Corona! Sommerbad Wilmersdorf geschlossen - und jetzt wieder geöffnet

 

 Eine Mitarbeiterin der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Deshalb wurde mit sofortiger Wirkung das Sommerbad Wilmersdorf, wo sie zuletzt im Einsatz war, geschlossen, teilten die Bäder-Betriebe mit. Hier der Bericht aus der BZ. Ab heute (Sonnabend) ist das Bad wieder geöffnet. Text aus der MoPo.


Berlin braucht sein Stadtgrün - seit 150 Jahren

Vor 150 Jahren begann sich Berlin von einer Steinwüste zur grünsten Metropole der Welt zu wandeln. Und die Stadt braucht gerade heute sein Grün! In den letzten Jahren wurde aber die Pflege vernachlässigt. Jetzt wurden zusätzliche Haushaltsmittel für die Grünflächenpflege der Bezirke bereitgestellt: 14 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich allein für die 430.000 Straßenbäume. Hier der Bericht aus der Abendschau.

 

 


Wichtigste Unterschiede zwischen Honig- und Wildbienen

In Deutschland leben 585 Wildbienen-arten, darunter etwa 40 Hummelarten. Die meisten Wildbienenarten leben solitär und nicht als Volk. Viele Wildbie-nenarten sammeln Pollen nur an ganz bestimmten Pflanzen. Ohne diese spezifischen Pollenquellen können sie nicht überleben. Manche sind sogar auf eine Pflanzenfamilie spezialisiert. Auch zum Nisten benötigen Wildbienen ganz unterschiedliche Strukturen: Die meisten graben eine Höhle in den Boden und sind dazu je nach Art auf Sandboden, auf offenen Lehmboden oder auf Steilwände und Böschungen angewiesen. Andere Arten nutzen alte Käferbohrlöcher in abgestorbenen Ästen und Bäumen, hohle Pflanzenstängel oder Mauerritzen. Hier der Bericht  der Deutschen Wildtierstifung.


Mehr Kleingärten für Berlin!

Die Nachfrage nach Kleingärten ist in der Hauptstadt explodiert. Der Senat muss dafür Sorge tragen, dass noch mehr Berliner Zugang zu einem Garten bekommen. Große Parzellen beim Pächterwechsel zu teilen und die Gärten mit maximal 250 Quadratmetern künftig kleiner zu dimensionieren, ist daher ein richtiger Schritt. Mehr Pächter auf kleineren Parzellen unterzubringen, darf jedoch die Gesamtfläche der Berliner Kleingärten nicht reduzieren.  Sie sind Räume mit hoher - oft verkannter - ökologischer Bedeutung. Hier zum Text aus FN.de und der Morgenpost.


Einsames Stadtmöbel im Beton-Quartier

 

Im sogenannten Maximilians Quartier in Schmargen-dorf, dessen Fläche früher zur Kleingartenkolonie Oeynhausen gehörte, passt ein einziges Stadtmöbel zur Beschreibung dieser Anlage, welche auf der Groth-Seite so beschrieben ist: "Die Architektur des charmanten Ensembles schöpft aus dem Ideenfundus der Gründer-zeit - Sie orientiert sich an klassischen Elementen, wie sie zum Beispiel in den eleganten Wohnhöfen der wil-helminischen Kaiserzeit zu finden sind, kombiniert mit dem Formgefühl der heutigen Zeit" - eine neue Stra-ßenpumpe. Hier zum kompletten Post von Klaus Görlitz.


Warum in Charlottenburg-Wilmersdorf Straßenbäume verdursten

Seit 2017 haben sich die Kosten für Bewässerung von Straßenbäumen in Charlottenburg-Wilmersdorf auf etwa 80.000 Euro vervierfacht. Dabei werden schwerpunktmäßig nur die derzeit etwa 1000 Jungbäume und Neuanpflanzungen gewässert. Im Bezirksamt weiß übrigens niemand, wie viele Brunnenanlagen dafür zur Verfügung stehen… Das geht aus der Antwort auf eine parlamen-tarische Anfrage der AFD im AGH hervor. Hier der komplette Text.


Libellen jagen erfolgreicher als Löwe oder Weißer Hai

Schon weit vor den Dinosauriern schwirrten Libellen durch Schachtelhalm-Wälder und über urzeitliche Sümpfe. In den Jahrmillionen haben Libellen ihre Flug – und Jagdkünste perfek-tioniert. Libellen können die Flugbahn und die Geschwindigkeit eines Beutetieres exakt be-stimmen. Das macht sie zu höchst erfolgreichen Jägern: Von 100 Beuteflügen verlaufen 95 erfolgreich. Wie schnell sie fliegen, wie gut sie sehen – hier im Text von Liga-Vogelschutz.


Noch immer Finger weg von Hecken und Gehölzen!

Wer jetzt Rodungsarbeiten oder drastische Rückschnitte beobachtet, sollte diese doku-mentieren und umgehend die zuständige Naturschutzbehörde des Bezirks benach-richtigen. Denn einige Langstreckenzieher brüten entsprechend spät und jetzt noch, viele andere Arten wie Sperlinge oder Amseln brüten mehrmals im Jahr und haben im Juni bisweilen noch Jungtiere im Nest. Der NABU Berlin bittet daher Gärtner und Grünflächenämter, mit dem Gehölzschnitt noch bis Ende Juli zu warten, um Gelege und Jungvögel nicht zu gefährden. Hier der Bericht.


Nicht alles, was gelb ist und fliegt, ist wirklich lästig

Die hektischen Flugbewegungen, der schnelle Richtungswechsel und die gelbe Warnfarbe lösen bei uns eher Unwohlsein gegenüber Wespen und Hornissen aus. Doch nur zwei Arten können uns wirklich lästig werden: die Deutsche oder die Gemeine Wespe. Wer sich mit Wespen näher beschäftigt, kann meist problemlos mit ihren Nestern leben und erhält spannende Einblicke in die Lebensweise dieser schützenswerten Insekten. Hier geht´s zum Text der Heinz Sielmann Stiftung.


So kuschelig sind unsere Kleingärten!


Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau"

Es ist die Deutsche Meister-schaft der Kleingärtnervereine: Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ 2022 unter dem Motto „Kleingärten: Stadtgrün trifft Ernteglück“ ist gestartet. Der 25. Bundeswettbewerb soll herausstellen, wie wichtig die kleinen Gärten für unsere Städte und Gemeinden sind. Die Bewertung der Kleingarten-anlagen erfolgt in verschiedenen Kategorien. Dabei soll der ökologischen Bedeutung von Kleingärten noch höhere Wertschätzung zukommen als in den vorangegangenen Wettbewerben. Hier der Text aus Gabot.de


Nicht nur Vampire - auch Blattläuse scheuen Knoblauch!

 

Für alle, die sich gerade mit Blattläusen herum-ärgern, gibt es diesen Tipp: Knoblauch- oder Zwiebelbrühe. Und so geht´s: 500 ml Wasser aufkochen und acht Knoblauchzehen oder drei große Zwiebeln darin aufkochen. Abkühlen lassen, sieben, in eine Sprühflasche geben und die Pflanze damit besprühen. Bitte nur, wenn die Sonne nicht zu stark scheint und es nicht regnet. Bei Bedarf wiederholen. Mehr Tipps vom NABU gibt es hier.


Dynamischer Agroforst: querbeet im Beet

Er ist alt und stammt aus Lateinamerika, der dynamische Agroforst. Was das ist und wie die Gärner-Methode funktio-niert, erklärt uns Bloggerin und Hobby-gärtnerin Xenia aus der Kleingarten-kolonie Oeynhausen. Auf ihrem Beet wachsen Nutz- und Begleitpflanzen dicht an dicht: Süßkartoffel, Bohnen, Erd-beeren, Schnittlauch, Tagetes, Kohlrabi, Spinat, Borretsch… - 40 verschiedene Pflanzen auf 12 m². Allerdings ohne Bäume. Hier geht´s zum Bericht von rbb Zipp.


Schon mal einen Pinselkäfer gesehen?

In der Online-Rubrik "Wilde Tiere in Berlin" des Tagesspiegel lässt sich mal wieder erkennen, wie artenreich die Schmargendorfer Kleingartenkolonien sind. Hier geht´s zu dieser Rubrik von Leserfotos.


