Welche Zukunft haben Berlins Kleingärten?

Obwohl der Kleingartenentwicklungsplan über 95 Prozent der Anlagen der höchsten und hohen Schutzwürdigkeitsklasse zuordnet, etwa weil sie wichtiger Teil von Kaltluftleitbahnen sind, sich in dichten Siedlungsräumen mit ungünstiger thermischer Situation befinden oder eine große Artenvielfalt aufweisen, sind nur 82 Prozent als gesichert festgeschrieben. 9,2 Prozent könnten ab 2030 überbaut werden. Dabei haben Kleingärtner durchaus gewichtige Argumente für den Erhalt der Gartengrundstücke auf ihrer Seite. Hier der Bericht aus dem MieterMagazin.


Was kann ich in meinem Garten für Bienen tun?

„Richtige“ Bienenweide besteht aus Pflan-zen, die hier heimisch sind und keine anderen Pflanzenarten verdrängen. Wir brauchen Vielfalt, denn viele Wildbienen sind auf ganz spezielle Pflanzen ange-wiesen. Leider gilt es mittlerweile für viele Firmen als chic, wenn sie immer wieder Tütchen mit Samenkörnern verteilen, die angeblich Bienen zu gute kommen. Doch solche Werbegeschenke, sind oft voll von Samen invasiver Arten – klar, denn sie müssen günstig sein – und bringen den meisten Bienen kaum langfristig Nahrung. Und: Rund 75 Prozent der Wildbienen nisten im Boden, gerne im Sand. Brachliegende Flächen und solche, die nicht ständig beackert werden, sind also wichtiger als Holzklötze mit Löchern. Hier zum Text des „Bienen Journals“. 


Mauersegler starten nach Afrika - Weibchen und Männchen getrennt

Noch können wir die letzten „Sriieh Sriieh“-Rufe der Mauersegler genießen, der Großteil dieser Tiere hat Berlin bereits verlassen, Ende dieser Woche sind vermutlich fast alle dieser Vögel verschwunden. Zuerst fliegen die Einjährigen vom letzten Jahr los, dann die Unverpaarten und die flügge gewordenen Jungtiere. Kurz danach folgen die männlichen und dann die weiblichen Brutvögel. Übrigens: Nur an den Nistplätzen verbringen die Vögel längere Zeit auf festem Untergrund. Auf dem Weg von und nach Afrika und in den Überwinterungsgebieten halten sich die Segler fast ausschließlich in der Luft. Hier der Bericht der Berliner Woche. Auf Wiedersehen im nächsten Mai!


"Oeynhausen" tut noch zu wenig für Schmetterlinge und Wildbienen!

6.250 Quadratmeter, 12 Kilogramm Saat-gut und 59 teilnehmende Kolonien lautet der aktuelle Stand des Saatgut-Projektes der Stiftung Naturschutz Berlin, das seit Winter in Kooperation mit dem Landes-verband der Gartenfreunde durchgeführt wird. Es gibt aber noch viel zu verbessern: Schön grün sind beispielsweise die jun-gen Rasenflächen des 2019 eröffneten Gemeinschaftshauses in der Kolonie Oeynhausen - nur für Bienen und Schmetterlinge haben sie bislang kaum etwas zu bieten. Wie die meisten neu angelegten Rasen bestehen sie aus nur wenigen Gräser-arten, die für Insekten nahezu nutzlos sind. Hier der Bericht des Landesverbandes.


Neuer Song "Mein Garten ist mein Paradies!"

Kinderliederkünstler Reinhard Horn komponierte für die Initiative „Deutsch-land summt!” den Song „Mein Garten ist mein Paradies!”. Es ist bereits das zweite Lied, das sich in Sachen Bienen- und Naturschutz an ein eher junges Publikum wendet und von Horn pro-duziert wurde. Als Kulisse für Drehar-beiten zum Musikclip diente der Garten eines NABU-Kreisvorsitzenden. Hier zum Beitrag aus dem Westfalen-Blatt und zur Seite www.deutschland-summt.de

 


DenkMalTour zur Kleingartenkolonie Am Stadtpark I

Sonntag, 16. August 2020, 14 – 17 Uhr. Die DenkMalTour erkundet Orte der über 100-jährigen Geschichte der Kleingartenkolonie Am Stadtpark I und ihres Umfeldes. Die Tour beginnt am Eingang des Blocks 4 der Kolonie in der Prinzregentenstraße / Ecke Waghäuseler Straße. Das Koloniegelände mit seinen 13 Gärten weist noch zum Teil sehr alte Lauben aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg auf und auch eine Laube, die früher ein beliebter Kiosk war. Gabriele Gutzmann, Soziologin, Landschaftsplanerin und Vorsitzende der Kolonie, berichtet von ihren aktuellen Forschungsergebnissen zur Geschichte der Kolonie, ihrer Gründung, ihrer einzelnen Flächen und deren Eigentümern. Hier alle Infos.


Wie laut dürfen eigentlich Tiere im Garten sein?

Frösche können im Gartenteich ganz schönen Lärm machen, die sprichwörtlichen "Frosch-konzerte". Wirklich etwas gegen den Lärm unternehmen, kann man aber nicht. Der Bundesgerichtshof hat ausdrücklich festgestellt, dass unser geändertes Umweltbewusstsein und der Artenschutz nicht nur bei natürlichen Gewässern, sondern auch bei einem künst-lichen Teich berücksichtigt werden müssen. Es spielt keine Rolle, ob Sie als Teichbesitzer die Tiere selbst eingesetzt haben oder ob die Frösche zugewandert sind. Aber beispielsweise für Hunde gelten Ruhezeiten. Hier der Bericht aus „mein schöner Garten“.


Mach im Garten nicht die Nacht zum Tag!

Kleingärten sollten zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Refugium für die heimische Tierwelt sein – und viele sind es auch. Eine nächtliche Beleuchtung führt aber leider zum Gegenteil, bringt Arten in Bedrängnis. Darum mach auf Deiner Parzelle nicht die Nacht zum Tag. Sei sparsam mit Licht! Wenn man Gästen nach einem abendlichen Beisam-mensein den Weg aus dem Garten leuchten möchte, spricht nichts gegen Lampen am Weg, die aber nicht dauerhaft brennen sollten. Und verwende bitte eher schwache Lichter und keine weißen oder weißblauen Farbmischungen. Hier der ganze Text vom Landesverband.


"NABU-Insektensommer" - zählst Du auch mit Sechsbeiner?

Zähl bitte mit vom 31. Juli bis 9. August die kleinen Krabbler vor der Haustür, im Garten oder an Deinem Lieblings-Naturort und sammel Daten für die Artenvielfalt. Jedes Insekt zählt! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling - jeder Sechsbeiner kann dem NABU gemeldet werden. Hier weitere Infos.


Warum wir uns über Schlangen im Garten freuen können

Wo sich eine Schlange aufhält, sind weniger Mäuse und auch viel weniger Ratten zu finden, Schon der Geruch der Häutungs-reste so eines Reptils vertreibt Ratten und Mäuse. Und das, obwohl Schlangen sehr genügsam sind, was ihre Speisekarte angeht: Hat eine Schlange eine Maus oder einen Frosch verspeist, kommt sie problemlos drei Monate ohne erneute Mahlzeit aus. Schlangen nutzen gern naturnahe Gärten. Wer heimischen Schlangen wie Ringelnattern (Foto) im Garten Lebensraum bietet, leistet einen wertvollen Beitrag für Biodiversität und Artenschutz. Hier der Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Baden-Württemberg will "Schottergärten" verbieten

In einem Gesetzentwurf stellt die Landes-regierung von Baden-Württemberg klar, dass Schottergärten grundsätzlich keine zulässige Gartennutzung darstellen. Gartenanlagen sollen stattdessen Insekten freundlich gestaltet und Gartenflächen vorwiegend begrünt werden. Auch Privatpersonen hätten einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten. Danach müssten bereits existierende Schottergärten im Zweifelsfall beseitigt oder umgestaltet werden. Hier der ganze Text aus „Mein schöner Garten“.


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Rat der Bürgermeister will Kleingärten statt Schulausbau

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie plant einen Erweiterungsbau für die Wangari-Maathai-Schule auf dem Gelände der Wilmersdorfer Kleingarten-kolonie „Am Stadtpark I“. Insgesamt 19 Parzellen auf 4255 Quadratmetern sollen für den Schulausbau weichen. Nun stellte sich der Rat der Bürgermeister auf die Seite der Kleingärtner. Er lehnte den Ent-wurf des Kleingartenentwicklungsplanes samt dem geplanten Schulausbau ab. Zahlreiche Hinweise zur Überarbeitung wurden angefügt. Hier der Bericht der MoPo.


