Treffen der BI "Schmargendorf braucht Oeynhausen"

Verregneter Samstagnachmittag? Dann auf zu einem Treffen der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen"!

Aber nicht nur die Kleingartenkolonie Oeynhausen steht im Fokus sondern die gesamte Gartenanlage Schmargendorf mit ihren insgesamt sechs Kolonien, denn nur gemeinsam kann man stark sein.

Öffnung für die Öffentlichkeit, Darstellung des Wegesystems, Joggingpfade, Ost-West-Durchquerung ohne Sackgasse… Aber was wäre ein isolierter Blick nur auf unsere Kleingartenanlagen? Das gesamte Klimasystem in Schmargendorf muss im Blickfeld liegen und so waren auch unsere Kaltluftschneisen, wie die Cornelsenwiese, Thema. Denn der nächste (Rekord-)Sommer kommt bestimmt, auch wenn die Natur heute endlich ihre wohlverdiente Erfrischung bekam. So fasst Klaus seine Eindrücke vom gestrigen Treffen zusammen.

 

 


Was macht die Eidechse im Weihnachtsbaum?

Wie treibt man einen umtriebigen Waschbären aus dem Schuppen? Was macht eine Eidechse im Weihnachts-baum? Und kam einem der Fuchs bei der überraschenden Begegnung mitten in der Stadt nicht verdächtig zutraulich vor? Diese und andere Fragen zu Wildtieren in Berlin kann Katrin Koch beantworten. Sie ist Naturschutzreferentin und Ansprechpartnerin am NABU-Wild-tiertelefon, das auch per E-Mail erreichbar ist. Dort meldeten sich Im vergangenen Jahr 3874 Berliner, die Fragen zu Wildtieren hatten. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Die Apotheke der Wildtiere

Herbst, die Jahreszeit der Erkältung beginnt. Da holen wir uns vielleicht Hustensaft oder Nasenspray. Wildtiere müssen sich bei Erkrankungen und zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte anders behelfen – sie nutzen die Natur als Apotheke. Um Parasiten zu vergrämen, Krankheiten vorzubeugen und die Verdauung zu regulieren, nutzen Reh, Biber, Fuchs oder Eichelhäher Pflanzen als Arzneimittel - wie Beifuß, Rainfarn (Foto) oder Gras. Hier sind vier Beispiele aus der Apotheke der Wildtiere, ein Beitrag der Deutschen Wildtierstiftung.


Was für ein schönes Video über unsere Kleingärten Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Charlottenburg-Wilmersdorf drehen ließen

Wolltest Du schon immer mehr über die Kleingärten in Charlottenburg-Wilmers-dorf erfahren? Und hören, wie wichtig selbst Stadtrat Schruoffeneger die Exis-tenz von City-Kleingärten einstuft? Sie seien wichtige Kaltluftschneisen und Erholungsorte, sagt er. Es sei wichtig, dass Kleingärten fußläufig oder per Rad schnell erreichbar seien: „Wir sollten alle Flächen sichern!“ Hört sich echt gut an! Natürlich kommen auch Kleingärtner zu Wort und der Präsident unseres Landes-verbandes, Michael Matthei. Hier geht´s zum Video.


Berlin ist jetzt offiziell "Kommune für biologische Vielfalt". Faktisch auch?

Seit gestern ist Berlin offiziell eine „Kommune für biologische Vielfalt“. Der Beitritt zu diesem Städtenetzwerk sei Ausdruck des großen Enga-gements für die Stadtnatur und zugleich Ver-pflichtung, sich auch künftig für mehr Biodi-versität und Artenreichtum einzusetzen. Berlins Parks, Wälder, Kleingärten und Schutzgebiete seien nicht nur wichtige Aufenthalts- und Erholungsräume für die Berlinerinnen und Berliner, sondern kostbare Kleinode der Artenvielfalt. „Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Tier sichern und Berlin als eine grüne und lebenswerte Metropole erhalten“, so Staatssekretär Stefan Tidow. Hoffentlich nicht nur Worte! Hier die Pressemitteilung.


Wohnungsputz für Meise und Gartenrotschwanz

Im September hat auch der letzte Vogel-nachwuchs die Nistkästen verlassen. Nun gilt es, alte Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken zu entfernen, damit die Vogelbrut im kommenden Jahr nicht übermäßig befallen wird. Der Zeitpunkt ist günstig, weil die Kästen jetzt noch weitgehend frei von Nachmietern sind: Sobald der Herbst kommt, richten sich nämlich viele Kleintiere, darunter nützliche und bedrohte Arten, für das Winterhalbjahr in Vogelnistkästen ein. Hier zum Bericht des NABU. 


Die "unschriftliche" Einwohnerfrage-Antwort - eine endlose Geschichte?

Die Weigerung des Bezirksamts, Bürgern im Rahmen der „Einwohnerfragestunde“ auch schrift-lich zu antworten, führte erneut zu Streit. Joachim Neu, der die Bürgerinitiative Stuttgarter Platz und ein Bündnis mit weiteren Initiativen vertritt, ärgerte sich darüber, dass man nun „alles mitschreiben“ müsse. Außerdem würden Fragesteller benach-teiligt, die nicht an BVV-Sitzungen teilnehmen können. Kurios wirkte, dass erstmals sogar ein BVV-Mitglied die Form einer Einwohnerfrage wählte. Hier dazu der ganze Bericht aus „Tagesspiegel Leute“.


Radwege gegen den Rest der Welt!

 

Die "Nur-Fahrrad-und-sonst-nichts-Wollenden" bleiben sich treu: Sie werden auch weiter Bäume und Parkfläche zugunsten von Radwegen opfern - was kümmern sie Fußgänger oder Natur..! Der NABU Berlin protestiert jetzt dagegen, dass die Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klimaschutz erwägt, Radschnellwege mitten durch Berliner Parkanlagen zu führen – auf Kosten von Natur und Erholungsnutzung - und sie dann zu Verkehrswegen umzuwidmen. Hier zur Mitteilung des NABU. Und zu einem Beitrag der BZ.


Verfassungsrechtliche Fragen um das geplante Kleingartengesetz

Per Gesetz wollen einzelne Politiker von SPD und Linken die Berliner Kleingärten schützen. Bei Wohnungsneubau sollen sogar noch neue Parzellen entstehen. Doch im Senat blickt man eher kopf-schüttelnd auf den Gesetzentwurf. Fachliche Stellungnahmen aus Senats-kanzlei, Finanzverwaltung und Umwelt-verwaltung zerpflücken den Gesetz-entwurf akribisch. In der Senatsumwelt-verwaltung sieht man "erhebliche verfassungsrechtliche Fragen" und "zahlreiche innere Ungereimtheiten sowie Widersprüche zum Bundesrecht". Hier zum Beitrag von rbb 24.


Gibt es das "perfekte Beet"? Und wie plant man es?

 

Langsam geht die Gartensaison zu Ende. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um neue Stauden zu setzen. Denn jetzt im Herbst ist der Boden noch warm, es ist etwas feuchter, neue Gewächse können sich gut etablieren. Aber welche Pflanzen und wie viele sollen es denn sein? Die Berliner Gartenbloggerin Xenia Rabe-Lehmann, Kleingärtnerin in der Kolonie „Oeynhausen“, verrät uns ihren Plan für das perfekte Beet – angepasst an die immer trockner werdenden Sommer. Hier der Beitrag von rbb zipp.


Was die rbb-Abendshow von Berlins Kleingärten hält

 

 

Es gab einige Lacher im Publikum. Aber war das wirklich lustig? Hier könnt Ihr Euch ansehen, was in der letzten rbb-Abendshow über uns be-richtet wurde. Und was Berlins Kleingärtner mit "Drogenhändlern am Kotti" und "Rechts-radikalen in Hellersdorf" gemeinsam haben sollen… Hier geht´s zum Beitrag.


Wiesbadener Straße: Hoher Klotz statt Kleingarten-Grün

Die Casada GmbH  - „Wir denken ganzheitlich!“ - entwickelt in Schmargendorf das Grundstück Wiesbadener Straße 56, auf dem bis vor fast drei Jahren Parzellen der Kleingartenkolonie „Wiesbaden“ grünten. So wird´s angekündigt:

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Einwohner fragen, Bezirksamt antwortet nicht

Auf schriftlich vom Bürger einzureichende Fragen gibt das Bezirksamt nur mündlich Antwort, zu deren Entgegennahme der Bürger im Saal zu erscheinen hat. Be-dauerlicherweise hat sich die BVV-Vor-steherin (SPD) in der BVV-Sitzung vom 27. August nicht daran erinnert, dass sie als „erste Bürgerin des Bezirks” die Inter-essen der Bürger zu vertreten hat – und dass sie außerdem durch Art. 20 III Grundgesetz an Recht und Gesetz gebunden ist, also die geltende Geschäftsordnung mit schriftlichen Antworten. Hier ein Beitrag der Berliner Woche.


