Zur Öffnung einer Kleingartenkolonie: Wegeleitsystem mit Orientierungsplänen und Schautafeln zu Natur, Klima und Geschichte

Die Kleingartenanlage Bornholm 1 (im alten Foto links) in Prenzlauer Berg, gelegen an der historischen Bösebrücke und eine der größten innerstädtischen Gartenanlagen Berlins, treibt die Öffnung für Besucher weiter voran. Es wird ein Wegeleitsystem mit Orientierungsplänen, Wegeschildern sowie Schautafeln zu Natur, Klima und Geschichte der Anlage errichtet. Dieses Leitsystem wird als eines von stadtweit drei Pilotprojekten für die Mehrfachnutzung von Berliner Kleingartenanlagen gefördert durch die Senatsverwaltung. Hier gibt´s mehr Infos.


Hier müssen auch nagelneue Lauben abgerissen werden

Gerade Ruhe in der Einflugschneise, einige Kleingärtner haben erst vor kurzem eine nagelneue Laube errichtet: In der Gartengemeinschaft Pankower Allee sollen plötzlich 22 Parzellen geräumt und bebaut werden. Hier der Bericht der Berliner Abendschau.


Müssen Rauchwarnmelder jetzt auch in Lauben installiert werden?

In Berlin und in Brandenburg müssen spätestens am 1. Januar 2021 alle Woh-nungen in Bestandsbauten mit Rauch-meldern ausgestattet sein. Das gilt auch für Einzimmer-Appartements, Einfami-lienhäuser, sowie Wochenend- und Ferienhäuser mit mehr als 50 Quadrat-metern Fläche. Ausgenommen sind Lauben in Kleingärten und Geschäftsräume. Hier zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Warum Kleingärtner gesünder sind und länger leben

Die WHO rät in ihren neuen Leitlinien zu mehr körperlicher Aktivität. Sie rät Erwachsenen, sich wöchentlich mindes-tens zweieinhalb bis fünf Stunden zu bewegen – also mindestens 21 Minu-ten pro Tag. Für Kinder und Jugendliche sind es sogar 60 Minuten täglich. Die WHO schätzt, dass jährlich weltweit fünf Millionen vorzeitige Todesfälle verhindert werden können, wenn Menschen aktiver sind. Tatsächlich bewegen sich nach Angaben der Organisation über 25 Prozent der Erwachsenen und rund 80 Prozent der Jugendlichen nicht genug. Dazu dürften aktive Kleingärtner eher nicht gehören! Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Das Ende des Kirschlorbeers

Der Stadtverband der Essener Klein-gärtnervereine hat vor wenigen Tagen verfügt, dass Kirschlorbeer nicht mehr angepflanzt werden darf:  ökologisch wertlos und hochgiftig. Von dem Verbot betroffen sind 119 Vereine mit rund 8500 Gärten – ein recht ordentlicher Kahl-schlag für den Kirschlorbeer. Und nicht nur seine Anpflanzung ist von nun an in Essener Kleingärten verboten. Vom 1. Dezember an müssen die Pächter auch jeden Altkirschlorbeer entfernen. Die Pflanze passe nicht mehr in die Zeit. Hier der Bericht aus welt.de

 

 


Wie viel kostet uns das Insektensterben?

Der wirtschaftliche Schaden des Insekten-sterbens ist immens. Die Einbußen für das weltweite Bruttosozialprodukt würden bei einer Billion Dollar (rund 845 Milliarden Euro) liegen - wenn alle Bestäuberleistungen durch Insekten entfielen. Das ergaben neue Schätzungen der Universität Hohenheim. Etwa ein Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts erarbeiten damit bestäubende Tiere. Durch das Insektensterben würde das Bruttosozialprodukt in Deutschland jährlich 3,8 Milliarden Euro einbüßen. Hier zum Beitrag des SWR.


Umweltamt fragt: Wo leben in der City West Falken und Co?

Gebäudebrüter, das sind beispielsweise Turmfalke (Foto), Mauersegler, Haus-rotschwanz oder auch Fledermaus, sollen besonders geschützt werden. Da die Mitarbeiter des Umweltamtes nur die Lebensstätten solcher Arten schützen können, die bekannt sind, wird um Mithilfe gebeten. Wer solche Lebens-stätten gebäudebrütender Arten entdeckt, sollte diese dem Umwelt- und Natur-schutzamt melden. Wichtig sind Informationen über die genaue Stelle des Gebäudes und ob möglicher Weise akute Gefahr für die Lebensstätten besteht, weil beispiels-weise Sanierungsarbeiten anstehen. Hier zum Text des Bezirksamtes.


Totensonntag: Abschied von der Kolonie Morgengrauen

Laubenpieper feierten in der Tempelhofer Kolonie Morgengrauen ein trauriges Abschiedsfest: Ende der Woche muss die Anlage für einen Schulneubau weichen, denn 2800 Schulplätze fehlen im Bezirk. Im nächsten Jahr wäre die Kolonie 100 Jahre alt geworden. Der Totensonntag wurde von den Hobbygärtnern bewusst gewählt, um auf das Kleingarten-sterben hinzuweisen. Hier der Bericht der Abendschau. Und noch ein Beitrag von rbb24.


Große Nachfrage nach Kleingärten auch in Brandenburg

Im Landesverband der Gartenfreunde in Brandenburg sind derzeit gut 62.000 Kleingärtner in insgesamt 1250 Vereinen und 32 Mitgliedsverbänden organisiert. Die Zahlen seien konstant. Und das Interesse an Parzellen steigt, die Menschen wollen ins Grüne. Hier der Bericht der Deutschen Presseagentur.

 

 


Einwohnerfragen: Bewirkt die Corona-Pandemie auch etwas Gutes?

Sechs Bürgerinitiativen aus Charlot-tenburg-Wilmersdorf (auch die BI "Schmargendorf braucht Oeyn-hausen") fordern in einem offenen Schreiben an die BVV, Einwohner-fragen auch wieder schriftlich zu beantworten. Hier der Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

angesichts der sich fast täglich verschlechternden Corona-Lage erscheint uns Ihre sogenannte „Über-einkunft“ zur Beantwortung von Einwohnerfragen nun auch aus epidemiologischer Sicht nicht mehr angebracht.

Wenn Treffen von mehr als zehn Personen aus zwei verschiedenen Haushalten nicht mehr gestattet sind, dann können Sie nicht verlangen, dass Fragesteller zur Einwohnerfragestunde in einem Raum mit weit über 50 Personen persönlich erscheinen, um eine Antwort zu bekommen.

Allein schon die Fahrt im ÖPNV zur BVV ist nicht ohne Risiko, gleiches gilt für die Teilnahme an Zusammenkünften vieler Menschen.

Da eine „Übereinkunft“ kaum vom Bezirksverwaltungsgesetz zur Regelung der Geschäfte der BVV vorgesehen sein dürfte, gehen wir davon aus, dass Sie umgehend zur alten Regelung der Geschäfts-ordnung der BVV zurückkehren können, auch ohne eine zusätzliche Sitzung des GO-Ausschusses. Es erscheint uns zudem mehr als angebracht, dass  BVV und Ba zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten niemanden zwingen, zum Empfang einer Antwort persönlich in der BVV erscheinen zu müssen!


Kleingärtner warten auf Sicherheit

Aus der BZ vom 19. November 2020. Und hier ist der Text besser lesbar.

 

 

 

 

Und der Kommentar dazu von BZ-Chefreporter Oliver Ohmann. Und hier wieder besser lesbar.

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Streit in Berlins Koalition um unser Stadtgrün

Der Kleingartenentwicklungsplan, mit dem die Flächen der Berliner Hobby-gärtner gesichert werden sollen, bleibt weiter in der rot-rot-grünen Koalition umstritten. SPD und Linke wollen einen größeren Schutz für Kleingärten und lehnen das Papier in der vorliegenden Form ab. Was wollen eigentlich die sogenannten „Grünen“? Die ursprünglich für Mittwoch geplante Abstimmung über das Papier im Ausschuss für Stadtent-wicklung und Wohnen ist daher verschoben worden. Hier zum Text aus dem nd.


"Es gibt keine künstliche Beleuchtung im Garten, die für Insekten okay ist!"

Ein beleuchteter Garten ist wunder-schön. Das finden aber nur Menschen. Insekten und andere Tiere werden durch die Dauerbeleuchtung gestört, selbst Pflanzen. Deshalb sollten wir nachts einfach das Licht löschen.  „Denn mit Licht macht man nachts einen Teil dessen, was man tagsüber geschaffen hat, wieder kaputt,“ sagt Manuel Philipp, Experte für Lichtverschmutzung. Hier geht´s zum Bericht des MDR.