So werden Mietwohnungen nebenan im Maximilians Quartier beworben

„MAX & MARIA ist Teil der neugeschaf-fenen Wohnanlage MAXIMILANS QUARTIER an der Forckenbeckstraße. Das Ensemble umfasst vier fünf- bis sieben-geschossige Wohnhäuser mit insgesamt 222 Mietwohnungen. Inspiriert von den Wohnhöfen der Wilhelminischen Kaiser-zeit, treffen hier – wie in der gesamten Anlage – klassisch-elegante Gestaltungs-elemente auf eine zeitgenössische architektonische Formensprache.“ Hier geht´s zum kompletten Werbe-Text und zum Beitrag aus „Tagesspiegel Leute“.


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Tausende Gärten - tausende Arten

Das bundesweite Projekt „Tausende Gärten – tausende Arten“ ist gestartet. Es will Menschen für das Gärtnern mit einheimischen Wildpflanzen begeistern, denn solche Pflanzen leisten einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Es will dazu beitragen, naturnahe Gärten zu einem Trend zu entwickeln und die biologische Vielfalt im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon mit heimischen Wildpflanzen zu fördern. Es wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert. Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Wildbienen-Ausstellung im Ökowerk

Bis 9. August zeigt eine Ausstellung im Öko-werk beispielhaft am Berliner Wildbienen-Projekt "Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf“ Wissenswertes über die Lebens-weise unserer Wildbienen und Vorschläge auch für den eigenen Garten oder Balkon. Der Eintritt ist frei, man muss sich aber anmelden: info@oekowerk.de oder unter 030/3000 050. Hier weitere Infos.


Berlins Bezirke verlangen vom Senat Nachbesserung am Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes und Erhalt der Kolonie "Am Stadtpark I"

Die Senatspläne für die teilweise Beseitigung von Berliner Kleingärten für Bauvorhaben wie Schulerweiterungen sind vom Rat der Bürgermeister abge-lehnt worden. Der Entwurf des Klein-gartenentwicklungsplanes wurde mit zahlreichen Hinweisen zur Überarbeitung versehen. Und die Senatsbildungs-verwaltung wird aufgefordert, den geplanten Schulerweiterungsbau nicht auf der Fläche der Kolonie Am Stadtpark I " zu verwirklichen, sondern auf dafür geeigneten, bisher unbebauten schulischen Flächen. Hier der Beitrag vom rbb. Und die Pressemitteilung zum RdB.


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Sollten Kleingärtner ökologische Grundkurse belegen müssen?

Viele Kleingärtner sind keine Gärtner, sie sind einfach Erholungssuchende, statt mit Pflanzen beschäftigen sie sich mit einem Pool - das jedenfalls scheint die Auffassung innerhalb der Politik zu sein. Deshalb bastelt der Senat an einem Gesetz, das ökologische Beratung, mehr Biodiversität und Öffnung der Anlagen für Nachbarn vorschreiben will. Ist es sinnvoll, jeden Kleingärtner zu verpflichten, einen Kurs bei einem ökologischen Fachberater zu absolvieren? Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


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Tagesspiegel schreibt: „Laubenpieper verhalten sich asozial!“

„Eigentlich verhalten sich die Lauben-pieper asozial gegenüber der Stadt“, sagt ein Stadtplaner. Das Argument, die Anlagen stellten einen ökologischen Wert dar und seien so etwas wie die grüne Lunge der Stadt, teilt er nicht. „Das ist schön für den, der es hat, aber das sind ja nur wenige, die in den ungeheuren Luxus kommen, staatseigene Flächen für sich zu beanspruchen. Das ist hier aber eine Millionenstadt, warum sollen so wenige Menschen so viel Grünfläche beanspruchen?“ Was meinst Du dazu?  Hier der Beitrag aus dem Tagesspiegel.


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Berlin will Kleingärten per Gesetz schützen

Die rot-rot-grüne Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus will die Kleingärten in der Hauptstadt mit einem neuen Gesetz dauerhaft schützen. Ein entsprechender Entwurf liege mittlerweile vor. Ziel sei, den Bestand der Laubenkolonien in der Stadt verbindlicher als heute zu sichern. Im Grundsatz soll damit festgestellt werden, dass sämtliche Kleingartenflächen geschützt sind. Wenn Parzellen entfallen, muss es für alle nachvollziehbar sein und definitiv eine Ausnahme bleiben. Hier Berichte dazu aus der Mopo, dem ND und der taz.


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Die Bezirks-"Grünen" entdecken ihr Herz fürs Gemeinschafts-Gärtnern und wollen wieder mal einen Platz umgestalten...

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV haben eine Idee: Sie können sich einen "essbaren Gemeinschaftsgarten" am Hochmeisterplatz vorstellen und stellen einen Antrag, nachdem das Bezirksamt prüfen soll, ob die Fläche rund um die „Wellenwiese“ für eine gärtnerisch langfristige Nutzung durch Bürger freigegeben werden kann. Dabei soll der "essbare Gemeinschaftsgarten" nicht nur ein Ort der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse sein, auch ein Ort der sozialen Begegnungen. Hier der Bericht der Berliner Woche. 


Beikrautkiller: Minze statt Glyphosat

Bei Pflanzen ist es wie bei Menschen: Einige können sich besser durchsetzen als andere. Die Minze zum Beispiel, wo sie wächst, verschwinden oft andere Pflanzen. Dabei ist die Minze weder giftig noch besonders bevorteilt. Aber sie beherrscht eine Art chemische Kriegsführung. Wissenschaftler aus Karlsruhe haben dieses Phänomen untersucht und wollen es nutzen, um umweltfreundliche Pflanzenschutzmittel zu entwickeln. Die Pferdeminze zum Beispiel produziert einen noch nicht identifizierten Wirkstoff - und dieser Stoff sagt der Nachbarpflanze: 'Bring dich um! Bring dich um! Bring dich um!' Und wenn die das lange genug gehört hat, dann bringt sie sich um. Und auf diese Weise kann sich die Minze dann ausbreiten. Hier der Bericht von mdr.de


"Wir sollten unsere Gärten mehr mit Facettenaugen betrachten!"

Giftige Thujahecken aus China, tödlicher Kirschlorbeer aus dem Baumarkt, blühende Forsythien – leider ohne Pollen und Nektar gezüchtet, genauso wie unser Flieder, die meisten Rosen und die Hortensien. Für Insekten sind unsere Gärten oft so künstlich, als würden wir einem Hund einen Knochen aus Plastik servieren. Daraus zog eine Jour-nalistin ihre Konsequenzen, wandelte sich zur Guerilla-Gärtnerin: Sie denkt Pflanze und Insekt wieder zusammen. Hier der Bericht aus der Berliner Zeitung.


Kleingarten - das Gegenteil von spießig!

Ja, es gibt die Regeln des Bundesklein-gartengesetzes. Und nur die Einhaltung dieser Regeln garantiert den Status als Kleingartenverein – und damit den unge-mein günstigen Quadratmeterpreis der Gärten in teils bester Innenstadtlage. So ein Schrebergartenverein ist ein einzigartiges Biotop! Hier blühen nicht nur Flora und Fauna mit erstaunlicher Artenvielfalt. Viel interessanter ist das soziale Biotop, denn der Schrebergarten vereint Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten. Wo sonst treffen mittelalte Akademiker auf Mittzwanziger, die gerne ihre Techno-Mucke etwas lauter aufdrehen? Wo sonst begegnen Menschen in ihren frühen Dreißigern Rentnern jenseits der 80, die nicht ihre Großeltern sind? Hier der Text aus welt.de


Blühwiesen! Mähen war gestern

Blühwiesen sind gut für die Ökologie. Insekten finden Nahrung, können sich gut verstecken und der Sommerregen hält sich hier auch länger als auf einem kurz geschorenen Rasen. Sie verbessern das Kleinklima in der Stadt. Eine kurz geschorene Rasenfläche hat da keine besondere Kühlfunktion, eine Blühwiese aber schon. Und so ein Stück Gras mit Mohn, Margeriten, Kornblumen oder wilden Disteln ist auch eine Augenweide. Hier der Text von mdr Thüringen.