Freie Universität sucht Imker

Um die anzeigenpflichtige Tierseuche Amerikanische Faulbrut (AFB) in Berlin rechtzeitig zu erkennen und ihr vorbeu-gen zu können, sucht die Freie Univer-sität Berlin Imkerinnen und Imker, die Futterkranzproben bereitstellen. Ebenso sind Bienenhalter gesucht, welche die Proben nach voriger Schulung entneh-men. Das AFB-Monitoring soll jährlich stattfinden. Gesucht werde deshalb Imker, die an einer Futterkranzbeprobung ihrer Völker teilnehmen wollen. Bedingung ist, dass die Bienen in Berlin an bestimmten Standorten stehen. Hier dazu der Bericht aus dem Bienen-Journal.


Was in Berlin beispielsweise alles entsiegelt werden könnte

Berlin zählt noch vor Hamburg und Bremen zu den Top 10 der am stärksten versiegelten Kom-munen Deutschlands. Zwischen 2011 und 2016 verschwanden in Berlin durchschnittlich 5.000 m² Boden pro Tag (!) unter Asphalt und Beton. Ob-wohl sich der Senat zum Ziel gesetzt hat, bis 2030 nur noch genauso viel zu versiegeln, was er an anderer Stelle entsiegelt wird, geht der Wohn-, Gewerbe- und Infrastrukturausbau ungebremst weiter. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de


Sonnenblumen-Ernte in Schmargendorf


Was weißt Du noch nicht über Wespen?

 

 

 

Gibt´s dieses Jahr eigentlich mehr Wespen? Warum sind sie überhaupt nützlich? Wie verhalte ich mich in der Wespenzeit? Wie viele ver-schiedene gibt es überhaupt? Eine NABU-Expertin erklärt uns die gelb-schwarzen Insekten. Hier geht es zum Beitrag.


Berliner Laubenpieper gehen auf die Barrikaden

Die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat den Kleingartenentwick-lungsplan 2030 (KEP) zum Beschluss im Abgeordnetenhaus vorgelegt. Was die grün geführte Verwaltung unter Senatorin Regine Günther als Erfolg betrachtet, deuten Kleingartenverbände und Opposition eher als Stillstand. Einige Bezirksverbände haben einen Forde-rungskatalog zum Nachbessern auf-gestellt. Hier zum Beitrag der Berliner Zeitung. 


Bürgernähe wird in Charlottenburg-Wilmersdorf kleiner geschrieben

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, in Charlottenburg-Wilmersdorf wird Bürgerbeteiligung groß geschrieben“ – das vermeldet immer noch Bürgermeister Naumann auf der Bezirksseite. Das gilt bestimmt aber nicht mehr für Einwohnerfragen in der BVV. Die werden nur noch mündlich beantwortet – wie unverständlich, lieblos und schnell sie vom jeweiligen Stadtrat auch beantwortet werden. Bloß nicht nachlesen können, was einem da vom Pult herunter verklickert wurde. Hier ein Bericht der Berliner Woche. 


Wo gerade Otto Walkes und Tom Jones blühen

"Spätzünder mit Leuchtkraft" nennt der Britzer Garten die bunte Pracht, die dort jetzt zu bewundern ist: Wir haben nicht nachgezählt, es sollen aber 7500 Dahlien sein. Darunter auch einige mit berühmten Paten - zum Beispiel die Kaktusdahlie "Otto Waalkes" (links) oder die Dekorative Dahlie "Tom Jones".


Total begehrtes Grün: In Charlottenburg müssen Garten-Fans jetzt schon über zehn Jahre auf eine eigene Parzelle warten

Wer in Berlin einen Kleingarten pachten möchte, braucht Geduld. Im Kleingarten-Bezirksverband Wedding beispielsweise kann es heute schon bis zu zwölf Jahre dauern, bis man eine Parzelle angeboten bekommt: Hier bewerben sich derzeit 5.000 Menschen für einen der 1.954 Kleingärten, die aber alle verpachtet sind. In Charlottenburg dauert es mindestens zehn Jahre. Laut einer Umfrage unter den Bezirksverbänden der Kleingärtner gibt es im Moment mehr als 30.000 schriftlich vorliegende Interessensbekundungen für eine der etwa 70.000 Parzellen in Berlin. Hier ein Bericht von rbb 24. 


Der letzte Sommer auf der eigenen Parzelle

Noch sind es 877 Kleingartenanlagen in Berlin. Aber die Kleingärtner der Kolonie "Morgengrauen" in Tempelhof müssen bis Ende November ihre Gärten räumen. Sie machen jetzt alles zum letzten Mal. Dann soll dort eine Schule gebaut werden. Und auch die Pächter der Kolonie Fröhliche Eintracht müssen fürchten, dass sie mit ihrem Grün für Gewerbe weichen sollen. Hier ein Beitrag der Abendschau.


Taschenspielertrick: Parzellenfläche auf 250 m² zu verkleinern

Die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat den Kleingartenentwicklungs-plan 2030 (KEP) zum Beschluss im Abge-ordnetenhaus vorgelegt. Was die Grün geführte Verwaltung unter Senatorin Regine Günther als Erfolg betrachtet, deuten Kleingartenverbände und Oppo-sition aber eher als Stillstand. Gerade mal 15 Prozent der vorhandenen Kleingarten-anlagen sind in Bebauungsplänen zur dauerhaften Sicherung festgeschrieben. Der KEP 2030 enthalte weder konkrete Sicherungsziele, noch Leitlinien und auch keine verbindliche Berliner Ersatzflächenkonzeption. Das Ziel, welches im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, nämlich alle Kleingärten dauerhaft zu sichern, werde verfehlt. Hier ein Beitrag aus dem Berliner Kurier.


Warum sollen Einwohnerfragen nicht mehr schriftlich beantwortet werden?

Nur noch Bürger, die an Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) teilnehmen, erhalten Antworten auf ihre vorab schriftlich eingereichten Fragen. Darauf verständigte sich der Geschäftsordnungsausschuss der BVV mehrheitlich. Bis dahin war es üblich, dass Bürgermeister und Stadträte schriftliche Antworten nachreichen, wenn ein Fragesteller nicht anwesend ist. Ist diese Entscheidung rechtens? Darüber wird jetzt viel diskutiert. Hier ein Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


Können Zucchini die soziale Stadt retten?

Warum hat Berlins Politik nicht schon früher Wohnraum geschaffen? Damals, als der Senat den Bau-Heuschrecken Bauland für einen symbolischen Heiermann hinter-her geschmissen hat, um mit den Einnah-men kratergroße Haushaltslöcher zu stopfen, die bis heute nicht mal an-      nähernd getilgt sind? Und wie gut könnte man jetzt die Hundertausenden städtischen Wohnungen gebrauchen, die seit der Wende an Niedrigbietende ver-scherbelt wurden. Nun also sollen die Kleingärtner für die miserable Wohnpolitik geopfert werden. All jene, die sich ein Stück Lebensqualität erhalten konnten, sollen diesmal die Zeche bezahlen. Hier zur Kolumne aus dem Tagesspiegel.


Wo das Regenwasser bleibt - wenn´s denn mal regnet

Inzwischen scheinen sich Trocken-perioden zu häufen – ein Trend, den Fachleute mit Sorge beobachten. Denn sie befürchten, dass die Wasserkreisläufe in Zukunft nicht mehr so funktionieren werden wie bisher. Forscher verfolgen gerade mit modernsten wissenschaft-lichen Methoden die Reise des Regen-wassers: Der geringste Teil des Nieder-schlags landet direkt in Bächen, Flüssen und Seen. Deutlich mehr verdunstet von allen möglichen Oberflächen wie Blättern und erreicht so schon kurz nach dem Schauer wieder die Atmosphäre. Zwar drang das Wasser in den Boden ein, hatte aber während der Wachstumsperiode von Frühling bis Herbst kaum eine Chance, das Grundwasser zu erreichen. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Berlins Sommer 2020: am heißesten und trockensten

Beim Sommerwetter hat die Region Berlin-Brandenburg in diesem Jahr im bundesweiten Vergleich Spitzenwerte erreicht: Am wärmsten war es nach der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wet-terdienstes (DWD) für die Monate Juni bis August in Berlin mit einer Durch-schnittstemperatur von 20,0 Grad. Bran-denburg nimmt danach Platz 2 mit 19,3 Grad ein. Auch bei der Zahl der Sonnen-scheinstunden liegt Brandenburg mit 695 Stunden hinter Berlin mit 710 Stunden. Mit 135 Liter Regen pro Quadratmeter wurde in Berlin bundesweit der geringste Niederschlag gemessen. Hier zum Bericht der MoPo.


