanzenarten

Die blauen und roten Farbtupfer auf reifenden Getreidefeldern sind weit-gehend verschwunden. Feld-Rittersporn oder Klatschmohn sind dem Einheits-Gelb der Ähren gewichen. Und inzwischen sind viele weitere Arten von in Deutschland heimischen Pflanzen betrof-fen. Bereits 71 Prozent der untersuchten 2136 Pflanzenarten sind seit den 1960er Jahren deutschlandweit auf dem Rückzug. Jetzt gibt es dazu eine deutschlandweite quantitative Analyse. Hier zum Beitrag des Tagesspiegel.


Quiz: Weißt Du, wie Tiere überwintern?


 Wenn die Tage kürzer und kälter werden, bereitet sich die Tierwelt mit unterschiedlichsten Strategien für den Winter vor. Viele Vögel sind in Richtung Süden abgeflogen. Andere Tiere ziehen sich in ihre Höhlen zurück und schlafen, bis der Frühling wieder kommt. Was weißt Du über die verschiedenen Überwinterungsstrategien? Welcher Schmetterling bildet sein eigenes Frostschutzmittel? Hält der Dachs eigentlich Winterschlaf? Oder wie überleben Wespen die kalte Jahreszeit? Hier geht´s zum Quiz von Naturschutz.ch

 


Wann lag eigentlich zum letzten Mal richtig Schnee in Berlin?

 

 

Die Berliner Morgenpost machte die Berliner Schneehöhen der vergangenen 40 Jahre aus Daten des Deutschen Wetterdienstes in einer Grafik sichtbar. Danach gab es die maximale Schneehöhe mit 44 cm im Dezember 2010, gefolgt von 40 cm im Dezember 1993. Die meisten Schneetage wurden mit 95 in den Wintern 1995/96 und 2005/06 gezählt. Ohne einen einzigen Tag mit Schneedecke blieb in dieser Zeit seit 1980 nur der Winter 2019/20. Hier geht es zur Grafik, die sich (unten rechts) vergrößern lässt.

 

 


Städte wie Berlin hell zu beleuchten, bringt Tiere aus dem Takt

Nachts sind in besiedelten Gebieten Straßen und Umgebung hell beleuchtet. Oft strahlt dieses Licht ungehindert in alle Richtungen, auch in den Himmel. Viele nachtaktive Tiere werden davon negativ beeinflusst. Auch für Menschen ist dies nicht gesund. Haben sich doch alle Arten, auch der Mensch, über Jahr-millionen an den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Das gilt für das Verdauungssystem, den Schlafrhythmus und an-dere körpereigene Prozesse. Nächtliches Kunstlicht bringt viele Tierarten aus dem evolutionären Takt. Dies kann bei Vögeln, Insekten und Fledermäusen der Fall sein. Hier zum Grüne Liga-Bericht


Vier Forderungen, um Berlins Stadtgrün zu schützen!

Die verfügbare Fläche Berlins ist endlich und immer mehr Menschen werden sich immer weniger Freiraum teilen müssen. Wer die Stadt entwickeln will, muss die Grünflächen mitentwickeln, in ihrer Men-ge mindestens erhalten, wenn nicht sogar vermehren. Die grüne Infrastruktur bildet ein unabdingbares Sicherheitsnetz für die Stadt. Bis 2030 muss Berlin das selbst gesteckte 0 Hektar Ziel erreichen, so dass für jeden Quadratmeter Boden, der neu versiegelt wird, die gleiche Menge auch wieder entsiegelt und renaturiert wird. Hier weitere Forderungen und der Text von der umweltzoneberlin.de 


Nur noch 7 Prozent der Berliner Bäume ohne sichtbare Schäden

Der Anteil von Bäumen ohne Schäden ist in Berlins Wäldern auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen 1991 gesunken: Nur noch sieben Prozent sind laut dem aktuellen Waldzustandsbericht 2020 ohne sichtbare Schäden (Vorjahr: acht Prozent). Nach drei Jahren mit langen Trockenheitsperioden und großer Hitze sind insbesondere Kiefern betrof-fen, die 60 Prozent der Berliner Waldbäume ausmachen. Auch der Anteil abgestorbener Bäume erreicht 2020 mit 2,7 Prozent (Vorjahr: 1,7 Prozent) einen neuen Höchstwert. Hier zum Waldzustandsbericht.


„Der Berliner Kleingärtner“, Band 6, erschienen

 

In diesen Tagen erschien der Band 6 des Jahrbuchs "Der Berliner Kleingärtner" zur Geschichte des Kleingartenwesens. Thema: Das Jahr 2020 – historische Daten und Jubiläen – 100 Jahre Groß-Berlin. Das Geleitwort zum Thema: "Wohnen und Stadtgrün" schrieb die ehemalige Senatorin für Stadtent-wicklung und Wohnen Katrin Lompscher geschrieben. Sie verweist darauf, dass bis 2030 rund 200.000 Wohnungen neu gebaut werden müssen. Wichtig für die Stadt seien aber auch die vorhandenen Grün- und Freiflächen. Hier dazu mehr Infos unseres Landesverbandes.