TU-Professor Kowarik: Warum Berlins Grünflächen systemrelevant sind

„Berlins Stadtgrün ist wie eine moderne Arche Noah“, sagt Professor Dr. Ingo Kowarik vom Institut für Ökologie der TU Berlin. Er ist auch Berliner Landes-beauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege. Kowarik plädiert für die Erhaltung und den Ausbau urbaner Grün- und Freiflächen und nennt sie systemrelevant – für die körperliche und seelische Gesundheit der Menschen, für das Klima und für die biologische Vielfalt. Er hat drei Gründe dafür zusammengetragen, die Du hier nachlesen kannst.


Was die BVV-Fraktionen zur Zukunft der Kolonie "Am Stadtpark I" sagen

Nach einem überraschenden Entwurf des neuen Berliner Kleingartenentwicklungsplans sollen plötzlich 19 der 119 Wilmersdorfer Kleingärten an der Babelsberger Straße weichen. Was die BVV-Fraktionen sagen – hier der Bericht aus „Tagesspiegel-Leute“.


Dankbarkeit für 350 m² "eigenes Berlin"

Sie „gartelt“ in einer Parzelle der einst-mals größten Kolonie Wilmersdorfs. Und als über 150 Oeynhausen-Gärten einer Wohnanlage weichen mussten, lernte Anke Demut, als ihr grünes Paradies überleben durfte. Jetzt bedankt sie sich wieder - für den Segen, in Zeiten von Corona 350 m² „eigenes Berlin“ zu haben und hofft auf eine neue Gärtnergene-ration. Hier ihr Bericht.


Die CDU zur Kolonie "Am Stadtpark I"

Was die CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf in ihrem Bezirksmagazin zur Situation der Kolonie "Am Stadtpark I" sagt. Hier geht´s zum Magazin.


Auch Schmetterlinge verdünnisieren sich

Mindestens 60 Schmetterlingsarten seien in Deutschland bereits ausgestorben, so das Bundesamt für Naturschutz. 494 weitere seien vom Aussterben bedroht oder unterschiedlich stark gefährdet. Insgesamt gebe es rund 3700 Arten. "Selbst viele Allerweltsarten wie zum Beispiel das Tagpfauenauge oder der Kohl-weißling sind im Bestand merkbar rückläufig", sagt Andreas Segerer, Experte für Lepidoptera, wie Schmetterlinge wissenschaftlich heißen. "Der Artenrückgang geht quer durch die Bank." Hier der Bericht aus saechische.de


Berlin braucht auch "Stadtpark I"!

KLEINGARTENKOLONIE AM STADTPARK I

16 % der 2,7 ha großen Anlage sollen zur Erweiterung einer seit 2017 bestehenden internationalen Schule bebaut werden, obwohl diese eigentlich nach Moabit umziehen sollte. Die Kolonie ist bekannt für ihr nachbarschaftliches Engagement, wodurch sie 2016 vom Bezirk sogar den Erwin-Barth-Preis erhielt. Öffentliche Feste und Veranstaltungen zu Umweltbildung und die offenen Lese-, Schul-, Kita- und Mitmachgärten locken immer viele Besucher*innen an. Bebauung verhindern - schreibt BUND Berlin.  https://weact.campact.de/petitions/rettet-block-1-der-kleingartenkolonie-am-stadtpark-i-in-berlin-wilmersdorf 


Ausstellung: Berlins Naturschätze entdecken und schützen

Berlin ist eine der artenreichsten Städte Europas und eine der wald- und seen-reichsten Metropolen der Welt. Über 42 Prozent der Landesfläche sind Wälder, Gewässer, Agrarflächen und öffentliche Grünanlagen. Gerade in Zeiten des Klima-wandels mit einhergehenden trockenen und heißen Sommern entscheiden die grünen Oasen zunehmend über die Attraktivität einer Stadt. Die Ausstellung „natürlich Berlin!“ will Blicke auf die vielen und oft unbeachteten Naturschönheiten unserer Stadt bieten: vom 1. Juli - 29. August in der Urania, Dienstag bis Samstag von 12:00 bis 20:00 Uhr, Eintritt frei. Hier gibt´s noch mehr Infos.


Wo ein „sprechender Garten“ vom Kampf um Oeynhausen und vom Schicksal einer Schmargendorfer Laube erzählt

Eine tolle Idee, um Spaziergänger in ihre Kolonie zu holen und ihnen interessante Infos zu bieten, hatten Laubenpieper der Pankower Kleingartenanlage „Zingertal“ https://www.kga-zingertal.de/  – sie installierten zur Selbstdarstellung „sprechende Gärten“:  In ihrer Kolonie hängen Hörstationen, das sind kleine Tafeln mit QR-Codes, die - mit Smartphone abgescannt - kurze Audio-Dateien mit Wissenswertem liefern. Vor Parzelle 58 (Foto, QR-Code bitte abscannen!) erfährt der Besucher beispielsweise, dass diese Laube bis 2016 in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie „Oeynhausen“ im Asternweg stand. Weil dort 154 Gärten für Wohnbebauung platt gemacht wurden, überlebte so wenigstens das Blockhaus und fand mit neuem Außenanstrich (Foto) den Weg nach „Zingertal“. Und hier der Bericht aus dem "Gartenfreund":  https://www.gartenfreunde-berlin.de/news/wenn-parzellen-und-lauben-erzaehlen-koennten-/5703


Die neue Landliebe - Run auf Kleingärten

Bereits vor einigen Jahren erwachte die Landliebe der Großstädter und wurde zu einem immer größeren Trend. Eigenes Gemüse, gute Luft, der Hektik entfliehen – das alles wollen schon lange nicht mehr nur Spießer. Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell alles Ferne weg sein kann. Das kleine Häuschen auf den Balearen war plötzlich so weit weg wie Indonesien. Viele Berliner haben festgestellt, dass ein kleiner Schreber-garten vor der Haustür eine sichere Erholung bieten kann. Hier geht es zum Bericht der BZ.


Wasserrohrbruch in der Forckenbeckstraße

 

Seit dem heutigen Sonnabend ist die Forckenbeckstraße in Schmargendorf nach einem Wasserrohrbruch in Höhe Autobahnbrücke zwischen Cuno- und Mecklenburgische Straße in beiden Richtungen für Kraftfahrzeuge voll gesperrt.


Jetzt sind unsere Wildbienen flügge

Im Hotel Wildbiene herrschte Betriebsamkeit: Viele Einzelzimmer wurden jetzt auf einen Schlag frei. Rund zwölf Monate lang haben die jungen Wildbienen in winzigen Brutzellen dicht an dicht im Wildbienen-Hotel gelegen. Jetzt sind sie flügge. Mit dem Auszug aus dem Wildbienen-Hotel beginnt der Jahreskreislauf der Insekten von vorne. Die jungen Bienen müssen viel futtern und sich vermehren. Auf dem Speiseplan stehen Nektar und Pollen der blühenden Sommerblumen bereit: Sommerwicke, Natternkopf, Malve und Küchenkräuter wie Basilikum, Rosmarin, Thymian, Salbei und Lavendel locken sie an. Hier zum Text von deutschewildtierstiftung.de

 

 


Corona! Sommerbad Wilmersdorf geschlossen - und jetzt wieder geöffnet

 

 Eine Mitarbeiterin der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Deshalb wurde mit sofortiger Wirkung das Sommerbad Wilmersdorf, wo sie zuletzt im Einsatz war, geschlossen, teilten die Bäder-Betriebe mit. Hier der Bericht aus der BZ. Ab heute (Sonnabend) ist das Bad wieder geöffnet. Text aus der MoPo.


Berlin braucht sein Stadtgrün - seit 150 Jahren

Vor 150 Jahren begann sich Berlin von einer Steinwüste zur grünsten Metropole der Welt zu wandeln. Und die Stadt braucht gerade heute sein Grün! In den letzten Jahren wurde aber die Pflege vernachlässigt. Jetzt wurden zusätzliche Haushaltsmittel für die Grünflächenpflege der Bezirke bereitgestellt: 14 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich allein für die 430.000 Straßenbäume. Hier der Bericht aus der Abendschau.

 

 


Wichtigste Unterschiede zwischen Honig- und Wildbienen

In Deutschland leben 585 Wildbienen-arten, darunter etwa 40 Hummelarten. Die meisten Wildbienenarten leben solitär und nicht als Volk. Viele Wildbie-nenarten sammeln Pollen nur an ganz bestimmten Pflanzen. Ohne diese spezifischen Pollenquellen können sie nicht überleben. Manche sind sogar auf eine Pflanzenfamilie spezialisiert. Auch zum Nisten benötigen Wildbienen ganz unterschiedliche Strukturen: Die meisten graben eine Höhle in den Boden und sind dazu je nach Art auf Sandboden, auf offenen Lehmboden oder auf Steilwände und Böschungen angewiesen. Andere Arten nutzen alte Käferbohrlöcher in abgestorbenen Ästen und Bäumen, hohle Pflanzenstängel oder Mauerritzen. Hier der Bericht  der Deutschen Wildtierstifung.