Schottergärten sind in Berlin und Brandenburg verboten

Jetzt hat auch die Landesregierung in Brandenburg klargestellt: Laut Bauord-nung sind Schottergärten unzulässig. Lediglich einzelne Bebauungspläne könnten Ausnahmen ermöglichen. Aber wer kontrolliert das? Georg Kössler, klimapolitscher Sprecher der Berliner Grünen, sagt: Auch in Berlin verbiete die Bauordnung Steingärten. Er fordert: „Wir brauchen aber eine bessere Ausstattung der Bezirksämter.“ Bei Neubauanträgen müsse ein Bauherr nicht nachweisen, wie der Freiraum gestaltet ist. „Das rutscht bei den Ämtern oft durch“, sagt Kössler. „Wahrscheinlich brauchen wir mal einen Stadtrat, der das für sich als Thema erkennt.“ Hier der Bericht der taz.


BVV: Keine schriftlichen Antworten mehr auf Einwohnerfragen?

Eine Mehrheit der BVV-Fraktionen sowie Vertreter des Bezirksamtes sprachen sich auf der Sitzung des Geschäftsordnungs-ausschusses am 14. August 2020 dage-gen aus, Einwohnerfragen auch in Zukunft schriftlich zu beantworten. Ausschließlich anwesenden Fragestellern werde Auskunft gegeben. Die Regelung soll vorläufig bis Dezember 2020 gelten. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Forderungen unseres Landesverbandes zum KEP

Der Senat beschließt den vorgelegten Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) ohne die Empfehlungen des Rates der Bürger-meister und die Forderungen von rund 70.000 Kleingärtnerfamilien zu berücksichtigen. Damit sind wir nicht einverstanden, so der Vorstand des Landesverbandes der Gartenfreunde. Die zuständige Senatsverwaltung und auch der Senat, haben den Forderungskatalog des Landesverbandes Berlin nicht in den Entwurf eingearbeitet, respektive als Anhang fürs Berliner Parlament beigefügt. Hier zum Text des Landesverbandes. Und hier ein Bericht aus dem ND.


Der Senat beschloss soeben den Kleingartenentwicklungsplan

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, den Kleingartenentwicklungsplan 2030 (KEP) beschlossen und zur Beschluss-fassung an das Abgeordnetenhaus weiter geleitet. Der Rat der Bürgermeister hatte dem KEP-Entwurf nur unter der Maßgabe zugestimmt, dass er noch einmal grundlegend überarbeitet werde. Jenseits kleinerer Ände-rungen nimmt der Senat eine grundlegende Überarbeitung allerdings nicht in seinen Be-schluss auf, da die geplante Schutzverlän-gerung um zehn Jahre für 9,6 Prozent der Gesamtfläche (rund 280 ha) ansonsten nicht rechtzeitig wirksam würde – denn der bisher gewährte Schutz vor einer möglichen Inanspruchnahme durch den Wohnungsbau läuft Ende des Jahres 2020 aus. Hier zur Pressemitteilung. Hier eine Stellungnahme vom VDGN. Und Beträge aus Tagesspiegel und BZ.


Was das Bezirksamt an der Wiesbadener Straße beschlossen hat

„Bebauungsplan im Bezirksamt beschlossen: Zwischen Sodener Straße, Wiesbadener Straße, Dillenberger Straße und Franz-Cornelsen-Weg ist nach derzeitigem Planungsziel die Schaffung von 100 Wohneinheiten – davon mehr als 30 Prozent geförderte Wohnungen – vorgesehen. Die Grünflächen sollen qualifiziert werden. Auch die geplanten Tiefgaragen werden oberirdisch begrünt.“ 


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Pollen-Party und intelligente Riesen-Hummeln

Wenn jetzt viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, ist der Hibiskus eine gern besuchte Futterpflanze für Insekten wie Hummeln. Sie wälzen sich regelrecht in den Blüten, um Pollen und Nektar zu sammeln. Hast Du auch die Ameise in einem Foto entdeckt? Das Leben in urbanen Gebieten wie Berlin bringt übrigens größere und intelligentere Insekten hervor als das auf dem Land – so jedenfalls eine Studie der Universität Halle-Wittenberg. Hier der Bericht von Zeit-online.


Fast 3 Jahre nach der "Wiesbaden"-Räumung begannen die Bauarbeiten

Im Oktober 2017 mussten Kleingärtner ihre Parzellen in einem Teil der Kolonie Wiesbaden räumen, im Januar 2018 wurden die Lauben abgerissen. Jetzt (!) erst wurde mit Erdarbeiten begonnen. Die Pächter wurden also wieder einmal viel zu früh vertrieben! Wenn hier dann die neuen Wohnungsblöcke stehen werden, bleibt nur zu hoffen, dass die Damen und Herren in BVV und Bezirksamt endlich mehrheitlich begreifen, wie wichtig die Cornelsenwiese direkt nebenan gerade für diesen Teil Schmargendorfs ist, dass sie nicht auch noch bebaut werden darf!


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Wie helfe ich einer verirrten jungen Fledermaus wieder nach draußen?

Anfang August werden junge Fleder-mäuse flügge und suchen nach Zwischenquartieren auf dem Weg ins Winterquartier. Fledermäuse bewohnen im Sommer oft enge Ritzen oder Nischen unter Hausdächern oder an Gebäuden. Die Jungtiere sind noch unerfahren im Auskundschaften optimaler Quartiere, daher kommt es dazu, dass ein gekipptes Fenster und eine Gardinenfalte nach einem geeigneten Wohnquartier aus-sehen. In Berlin verirrt sich besonders die Zwergfledermaus in Wohnhäuser oder Lauben. Hier gibt der NABU Berlin Tipps, was man tun kann, um den verirrten Tieren den Weg nach draußen zu erleichtern. Hier der Bericht. 


Bauboom versus Berliner Kleingärten

Nach dem aktuellen Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans des Senats könnten künftig mindestens 473 Par-zellen in der Stadt verschwinden. Die Kleingärten geraten ins Visier von öffent-lichen und privaten Bauherren. "Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind im Innenstadtbereich rund die Hälfte der Kleingärten geopfert worden", sagt Michael Matthei, Präsident des Landes-verbandes der Gartenfreunde. Ein schmerzhafter Verlust. Für ihn sind die Kleingärten vor allem ökologisch und sozial wichtig: „Biodiversitätserhalt, Artenerhalt aber auch als Kaltluftentstehungsorte. Ebenso die soziale Verantwortung: Es gibt neben den Sportverbänden keinen anderen Ort, wo sich so viele Menschen unterschiedlichster Couleur, unterschiedlichster sozialer Herkunft, unterschiedlichster Bildungszuschnitte zusammenfinden.“ Hier der Bericht von Deutschlandfunk Kultur.


Gefährliche Giftpflanzen in unseren Gärten

Auch bei uns gibt es einige Pflanzen, die ein hohes Gefahrenpotenzial bergen. Sie sind oft sehr attraktiv, werden gerne als Zierpflanzen im Garten eingesetzt oder fallen Spaziergängern durch ihre Schön-heit auf. Andere sind besonders gefähr-lich, weil sie Speisepflanzen zum Ver-wechseln ähnlich sehen oder Früchte bilden, die für Kinder sehr verlockend aussehen. Darunter sind Riesen-Bärenklau (Foto), Goldregen, Tollkirsche oder Rizinus… Hier der Bericht aus „mein schöner Garten“.


Schon 63 Prozent der Deutschen ärgern sich deutlich darüber, dass mit unserer Natur zu sorglos umgegangen wird!