Schon ein grüner Innenhof ist im Sommer bis zu 2,5 Grad kühler als ungrüne Höfe - und Kleingärten kühlen noch einiges mehr runter

Durch Bodenversiegelung, enge Bebau-ung sowie fehlende Parks und Grün-flächen verwandeln sich Städte im Sommer zunehmend in Hitzeinseln mit tropischen Temperaturen in den Näch-ten. Diese Situation, die sich in den nächsten Jahrzehnten noch deutlich verschärfen wird, gefährdet die Gesund-heit speziell von Kindern, älteren und herzkranken Personen. Im Zuge der Hitzewelle von 2003 starben, laut einer internationalen Studie von Jean-Marie Robine von der Universität von Mont-pellier, in Europa rund 70.000 Menschen. Stadtplanung muss deshalb deutliche Grenzen formulieren, damit in Ballungsgebieten nicht alles zugebaut wird! Hier der Bericht aus dem nd. 


Insekt des Jahres 2021 und die Frage: Wie lange lebt eine Eintagsfliege?

Die Dänische Eintagsfliege (Ephemera danica) wurde zum „Insekt des  Jahres 2021“ ausgewählt. Sie erreicht eine Kör-perlänge von ca. 1,4 bis 2,2 cm und ge-hört mit Flügelspannweiten von bis über 4 cm zu den großen und auffälligen mit-teleuropäischen Arten. Ihre Flügel sind transparent und leicht gelblich, mit sicht-baren schwarzen Flecken. Die Entwicklung ihrer Larve dauert meist zwei Jahre. Die fertig entwickelte Dänische Eintagsfliege lebt zwei bis vier Tage. In dieser Zeit gibt es Fort-pflanzung und Eiablage – zur Nahrungsaufnahme reicht´s nicht. Kurzlebig? Erdge-schichtlich reicht das Auftreten der Eintagsfliegen bzw. ihrer Vorfahren bis ins Unterkar-bon (vor 333 bis 355 Millionen Jahren) zurück. Hier der Text vom Senckenberg Institut. 


Zu trocken: Uns fehlen schon 400 Liter pro Quadratmeter!

Im Mittel war dieser Herbst zwei Grad zu warm, nur 1982, 2006 und 2014 war es noch wärmer. Und gegen Ende des dritten aufeinander folgenden Dürre-jahres ist die Niederschlagsbilanz Besorgnis erregend: In den ersten elf Monaten wurde ein Defizit von 67 Litern gemessen. Mit dem Rückstand aus den vergangenen beiden Jahren summiert sich das Regendefizit inzwischen auf rund 400 Liter pro Quadratmeter – 40 große Wassereimer. Das entspricht zwei Dritteln eines üblichen Jahressolls. Hier zum Bericht aus dem Tagesspiegel.


Diese Amphibien leben in unserer Nachbarschaft

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg kommen mindestens acht Amphibien-arten vor. Häufige Nachweise gibt es für Teichfrosch, Grasfrosch, Erdkröte und Teichmolch. In einigen Gewässern wurden Moorfrosch, Wechselkörte, Knoblauchkröte und Kammmolch nachgewiesen. Von den nachgewiesenen Amphibienarten sind nach der Roten Liste Berlins der Kammmolch, die Knoblauch-kröte, die Wechselkröte, der Moorfrosch und der Grasfrosch (Foto) gefährdet bzw. stark gefährdet. Hier der Bericht des Umwelt- und Naturschutzamtes.


Gärtner sind die glücklicheren Menschen!

Gärtner sind zufriedener und glücklicher als Menschen ohne Garten, ergab eine Studie der Hochschule Geisenheim. Ein weiteres Ergebnis: 75 Prozent der Befragten sagen, dass der Garten für sie eher wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Und Gärtner halten sich im Schnitt doppelt so lange an der frischen Luft auf wie Ungärtner. Hier geht es zu mehr Infos der Studie.


Zur Öffnung einer Kleingartenkolonie: Wegeleitsystem mit Orientierungsplänen und Schautafeln zu Natur, Klima und Geschichte

Die Kleingartenanlage Bornholm 1 (im alten Foto links) in Prenzlauer Berg, gelegen an der historischen Bösebrücke und eine der größten innerstädtischen Gartenanlagen Berlins, treibt die Öffnung für Besucher weiter voran. Es wird ein Wegeleitsystem mit Orientierungsplänen, Wegeschildern sowie Schautafeln zu Natur, Klima und Geschichte der Anlage errichtet. Dieses Leitsystem wird als eines von stadtweit drei Pilotprojekten für die Mehrfachnutzung von Berliner Kleingartenanlagen gefördert durch die Senatsverwaltung. Hier gibt´s mehr Infos und einen Bericht der PAZ.


Hier müssen auch nagelneue Lauben abgerissen werden

Gerade Ruhe in der Einflugschneise, einige Kleingärtner haben erst vor kurzem eine nagelneue Laube errichtet: In der Gartengemeinschaft Pankower Allee sollen plötzlich 22 Parzellen geräumt und bebaut werden. Hier der Bericht der Berliner Abendschau.


Müssen Rauchwarnmelder jetzt auch in Lauben installiert werden?