Öffentliches WLAN jetzt auch im Rathaus Charlottenburg

Durch Geld des EU-Förderprogramms WiFi4EU konn-ten nach der Bibliothek jetzt noch weitere Teile des Rathauses Charlottenburg mit öffent-lichem WLAN ausgestattet werden. In drei Sitzungssälen (Minna-Cauer-Saal, Gertrud-Bäumer-Saal und Helene-Lange-Saal) und dem großen Bürgersaal können seit dem 4. November 2020 Bezirksverordnete, Mitarbeiter des Bezirksamts und Besucher kostenlos, werbefrei und ohne Verwen-dung ihrer Daten für gewerbliche Zwecke kabellos im Internet surfen. Hier zur Pressemitteilung.


Welche Wildbienen leben eigentlich in Berlins Kleingärten?

Viele der verschiedenen Mauer-, Seiden-, Furchen-, Masken-, Schmal- oder Sandbienen werden immer seltener, fast die Hälfte der Berliner Arten ist inzwischen gefährdet. Von den 29 Hummelarten, die es in Berlin einst gab, sind fünf bereits verschwunden und weitere fünf kurz davor. Aber wie viele Wildbienenarten tummeln sich noch an den unzähligen Blüten auf den über 3000 ha Berliner Kleingartenanlagen? Das versucht die Stiftung Naturschutz Berlin seit Juli herauszufinden. Ehrenamtliche Kartierer helfen, die Wildbienenvielfalt in Kleingartenanlagen zu untersuchen. Hier der Bericht aus dem "Gartenfreund". 


Unser Bezirksamt ist langsam, aber immer noch nicht die lahmste Schnecke

Berlins Bürokratie mahlt oft seeehr langsam. Das zeigt sich besonders, wenn man Fragen an ein Bezirksamt stellt. Oft kommen Antworten erst nach Wochen, manchmal auch gar nicht. Die Anfrage "Mehr Service des Bürgeramtes" ging am 15. November 2006 beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf ein – also vor exakt 14 Jahren (!). Und beantwortet ist sie nach Recherchen des Tages-spiegels immer noch nicht! Kaum zu glauben - Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sollen noch länger Anfragen-Leichen im Keller haben. Hier geht es zum Text aus "Tagesspiegel Checkpoint" (für Abonennten).


So toll sieht der Schmetterling des Jahres 2021 aus

Der Braune Bär (Arctia caja) ist der "Schmetterling des Jahres 2021". Der Falter hat seinen Namen von der dichten, bräunlich-"bärenartigen" Behaarung der älteren Rau-pen. Die Art ist bundesweit rückläufig und steht auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere. Der Braune Bär ist mit bis zu 65 Millimetern Spannweite einer der größeren Nachtfalter in Deutschland und kommt in den gemäßigten Zonen Europas vor. Die auf-fälligen Hinterflügel warnen vor der Ungenießbarkeit des Schmetterlings, denn die Körperflüssigkeit der Falter enthält giftige Stoffe. Hier zum BUND-Bericht.


Wo überwintern Marienkäfer und woher haben eigentlich die nützlichen Ohrenkneifer ihren komischen Namen?

Wo checken eigentlich Schmetterlinge, Marienkäfer, Ohrenkneifer & Co am liebsten für den Winter ein? Tagfalter verstecken sich gern in Baumhöhlen oder Nischen im Holzschuppen. Pünktchen-käfer mögen es dicht an dicht in Zimmer-ecken oder am Fensterrahmen von Lauben oder draußen an geschützten Plätzen unter Steinen, Laub oder Moos. Bei Hummeln überleben nur Jungköniginnen, die im lockeren Boden überwintern und dafür ein Erdloch brauchen, das im Halbschatten liegt. Und Ohrenkneifer überstehen den Winter gern in einem präparierten Tontopf. Hier der Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Ich sehe was, was Du nicht siehst: Vögel und Glas

Vögel nehmen reflektierende und durch-sichtige Glasflächen nicht als Hindernisse wahr und prallen so im ungedrosselten Flug dagegen. Die städtischen Feinde von Vögeln sind transparente Bushaltestellen, Wintergärten, Lärmschutzwände, spie-gelnde Fassaden – die gesamte Palette an Gestaltungselementen der modernen Glasarchitektur. Kollisionsopfer finden sich vor allem dort, wo Bäume und Sträucher durch Glaselemente zu sehen sind oder wo Scheiben den Himmel oder die Vegetation reflektieren. Und so sterben in Berlin jedes Jahr geschätzt vier Millionen Vögel durch Anprall an Glasfassaden! Hier der NABU-Bericht.


Tödlicher "Orkan" im Kleingarten

Gerade jetzt sind wieder die Laubbläser unterwegs und pusten mit lautem Getöse alles weg. Auch Kleintiere, die es sich im Laub bereits für den Winterschlaf gemütlich gemacht haben. Noch schlimmer sind Laubsauger: Viele haben eine Häckselfunktion, Kleintiere werden hier quasi geschreddert. Für den „Sog, der alles mitreißt“ werden Luftge-schwindigkeiten bis zu 160 Stunden-kilometern und Saugleistungen von bis zu zehn Kubikmeter pro Minute erzeugt. Hier geht´s zum NABU-Text.


"Wir brauchen eine verbindliche Stadtklimakarte, die alle strategisch unverzichtbaren Grünflächen festschreibt: Kleingärten sind nicht ersetzbar!"

„Wir brauchen in Berlin einen stärkeren Schutz von Grünflächen“, fordert Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klima-folgenforschung. „Wir brauchen eine verbindliche Stadtklimakarte!“ Mit dem Verlust von Stadtgrün gingen auch posi-tive Kühlungseffekte verloren, die unsere wachsende Stadt mit Blick auf den Klima-wandel dringend benötigt. Das gelte besonders innenstadtnah selbst für kleinere Kleingartenkolonien. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Warum jetzt so viele junge Füchse durch Berlin stromern

Der Fuchs hat längst die Großstadt erobert. Nicht nur in Parkanlagen und in den Gärten der Berliner tauchen die Tiere mit ihrem herrlichen rotbraunen Fell auf. Sogar auf belebten Einkaufs-straßen lassen sie sich derzeit blicken. Momentan sind Füchse verstärkt in allen Teilen unserer Stadt unterwegs, kommen ohne Scheu auf die Menschen zu – und das hat einen Grund: Es sind junge, geschlechtsreife Tiere, die sich jetzt oft mit knurrendem Magen ein eigenes Revier suchen müssen. Hier der Text der Berliner Zeitung.


Was Berlins Bezirksverbände Staatssekretär Tidow zum KGE antworten

 

Am 06. Oktober hatte Berlins Staats-sekretär für Umwelt und Klimaschutz, Stefan Tidow, zum Kleingarten-entwicklungsplan Berlin 2030  Stellung bezogen – auf dieser Seite unter dem Datum 08. Oktober nachzulesen. Jetzt gibt es darauf Reaktionen etlicher Bezirks-verbände. Hier sind die Texte der Bezirksverbände nachzulesen, darunter auch ein Schreiben der Gartenfreunde aus Charlottenburg.


Die Europäische Stechpalme ist der Baum des Jahres 2021

Die Stechpalme kennen viele eher als Gartenstrauch oder Weihnachtsschmuck. Sie ist jedoch auch ein einheimischer, wenn auch seltener, Waldbaum – und wurde jetzt Baum des Jahres 2021. Sie wächst in der Jugend gerade, aufrecht und schmal kegelförmig. Im Alter kann die Krone auch rundliche Formen haben. Ilex aquifolium wird bis zu 300 Jahre alt. In Deutschland kommen Baumhöhen bis 15 m und Brusthöhendurchmesser (BHD) bis 60 cm vor. Die meisten Exemplare erreichen jedoch nur eine Höhe von sechs bis acht Metern und einen BHD von max. 20 Zentimeter. Hier zum Text des IDW. Stechpalmenzweige wurden übrigens vielfach verwendet, um Unheil abzuwehren, denn ihnen wurden magische Kräfte zugeschrieben, sie boten Schutz vor Blitzschlag, Hexenzauber und bösen Geistern. Wie gut also, dass in der Kolonie Oeynhausen ein besonders stattliches Exemplar am Rosenweg 36 steht – schon 45 Jahre lang.

 


Ertrinken jetzt viele Maulwürfe bei diesem Regenwetter?

Der starke Regen der letzten Tage hat überall Spuren hinterlassen: vollgelau-fene Keller, überflutete Straßen, ver-stopfte Siele. Das Tier des Jahres 2020, der Maulwurf, hat eine pragmatische Wohnlösung für Lebensräume in feuch-ten Gebieten: Er baut sich eine über-    irdische Sumpfburg - mit Toilette, Schlaf- und Vorratskammer. Hier geht´s zum Text der Deutschen Wildtierstiftung.