Alle zwei Jahre zeigt die Naturbewusstseinsstudie, wie wichtig Natur und biologische Vielfalt in den Augen der Bürgerinnen und Bürger sind. Die Studie wird vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz herausgegeben. Die aktuelle Studie belegt, dass die Natur für die Bevölkerung, Generationen übergreifend, ein hohes schützens-wertes Gut darstellt. Nicht nur der Ausbau von Schutzgebieten wird von den befragten Menschen befürwortet. Ebenso wird der Schutz der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen von der Mehrheit als wichtige Aufgabe herausgestellt. Hier zum Bericht.


Glückwunsch! Block 1 der Kolonie Am Stadtpark I darf doch überleben!

Die Zukunft der 19 Parzellen der Wilmersdorfer Kolonie "Am Stadtpark I" ist vorerst gesichert. Bildungsstaats-sekretärin Beate Stoffers erklärte am Freitag, dass für die Erweiterung der internationalen Wangari-Maathai-Schule nach einer alternativen Lösung gesucht werde: „Kleingärten sind wichtige Erholungsorte für jede Stadt – dies gilt umso mehr für wachsende Städte wie Berlin, in denen sich Bevölkerungs- und Schülerzahlen stetig weiterentwickeln.“ Hoffentlich bleibt´s bei der Ent-scheidung! Hier die Pressemitteilung des Bezirksamtes, eine Meldung aus "Tagesspiegel Leute", ein Bericht der Berliner Morgenpost und vom Abendblatt.

 


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Monte Forcke und der Honig von nebenan

Ein riesiger Sandberg türmt sich auf dem früheren Reemstma-Gelände, der allmählich schon begrünt. Auch Sonnenblumen blühen dort schon. Aktuell wird auf dem ehemaligen Fabrikgelände noch immer der Baugrund freigemacht, wie gemeldet wird. Ein Großteil der ausgedienten Produktionshallen wurde bereits bis auf das Skelett aus Stahl und Beton rückgebaut. Fleißig sind auch die Hobby-Imker der "Wohnkompanie": Sie schlüpften in ihre Schutzanzüge und ernteten im Bienenpark des künftigen GoWest-Gewerbeareals in Berlin-Schmargendorf 170 kg feinsten Wohnkompanie-Honig in Bio-Qualität. Das ist allein die erste Ausbeute im dritten Bienenjahr. Hier der Bericht der „Wohnkompanie“.


Charlottenburg-Wilmersdorf bekommt einen neuen Bezirksbürgermeister

Reinhard Naumann hört auf. Er verspricht, bei der nächsten Wahl im kommenden Jahr nicht mehr für die BVV zu kandidieren. Er will sich stattdessen um ein Mandat für das Abgeordnetenhaus bemühen. Naumann (Foto) war bald 20 Jahre im Bezirksamt tätig. „Gerne würde ich meine kommunalpolitische Erfahrung künftig in die Landespolitik einbringen und die Abgeordneten-hausfraktion verstärken“, wird er zitiert. Als mögliche Nachfolgerin als Bürgermeister-Kandi-datin hat die SPD dem Vernehmen nach Jugend-stadträtin Heike Schmitt-Schmelz vorgesehen. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost. Und hier ein Text aus Tagesspiegel Leute.


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Von wegen "öde" Grünstreifen...

Erstaunlich, was auf Berliner Mittelstreifen alles so wächst und sich wohlfühlt. Forscher doku-mentierten dort in den letzten drei Jahren eine enorme Vielfalt: 216 Arten von Sechsbeinern. Einige davon stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Allein 50 verschiedene Wildbienenarten wurden beobachtet. Der bislang spektakulärste Fund ist eine Heu-schreckensandwespe, die in Deutschland nur sehr selten zu finden und seit den 50er-Jahren hier sogar als verschollen galt. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Wie bringen wir unsere Gärten durch diese heißen Tage?

Was sollten wir jetzt unternehmen, damit möglichst wenig bei dieser Hitze im Garten verdorrt? „Schattieren!“, ist der Tipp unserer Gartenfreundin Xenia: Schirme aufstellen, helle Tücher oder Vliese aufhängen! Beete mulchen, den Rasen wachsen lassen! Und natürlich möglichst früh und spät reichlich gießen! Hier geht´s zu Xenias Text. Und wenn der Rasen trotzdem so richtig verbrannt ist? Dafür gibt´s hier Tipps aus „Mein schöner Garten“.


Sollen jetzt alle Kleingärten zwangsverkleinert werden?

Der Kleingartenentwicklungsplan-Entwurf empfiehlt, Parzellen in Berlin zu verkleinern. Und in der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie Hohenzollerndamm werden frei werdende Gärten schon von Landesverband und Bezirksverband (Foto) zum Verkleinern vermessen. Ist Teilen wirklich der richtige Weg? Ist das überhaupt machbar, rechtlich zulässig? Dazu in der Abendschau ein Gespräch zwischen Silke Gebel (Grüne) und Stefan Evers (CDU). Hier der Beitrag.


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Wie viel Wasser brauchen jetzt Wildtiere bei dieser Hitze?

Berlin kocht! Die Hitzewelle rollt! Und wenn der Mensch schwitzt, muss er viel trinken; es heißt, zwei Liter am Tag seien bei Temperaturen über 30 Grad die Mindestration, um den Wasserhaushalt des Körpers wieder aufzufüllen. Aber wie sieht das bei Wildtieren aus? Wie kühlen sich Wildschwein, Feldhase, Rothirsch, Igel oder Reh runter? Hier zum Text der Deutschen Wildtier Stiftung, die uns Trinker im Tierreich vorstellt.


Welche Zukunft haben Berlins Kleingärten?

Obwohl der Kleingartenentwicklungsplan über 95 Prozent der Anlagen der höchsten und hohen Schutzwürdigkeitsklasse zuordnet, etwa weil sie wichtiger Teil von Kaltluftleitbahnen sind, sich in dichten Siedlungsräumen mit ungünstiger thermischer Situation befinden oder eine große Artenvielfalt aufweisen, sind nur 82 Prozent als gesichert festgeschrieben. 9,2 Prozent könnten ab 2030 überbaut werden. Dabei haben Kleingärtner durchaus gewichtige Argumente für den Erhalt der Gartengrundstücke auf ihrer Seite. Hier der Bericht aus dem MieterMagazin.


Was kann ich in meinem Garten für Bienen tun?

„Richtige“ Bienenweide besteht aus Pflan-zen, die hier heimisch sind und keine anderen Pflanzenarten verdrängen. Wir brauchen Vielfalt, denn viele Wildbienen sind auf ganz spezielle Pflanzen ange-wiesen. Leider gilt es mittlerweile für viele Firmen als chic, wenn sie immer wieder Tütchen mit Samenkörnern verteilen, die angeblich Bienen zu gute kommen. Doch solche Werbegeschenke, sind oft voll von Samen invasiver Arten – klar, denn sie müssen günstig sein – und bringen den meisten Bienen kaum langfristig Nahrung. Und: Rund 75 Prozent der Wildbienen nisten im Boden, gerne im Sand. Brachliegende Flächen und solche, die nicht ständig beackert werden, sind also wichtiger als Holzklötze mit Löchern. Hier zum Text des „Bienen Journals“. 


Mauersegler starten nach Afrika - Weibchen und Männchen getrennt

Noch können wir die letzten „Sriieh Sriieh“-Rufe der Mauersegler genießen, der Großteil dieser Tiere hat Berlin bereits verlassen, Ende dieser Woche sind vermutlich fast alle dieser Vögel verschwunden. Zuerst fliegen die Einjährigen vom letzten Jahr los, dann die Unverpaarten und die flügge gewordenen Jungtiere. Kurz danach folgen die männlichen und dann die weiblichen Brutvögel. Übrigens: Nur an den Nistplätzen verbringen die Vögel längere Zeit auf festem Untergrund. Auf dem Weg von und nach Afrika und in den Überwinterungsgebieten halten sich die Segler fast ausschließlich in der Luft. Hier der Bericht der Berliner Woche. Auf Wiedersehen im nächsten Mai!


"Oeynhausen" tut noch zu wenig für Schmetterlinge und Wildbienen!