Für MdA Michael Efler sind Kleingärten keine "verzichtbare Nebensache"

„Hiermit möchte ich auf die Kampagne zur Rettung von Block 1 der Kleingartenkolonie am Stadtpark I in Wilmersdorf verweisen. Kleingärten in der Stadt sind keine verzichtbare Nebensache“, so der Ab-geordnete der Linken, Dr. Michael Efler, in seinem aktuellen Bürgerrundbrief. Und weiter: „Die gemeinnützige Kolonie Am Stadtpark I ist seit vielen Jahren konstruktive Dialogpartnerin für Politik und Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene. Sie hat große Anstrengungen unternommen, sich mit ihren vielen Angeboten und Aktivitäten für die Bevöl-kerung zu öffnen. Weitere Informationen dazu und zur Petition - hier.“ 


Baumfällungen in der Forckenbeckstraße

 

 

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt gibt bekannt: „Für den Neubau einer Tiefgarage im Rahmen der Neugestaltung des ehemaligen Reemtsma-Geländes muss ein Teil der Böschung an der Forckenbeckstraße abgetragen werden. Die dort stehenden 6 Bäume dürfen gefällt wer-den. Alle Bäume sind geschädigt. Ein Ausgleich wird geleistet. Wann die Fällung stattfindet, ist noch nicht geklärt.“


Kleingartenverband Lichtenberg schließt Warteliste

Weil die Zahl der Interessierten im Vergleich zum Vorjahr um 100 % gestie-gen war und auf der Warteliste bereits 1600 Bewerbungen eingetragen sind, schloss der Bezirksverband Berlin-Lichten-berg der Gartenfreunde vorerst seine Warteliste für Kleingarten-Bewerber. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) dazu: „Die große Nachfrage nach Kleingärten in Lichtenberg steht symbolisch für den Drang der Berlinerinnen und Berliner ins Grüne. Der Kleingartenentwicklungsplan, der derzeit mit der Berliner Landesregierung ausge-handelt wird, muss diesem Bedürfnis Rechnung tragen.“ Hier der Presse-Text.


Wann wird Berlins Stadtgrün endlich zum "harten Faktor"?

Kleingärten sind mehr als nur eine Grünfläche. Dies haben Politiker über alle Parteien hinweg mittlerweile erkannt. Sie haben sich in der Vergan-genheit und aktuell unsere Forderungen zum Erhalt von Berliner Kleingärten und besonders die der langfristigen Siche-rung auf die Fahne geschrieben - mit Sicherungsanträgen, Beschluss-forderungen, Eingaben, Hinterfragungen oder anderen politischen Aktivitäten. Wir brauchen aber eine bindende vertragliche Verein-barung oder eine gesetzliche Sicherung auf Landesebene. Oder wie in zwei anderen Bundesländern durch Aufnahme in die Landes-verfassung. Hier der Text aus Life PR.


Minze soll "Unkraut" in den Selbstmord treiben

Wo Minze wächst, verschwinden oft andere Pflanzen. Dabei ist die Minze weder giftig noch besonders bevorteilt. Aber sie beherrscht eine Art chemische Kriegsführung. Wissenschaftler aus Karls-ruhe haben dieses Phänomen untersucht und wollen es nutzen, um umwelt-freundliche Pflanzenschutzmittel zu ent-wickeln. Sie untersuchten die Signalstoffe von verschiedenen Minzearten genauer und fanden sozusagen ein ganzes Repertoire an Kriegsführungsmaschinerie. So gebe es Stoffe, die zum Beispiel bei anderen Pflanzen die Zellteilung blockierten. Dann kann natürlich die Nachbarpflanze nicht auskeimen. Hier der Text aus mdr-Wissen.


Stadtfüchse haben kleinere Gehirne als ihre Artgenossen vom Land

Stadtfüchse und Landfüchse haben sich auseinander entwickelt. Wie Forscher aus Glasgow herausgefunden haben, besitzen Stadtfüchse kürzere Schnauzen und ein kleineres Gehirn. Eine kürzere und breitere Schnauze könnte den Füchsen in der Stadt beim Fressen von Weggeworfenem und Wühlen im Abfall behilflich sein. All dies seien aber auch Erscheinungen, die bei vielen Tieren im Zuge einer Domestizierung auftreten. Hier geht´s zum Text aus tierwelt.ch


Die Sache mit den "Naturgärten"

Sicher, beim Anblick eines Naturgartens scheiden sich die Geister, spätestens in Herbst und Winter. Für einige Menschen ist es schwer zu ertragen, das Wirrwarr abgestorbener und brauner Zweige und Triebe. Keine blanke Erde, keine Struktur. Aber ehe Sie sich über den Anblick ärgern, könnten Sie ja die Gärtnerin oder den Gärtner fragen, was ihnen wichtig ist auf ihrer Parzelle. Warum sie das oder jenes tun oder lassen. Womöglich erzählen Ihnen die Betreffenden ein paar interes-sante Geschichten über die Begegnungen mit Vier-, Sechs- oder Achtbeinern. Hier der Text aus dem „Gartenfreund“.


Heute ist Jäte-deinen-Garten-Tag

Morgen ist „Tag des Gartens“, schon heute der internationale „Jäte-deinen-Garten-Tag“. Dazu sprach der Tages-spiegel "Checkpoint" mit unserer Garten-freundin Xenia Rabe-Lehmann aus der Kolonie Oeynhausen über ihren erfolg-reichen Blog, unerwünschten Bewuchs, beige Daumen und Parzellen-Boom. Hier der Text aus dem Tagesspiegel.


Der Kampf um "Stadtpark I" geht weiter

Auch wenn Gabriele Gutzmann hier so fröhlich lacht – ihr ist vermutlich ganz anders zumute. Denn der Block 1 ihrer Kleingartenkolonie „Stadtpark I“ soll bebaut werden.  Und damit auch ihre winzige Parzelle, denn Vereins-vorsitzende Gutzmann  hat mit nur 120 Quadratmetern wohl den kleinsten der Gärten. Sie wundert sich da­rüber, dass Wilmersdorf als jener Stadtteil Berlins, der in den letzten 50 Jahren mit die meisten Kolonien hergeben musste, schon wieder gefleddert werden soll. Und ist empört, dass sie erst aus der Zeitung von den Plänen des Senats erfuhr. Hier der Bericht aus der taz.


Wie passe ich den Kleingarten richtig an Klimawandel und Hitzestress an?

Es wird der dritte heiße Sommer in Folge erwartet. Die Trockenheit setzt Zier- und Nutzpflanzen zu, so können Kleingärtner gegensteuern:  Verschieden große Pflanzen zusammen in ein Beet setzen, beispiels-weise Tomaten mit Buschbohnen. Das sorgt für gegenseitigen Halt und beschattet den Boden, der dadurch länger feucht bleibt. Die Erde bedecken. Pflanzen anbauen, die mit weniger Wasser auskommen. Dazu gehören Bohne, Aubergine, Tomate, Karotte oder Kartoffel. Im Kräuter- und Blumengarten gehören dazu mediterrane Pflanzen, auch Rosen, Lilien und Zierlauch. Weinstöcke, Walnuss- und Feigenbäume haben künftig vielleicht bessere Bedingungen als Apfelbäume, Gurken, Spargel und Erdbeeren. Hier geht´s zum Text des MDR. 


Neue Wiesen für Charlottenburg-Wilmersdorf?

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf behauptet, ein „integriertes urbanes Grünlandkonzept“ entwickeln zu wollen. Demnach seien die Erhaltung und Ent-wicklung auch kleinerer Wiesen- und Rasenflächen in der Innenstadt unab-dingbar. Und Stadtrat Schruoffeneger glaubt von sich: „Die Erhaltung der bio-logischen Vielfalt auch für nachfolgende Generationen ist mir ein besonderes Anliegen. Gerade bei artenreichem Grünland zeigt sich der Verlust von biologischer Vielfalt am deutlichsten.“  Wie wär´s denn, wenn er das bei bestehenden Grünflächen wie der Cornelsenwiese endlich unter Beweis stellen würde, die er Neubau opfern möchte? Hier zur Pressemitteilung des Bezirkes.


Viele Kleingärtner kollektivieren jetzt ihre Parzelle

Mit Corona kam viel Besuch. Enge Freundinnen und alte Bekannte fragen, ob sie nicht in meiner Parzelle diese oder jene Person treffen können. Manche flüchten mit ihrem Computer aus ihren Wohnungen unter meinen Apfel-baum, ganze Arbeitsgruppen halten auf meinem Rasen virensichere Sitzungen ab - selbstverständlich mit Sicherheitsabstand. Bei so viel Nachfrage treffen wir alle täglich Ab-sprachen, die Arbeitsgruppen, Mann, Teenagertochter, ich, unsere näheren und entfernteren Bekannten. Alle bekommen ihre Zeiten, es funktioniert. Hier die Kolumne aus der Berliner Zeitung. 