Und wieder verliert Schmargendorf viele Bäume

Bereits abgestorbene Kiefern und Buchen im Messelpark werden ab Dienstag, 3. November 2020, gefällt. Die extreme und anhaltende Trockenheit der letzten drei Jahre und die milden Winter ohne Frost sowie der massive Schädlingsbefall führten zu einem Absterben der Bäume in der Grünanlage - so das Bezirksamt. Hier geht es zur Pressemitteilung.


Laub gehört auf einen Laubhaufen oder auf den Kompost

Laub ist ein natürlicher Winterschutz für Flora und Fauna. Im Garten sollten wir es daher am besten liegen lassen, beispiels-weise als Laubhaufen in einer Garten-ecke. Für Igel, Insekten und andere Tiere ist so ein Laubhaufen ein optimaler Ort, die kalten Wintermonate zu verbringen, denn das Laub isoliert und bietet einen gemütlichen Unterschlupf. Nach dem Winter wird das Laub von tausenden Lebewesen abgebaut und in wertvollen Humus umgewandelt. Die Nährstoffe bleiben im Garten. Warum sollte man also Geld für Laubsäcke ausgeben? Hier der Bericht des NABU.


BVV-Antrag: Keine "Lichtverschmutzung" mehr in Kleingärten!

Wenn es Nacht wird in unseren Kleingärten im Bezirk  Charlottenburg-Wilmersdorf, soll es dort duster bleiben -  wenn es nach dem Willen der Grünen-Fraktion geht. In der BVV am 29. Oktober heißt der Tagesordnungspunkt 8.17: „Vermeidung von Lichtverschmutzung in Kleingärten“. Es sollen kaum noch Solarleuchten zum Einsatz kommen und keine kaltlichtigen Solarlampen mehr. Ob sich da auch die Einbrecher freuen? Hier geht´s zum Text des Tages-ordnungspunktes.


Warum "Oktober-Füchse" gerade jetzt unsere Nähe wollen

Viele Füchse suchen derzeit unsere Gesellschaft, benehmen sich fast wie Haustiere. Es sind „Oktoberfüchse“: Junge Rotfüchse, im Mai geboren, werden jetzt von ihren Eltern vertrieben. Sie müssen sich ein neues, eigenes Revier suchen. Eine schwierige Phase für die Tiere. Monatelang waren sie von ihren Eltern umsorgt worden, damit ist jetzt Schluss. Für die jungen Füchse bricht eine Welt zusammen. In ihrer Not wenden sie sich an die Menschen, mit denen die meisten Füchse gute Erfahrungen gemacht haben. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Jetzt suchen sich Marienkäfer ihre Winterquartiere

Marienkäfer nutzen die letzten Sonnentage, um sich auf ihre Wande-rungen in wärmere Regionen Europas zu begeben oder sich hier Überwinterungs-plätze zu suchen. Marienkäfer machen es sich am liebsten in Hohlräumen gemüt-lich, etwa in Mauerritzen oder Dachspar-ren. Auch Laubhaufen in Gärten sind beliebt zum Überdauern der unfreund-lichen Jahreszeit – oft finden sich hier gleich größere Ansammlungen. Ein Grund mehr, sich für naturnahe und nicht perfekt aufgeräumte Gärten stark zu machen. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


In Charlottenburg-Wilmersdorf werden neue Bäume gepflanzt

Im Bezirk sollen nächstes Frühjahr bis zu 219 neue Stadtbäume gepflanzt werden. Klingt nach einer guten Nachricht. Aber allein bis Ende Februar 2021 müssen schon 278 Straßenbäume „zur Herstellung der Verkehrssicherheit und aufgrund der Realisierung verschiedener Bauvorhaben“ entnommen werden. Ein großer Teil sei bereits abgestorben oder von Fäule und Pilzbefall betroffen. In 10 Prozent der Fälle ist aber ein Bauvorhaben der Fällgrund. Hier geht´s zur Pressemitteilung des Bezirksamtes und einer vorläufigen Fällliste.


Wo bleiben unsere Stadt-Igel?

Igel  sind Kulturfolger, die in städtischen Gebieten mit ihrem Mosaik aus Klein-lebensräumen besser zurechtkommen als in der ausgeräumten Landschaft „auf dem Land“. Doch scheint es den Stadt-Igeln im Vergleich zu früheren Zeiten nicht mehr so gut zu gehen. Eine Studie aus Zürich belegt, dass die Igelpopu-lation dort in den letzten 25 Jahren um 40 Prozent abnahm und die Tiere nur noch in etwa 80 Prozent der Gebiete zu finden sind, in denen sie zuvor vorkamen. Mögliche Ursachen: Verdichtung des städtischen Lebensraumes, Rückgang der Insekten, zunehmender Autoverkehr, Parasiten oder Krankheiten, Gebrauch von Laubbläsern und Mährobotern… Hier der Beitrag aus dem Tagesspiegel.


Wie schnitze ich aus einem Kürbis eine Halloween-Deko?

Das Schnitzen von Kürbissen ist besonders zur Zeit von Halloween beliebt – vor allem für Kinder. Gerne werden gruselige Gesichter geschaffen, aber auch Tiere, Sterne und filigrane Muster können – mit der passenden Schritt-für-Schritt-Anleitung – in einen Kürbis geschnitzt werden. Die ausgehöhlten und verzierten Köpfe schmücken im Herbst Garten, Treppenaufgänge und Fensterbänke. Damit das Kürbisschnitzen problemlos gelingt, findest Du hier auch einige Vorlagen zum Ausdrucken. Und hier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.


Vom Kleingarten zum Klimagarten

Und was machen Klimagärten? Kleingartenanlagen bewahren und verbessern die klimatischen Ausgleichs-funktionen im städtischen Raum und tragen zum städtischen Regenwasser-management bei. Darüber hinaus sorgen sie für ökologischen Ausgleich, denn in Kleingartenanlagen zusammengefassten Kleingärten bieten Grünvolumen und Biotope für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Sie steigern dadurch auch das Anpassungspotentials von Flora und Fauna an das geänderte Klima durch geeignete Pflanzenauswahl und Anbauempfeh-lungen. Gärten, die dies leisten können, nennen wir Klimagärten. Unser Landesverband hat mit dem Wächterverlag ein 60-seitiges Sonderheft aufgelegt - mit allen bisher im „Gartenfreund“ erschienenen Beiträge zur Berliner Klimakampagne, geschrieben von Naturwissenschaftlern, Soziologen, Journalisten und Gartenfreunden. Hier geht´s zum Download. Bitte lesen!


Wie weit wollen, sollen, müssen sich Kolonien öffnen?

Hereinspaziert! Kleingartenkolonien öffnen ihre Vereinsplätze für Kinder und Jugendliche, die hier gerne chillen. Es werden Bänke aufgestellt und Schüler beteiligt beim Setzen von insektenfreundlichen Pflanzen. Der Platz wirkt nicht mehr steril, er ist an vielen Stellen naturbelassen. Vereine kooperieren mit Kitas, erstellen Lehrpfade, in denen Besucher erfahren, wann Rosen beschnitten werden, welche Schlupfphasen ein Marienkäfer hat. Kleingärtner lernen Öffentlichkeitsarbeit. Hier ein Bericht aus dem Gartenfreund.


Bepflanzte Randstreifen auf unseren Wegen - oder lieber nicht?

Befürworter bepflanzter Randstreifen sagen: „Früher haben wir immer zwei Stunden an jedem Wochen-ende gebraucht, um den Weg unkrautfrei zu halten. Das wurde uns zu viel. Jetzt haben wir ihn mit Fetter Henne bepflanzt, was auch gut für die Bienen ist. Bodendecker geben dem Boden Halt.“ Andere meinen: „Die Wege müssen frei bleiben und das Unkraut muss man ausreißen. Sonst wuchert es überall, kommt auch in den Garten. Es muss schließlich ordentlich aussehen.“ Was meint Ihr? Hier der Bericht aus dem Gartenfreund.


Neuer Platz im Maximilians Quartier eingeweiht

Benannt wurde der Platz in Schmar-gendorf bereits im April dieses Jahres nach Werner Richard Heymann (1896-1961). Eine Feier zu Ehren des Kompo-nisten hatte aber die Corona-Pandemie vereitelt. Jetzt wurde der Platz offiziell eingeweiht: Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann traf sich deshalb mit Elisabeth Trautwein-Heymann, der Tochter des Musikers, auf dem Platz, der im neuen Maximilians-Quartier an ihren Vater erinnert. Hier die Pressemitteilung. Und ein Beitrag aus Tagesspiegel Leute.