6.250 Quadratmeter, 12 Kilogramm Saat-gut und 59 teilnehmende Kolonien lautet der aktuelle Stand des Saatgut-Projektes der Stiftung Naturschutz Berlin, das seit Winter in Kooperation mit dem Landes-verband der Gartenfreunde durchgeführt wird. Es gibt aber noch viel zu verbessern: Schön grün sind beispielsweise die jun-gen Rasenflächen des 2019 eröffneten Gemeinschaftshauses in der Kolonie Oeynhausen - nur für Bienen und Schmetterlinge haben sie bislang kaum etwas zu bieten. Wie die meisten neu angelegten Rasen bestehen sie aus nur wenigen Gräser-arten, die für Insekten nahezu nutzlos sind. Hier der Bericht des Landesverbandes.


Neuer Song "Mein Garten ist mein Paradies!"

Kinderliederkünstler Reinhard Horn komponierte für die Initiative „Deutsch-land summt!” den Song „Mein Garten ist mein Paradies!”. Es ist bereits das zweite Lied, das sich in Sachen Bienen- und Naturschutz an ein eher junges Publikum wendet und von Horn pro-duziert wurde. Als Kulisse für Drehar-beiten zum Musikclip diente der Garten eines NABU-Kreisvorsitzenden. Hier zum Beitrag aus dem Westfalen-Blatt und zur Seite www.deutschland-summt.de

 


DenkMalTour zur Kleingartenkolonie Am Stadtpark I

Sonntag, 16. August 2020, 14 – 17 Uhr. Die DenkMalTour erkundet Orte der über 100-jährigen Geschichte der Kleingartenkolonie Am Stadtpark I und ihres Umfeldes. Die Tour beginnt am Eingang des Blocks 4 der Kolonie in der Prinzregentenstraße / Ecke Waghäuseler Straße. Das Koloniegelände mit seinen 13 Gärten weist noch zum Teil sehr alte Lauben aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg auf und auch eine Laube, die früher ein beliebter Kiosk war. Gabriele Gutzmann, Soziologin, Landschaftsplanerin und Vorsitzende der Kolonie, berichtet von ihren aktuellen Forschungsergebnissen zur Geschichte der Kolonie, ihrer Gründung, ihrer einzelnen Flächen und deren Eigentümern. Hier alle Infos.


Wie laut dürfen eigentlich Tiere im Garten sein?

Frösche können im Gartenteich ganz schönen Lärm machen, die sprichwörtlichen "Frosch-konzerte". Wirklich etwas gegen den Lärm unternehmen, kann man aber nicht. Der Bundesgerichtshof hat ausdrücklich festgestellt, dass unser geändertes Umweltbewusstsein und der Artenschutz nicht nur bei natürlichen Gewässern, sondern auch bei einem künst-lichen Teich berücksichtigt werden müssen. Es spielt keine Rolle, ob Sie als Teichbesitzer die Tiere selbst eingesetzt haben oder ob die Frösche zugewandert sind. Aber beispielsweise für Hunde gelten Ruhezeiten. Hier der Bericht aus „mein schöner Garten“.


Mach im Garten nicht die Nacht zum Tag!

Kleingärten sollten zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Refugium für die heimische Tierwelt sein – und viele sind es auch. Eine nächtliche Beleuchtung führt aber leider zum Gegenteil, bringt Arten in Bedrängnis. Darum mach auf Deiner Parzelle nicht die Nacht zum Tag. Sei sparsam mit Licht! Wenn man Gästen nach einem abendlichen Beisam-mensein den Weg aus dem Garten leuchten möchte, spricht nichts gegen Lampen am Weg, die aber nicht dauerhaft brennen sollten. Und verwende bitte eher schwache Lichter und keine weißen oder weißblauen Farbmischungen. Hier der ganze Text vom Landesverband.


"NABU-Insektensommer" - zählst Du auch mit Sechsbeiner?

Zähl bitte mit vom 31. Juli bis 9. August die kleinen Krabbler vor der Haustür, im Garten oder an Deinem Lieblings-Naturort und sammel Daten für die Artenvielfalt. Jedes Insekt zählt! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling - jeder Sechsbeiner kann dem NABU gemeldet werden. Hier weitere Infos.


Warum wir uns über Schlangen im Garten freuen können

Wo sich eine Schlange aufhält, sind weniger Mäuse und auch viel weniger Ratten zu finden, Schon der Geruch der Häutungs-reste so eines Reptils vertreibt Ratten und Mäuse. Und das, obwohl Schlangen sehr genügsam sind, was ihre Speisekarte angeht: Hat eine Schlange eine Maus oder einen Frosch verspeist, kommt sie problemlos drei Monate ohne erneute Mahlzeit aus. Schlangen nutzen gern naturnahe Gärten. Wer heimischen Schlangen wie Ringelnattern (Foto) im Garten Lebensraum bietet, leistet einen wertvollen Beitrag für Biodiversität und Artenschutz. Hier der Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Baden-Württemberg will "Schottergärten" verbieten

In einem Gesetzentwurf stellt die Landes-regierung von Baden-Württemberg klar, dass Schottergärten grundsätzlich keine zulässige Gartennutzung darstellen. Gartenanlagen sollen stattdessen Insekten freundlich gestaltet und Gartenflächen vorwiegend begrünt werden. Auch Privatpersonen hätten einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten. Danach müssten bereits existierende Schottergärten im Zweifelsfall beseitigt oder umgestaltet werden. Hier der ganze Text aus „Mein schöner Garten“.


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Rat der Bürgermeister will Kleingärten statt Schulausbau

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie plant einen Erweiterungsbau für die Wangari-Maathai-Schule auf dem Gelände der Wilmersdorfer Kleingarten-kolonie „Am Stadtpark I“. Insgesamt 19 Parzellen auf 4255 Quadratmetern sollen für den Schulausbau weichen. Nun stellte sich der Rat der Bürgermeister auf die Seite der Kleingärtner. Er lehnte den Ent-wurf des Kleingartenentwicklungsplanes samt dem geplanten Schulausbau ab. Zahlreiche Hinweise zur Überarbeitung wurden angefügt. Hier der Bericht der MoPo.


So werden Mietwohnungen nebenan im Maximilians Quartier beworben

„MAX & MARIA ist Teil der neugeschaf-fenen Wohnanlage MAXIMILANS QUARTIER an der Forckenbeckstraße. Das Ensemble umfasst vier fünf- bis sieben-geschossige Wohnhäuser mit insgesamt 222 Mietwohnungen. Inspiriert von den Wohnhöfen der Wilhelminischen Kaiser-zeit, treffen hier – wie in der gesamten Anlage – klassisch-elegante Gestaltungs-elemente auf eine zeitgenössische architektonische Formensprache.“ Hier geht´s zum kompletten Werbe-Text und zum Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


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Tausende Gärten - tausende Arten

Das bundesweite Projekt „Tausende Gärten – tausende Arten“ ist gestartet. Es will Menschen für das Gärtnern mit einheimischen Wildpflanzen begeistern, denn solche Pflanzen leisten einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Es will dazu beitragen, naturnahe Gärten zu einem Trend zu entwickeln und die biologische Vielfalt im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon mit heimischen Wildpflanzen zu fördern. Es wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert. Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Wildbienen-Ausstellung im Ökowerk

Bis 9. August zeigt eine Ausstellung im Öko-werk beispielhaft am Berliner Wildbienen-Projekt "Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf“ Wissenswertes über die Lebens-weise unserer Wildbienen und Vorschläge auch für den eigenen Garten oder Balkon. Der Eintritt ist frei, man muss sich aber anmelden: info@oekowerk.de oder unter 030/3000 050. Hier weitere Infos.


Berlins Bezirke verlangen vom Senat Nachbesserung am Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes und Erhalt der Kolonie "Am Stadtpark I"

Die Senatspläne für die teilweise Beseitigung von Berliner Kleingärten für Bauvorhaben wie Schulerweiterungen sind vom Rat der Bürgermeister abge-lehnt worden. Der Entwurf des Klein-gartenentwicklungsplanes wurde mit zahlreichen Hinweisen zur Überarbeitung versehen. Und die Senatsbildungs-verwaltung wird aufgefordert, den geplanten Schulerweiterungsbau nicht auf der Fläche der Kolonie Am Stadtpark I " zu verwirklichen, sondern auf dafür geeigneten, bisher unbebauten schulischen Flächen. Hier der Beitrag vom rbb. Und die Pressemitteilung zum RdB.


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Sollten Kleingärtner ökologische Grundkurse belegen müssen?