Giersch schon mal als Pesto, Salat oder zum Omelett probiert?

Essen ist die vornehmste Form der Unkraut-vertilgung. Der ungeliebte Giersch beispiels-weise kann in verschiedenen Zubereitungs-formen aufgegessen werden. Am besten sollen die jungen, gelbgrünen, fast noch zugefältelten Blatthändchen schmecken. Fein gehackt, leicht möhrig und in der Struktur an Petersilie erin-nernd, passt der frühe Giersch über Spargel, zum Salat, ins Pesto oder in den Kräutercocktail für die Frühjahrskur. Löwenzahn und Spitzwege-rich aus dem Wildrasen können gleich mit rein. Hier geht´s zum Wildkräuter-Text aus der "Zeit".


Über das Glück, einen Kleingarten bewirtschaften zu dürfen

In einer Zeit von Social Distancing und politisch verordneten Kontaktbeschränkungen sind Klein-gärten Orte, in denen man sich ungefährdeter als in Parks oder anderen öffentlichen Anlagen in der freien Natur aufhalten kann. Senioren und Familien mit Kindern wissen diesen Ausgleich für die Auswir-kungen der räumlichen Enge in den Wohnungen derzeit besonders zu schätzen: Für rund 300.000 Nutzer sind die Berliner Kleingärten auch ein Ort der Vermeidung von unnötigen Kontakten. Und in diesem Jahr wird der eigenen Versorgung durch den kleingärt-nerischen Anbau eine strategisch besonders wichtige Bedeutung zukommen. Hier der Text unseres Landeschefs Michael Matthei.


Zusammen für mehr biologische Vielfalt

Gärtnern macht glücklich. Dabei finden nicht nur gestresste Großstädter Erfüllung im grünen Paradies zwischen Beet und Laube, auch für den Berliner Naturschutz sind die vielen Kleingärten auf ca. 3000 Hektar wichtig. Um die biologische Vielfalt dieser Flächen für die Stadt noch zu erhöhen, haben die Stiftung Naturschutz Berlin und der Landesverband Berlin der Gartenfreunde eine Kooperations-vereinbarung geschlossen. Ziel ist es, in den Kleingärten möglichst naturnah zu gärtnern, diese ökologisch aufzuwerten und damit die Artenvielfalt der Stadt zu erhalten. Hier zum Text der Stiftung Naturschutz.


Der Igel ist das Gartentier des Jahres 2020

Mit 31,7 Prozent aller Stimmen gewinnt der Braunbrustigel die Publikumswahl der Heinz Sielmann Stiftung im Rennen um den begehrten Titel „Gartentier des Jahres“. Die Stiftung rief zum zehnten Mal zur Wahl auf. 7.819 Naturfreunde haben bei der Abstimmung mitgemacht – und damit einen Teilnehmerrekord erreicht. Den zweiten Platz belegte mit 23,1 Prozent der Stimmen die Gehörnte Mauer-biene vor dem Gartenrotschwanz, der 17,2 Prozent bekam. Hier der Bericht der Siel-mann Stiftung. Foto: Denise Lau, Igelhilfe in Radebeul.


Berliner Kleingärten sind immer begehrter

 Wer in Berlin einen Kleingarten pachten möchte, muss geduldig sein. Das gilt ohnehin und noch mehr seit Beginn der Corona-Pandemie. In den vergangenen Wochen hat die Nachfrage nach Parzellen deutlich zugenom-men, die schon vorher jahrelangen Wartezeiten haben sich damit weiter verlängert. Teilweise ist die Nachfrage in Berliner, Münchener und Hamburger Kleingartenvereinen vierfach höher als im Vorjahresvergleich. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


So schön und so hungrig

Blau-schwarz gebänderte Flügeldecken, schwarze Wangen-streifen, dunkel gestreifte Federhaube: so ein hübscher Nest-räuber! Dieser Eichelhäher hatte sich in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen ein Jungvögelchen gegriffen und verspeiste sein Opfer in einem Apfelbaum. Dabei ließ er einen Unterschenkel seiner Beute fallen, der dann übrig blieb. Eichelhäher zählen wie andere Rabenvögel auch zu den Allesfressern, die gern mal Nester anderer Vögel plündern. Hier ein Link zu Tagesspiegel online


Immer mehr Berliner träumen von der eigenen Parzelle

Berlin hat rund 70.000 Kleingärten in mehr als 700 Anlagen – verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Die Gärten bedek-ken 3200 Hektar und machen damit rund zehn Prozent des Stadtgrüns aus. Trotz-dem führen die Kleingarten-Kolonien in der Stadt lange Wartelisten, die Corona-krise steigert die Nachfrage weiter. Beim Berliner Landesverband der Garten-freunde spricht man von einer Vervielfachung der Bewerbungen. Die Kleingarten-Kolonien wurden auf dem Höhepunkt der Ausgangsbeschränkungen plötzlich zum schnell erreichbaren Ausflugsziel in der Nachbarschaft. Hier der Bericht im Tagesspiegel.


Honigbienen tanzen in verschiedenen Dialekten

Fränkisch, schwäbisch, oberpfälzerisch - Würzburger Biologen fanden heraus, dass die Sprache der Bienen von Region zu Region unterschiedlich ist. Frankens Bienen zum Beispiel verständigen sich in einer anderen „Mundart“ als ihre Zeit-genossen jenseits der Alpen. Für alle Imker hat diese Erkenntnis einen interes-santen Nebeneffekt: Wer sich verschie-dene Honigbienenarten in einem Stock hält, hat vermutlich ein Problem: Die können sich untereinander nicht verstehen. Hier geht´s zum Beitrag von nordbayern.de 


Kleingartenentwicklungsplan: Rat der Bürgermeister verschiebt sein Votum

»Berlin wird grau, Stadtgrün now« rufen die Männer, Frauen und Kinder, die sich Don-nerstagmorgen an der Autoeinfahrt zum Roten Rathaus postiert haben. Sie stellen Pflanzen auf – Tomaten, Kohl und andere Setzlinge. Ihre Kundgebung zielt auf den Kleingartenentwicklungsplan 2030 aus dem Haus von Umweltsenatorin Günther, der an diesem Donnerstag beim Rat der zwölf Be-zirksbürgermeister auf der Agenda steht. Und die Bezirksbürgermeister verschieben ihr Votum auf Juni. Bemängelt wurde die man-gelnde Beteiligung von Verbänden wie den Gartenfreunden. Hier der Bericht des ND.


Hier brummt und nascht die Blauschwarze Holzbiene

Den leuchtenden Mohnblüten kann Deutschlands größte Wildbiene, die Blauschwarze Holzbiene, gerade in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall nicht widerstehen. Sie wird 23 bis 28 Millimeter lang, den Größen-vergleich zu ihren Verwandten sieht man in den Fotos. Lange Zeit nur im Südwesten Deutschlands zuhause, fühlt sie sich seit einigen Jahren auch in Berlin heimisch. Hier geht´s zu mehr Infos über den Riesenbrummer vom NABU. Und zum Link zu Tagesspiegel-online.


Berlin will mehr gärtnern!

Erstmals schließen sich Kleingärtner, Gemeinschaftsgärtner, BUND, Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz und Forum Stadtgärtnern zusammen, um den Rat der Berliner Bür-germeister an seine Verantwortung für das Berliner Stadt-grün zu erinnern. Die durch Corona bedingte geringe Teilnehmer-zahl von Demonstranten, die am Donnerstag, 28.05., 09:00 Uhr die Bürgermeister am Roten Rathaus in gehörigem Abstand erwarten werden, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass sich hier Berliner Umwelt- und Gartenaktivisten zusammenfinden, um gemeinsam und sehr entschieden Schutz und Sicherung des Berliner Stadtgrüns zu fordern. Hier gibt´s mehr Infos.


Kolonie Am Stadtpark 1 bangt um ihre Kleingärten

Die fast 190 Mitglieder der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie Am Stadtpark 1 sind entsetzt: Aus der Zeitung mussten sie erfahren, dass ihr „Block 1“ an der Babelsberger Straße einer Erweiterung der benachbarten Internationalen Schule weichen soll. Dem Schock folgte der Trotz, die Laubenpieper wollen um ihr Refu-gium kämpfen. Am 28. Mai tagt der Rat der Bürgermeister zu der Causa, sein beratendes Urteil nehmen die Fraktionen dann mit ins Abgeordnetenhaus. „Nur von dort können wir auf wirksame Hilfe hoffen“, sagt Kolonie-Vorsitzende Gabriele Gutzmann (Foto). Der Bezirk habe keine Handhabe, aber immerhin hätten Stadt-entwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger sowie Stadtrat und Leiter des Ordnungs-amtes Arne Herz, der in Umweltangelegenheiten den Bezirk im Rat der Bürgermeister vertritt, ihre Unterstützung zugesagt. Hier zum Text der Berliner Woche.