In Berlin und in Brandenburg müssen spätestens am 1. Januar 2021 alle Woh-nungen in Bestandsbauten mit Rauch-meldern ausgestattet sein. Das gilt auch für Einzimmer-Appartements, Einfami-lienhäuser, sowie Wochenend- und Ferienhäuser mit mehr als 50 Quadrat-metern Fläche. Ausgenommen sind Lauben in Kleingärten und Geschäftsräume. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Warum Kleingärtner gesünder sind und länger leben

Die WHO rät in ihren neuen Leitlinien zu mehr körperlicher Aktivität. Sie rät Erwachsenen, sich wöchentlich mindes-tens zweieinhalb bis fünf Stunden zu bewegen – also mindestens 21 Minu-ten pro Tag. Für Kinder und Jugendliche sind es sogar 60 Minuten täglich. Die WHO schätzt, dass jährlich weltweit fünf Millionen vorzeitige Todesfälle verhindert werden können, wenn Menschen aktiver sind. Tatsächlich bewegen sich nach Angaben der Organisation über 25 Prozent der Erwachsenen und rund 80 Prozent der Jugendlichen nicht genug. Dazu dürften aktive Kleingärtner eher nicht gehören! Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Das Ende des Kirschlorbeers

Der Stadtverband der Essener Klein-gärtnervereine hat vor wenigen Tagen verfügt, dass Kirschlorbeer nicht mehr angepflanzt werden darf:  ökologisch wertlos und hochgiftig. Von dem Verbot betroffen sind 119 Vereine mit rund 8500 Gärten – ein recht ordentlicher Kahl-schlag für den Kirschlorbeer. Und nicht nur seine Anpflanzung ist von nun an in Essener Kleingärten verboten. Vom 1. Dezember an müssen die Pächter auch jeden Altkirschlorbeer entfernen. Die Pflanze passe nicht mehr in die Zeit. Hier der Bericht aus welt.de

 

 


Wie viel kostet uns das Insektensterben?

Der wirtschaftliche Schaden des Insekten-sterbens ist immens. Die Einbußen für das weltweite Bruttosozialprodukt würden bei einer Billion Dollar (rund 845 Milliarden Euro) liegen - wenn alle Bestäuberleistungen durch Insekten entfielen. Das ergaben neue Schätzungen der Universität Hohenheim. Etwa ein Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts erarbeiten damit bestäubende Tiere. Durch das Insektensterben würde das Bruttosozialprodukt in Deutschland jährlich 3,8 Milliarden Euro einbüßen. Hier zum Beitrag des SWR.


Umweltamt fragt: Wo leben in der City West Falken und Co?

Gebäudebrüter, das sind beispielsweise Turmfalke (Foto), Mauersegler, Haus-rotschwanz oder auch Fledermaus, sollen besonders geschützt werden. Da die Mitarbeiter des Umweltamtes nur die Lebensstätten solcher Arten schützen können, die bekannt sind, wird um Mithilfe gebeten. Wer solche Lebens-stätten gebäudebrütender Arten entdeckt, sollte diese dem Umwelt- und Natur-schutzamt melden. Wichtig sind Informationen über die genaue Stelle des Gebäudes und ob möglicher Weise akute Gefahr für die Lebensstätten besteht, weil beispiels-weise Sanierungsarbeiten anstehen. Hier zum Text des Bezirksamtes.


Totensonntag: Abschied von der Kolonie Morgengrauen

Laubenpieper feierten in der Tempelhofer Kolonie Morgengrauen ein trauriges Abschiedsfest: Ende der Woche muss die Anlage für einen Schulneubau weichen, denn 2800 Schulplätze fehlen im Bezirk. Im nächsten Jahr wäre die Kolonie 100 Jahre alt geworden. Der Totensonntag wurde von den Hobbygärtnern bewusst gewählt, um auf das Kleingarten-sterben hinzuweisen. Hier der Bericht der Abendschau. Und noch ein Beitrag von rbb24.


Große Nachfrage nach Kleingärten auch in Brandenburg

Im Landesverband der Gartenfreunde in Brandenburg sind derzeit gut 62.000 Kleingärtner in insgesamt 1250 Vereinen und 32 Mitgliedsverbänden organisiert. Die Zahlen seien konstant. Und das Interesse an Parzellen steigt, die Menschen wollen ins Grüne. Hier der Bericht der Deutschen Presseagentur.

 

 


Einwohnerfragen: Bewirkt die Corona-Pandemie auch etwas Gutes?

Sechs Bürgerinitiativen aus Charlot-tenburg-Wilmersdorf (auch die BI "Schmargendorf braucht Oeyn-hausen") fordern in einem offenen Schreiben an die BVV, Einwohner-fragen auch wieder schriftlich zu beantworten. Hier der Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

angesichts der sich fast täglich verschlechternden Corona-Lage erscheint uns Ihre sogenannte „Über-einkunft“ zur Beantwortung von Einwohnerfragen nun auch aus epidemiologischer Sicht nicht mehr angebracht.

Wenn Treffen von mehr als zehn Personen aus zwei verschiedenen Haushalten nicht mehr gestattet sind, dann können Sie nicht verlangen, dass Fragesteller zur Einwohnerfragestunde in einem Raum mit weit über 50 Personen persönlich erscheinen, um eine Antwort zu bekommen.

Allein schon die Fahrt im ÖPNV zur BVV ist nicht ohne Risiko, gleiches gilt für die Teilnahme an Zusammenkünften vieler Menschen.

Da eine „Übereinkunft“ kaum vom Bezirksverwaltungsgesetz zur Regelung der Geschäfte der BVV vorgesehen sein dürfte, gehen wir davon aus, dass Sie umgehend zur alten Regelung der Geschäfts-ordnung der BVV zurückkehren können, auch ohne eine zusätzliche Sitzung des GO-Ausschusses. Es erscheint uns zudem mehr als angebracht, dass  BVV und Ba zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten niemanden zwingen, zum Empfang einer Antwort persönlich in der BVV erscheinen zu müssen!