Nester und Wohnungen in Pflanzenstängeln

Wenn wir den Garten im Herbst nochmals genießen und auf den Winter vorbereiten, sollten wir uns Zeit nehmen und auch an die Mitbewohner im Garten denken. Manch eine Ecke, ein Gestrüpp, ein Laubhaufen, ein Stängel ist Lebens-raum, Nest oder Versteck geworden. Vieles kann auch als Überwinterungsplatz genutzt werden. Pflanzenstängel zum Beispiel werden oft entsorgt, ohne dass wir von ihren Bewohnern und darin enthaltenen Nestern wissen. Stängelbewohner lassen sich übrigens das Jahr hindurch gezielt fördern und toll beobachten. Sehr gut eignen sich beispielsweise markhaltige Stängel von Heckenrosen, Disteln, Herzgespann, Königs-kerzen, Kletten, Beifuß. Hier ein Beitrag von naturschutz.ch


Wähle Deinen Lieblingsvogel!

Die Vorwahl zum Vogel des Jahres 2021 hat begonnen. Zum 50-jährigen Jubiläum der NABU-Aktion gibt es erstmals eine öffentliche Wahl! Du kannst also mitmachen und Deinen Lieblingsvogel nominieren. Die Vor-wahl dauert bis zum 15. Dezember 2020. Danach steht eine Top Ten unter den 307 heimischen Vogelarten fest, die es in die Hauptwahl geschafft haben. Dort wird dann vom 18. Januar bis zum 19. März 2021 die Nummer 1 der Vögel gewählt. Hier alle Infos dazu und hier geht´s zur Abstimmung.


Go West soll ein nachhaltiges Gewerbeviertel werden

Auf dem Gelände der 2012 geschlos-senen Reemtsma-Tabakfabrik in Schmar-gendorf soll in unserer Nachbarschaft im Januar der Neubau für das Gewerbe-viertel „Go West“ beginnen. Die Fertig-stellung ist für 2027 geplant. Nach Schätzungen der Investoren können 10.000 bis 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Zum Projekt gehören ein Gründerzentrum im früheren Hochregal-lager und ein genossenschaftlich organisierter „Handwerkerhof“, für den eine Fabrik-halle umgebaut wird. Hier zu einem Bericht aus „Tagesspiegel Leute“, einem Beitrag der Berliner Woche und der Pressemitteilung der "Wohnkompanie".


KGA "Am Stadtpark I" feierte das Überleben ihrer Parzellen

Monatelang mussten Laubenpieper der Kolonie „Am Stadtpark I“ bangen. 19 Kleingärten des Blocks 1 sollten einem Erweiterungsbau der benachbarten Wangari-Maathai-International-School weichen. Mit großangelegter Kampagne protestierten die Laubenpieper gegen die Pläne des Senats. Mit Erfolg. Für die Erweiterung der Schule wird nach einer Alternative gesucht. Für die Kleingärtner ein guter Grund zum Feiern: Die Gärten sind gerettet. Aber wie lange? Der Verein "Kolonie am Stadtpark I" fordert, die landeseigenen Kolonieflächen im KEP in Schutzkategorie 2 als „dauerhaft zu erhaltende Kleingärten mit Handlungsbedarf“ einzustufen. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Staatssekretär Stefan Tidow (Grüne) zum Kleingartenentwicklungsplan

„Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wird weiterhin für die Anliegen der Gartenfreunde streiten und auf der Grundlage des KEP auch die Liste der Forderungen des Landesverbandes gemeinsam mit ihm abarbeiten. Soweit diese Forderungen meine Verwaltung betreffen, werden wir zu deren Umsetzung beitragen. Vor allem die Frage, wie Ersatzflächen beschafft und gestaltet werden, ist uns ein wichtiges Anliegen und muss auch jenseits der jetzt gemeldeten Flächen mit den Bezirken und den Kleingärtnerorganisationen präzisiert werden. Und an den Überlegungen, wie noch mehr Schutz und  noch mehr Sicherheit angesichts der vielen Herausforderungen erreicht werden können, wirken wir als Umweltverwaltung gerne und engagiert mit.“ Hier zum ganzen Bericht unseres Landesverbandes.


Neuer Wildbienenfund bei Berlin

Sie ist nur 7 bis 9 Millimeter lang und war bislang nur in südlicheren Gegenden ver-breitet. Jetzt konnte die Stumpfe Zweizahnbiene (Foto) gleich zweimal in der Nähe Berlins nachgewiesen werden: Die „Kuckucksbiene“ wurde am Rand eines ehemaligen Flugfeldes bei Rangs-dorf (Teltow-Fläming) und am Mauer-werk einer alten Scheune in Ketzin (Havel-land) entdeckt. Die Stumpfe Zweizahn-biene baut keine eigenen Nester, sondern legt ihre Eier an den Nistplätzen soge-nannter Wirtsbienen ab. Hier geht´s zum Bericht der Heinz Sielmann Stiftung.


Wie hilft man einem Igel in den Winterschlaf?

Demnächst suchen sich Igel ein Winter-quartier. Dazu freuen sie sich die Stachel-tiere über Laub- und Geästhaufen in unseren Gärten oder ein schön ge-polstertes Igelhaus. Was wir bedenken müssen, wenn und warum ein Igel in menschlicher Obhut den Winter verbringen sollte, wie lange man ihn füttern darf, ist auf der Homepage von „Pro Igel“ nachzulesen. Hier geht´s zu den Infos der Igelhilfe.


Baugenehmigungen für das Reemtsma-Areal nebenan

Für den Umbau des Reemtsma-Areals in Schmargendorf hat das Bezirksamt Charlot-tenburg-Wilmersdorf zwei von insgesamt drei Baugenehmigungen für das Gewerbe-gebiet erteilt. Demnächst kann mit dem Bau der insgesamt 13 Gebäudekomplexe auf dem Gelände der ehemaligen Zigaretten-fabrik gestartet werden. „Wir beginnen im Januar an der Seite der Forckenbeckstraße mit dem Bau der Untergeschosse“, sagt Stephan Allner, Geschäftsführer der „Wohnkompanie“. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost. 


Wie eifrig landeseigene Gesellschaften in unserem Bezirk bauen dürfen

Der Senat hat jetzt eine neue Übersicht über die Aktivitäten der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veröffent-licht. Die landeseigenen Wohnungs-baugesellschaften haben zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 30. Juni 2020 insgesamt 12.474 Wohnungen fertiggestellt, davon aber keine einzige in Charlottenburg-Wilmersdorf. Nach An-gaben des Senats betreffen von den 120 in diesem Zeitraum gestellten Bauanträgen (also die Projekte der nächsten Jahre) nur fünf Anträge den Bezirk und von den 104 Förderanträgen für neue Sozialwohnungen nur ein einziger unseren Bezirk. Hier die Pressemitteilung des Bezirksamtes.


Wie viele Kleingärten müssen der Rudolf-Wissell-Brücke weichen?

Rund 190 Kleingärten sollen dem Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke weichen, wenn die Charlottenburger Abschnitte der Stadtautobahn A 100 voraussichtlich ab 2023 modernisiert werden. Können die betroffenen Pächter oder Politiker noch etwas tun, um wenigstens einen Teil der Gärten zu retten? Unklar auch, was lang-fristig aus vielen der Parzellen wird, die nur vorübergehend für die Baustellen-logistik benötigt werden. Hier ein Bericht von „Tagesspiegel Leute“ über eine Gesprächsrunde des CDU-Abgeordneten Andreas Statzkowski. Und ein Beitrag aus der Berliner Woche.


Kleingärtner von "Am Stadtpark I" feiern Rettung ihrer Parzellen.

Am Erntedanktag lädt die Wilmers-dorfer Kleingartenkolonie „Am Stadtpark I“ zu einer „Dankeschön-kundgebung“ am Sonntag, 4. Oktober, ab 12 Uhr an die Babelsberger Straße 21 ein, wo der Eingang des „Blocks 1“ liegt. Alle Interessierten sind willkommen. Hier geht´s zum Bericht aus „Tages-spiegel Leute“.


Hilf mit, das Naturparadies am Flughafen Tegel zu schützen!

Wenige Gebiete in Berlin sind so arten-reich wie die „Tegeler Stadtheide“ mit dem angrenzenden Flughafensee. Noch leben hier viele bedrohte Tiere wie Eis-vogel, Zwergdommel und Feldlerche. Doch die geplante Schließung des Flugha-fens Tegel bedroht das Naturparadies. Dies muss der Senat verhindern – durch die sofortige Ausweisung eines Naturschutzgebietes. Der verbleibende Lebensraum von noch 493 Pflanzen-, 209 Schmetterlings-, 125 Bienen- und 44 Libellenarten droht zu einer ökologisch verarmten Grünanlage degradiert zu werden. Bitte unterschreib jetzt für ein Naturschutzgebiet! Hier die Infos.