So werden Gartenvögel richtig gefüttert

Das übliche Wintervogelfutter kann jetzt zur Jungenfütterungszeit (April bis Juli) für Jungvögel schädlich sein, die zumeist natürlicherweise von Ihren Eltern in den ersten Wochen ausschließlich mit frischen proteinreichen Insekten gefüttert werden. An großen Erdnuss-Bruchstük-ken oder ganzen Sonnenblumenkernen können Jungvögel ersticken. Fettreiches Futter ist für sie schwer zu verdauen. Daher gilt für diese Zeit: Kein Fettfutter, keine Erdnüsse (ganz oder als Bruch) und möglichst keine Sonnenblumenkerne, statt-dessen möglichst kleine (fettarme) Sämereien von heimischen Wildkräutern, Insekten-futter frisch oder tiefgefroren, möglichst nicht getrocknet. Hier weitere Tipps vom NABU. 


Was weißt Du schon über Insekten?

Unsere Gärten sind (hoffentlich) voller Insekten. Aber was wissen wir über sie? Weißt Du, wie viele Insek-tenarten in Deutschland leben? Wie weit Holzbienen ihre Gänge in Totholz bohren können? Oder wie viele Einzelaugen das Auge einer Libelle haben kann? Der NABU hat ein kleines Sechsbeiner-Quiz erstellt. Hier findest Du es. Viel  Spaß!


Warum Hummeln manchmal Löcher in Pflanzen knabbern

Hummeln gründen oft sehr zeitig eine neue Kolonie, wenn noch keine Pflanzen blühen und nahrhafte Pollen bieten. Dieses Problem lösen die Insekten recht einfach: Sie beißen Löcher in die Blät-ter, drängen die betroffene Pflanze damit, früher zu blü-hen, berichten Experten der Eidgenössisch-Technischen Hoch-schule Zürich. Sie konnten nachweisen, dass die beißenden Hummeln den Pflanzen ein Signal geben, das sie zum raschen Blühen bewegt. Hier geht´s zum Text aus dem Tagesspiegel.


Igel mögen keine Mähroboter!

Nein danke! Mähroboter sind eine große Gefahr für Igel, die durch die scharfen Messer oft schwer verletzt werden. Wer sich im Garten Arbeit sparen will, kann als Alternative für einen kurz geschorenen Rasen auf pflegeleichten Kräuterrasen oder eben eine wilde Wiese setzen. Sieht schöner aus und fördert die Arten-vielfalt! Hier Infos vom NABU.


Heute ist Weltbienentag!

Den World Bee Day hatte die General-versammlung der Vereinten Nationen erstmals im Jahr 2017 für den 20. Mai ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen. Heute wird etwa. ein Drittel unserer Nahrung von Bienen bestäubt. Sie sichern unsere Lebens-grundlage und das sollten wir mehr denn je zu schätzen wissen. Hier ein Text von Bienenretter.de und Infos vom Nabu.


Umgerechnet auf Corona-Sicherheitsabstände: Charlottenburg-Wilmersdorfer Kieze sind in Berlin am schlechtesten mit Stadtgrün versorgt!

Welcher Bezirk bietet in Corona-Zeiten umgerechnet auf den erforderlichen Sicherheitsabstand eigentlich am wenigsten Grünflächen? Rein rechnerisch wird es ab circa 20 Menschen auf 100 Quadratmetern zu eng, um noch den Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten. Am schlechtesten in Berlin schneiden Kieze in Charlottenburg-Wilmersdorf ab. Drei der fünf Kieze mit dem schlechtesten Grünflächen-Verhältnis liegen hier. Es geht um den Bereich rund um Hindemithplatz, Karl-August-Platz und die Schaperstraße. Auch in Pankow und in Neukölln gibt es jeweils einen Kiez, in dem auf 100 Quadratmeter Grün mehr als 20 Menschen kommen. Hier gibt´s mehr Infos auch für Deinen Kiez.


So können wir Berliner Lurchen helfen

Auch Amphibien wie Teichmolche (Foto), Erdkröten oder Frösche leiden unter dem Klimawandel und langen Trockenperioden. Wir können ihnen in unseren Parzellen naturnahe Lebensräume bieten: Einen Gartenteich ohne Goldfische mit flachen Uferzonen und als Rückzugsräume verwilderte Ecken und Reisighaufen. Hier geht´s zum Text von der Stiftung Naturschutz Berlin und unserem Landesverband.


Brummig aber friedfertig: die Blauschwarze Holzbiene

Seit einigen Jahren hat sie auch Berlin für sich entdeckt, fühlt sich auch in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall wohl: Deutschlands größte Wildbiene, die Blauschwarze Holzbiene. Sie brummt laut, ist aber sehr friedfertig. Besonders auffällig sind die blauschimmernden Flügel und der metallisch-schwarz glänzende Panzer. Dieser Hautflügler wird bis zu 28 Millimeter lang. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


So wichtig wie nie für die grüne Infrastruktur Berlins: Kleingärten

Nicht erst seit der Corona-Pandemie ­bewerben sich immer mehr jüngere Menschen und Familien für einen Schre-bergarten. Harken und Jäten liegt im Trend. Kleingartenanlagen spielen eine wichtige Rolle für die grüne Infrastruktur der Städte. Kleingarten­areale sind immer mehr Bestandteil öffentlichen Grüns, bieten einen großen Mehrwert für das ganze Stadtquartier, auch für Leute, die nicht Mitglied im Kleingärtnerverein sind. Das Kleingartenwesen trägt zur sozialen Gerechtigkeit bei. Hier zum Text aus demo-online.de


"Stunde der Gartenvögel": ein Zwischenergebnis

Der Haussperling (Foto) hat wieder den Schnabel vorn: In Berlin wurden bislang 17.275 Exemplare gemeldet, was aber immerhin ein Minus von 4 Prozent gegen-über dem Vorjahr ist. Auf Platz 2 landetet mit 7700 Sichtungen der Star (- 15 %), auf Platz 3 überraschend der Mauersegler mit 6604 Meldungen – fast eine Verdoppe-lung zu 2019. In Corona-Zeiten hatten be-sonders viele Berliner Lust zum Zählen: Bislang meldeten 4585 Tierfreunde (2423) aus 2776 Gärten (1567) 78.220 Vögel (46.546). Viel weniger als im Vorjahr wurden dabei so typische Gartenvögel wie Blaumeise (3601, - 23%), Grünfink (1059, - 23%), Rotkehlchen (1348, - 19%) oder Kohlmeise (4929, - 18%) gezählt. Hier zur NABU-Übersicht


Meisenfütterung in den Schmargendorfer Kleingärten

Aus der Bildergalerie "Vögel in Berlin" des Tagesspiegel. Hier der Link


Warum der umstrittene Berliner Kleingartenentwicklungsplan 2030 so noch nicht das letzte Wort sein darf

In einer wachsenden Stadt müsse es nicht weniger, sondern mehr Flächen für Kleingartenanlagen geben. Gerade in der Coronakrise habe sich gezeigt, welche immense Bedeutung die Gärten für die Erholung und die Versorgung der Haupt-städter haben, so die Abgeordnete Marion Platta. Und so ist der neue Klein-gartenentwicklungsplan in der aktuellen Fassung vom 21. April 2020 nach Über-zeugung der Linken-Politikerin „nicht beschlussfähig“. Am liebsten würde ihre Partei sämtliche Kleingartenflächen erhalten und „keine Anlage mehr für den Wohnungsbau opfern“, insbesondere nicht für Eigenheimsiedlungen. Aber ausgerechnet die "Grünen" sollen das derzeit noch anders sehen. Hier der Text aus dem ND.


Deshalb sind Kleingärten so wichtig für Städte wie Berlin

Landschaftsarchitektin Stefanie Rößler forscht am Dresdner Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zu urbanen Freiräumen und Biodiversi-tät, weiß genau um die wichtigen Funk-tionen von Kleingärten: „Weil sie unver-siegelt sind, kann das Wasser hier ver-sickern, es entsteht Kaltluft, Pflanzen und Tiere finden hier Nischen.“ Außerdem sei es eine wichtige Ökosystemleistung, dass die Menschen durch das Gärtnern draußen sind, sich selbst versorgen und Nahrungsmittel produzieren. Hier geht´s zum ganzen Text aus Schrot & Korn.


Ab heute: Dieses Wochenende Vögel zählen!