Kleingärtner warten auf Sicherheit

Aus der BZ vom 19. November 2020. Und hier ist der Text besser lesbar.

 

 

 

 

Und der Kommentar dazu von BZ-Chefreporter Oliver Ohmann. Und hier wieder besser lesbar.

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Streit in Berlins Koalition um unser Stadtgrün

Der Kleingartenentwicklungsplan, mit dem die Flächen der Berliner Hobby-gärtner gesichert werden sollen, bleibt weiter in der rot-rot-grünen Koalition umstritten. SPD und Linke wollen einen größeren Schutz für Kleingärten und lehnen das Papier in der vorliegenden Form ab. Was wollen eigentlich die sogenannten „Grünen“? Die ursprünglich für Mittwoch geplante Abstimmung über das Papier im Ausschuss für Stadtent-wicklung und Wohnen ist daher verschoben worden. Hier zum Text aus dem nd.


"Es gibt keine künstliche Beleuchtung im Garten, die für Insekten okay ist!"

Ein beleuchteter Garten ist wunder-schön. Das finden aber nur Menschen. Insekten und andere Tiere werden durch die Dauerbeleuchtung gestört, selbst Pflanzen. Deshalb sollten wir nachts einfach das Licht löschen.  „Denn mit Licht macht man nachts einen Teil dessen, was man tagsüber geschaffen hat, wieder kaputt,“ sagt Manuel Philipp, Experte für Lichtverschmutzung. Hier geht´s zum Bericht des MDR.


Öffentliches WLAN jetzt auch im Rathaus Charlottenburg

Durch Geld des EU-Förderprogramms WiFi4EU konn-ten nach der Bibliothek jetzt noch weitere Teile des Rathauses Charlottenburg mit öffent-lichem WLAN ausgestattet werden. In drei Sitzungssälen (Minna-Cauer-Saal, Gertrud-Bäumer-Saal und Helene-Lange-Saal) und dem großen Bürgersaal können seit dem 4. November 2020 Bezirksverordnete, Mitarbeiter des Bezirksamts und Besucher kostenlos, werbefrei und ohne Verwen-dung ihrer Daten für gewerbliche Zwecke kabellos im Internet surfen. Hier zur Pressemitteilung.


Welche Wildbienen leben eigentlich in Berlins Kleingärten?

Viele der verschiedenen Mauer-, Seiden-, Furchen-, Masken-, Schmal- oder Sandbienen werden immer seltener, fast die Hälfte der Berliner Arten ist inzwischen gefährdet. Von den 29 Hummelarten, die es in Berlin einst gab, sind fünf bereits verschwunden und weitere fünf kurz davor. Aber wie viele Wildbienenarten tummeln sich noch an den unzähligen Blüten auf den über 3000 ha Berliner Kleingartenanlagen? Das versucht die Stiftung Naturschutz Berlin seit Juli herauszufinden. Ehrenamtliche Kartierer helfen, die Wildbienenvielfalt in Kleingartenanlagen zu untersuchen. Hier der Bericht aus dem "Gartenfreund". 


Unser Bezirksamt ist langsam, aber immer noch nicht die lahmste Schnecke

Berlins Bürokratie mahlt oft seeehr langsam. Das zeigt sich besonders, wenn man Fragen an ein Bezirksamt stellt. Oft kommen Antworten erst nach Wochen, manchmal auch gar nicht. Die Anfrage "Mehr Service des Bürgeramtes" ging am 15. November 2006 beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf ein – also vor exakt 14 Jahren (!). Und beantwortet ist sie nach Recherchen des Tages-spiegels immer noch nicht! Kaum zu glauben - Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sollen noch länger Anfragen-Leichen im Keller haben. Hier geht es zum Text aus "Tagesspiegel Checkpoint" (für Abonennten).


So toll sieht der Schmetterling des Jahres 2021 aus

Der Braune Bär (Arctia caja) ist der "Schmetterling des Jahres 2021". Der Falter hat seinen Namen von der dichten, bräunlich-"bärenartigen" Behaarung der älteren Rau-pen. Die Art ist bundesweit rückläufig und steht auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere. Der Braune Bär ist mit bis zu 65 Millimetern Spannweite einer der größeren Nachtfalter in Deutschland und kommt in den gemäßigten Zonen Europas vor. Die auf-fälligen Hinterflügel warnen vor der Ungenießbarkeit des Schmetterlings, denn die Körperflüssigkeit der Falter enthält giftige Stoffe. Hier zum BUND-Bericht.


Wo überwintern Marienkäfer und woher haben eigentlich die nützlichen Ohrenkneifer ihren komischen Namen?

Wo checken eigentlich Schmetterlinge, Marienkäfer, Ohrenkneifer & Co am liebsten für den Winter ein? Tagfalter verstecken sich gern in Baumhöhlen oder Nischen im Holzschuppen. Pünktchen-käfer mögen es dicht an dicht in Zimmer-ecken oder am Fensterrahmen von Lauben oder draußen an geschützten Plätzen unter Steinen, Laub oder Moos. Bei Hummeln überleben nur Jungköniginnen, die im lockeren Boden überwintern und dafür ein Erdloch brauchen, das im Halbschatten liegt. Und Ohrenkneifer überstehen den Winter gern in einem präparierten Tontopf. Hier der Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Ich sehe was, was Du nicht siehst: Vögel und Glas

Vögel nehmen reflektierende und durch-sichtige Glasflächen nicht als Hindernisse wahr und prallen so im ungedrosselten Flug dagegen. Die städtischen Feinde von Vögeln sind transparente Bushaltestellen, Wintergärten, Lärmschutzwände, spie-gelnde Fassaden – die gesamte Palette an Gestaltungselementen der modernen Glasarchitektur. Kollisionsopfer finden sich vor allem dort, wo Bäume und Sträucher durch Glaselemente zu sehen sind oder wo Scheiben den Himmel oder die Vegetation reflektieren. Und so sterben in Berlin jedes Jahr geschätzt vier Millionen Vögel durch Anprall an Glasfassaden! Hier der NABU-Bericht.