Mehr Kleingärten für Berlin!

Die Nachfrage nach Kleingärten ist in der Hauptstadt explodiert. Der Senat muss dafür Sorge tragen, dass noch mehr Berliner Zugang zu einem Garten bekommen. Große Parzellen beim Pächterwechsel zu teilen und die Gärten mit maximal 250 Quadratmetern künftig kleiner zu dimensionieren, ist daher ein richtiger Schritt. Mehr Pächter auf kleineren Parzellen unterzubringen, darf jedoch die Gesamtfläche der Berliner Kleingärten nicht reduzieren.  Sie sind Räume mit hoher - oft verkannter - ökologischer Bedeutung. Hier zum Text aus FN.de und der Morgenpost.


Einsames Stadtmöbel im Beton-Quartier

 

Im sogenannten Maximilians Quartier in Schmargen-dorf, dessen Fläche früher zur Kleingartenkolonie Oeynhausen gehörte, passt ein einziges Stadtmöbel zur Beschreibung dieser Anlage, welche auf der Groth-Seite so beschrieben ist: "Die Architektur des charmanten Ensembles schöpft aus dem Ideenfundus der Gründer-zeit - Sie orientiert sich an klassischen Elementen, wie sie zum Beispiel in den eleganten Wohnhöfen der wil-helminischen Kaiserzeit zu finden sind, kombiniert mit dem Formgefühl der heutigen Zeit" - eine neue Stra-ßenpumpe. Hier zum kompletten Post von Klaus Görlitz.


Warum in Charlottenburg-Wilmersdorf Straßenbäume verdursten

Seit 2017 haben sich die Kosten für Bewässerung von Straßenbäumen in Charlottenburg-Wilmersdorf auf etwa 80.000 Euro vervierfacht. Dabei werden schwerpunktmäßig nur die derzeit etwa 1000 Jungbäume und Neuanpflanzungen gewässert. Im Bezirksamt weiß übrigens niemand, wie viele Brunnenanlagen dafür zur Verfügung stehen… Das geht aus der Antwort auf eine parlamen-tarische Anfrage der AFD im AGH hervor. Hier der komplette Text.


Libellen jagen erfolgreicher als Löwe oder Weißer Hai

Schon weit vor den Dinosauriern schwirrten Libellen durch Schachtelhalm-Wälder und über urzeitliche Sümpfe. In den Jahrmillionen haben Libellen ihre Flug – und Jagdkünste perfek-tioniert. Libellen können die Flugbahn und die Geschwindigkeit eines Beutetieres exakt be-stimmen. Das macht sie zu höchst erfolgreichen Jägern: Von 100 Beuteflügen verlaufen 95 erfolgreich. Wie schnell sie fliegen, wie gut sie sehen – hier im Text von Liga-Vogelschutz.


Noch immer Finger weg von Hecken und Gehölzen!

Wer jetzt Rodungsarbeiten oder drastische Rückschnitte beobachtet, sollte diese doku-mentieren und umgehend die zuständige Naturschutzbehörde des Bezirks benach-richtigen. Denn einige Langstreckenzieher brüten entsprechend spät und jetzt noch, viele andere Arten wie Sperlinge oder Amseln brüten mehrmals im Jahr und haben im Juni bisweilen noch Jungtiere im Nest. Der NABU Berlin bittet daher Gärtner und Grünflächenämter, mit dem Gehölzschnitt noch bis Ende Juli zu warten, um Gelege und Jungvögel nicht zu gefährden. Hier der Bericht.


Nicht alles, was gelb ist und fliegt, ist wirklich lästig

Die hektischen Flugbewegungen, der schnelle Richtungswechsel und die gelbe Warnfarbe lösen bei uns eher Unwohlsein gegenüber Wespen und Hornissen aus. Doch nur zwei Arten können uns wirklich lästig werden: die Deutsche oder die Gemeine Wespe. Wer sich mit Wespen näher beschäftigt, kann meist problemlos mit ihren Nestern leben und erhält spannende Einblicke in die Lebensweise dieser schützenswerten Insekten. Hier geht´s zum Text der Heinz Sielmann Stiftung.


So kuschelig sind unsere Kleingärten!


Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau"

Es ist die Deutsche Meister-schaft der Kleingärtnervereine: Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ 2022 unter dem Motto „Kleingärten: Stadtgrün trifft Ernteglück“ ist gestartet. Der 25. Bundeswettbewerb soll herausstellen, wie wichtig die kleinen Gärten für unsere Städte und Gemeinden sind. Die Bewertung der Kleingarten-anlagen erfolgt in verschiedenen Kategorien. Dabei soll der ökologischen Bedeutung von Kleingärten noch höhere Wertschätzung zukommen als in den vorangegangenen Wettbewerben. Hier der Text aus Gabot.de


Nicht nur Vampire - auch Blattläuse scheuen Knoblauch!

 

Für alle, die sich gerade mit Blattläusen herum-ärgern, gibt es diesen Tipp: Knoblauch- oder Zwiebelbrühe. Und so geht´s: 500 ml Wasser aufkochen und acht Knoblauchzehen oder drei große Zwiebeln darin aufkochen. Abkühlen lassen, sieben, in eine Sprühflasche geben und die Pflanze damit besprühen. Bitte nur, wenn die Sonne nicht zu stark scheint und es nicht regnet. Bei Bedarf wiederholen. Mehr Tipps vom NABU gibt es hier.


Dynamischer Agroforst: querbeet im Beet

Er ist alt und stammt aus Lateinamerika, der dynamische Agroforst. Was das ist und wie die Gärner-Methode funktio-niert, erklärt uns Bloggerin und Hobby-gärtnerin Xenia aus der Kleingarten-kolonie Oeynhausen. Auf ihrem Beet wachsen Nutz- und Begleitpflanzen dicht an dicht: Süßkartoffel, Bohnen, Erd-beeren, Schnittlauch, Tagetes, Kohlrabi, Spinat, Borretsch… - 40 verschiedene Pflanzen auf 12 m². Allerdings ohne Bäume. Hier geht´s zum Bericht von rbb Zipp.


Schon mal einen Pinselkäfer gesehen?

In der Online-Rubrik "Wilde Tiere in Berlin" des Tagesspiegel lässt sich mal wieder erkennen, wie artenreich die Schmargendorfer Kleingartenkolonien sind. Hier geht´s zu dieser Rubrik von Leserfotos.


Für MdA Michael Efler sind Kleingärten keine "verzichtbare Nebensache"

„Hiermit möchte ich auf die Kampagne zur Rettung von Block 1 der Kleingartenkolonie am Stadtpark I in Wilmersdorf verweisen. Kleingärten in der Stadt sind keine verzichtbare Nebensache“, so der Ab-geordnete der Linken, Dr. Michael Efler, in seinem aktuellen Bürgerrundbrief. Und weiter: „Die gemeinnützige Kolonie Am Stadtpark I ist seit vielen Jahren konstruktive Dialogpartnerin für Politik und Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene. Sie hat große Anstrengungen unternommen, sich mit ihren vielen Angeboten und Aktivitäten für die Bevöl-kerung zu öffnen. Weitere Informationen dazu und zur Petition - hier.“ 


Baumfällungen in der Forckenbeckstraße

 

 

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt gibt bekannt: „Für den Neubau einer Tiefgarage im Rahmen der Neugestaltung des ehemaligen Reemtsma-Geländes muss ein Teil der Böschung an der Forckenbeckstraße abgetragen werden. Die dort stehenden 6 Bäume dürfen gefällt wer-den. Alle Bäume sind geschädigt. Ein Ausgleich wird geleistet. Wann die Fällung stattfindet, ist noch nicht geklärt.“


Kleingartenverband Lichtenberg schließt Warteliste

Weil die Zahl der Interessierten im Vergleich zum Vorjahr um 100 % gestie-gen war und auf der Warteliste bereits 1600 Bewerbungen eingetragen sind, schloss der Bezirksverband Berlin-Lichten-berg der Gartenfreunde vorerst seine Warteliste für Kleingarten-Bewerber. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) dazu: „Die große Nachfrage nach Kleingärten in Lichtenberg steht symbolisch für den Drang der Berlinerinnen und Berliner ins Grüne. Der Kleingartenentwicklungsplan, der derzeit mit der Berliner Landesregierung ausge-handelt wird, muss diesem Bedürfnis Rechnung tragen.“ Hier der Presse-Text.