Heute, morgen und übermorgen läuft die große Zählaktion „Stunde der Gartenvögel“. Mach bitte mit! Egal ob im Garten oder auf dem Balkon: Schnapp Dir Zettel und Stift und zähl eine Stunde lang die Vögel, die Du beobachtest oder hörst! Nähere Infos dazu findest Du hier

 

 


Warum unser Berliner Landesverband diesen Kleingarten- Entwicklungsplanentwurf so nicht akzeptieren möchte

Der aktuell vorgelegte Kleingartenentwicklungsplan 2030 kann von uns in dieser Darstellung in einer Reihe von Punkten nicht akzeptiert werden. Denn eine Reihe von Entscheidungen gehen aus Sicht des Landesverbandes erneut zulasten der Kleingartenflächen, und dies, ohne den Interessenvertretern die Möglichkeit zu einer entsprechenden Stellungnahme einzuräumen – der geplante Termin wurde ersatzlos vom Senat gestrichen. Und: Im KEP 2030 gibt es nun auch eine Kategorie 7. Sie beinhaltet Kleingärten, die „umgewidmet“ und damit aus dem Kleingartenwesen herausgenommen werden. Für sie fällt damit jede Sicherungsfunktion weg. Auch die Ausgestaltung dieser Kategorie wurde mit uns so nicht abgesprochen.                     Hier geht´s zum Text des Landesverbandes.


Rettet Block 1 der Kleingartenkolonie Am Stadtpark I !

Noch am 3. März sagte Stadtrat Oliver Schruoffeneger, dass für die landes-eigenen Blöcke der Kolonie „Am Stadtpark I“ gemäß Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes bis zum Jahr 2030 keine Inanspruchnahme vorgesehen sei. Noch im 1. Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans erhielten alle Blöcke eine "sehr hohe" Bewertung urbaner Kontext. Jetzt plötzlich im 2. Entwurf werden Block 1 und Block 4 nur noch mit "mittel" bewertet. Block 1 soll plötzlich einem Schulerweiterungsbau weichen. Du kannst hier die Forderung unterstützen, die gesamte Kleingartenkolonie Am Stadtpark I dauerhaft zu erhalten. Hier geht´s zur Aktion.


Da sind sie wieder: Berlins Mauersegler

An einigen Orten in Berlin sind sie schon zurück. Meist kreisen sie aber noch vereinzelt hoch oben über der Stadt: die Mauersegler. In den nächsten Tagen werden es immer mehr werden und bald beginnt auch das Brutgeschehen. In Berlin sind die Mauerseglerbestände erfreulicherweise (noch!) stabil, doch auch hier werden jedes Jahr zahlreiche Nistplätze bei Sanierungen zerstört. Die gesetzlich geschützten Brutstätten der einstigen Felsen- und Baumhöhlenbrüter befinden sich bei uns nahezu ausschließlich an Gebäuden. Hier geht´s zum NABU-Text.


Wähl mit! Wer wird Gartentier des Jahres?

Die Heinz Sielmann Stiftung sucht das Gartentier des Jahres 2020! Wie immer stehen sechs tierische Besucher unserer Gärten zur Auswahl: Diesmal sind es Gartenrotschwanz, Gartenschnirkel-schnecke, Gehörnte Mauerbiene, Igel, Kleiner Teichfrosch oder Tauben-schwänzchen (Foto). Bis Ende Mai kannst Du für Deinen persönlichen Favoriten abstimmen. Hier geht´s zu den Infos.


Am Muttertagswochenende ist wieder Stunde der Gartenvögel

Vögel zu beobachten macht nicht nur Spaß: Mit der Zähl-Aktion "Stunde der Gartenvögel", die nächstes Wochenende stattfindet, helft Ihr, wichtige Daten zur Vogelwelt zu liefern. Bist Du dabei? Der NABU ruft dazu auf, vom 8. bis 10. Mai in ganz Deutschland eine Stunde lang Vögel zu zählen. Mitmachen ist einfach: Ein Video erklärt wie. Hier geht´s zu allen Infos und zu einer Zählhilfe.
  


Trockenheit: Baumsterben in Berlin

Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Bäume können einiges aushalten, in der Regel erliegen sie dann aber sogenannten Komplexkrankheiten. Damit werden eine Häufung von verschiedenen Schadfaktoren bezeichnet, die jeder für sich genommen gar nicht mal so schlimm sein müsste. In der Summe jedoch können sie den Bäumen so zusetzen, dass sie absterben oder Para-siten (wie z.B. Pilzerkrankungen) erliegen. Der nun schon langanhaltende Trockenstress schwächt die Bäume zunehmend und macht sie anfällig. Baum-krankheiten wie Rußrindenkrankheit an Berg- und Spitzahorn oder auch Pseudomonas an der Ross-kastanie nehmen zu und verlaufen schwerwiegender. Berlin muss sich wohl oder übel darauf einstellen, regelmäßig seine Bäume, die Parks und die weiteren Freiflächen, also die grüne Infrastruktur der Stadt, mit Wasser zu versorgen. Hier der Bericht des BUND.


Was tun, wenn´s Probleme mit Bienen, Wespen, Hornissen und Co. gibt?

Alle wildlebenden Tiere sind geschützt - manche Arten sogar "besonders streng"! Zu den beson-ders streng geschützten Tieren gehören nahezu alle Bienen- und Hornissenarten. Sollten diese Arten zum "Problem" werden, braucht es qua-lifizierte Hilfe, Beratung und Unterstützung! Die bietet in Berlin der Hymenopterendienst (Hymenopteren sind Hautflügler) des NABU. Hier findest Du den Bericht.


Neues über die aktuelle Blaumeisen-Seuche

Am häufigsten sind Blaumeisen betroffen. Doch auch bei anderen Meisenarten und Schwanzmeisen wurden die Krankheit und Todesfälle, die durch das Bakterium ausgelöst werden, schon beobachtet. Insbesondere Tannenmeisen waren relativ oft betroffen, in geringerem Ausmaß auch die größeren Kohlmeisen. Suttonella ornithocola: So heißt das Bakterium, das im Frühjahr 2020 in Deutschland ein überregionales Blaumeisensterben auslöst. Wie können wir den Meisen helfen und welche Arten betrifft es noch? Was wir bisher wissen. Hier geht es zum NABU-Bericht.


Müssen wir in Corona-Zeiten Angst vor Fledermäusen haben?

 Das für uns neue Corona-Virus scheint von Fledermäusen abzustammen. Müssen wir uns jetzt in Deutschland vor diesen Säugetieren fürchten? Diese und weitere Fragen  beantworten Experten der Deutschen Wildtierstiftung in einem Youtube-Video. Und noch ein Bericht vom NABU, demzufolge unsere hei-mischen Fledermausarten nicht Träger des SARS-Cov-2-Virus sind.


Muss Block I der Kolonie "Am Stadtpark 1" geopfert werden?

Stadtrat Oliver Schruoffeneger würdigte die Kolonie als „Trendsetter“, der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf verlieh ihr 2016 den Erwin-Barth-Preis „insbe-sondere für die Nachbarschaftspflege“. Was das Wert ist, wird sich jetzt zeigen: Der Block I der Wilmersdorfer Klein-gartenkolonie „Am Stadtpark 1“ soll einer Schulerweiterung weichen. Hier der offene Brief betroffener Kleingärtner an die Politik, um das wertvolle Grün zu erhalten, und ein Aufruf.


Mittel für Umweltprojekte bis 31. Mai 2020 beantragen

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz unterstützt wieder Umwelt-projekte von Berliner Gartenfreunden gemäß dem abgeschlossenen Vertrag mit dem Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. für die Haushaltsjahre 2020/2021. Steuerlich gemeinnützige Kleingartenvereine auf kom-munalem Land können bis Ende Mai Mittel für Umweltprojekte beantragen. Wofür genau Mittel beantragt und welche Maßnahmen auch bezuschusst werden können, findest Du im Info-Text unseres Landesverbandes.


Ist Berlin bald nicht mehr Hauptstadt der Nachtigallen?

Ab Mitte, spätestens Ende April können wir die ersten Nachtigallen des Jahres in Berlin hören: Aus ihrem afrikanischen Winter-quartier zurückgekehrt, proben die ersten Männchen ihre Balzgesänge um die Gunst der Weibchen. Doch ihr Lebensraum hier verändert sich: Durch das umfangreiche Baugeschehen nimmt die Anzahl von Flächen, die mit dichter Spontanvegetation bewachsen sind, deutlich ab. Auch Parkanlagen, die der Nachtigall neben Friedhöfen wertvolle Lebensräume bieten, unterliegen einem zunehmenden Nutzungs- und Pflegedruck. Dichtes Unterholz mit schützender Falllaubschicht und üppiger Krautvegetation werden vernichtet. Hier der Bericht des NABU. 