Tödlicher "Orkan" im Kleingarten

Gerade jetzt sind wieder die Laubbläser unterwegs und pusten mit lautem Getöse alles weg. Auch Kleintiere, die es sich im Laub bereits für den Winterschlaf gemütlich gemacht haben. Noch schlimmer sind Laubsauger: Viele haben eine Häckselfunktion, Kleintiere werden hier quasi geschreddert. Für den „Sog, der alles mitreißt“ werden Luftge-schwindigkeiten bis zu 160 Stunden-kilometern und Saugleistungen von bis zu zehn Kubikmeter pro Minute erzeugt. Hier geht´s zum NABU-Text.


"Wir brauchen eine verbindliche Stadtklimakarte, die alle strategisch unverzichtbaren Grünflächen festschreibt: Kleingärten sind nicht ersetzbar!"

„Wir brauchen in Berlin einen stärkeren Schutz von Grünflächen“, fordert Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klima-folgenforschung. „Wir brauchen eine verbindliche Stadtklimakarte!“ Mit dem Verlust von Stadtgrün gingen auch posi-tive Kühlungseffekte verloren, die unsere wachsende Stadt mit Blick auf den Klima-wandel dringend benötigt. Das gelte besonders innenstadtnah selbst für kleinere Kleingartenkolonien. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Warum jetzt so viele junge Füchse durch Berlin stromern

Der Fuchs hat längst die Großstadt erobert. Nicht nur in Parkanlagen und in den Gärten der Berliner tauchen die Tiere mit ihrem herrlichen rotbraunen Fell auf. Sogar auf belebten Einkaufs-straßen lassen sie sich derzeit blicken. Momentan sind Füchse verstärkt in allen Teilen unserer Stadt unterwegs, kommen ohne Scheu auf die Menschen zu – und das hat einen Grund: Es sind junge, geschlechtsreife Tiere, die sich jetzt oft mit knurrendem Magen ein eigenes Revier suchen müssen. Hier der Text der Berliner Zeitung.


Was Berlins Bezirksverbände Staatssekretär Tidow zum KGE antworten

 

Am 06. Oktober hatte Berlins Staats-sekretär für Umwelt und Klimaschutz, Stefan Tidow, zum Kleingarten-entwicklungsplan Berlin 2030  Stellung bezogen – auf dieser Seite unter dem Datum 08. Oktober nachzulesen. Jetzt gibt es darauf Reaktionen etlicher Bezirks-verbände. Hier sind die Texte der Bezirksverbände nachzulesen, darunter auch ein Schreiben der Gartenfreunde aus Charlottenburg.


Die Europäische Stechpalme ist der Baum des Jahres 2021

Die Stechpalme kennen viele eher als Gartenstrauch oder Weihnachtsschmuck. Sie ist jedoch auch ein einheimischer, wenn auch seltener, Waldbaum – und wurde jetzt Baum des Jahres 2021. Sie wächst in der Jugend gerade, aufrecht und schmal kegelförmig. Im Alter kann die Krone auch rundliche Formen haben. Ilex aquifolium wird bis zu 300 Jahre alt. In Deutschland kommen Baumhöhen bis 15 m und Brusthöhendurchmesser (BHD) bis 60 cm vor. Die meisten Exemplare erreichen jedoch nur eine Höhe von sechs bis acht Metern und einen BHD von max. 20 Zentimeter. Hier zum Text des IDW. Stechpalmenzweige wurden übrigens vielfach verwendet, um Unheil abzuwehren, denn ihnen wurden magische Kräfte zugeschrieben, sie boten Schutz vor Blitzschlag, Hexenzauber und bösen Geistern. Wie gut also, dass in der Kolonie Oeynhausen ein besonders stattliches Exemplar am Rosenweg 36 steht – schon 45 Jahre lang.

 


Ertrinken jetzt viele Maulwürfe bei diesem Regenwetter?

Der starke Regen der letzten Tage hat überall Spuren hinterlassen: vollgelau-fene Keller, überflutete Straßen, ver-stopfte Siele. Das Tier des Jahres 2020, der Maulwurf, hat eine pragmatische Wohnlösung für Lebensräume in feuch-ten Gebieten: Er baut sich eine über-    irdische Sumpfburg - mit Toilette, Schlaf- und Vorratskammer. Hier geht´s zum Text der Deutschen Wildtierstiftung.


Und wieder verliert Schmargendorf viele Bäume

Bereits abgestorbene Kiefern und Buchen im Messelpark werden ab Dienstag, 3. November 2020, gefällt. Die extreme und anhaltende Trockenheit der letzten drei Jahre und die milden Winter ohne Frost sowie der massive Schädlingsbefall führten zu einem Absterben der Bäume in der Grünanlage - so das Bezirksamt. Hier geht es zur Pressemitteilung.