Wann wird Berlins Stadtgrün endlich zum "harten Faktor"?

Kleingärten sind mehr als nur eine Grünfläche. Dies haben Politiker über alle Parteien hinweg mittlerweile erkannt. Sie haben sich in der Vergan-genheit und aktuell unsere Forderungen zum Erhalt von Berliner Kleingärten und besonders die der langfristigen Siche-rung auf die Fahne geschrieben - mit Sicherungsanträgen, Beschluss-forderungen, Eingaben, Hinterfragungen oder anderen politischen Aktivitäten. Wir brauchen aber eine bindende vertragliche Verein-barung oder eine gesetzliche Sicherung auf Landesebene. Oder wie in zwei anderen Bundesländern durch Aufnahme in die Landes-verfassung. Hier der Text aus Life PR.


Minze soll "Unkraut" in den Selbstmord treiben

Wo Minze wächst, verschwinden oft andere Pflanzen. Dabei ist die Minze weder giftig noch besonders bevorteilt. Aber sie beherrscht eine Art chemische Kriegsführung. Wissenschaftler aus Karls-ruhe haben dieses Phänomen untersucht und wollen es nutzen, um umwelt-freundliche Pflanzenschutzmittel zu ent-wickeln. Sie untersuchten die Signalstoffe von verschiedenen Minzearten genauer und fanden sozusagen ein ganzes Repertoire an Kriegsführungsmaschinerie. So gebe es Stoffe, die zum Beispiel bei anderen Pflanzen die Zellteilung blockierten. Dann kann natürlich die Nachbarpflanze nicht auskeimen. Hier der Text aus mdr-Wissen.


Stadtfüchse haben kleinere Gehirne als ihre Artgenossen vom Land

Stadtfüchse und Landfüchse haben sich auseinander entwickelt. Wie Forscher aus Glasgow herausgefunden haben, besitzen Stadtfüchse kürzere Schnauzen und ein kleineres Gehirn. Eine kürzere und breitere Schnauze könnte den Füchsen in der Stadt beim Fressen von Weggeworfenem und Wühlen im Abfall behilflich sein. All dies seien aber auch Erscheinungen, die bei vielen Tieren im Zuge einer Domestizierung auftreten. Hier geht´s zum Text aus tierwelt.ch


Die Sache mit den "Naturgärten"

Sicher, beim Anblick eines Naturgartens scheiden sich die Geister, spätestens in Herbst und Winter. Für einige Menschen ist es schwer zu ertragen, das Wirrwarr abgestorbener und brauner Zweige und Triebe. Keine blanke Erde, keine Struktur. Aber ehe Sie sich über den Anblick ärgern, könnten Sie ja die Gärtnerin oder den Gärtner fragen, was ihnen wichtig ist auf ihrer Parzelle. Warum sie das oder jenes tun oder lassen. Womöglich erzählen Ihnen die Betreffenden ein paar interes-sante Geschichten über die Begegnungen mit Vier-, Sechs- oder Achtbeinern. Hier der Text aus dem „Gartenfreund“.


Heute ist Jäte-deinen-Garten-Tag

Morgen ist „Tag des Gartens“, schon heute der internationale „Jäte-deinen-Garten-Tag“. Dazu sprach der Tages-spiegel "Checkpoint" mit unserer Garten-freundin Xenia Rabe-Lehmann aus der Kolonie Oeynhausen über ihren erfolg-reichen Blog, unerwünschten Bewuchs, beige Daumen und Parzellen-Boom. Hier der Text aus dem Tagesspiegel.


Der Kampf um "Stadtpark I" geht weiter

Auch wenn Gabriele Gutzmann hier so fröhlich lacht – ihr ist vermutlich ganz anders zumute. Denn der Block 1 ihrer Kleingartenkolonie „Stadtpark I“ soll bebaut werden.  Und damit auch ihre winzige Parzelle, denn Vereins-vorsitzende Gutzmann  hat mit nur 120 Quadratmetern wohl den kleinsten der Gärten. Sie wundert sich da­rüber, dass Wilmersdorf als jener Stadtteil Berlins, der in den letzten 50 Jahren mit die meisten Kolonien hergeben musste, schon wieder gefleddert werden soll. Und ist empört, dass sie erst aus der Zeitung von den Plänen des Senats erfuhr. Hier der Bericht aus der taz.


Wie passe ich den Kleingarten richtig an Klimawandel und Hitzestress an?

Es wird der dritte heiße Sommer in Folge erwartet. Die Trockenheit setzt Zier- und Nutzpflanzen zu, so können Kleingärtner gegensteuern:  Verschieden große Pflanzen zusammen in ein Beet setzen, beispiels-weise Tomaten mit Buschbohnen. Das sorgt für gegenseitigen Halt und beschattet den Boden, der dadurch länger feucht bleibt. Die Erde bedecken. Pflanzen anbauen, die mit weniger Wasser auskommen. Dazu gehören Bohne, Aubergine, Tomate, Karotte oder Kartoffel. Im Kräuter- und Blumengarten gehören dazu mediterrane Pflanzen, auch Rosen, Lilien und Zierlauch. Weinstöcke, Walnuss- und Feigenbäume haben künftig vielleicht bessere Bedingungen als Apfelbäume, Gurken, Spargel und Erdbeeren. Hier geht´s zum Text des MDR. 


Neue Wiesen für Charlottenburg-Wilmersdorf?

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf behauptet, ein „integriertes urbanes Grünlandkonzept“ entwickeln zu wollen. Demnach seien die Erhaltung und Ent-wicklung auch kleinerer Wiesen- und Rasenflächen in der Innenstadt unab-dingbar. Und Stadtrat Schruoffeneger glaubt von sich: „Die Erhaltung der bio-logischen Vielfalt auch für nachfolgende Generationen ist mir ein besonderes Anliegen. Gerade bei artenreichem Grünland zeigt sich der Verlust von biologischer Vielfalt am deutlichsten.“  Wie wär´s denn, wenn er das bei bestehenden Grünflächen wie der Cornelsenwiese endlich unter Beweis stellen würde, die er Neubau opfern möchte? Hier zur Pressemitteilung des Bezirkes.


Viele Kleingärtner kollektivieren jetzt ihre Parzelle

Mit Corona kam viel Besuch. Enge Freundinnen und alte Bekannte fragen, ob sie nicht in meiner Parzelle diese oder jene Person treffen können. Manche flüchten mit ihrem Computer aus ihren Wohnungen unter meinen Apfel-baum, ganze Arbeitsgruppen halten auf meinem Rasen virensichere Sitzungen ab - selbstverständlich mit Sicherheitsabstand. Bei so viel Nachfrage treffen wir alle täglich Ab-sprachen, die Arbeitsgruppen, Mann, Teenagertochter, ich, unsere näheren und entfernteren Bekannten. Alle bekommen ihre Zeiten, es funktioniert. Hier die Kolumne aus der Berliner Zeitung. 


Giersch schon mal als Pesto, Salat oder zum Omelett probiert?

Essen ist die vornehmste Form der Unkraut-vertilgung. Der ungeliebte Giersch beispiels-weise kann in verschiedenen Zubereitungs-formen aufgegessen werden. Am besten sollen die jungen, gelbgrünen, fast noch zugefältelten Blatthändchen schmecken. Fein gehackt, leicht möhrig und in der Struktur an Petersilie erin-nernd, passt der frühe Giersch über Spargel, zum Salat, ins Pesto oder in den Kräutercocktail für die Frühjahrskur. Löwenzahn und Spitzwege-rich aus dem Wildrasen können gleich mit rein. Hier geht´s zum Wildkräuter-Text aus der "Zeit".


Über das Glück, einen Kleingarten bewirtschaften zu dürfen

In einer Zeit von Social Distancing und politisch verordneten Kontaktbeschränkungen sind Klein-gärten Orte, in denen man sich ungefährdeter als in Parks oder anderen öffentlichen Anlagen in der freien Natur aufhalten kann. Senioren und Familien mit Kindern wissen diesen Ausgleich für die Auswir-kungen der räumlichen Enge in den Wohnungen derzeit besonders zu schätzen: Für rund 300.000 Nutzer sind die Berliner Kleingärten auch ein Ort der Vermeidung von unnötigen Kontakten. Und in diesem Jahr wird der eigenen Versorgung durch den kleingärt-nerischen Anbau eine strategisch besonders wichtige Bedeutung zukommen. Hier der Text unseres Landeschefs Michael Matthei.