Superfrösche in Berlin

Berlins Grasfrösche sind in den letzten über 100 Jahren immer gesünder und größer geworden, zeigt eine Studie des Naturkundemuseums. Verantwortlich für das gute Abschneiden der Berliner Gras-frösche in jüngerer Zeit sind die inner-städtischen Grünflächen, wie Parkan-lagen, Friedhöfe und Kleingärten. Je höher der Anteil an Grünflächen, desto größer waren die Frösche und desto niedriger waren die Werte der fluktuierenden Asymmetrie und der schweren Stickstoff-Isotope. Gebiete mit intensiver Landwirtschaft bieten hingegen nur Lebensräume mit geringerer Qualität. Hier geht´s zur Studie.


Treffen der BI "Schmargendorf braucht Oeynhausen"

Verregneter Samstagnachmittag? Dann auf zu einem Treffen der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen"!

Aber nicht nur die Kleingartenkolonie Oeynhausen steht im Fokus sondern die gesamte Gartenanlage Schmargendorf mit ihren insgesamt sechs Kolonien, denn nur gemeinsam kann man stark sein.

Öffnung für die Öffentlichkeit, Darstellung des Wegesystems, Joggingpfade, Ost-West-Durchquerung ohne Sackgasse… Aber was wäre ein isolierter Blick nur auf unsere Kleingartenanlagen? Das gesamte Klimasystem in Schmargendorf muss im Blickfeld liegen und so waren auch unsere Kaltluftschneisen, wie die Cornelsenwiese, Thema. Denn der nächste (Rekord-)Sommer kommt bestimmt, auch wenn die Natur heute endlich ihre wohlverdiente Erfrischung bekam. So fasst Klaus seine Eindrücke vom gestrigen Treffen zusammen.

 

 


Was macht die Eidechse im Weihnachtsbaum?

Wie treibt man einen umtriebigen Waschbären aus dem Schuppen? Was macht eine Eidechse im Weihnachts-baum? Und kam einem der Fuchs bei der überraschenden Begegnung mitten in der Stadt nicht verdächtig zutraulich vor? Diese und andere Fragen zu Wildtieren in Berlin kann Katrin Koch beantworten. Sie ist Naturschutzreferentin und Ansprechpartnerin am NABU-Wild-tiertelefon, das auch per E-Mail erreichbar ist. Dort meldeten sich Im vergangenen Jahr 3874 Berliner, die Fragen zu Wildtieren hatten. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Die Apotheke der Wildtiere

Herbst, die Jahreszeit der Erkältung beginnt. Da holen wir uns vielleicht Hustensaft oder Nasenspray. Wildtiere müssen sich bei Erkrankungen und zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte anders behelfen – sie nutzen die Natur als Apotheke. Um Parasiten zu vergrämen, Krankheiten vorzubeugen und die Verdauung zu regulieren, nutzen Reh, Biber, Fuchs oder Eichelhäher Pflanzen als Arzneimittel - wie Beifuß, Rainfarn (Foto) oder Gras. Hier sind vier Beispiele aus der Apotheke der Wildtiere, ein Beitrag der Deutschen Wildtierstiftung.


Was für ein schönes Video über unsere Kleingärten Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Charlottenburg-Wilmersdorf drehen ließen

Wolltest Du schon immer mehr über die Kleingärten in Charlottenburg-Wilmers-dorf erfahren? Und hören, wie wichtig selbst Stadtrat Schruoffeneger die Exis-tenz von City-Kleingärten einstuft? Sie seien wichtige Kaltluftschneisen und Erholungsorte, sagt er. Es sei wichtig, dass Kleingärten fußläufig oder per Rad schnell erreichbar seien: „Wir sollten alle Flächen sichern!“ Hört sich echt gut an! Natürlich kommen auch Kleingärtner zu Wort und der Präsident unseres Landes-verbandes, Michael Matthei. Hier geht´s zum Video.


Berlin ist jetzt offiziell "Kommune für biologische Vielfalt". Faktisch auch?

Seit gestern ist Berlin offiziell eine „Kommune für biologische Vielfalt“. Der Beitritt zu diesem Städtenetzwerk sei Ausdruck des großen Enga-gements für die Stadtnatur und zugleich Ver-pflichtung, sich auch künftig für mehr Biodi-versität und Artenreichtum einzusetzen. Berlins Parks, Wälder, Kleingärten und Schutzgebiete seien nicht nur wichtige Aufenthalts- und Erholungsräume für die Berlinerinnen und Berliner, sondern kostbare Kleinode der Artenvielfalt. „Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Tier sichern und Berlin als eine grüne und lebenswerte Metropole erhalten“, so Staatssekretär Stefan Tidow. Hoffentlich nicht nur Worte! Hier die Pressemitteilung.


Wohnungsputz für Meise und Gartenrotschwanz

Im September hat auch der letzte Vogel-nachwuchs die Nistkästen verlassen. Nun gilt es, alte Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken zu entfernen, damit die Vogelbrut im kommenden Jahr nicht übermäßig befallen wird. Der Zeitpunkt ist günstig, weil die Kästen jetzt noch weitgehend frei von Nachmietern sind: Sobald der Herbst kommt, richten sich nämlich viele Kleintiere, darunter nützliche und bedrohte Arten, für das Winterhalbjahr in Vogelnistkästen ein. Hier zum Bericht des NABU. 


Die "unschriftliche" Einwohnerfrage-Antwort - eine endlose Geschichte?

Die Weigerung des Bezirksamts, Bürgern im Rahmen der „Einwohnerfragestunde“ auch schrift-lich zu antworten, führte erneut zu Streit. Joachim Neu, der die Bürgerinitiative Stuttgarter Platz und ein Bündnis mit weiteren Initiativen vertritt, ärgerte sich darüber, dass man nun „alles mitschreiben“ müsse. Außerdem würden Fragesteller benach-teiligt, die nicht an BVV-Sitzungen teilnehmen können. Kurios wirkte, dass erstmals sogar ein BVV-Mitglied die Form einer Einwohnerfrage wählte. Hier dazu der ganze Bericht aus „Tagesspiegel Leute“.


Radwege gegen den Rest der Welt!

 

Die "Nur-Fahrrad-und-sonst-nichts-Wollenden" bleiben sich treu: Sie werden auch weiter Bäume und Parkfläche zugunsten von Radwegen opfern - was kümmern sie Fußgänger oder Natur..! Der NABU Berlin protestiert jetzt dagegen, dass die Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klimaschutz erwägt, Radschnellwege mitten durch Berliner Parkanlagen zu führen – auf Kosten von Natur und Erholungsnutzung - und sie dann zu Verkehrswegen umzuwidmen. Hier zur Mitteilung des NABU. Und zu einem Beitrag der BZ.


Verfassungsrechtliche Fragen um das geplante Kleingartengesetz

Per Gesetz wollen einzelne Politiker von SPD und Linken die Berliner Kleingärten schützen. Bei Wohnungsneubau sollen sogar noch neue Parzellen entstehen. Doch im Senat blickt man eher kopf-schüttelnd auf den Gesetzentwurf. Fachliche Stellungnahmen aus Senats-kanzlei, Finanzverwaltung und Umwelt-verwaltung zerpflücken den Gesetz-entwurf akribisch. In der Senatsumwelt-verwaltung sieht man "erhebliche verfassungsrechtliche Fragen" und "zahlreiche innere Ungereimtheiten sowie Widersprüche zum Bundesrecht". Hier zum Beitrag von rbb 24.


Gibt es das "perfekte Beet"? Und wie plant man es?

 

Langsam geht die Gartensaison zu Ende. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um neue Stauden zu setzen. Denn jetzt im Herbst ist der Boden noch warm, es ist etwas feuchter, neue Gewächse können sich gut etablieren. Aber welche Pflanzen und wie viele sollen es denn sein? Die Berliner Gartenbloggerin Xenia Rabe-Lehmann, Kleingärtnerin in der Kolonie „Oeynhausen“, verrät uns ihren Plan für das perfekte Beet – angepasst an die immer trockner werdenden Sommer. Hier der Beitrag von rbb zipp.


Was die rbb-Abendshow von Berlins Kleingärten hält

 

 

Es gab einige Lacher im Publikum. Aber war das wirklich lustig? Hier könnt Ihr Euch ansehen, was in der letzten rbb-Abendshow über uns be-richtet wurde. Und was Berlins Kleingärtner mit "Drogenhändlern am Kotti" und "Rechts-radikalen in Hellersdorf" gemeinsam haben sollen… Hier geht´s zum Beitrag.