Laub gehört auf einen Laubhaufen oder auf den Kompost

Laub ist ein natürlicher Winterschutz für Flora und Fauna. Im Garten sollten wir es daher am besten liegen lassen, beispiels-weise als Laubhaufen in einer Garten-ecke. Für Igel, Insekten und andere Tiere ist so ein Laubhaufen ein optimaler Ort, die kalten Wintermonate zu verbringen, denn das Laub isoliert und bietet einen gemütlichen Unterschlupf. Nach dem Winter wird das Laub von tausenden Lebewesen abgebaut und in wertvollen Humus umgewandelt. Die Nährstoffe bleiben im Garten. Warum sollte man also Geld für Laubsäcke ausgeben? Hier der Bericht des NABU.


BVV-Antrag: Keine "Lichtverschmutzung" mehr in Kleingärten!

Wenn es Nacht wird in unseren Kleingärten im Bezirk  Charlottenburg-Wilmersdorf, soll es dort duster bleiben -  wenn es nach dem Willen der Grünen-Fraktion geht. In der BVV am 29. Oktober heißt der Tagesordnungspunkt 8.17: „Vermeidung von Lichtverschmutzung in Kleingärten“. Es sollen kaum noch Solarleuchten zum Einsatz kommen und keine kaltlichtigen Solarlampen mehr. Ob sich da auch die Einbrecher freuen? Hier geht´s zum Text des Tages-ordnungspunktes.


Warum "Oktober-Füchse" gerade jetzt unsere Nähe wollen

Viele Füchse suchen derzeit unsere Gesellschaft, benehmen sich fast wie Haustiere. Es sind „Oktoberfüchse“: Junge Rotfüchse, im Mai geboren, werden jetzt von ihren Eltern vertrieben. Sie müssen sich ein neues, eigenes Revier suchen. Eine schwierige Phase für die Tiere. Monatelang waren sie von ihren Eltern umsorgt worden, damit ist jetzt Schluss. Für die jungen Füchse bricht eine Welt zusammen. In ihrer Not wenden sie sich an die Menschen, mit denen die meisten Füchse gute Erfahrungen gemacht haben. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Jetzt suchen sich Marienkäfer ihre Winterquartiere

Marienkäfer nutzen die letzten Sonnentage, um sich auf ihre Wande-rungen in wärmere Regionen Europas zu begeben oder sich hier Überwinterungs-plätze zu suchen. Marienkäfer machen es sich am liebsten in Hohlräumen gemüt-lich, etwa in Mauerritzen oder Dachspar-ren. Auch Laubhaufen in Gärten sind beliebt zum Überdauern der unfreund-lichen Jahreszeit – oft finden sich hier gleich größere Ansammlungen. Ein Grund mehr, sich für naturnahe und nicht perfekt aufgeräumte Gärten stark zu machen. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


In Charlottenburg-Wilmersdorf werden neue Bäume gepflanzt

Im Bezirk sollen nächstes Frühjahr bis zu 219 neue Stadtbäume gepflanzt werden. Klingt nach einer guten Nachricht. Aber allein bis Ende Februar 2021 müssen schon 278 Straßenbäume „zur Herstellung der Verkehrssicherheit und aufgrund der Realisierung verschiedener Bauvorhaben“ entnommen werden. Ein großer Teil sei bereits abgestorben oder von Fäule und Pilzbefall betroffen. In 10 Prozent der Fälle ist aber ein Bauvorhaben der Fällgrund. Hier geht´s zur Pressemitteilung des Bezirksamtes und einer vorläufigen Fällliste.


Wo bleiben unsere Stadt-Igel?

Igel  sind Kulturfolger, die in städtischen Gebieten mit ihrem Mosaik aus Klein-lebensräumen besser zurechtkommen als in der ausgeräumten Landschaft „auf dem Land“. Doch scheint es den Stadt-Igeln im Vergleich zu früheren Zeiten nicht mehr so gut zu gehen. Eine Studie aus Zürich belegt, dass die Igelpopu-lation dort in den letzten 25 Jahren um 40 Prozent abnahm und die Tiere nur noch in etwa 80 Prozent der Gebiete zu finden sind, in denen sie zuvor vorkamen. Mögliche Ursachen: Verdichtung des städtischen Lebensraumes, Rückgang der Insekten, zunehmender Autoverkehr, Parasiten oder Krankheiten, Gebrauch von Laubbläsern und Mährobotern… Hier der Beitrag aus dem Tagesspiegel.


Wie schnitze ich aus einem Kürbis eine Halloween-Deko?

Das Schnitzen von Kürbissen ist besonders zur Zeit von Halloween beliebt – vor allem für Kinder. Gerne werden gruselige Gesichter geschaffen, aber auch Tiere, Sterne und filigrane Muster können – mit der passenden Schritt-für-Schritt-Anleitung – in einen Kürbis geschnitzt werden. Die ausgehöhlten und verzierten Köpfe schmücken im Herbst Garten, Treppenaufgänge und Fensterbänke. Damit das Kürbisschnitzen problemlos gelingt, findest Du hier auch einige Vorlagen zum Ausdrucken. Und hier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.