Zusammen für mehr biologische Vielfalt

Gärtnern macht glücklich. Dabei finden nicht nur gestresste Großstädter Erfüllung im grünen Paradies zwischen Beet und Laube, auch für den Berliner Naturschutz sind die vielen Kleingärten auf ca. 3000 Hektar wichtig. Um die biologische Vielfalt dieser Flächen für die Stadt noch zu erhöhen, haben die Stiftung Naturschutz Berlin und der Landesverband Berlin der Gartenfreunde eine Kooperations-vereinbarung geschlossen. Ziel ist es, in den Kleingärten möglichst naturnah zu gärtnern, diese ökologisch aufzuwerten und damit die Artenvielfalt der Stadt zu erhalten. Hier zum Text der Stiftung Naturschutz.


Der Igel ist das Gartentier des Jahres 2020

Mit 31,7 Prozent aller Stimmen gewinnt der Braunbrustigel die Publikumswahl der Heinz Sielmann Stiftung im Rennen um den begehrten Titel „Gartentier des Jahres“. Die Stiftung rief zum zehnten Mal zur Wahl auf. 7.819 Naturfreunde haben bei der Abstimmung mitgemacht – und damit einen Teilnehmerrekord erreicht. Den zweiten Platz belegte mit 23,1 Prozent der Stimmen die Gehörnte Mauer-biene vor dem Gartenrotschwanz, der 17,2 Prozent bekam. Hier der Bericht der Siel-mann Stiftung. Foto: Denise Lau, Igelhilfe in Radebeul.


Berliner Kleingärten sind immer begehrter

 Wer in Berlin einen Kleingarten pachten möchte, muss geduldig sein. Das gilt ohnehin und noch mehr seit Beginn der Corona-Pandemie. In den vergangenen Wochen hat die Nachfrage nach Parzellen deutlich zugenom-men, die schon vorher jahrelangen Wartezeiten haben sich damit weiter verlängert. Teilweise ist die Nachfrage in Berliner, Münchener und Hamburger Kleingartenvereinen vierfach höher als im Vorjahresvergleich. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


So schön und so hungrig

Blau-schwarz gebänderte Flügeldecken, schwarze Wangen-streifen, dunkel gestreifte Federhaube: so ein hübscher Nest-räuber! Dieser Eichelhäher hatte sich in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen ein Jungvögelchen gegriffen und verspeiste sein Opfer in einem Apfelbaum. Dabei ließ er einen Unterschenkel seiner Beute fallen, der dann übrig blieb. Eichelhäher zählen wie andere Rabenvögel auch zu den Allesfressern, die gern mal Nester anderer Vögel plündern. Hier ein Link zu Tagesspiegel online


Immer mehr Berliner träumen von der eigenen Parzelle

Berlin hat rund 70.000 Kleingärten in mehr als 700 Anlagen – verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Die Gärten bedek-ken 3200 Hektar und machen damit rund zehn Prozent des Stadtgrüns aus. Trotz-dem führen die Kleingarten-Kolonien in der Stadt lange Wartelisten, die Corona-krise steigert die Nachfrage weiter. Beim Berliner Landesverband der Garten-freunde spricht man von einer Vervielfachung der Bewerbungen. Die Kleingarten-Kolonien wurden auf dem Höhepunkt der Ausgangsbeschränkungen plötzlich zum schnell erreichbaren Ausflugsziel in der Nachbarschaft. Hier der Bericht im Tagesspiegel.


Honigbienen tanzen in verschiedenen Dialekten

Fränkisch, schwäbisch, oberpfälzerisch - Würzburger Biologen fanden heraus, dass die Sprache der Bienen von Region zu Region unterschiedlich ist. Frankens Bienen zum Beispiel verständigen sich in einer anderen „Mundart“ als ihre Zeit-genossen jenseits der Alpen. Für alle Imker hat diese Erkenntnis einen interes-santen Nebeneffekt: Wer sich verschie-dene Honigbienenarten in einem Stock hält, hat vermutlich ein Problem: Die können sich untereinander nicht verstehen. Hier geht´s zum Beitrag von nordbayern.de 


Kleingartenentwicklungsplan: Rat der Bürgermeister verschiebt sein Votum

»Berlin wird grau, Stadtgrün now« rufen die Männer, Frauen und Kinder, die sich Don-nerstagmorgen an der Autoeinfahrt zum Roten Rathaus postiert haben. Sie stellen Pflanzen auf – Tomaten, Kohl und andere Setzlinge. Ihre Kundgebung zielt auf den Kleingartenentwicklungsplan 2030 aus dem Haus von Umweltsenatorin Günther, der an diesem Donnerstag beim Rat der zwölf Be-zirksbürgermeister auf der Agenda steht. Und die Bezirksbürgermeister verschieben ihr Votum auf Juni. Bemängelt wurde die man-gelnde Beteiligung von Verbänden wie den Gartenfreunden. Hier der Bericht des ND.


Hier brummt und nascht die Blauschwarze Holzbiene

Den leuchtenden Mohnblüten kann Deutschlands größte Wildbiene, die Blauschwarze Holzbiene, gerade in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall nicht widerstehen. Sie wird 23 bis 28 Millimeter lang, den Größen-vergleich zu ihren Verwandten sieht man in den Fotos. Lange Zeit nur im Südwesten Deutschlands zuhause, fühlt sie sich seit einigen Jahren auch in Berlin heimisch. Hier geht´s zu mehr Infos über den Riesenbrummer vom NABU. Und zum Link zu Tagesspiegel-online.


Berlin will mehr gärtnern!

Erstmals schließen sich Kleingärtner, Gemeinschaftsgärtner, BUND, Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz und Forum Stadtgärtnern zusammen, um den Rat der Berliner Bür-germeister an seine Verantwortung für das Berliner Stadt-grün zu erinnern. Die durch Corona bedingte geringe Teilnehmer-zahl von Demonstranten, die am Donnerstag, 28.05., 09:00 Uhr die Bürgermeister am Roten Rathaus in gehörigem Abstand erwarten werden, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass sich hier Berliner Umwelt- und Gartenaktivisten zusammenfinden, um gemeinsam und sehr entschieden Schutz und Sicherung des Berliner Stadtgrüns zu fordern. Hier gibt´s mehr Infos.


Kolonie Am Stadtpark 1 bangt um ihre Kleingärten

Die fast 190 Mitglieder der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie Am Stadtpark 1 sind entsetzt: Aus der Zeitung mussten sie erfahren, dass ihr „Block 1“ an der Babelsberger Straße einer Erweiterung der benachbarten Internationalen Schule weichen soll. Dem Schock folgte der Trotz, die Laubenpieper wollen um ihr Refu-gium kämpfen. Am 28. Mai tagt der Rat der Bürgermeister zu der Causa, sein beratendes Urteil nehmen die Fraktionen dann mit ins Abgeordnetenhaus. „Nur von dort können wir auf wirksame Hilfe hoffen“, sagt Kolonie-Vorsitzende Gabriele Gutzmann (Foto). Der Bezirk habe keine Handhabe, aber immerhin hätten Stadt-entwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger sowie Stadtrat und Leiter des Ordnungs-amtes Arne Herz, der in Umweltangelegenheiten den Bezirk im Rat der Bürgermeister vertritt, ihre Unterstützung zugesagt. Hier zum Text der Berliner Woche.


So werden Gartenvögel richtig gefüttert

Das übliche Wintervogelfutter kann jetzt zur Jungenfütterungszeit (April bis Juli) für Jungvögel schädlich sein, die zumeist natürlicherweise von Ihren Eltern in den ersten Wochen ausschließlich mit frischen proteinreichen Insekten gefüttert werden. An großen Erdnuss-Bruchstük-ken oder ganzen Sonnenblumenkernen können Jungvögel ersticken. Fettreiches Futter ist für sie schwer zu verdauen. Daher gilt für diese Zeit: Kein Fettfutter, keine Erdnüsse (ganz oder als Bruch) und möglichst keine Sonnenblumenkerne, statt-dessen möglichst kleine (fettarme) Sämereien von heimischen Wildkräutern, Insekten-futter frisch oder tiefgefroren, möglichst nicht getrocknet. Hier weitere Tipps vom NABU. 


Was weißt Du schon über Insekten?