Blaumeisensterben hat unsere Region erreicht

Der mysteriöse Krankheitserreger, der das aktuelle Meisensterben verursacht hat, ist identifiziert: Es handelt sich um das Bakterium Suttonella ornitho-cola, das bei betroffenen Vögeln vor allem eine Lungenentzündung verursacht. Die Identität des Erregers wurde gestern von mehreren Landesunter-suchungsämtern vermeldet. Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt und wurde erstmals aus Großbritan-nien beschrieben. Für Menschen und Haustiere soll der Erreger ungefährlich sein. Bereits seit Anfang März wurden in Deutschland auffallend viele Blau-meisen beobachtet, die offensichtlich krank wirken und kurz darauf versterben.Bis gestern wurden in nur 12 Tagen bereits 13.800 Fälle gemeldet, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Hier der Bericht des NABU.


Online-Vortrag: Berliner Ökokonto auf dem Prüfstand

Wird irgendwo gebaut, muss die Natur dafür funktionsbezogen entschädigt werden: Ein gefällter Baum durch Bäume, eine asphal-tierte Wiese durch die Entsiegelung einer anderen Fläche usw. Leider wurden diese Kompensationsmaßnahmen in der Vergan-genheit häufig nur unzureichend oder sehr spät umgesetzt. Das Berliner Ökokonto soll hier Abhilfe schaffen. Aber gelingt das? Mit Manfred Schubert, Berliner Landesarbeitsge-meinschaft Naturschutz. Corona-bedingt findet dieser Vortrag online statt: Montag, 04. Mai, 18:00 Uhr. Wenn ihr teilnehmen möchtet, schickt eine Nachricht an: fehlenberg@bund-berlin.de   Hier geht´s zur Einladung.


Neuer Kleingartenentwicklungsplan dem Senat vorgelegt

473 Kleingärten in Berlin müssen bis 2030 für Schulen, Sporthallen, Kitas oder Infrastruktur-projekte weichen. Die allermeisten der rund 71.000 Berliner Kleingärten jedoch sind für die das neue Jahrzehnt oder darüber hinaus in ihrem Bestand gesichert. Das geht aus dem überarbeiteten Kleingartenentwicklungsplan hervor, den der Senat am Dienstag zur Kenntnis nahm. Mit der endgültigen Beschlussfassung durch Senat und Abgeordnetenhaus wird im 2. Halbjahr 2020 gerechnet. "Berlins Kleingärten sind ein ganz besonderes Stück Stadtgrün - unverzichtbar für die Menschen und für eine lebenswerte Stadt", so Umweltsenatorin Regine Günther. Hier der Bericht von rbb24. Und die heutige Pressemitteilung des Senats zum Stadtgrün. Und auch die Pressemitteilung unseres Landesverbandes.


Fensterscheiben bitte nicht zu blank putzen!

Diese Waldohreule prallte gegen eine Fensterscheibe, musste in die Klinik. Des-wegen erinnert der NABU Berlin daran, dass besonders blank geputzte Glasfronten gefähr-lich sind in der Nähe von Gärten, Parks, Grün-streifen, Stadtbäumen und Gewässern – dort, wo sich besonders viele Vögel aufhalten und sich attraktive Vegetation in den Scheiben spiegeln kann. Verzichtet dort bitte auf gewie-nerte Scheiben und lasst den Vögeln zuliebe etwas Staub und Schmutz zu! Für Fenster, die eine besondere Gefahr darstellen, sind kontrastreiche Muster oder Aufkleber eine gute Lösung, um die Glasscheiben für Vögel sichtbar machen. Hier zum Bericht.


Gestresste Bäume und Sträucher blühen so intensiv wie nie

Schlehen oder Kirschen sind von oben bis unten voll mit Blüten. Kein gutes Zeichen, ganz im Gegenteil: Bäume und Sträucher stehen massiv unter Stress. In Stress versetzt die Natur dabei  die überdurchschnittliche Erwärmung der ver-gangenen Jahre. Selbst jetzt, wo die Bäume eigentlich unter der herrschenden Trockenheit leiden, blühen sie intensiv wie nie. Und das gilt für alle Baumarten, nicht nur für heimische, auch für Ziersträucher. Es schaut so aus, als ob alle Bäume gleichermaßen auf Vermehrung setzen. Angstblüte! Offensichtlich versuchen Bäume mit Tausenden Samen dafür zu sorgen, dass für die Zukunft vorgesorgt ist – auch wenn diese Zukunft nicht rosig ist. Hier der Bericht aus der „Kleinen Zeitung“.


Regelmäßig wässern! Auch dieser April ist viel zu trocken!

Seit Mitte März hat es in der Region nicht mehr richtig geregnet. Fast in allen Landkreisen Brandenburgs gilt daher seit Wochen die zweit-höchste Waldbrandstufe.  Beim DWD spricht man aktuell von Trockenheit, noch nicht von Dürre. Wir haben in diesem Jahr bessere Startverhältnisse als 2019, wegen der Boden-feuchtigkeit: Da vor allem der Februar über-durchschnittlich feucht (144 statt 131 Liter pro m²) war, würden die Böden davon noch pro-fitieren. Trotzdem raten Wetterexperten Gartenbesitzern und Landwirten bereits jetzt, regelmäßig zu wässern. Jeden dritten Tag sollte aktuell gegossen werden. Ob – wie in den letzten beiden Jahren – ein Hitze- und Dürresommer drohe, sei noch nicht zu sagen. Hier der Bericht vom Tagesspiegel.

 

 


Kurz-Interview mit einer Hummel

 

Sie sind im Frühjahr bis zu 18 Stunden täglich unterwegs, kommen dabei locker an 1000 Blüten vorbei – Hummeln. Im Kurz-Interview verrät eine von ihnen hier, bei welchen Temperaturen sie schon starten, warum nur sie unsere Tomaten bestäuben können und wann sie ihr mittleres Bein heben. Hier zum Beitrag des Bayerischen Rundfunks.


Schmargendorfer Kleingärten: auch ein Paradies für Vögel

Aus der Bildergalerie "Vögel in Berlin" des Tagesspiegel. Hier der Link


Erster Groth-Block bezugsfertig

Der erste Wohnblock des Maximilian Quartier an der Forckenbeckstraße soll bezugsfertig sein. Insgesamt entstehen dort auf dem 4,7 Hektar großen Gelände, das früher zur Kleingarten-kolonie Oeynhausen gehörte, etwa 970 Miet- und Eigentumswohnungen. Das Maximilians Quartier soll  Angaben zufolge über ein „effi-zientes und klimaschonendes Energiekonzept“ verfügen.  Es bietet  Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, welche die Bewohner mit Wärme und Energie versorgen. Der gleichzeitig dort erzeugte Strom kann sowohl innerhalb der Wohnungen als auch für die E-Ladeinfrastruktur zur Nutzung von E-Bikes und E-Autos genutzt werden. Hier der Bericht aus FinanzNachrichten.de


Das Kleingärten-Versprechen der CDU in Charlottenburg-Wilmersdorf

„Mit uns wird es keine Neubauten auf dem Gebiet von Kleingärten geben!“ Das verspricht die CDU-Fraktion des Bezirkes in ihrem neuen Umwelt-Flyer. Und begründet: "Kleingärten bilden ein Biotop für viele Lebewesen und bilden ein Erbe aus dem Nach-kriegs-Berlin, welches wir auch nach 2030 sichern müssen. Viele Kleingärtner pflegen eine Gemein-schaft, die oftmals ihres Gleichen sucht. Kleingarten-anlagen sind Erholungsgebiete für viele. Bürger genießen den Spaziergang oder das Verweilen in einer Kleingartenkolonie. Kleingartenareale dürfen nicht für neuen Wohnungsbau abgerissen werden." Hier geht´s zum Flyer.


Ihre Farbe ist weiß

 

Offene Blüten mit fünf weißen Blütenblättern - davon gibt´s so einige: Schlehe, Vogel-kirsche, Birne, Traubenkirsche oder Apfel… Aber kannst Du sie auch auseinander halten? Weißt Du, dass die Kirschpflaume (Foto) als erste ihre Knospen öffnet, Weißdorn sehr spät und der Schwarze Holunder in dieser Reihe von Bäumen und Sträuchern zuletzt? Hier geht es zum Text vom NABU.