Viele Kleingärtner sind keine Gärtner, sie sind einfach Erholungssuchende, statt mit Pflanzen beschäftigen sie sich mit einem Pool - das jedenfalls scheint die Auffassung innerhalb der Politik zu sein. Deshalb bastelt der Senat an einem Gesetz, das ökologische Beratung, mehr Biodiversität und Öffnung der Anlagen für Nachbarn vorschreiben will. Ist es sinnvoll, jeden Kleingärtner zu verpflichten, einen Kurs bei einem ökologischen Fachberater zu absolvieren? Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


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Tagesspiegel schreibt: „Laubenpieper verhalten sich asozial!“

„Eigentlich verhalten sich die Lauben-pieper asozial gegenüber der Stadt“, sagt ein Stadtplaner. Das Argument, die Anlagen stellten einen ökologischen Wert dar und seien so etwas wie die grüne Lunge der Stadt, teilt er nicht. „Das ist schön für den, der es hat, aber das sind ja nur wenige, die in den ungeheuren Luxus kommen, staatseigene Flächen für sich zu beanspruchen. Das ist hier aber eine Millionenstadt, warum sollen so wenige Menschen so viel Grünfläche beanspruchen?“ Was meinst Du dazu?  Hier der Beitrag aus dem Tagesspiegel.


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Berlin will Kleingärten per Gesetz schützen

Die rot-rot-grüne Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus will die Kleingärten in der Hauptstadt mit einem neuen Gesetz dauerhaft schützen. Ein entsprechender Entwurf liege mittlerweile vor. Ziel sei, den Bestand der Laubenkolonien in der Stadt verbindlicher als heute zu sichern. Im Grundsatz soll damit festgestellt werden, dass sämtliche Kleingartenflächen geschützt sind. Wenn Parzellen entfallen, muss es für alle nachvollziehbar sein und definitiv eine Ausnahme bleiben. Hier Berichte dazu aus der Mopo, dem ND und der taz.


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Die Bezirks-"Grünen" entdecken ihr Herz fürs Gemeinschafts-Gärtnern und wollen wieder mal einen Platz umgestalten...

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV haben eine Idee: Sie können sich einen "essbaren Gemeinschaftsgarten" am Hochmeisterplatz vorstellen und stellen einen Antrag, nachdem das Bezirksamt prüfen soll, ob die Fläche rund um die „Wellenwiese“ für eine gärtnerisch langfristige Nutzung durch Bürger freigegeben werden kann. Dabei soll der "essbare Gemeinschaftsgarten" nicht nur ein Ort der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse sein, auch ein Ort der sozialen Begegnungen. Hier der Bericht der Berliner Woche. 


Beikrautkiller: Minze statt Glyphosat

Bei Pflanzen ist es wie bei Menschen: Einige können sich besser durchsetzen als andere. Die Minze zum Beispiel, wo sie wächst, verschwinden oft andere Pflanzen. Dabei ist die Minze weder giftig noch besonders bevorteilt. Aber sie beherrscht eine Art chemische Kriegsführung. Wissenschaftler aus Karlsruhe haben dieses Phänomen untersucht und wollen es nutzen, um umweltfreundliche Pflanzenschutzmittel zu entwickeln. Die Pferdeminze zum Beispiel produziert einen noch nicht identifizierten Wirkstoff - und dieser Stoff sagt der Nachbarpflanze: 'Bring dich um! Bring dich um! Bring dich um!' Und wenn die das lange genug gehört hat, dann bringt sie sich um. Und auf diese Weise kann sich die Minze dann ausbreiten. Hier der Bericht von mdr.de


"Wir sollten unsere Gärten mehr mit Facettenaugen betrachten!"

Giftige Thujahecken aus China, tödlicher Kirschlorbeer aus dem Baumarkt, blühende Forsythien – leider ohne Pollen und Nektar gezüchtet, genauso wie unser Flieder, die meisten Rosen und die Hortensien. Für Insekten sind unsere Gärten oft so künstlich, als würden wir einem Hund einen Knochen aus Plastik servieren. Daraus zog eine Jour-nalistin ihre Konsequenzen, wandelte sich zur Guerilla-Gärtnerin: Sie denkt Pflanze und Insekt wieder zusammen. Hier der Bericht aus der Berliner Zeitung.


Kleingarten - das Gegenteil von spießig!

Ja, es gibt die Regeln des Bundesklein-gartengesetzes. Und nur die Einhaltung dieser Regeln garantiert den Status als Kleingartenverein – und damit den unge-mein günstigen Quadratmeterpreis der Gärten in teils bester Innenstadtlage. So ein Schrebergartenverein ist ein einzigartiges Biotop! Hier blühen nicht nur Flora und Fauna mit erstaunlicher Artenvielfalt. Viel interessanter ist das soziale Biotop, denn der Schrebergarten vereint Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten. Wo sonst treffen mittelalte Akademiker auf Mittzwanziger, die gerne ihre Techno-Mucke etwas lauter aufdrehen? Wo sonst begegnen Menschen in ihren frühen Dreißigern Rentnern jenseits der 80, die nicht ihre Großeltern sind? Hier der Text aus welt.de


Blühwiesen! Mähen war gestern

Blühwiesen sind gut für die Ökologie. Insekten finden Nahrung, können sich gut verstecken und der Sommerregen hält sich hier auch länger als auf einem kurz geschorenen Rasen. Sie verbessern das Kleinklima in der Stadt. Eine kurz geschorene Rasenfläche hat da keine besondere Kühlfunktion, eine Blühwiese aber schon. Und so ein Stück Gras mit Mohn, Margeriten, Kornblumen oder wilden Disteln ist auch eine Augenweide. Hier der Text von mdr Thüringen.


TU-Professor Kowarik: Warum Berlins Grünflächen systemrelevant sind

„Berlins Stadtgrün ist wie eine moderne Arche Noah“, sagt Professor Dr. Ingo Kowarik vom Institut für Ökologie der TU Berlin. Er ist auch Berliner Landes-beauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege. Kowarik plädiert für die Erhaltung und den Ausbau urbaner Grün- und Freiflächen und nennt sie systemrelevant – für die körperliche und seelische Gesundheit der Menschen, für das Klima und für die biologische Vielfalt. Er hat drei Gründe dafür zusammengetragen, die Du hier nachlesen kannst.


Was die BVV-Fraktionen zur Zukunft der Kolonie "Am Stadtpark I" sagen

Nach einem überraschenden Entwurf des neuen Berliner Kleingartenentwicklungsplans sollen plötzlich 19 der 119 Wilmersdorfer Kleingärten an der Babelsberger Straße weichen. Was die BVV-Fraktionen sagen – hier der Bericht aus „Tagesspiegel-Leute“.


Dankbarkeit für 350 m² "eigenes Berlin"

Sie „gartelt“ in einer Parzelle der einst-mals größten Kolonie Wilmersdorfs. Und als über 150 Oeynhausen-Gärten einer Wohnanlage weichen mussten, lernte Anke Demut, als ihr grünes Paradies überleben durfte. Jetzt bedankt sie sich wieder - für den Segen, in Zeiten von Corona 350 m² „eigenes Berlin“ zu haben und hofft auf eine neue Gärtnergene-ration. Hier ihr Bericht.


Die CDU zur Kolonie "Am Stadtpark I"

Was die CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf in ihrem Bezirksmagazin zur Situation der Kolonie "Am Stadtpark I" sagt. Hier geht´s zum Magazin.


Auch Schmetterlinge verdünnisieren sich

Mindestens 60 Schmetterlingsarten seien in Deutschland bereits ausgestorben, so das Bundesamt für Naturschutz. 494 weitere seien vom Aussterben bedroht oder unterschiedlich stark gefährdet. Insgesamt gebe es rund 3700 Arten. "Selbst viele Allerweltsarten wie zum Beispiel das Tagpfauenauge oder der Kohl-weißling sind im Bestand merkbar rückläufig", sagt Andreas Segerer, Experte für Lepidoptera, wie Schmetterlinge wissenschaftlich heißen. "Der Artenrückgang geht quer durch die Bank." Hier der Bericht aus saechische.de


Berlin braucht auch "Stadtpark I"!