Wiesbadener Straße: Hoher Klotz statt Kleingarten-Grün

Die Casada GmbH  - „Wir denken ganzheitlich!“ - entwickelt in Schmargendorf das Grundstück Wiesbadener Straße 56, auf dem bis vor fast drei Jahren Parzellen der Kleingartenkolonie „Wiesbaden“ grünten. So wird´s angekündigt:

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Einwohner fragen, Bezirksamt antwortet nicht

Auf schriftlich vom Bürger einzureichende Fragen gibt das Bezirksamt nur mündlich Antwort, zu deren Entgegennahme der Bürger im Saal zu erscheinen hat. Be-dauerlicherweise hat sich die BVV-Vor-steherin (SPD) in der BVV-Sitzung vom 27. August nicht daran erinnert, dass sie als „erste Bürgerin des Bezirks” die Inter-essen der Bürger zu vertreten hat – und dass sie außerdem durch Art. 20 III Grundgesetz an Recht und Gesetz gebunden ist, also die geltende Geschäftsordnung mit schriftlichen Antworten. Hier ein Beitrag der Berliner Woche.


Freie Universität sucht Imker

Um die anzeigenpflichtige Tierseuche Amerikanische Faulbrut (AFB) in Berlin rechtzeitig zu erkennen und ihr vorbeu-gen zu können, sucht die Freie Univer-sität Berlin Imkerinnen und Imker, die Futterkranzproben bereitstellen. Ebenso sind Bienenhalter gesucht, welche die Proben nach voriger Schulung entneh-men. Das AFB-Monitoring soll jährlich stattfinden. Gesucht werde deshalb Imker, die an einer Futterkranzbeprobung ihrer Völker teilnehmen wollen. Bedingung ist, dass die Bienen in Berlin an bestimmten Standorten stehen. Hier dazu der Bericht aus dem Bienen-Journal.


Was in Berlin beispielsweise alles entsiegelt werden könnte

Berlin zählt noch vor Hamburg und Bremen zu den Top 10 der am stärksten versiegelten Kom-munen Deutschlands. Zwischen 2011 und 2016 verschwanden in Berlin durchschnittlich 5.000 m² Boden pro Tag (!) unter Asphalt und Beton. Ob-wohl sich der Senat zum Ziel gesetzt hat, bis 2030 nur noch genauso viel zu versiegeln, was er an anderer Stelle entsiegelt wird, geht der Wohn-, Gewerbe- und Infrastrukturausbau ungebremst weiter. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de


Sonnenblumen-Ernte in Schmargendorf


Was weißt Du noch nicht über Wespen?

 

 

 

Gibt´s dieses Jahr eigentlich mehr Wespen? Warum sind sie überhaupt nützlich? Wie verhalte ich mich in der Wespenzeit? Wie viele ver-schiedene gibt es überhaupt? Eine NABU-Expertin erklärt uns die gelb-schwarzen Insekten. Hier geht es zum Beitrag.


Berliner Laubenpieper gehen auf die Barrikaden

Die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat den Kleingartenentwick-lungsplan 2030 (KEP) zum Beschluss im Abgeordnetenhaus vorgelegt. Was die grün geführte Verwaltung unter Senatorin Regine Günther als Erfolg betrachtet, deuten Kleingartenverbände und Opposition eher als Stillstand. Einige Bezirksverbände haben einen Forde-rungskatalog zum Nachbessern auf-gestellt. Hier zum Beitrag der Berliner Zeitung. 


Bürgernähe wird in Charlottenburg-Wilmersdorf kleiner geschrieben

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, in Charlottenburg-Wilmersdorf wird Bürgerbeteiligung groß geschrieben“ – das vermeldet immer noch Bürgermeister Naumann auf der Bezirksseite. Das gilt bestimmt aber nicht mehr für Einwohnerfragen in der BVV. Die werden nur noch mündlich beantwortet – wie unverständlich, lieblos und schnell sie vom jeweiligen Stadtrat auch beantwortet werden. Bloß nicht nachlesen können, was einem da vom Pult herunter verklickert wurde. Hier ein Bericht der Berliner Woche. 


Wo gerade Otto Walkes und Tom Jones blühen

"Spätzünder mit Leuchtkraft" nennt der Britzer Garten die bunte Pracht, die dort jetzt zu bewundern ist: Wir haben nicht nachgezählt, es sollen aber 7500 Dahlien sein. Darunter auch einige mit berühmten Paten - zum Beispiel die Kaktusdahlie "Otto Waalkes" (links) oder die Dekorative Dahlie "Tom Jones".


Total begehrtes Grün: In Charlottenburg müssen Garten-Fans jetzt schon über zehn Jahre auf eine eigene Parzelle warten

Wer in Berlin einen Kleingarten pachten möchte, braucht Geduld. Im Kleingarten-Bezirksverband Wedding beispielsweise kann es heute schon bis zu zwölf Jahre dauern, bis man eine Parzelle angeboten bekommt: Hier bewerben sich derzeit 5.000 Menschen für einen der 1.954 Kleingärten, die aber alle verpachtet sind. In Charlottenburg dauert es mindestens zehn Jahre. Laut einer Umfrage unter den Bezirksverbänden der Kleingärtner gibt es im Moment mehr als 30.000 schriftlich vorliegende Interessensbekundungen für eine der etwa 70.000 Parzellen in Berlin. Hier ein Bericht von rbb 24. 


Der letzte Sommer auf der eigenen Parzelle

Noch sind es 877 Kleingartenanlagen in Berlin. Aber die Kleingärtner der Kolonie "Morgengrauen" in Tempelhof müssen bis Ende November ihre Gärten räumen. Sie machen jetzt alles zum letzten Mal. Dann soll dort eine Schule gebaut werden. Und auch die Pächter der Kolonie Fröhliche Eintracht müssen fürchten, dass sie mit ihrem Grün für Gewerbe weichen sollen. Hier ein Beitrag der Abendschau.


Taschenspielertrick: Parzellenfläche auf 250 m² zu verkleinern

Die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat den Kleingartenentwicklungs-plan 2030 (KEP) zum Beschluss im Abge-ordnetenhaus vorgelegt. Was die Grün geführte Verwaltung unter Senatorin Regine Günther als Erfolg betrachtet, deuten Kleingartenverbände und Oppo-sition aber eher als Stillstand. Gerade mal 15 Prozent der vorhandenen Kleingarten-anlagen sind in Bebauungsplänen zur dauerhaften Sicherung festgeschrieben. Der KEP 2030 enthalte weder konkrete Sicherungsziele, noch Leitlinien und auch keine verbindliche Berliner Ersatzflächenkonzeption. Das Ziel, welches im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, nämlich alle Kleingärten dauerhaft zu sichern, werde verfehlt. Hier ein Beitrag aus dem Berliner Kurier.


Warum sollen Einwohnerfragen nicht mehr schriftlich beantwortet werden?

Nur noch Bürger, die an Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) teilnehmen, erhalten Antworten auf ihre vorab schriftlich eingereichten Fragen. Darauf verständigte sich der Geschäftsordnungsausschuss der BVV mehrheitlich. Bis dahin war es üblich, dass Bürgermeister und Stadträte schriftliche Antworten nachreichen, wenn ein Fragesteller nicht anwesend ist. Ist diese Entscheidung rechtens? Darüber wird jetzt viel diskutiert. Hier ein Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


Können Zucchini die soziale Stadt retten?

Warum hat Berlins Politik nicht schon früher Wohnraum geschaffen? Damals, als der Senat den Bau-Heuschrecken Bauland für einen symbolischen Heiermann hinter-her geschmissen hat, um mit den Einnah-men kratergroße Haushaltslöcher zu stopfen, die bis heute nicht mal an-      nähernd getilgt sind? Und wie gut könnte man jetzt die Hundertausenden städtischen Wohnungen gebrauchen, die seit der Wende an Niedrigbietende ver-scherbelt wurden. Nun also sollen die Kleingärtner für die miserable Wohnpolitik geopfert werden. All jene, die sich ein Stück Lebensqualität erhalten konnten, sollen diesmal die Zeche bezahlen. Hier zur Kolumne aus dem Tagesspiegel.


Wo das Regenwasser bleibt - wenn´s denn mal regnet

Inzwischen scheinen sich Trocken-perioden zu häufen – ein Trend, den Fachleute mit Sorge beobachten. Denn sie befürchten, dass die Wasserkreisläufe in Zukunft nicht mehr so funktionieren werden wie bisher. Forscher verfolgen gerade mit modernsten wissenschaft-lichen Methoden die Reise des Regen-wassers: Der geringste Teil des Nieder-schlags landet direkt in Bächen, Flüssen und Seen. Deutlich mehr verdunstet von allen möglichen Oberflächen wie Blättern und erreicht so schon kurz nach dem Schauer wieder die Atmosphäre. Zwar drang das Wasser in den Boden ein, hatte aber während der Wachstumsperiode von Frühling bis Herbst kaum eine Chance, das Grundwasser zu erreichen. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Berlins Sommer 2020: am heißesten und trockensten

Beim Sommerwetter hat die Region Berlin-Brandenburg in diesem Jahr im bundesweiten Vergleich Spitzenwerte erreicht: Am wärmsten war es nach der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wet-terdienstes (DWD) für die Monate Juni bis August in Berlin mit einer Durch-schnittstemperatur von 20,0 Grad. Bran-denburg nimmt danach Platz 2 mit 19,3 Grad ein. Auch bei der Zahl der Sonnen-scheinstunden liegt Brandenburg mit 695 Stunden hinter Berlin mit 710 Stunden. Mit 135 Liter Regen pro Quadratmeter wurde in Berlin bundesweit der geringste Niederschlag gemessen. Hier zum Bericht der MoPo.