Und wieder ist das Frühjahr viel zu trocken

Seit dem Start in den April erfreut die Fülle warmer Sonnenstrahlen viele Menschen - aber weniger die Pflanzen. Denn die Aus-trocknung des Bodens ist gerade unüber-sehbar. Ein dritter trockener Frühling und heißer Sommer mit wenig Regen könnte der Natur erhebliche Schäden zufügen. Denn bereits die vergangenen beiden Hitzesommer haben den Wäldern der Hauptstadt massiv zugesetzt: Neun von zehn Waldbäumen zeigen Schäden durch extreme Trockenheit, heißt es im Waldzustandsbericht von November. Die kritische Lage trifft auch Menschen: Denn der Wald ist Frischluftversorger und Erholungsraum. Hier der Bericht der MoPo.


Welcher Vogel singt denn hier?

Welch ein Singen, Musiziern, Pfeifen, Zwitschern, Tirilliern! Jetzt können wir wieder das volle Konzert in unseren Gärten genießen. Aber kannst Du auch die Stimmen von den meisten Vögeln auseinander halten? Weißt Du, ob Du gerade Zaunkönig, Blaumeise oder Rotkehlchen hörst? Hier geht´s zu einem kleinen Vogel-stimmen-Quiz vom NABU. Wie viele der 15 Hörfragen schaffst Du schon richtig?


Trotzdem: Schöne und gesunde Feiertage!

 

Wir wünschen allen Kleingartenfreunden und auch denen, die es vielleicht noch werden, gesunde und erholsame Feiertage. In diesen chaotischen Zeiten zeigt sich besonders, welchen Wert unsere Gärten haben. Frohe Ostern! - Joyeuses Pâques! - Καλό Πάσχα! - Vrolijk Pasen! - Wesolych Swiat Wielkanocnych! - ¡Felices pascuas! - Paskalya Bayraminiz kutlu olsun! - Счастливой Пасхи! -    ハッピーイースター!- Happy Easter! 


Mysteriöses Blaumeisen-Sterben

Derzeit grassiert eine bis jetzt unbekannte und scheinbar ansteckende Krankheit in der Vogelwelt, vor allem Blaumeisen scheinen betroffen zu sein. Ab 11. März wurden erste Fälle aus Rheinhessen in Rheinland-Pfalz und in Hessen bekannt. Bis zum 8. April wurden über 60 Fälle mit über 150 toten Meisen aus einer Region bis ins westliche Thüringen bekannt. Um die Ausbreitung dieses neuen Phänomens und seine Auswirkungen auf Vögel zu erfassen und zu bewerten, bittet der NABU um die Meldung kranker oder toter Blaumeisen und das Einsenden von Proben zur Untersuchung. Hier der Text.


Achtung, Wildbienen!

Solitär lebende Wildbienen wie die Sandbiene (Foto) bilden keine Staaten wie etwa Hummeln oder Honigbienen. Jede Biene sammelt Pollen und Nektar und kümmert sich selbst um ihren Nachwuchs, der in selbst gegrabenen Gängen im Boden aufwächst. Darüber hinaus sind diese Wild-bienen im Garten völlig ungefährliche Mit-bewohner, die für uns dringend benötigte Bestäubungsarbeit übernehmen. Nach einer Flugzeit von sechs bis acht Wochen verschwinden die Bienen von der Oberfläche und die neue Generation entwickelt sich im Boden. Im weiteren Jahresverlauf verblei-ben die Bienen an dieser Stelle im Erdreich und warten auf das nächste Frühjahr. Stö-rungen wie tiefe Bodenbearbeitung können zum Verlust der schutzlos im Boden befind-lichen Tiere führen. Hier der Text vom NABU.

 

 


Mitgliederversammlungen sollen jetzt auch "auf Abstand" möglich sein

Mit dem am 28. März 2020 in Kraft getretenen Gesetz zur Abmil-derung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht, wurden die bisher geltenden gesetzlichen Regelungen zur Mitgliederversammlung eines Vereins oder Verban-des vorübergehend geändert  Der Vorstand eines Vereins oder Ver-bandes kann jetzt abweichend von § 32 Abs. 1 Satz 1 BGB auch ohne ausdrückliche Ermächtigung durch eine entsprechende Regelung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen, an der Mitgliederversammlung ohne An-wesenheit am Versammlungsort teilzunehmen. Danach können Mitglieder ihre Rechte im Wege der elektronischen Kommunikation ausüben oder ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederver-sammlung schriftlich abgeben. Hier zum Text von Rechtsanwalt Patrick Nessler (Foto).


So schön und doch so gefährdet

Zauneidechsen besiedeln in mehreren Unterarten das zweitgrößte Verbrei-tungsgebiet aller europäischen Echsen. Es reicht von England bis zum sibirischen Baikalsee und von Mittelschweden bis Griechenland. Zauneidechsen sind relativ anpassungsfähige Reptilien, die eigent-lich keine hohen Ansprüche an ihre Lebensräume stellen. Sie bewohnen strukturreiche Flächen im Offenland, Saum- und Übergangsbereiche an Wald- und Feldrändern, als Kulturfolger auch gerne Lebensräume in naturnahen Gärten oder entlang von Straßen, Bahnstrecken und Zäunen – daher ihr deutscher Name. Aber auf den Roten Listen der meisten Bundes-länder wird die Zauneidechse  inzwischen bereits als gefährdet oder sogar stark gefährdet eingestuft. Hier der Bericht vom Berliner Abendblatt.


SPD-Baustadtrat im Kleingarten ermordet

Er galt als „arrogantes Arschloch“ und Kleingartenhasser. Dann wird seine Leiche gefunden – auf der Parzelle einer Kolonie, deren Laubenpieper ihn alle-samt nicht ausstehen können. Denn der Baustadtrat will ihre Gärten in Bauland umwandeln, sie müssen runter vom Gelände. Einen Aufschub hat der SPD-Politiker ihnen eiskalt verwehrt. Nein, es stirbt sich hier nicht in Charlottenburg-Wilmersdorf und ist nur Fiktion: „Neuköllner Wut“ heißt der Kriminalroman von Bernd Hettlage, der gerade erschienen ist. Hier ein Bericht aus der Berliner Woche.


Viele Kleingärtner bauen wg Corona jetzt mehr Gemüse an

Um die eigene Versorgung zu sichern aber auch, um im Notfall Nachbarn und Freunden mit frischen Lebensmitteln aushelfen zu können, bauen viele Berliner Kleingärtner in diesem Jahr besonders viel Gemüse an: Kartoffeln, Kürbis, Bohnen, Rote Bete, Mangold, Grünkohl, Gurken, Zucchini, Tomaten, Kohlrabi, Radieschen, Feldsalat, Erdbeeren ... Der Gedanke der regio-nalen Versorgung durch Kleingärten könnte durch die Coronakrise noch um einiges interessanter werden. Hier geht es zum Bericht aus dem nd.


Wo welcher Vogel am liebsten singt

Flugsänger, Wartensänger, Deckungssänger, Bewegungssänger… Wer weiß, in welchem Teil des Lebensraums Vögel gewöhnlich singen, kann sie leichter finden, wenn man sie direkt beo-bachten will. Jede Vogelart bevorzugt für sich typische Singplätze. Amsel und Singdrossel (Foto) trällern ihre Strophen von ganz oben, beispiels-weise von einer Baumspitze oder einem Dachfirst. Die Nachtigall dagegen macht´s lieber im Ver-borgenen. Weißt Du, wer wo singt? Hier gibt´s die Infos dazu vom NABU.


Kein langer Tag der Stadtnatur!

Und hier gibt´s noch mehr Infos.


Warum "Götterfrüchte" nur immer aus dem Supermarkt - und nicht vom eigenen Gartenbäumchen pflücken?

Der Kakibaum (Diospyros kaki) stammt ursprünglich aus Asien und gehört zur Familie der Ebenholz-gewächse (Ebenaceae). Der bota-nische Gattungsname bedeutet wörtlich übersetzt "Götterfrucht". Der Kakibaum wird in China schon seit über 2000 Jahren als Obstgehölz kultiviert, ist damit eine der ältesten Kulturpflanzen. Winterharte Sorten werden etwa drei Meter hoch und tragen schon ab dem zweiten Stand-jahr erste Früchte. Hier der Bericht aus „Mein schönster Garten“.