KLEINGARTENKOLONIE AM STADTPARK I

16 % der 2,7 ha großen Anlage sollen zur Erweiterung einer seit 2017 bestehenden internationalen Schule bebaut werden, obwohl diese eigentlich nach Moabit umziehen sollte. Die Kolonie ist bekannt für ihr nachbarschaftliches Engagement, wodurch sie 2016 vom Bezirk sogar den Erwin-Barth-Preis erhielt. Öffentliche Feste und Veranstaltungen zu Umweltbildung und die offenen Lese-, Schul-, Kita- und Mitmachgärten locken immer viele Besucher*innen an. Bebauung verhindern - schreibt BUND Berlin.  https://weact.campact.de/petitions/rettet-block-1-der-kleingartenkolonie-am-stadtpark-i-in-berlin-wilmersdorf 


Ausstellung: Berlins Naturschätze entdecken und schützen

Berlin ist eine der artenreichsten Städte Europas und eine der wald- und seen-reichsten Metropolen der Welt. Über 42 Prozent der Landesfläche sind Wälder, Gewässer, Agrarflächen und öffentliche Grünanlagen. Gerade in Zeiten des Klima-wandels mit einhergehenden trockenen und heißen Sommern entscheiden die grünen Oasen zunehmend über die Attraktivität einer Stadt. Die Ausstellung „natürlich Berlin!“ will Blicke auf die vielen und oft unbeachteten Naturschönheiten unserer Stadt bieten: vom 1. Juli - 29. August in der Urania, Dienstag bis Samstag von 12:00 bis 20:00 Uhr, Eintritt frei. Hier gibt´s noch mehr Infos.


Wo ein „sprechender Garten“ vom Kampf um Oeynhausen und vom Schicksal einer Schmargendorfer Laube erzählt

Eine tolle Idee, um Spaziergänger in ihre Kolonie zu holen und ihnen interessante Infos zu bieten, hatten Laubenpieper der Pankower Kleingartenanlage „Zingertal“ https://www.kga-zingertal.de/  – sie installierten zur Selbstdarstellung „sprechende Gärten“:  In ihrer Kolonie hängen Hörstationen, das sind kleine Tafeln mit QR-Codes, die - mit Smartphone abgescannt - kurze Audio-Dateien mit Wissenswertem liefern. Vor Parzelle 58 (Foto, QR-Code bitte abscannen!) erfährt der Besucher beispielsweise, dass diese Laube bis 2016 in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie „Oeynhausen“ im Asternweg stand. Weil dort 154 Gärten für Wohnbebauung platt gemacht wurden, überlebte so wenigstens das Blockhaus und fand mit neuem Außenanstrich (Foto) den Weg nach „Zingertal“. Und hier der Bericht aus dem "Gartenfreund":  https://www.gartenfreunde-berlin.de/news/wenn-parzellen-und-lauben-erzaehlen-koennten-/5703


Die neue Landliebe - Run auf Kleingärten

Bereits vor einigen Jahren erwachte die Landliebe der Großstädter und wurde zu einem immer größeren Trend. Eigenes Gemüse, gute Luft, der Hektik entfliehen – das alles wollen schon lange nicht mehr nur Spießer. Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell alles Ferne weg sein kann. Das kleine Häuschen auf den Balearen war plötzlich so weit weg wie Indonesien. Viele Berliner haben festgestellt, dass ein kleiner Schreber-garten vor der Haustür eine sichere Erholung bieten kann. Hier geht es zum Bericht der BZ.


Wasserrohrbruch in der Forckenbeckstraße

 

Seit dem heutigen Sonnabend ist die Forckenbeckstraße in Schmargendorf nach einem Wasserrohrbruch in Höhe Autobahnbrücke zwischen Cuno- und Mecklenburgische Straße in beiden Richtungen für Kraftfahrzeuge voll gesperrt.


Jetzt sind unsere Wildbienen flügge

Im Hotel Wildbiene herrschte Betriebsamkeit: Viele Einzelzimmer wurden jetzt auf einen Schlag frei. Rund zwölf Monate lang haben die jungen Wildbienen in winzigen Brutzellen dicht an dicht im Wildbienen-Hotel gelegen. Jetzt sind sie flügge. Mit dem Auszug aus dem Wildbienen-Hotel beginnt der Jahreskreislauf der Insekten von vorne. Die jungen Bienen müssen viel futtern und sich vermehren. Auf dem Speiseplan stehen Nektar und Pollen der blühenden Sommerblumen bereit: Sommerwicke, Natternkopf, Malve und Küchenkräuter wie Basilikum, Rosmarin, Thymian, Salbei und Lavendel locken sie an. Hier zum Text von deutschewildtierstiftung.de

 

 


Corona! Sommerbad Wilmersdorf geschlossen - und jetzt wieder geöffnet

 

 Eine Mitarbeiterin der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Deshalb wurde mit sofortiger Wirkung das Sommerbad Wilmersdorf, wo sie zuletzt im Einsatz war, geschlossen, teilten die Bäder-Betriebe mit. Hier der Bericht aus der BZ. Ab heute (Sonnabend) ist das Bad wieder geöffnet. Text aus der MoPo.


Berlin braucht sein Stadtgrün - seit 150 Jahren

Vor 150 Jahren begann sich Berlin von einer Steinwüste zur grünsten Metropole der Welt zu wandeln. Und die Stadt braucht gerade heute sein Grün! In den letzten Jahren wurde aber die Pflege vernachlässigt. Jetzt wurden zusätzliche Haushaltsmittel für die Grünflächenpflege der Bezirke bereitgestellt: 14 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich allein für die 430.000 Straßenbäume. Hier der Bericht aus der Abendschau.

 

 


Wichtigste Unterschiede zwischen Honig- und Wildbienen

In Deutschland leben 585 Wildbienen-arten, darunter etwa 40 Hummelarten. Die meisten Wildbienenarten leben solitär und nicht als Volk. Viele Wildbie-nenarten sammeln Pollen nur an ganz bestimmten Pflanzen. Ohne diese spezifischen Pollenquellen können sie nicht überleben. Manche sind sogar auf eine Pflanzenfamilie spezialisiert. Auch zum Nisten benötigen Wildbienen ganz unterschiedliche Strukturen: Die meisten graben eine Höhle in den Boden und sind dazu je nach Art auf Sandboden, auf offenen Lehmboden oder auf Steilwände und Böschungen angewiesen. Andere Arten nutzen alte Käferbohrlöcher in abgestorbenen Ästen und Bäumen, hohle Pflanzenstängel oder Mauerritzen. Hier der Bericht  der Deutschen Wildtierstifung.


Mehr Kleingärten für Berlin!

Die Nachfrage nach Kleingärten ist in der Hauptstadt explodiert. Der Senat muss dafür Sorge tragen, dass noch mehr Berliner Zugang zu einem Garten bekommen. Große Parzellen beim Pächterwechsel zu teilen und die Gärten mit maximal 250 Quadratmetern künftig kleiner zu dimensionieren, ist daher ein richtiger Schritt. Mehr Pächter auf kleineren Parzellen unterzubringen, darf jedoch die Gesamtfläche der Berliner Kleingärten nicht reduzieren.  Sie sind Räume mit hoher - oft verkannter - ökologischer Bedeutung. Hier zum Text aus FN.de und der Morgenpost.


Einsames Stadtmöbel im Beton-Quartier

 

Im sogenannten Maximilians Quartier in Schmargen-dorf, dessen Fläche früher zur Kleingartenkolonie Oeynhausen gehörte, passt ein einziges Stadtmöbel zur Beschreibung dieser Anlage, welche auf der Groth-Seite so beschrieben ist: "Die Architektur des charmanten Ensembles schöpft aus dem Ideenfundus der Gründer-zeit - Sie orientiert sich an klassischen Elementen, wie sie zum Beispiel in den eleganten Wohnhöfen der wil-helminischen Kaiserzeit zu finden sind, kombiniert mit dem Formgefühl der heutigen Zeit" - eine neue Stra-ßenpumpe. Hier zum kompletten Post von Klaus Görlitz.


Warum in Charlottenburg-Wilmersdorf Straßenbäume verdursten

Seit 2017 haben sich die Kosten für Bewässerung von Straßenbäumen in Charlottenburg-Wilmersdorf auf etwa 80.000 Euro vervierfacht. Dabei werden schwerpunktmäßig nur die derzeit etwa 1000 Jungbäume und Neuanpflanzungen gewässert. Im Bezirksamt weiß übrigens niemand, wie viele Brunnenanlagen dafür zur Verfügung stehen… Das geht aus der Antwort auf eine parlamen-tarische Anfrage der AFD im AGH hervor. Hier der komplette Text.