Unsere Gärten sind (hoffentlich) voller Insekten. Aber was wissen wir über sie? Weißt Du, wie viele Insek-tenarten in Deutschland leben? Wie weit Holzbienen ihre Gänge in Totholz bohren können? Oder wie viele Einzelaugen das Auge einer Libelle haben kann? Der NABU hat ein kleines Sechsbeiner-Quiz erstellt. Hier findest Du es. Viel  Spaß!


Warum Hummeln manchmal Löcher in Pflanzen knabbern

Hummeln gründen oft sehr zeitig eine neue Kolonie, wenn noch keine Pflanzen blühen und nahrhafte Pollen bieten. Dieses Problem lösen die Insekten recht einfach: Sie beißen Löcher in die Blät-ter, drängen die betroffene Pflanze damit, früher zu blü-hen, berichten Experten der Eidgenössisch-Technischen Hoch-schule Zürich. Sie konnten nachweisen, dass die beißenden Hummeln den Pflanzen ein Signal geben, das sie zum raschen Blühen bewegt. Hier geht´s zum Text aus dem Tagesspiegel.


Igel mögen keine Mähroboter!

Nein danke! Mähroboter sind eine große Gefahr für Igel, die durch die scharfen Messer oft schwer verletzt werden. Wer sich im Garten Arbeit sparen will, kann als Alternative für einen kurz geschorenen Rasen auf pflegeleichten Kräuterrasen oder eben eine wilde Wiese setzen. Sieht schöner aus und fördert die Arten-vielfalt! Hier Infos vom NABU.


Heute ist Weltbienentag!

Den World Bee Day hatte die General-versammlung der Vereinten Nationen erstmals im Jahr 2017 für den 20. Mai ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen. Heute wird etwa. ein Drittel unserer Nahrung von Bienen bestäubt. Sie sichern unsere Lebens-grundlage und das sollten wir mehr denn je zu schätzen wissen. Hier ein Text von Bienenretter.de und Infos vom Nabu.


Umgerechnet auf Corona-Sicherheitsabstände: Charlottenburg-Wilmersdorfer Kieze sind in Berlin am schlechtesten mit Stadtgrün versorgt!

Welcher Bezirk bietet in Corona-Zeiten umgerechnet auf den erforderlichen Sicherheitsabstand eigentlich am wenigsten Grünflächen? Rein rechnerisch wird es ab circa 20 Menschen auf 100 Quadratmetern zu eng, um noch den Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten. Am schlechtesten in Berlin schneiden Kieze in Charlottenburg-Wilmersdorf ab. Drei der fünf Kieze mit dem schlechtesten Grünflächen-Verhältnis liegen hier. Es geht um den Bereich rund um Hindemithplatz, Karl-August-Platz und die Schaperstraße. Auch in Pankow und in Neukölln gibt es jeweils einen Kiez, in dem auf 100 Quadratmeter Grün mehr als 20 Menschen kommen. Hier gibt´s mehr Infos auch für Deinen Kiez.


So können wir Berliner Lurchen helfen

Auch Amphibien wie Teichmolche (Foto), Erdkröten oder Frösche leiden unter dem Klimawandel und langen Trockenperioden. Wir können ihnen in unseren Parzellen naturnahe Lebensräume bieten: Einen Gartenteich ohne Goldfische mit flachen Uferzonen und als Rückzugsräume verwilderte Ecken und Reisighaufen. Hier geht´s zum Text von der Stiftung Naturschutz Berlin und unserem Landesverband.


Brummig aber friedfertig: die Blauschwarze Holzbiene

Seit einigen Jahren hat sie auch Berlin für sich entdeckt, fühlt sich auch in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall wohl: Deutschlands größte Wildbiene, die Blauschwarze Holzbiene. Sie brummt laut, ist aber sehr friedfertig. Besonders auffällig sind die blauschimmernden Flügel und der metallisch-schwarz glänzende Panzer. Dieser Hautflügler wird bis zu 28 Millimeter lang. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


So wichtig wie nie für die grüne Infrastruktur Berlins: Kleingärten

Nicht erst seit der Corona-Pandemie ­bewerben sich immer mehr jüngere Menschen und Familien für einen Schre-bergarten. Harken und Jäten liegt im Trend. Kleingartenanlagen spielen eine wichtige Rolle für die grüne Infrastruktur der Städte. Kleingarten­areale sind immer mehr Bestandteil öffentlichen Grüns, bieten einen großen Mehrwert für das ganze Stadtquartier, auch für Leute, die nicht Mitglied im Kleingärtnerverein sind. Das Kleingartenwesen trägt zur sozialen Gerechtigkeit bei. Hier zum Text aus demo-online.de


"Stunde der Gartenvögel": ein Zwischenergebnis

Der Haussperling (Foto) hat wieder den Schnabel vorn: In Berlin wurden bislang 17.275 Exemplare gemeldet, was aber immerhin ein Minus von 4 Prozent gegen-über dem Vorjahr ist. Auf Platz 2 landetet mit 7700 Sichtungen der Star (- 15 %), auf Platz 3 überraschend der Mauersegler mit 6604 Meldungen – fast eine Verdoppe-lung zu 2019. In Corona-Zeiten hatten be-sonders viele Berliner Lust zum Zählen: Bislang meldeten 4585 Tierfreunde (2423) aus 2776 Gärten (1567) 78.220 Vögel (46.546). Viel weniger als im Vorjahr wurden dabei so typische Gartenvögel wie Blaumeise (3601, - 23%), Grünfink (1059, - 23%), Rotkehlchen (1348, - 19%) oder Kohlmeise (4929, - 18%) gezählt. Hier zur NABU-Übersicht


Meisenfütterung in den Schmargendorfer Kleingärten

Aus der Bildergalerie "Vögel in Berlin" des Tagesspiegel. Hier der Link


Warum der umstrittene Berliner Kleingartenentwicklungsplan 2030 so noch nicht das letzte Wort sein darf

In einer wachsenden Stadt müsse es nicht weniger, sondern mehr Flächen für Kleingartenanlagen geben. Gerade in der Coronakrise habe sich gezeigt, welche immense Bedeutung die Gärten für die Erholung und die Versorgung der Haupt-städter haben, so die Abgeordnete Marion Platta. Und so ist der neue Klein-gartenentwicklungsplan in der aktuellen Fassung vom 21. April 2020 nach Über-zeugung der Linken-Politikerin „nicht beschlussfähig“. Am liebsten würde ihre Partei sämtliche Kleingartenflächen erhalten und „keine Anlage mehr für den Wohnungsbau opfern“, insbesondere nicht für Eigenheimsiedlungen. Aber ausgerechnet die "Grünen" sollen das derzeit noch anders sehen. Hier der Text aus dem ND.


Deshalb sind Kleingärten so wichtig für Städte wie Berlin

Landschaftsarchitektin Stefanie Rößler forscht am Dresdner Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zu urbanen Freiräumen und Biodiversi-tät, weiß genau um die wichtigen Funk-tionen von Kleingärten: „Weil sie unver-siegelt sind, kann das Wasser hier ver-sickern, es entsteht Kaltluft, Pflanzen und Tiere finden hier Nischen.“ Außerdem sei es eine wichtige Ökosystemleistung, dass die Menschen durch das Gärtnern draußen sind, sich selbst versorgen und Nahrungsmittel produzieren. Hier geht´s zum ganzen Text aus Schrot & Korn.


Ab heute: Dieses Wochenende Vögel zählen!

Heute, morgen und übermorgen läuft die große Zählaktion „Stunde der Gartenvögel“. Mach bitte mit! Egal ob im Garten oder auf dem Balkon: Schnapp Dir Zettel und Stift und zähl eine Stunde lang die Vögel, die Du beobachtest oder hörst! Nähere Infos dazu findest Du hier

 

 


Warum unser Berliner Landesverband diesen Kleingarten- Entwicklungsplanentwurf so nicht akzeptieren möchte

Der aktuell vorgelegte Kleingartenentwicklungsplan 2030 kann von uns in dieser Darstellung in einer Reihe von Punkten nicht akzeptiert werden. Denn eine Reihe von Entscheidungen gehen aus Sicht des Landesverbandes erneut zulasten der Kleingartenflächen, und dies, ohne den Interessenvertretern die Möglichkeit zu einer entsprechenden Stellungnahme einzuräumen – der geplante Termin wurde ersatzlos vom Senat gestrichen. Und: Im KEP 2030 gibt es nun auch eine Kategorie 7. Sie beinhaltet Kleingärten, die „umgewidmet“ und damit aus dem Kleingartenwesen herausgenommen werden. Für sie fällt damit jede Sicherungsfunktion weg. Auch die Ausgestaltung dieser Kategorie wurde mit uns so nicht abgesprochen.                     Hier geht´s zum Text des Landesverbandes.