Vom Kleingarten zum Klimagarten

Und was machen Klimagärten? Kleingartenanlagen bewahren und verbessern die klimatischen Ausgleichs-funktionen im städtischen Raum und tragen zum städtischen Regenwasser-management bei. Darüber hinaus sorgen sie für ökologischen Ausgleich, denn in Kleingartenanlagen zusammengefassten Kleingärten bieten Grünvolumen und Biotope für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Sie steigern dadurch auch das Anpassungspotentials von Flora und Fauna an das geänderte Klima durch geeignete Pflanzenauswahl und Anbauempfeh-lungen. Gärten, die dies leisten können, nennen wir Klimagärten. Unser Landesverband hat mit dem Wächterverlag ein 60-seitiges Sonderheft aufgelegt - mit allen bisher im „Gartenfreund“ erschienenen Beiträge zur Berliner Klimakampagne, geschrieben von Naturwissenschaftlern, Soziologen, Journalisten und Gartenfreunden. Hier geht´s zum Download. Bitte lesen!


Wie weit wollen, sollen, müssen sich Kolonien öffnen?

Hereinspaziert! Kleingartenkolonien öffnen ihre Vereinsplätze für Kinder und Jugendliche, die hier gerne chillen. Es werden Bänke aufgestellt und Schüler beteiligt beim Setzen von insektenfreundlichen Pflanzen. Der Platz wirkt nicht mehr steril, er ist an vielen Stellen naturbelassen. Vereine kooperieren mit Kitas, erstellen Lehrpfade, in denen Besucher erfahren, wann Rosen beschnitten werden, welche Schlupfphasen ein Marienkäfer hat. Kleingärtner lernen Öffentlichkeitsarbeit. Hier ein Bericht aus dem Gartenfreund.


Bepflanzte Randstreifen auf unseren Wegen - oder lieber nicht?

Befürworter bepflanzter Randstreifen sagen: „Früher haben wir immer zwei Stunden an jedem Wochen-ende gebraucht, um den Weg unkrautfrei zu halten. Das wurde uns zu viel. Jetzt haben wir ihn mit Fetter Henne bepflanzt, was auch gut für die Bienen ist. Bodendecker geben dem Boden Halt.“ Andere meinen: „Die Wege müssen frei bleiben und das Unkraut muss man ausreißen. Sonst wuchert es überall, kommt auch in den Garten. Es muss schließlich ordentlich aussehen.“ Was meint Ihr? Hier der Bericht aus dem Gartenfreund.


Neuer Platz im Maximilians Quartier eingeweiht

Benannt wurde der Platz in Schmar-gendorf bereits im April dieses Jahres nach Werner Richard Heymann (1896-1961). Eine Feier zu Ehren des Kompo-nisten hatte aber die Corona-Pandemie vereitelt. Jetzt wurde der Platz offiziell eingeweiht: Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann traf sich deshalb mit Elisabeth Trautwein-Heymann, der Tochter des Musikers, auf dem Platz, der im neuen Maximilians-Quartier an ihren Vater erinnert. Hier die Pressemitteilung. Und ein Beitrag aus Tagesspiegel Leute.


Nester und Wohnungen in Pflanzenstängeln

Wenn wir den Garten im Herbst nochmals genießen und auf den Winter vorbereiten, sollten wir uns Zeit nehmen und auch an die Mitbewohner im Garten denken. Manch eine Ecke, ein Gestrüpp, ein Laubhaufen, ein Stängel ist Lebens-raum, Nest oder Versteck geworden. Vieles kann auch als Überwinterungsplatz genutzt werden. Pflanzenstängel zum Beispiel werden oft entsorgt, ohne dass wir von ihren Bewohnern und darin enthaltenen Nestern wissen. Stängelbewohner lassen sich übrigens das Jahr hindurch gezielt fördern und toll beobachten. Sehr gut eignen sich beispielsweise markhaltige Stängel von Heckenrosen, Disteln, Herzgespann, Königs-kerzen, Kletten, Beifuß. Hier ein Beitrag von naturschutz.ch


Wähle Deinen Lieblingsvogel!

Die Vorwahl zum Vogel des Jahres 2021 hat begonnen. Zum 50-jährigen Jubiläum der NABU-Aktion gibt es erstmals eine öffentliche Wahl! Du kannst also mitmachen und Deinen Lieblingsvogel nominieren. Die Vor-wahl dauert bis zum 15. Dezember 2020. Danach steht eine Top Ten unter den 307 heimischen Vogelarten fest, die es in die Hauptwahl geschafft haben. Dort wird dann vom 18. Januar bis zum 19. März 2021 die Nummer 1 der Vögel gewählt. Hier alle Infos dazu und hier geht´s zur Abstimmung.


Go West soll ein nachhaltiges Gewerbeviertel werden

Auf dem Gelände der 2012 geschlos-senen Reemtsma-Tabakfabrik in Schmar-gendorf soll in unserer Nachbarschaft im Januar der Neubau für das Gewerbe-viertel „Go West“ beginnen. Die Fertig-stellung ist für 2027 geplant. Nach Schätzungen der Investoren können 10.000 bis 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Zum Projekt gehören ein Gründerzentrum im früheren Hochregal-lager und ein genossenschaftlich organisierter „Handwerkerhof“, für den eine Fabrik-halle umgebaut wird. Hier zu einem Bericht aus „Tagesspiegel Leute“, einem Beitrag der Berliner Woche und der Pressemitteilung der "Wohnkompanie".