Libellen jagen erfolgreicher als Löwe oder Weißer Hai

Schon weit vor den Dinosauriern schwirrten Libellen durch Schachtelhalm-Wälder und über urzeitliche Sümpfe. In den Jahrmillionen haben Libellen ihre Flug – und Jagdkünste perfek-tioniert. Libellen können die Flugbahn und die Geschwindigkeit eines Beutetieres exakt be-stimmen. Das macht sie zu höchst erfolgreichen Jägern: Von 100 Beuteflügen verlaufen 95 erfolgreich. Wie schnell sie fliegen, wie gut sie sehen – hier im Text von Liga-Vogelschutz.


Noch immer Finger weg von Hecken und Gehölzen!

Wer jetzt Rodungsarbeiten oder drastische Rückschnitte beobachtet, sollte diese doku-mentieren und umgehend die zuständige Naturschutzbehörde des Bezirks benach-richtigen. Denn einige Langstreckenzieher brüten entsprechend spät und jetzt noch, viele andere Arten wie Sperlinge oder Amseln brüten mehrmals im Jahr und haben im Juni bisweilen noch Jungtiere im Nest. Der NABU Berlin bittet daher Gärtner und Grünflächenämter, mit dem Gehölzschnitt noch bis Ende Juli zu warten, um Gelege und Jungvögel nicht zu gefährden. Hier der Bericht.


Nicht alles, was gelb ist und fliegt, ist wirklich lästig

Die hektischen Flugbewegungen, der schnelle Richtungswechsel und die gelbe Warnfarbe lösen bei uns eher Unwohlsein gegenüber Wespen und Hornissen aus. Doch nur zwei Arten können uns wirklich lästig werden: die Deutsche oder die Gemeine Wespe. Wer sich mit Wespen näher beschäftigt, kann meist problemlos mit ihren Nestern leben und erhält spannende Einblicke in die Lebensweise dieser schützenswerten Insekten. Hier geht´s zum Text der Heinz Sielmann Stiftung.


So kuschelig sind unsere Kleingärten!


Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau"

Es ist die Deutsche Meister-schaft der Kleingärtnervereine: Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ 2022 unter dem Motto „Kleingärten: Stadtgrün trifft Ernteglück“ ist gestartet. Der 25. Bundeswettbewerb soll herausstellen, wie wichtig die kleinen Gärten für unsere Städte und Gemeinden sind. Die Bewertung der Kleingarten-anlagen erfolgt in verschiedenen Kategorien. Dabei soll der ökologischen Bedeutung von Kleingärten noch höhere Wertschätzung zukommen als in den vorangegangenen Wettbewerben. Hier der Text aus Gabot.de


Nicht nur Vampire - auch Blattläuse scheuen Knoblauch!

 

Für alle, die sich gerade mit Blattläusen herum-ärgern, gibt es diesen Tipp: Knoblauch- oder Zwiebelbrühe. Und so geht´s: 500 ml Wasser aufkochen und acht Knoblauchzehen oder drei große Zwiebeln darin aufkochen. Abkühlen lassen, sieben, in eine Sprühflasche geben und die Pflanze damit besprühen. Bitte nur, wenn die Sonne nicht zu stark scheint und es nicht regnet. Bei Bedarf wiederholen. Mehr Tipps vom NABU gibt es hier.


Dynamischer Agroforst: querbeet im Beet

Er ist alt und stammt aus Lateinamerika, der dynamische Agroforst. Was das ist und wie die Gärner-Methode funktio-niert, erklärt uns Bloggerin und Hobby-gärtnerin Xenia aus der Kleingarten-kolonie Oeynhausen. Auf ihrem Beet wachsen Nutz- und Begleitpflanzen dicht an dicht: Süßkartoffel, Bohnen, Erd-beeren, Schnittlauch, Tagetes, Kohlrabi, Spinat, Borretsch… - 40 verschiedene Pflanzen auf 12 m². Allerdings ohne Bäume. Hier geht´s zum Bericht von rbb Zipp.


Schon mal einen Pinselkäfer gesehen?

In der Online-Rubrik "Wilde Tiere in Berlin" des Tagesspiegel lässt sich mal wieder erkennen, wie artenreich die Schmargendorfer Kleingartenkolonien sind. Hier geht´s zu dieser Rubrik von Leserfotos.


Für MdA Michael Efler sind Kleingärten keine "verzichtbare Nebensache"

„Hiermit möchte ich auf die Kampagne zur Rettung von Block 1 der Kleingartenkolonie am Stadtpark I in Wilmersdorf verweisen. Kleingärten in der Stadt sind keine verzichtbare Nebensache“, so der Ab-geordnete der Linken, Dr. Michael Efler, in seinem aktuellen Bürgerrundbrief. Und weiter: „Die gemeinnützige Kolonie Am Stadtpark I ist seit vielen Jahren konstruktive Dialogpartnerin für Politik und Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene. Sie hat große Anstrengungen unternommen, sich mit ihren vielen Angeboten und Aktivitäten für die Bevöl-kerung zu öffnen. Weitere Informationen dazu und zur Petition - hier.“ 


Baumfällungen in der Forckenbeckstraße

 

 

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt gibt bekannt: „Für den Neubau einer Tiefgarage im Rahmen der Neugestaltung des ehemaligen Reemtsma-Geländes muss ein Teil der Böschung an der Forckenbeckstraße abgetragen werden. Die dort stehenden 6 Bäume dürfen gefällt wer-den. Alle Bäume sind geschädigt. Ein Ausgleich wird geleistet. Wann die Fällung stattfindet, ist noch nicht geklärt.“


Kleingartenverband Lichtenberg schließt Warteliste

Weil die Zahl der Interessierten im Vergleich zum Vorjahr um 100 % gestie-gen war und auf der Warteliste bereits 1600 Bewerbungen eingetragen sind, schloss der Bezirksverband Berlin-Lichten-berg der Gartenfreunde vorerst seine Warteliste für Kleingarten-Bewerber. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) dazu: „Die große Nachfrage nach Kleingärten in Lichtenberg steht symbolisch für den Drang der Berlinerinnen und Berliner ins Grüne. Der Kleingartenentwicklungsplan, der derzeit mit der Berliner Landesregierung ausge-handelt wird, muss diesem Bedürfnis Rechnung tragen.“ Hier der Presse-Text.


Wann wird Berlins Stadtgrün endlich zum "harten Faktor"?

Kleingärten sind mehr als nur eine Grünfläche. Dies haben Politiker über alle Parteien hinweg mittlerweile erkannt. Sie haben sich in der Vergan-genheit und aktuell unsere Forderungen zum Erhalt von Berliner Kleingärten und besonders die der langfristigen Siche-rung auf die Fahne geschrieben - mit Sicherungsanträgen, Beschluss-forderungen, Eingaben, Hinterfragungen oder anderen politischen Aktivitäten. Wir brauchen aber eine bindende vertragliche Verein-barung oder eine gesetzliche Sicherung auf Landesebene. Oder wie in zwei anderen Bundesländern durch Aufnahme in die Landes-verfassung. Hier der Text aus Life PR.


Minze soll "Unkraut" in den Selbstmord treiben

Wo Minze wächst, verschwinden oft andere Pflanzen. Dabei ist die Minze weder giftig noch besonders bevorteilt. Aber sie beherrscht eine Art chemische Kriegsführung. Wissenschaftler aus Karls-ruhe haben dieses Phänomen untersucht und wollen es nutzen, um umwelt-freundliche Pflanzenschutzmittel zu ent-wickeln. Sie untersuchten die Signalstoffe von verschiedenen Minzearten genauer und fanden sozusagen ein ganzes Repertoire an Kriegsführungsmaschinerie. So gebe es Stoffe, die zum Beispiel bei anderen Pflanzen die Zellteilung blockierten. Dann kann natürlich die Nachbarpflanze nicht auskeimen. Hier der Text aus mdr-Wissen.


Stadtfüchse haben kleinere Gehirne als ihre Artgenossen vom Land

Stadtfüchse und Landfüchse haben sich auseinander entwickelt. Wie Forscher aus Glasgow herausgefunden haben, besitzen Stadtfüchse kürzere Schnauzen und ein kleineres Gehirn. Eine kürzere und breitere Schnauze könnte den Füchsen in der Stadt beim Fressen von Weggeworfenem und Wühlen im Abfall behilflich sein. All dies seien aber auch Erscheinungen, die bei vielen Tieren im Zuge einer Domestizierung auftreten. Hier geht´s zum Text aus tierwelt.ch