Rettet Block 1 der Kleingartenkolonie Am Stadtpark I !

Noch am 3. März sagte Stadtrat Oliver Schruoffeneger, dass für die landes-eigenen Blöcke der Kolonie „Am Stadtpark I“ gemäß Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes bis zum Jahr 2030 keine Inanspruchnahme vorgesehen sei. Noch im 1. Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans erhielten alle Blöcke eine "sehr hohe" Bewertung urbaner Kontext. Jetzt plötzlich im 2. Entwurf werden Block 1 und Block 4 nur noch mit "mittel" bewertet. Block 1 soll plötzlich einem Schulerweiterungsbau weichen. Du kannst hier die Forderung unterstützen, die gesamte Kleingartenkolonie Am Stadtpark I dauerhaft zu erhalten. Hier geht´s zur Aktion.


Da sind sie wieder: Berlins Mauersegler

An einigen Orten in Berlin sind sie schon zurück. Meist kreisen sie aber noch vereinzelt hoch oben über der Stadt: die Mauersegler. In den nächsten Tagen werden es immer mehr werden und bald beginnt auch das Brutgeschehen. In Berlin sind die Mauerseglerbestände erfreulicherweise (noch!) stabil, doch auch hier werden jedes Jahr zahlreiche Nistplätze bei Sanierungen zerstört. Die gesetzlich geschützten Brutstätten der einstigen Felsen- und Baumhöhlenbrüter befinden sich bei uns nahezu ausschließlich an Gebäuden. Hier geht´s zum NABU-Text.


Wähl mit! Wer wird Gartentier des Jahres?

Die Heinz Sielmann Stiftung sucht das Gartentier des Jahres 2020! Wie immer stehen sechs tierische Besucher unserer Gärten zur Auswahl: Diesmal sind es Gartenrotschwanz, Gartenschnirkel-schnecke, Gehörnte Mauerbiene, Igel, Kleiner Teichfrosch oder Tauben-schwänzchen (Foto). Bis Ende Mai kannst Du für Deinen persönlichen Favoriten abstimmen. Hier geht´s zu den Infos.


Am Muttertagswochenende ist wieder Stunde der Gartenvögel

Vögel zu beobachten macht nicht nur Spaß: Mit der Zähl-Aktion "Stunde der Gartenvögel", die nächstes Wochenende stattfindet, helft Ihr, wichtige Daten zur Vogelwelt zu liefern. Bist Du dabei? Der NABU ruft dazu auf, vom 8. bis 10. Mai in ganz Deutschland eine Stunde lang Vögel zu zählen. Mitmachen ist einfach: Ein Video erklärt wie. Hier geht´s zu allen Infos und zu einer Zählhilfe.
  


Trockenheit: Baumsterben in Berlin

Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Bäume können einiges aushalten, in der Regel erliegen sie dann aber sogenannten Komplexkrankheiten. Damit werden eine Häufung von verschiedenen Schadfaktoren bezeichnet, die jeder für sich genommen gar nicht mal so schlimm sein müsste. In der Summe jedoch können sie den Bäumen so zusetzen, dass sie absterben oder Para-siten (wie z.B. Pilzerkrankungen) erliegen. Der nun schon langanhaltende Trockenstress schwächt die Bäume zunehmend und macht sie anfällig. Baum-krankheiten wie Rußrindenkrankheit an Berg- und Spitzahorn oder auch Pseudomonas an der Ross-kastanie nehmen zu und verlaufen schwerwiegender. Berlin muss sich wohl oder übel darauf einstellen, regelmäßig seine Bäume, die Parks und die weiteren Freiflächen, also die grüne Infrastruktur der Stadt, mit Wasser zu versorgen. Hier der Bericht des BUND.


Was tun, wenn´s Probleme mit Bienen, Wespen, Hornissen und Co. gibt?

Alle wildlebenden Tiere sind geschützt - manche Arten sogar "besonders streng"! Zu den beson-ders streng geschützten Tieren gehören nahezu alle Bienen- und Hornissenarten. Sollten diese Arten zum "Problem" werden, braucht es qua-lifizierte Hilfe, Beratung und Unterstützung! Die bietet in Berlin der Hymenopterendienst (Hymenopteren sind Hautflügler) des NABU. Hier findest Du den Bericht.


Neues über die aktuelle Blaumeisen-Seuche

Am häufigsten sind Blaumeisen betroffen. Doch auch bei anderen Meisenarten und Schwanzmeisen wurden die Krankheit und Todesfälle, die durch das Bakterium ausgelöst werden, schon beobachtet. Insbesondere Tannenmeisen waren relativ oft betroffen, in geringerem Ausmaß auch die größeren Kohlmeisen. Suttonella ornithocola: So heißt das Bakterium, das im Frühjahr 2020 in Deutschland ein überregionales Blaumeisensterben auslöst. Wie können wir den Meisen helfen und welche Arten betrifft es noch? Was wir bisher wissen. Hier geht es zum NABU-Bericht.


Müssen wir in Corona-Zeiten Angst vor Fledermäusen haben?

 Das für uns neue Corona-Virus scheint von Fledermäusen abzustammen. Müssen wir uns jetzt in Deutschland vor diesen Säugetieren fürchten? Diese und weitere Fragen  beantworten Experten der Deutschen Wildtierstiftung in einem Youtube-Video. Und noch ein Bericht vom NABU, demzufolge unsere hei-mischen Fledermausarten nicht Träger des SARS-Cov-2-Virus sind.


Muss Block I der Kolonie "Am Stadtpark 1" geopfert werden?

Stadtrat Oliver Schruoffeneger würdigte die Kolonie als „Trendsetter“, der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf verlieh ihr 2016 den Erwin-Barth-Preis „insbe-sondere für die Nachbarschaftspflege“. Was das Wert ist, wird sich jetzt zeigen: Der Block I der Wilmersdorfer Klein-gartenkolonie „Am Stadtpark 1“ soll einer Schulerweiterung weichen. Hier der offene Brief betroffener Kleingärtner an die Politik, um das wertvolle Grün zu erhalten, und ein Aufruf.


Mittel für Umweltprojekte bis 31. Mai 2020 beantragen

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz unterstützt wieder Umwelt-projekte von Berliner Gartenfreunden gemäß dem abgeschlossenen Vertrag mit dem Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. für die Haushaltsjahre 2020/2021. Steuerlich gemeinnützige Kleingartenvereine auf kom-munalem Land können bis Ende Mai Mittel für Umweltprojekte beantragen. Wofür genau Mittel beantragt und welche Maßnahmen auch bezuschusst werden können, findest Du im Info-Text unseres Landesverbandes.


Ist Berlin bald nicht mehr Hauptstadt der Nachtigallen?

Ab Mitte, spätestens Ende April können wir die ersten Nachtigallen des Jahres in Berlin hören: Aus ihrem afrikanischen Winter-quartier zurückgekehrt, proben die ersten Männchen ihre Balzgesänge um die Gunst der Weibchen. Doch ihr Lebensraum hier verändert sich: Durch das umfangreiche Baugeschehen nimmt die Anzahl von Flächen, die mit dichter Spontanvegetation bewachsen sind, deutlich ab. Auch Parkanlagen, die der Nachtigall neben Friedhöfen wertvolle Lebensräume bieten, unterliegen einem zunehmenden Nutzungs- und Pflegedruck. Dichtes Unterholz mit schützender Falllaubschicht und üppiger Krautvegetation werden vernichtet. Hier der Bericht des NABU. 


Blaumeisensterben hat unsere Region erreicht

Der mysteriöse Krankheitserreger, der das aktuelle Meisensterben verursacht hat, ist identifiziert: Es handelt sich um das Bakterium Suttonella ornitho-cola, das bei betroffenen Vögeln vor allem eine Lungenentzündung verursacht. Die Identität des Erregers wurde gestern von mehreren Landesunter-suchungsämtern vermeldet. Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt und wurde erstmals aus Großbritan-nien beschrieben. Für Menschen und Haustiere soll der Erreger ungefährlich sein. Bereits seit Anfang März wurden in Deutschland auffallend viele Blau-meisen beobachtet, die offensichtlich krank wirken und kurz darauf versterben.Bis gestern wurden in nur 12 Tagen bereits 13.800 Fälle gemeldet, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Hier der Bericht des NABU.