KGA "Am Stadtpark I" feierte das Überleben ihrer Parzellen

Monatelang mussten Laubenpieper der Kolonie „Am Stadtpark I“ bangen. 19 Kleingärten des Blocks 1 sollten einem Erweiterungsbau der benachbarten Wangari-Maathai-International-School weichen. Mit großangelegter Kampagne protestierten die Laubenpieper gegen die Pläne des Senats. Mit Erfolg. Für die Erweiterung der Schule wird nach einer Alternative gesucht. Für die Kleingärtner ein guter Grund zum Feiern: Die Gärten sind gerettet. Aber wie lange? Der Verein "Kolonie am Stadtpark I" fordert, die landeseigenen Kolonieflächen im KEP in Schutzkategorie 2 als „dauerhaft zu erhaltende Kleingärten mit Handlungsbedarf“ einzustufen. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Staatssekretär Stefan Tidow (Grüne) zum Kleingartenentwicklungsplan

„Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wird weiterhin für die Anliegen der Gartenfreunde streiten und auf der Grundlage des KEP auch die Liste der Forderungen des Landesverbandes gemeinsam mit ihm abarbeiten. Soweit diese Forderungen meine Verwaltung betreffen, werden wir zu deren Umsetzung beitragen. Vor allem die Frage, wie Ersatzflächen beschafft und gestaltet werden, ist uns ein wichtiges Anliegen und muss auch jenseits der jetzt gemeldeten Flächen mit den Bezirken und den Kleingärtnerorganisationen präzisiert werden. Und an den Überlegungen, wie noch mehr Schutz und  noch mehr Sicherheit angesichts der vielen Herausforderungen erreicht werden können, wirken wir als Umweltverwaltung gerne und engagiert mit.“ Hier zum ganzen Bericht unseres Landesverbandes.


Neuer Wildbienenfund bei Berlin

Sie ist nur 7 bis 9 Millimeter lang und war bislang nur in südlicheren Gegenden ver-breitet. Jetzt konnte die Stumpfe Zweizahnbiene (Foto) gleich zweimal in der Nähe Berlins nachgewiesen werden: Die „Kuckucksbiene“ wurde am Rand eines ehemaligen Flugfeldes bei Rangs-dorf (Teltow-Fläming) und am Mauer-werk einer alten Scheune in Ketzin (Havel-land) entdeckt. Die Stumpfe Zweizahn-biene baut keine eigenen Nester, sondern legt ihre Eier an den Nistplätzen soge-nannter Wirtsbienen ab. Hier geht´s zum Bericht der Heinz Sielmann Stiftung.


Wie hilft man einem Igel in den Winterschlaf?

Demnächst suchen sich Igel ein Winter-quartier. Dazu freuen sie sich die Stachel-tiere über Laub- und Geästhaufen in unseren Gärten oder ein schön ge-polstertes Igelhaus. Was wir bedenken müssen, wenn und warum ein Igel in menschlicher Obhut den Winter verbringen sollte, wie lange man ihn füttern darf, ist auf der Homepage von „Pro Igel“ nachzulesen. Hier geht´s zu den Infos der Igelhilfe.


Baugenehmigungen für das Reemtsma-Areal nebenan

Für den Umbau des Reemtsma-Areals in Schmargendorf hat das Bezirksamt Charlot-tenburg-Wilmersdorf zwei von insgesamt drei Baugenehmigungen für das Gewerbe-gebiet erteilt. Demnächst kann mit dem Bau der insgesamt 13 Gebäudekomplexe auf dem Gelände der ehemaligen Zigaretten-fabrik gestartet werden. „Wir beginnen im Januar an der Seite der Forckenbeckstraße mit dem Bau der Untergeschosse“, sagt Stephan Allner, Geschäftsführer der „Wohnkompanie“. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost. 


Wie eifrig landeseigene Gesellschaften in unserem Bezirk bauen dürfen

Der Senat hat jetzt eine neue Übersicht über die Aktivitäten der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veröffent-licht. Die landeseigenen Wohnungs-baugesellschaften haben zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 30. Juni 2020 insgesamt 12.474 Wohnungen fertiggestellt, davon aber keine einzige in Charlottenburg-Wilmersdorf. Nach An-gaben des Senats betreffen von den 120 in diesem Zeitraum gestellten Bauanträgen (also die Projekte der nächsten Jahre) nur fünf Anträge den Bezirk und von den 104 Förderanträgen für neue Sozialwohnungen nur ein einziger unseren Bezirk. Hier die Pressemitteilung des Bezirksamtes.


Wie viele Kleingärten müssen der Rudolf-Wissell-Brücke weichen?

Rund 190 Kleingärten sollen dem Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke weichen, wenn die Charlottenburger Abschnitte der Stadtautobahn A 100 voraussichtlich ab 2023 modernisiert werden. Können die betroffenen Pächter oder Politiker noch etwas tun, um wenigstens einen Teil der Gärten zu retten? Unklar auch, was lang-fristig aus vielen der Parzellen wird, die nur vorübergehend für die Baustellen-logistik benötigt werden. Hier ein Bericht von „Tagesspiegel Leute“ über eine Gesprächsrunde des CDU-Abgeordneten Andreas Statzkowski. Und ein Beitrag aus der Berliner Woche.


Kleingärtner von "Am Stadtpark I" feiern Rettung ihrer Parzellen.

Am Erntedanktag lädt die Wilmers-dorfer Kleingartenkolonie „Am Stadtpark I“ zu einer „Dankeschön-kundgebung“ am Sonntag, 4. Oktober, ab 12 Uhr an die Babelsberger Straße 21 ein, wo der Eingang des „Blocks 1“ liegt. Alle Interessierten sind willkommen. Hier geht´s zum Bericht aus „Tages-spiegel Leute“.