Schottergärten sind in Berlin und Brandenburg verboten

Jetzt hat auch die Landesregierung in Brandenburg klargestellt: Laut Bauord-nung sind Schottergärten unzulässig. Lediglich einzelne Bebauungspläne könnten Ausnahmen ermöglichen. Aber wer kontrolliert das? Georg Kössler, klimapolitscher Sprecher der Berliner Grünen, sagt: Auch in Berlin verbiete die Bauordnung Steingärten. Er fordert: „Wir brauchen aber eine bessere Ausstattung der Bezirksämter.“ Bei Neubauanträgen müsse ein Bauherr nicht nachweisen, wie der Freiraum gestaltet ist. „Das rutscht bei den Ämtern oft durch“, sagt Kössler. „Wahrscheinlich brauchen wir mal einen Stadtrat, der das für sich als Thema erkennt.“ Hier der Bericht der taz.


BVV: Keine schriftlichen Antworten mehr auf Einwohnerfragen?

Eine Mehrheit der BVV-Fraktionen sowie Vertreter des Bezirksamtes sprachen sich auf der Sitzung des Geschäftsordnungs-ausschusses am 14. August 2020 dage-gen aus, Einwohnerfragen auch in Zukunft schriftlich zu beantworten. Ausschließlich anwesenden Fragestellern werde Auskunft gegeben. Die Regelung soll vorläufig bis Dezember 2020 gelten. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Forderungen unseres Landesverbandes zum KEP

Der Senat beschließt den vorgelegten Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) ohne die Empfehlungen des Rates der Bürger-meister und die Forderungen von rund 70.000 Kleingärtnerfamilien zu berücksichtigen. Damit sind wir nicht einverstanden, so der Vorstand des Landesverbandes der Gartenfreunde. Die zuständige Senatsverwaltung und auch der Senat, haben den Forderungskatalog des Landesverbandes Berlin nicht in den Entwurf eingearbeitet, respektive als Anhang fürs Berliner Parlament beigefügt. Hier zum Text des Landesverbandes. Und hier ein Bericht aus dem ND.


Der Senat beschloss soeben den Kleingartenentwicklungsplan

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, den Kleingartenentwicklungsplan 2030 (KEP) beschlossen und zur Beschluss-fassung an das Abgeordnetenhaus weiter geleitet. Der Rat der Bürgermeister hatte dem KEP-Entwurf nur unter der Maßgabe zugestimmt, dass er noch einmal grundlegend überarbeitet werde. Jenseits kleinerer Ände-rungen nimmt der Senat eine grundlegende Überarbeitung allerdings nicht in seinen Be-schluss auf, da die geplante Schutzverlän-gerung um zehn Jahre für 9,6 Prozent der Gesamtfläche (rund 280 ha) ansonsten nicht rechtzeitig wirksam würde – denn der bisher gewährte Schutz vor einer möglichen Inanspruchnahme durch den Wohnungsbau läuft Ende des Jahres 2020 aus. Hier zur Pressemitteilung. Hier eine Stellungnahme vom VDGN. Und Beträge aus Tagesspiegel und BZ.


Was das Bezirksamt an der Wiesbadener Straße beschlossen hat

„Bebauungsplan im Bezirksamt beschlossen: Zwischen Sodener Straße, Wiesbadener Straße, Dillenberger Straße und Franz-Cornelsen-Weg ist nach derzeitigem Planungsziel die Schaffung von 100 Wohneinheiten – davon mehr als 30 Prozent geförderte Wohnungen – vorgesehen. Die Grünflächen sollen qualifiziert werden. Auch die geplanten Tiefgaragen werden oberirdisch begrünt.“ 


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Pollen-Party und intelligente Riesen-Hummeln

Wenn jetzt viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, ist der Hibiskus eine gern besuchte Futterpflanze für Insekten wie Hummeln. Sie wälzen sich regelrecht in den Blüten, um Pollen und Nektar zu sammeln. Hast Du auch die Ameise in einem Foto entdeckt? Das Leben in urbanen Gebieten wie Berlin bringt übrigens größere und intelligentere Insekten hervor als das auf dem Land – so jedenfalls eine Studie der Universität Halle-Wittenberg. Hier der Bericht von Zeit-online.


Fast 3 Jahre nach der "Wiesbaden"-Räumung begannen die Bauarbeiten

Im Oktober 2017 mussten Kleingärtner ihre Parzellen in einem Teil der Kolonie Wiesbaden räumen, im Januar 2018 wurden die Lauben abgerissen. Jetzt (!) erst wurde mit Erdarbeiten begonnen. Die Pächter wurden also wieder einmal viel zu früh vertrieben! Wenn hier dann die neuen Wohnungsblöcke stehen werden, bleibt nur zu hoffen, dass die Damen und Herren in BVV und Bezirksamt endlich mehrheitlich begreifen, wie wichtig die Cornelsenwiese direkt nebenan gerade für diesen Teil Schmargendorfs ist, dass sie nicht auch noch bebaut werden darf!


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Wie helfe ich einer verirrten jungen Fledermaus wieder nach draußen?

Anfang August werden junge Fleder-mäuse flügge und suchen nach Zwischenquartieren auf dem Weg ins Winterquartier. Fledermäuse bewohnen im Sommer oft enge Ritzen oder Nischen unter Hausdächern oder an Gebäuden. Die Jungtiere sind noch unerfahren im Auskundschaften optimaler Quartiere, daher kommt es dazu, dass ein gekipptes Fenster und eine Gardinenfalte nach einem geeigneten Wohnquartier aus-sehen. In Berlin verirrt sich besonders die Zwergfledermaus in Wohnhäuser oder Lauben. Hier gibt der NABU Berlin Tipps, was man tun kann, um den verirrten Tieren den Weg nach draußen zu erleichtern. Hier der Bericht. 


Bauboom versus Berliner Kleingärten

Nach dem aktuellen Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans des Senats könnten künftig mindestens 473 Par-zellen in der Stadt verschwinden. Die Kleingärten geraten ins Visier von öffent-lichen und privaten Bauherren. "Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind im Innenstadtbereich rund die Hälfte der Kleingärten geopfert worden", sagt Michael Matthei, Präsident des Landes-verbandes der Gartenfreunde. Ein schmerzhafter Verlust. Für ihn sind die Kleingärten vor allem ökologisch und sozial wichtig: „Biodiversitätserhalt, Artenerhalt aber auch als Kaltluftentstehungsorte. Ebenso die soziale Verantwortung: Es gibt neben den Sportverbänden keinen anderen Ort, wo sich so viele Menschen unterschiedlichster Couleur, unterschiedlichster sozialer Herkunft, unterschiedlichster Bildungszuschnitte zusammenfinden.“ Hier der Bericht von Deutschlandfunk Kultur.


Gefährliche Giftpflanzen in unseren Gärten

Auch bei uns gibt es einige Pflanzen, die ein hohes Gefahrenpotenzial bergen. Sie sind oft sehr attraktiv, werden gerne als Zierpflanzen im Garten eingesetzt oder fallen Spaziergängern durch ihre Schön-heit auf. Andere sind besonders gefähr-lich, weil sie Speisepflanzen zum Ver-wechseln ähnlich sehen oder Früchte bilden, die für Kinder sehr verlockend aussehen. Darunter sind Riesen-Bärenklau (Foto), Goldregen, Tollkirsche oder Rizinus… Hier der Bericht aus „mein schöner Garten“.


Schon 63 Prozent der Deutschen ärgern sich deutlich darüber, dass mit unserer Natur zu sorglos umgegangen wird!

Alle zwei Jahre zeigt die Naturbewusstseinsstudie, wie wichtig Natur und biologische Vielfalt in den Augen der Bürgerinnen und Bürger sind. Die Studie wird vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz herausgegeben. Die aktuelle Studie belegt, dass die Natur für die Bevölkerung, Generationen übergreifend, ein hohes schützens-wertes Gut darstellt. Nicht nur der Ausbau von Schutzgebieten wird von den befragten Menschen befürwortet. Ebenso wird der Schutz der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen von der Mehrheit als wichtige Aufgabe herausgestellt. Hier zum Bericht.


Glückwunsch! Block 1 der Kolonie Am Stadtpark I darf doch überleben!