Auch beim Berliner Staudenmarkt lässt sich nur virtuell stöbern

In diesem Jahr musste der Staudenmarkt, der am 4. und 5. April geplant war, wegen des Coronavirus abgesagt werden. Doch nicht ganz: Er findet auf dem neuen virtuellen Marktplatz statt. Ab Sonnabend, 4. April 2020, 9 Uhr, sind die Händler, die sonst ihre Stände auf dem Staudenmarkt aufgebaut haben, im Online-Marktplatz www.berliner-staudenmarkt.de zu erreichen. So bleiben alle zum Schutz daheim – und können doch bei Gärtnereien und Baumschulen Stauden, Pflanzen, Sträucher, Bäume, Blumen-zwiebeln, Saatgut und Zubehör bestellen.“ Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Virtueller Spaziergang im geschlossenen Botanischen Garten

Der Besuch im Botanischen Garten ist nicht mehr möglich - wegen Corona! Und gerade jetzt, wo doch der schönste Frühling ist, die Kamelien blühen und der Hunger nach jedem Grün so groß ist. Du sollst hier mit dieser Seite etwas Botanischen Garten nach Hause bekom-men, ins Home-Office oder dergleichen. Natür-lich ist es kein Ersatz für das eigene Entdecken. Das Spüren der Sonnenstrahlen im Gesicht. Der Duft des Nektars in der Nase. Der Gesang der Vögel im Ohr. Die Bewegung der Kiefern-nadeln im Frühlingswind. Doch Du sollst etwas teilhaben am Wachsen und Blühen im Garten während der Corona-Schließzeit. Zugleich wollen wir in diese merkwürdigen Wochen etwas festhalten, wie schön der Garten und die Vielfalt der Pflanzen auch in dieser Corona-Zeit ist. Hier geht´s zum Botanischen Garten.


Sollte man Beete eigentlich umgraben?

Umgraben der Gemüsebeete im Frühjahr gehört für Hobbygärtner mit ausgeprägtem Ordnungssinn zum Pflichtprogramm: Die obere Bodenschicht wird dabei gewendet und gelockert, Pflanzenreste und Unkraut werden in tiefere Erdschichten befördert. Dabei gerät allerdings das Bodengefüge durcheinander, viele Organismen sterben aufgrund von Sauer-stoffmangel oder Trockenheit ab. Damit kom-men auch zahlreiche Stoffwechselprozesse, die für das Pflanzenwachstum wichtig sind, vorüber-gehend zum Erliegen, zum Beispiel der Abbau von Humus in pflanzenverwertbare Nähr-stoffe. Gier geht´s zum Text aus „Mein schöner Garten“.


Corona: Darf man jetzt in seiner Laube wohnen?

Gelegentlich übernachten darf man ohnehin im Kleingarten. Das Bundeskleingartengesetz schließt lediglich ein dauerhaftes Wohnen aus. Angesichts der Corona-Ausnahme-situation wird aber stellenweise schon überlegt, inwieweit Menschen jetzt auch offiziell in ihren Kleingärten leben dürfen. Dass lässt zum Beispiel Rostocks Ober-bürgermeister Claus Ruhe Madsen gerade konkret prüfen - allerdings unter der Auflage, dass dort nicht gefeiert wird und jeder in seinem Garten bleibt. Hier der Bericht aus dem nd.


Stell Deinen Wecker nach den Piepmätzen!

Heute haben wohl die meisten von uns ihre Uhren auf Sommerzeit gestellt.  Die Vogeluhr tickt aber nach ihrer eigenen Regel – nach dem Grad der Morgen-dämmerung. Hier kannst Du nachlesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang welcher Vogel mit seinem Gesang beginnt. Und zuhören lässt sich hier auch. Frühsänger ist der Gartenrot-schwanz, Spätstarter der Buchfink. Hier geht´s zum Beitrag vom NABU.


Kontaktarme Parzellen: Kleingärten sind jetzt Zufluchtsorte

Kleingärten sind derzeit für ihre Nutzer, besonders für die Kinder und Senioren, ein kontaktarmer Raum – jetzt im positiven Sinne. Sie sind zwar in freier Natur, aber sind ungefährdeter als in Parks oder anderen öffentlichen Anlagen und können so der räumlichen Enge einer Wohnung entfliehen. Berliner Kleingärten sind in dieser Zeit für mehr als nur 70.000 Pächter ein Ort der frischen Luft, der Naturnähe, der Bewegung und der Beschäftigung – mit Familien und Partnern geschätzt für 300.000 Menschen. Was unser Landesverband über die Corona-Zeiten sagt, hier der Bericht. 


Unsere heimischen Lurcharten

Frösche, Kröten, Unken, Molche, Salamander - in Deutschland leben 21 Amphibienarten. Wäh-rend manche eher unauffällig gefärbt sind, haben andere kräftige und bunte Färbungen – wie zum Beispiel der im Mai ganz blaue Moorfrosch oder der schwarz-gelb gefärbte Feuer-salamander. Erdkröte, Grasfrosch (Foto) oder Teichmolch kennst Du vielleicht. Wenn Du mehr erfahren möchtest: Der NABU stellt die heimischen Arten in Einzelporträts vor. Hier geht´s zum Text.


Weidenkätzchen: Pelzige Augenweide für den Garten

Das Palmkätzchen ist eine der ersten Pflanzen, die den ausgehun-gerten Bienen nach den langen, dunklen Wintertagen ohne Nektar als frische Nahrungsquelle dient. Außerdem bauen Vögel ihre Nester in der Weide und Fledermäuse verkriechen sich gerne darin. Bereits im März treiben die Kätzchen noch vor den Blättern aus, sodass ihre unverwechselbare Flauschoptik entsteht. Als erstes sieht man ihre pelzige, grau-silberne Struktur. Wachsend plustern sich die weichen Bommel dann immer mehr auf. So werden die Einzelblüten immer größer und zum Schluss kommen die kurzen Blütenstiele dazu. Hier geht´s zum Text aus „Das Haus“.


Der "Geldwechsler" liebt eine wilde Ecke

Obwohl er einer unserer häufigsten Singvögel ist, kennen ihn nur die wenigsten. Der Grund ist sein unscheinbares grünlich-braunes Gefieder. So bleibt der Gesang des Zilpzalp als auffälligstes Erkennungsmerkmal: ein stets wiederkehrendes "zilp-zalp-zilp-zalp". Dieser monotone Gesang hat dem Zilpzalp den Beinamen Geldwechsler eingebracht. Der Blattlaus- und Insektenvertilger mag eine "wilde Ecke" mit vorjährigen Stauden. Hier geht´s zum Bericht des BUND.


Schmargendorfer mögen es eng

Aus Tagesspiegel "Checkpoint" vom 24. März


Der Berliner Senat erlaubt auch weiterhin zu gärtnern!

Wir können weiterhin unsere Parzelle aufsuchen und dem Gesang der Vögel lauschen oder die Beete bestellen. Nach der neuesten Corona-Verordnung erlaubt das der Berliner Senat. Zwar ist das Verlassen der Wohnung nur noch mit triftigen Gründen und Perso-nalausweis erlaubt. Dazu zählen „Versorgungsgänge für Gegen-stände des täglichen Bedarfs“, „Sport und Bewegung an der frischen Luft“ aber auch „Handlungen zur Versorgung und Betreu-ung von Tieren“ ebenso wie die „Bewirtschaftung von gärtne-rischen oder landwirtschaftlichen Flächen“. Hier dazu ein Beitrag des Tagesspiegel. Und: Bleibt gesund!


Ausgangssperre: Was der Landesverband Schleswig-Holstein dazu meint

Was wäre, wenn es zur Ausgangssperre kommt? Der Landesverband Schleswig-Holstein der Gartenfreunde ist der Meinung, dass Klein-gärtner dann trotzdem ihre Parzelle aufsuchen dürften: Denn wir müssen sie ja nach den geltenden Vorgaben sogar bewirtschaften. Somit ist der Besuch erforderlich und es besteht damit der triftige Grund, den Garten aufzusuchen. Gerade im Frühjahr, es ist Pflanzzeit, benötigt das aufwachsende Grün verstärkt Pflege und vor allem Wasser. Das Einfahren einer Ernte ist uns quasi per Gesetz vorgeschrieben, somit muss auch der Zu­gang zum Garten sehr wohl mög­lich sein. Hier der Beitrag und weitere "Corona"-Tipps des Landesverbandes S-H.


Rückzugsort Kleingarten: gerade jetzt!

Derzeit treibt es viele Kleingärtner zu Laube und Beeten. "Da haben Familien noch was, wo sie sich beschäftigen können", sagt Tom-my Brumm, Präsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner. Wegen des schönen Wetters besuchen derzeit viele Menschen die Kleingärten. Hinzu kommt, dass die Gefahr einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 in Gärten gering ist, wie Brumm sagt. Immerhin käme man gewöhnlich nicht mit fremden Menschen in Kontakt. Hier der Bericht aus der Süddeutschen.