Die Zukunft der 19 Parzellen der Wilmersdorfer Kolonie "Am Stadtpark I" ist vorerst gesichert. Bildungsstaats-sekretärin Beate Stoffers erklärte am Freitag, dass für die Erweiterung der internationalen Wangari-Maathai-Schule nach einer alternativen Lösung gesucht werde: „Kleingärten sind wichtige Erholungsorte für jede Stadt – dies gilt umso mehr für wachsende Städte wie Berlin, in denen sich Bevölkerungs- und Schülerzahlen stetig weiterentwickeln.“ Hoffentlich bleibt´s bei der Ent-scheidung! Hier die Pressemitteilung des Bezirksamtes, eine Meldung aus "Tagesspiegel Leute", ein Bericht der Berliner Morgenpost und vom Abendblatt.

 


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Monte Forcke und der Honig von nebenan

Ein riesiger Sandberg türmt sich auf dem früheren Reemstma-Gelände, der allmählich schon begrünt. Auch Sonnenblumen blühen dort schon. Aktuell wird auf dem ehemaligen Fabrikgelände noch immer der Baugrund freigemacht, wie gemeldet wird. Ein Großteil der ausgedienten Produktionshallen wurde bereits bis auf das Skelett aus Stahl und Beton rückgebaut. Fleißig sind auch die Hobby-Imker der "Wohnkompanie": Sie schlüpften in ihre Schutzanzüge und ernteten im Bienenpark des künftigen GoWest-Gewerbeareals in Berlin-Schmargendorf 170 kg feinsten Wohnkompanie-Honig in Bio-Qualität. Das ist allein die erste Ausbeute im dritten Bienenjahr. Hier der Bericht der „Wohnkompanie“.


Charlottenburg-Wilmersdorf bekommt einen neuen Bezirksbürgermeister

Reinhard Naumann hört auf. Er verspricht, bei der nächsten Wahl im kommenden Jahr nicht mehr für die BVV zu kandidieren. Er will sich stattdessen um ein Mandat für das Abgeordnetenhaus bemühen. Naumann (Foto) war bald 20 Jahre im Bezirksamt tätig. „Gerne würde ich meine kommunalpolitische Erfahrung künftig in die Landespolitik einbringen und die Abgeordneten-hausfraktion verstärken“, wird er zitiert. Als mögliche Nachfolgerin als Bürgermeister-Kandi-datin hat die SPD dem Vernehmen nach Jugend-stadträtin Heike Schmitt-Schmelz vorgesehen. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost. Und hier ein Text aus Tagesspiegel Leute.


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Von wegen "öde" Grünstreifen...

Erstaunlich, was auf Berliner Mittelstreifen alles so wächst und sich wohlfühlt. Forscher doku-mentierten dort in den letzten drei Jahren eine enorme Vielfalt: 216 Arten von Sechsbeinern. Einige davon stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Allein 50 verschiedene Wildbienenarten wurden beobachtet. Der bislang spektakulärste Fund ist eine Heu-schreckensandwespe, die in Deutschland nur sehr selten zu finden und seit den 50er-Jahren hier sogar als verschollen galt. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Wie bringen wir unsere Gärten durch diese heißen Tage?

Was sollten wir jetzt unternehmen, damit möglichst wenig bei dieser Hitze im Garten verdorrt? „Schattieren!“, ist der Tipp unserer Gartenfreundin Xenia: Schirme aufstellen, helle Tücher oder Vliese aufhängen! Beete mulchen, den Rasen wachsen lassen! Und natürlich möglichst früh und spät reichlich gießen! Hier geht´s zu Xenias Text. Und wenn der Rasen trotzdem so richtig verbrannt ist? Dafür gibt´s hier Tipps aus „Mein schöner Garten“.


Sollen jetzt alle Kleingärten zwangsverkleinert werden?

Der Kleingartenentwicklungsplan-Entwurf empfiehlt, Parzellen in Berlin zu verkleinern. Und in der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie Hohenzollerndamm werden frei werdende Gärten schon von Landesverband und Bezirksverband (Foto) zum Verkleinern vermessen. Ist Teilen wirklich der richtige Weg? Ist das überhaupt machbar, rechtlich zulässig? Dazu in der Abendschau ein Gespräch zwischen Silke Gebel (Grüne) und Stefan Evers (CDU). Hier der Beitrag.


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Wie viel Wasser brauchen jetzt Wildtiere bei dieser Hitze?

Berlin kocht! Die Hitzewelle rollt! Und wenn der Mensch schwitzt, muss er viel trinken; es heißt, zwei Liter am Tag seien bei Temperaturen über 30 Grad die Mindestration, um den Wasserhaushalt des Körpers wieder aufzufüllen. Aber wie sieht das bei Wildtieren aus? Wie kühlen sich Wildschwein, Feldhase, Rothirsch, Igel oder Reh runter? Hier zum Text der Deutschen Wildtier Stiftung, die uns Trinker im Tierreich vorstellt.


Welche Zukunft haben Berlins Kleingärten?

Obwohl der Kleingartenentwicklungsplan über 95 Prozent der Anlagen der höchsten und hohen Schutzwürdigkeitsklasse zuordnet, etwa weil sie wichtiger Teil von Kaltluftleitbahnen sind, sich in dichten Siedlungsräumen mit ungünstiger thermischer Situation befinden oder eine große Artenvielfalt aufweisen, sind nur 82 Prozent als gesichert festgeschrieben. 9,2 Prozent könnten ab 2030 überbaut werden. Dabei haben Kleingärtner durchaus gewichtige Argumente für den Erhalt der Gartengrundstücke auf ihrer Seite. Hier der Bericht aus dem MieterMagazin.


Was kann ich in meinem Garten für Bienen tun?

„Richtige“ Bienenweide besteht aus Pflan-zen, die hier heimisch sind und keine anderen Pflanzenarten verdrängen. Wir brauchen Vielfalt, denn viele Wildbienen sind auf ganz spezielle Pflanzen ange-wiesen. Leider gilt es mittlerweile für viele Firmen als chic, wenn sie immer wieder Tütchen mit Samenkörnern verteilen, die angeblich Bienen zu gute kommen. Doch solche Werbegeschenke, sind oft voll von Samen invasiver Arten – klar, denn sie müssen günstig sein – und bringen den meisten Bienen kaum langfristig Nahrung. Und: Rund 75 Prozent der Wildbienen nisten im Boden, gerne im Sand. Brachliegende Flächen und solche, die nicht ständig beackert werden, sind also wichtiger als Holzklötze mit Löchern. Hier zum Text des „Bienen Journals“. 


Mauersegler starten nach Afrika - Weibchen und Männchen getrennt

Noch können wir die letzten „Sriieh Sriieh“-Rufe der Mauersegler genießen, der Großteil dieser Tiere hat Berlin bereits verlassen, Ende dieser Woche sind vermutlich fast alle dieser Vögel verschwunden. Zuerst fliegen die Einjährigen vom letzten Jahr los, dann die Unverpaarten und die flügge gewordenen Jungtiere. Kurz danach folgen die männlichen und dann die weiblichen Brutvögel. Übrigens: Nur an den Nistplätzen verbringen die Vögel längere Zeit auf festem Untergrund. Auf dem Weg von und nach Afrika und in den Überwinterungsgebieten halten sich die Segler fast ausschließlich in der Luft. Hier der Bericht der Berliner Woche. Auf Wiedersehen im nächsten Mai!


"Oeynhausen" tut noch zu wenig für Schmetterlinge und Wildbienen!

6.250 Quadratmeter, 12 Kilogramm Saat-gut und 59 teilnehmende Kolonien lautet der aktuelle Stand des Saatgut-Projektes der Stiftung Naturschutz Berlin, das seit Winter in Kooperation mit dem Landes-verband der Gartenfreunde durchgeführt wird. Es gibt aber noch viel zu verbessern: Schön grün sind beispielsweise die jun-gen Rasenflächen des 2019 eröffneten Gemeinschaftshauses in der Kolonie Oeynhausen - nur für Bienen und Schmetterlinge haben sie bislang kaum etwas zu bieten. Wie die meisten neu angelegten Rasen bestehen sie aus nur wenigen Gräser-arten, die für Insekten nahezu nutzlos sind. Hier der Bericht des Landesverbandes.


Neuer Song "Mein Garten ist mein Paradies!"

Kinderliederkünstler Reinhard Horn komponierte für die Initiative „Deutsch-land summt!” den Song „Mein Garten ist mein Paradies!”. Es ist bereits das zweite Lied, das sich in Sachen Bienen- und Naturschutz an ein eher junges Publikum wendet und von Horn pro-duziert wurde. Als Kulisse für Drehar-beiten zum Musikclip diente der Garten eines NABU-Kreisvorsitzenden. Hier zum Beitrag aus dem Westfalen-Blatt und zur Seite www.deutschland-summt.de